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Gerd | comicdealer.de - Part 168
  • Februar 2019
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    28. Januar 2019 29. Januar 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    30. Januar 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    6. Februar 2019 7. Februar 2019 8. Februar 2019

    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen

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    19:00: Spieleabend in der KHG

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    18:00: Die Spielbar

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    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    27. Februar 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

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    28. Februar 2019 1. März 2019 2. März 2019 3. März 2019
  • Die drei Auftakte des letzten Jahres

    von am 2. Februar 2010 1 Kommentar

    Neben dem von mir bereits besprochenem "Lied der Dunkelheit", bei dem im März bereits der zweite Teil erscheint, zählt definitiv auch "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss dazu. Bei Klett-Cotta im Hardcover erschienen, wird der erste Teil der Königsmörder-Trilogie überall hoch gelobt.

    Als Drittes im Bunde zählt für mich ein Buch, dass wesentlich weniger Furore macht, aber den anderen beiden Serien-Startern durchaus ebenbürtig ist. "Die Seelenjägerin" von Celia Friedman steht, obwohl es der Auftakt zu einer Trilogie ist, erst einmal in sich geschlossen da. Sie folgt damit der dankenswerten Entwicklung neuerer Zeit, Abstand zu nehmen von den monumentalen, nicht enden wollenden, Werken eines George R. R. Martin oder eines Robert Jordan (Das jetzt endlich von Brandon Sanderson gerettet wird).  Ja, man kann auch Fantasy ohne Cliffhanger schreiben und auch gewaltige Epen können aus einzelnen Fragmenten bestehen, die den Leser jeweils mit einer in sich geschlossenen Teilgeschichte erfreuen.

    Celia Friedmans Roman entführt uns in eine phantastische Welt, in der Magie zwar funktioniert, aber einen hohen Preis hat. Magie kostet Lebensenergie. Dauerhaft. Und während die einen ihr eigenes Leben dafür opfern um Magie zu wirken, entziehen die Magister die nötige Energie parasitär Dritten. Kamela sucht in dieser Welt voller Gegensätze ihren eigenen Weg. Als einziger weiblicher Magister hinterfragt und untergräbt sie viele der alten Regeln und Bräuche.

    Ich hatte beim Lesen niemals das Gefühl, es ginge um Mann und Frau, auch wenn Rollenverteilung und Tradition häufig thematisiert werden. Für mich ging es eher um Gut und Böse im ethisch-moralischen Sinne. Etwas von sich zu opfern um Gutes zu tun oder andere zu opfern um der Ausübung der Macht willen.

    Ein manchmal düsterer, nachdenklich stimmender Auftakt einer Trilogie, auf deren Fortgang ich mich sehr freue.

    Ein großes Lob auch an den Piper Verlag. Als deutscher Fantasy Leser hat man es ja sehr häufig nur mit der Interpretation des Übersetzers zu tun. Irene Holicki hat ihre Arbeit sehr gut gemacht und die wunderbare Sprache in ein adäquates Deutsch übertragen. Ich würde mir wünschen, dass es mehr Verlage gäbe, die auch im trivialen Genre Fantasy, mehr Wert auf gute Übersetzung und Korrektur legen.

    Der zweite Teil ist auf Englisch bereits erhältlich, also scheint das Ende der Trilogie absehbar.

    Die Seelenjägerin
    Celia Friedman
    Piper Verlag € 14,95

    2. Februar 2010 und 1 Kommentar

    Neben dem von mir bereits besprochenem "Lied der Dunkelheit", bei dem im März bereits der zweite Teil erscheint, zählt definitiv auch "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss dazu. Bei Klett-Cotta im Hardcover erschienen, wird der erste Teil der Königsmörder-Trilogie überall hoch gelobt. Als Drittes weiterlesen…

    Den Anfang für das Archiv…

    von am 2. Februar 2010 Kommentare deaktiviert für Den Anfang für das Archiv…

    …mache ich mit einer Serie von Veranstaltungen im Bereich Spiele, die leider 2006 bisher zum letzten mal stattgefunden hat. Brot und Spiele war drei Jahre lang das Spiele-Treffen für alle Fantasy-Begeisterten in Würzburg. Derzeit gibt es auf der Seite ein paar nette Galerien von den Jahre 2004, 2005, 2006.

    • Kategorie: Veranstaltungen
    • Kommentare deaktiviert für Den Anfang für das Archiv…

    2. Februar 2010 und Kommentare deaktiviert für Den Anfang für das Archiv…

    …mache ich mit einer Serie von Veranstaltungen im Bereich Spiele, die leider 2006 bisher zum letzten mal stattgefunden hat. Brot und Spiele war drei Jahre lang das Spiele-Treffen für alle Fantasy-Begeisterten in Würzburg. Derzeit gibt es auf der Seite ein paar nette Galerien von den weiterlesen…

    • Kategorie: Veranstaltungen
    • Kommentare deaktiviert für Den Anfang für das Archiv…

    Prophet

    von am 17. Januar 2010 Kommentare deaktiviert für Prophet

    Im Jaorbital_01_cover.inddnuar ist es bei uns im Laden zwar umsatzmäßig im Normalfall eher ruhig, dafür ist neben der Inventur, den Halbjahresbestellungen und eventuellen Remissionen, eben dadurch bedingt, auch eine Analyse der Verkaufszahlen des vergangenen Jahres und eine Prognose für das neue Jahr unausweichlich.
    Im Zuge dieser Tätigkeiten und Überlegungen stößt man ab und zu auf Titel, die in irgendeiner Form aus der Reihe tanzen.

