Horst Illmer, Autor bei comicdealer.de
  • Juni 2018
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    28. Mai 2018 29. Mai 2018

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    Insgesamt 89 Beiträge und 0 Kommentare

    Joe Shuster – Vater der Superhelden

    21. Juni 2018 und Kein Kommentar

    Joe Shuster Graphic NovelJulian Voloj (Text) & Thomas Campi (Bilder)
    JOE SHUSTER – VATER DER SUPERHELDEN.
    Übersetzt von Julian Voloj.
    Vorwort von Michelle „Chelle“ Mayer.
    (The Artist behind Superman: The Joe Shuster Story / 2018)
    Hamburg, Carlsen, 2018, 176 Seiten
    ISBN 978-3-551-76920-6 / 19,99 Euro

     

    Jeden Tag eine gute Tat. Deshalb wurde ich Polizist.
    Heute half ich einem alten Herrn im Park. Er schlief auf einer Bank und wirkte etwas mitgenommen als ich ihn weckte. Ich brachte ihn in ein Diner und spendierte ihm eine Suppe.
    Zum Dank erzählte er mir eine Geschichte.
    Seine Geschichte.
    Eine unglaubliche Geschichte.
    Er sei Joe Shuster, der Erfinder von Superman. Sein Zeichner.
    Er und sein Kumpel Jerry Siegel haben Superman erfunden und dann über viele Jahre hinweg die Superman-Comics auch geschrieben und gezeichnet. Und obwohl sie die Schöpfer waren, verdienten andere das große Geld. Sie wurden mit „Peanuts“ abgefunden. Als sie dagegen klagten, wurden sie rausgeworfen. Und ihren Prozess verloren sie auch noch.
    Rechte weg, Arbeit weg, Geld weg, Gesundheit weg – und Superman wurde erfolgreicher und erfolgreicher.
    Wie gesagt: Eine unglaubliche Geschichte!
    Die sollte mal jemand aufschreiben und erzählen.

    Das ist jetzt (endlich) passiert.
    Bei Carlsen kann man die Lebensgeschichte von Joe Shuster ab sofort als „graphic novel“ nachlesen. Julian Voloj hat seinem Landsmann Shuster – und natürlich zugleich auch dessen Kollegen Jerry Siegel – ein tiefbewegendes Denkmal gesetzt. Seine Biografie erzählt nicht nur von der Herkunft der Familien Shuster und Siegel und dem Leben in Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts, sondern auch, wie die Superhelden in die Welt kamen und wie gewissenlose Menschen eine ganze Industrie über Jahrzehnte dominierten und den Künstlern ihre Urheberrechte wegnahmen und vorenthielten.
    Dass sich die Lage der Comic-Zeichner und -Texter inzwischen deutlich verbessert hat – und wie es dann letztendlich dazu kam – auch davon erzählt dieses Buch.
    In dem aus Italien stammenden Thomas Campi hat Voloj einen großartigen Zeichner gefunden, der es meisterlich versteht, die Realität dieser Geschichte ins Bild zu setzen und dabei die amerikanische Comic-Ästhetik an den passenden Stellen einzufügen.

    Es gibt inzwischen eine unüberschaubare Zahl an Comics. Es gibt inzwischen jede Menge Biografien in Form von Graphic Novels. Es ist an der Zeit, einem der Urväter dieser Kunstformen endlich Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
    Was wäre dazu besser geeignet als dieses Buch.

    Horst Illmer
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    Gebrauchsanweisung fürs Lesen
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    21. Juni 2018 und Kein Kommentar

    Julian Voloj (Text) & Thomas Campi (Bilder) JOE SHUSTER – VATER DER SUPERHELDEN. Übersetzt von Julian Voloj. Vorwort von Michelle „Chelle“ Mayer. (The Artist behind Superman: The Joe Shuster Story / 2018) Hamburg, Carlsen, 2018, 176 Seiten ISBN 978-3-551-76920-6 / 19,99 Euro   Jeden Tag eine gute Tat. Deshalb wurde ich Polizist. Heute half ich weiterlesen…

    Gebrauchsanweisung fürs Lesen

    13. Juni 2018 und Kein Kommentar

    Felicitas von Fürstenberg
    GEBRAUCHSANWEISUNG FÜRS LESEN.
    München, Piper, 2018, 127 Seiten
    ISBN 978-3-492-27717-4