    Prophet von Mathieu Lauffray in der neuen Ausgabe des Splitter Verlages ist für mich ein solcher Titel.

    Obwohl der Splitter Verlag in den vergangenen Jahren ein beeindruckendes Verlagsprogramm auf den Markt geworfen hat und damit den alteingesessenen Verlagen durchaus auch das Fürchten gelehrt hat, steht der Verlag jetzt, wie so viele andere zuvor am Scheideweg. Ist es richtig, die Titelflut aufrecht zu erhalten und damit den Markt zu sättigen um im eigenen Sortiment unangreifbar zu bleiben, oder ist es richtig, den Ausstoß zu drosseln um nicht die einzelnen Titel in der Masse untergehen zu lassen. Ist die Gefahr eines Verlustes der Monopolstellung größer, als das finanzielle Risiko, dass durch ein zu schnelles Wachstum in die Breite, die Umschlagsgeschwindigkeit der einzelnen Titel drastisch sinkt und damit auch die Gewinnmargen jedes einzelnen Titels zu lasten der Rentabilität? Die Antwort im Falle Splitter Verlag wird uns die Zukunft weisen.
    Auffällig für mich ist auf jeden Fall, wie stark die Verkaufszahlen einzelner Titel im Vergleich zum Vorjahr abgenommen haben. Nach wie vor gibt es an der Veröffentlichungsform nichts auszusetzen. Schöner, konsistenter und Sammler-freundlicher kann man ein Comicprogramm kaum gestalten. Auch Serien, die bereits vorher bei anderen Verlagen begonnen hatten von Nummer eins an zu produzieren ist eigentlich nichts anderes als eine Investition in das Vertrauen der Fans. Ja, wir sorgen dafür, dass euer Comicregal keine chaotische Müllhalde, sondern ein ansprechendes, vorzeigbares Schmuckstück ist.

    Prophet, ja ich bin ins schwafeln geraten, ist einer dieser Titel.

    Die ersten beiden Bände sind bereits bei Arboris erschienen, dennoch hat sich der Splitter Verlag nicht gescheut bei Band eins zu beginnen. Die Verkaufszahlen sind entsprechend unterirdisch. Hatten bereits so viele die alten Auflagen gekauft? Ist es so vielen egal, wie die verschiedenen Bände zu einander passen? Oder ist die Serie einfach in der Masse der Titel untergegangen?
    Grund genug, die beiden bisher erschienenen Alben genauer unter die Lupe zu nehmen.
    Das war ja richtig gut! Hatte ich ganz vergessen, oder vielleicht auch ein wenig verdrängt, da mich die sehr unregelmäßig erscheinenden, wenig ansprechend aufgemachten Publikationen des Arboris Verlages eh meist eher abgeschreckt haben.
    Und tatsächlich, der erste Blick täuscht nicht. Xavier Dorisons (im ersten Band noch mit dabei) und Mathieu Lauffrays Bildergeschichten erinnern mich an eine Mischung aus Cosey, Asylum und Caza. Die Story hat die richtige Mischung aus "Indiana Jones" und "End of Days".
    Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Blick in die Alben werfen, da bin ich auch schon vollkommen versunken. Viel Symbolik und Andeutungen auf Erklärungen, ohne dabei das Gefühl zu erwecken, dass irgendetwas fehlt. Ich freue mich auf die beiden Abschlussbände und bin wirklich gespannt, wie die Sache ausgeht.
    Diese wirklich spannende, gut erzählte und selbst in Details herausragend illustrierte Story sollte man sich nicht entgehen lassen. Ich bin froh darüber, dass es den neuen Splitter Verlag gibt und ich wünsche mir, dass noch möglichst viele tolle Serien in dieser bibliophilen Aufmachung erscheinen. Das freut mich nicht nur als Comic-Liebhaber, sondern bringt auch dem ganzen Genre einen erhöhten Stellenwert. Comics als etwas wertiges, künstlerisch anspruchsvolles, das auch in Deutschland seinen Schmuddelcharakter langsam verlieren und das Mauerblümchen Dasein endlich überwinden könnte.

    Vielleicht wird ja Dirk Schulz in späteren Zeiten als der deutsche Comic-Prophet bekannt sein. Zu gönnen wäre es ihm und seinem Splitter Verlag denn wer könnte besser geeignet sein, als ein Mann, dessen ganzes Leben stets von der Verbundenheit mit der Kunstform Comic bestimmt war, ob als Fan, als Comiczeichner oder als Verleger?