    In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 8. Juni 2018 berichtet Sandra Kegel unter der Überschrift „Leser auf der Flucht“ von erschreckenden Zahlen, die eine Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zutage gefördert hat: „Zwischen 2013 und 2017 haben 6,4 Millionen Deutsche, die zuvor regelmäßig lasen, nicht mehr ein einziges Buch erworben. Das entspricht einem Rückgang von fast achtzehn Prozent.“

    Dabei gibt es ja für einen Büchernarren nichts Schöneres als mit einem anderen Büchernarren über Bücher zu plaudern, Und gleich danach kommt die Lektüre von Büchern, geschrieben von Büchernärrinnen, handelnd von Büchern und anderen Büchernärrinnen.
    Darum soll an dieser Stelle auf das in Bezug auf die obige Schreckensnachricht so wichtige neue Buch der Literaturkritikerin und Piper-Verlags-Chefin Felicitas von Lovenberg hingewiesen werden, das den herausfordernden Titel GEBRAUCHSANWEISUNG FÜRS LESEN trägt.
    Das kleinformatige Leinenbändchen enthält auf knapp 130 Seiten so viel Liebens- und Lesenswertes über alles, was mit dem Lesen, mit Lesern, mit Sammlern, mit Büchern, mit Buchhandlungen und mit Bibliotheken zu tun hat, dass man einfach nur staunen kann. Wer jetzt denkt, da kann es doch nicht viel Neues geben, das kennt man doch alles schon, dem entgegne ich mit einer meiner Lieblingsstellen: „Ein Buch übers Lesen, das wäre mir bis vor Kurzem ähnlich überflüssig erschienen wie ein Sandkasten in der Sahara.“
    Felicitas von Lovenberg hat mit ihrer GEBRAUCHSANWEISUNG FÜRS LESEN eine überzeugende „Kampfschrift“ für das Buch und für den Erwerb, Erhalt und Gebrauch der Lesefertigkeit geliefert – eine Liebeserklärung an die Literatur, der ich mich gerne anschließe.

    Das Schlusswort gehört noch einmal Frau von Lovenberg: „Mehr denn je brauchen wir die Bücher, und die Bücher brauchen uns.“

    Horst Illmer
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    13. Juni 2018 und Kein Kommentar

    Felicitas von Fürstenberg GEBRAUCHSANWEISUNG FÜRS LESEN. München, Piper, 2018, 127 Seiten ISBN 978-3-492-27717-4 In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 8. Juni 2018 berichtet Sandra Kegel unter der Überschrift „Leser auf der Flucht“ von erschreckenden Zahlen, die eine Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zutage gefördert hat: „Zwischen 2013 und 2017 haben 6,4 Millionen Deutsche, die weiterlesen…

    Der dunkle Wald

    20. Mai 2018 und Kein Kommentar

    Cixin Liu
    DER DUNKLE WALD. Roman.
    Aus dem Chinesischen von Karin Betz
    (Heian Senlin / 2008)
    München, Heyne, 2018, 815 Seiten
    ISBN 978-3-453-31765-9

    Eigentlich habe ich mich ganz schön geärgert darüber, dass es so lange gedauert hat, bis die Fortsetzung zu DIE DREI SONNEN endlich erschienen ist. Erstaunlicherweise hat sich diese ungebührliche Emotion jedoch nach der Lektüre der ersten paar Seiten von DER DUNKLE WALD verwandelt in eine Art von Beschämung über die unnötige Hast, die dabei im Spiel war.

    Erinnern wir uns kurz: Am Ende von DIE DREI SONNEN war klar, dass die Erde Ziel einer Invasionsflotte von Trisolaris ist – und dass diese in etwa 400 (in Worten: vierhundert) Jahren eintreffen wird.

    Genau damit „spielt“ Liu nun: Auch die Menschheit entwickelt einen „blinden Aktionismus“, macht Pläne, verwirft sie wieder, schwankt zwischen Hoffen und Bangen und blickt mit wachsender Verzweiflung in die Zukunft. Und das alles geschieht in den ersten Wochen, Monaten und Jahren nach dem vermuteten Start der Flotte.