    Prophet 1 Ante Genesem
    Xavier Dorison, Mathieu Lauffray
    Splitter Verlag € 13,80

    17. Januar 2010 und Kommentare deaktiviert für Prophet

    Im Januar ist es bei uns im Laden zwar umsatzmäßig im Normalfall eher ruhig, dafür ist neben der Inventur, den Halbjahresbestellungen und eventuellen Remissionen, eben dadurch bedingt, auch eine Analyse der Verkaufszahlen des vergangenen Jahres und eine Prognose für das neue Jahr unausweichlich. Im Zuge weiterlesen…

    Infrastrukturen

    von am 27. Dezember 2009 8 Kommentare

    Die state Zeit ist gekommen und ich habe ein wenig Muße. Zeit um nachzudenken und die Gedanken zu sortieren.

    Dabei ist so etwas wie ein Jahresrückblick und ein Vorsatz herausgekommen. Das Jahr 2009 war für uns als kleinen Laden nicht unbedingt einfach. Auch wenn wir uns nach bestem Wissen und Gewissen bemüht haben, den Wünschen unserer Kunden gerecht zu werden und unserem gemeinsamen Lieblingsgenre, der Phantastik, ein würdiges zu Hause zu bieten, sind wir mit unseren Anstrengungen nicht immer erfolgreich gewesen. Wie unterschiedlich unser Wirken aufgenommen wird, hat sich zum Teil auch in Reaktionen hier auf unserer Seite widergespiegelt. In Zeiten der Rezession und der Angst vor wirtschaftlichem Niedergang treten die Veränderungen in den Sichtweisen und Gewohnheiten noch deutlicher hervor. Der Wandel im Kaufverhalten ist sicher nicht mehr vollständig umzukehren. Die stetig wachsende Rolle von Online Shops und vor allem die Möglichkeit globalen Shoppings und sekundenschnell abrufbarer Preisvergleiche macht die Reste der lokalen Infrastruktur zu Dinosauriern, die dem Wandel der ökonomischen Evolution nicht folgen können. Die oberflächliche und Suchmaschinen-optimierte Informationsbeschaffung macht es scheinbar unendlich leicht den Schnäppchen der Welt hinterher zu surfen. Was dabei vollkommen in Vergessenheit gerät, ist, dass die fast schon völlig zerschlagenen Strukturen lebendiger Ortschaften und Stadtteile durchaus auch ihre Vorteile haben. Im Bewusstsein der meisten Menschen haben die kleinen Geschäfte in ihrer Nachbarschaft fast vollständig aufgehört zu existieren. Weder die auf der Hand liegenden praktischen Vorteile, noch ein regionaler oder sogar persönlicher Bezug kann an dieser Entwicklung etwas ändern. Ich gebe zu, dass diese Entwicklung weder neu noch besonders überraschend ist. Dennoch muss ich sie nicht mögen und auch nicht als unumstößlich akzeptieren.

    Für mich persönlich ist der direkte Kontakt zu Menschen, und dazu gehören für mich eben auch die Menschen, die Produkte verkaufen, die ich erwerben will oder muss, nicht nur ein peripherer Luxus, sondern definitiv Lebensqualität. Wie kann ich mich überrascht geben, wenn alles um mich herum immer schneller, immer unpersönlicher und immer leerer wird, wenn ich selbst meine Beziehungen zu Mitmenschen vernachlässige und bewusst die Drähte zu meiner eigenen kleinen Welt durchtrenne. Ich muss nicht neidvoll gen Süden blicken, nach dem Urlaub beeindruckt von dem netten und gemütlichen Leben in irgendeinem italienischen Fischerdorf, wenn ich gleichzeitig, kaum wieder zu Hause zum Discounter hetze um meine Lebensmittelvorräte möglichst billig und geschmacksneutral aufzufüllen. Billige Bio-Äpfel aus Neuseeland, eingeschweißtes Fleisch von amerikanischen Rindviechern und mittelmäßigen Wein aus Kalifornien, möglichst gefällig und unkompliziert.

    Ich will es nicht glauben, dass es so sein muss. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, die Kultur der regionalen Produkte und der ansäßigen Unternehmen zu retten. Selbstverständlich bin ich nicht so größenwahnsinnig zu einem Boykott gegenüber Discountern und Internetgiganten aufzurufen. Das bringt nichts und ist verdampfte negative Energie. Ich möchte das Pferd andersherum aufzäumen und positiv an die Sache herangehen. Statt zu meckern, empfehlen. Es gibt so viele regionale Unternehmen, die wir hochhalten sollten, die viel zu wenig bekannt sind, oder bei denen wir uns schlichtweg noch gar keine Gedanken darüber gemacht haben, dass sie die regionale Alternative zum großen Konzern sind und damit unsere Treue und unsere Unterstützung verdient haben. Selbstverständlich ist nah nicht immer gut, aber genau deswegen möchte ich an dieser Stelle die Diskussion antreten. Ich selbst kenne viele kleine und große Läden und Unternehmen, die mein persönliches Vertrauen haben und die ich empfehlen und propagieren möchte. Sei es das Cineworld als regionales Familienunternehmen vs Cinemaxx als überregionalen Konzern oder H2O als Alternative zum CD Kauf bei Mediengiganten. Wenn euch zu diesem Thema sinnvolle persönliche Tipps und Empfehlungen einfallen, würde ich mich sehr freuen. Ich kann mir vorstellen, auf diese Art durchaus die Gewohnheiten des einen oder anderen zu beeinflussen und auf diese Weise etwas dafür zu tun, dass unser aller Leben wieder ein wenig gemütlicher, persönlicher und erfüllter wird.

    Um einen Anfang zu machen, möchte ich ein paar kleine Läden nennen, die interessante Nischen besetzen und vielleicht nicht bei Allen bekannt sind.

    H2O
    Wer Lust hat, gemütlich durch tausende von CDs zu blättern, mit netten Leuten zu tratschen, viel Sachverstand und Fachkompetenz zu bekommen, der sollte sich ein wenig Zeit nehmen und in der Karmelitenstraße beim H2O vorbeischauen. Vielleicht gibt es da nicht den neuesten Mainstream, aber bestimmt das ein oder andere Schmankerl für Jedermann. Und sicher auch ein, zwei Schnäppchen 😉

    Wein
    Wer wird denn in die Ferne schweifen… Im Süden freuen wir uns oft über die unkomplizierte Direktvermarktung regionaler Weine. Ich halte mich da in keinster Weise heraus. Wieder zu Hause wird dann aber doch wieder im Discounterregal zugegriffen. WIR SIND HIER IN FRANKEN! Habt ihr euch schon mal umgesehen, wie viele kleine Winzer oder lokale Zusammenschlüsse günstig hervorragende Qualität direkt vermarkten? Fangt mal in Randersacker mit den "Trockenen Schmitts" an. Da kann man sogar noch mit dem Fahrrad leicht hinkommen, um dem Argument der Erreichbarkeit zuvorzukommen.

    Fleisch
    Wer nicht gerade Vegetarier ist, wird in Restaurants mit fränkischer Küche im Umfeld von Würzburg mit Sicherheit wirklich gut und günstig fündig. Viele der Wirte beziehen ihre Nahrungsmittel aus der Region und fahren damit sicher nicht schlecht. Ganz anders sind die Gewohnheiten beim Einkauf für den Eigenbedarf. Wenn die Produkte vom Metzger in der Wirtschaft schmecken, warum dann nicht auch zu Hause? Es ist einfach viel zu praktisch, im Supermarkt ins Kühlregal zu greifen. In Wirklichkeit ist es aber noch viel schöner, wenn das Fleisch auch noch nach Fleisch schmeckt und nicht die Hälfte seines Volumens in Form von Wasser in der Pfanne verliert. Probierts mal aus. In Würzburg Lengfeld beim "Goldenen Hirschen" gibt es leckere deftige fränkische Kost und obendrein ist die Wurst und das Fleisch aus der eigenen Metzgerei superlecker und keinen Cent teurer als im Supermarkt.

    Ein Anfang ist gemacht. Mehr soll es auch nicht sein. Ich würde mich sehr freuen, wenn zu diesem Thema möglichst viele Antworten eingehen würden. Vielleicht kann man sogar eine dauerhafte Einrichtung daraus machen mit einer Art wachsenden Datenbank persönlicher Tipps für uns alle. Für mehr Gemütlichkeit und mehr südliche Gelassenheit in unserer Nähe.

    27. Dezember 2009 und 8 Kommentare

    Die state Zeit ist gekommen und ich habe ein wenig Muße. Zeit um nachzudenken und die Gedanken zu sortieren. Dabei ist so etwas wie ein Jahresrückblick und ein Vorsatz herausgekommen. Das Jahr 2009 war für uns als kleinen Laden nicht unbedingt einfach. Auch wenn wir weiterlesen…

    Avatar

    von am 18. Dezember 2009 3 Kommentare

    2009_avatarBereits als ich das erste Mal von James Camerons Projekt gehört habe, ist der Funke übergesprungen.

    Ein einfaches SF-Thema, das ich aus unzähligen Büchern kenne. Das große Projekt einer fremden Welt auf der Leinwand. Ein visionärer Filmemacher. Das ist der Stoff, aus dem epochale Werke entstehen.