    Im 3. „Jahr der Krise“ beträgt der Abstand der Raumschiffe zum Sonnensystem 4,21 Lichtjahre, im „Jahr 8“ sind es 4,20 Lichtjahre, im „Jahr 20“ „nur“ noch 4,15 Lichtjahre – und damit sind wir in etwa in der Mitte von DER DUNKLE WALD angekommen und spätestens hier zeigt sich wie sinnlos Hast und überstürzter Aktionismus angesichts der Entfernungen im Weltraum und der relativen Geschwindigkeiten sind, die ein Raumfahrzeug erreichen kann. Geduld ist also nicht nur irgendeine Tugend, sondern beim Lesen dieser Trilogie wohl auch unumgänglich.

    Zum Inhalt: Liu lässt seine Protagonisten diese chaotischen ersten Jahre sehr direkt und intensiv am eigenen Leib erleben, handelt es sich bei ihnen doch um die vier „Wandschauer“, die sich im Auftrag der UNO und des Weltverteidigungsrates „unkonventionelle“ Gedanken über eine mögliche Strategie machen sollen, mit der die Erde den eigentlich überlegenen Trisolariern doch noch Paroli bieten könnte. Ihnen gegenüber stehen die „Wandbrecher“ der ETO (Erde-Trisolaris Organisation), die als willfährige Helfer der Invasoren alles dafür tun, die Wandschauer-Ideen zu kontern.

    Während der nächsten 200 Jahre geht es nun hin und her und am Ende verlassen wir den DUNKLEN WALD an jenem Punkt, an dem die Trisolarier die Hälfte der Strecke (und der Reisezeit) geschafft haben und noch 2,07 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt sind.

    Und wir warten ruhig und emotionslos auf das Eintreffen des Feindes bzw. das Erscheinen des dritten Buches …
    (Also auf, Heyne Verlag, mach hinne!)

    Horst Illmer
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    Der dunkle Wald
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    20. Mai 2018 und Kein Kommentar

    Cixin Liu DER DUNKLE WALD. Roman. Aus dem Chinesischen von Karin Betz (Heian Senlin / 2008) München, Heyne, 2018, 815 Seiten ISBN 978-3-453-31765-9 Eigentlich habe ich mich ganz schön geärgert darüber, dass es so lange gedauert hat, bis die Fortsetzung zu DIE DREI SONNEN endlich erschienen ist. Erstaunlicherweise hat sich diese ungebührliche Emotion jedoch nach weiterlesen…

    Ein seltsamer Tag

    17. Mai 2018 und Kein Kommentar

    Olaf Brill (Text) & Michael Vogt (Bilder)
    EIN SELTSAMER TAG (1): ROBOTERMÄRCHEN.
    Stolberg, Atlantis, 2018, 54 Seiten
    ISBN 978-3-86402-554-9

    Seit 2011 bereichert der von PERRY RHODAN-Autor Olaf Brill geschriebene und von Michael Vogt (MARK BRANDIS) gezeichnete Comic EIN SELTSAMER TAG das Magazin phantastisch! Aktuell (phantastisch! Heft 70) sind dreißig Episoden mit den (manchmal) mehr oder (meist) weniger spektakulären Abenteuern des Reinigungs-Roboters Niemand erschienen (ein Schelm, wer da an den Helden der ODYSSEE denkt).

    Der Atlantis Verlag fand es wohl an der Zeit, diesen Einzel-Episoden eine neue, gediegen aufgemachte Heimat in Form eines großformatigen Hardcover-Albums zu schenken und legt nun den ersten EIN SELTSAMER TAG-Sammelband mit dem beziehungsreichen Untertitel ROBOTERMÄRCHEN vor.

    Der komplett vierfarbige Band enthält alle bisher erschienenen phantastisch!-Geschichten (die ersten Episoden, die noch schwarzweiß waren, wurden nachkoloriert), plus drei exklusiv für ROBOTERMÄRCHEN gezeichnete Stories. Abgerundet wird das Buch von einem mehrseitigen Werkstattbericht, der tiefe Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Comics gibt – inklusive des von Vogt speziell für die Alien-Sprache der Gnump entworfenen Zeichensatzes, der es nun endlich ermöglicht, die entsprechenden Sprechblasen zu „übersetzen“.

    Wer Spaß hat an schrägen Science-Fiction-Geschichten und gut gezeichneten Comics sollte unbedingt mal einen Blick riskieren. Wer EIN SELTSAMER TAG bereits aus dem Magazin kennt, hat hier die Möglichkeit, seine Erinnerung, ohne allzu großen Aufwand beim Durchblättern alter Hefte, aufzufrischen.