    Das Thema ist alt. So alt wie die Menschheit. Eine Kultur trifft auf eine andere, in diesem Fall die Menschheit einer nicht allzu fernen Zukunft und das Volk der Navi, das in Einklang mit seiner Welt auf dem Planeten Pandora lebt. Gesellschaftlich hat sich bei uns nicht viel geändert. Wir haben die Resourcen unserer Welt geplündert und den blauen Planeten in einen grauen Betonblock verwandelt. Immer noch regiert die Riege der Konzerne, unterstützt von den ohnmächtigen Regierungen, die selbst zum Formulieren eines Protestschreibens zu uneinig sind. Begleitet von Alibi-Wissenschaftlern und geschützt von Söldnern und Soldaten wird auf Pandora, der Heimat der Navi, nach scheinbar unendlich kostbaren Bodenschätzen geschürft. Der Konflikt mit den Eingeborenen ist unausweichlich. Das jeweilige Verständnis der beiden Kulturen füreinander ist gleich Null. Um die Navi zu erforschen, in einer perfiden Mischung aus wissenschaftlichem Interesse und dem Streben nach einem etwaigen taktischen Vorteil, werden menschliche Gehirne mit geklonten Körpern verbunden. Diese Avatare werden aus genetischem Material der Einheimischen, gemischt mit menschlicher DNS konstruiert. Der querschnittgelähmte Ex-Marine Jake Sully steuert einen solchen Avatar und begibt sich damit in zwei Welten. Je weiter er die Sicht der Navi erlernt, desto fremder empfindet er unser Denken. Sully wird vom Spion zum Botschafter und schließlich zum Krieger.

    Camerons Handlung kommt ohne große Überraschungen aus. Der Film erfüllt alle Wünsche des Zuschauers und wer dem Genre SF nahesteht, wird viele Träume erfüllt bekommen. Die Geschichte ist eine gelungene Mischung aus "Das Wort für Welt ist Wald" von Ursula K. LeGuin, der Geschichte jedes Naturvolkes auf unserer Welt und unserer Realität. Dabei gelingt es dem Regisseur mit wenigen Einstellungen eine komplexe Welt zu umreißen. Ohne große Einführungsrunde beginnt die Story direkt auf Pandora. Camerons Charaktere sind eindeutig und dabei wundervoll plastisch besetzt. Seine Geschichte ist genial einfach. Das Publikum hat also während der fast drei Stunden Zeit zu staunen, Zeit zu entdecken, Zeit zu träumen, Zeit zu weinen, Zeit zu lachen. Pandora ist das Produkt einer begnadeten Phantasie, einem ausgeprägten Gefühl für Schönheit und Exotik und einer nahezu perfekten Technik. Cameron hat eine Welt entworfen, um die ihn sogar Slartibartfast, der legendäre Weltendesigner aus dem "Anhalter" beneiden würde. Pandora wird auf der Leinwand Wirklichkeit. Der Zuschauer erforscht den Dschungel, erklimmt die Bäume und springt in Wasserfälle.

    Cameron kumuliert nicht nur Träume von fremden Welten, er schafft tatsächlich eine Welt, die schöner als die Vorstellung ist. Er erfüllt den uralten Traum der Menschheit vom "Garten Eden", stellvertretend für alle wundervollen Traumwelten. Er setzt all die Bilder um, die in unseren Köpfen entstanden sind bei Fosters "Die denkenden Wälder", "Prisma" oder "Der lange Nachmittag der Erde" von Aldiss . Wer schon immer Planetenromane gelesen und geliebt hat, wird viele Bilder erkennen.

    Trotz all der schönen Bilder, dem "Braveheart" Pathos und der unglaublichen Action pflanzt Cameron die Saat der Liebe in unsere Herzen. Der Liebe zu Anderen und zu der Welt, in der wir leben.

    Danke für diese drei Stunden Reise. Ich war nicht im Kino, sondern ich war auf Pandora.


    18. Dezember 2009 und 3 Kommentare

    Bereits als ich das erste Mal von James Camerons Projekt gehört habe, ist der Funke übergesprungen. Ein einfaches SF-Thema, das ich aus unzähligen Büchern kenne. Das große Projekt einer fremden Welt auf der Leinwand. Ein visionärer Filmemacher. Das ist der Stoff, aus dem epochale Werke weiterlesen…

    Der Sommer geht

    von am 3. Dezember 2009 4 Kommentare

    Sommer geht1982 im Heyne Verlag erschienen, ist dieser Roman von Michael Coney bis heute eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Leider ist die Ausgabe lange vergriffen. In solchen Fällen freue ich mich über jedes einzelne Exemplar, das bei uns im Antiquariat auftaucht und in gute Hände weitergegeben wird. Der Wiedereintritt eines Buches in den Lesekreislauf, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, ist etwas kostbares und je seltener dieses Ereignis, desto wertvoller ist es.
    Es geht mir in diesem Fall nicht um kostbare Sammlerstücke, sondern einfach um Bücher, deren Lesen in meinen Augen eine Bereicherung darstellt. Umso mehr freut es mich, wenn es dann wie in diesem Fall nach fast dreißig Jahren zu einer Neuauflage kommt.
    Im Herbst dieses Jahres ist wiederum im Heyne Verlag unter dem Titel "Träume von Pallahaxi" eine Neuauflage des Romanes erschienen. Endlich ist des Lesen nicht mehr nur einer ausgewählten Hand voll Glücklicher vorbehalten, die zur rechten Zeit am rechten Ort waren.
    "Träume von Pallahaxi" ist ein wundervoll einfühlsamer Roman in einer fremdartig, exotischen Welt. Erzählt wird die Geschichte des jungen Drove in einer Welt der Erwachsenen. Mir deren Gesetzen, deren Regeln und deren zementierter Weltsicht. Starr, bürokratisch und dumm. Eben erwachsen.
    Nur die unschuldigen Augen eines Kindes können die Wahrheit erkennen und so beginnt Drove seinen aussichtslosen Kampf um das Schicksal der Welt.
    "Der Sommer geht" oder eben "Träume von Pallahaxi" ist ein sehr persönlicher Lesetip. Für mich immer noch eines der langanhaltend beeindruckendsten Bücher überhaupt, ohne dabei schwierig oder allzu komplex zu sein. Einfach bezaubernde Lektüre, die Bilder malt, die bleiben. Vielleicht ein ganzes Leben lang

    Träume von Pallahaxi
    Michael Coney
    Heyne Verlag € 9,95

    Als ich neulich Lain das Buch verkauft habe, ist uns bereits aufgefallen, dass das Buch viel dicker ist, als die alte Ausgabe. Die Erklärung ist einfach. Die aktuelle Ausgabe enthält eine Art Fortsetzung.

    Nachdem Matthias das jetzt auch in einem Kommentar angesprochen hat, hier noch einmal eindeutig: der Tip gilt wirklich in erster Linie für "Der Sommer geht". Der zweite Teil wurde mehr als dreissig Jahre später veröffentlicht und hat wenig mit dem Ersten zu tun.

    3. Dezember 2009 und 4 Kommentare

    1982 im Heyne Verlag erschienen, ist dieser Roman von Michael Coney bis heute eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Leider ist die Ausgabe lange vergriffen. In solchen Fällen freue ich mich über jedes einzelne Exemplar, das bei uns im Antiquariat auftaucht und in gute Hände weitergegeben wird. weiterlesen…

    Metro 2033

    von am 5. November 2009 4 Kommentare

    Metro2033Soeben ist "Metro 2034" bei Heyne erschienen. Grund genug für mich rückblickend eine kleineRezension zu Dmitry Glukhovsky zu schreiben.

    "Metro 2033" ist ein aktueller Nachkatastrophenroman im klassischen Gewand. Der Autor beschreibt das Szenario einer Welt nach einem atomaren Krieg, in der sich eine schwindende Schar Überlebender, in die relative Sicherheit des weitverzweigten Moskauer U-Bahn Netzes zurückgezogen hat. Das Metronetz wird ihre Welt. Reduziert auf beengteste Verhältnisse, zehrend von den letzten Resten unserer einst so stolzen Zivilisation. Eine erschreckende, grausame Welt, in der das Recht des Stärkeren gilt und in der trotz Reduktion wieder alte Denkweisen und all der Wahnsinn unterschiedlicher Klassen, Rassen und Gruppierungen auflebt.

    In dieser Welt macht sich Artjom auf den Weg, getrieben durch ein Versprechen und die Verantwortung eine unfassbare Bedrohung abzuwenden.

    Diese Reise, die Sicht von Artjom auf seine Welt, die Beschreibung  ihrer Bewohner, der unterschiedlichen Gruppierungen, der Schrecken postatomarer Mutationen, der unbeschreiblichen Enge, all das ist so beeindruckend realistisch, dass der Leser, von der ersten Sekunde an, von der Atmosphäre des Buches aufgesogen wird.

    Glukhovsky greift ein sehr altes Thema der SF auf, ohne dabei beim Leser das unangenehme Gefühl zu erzeugen, alles sei bereits dagewesen. Die Herangehensweise, alles aus der Sicht eines Menschen zu erzählen, der nur diese, seine Welt kennt, der keine Erinnerung an das davor hat, erfüllt die Seiten von Anfang an mit einer Plastizität und Realitätsnähe, die dem Leser eisige Schauer über den Rücken jagt. Artjom ist ein "Eingeborener", der nur seine Insel kennt und für den diese die Welt bedeutet.

    Der Roman muss sich mit Sicherheit nicht hinter irgendwelchen Klassikern des Genres verstecken. Glukhovsky hat als Erstlingswerk wirklicheinen beeindruckenden Roman hingelegt.

    Mein Fazit: Unbedingt lesen. Gänsehaut garantiert.

    Dmitry Glukhovsky

    Metro 2033

    Heyne Paperback 14,00

    5. November 2009 und 4 Kommentare

    Soeben ist "Metro 2034" bei Heyne erschienen. Grund genug für mich rückblickend eine kleineRezension zu Dmitry Glukhovsky zu schreiben. "Metro 2033" ist ein aktueller Nachkatastrophenroman im klassischen Gewand. Der Autor beschreibt das Szenario einer Welt nach einem atomaren Krieg, in der sich eine schwindende Schar weiterlesen…