    Und auch wenn es mich selbst schmerzlich trifft, kann ich Andreas Eschbach eigentlich nur zustimmen, der auf dem Einband mit dem Satz zitiert wird: „EIN SELTSAMER TAG ist immer das Erste, was ich mir vorknöpfe, wenn ein neues PHANTASTISCH! kommt.“

    Horst Illmer
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    Ein seltsamer Tag 1
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    17. Mai 2018 und Kein Kommentar

    Olaf Brill (Text) & Michael Vogt (Bilder) EIN SELTSAMER TAG (1): ROBOTERMÄRCHEN. Stolberg, Atlantis, 2018, 54 Seiten ISBN 978-3-86402-554-9 Seit 2011 bereichert der von PERRY RHODAN-Autor Olaf Brill geschriebene und von Michael Vogt (MARK BRANDIS) gezeichnete Comic EIN SELTSAMER TAG das Magazin phantastisch! Aktuell (phantastisch! Heft 70) sind dreißig Episoden mit den (manchmal) mehr oder weiterlesen…

    Batman: Dark Knight III – Die Übermenschen

    28. April 2018 und 1 Kommentar

    Frank Miller & Brian Azzerello (Text)
    Frank Miller, Andy Kubert, Klaus Janson, Brad Anderson, Alex Sinclair (Bilder)
    BATMAN: DARK KNIGHT III – DIE ÜBERMENSCHEN.
    Übersetzt von Bernd Kronsbein, Vorwort von Christian Endres
    (DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE. Vol. 1 – 9 / 2016/17)
    Stuttgart, Panini, 2018, 380 Seiten
    ISBN 978-3-7416-0782-0 (Hardcover)
    ISBN 978-3-7416-0735-6 (Softcover)

    Nachdem es Frank Miller 1986 mit DIE RÜCKKEHR DES DUNKLEN RITTERS geschafft hat, mich ins Lager der Comic-Leser zurückzuholen, hätte er mich mit seinem verunglückten DER DUNKLE RITTER SCHLÄGT ZURÜCK, dem zweiten DARK KNIGHT-Abenteuer von 2001, fast wieder davon abgebracht.

    Jetzt ist bei Panini der dritte Teil der Miller’schen BATMAN-Saga mit dem Titel DIE ÜBERMENSCHEN erschienen (und ich hatte mich schon gefragt, wie sie dort wohl THE MASTER RACE übersetzen werden). Tatsächlich hat mich das Storytelling von Miller, der diesmal Unterstützung von Brian Azzarello hatte, und die zeichnerische Umsetzung durch Andy Kubert, Klaus Janson, Brad Anderson, Alex Sinclair und den Meister selbst, positiv überrascht. Trotz einiger Längen (der Band hat immerhin stolze 380 Seiten und damit fast so viel Umfang wie Teil 1 und 2 zusammen) fand ich die Geschichte um die auf Normalformat gewachsenen Kryptonier, die bisher ihr Dasein als miniaturisierte Erinnerung an Supermans Heimatwelt in der Flaschenstatt Kandor fristen mussten, recht originell.
    Und auch, dass die vormals sehr problematische Beziehung zwischen Batman und Superman, trotz ihrer beider manchmal sehr unterschiedlichen Weltanschauung, in DIE ÜBERMENSCHEN beginnt, sich wieder zu normalisieren, kann diese beinahe epische Erzählung auf ihrer Habenseite verbuchen.

    Für Sammler ergibt sich jetzt die Möglichkeit, die Geschichte in drei Varianten zu erwerben: In neun Original-Heften (mit jeweils einer Mini-Comic-Beilage), gesammelt in einem Band als Softcover und (für fünf Euro Aufpreis) als Hardcover. Die beiden Sammelbände eröffnet ein fetziges Vorwort von Christian Endres, ansonsten hält man sich mit „Bonusmaterial“ sehr zurück. Da droht wohl noch eine „Absolute Edition“ im Hintergrund.