    In eigener Sache…

    von am 31. Oktober 2009 6 Kommentare

    …wer Lust hat, es gibt gerade einen netten Artikel zur Romanboutique. Das Interview ist ganz schön authentisch (ja, ich fürchte, da hab ich wohl einfach ein bisschen drauf los gebabbelt…) . Auf jeden Fall finde ich den Text wirklich lesenswert und er trifft viele Dinge, die mir am Herzen liegen auf den Punkt. Deshalb hier der Link zum nachlesen:

    www.parallel-gesellschaft.org/2009/10/der-einzelhandel-in-den-zeiten-des-internet/

    31. Oktober 2009 und 6 Kommentare

    …wer Lust hat, es gibt gerade einen netten Artikel zur Romanboutique. Das Interview ist ganz schön authentisch (ja, ich fürchte, da hab ich wohl einfach ein bisschen drauf los gebabbelt…) . Auf jeden Fall finde ich den Text wirklich lesenswert und er trifft viele Dinge, weiterlesen…

    Dausend Dode Drolle

    von am 28. Oktober 2009 Kommentare deaktiviert für Dausend Dode Drolle

    Campanile_Cover_kl…war ursprünglich der Titel eines regionalen Rollenspielmagazines mit starkem Midgard Schwerpunkt. In den letzten Jahren hat sich der Würzburger Fan-Verlag fast unbemerkt zu einer kleinen, feinen Produktionsstätte für Karten und Brettspiele gemausert.

    Neben dem Rollenspielmagazin, diversen Abenteuern und Zubehörmaterialien wurden in den letzten beiden Jahren die Kartenspiele "Die Wiege der Renaissance" und "Uruk, Wiege der Zivilisation", die sich beide mit sehr ausgeklügelten Spielemechanismen an erfahrene Spieler wenden, veröffentlicht. Trotz des sehr günstigen Preises und der kompakten Form waren beide Spiele extrem komplex und hochtaktisch. Nichts zum eben-mal-zwischendurch-lesen-und-los-zocken, aber dafür mit hohem Wiederspielwert. Spiele für ein erfahrenes, nicht durch Komplexität abzuschreckendes, ehrgeiziges Publikum.

    Die diesjährigen Publikationen, die allesamt pünktlich zur Spielemesse in Essen fertig geworden sind, haben erstmals ein wirklich weites Spektrum.

    Im Bereich Rollenspiele ist tatsächlich wieder eine Nummer des legendären DDD-Magazines erschienen, nebst einer Stadtkarte von "Iggrgard im Waeland", aus der Feder von Sabine Weiss. Damit sollten Midgardianer auf ihre Kosten kommen.

    In der Spieleschmiede entstanden diesmal zwei Produkte.

    Ein wiederum recht komplexes, sehr schön ausgeglichenes und nicht all zu schwer erlernbares Brettspiel, namentlich "Seidenstraße". Vor einem liebevoll gestalteten Hintergrund gilt es auf dem Netz der Karawanenwege exotische Handelsgüter möglichst schnell und gewinnbringend zu transportieren. Dabei lauern den Händler alle möglichen Gefahren wie Wegelagerer oder Sandstürme auf. Nur mit Taktik und einer Portion Glück wird man am Ende die meisten Edelsteine erwirtschaftet haben. Gewohnt hübsche Aufmachung, hoher Wiederspielwert, interessante Spielmechanismen und vor allem ist das Spiel diesmal nicht im Nimm-mich-mit-und-zock-mich-gleich-Gewand, sondern kommt erwachsen, als vollwertiges Brettspiel daher. Keine Missverständnisse mehr. Wer also meint er kann mit komplexen Mechanismen umgehen, wird hier wieder voll auf seine Kosten kommen.

    Spiel Nummer zwei ist mein persönlicher Favorit. "Campanile, der Wettstreit der Türme" kommt wieder im gewohnten Kartenspiel-Format. Die Box ist sehr schön aufgemacht und diesmal wird das Format auch wirklich der Komplexität gerecht. Ein wahnsinnig spannendes, schnell erlernbares, schnell spielbares Kartenspiel. Spontan erlernbar, spontan spielbar aber eben doch mit genug Finesse, dass man die Feinheiten und Mechanismen erst nach einer Weile ganz durchschaut hat. Nach der ersten Runde "Campanile" kann man nicht anders, als gleich nochmal zu zocken… und dann am besten bis spät in die Nacht hinein immer wieder. Ich mag Spiele, die schnell und spontan spielbar sind, bei denen schon das erste intuitive Spielen am Ende zum Erfolg führen kann, oder eben auch nicht. Taktische Feinheiten, die man nach den ersten Runden entwickelt, können zum Sieg verhelfen, aber für mich muss ein Spiel, ab der ersten Partie, bei einem Sieg das Gefühl hinterlassen, dass man es richtig gemacht hat.

    Deshalb ist mein Tipp für alle, die gerne mal statt vor der Glotze zu hocken, gesellig zocken wollen: "Campanile" ist ein tolles Spiel für alle. Die Altersangabe auf der Schachtel ist mit "8 Jahren" durchaus realistisch. Die Spieldauer von "30 min" kann bei den ersten Malen auch überschritten werden. Dafür werdet ihr euch wundern, wie die Zeit vergeht, denn egal wie, es wird nicht bei 30 Minuten bleiben.

    Hanno & Wilfried Kuhn

    Campanile der Wettstreit der Türme

    Kartenspiel für 3 bis 5 Spieler

    DDD-Verlag

    € 14,95

    28. Oktober 2009 und Kommentare deaktiviert für Dausend Dode Drolle

    …war ursprünglich der Titel eines regionalen Rollenspielmagazines mit starkem Midgard Schwerpunkt. In den letzten Jahren hat sich der Würzburger Fan-Verlag fast unbemerkt zu einer kleinen, feinen Produktionsstätte für Karten und Brettspiele gemausert. Neben dem Rollenspielmagazin, diversen Abenteuern und Zubehörmaterialien wurden in den letzten beiden Jahren weiterlesen…

    Erste Vorboten des unvermeidlichen Events im Winter… oder auch FrühBUCHer aufgepasst!

    von am 27. Oktober 2009 Kommentare deaktiviert für Erste Vorboten des unvermeidlichen Events im Winter… oder auch FrühBUCHer aufgepasst!

    Ich weiß, ich weiß.

    Lästig genug, dass jetzt bald wieder der ganze Trubel mit Weihnachtsdeko, Plätzchenmast und Einkaufswahn losgeht und nichts läge mir ferner, als als erster in das Horn des wahnsinnigen Konsumterrors vor dem Weihnachtsfest zu stoßen. Trotzdem hat sich bei mir seit dem letzten Wochenende so eine Art Vorfreude auf den Winter breitgemacht. Am Altmühlsee war Saisonabschlussfeier im Surfcenter und die beiden Betreiber machen sich nächste Woche auf nach Südafrika in ihr Winterdomizil. Wie immer kam dabei das Gespräch auch auf die Vor- und Nachteile eines Winters auf der Südhalbkugel unseres alten Erdenballs. Klar, surfen und Sonne ist schon sehr geil, aber für mich gehört einfach Schnee, Kälte, Skifahren oder Boarden, Glühwein und eben auch Weihnachten, am besten weiße mit zu einem schönen Jahresablauf. Und als ich dann am Sonntag den dritten Band von Kai Meyers  Sturmkönigen fertiggelesen habe, musste ich die Trilogie spontan als wirklich schönes Weihnachtsgeschenk sehen. Drei Hardcover zu einem erschwinglichen Preis. Wirklich ansprechende Aufmachung und wie immer bei Kai Meyer ein wundervoll erzähltes märchenhaftes Abenteuer in exotischen Welten. Genau das richtige um an langen Winterabenden in ein spannendes Lesevergnügen abzutauchen…

    …Auch der letzte Teil der Trilogie hat mich sofort wieder in den Bann gezogen. Kai Meyer erzählt auch das Ende seiner Geschichte in gewohnter All-Ager Art. Nur eben ,wie schon in den ersten Teilen, etwas härter und etwas blutiger als bei seinen reinen Jugendbüchern.

    Die Reise nach Skarabapur und der Showdown sind spannend und mitreißend. Die Beziehung der Charaktere untereinander kompliziert und vielschichtig. Fast stehen sie sich bis zuletzt selbst und gegenseitig im Weg. Das furiose Ende und die kleinen und großen Probleme und Streitereien der Charaktere sind bis zur letzten Zeile stimmig und am Ende passt alles zusammen. Ein traumhaft fantastisches Abenteuer in einer klassischen Kai Meyer Welt mit zwei parallelen Ebenen geht zu Ende. Fast ein wenig schade. Aber ich freue mich bereits auf sein nächstes Projekt.

    Meyer, Kai

    "Sturmkönige 3 – Glutsand"

    Hardcover Lübbe Verlag

    € 18,99

    …und noch eine kleine Anmerkung zum Schluss: Auch die Comic-Adaption einer der epischen Trilogien von Kai Meyer "Wolkenvolk" ist ein wirklich gelungenes Gesamtwerk. Als rein deutsche Produktion kann sich diese im Splitter Verlag erscheinende Reihe durchaus mit allen internationalen Fantasy-Comics messen. Yann Krehl und Ralf Schlüter haben den ersten Band der Wolkenvolk Trilogie absolut bemerkenswert in Comicform umgesetzt.

    Bernie hat in einem früheren Beitrag bereits auf die Reihe hingewiesen. Der nächste Teil, "Lanze und Licht" erscheint im April 2010.

    • Kategorie: Bücher , Fantasy
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    27. Oktober 2009 und Kommentare deaktiviert für Erste Vorboten des unvermeidlichen Events im Winter… oder auch FrühBUCHer aufgepasst!

    Ich weiß, ich weiß. Lästig genug, dass jetzt bald wieder der ganze Trubel mit Weihnachtsdeko, Plätzchenmast und Einkaufswahn losgeht und nichts läge mir ferner, als als erster in das Horn des wahnsinnigen Konsumterrors vor dem Weihnachtsfest zu stoßen. Trotzdem hat sich bei mir seit dem weiterlesen…

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