    Horst Illmer
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    Batman Dark Knight III HC
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    Batman Dark Knight III SC
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    28. April 2018 und 1 Kommentar

    Frank Miller & Brian Azzerello (Text) Frank Miller, Andy Kubert, Klaus Janson, Brad Anderson, Alex Sinclair (Bilder) BATMAN: DARK KNIGHT III – DIE ÜBERMENSCHEN. Übersetzt von Bernd Kronsbein, Vorwort von Christian Endres (DARK KNIGHT III: THE MASTER RACE. Vol. 1 – 9 / 2016/17) Stuttgart, Panini, 2018, 380 Seiten ISBN 978-3-7416-0782-0 (Hardcover) ISBN 978-3-7416-0735-6 (Softcover) weiterlesen…

    Science Fiction Hall of Fame 2

    13. April 2018 und Kein Kommentar

    Robert Silverberg (Hrsg.)
    SCIENCE FICTION HALL OF FAME – DIE BESTEN STORYS 1948–1963.
    Ü: Thomas Ziegler u. a., Vorwort: Hannes Riffel
    (The Science Fiction Hall of Fame, Volume One, 1929–1964 / 1970)
    München Berlin, Golkonda, 2018, 395 S.
    ISBN 978-3-944720-56-2

    Empfehlen möchte ich diesmal einen Titel, auf den wir ganz schön lange (eineinhalb Jahre) warten mussten. Aber es hat sich gelohnt.
    Der zweite Teil der besten und wichtigsten Genre-Anthologie ist endlich erschienen: die von Robert Silverberg herausgegebene SCIENCE FICTION HALL OF FAME, diesmal mit den vierzehn besten Stories der Jahre 1948 bis 1963. Das Inhaltsverzeichnis liest sich erneut wie das Who-Is-Who der Science Fiction: Von Ray Bradbury bis Roger Zelazny sind über ein Dutzend hochrangige Meister der kurzen Form vertreten. Unter den Stories sind so bekannte Titel wie Arthur C. Clarkes „Die neun Milliarden Namen Gottes“, Daniel Keyes’ „Blumen für Algernon“ oder „Geliebtes Fahrenheit“ von Alfred Bester, aber auch einige selten nachgedruckte Geschichten wie Anthony Bouchers „Die Suche nach dem heiligen Aquin“ oder „Schöner Leben“ von Jerome Bixby. Und mit „Das Land der Sanftmütigen“ von Damon Knight liegt sogar eine deutsche Erstveröffentlichung vor.
    Der Band ist, wie immer bei Golkonda, hervorragend ausgestattet und mit viel Liebe und Sorgfalt bearbeitet. Einige Geschichten wurden neu übersetzt, bei anderen wurden die vorhandenen Übertragungen mit den Originalausgaben abgeglichen und, wo nötig, überarbeitet.
    Ex-Golkonda-Chef Hannes Riffel blickt in seiner „Vorbemerkung“ noch einmal voller Stolz auf dieses Projekt zurück, mit dem nun endlich erstmals die großartige Anthologie SCIENCE FICTION HALL OF FAME vollständig auf Deutsch vorliegt: in zwei Büchern mit zusammen achthundert Seiten, darin sechsundzwanzig Kurzgeschichten – und jede ein absolutes Meisterwerk! Mehr geht nun wirklich nicht.

    Horst Illmer
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    Science Fiction Hall of Fame 2 – Die besten Stories 1948-1963
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    13. April 2018 und Kein Kommentar

    Robert Silverberg (Hrsg.) SCIENCE FICTION HALL OF FAME – DIE BESTEN STORYS 1948–1963. Ü: Thomas Ziegler u. a., Vorwort: Hannes Riffel (The Science Fiction Hall of Fame, Volume One, 1929–1964 / 1970) München Berlin, Golkonda, 2018, 395 S. ISBN 978-3-944720-56-2 Empfehlen möchte ich diesmal einen Titel, auf den wir ganz schön lange (eineinhalb Jahre) warten weiterlesen…

    Robert Silverberg

    7. April 2018 und Kein Kommentar

    Uwe Anton
    ROBERT SILVERBERG – ZEITEN DER WANDLUNG.
    Mit einer Rede von Robert Silverberg sowie einer Bibliografie von Joachim Körber.
    München Berlin, Memoranda/Golkonda, 2018, 510 Seiten
    SF Personality, Band 26
    ISBN 978-3-946503-30-9

    Sind wir nicht alle Fans? Selbst etablierte Autoren und/oder Kritiker kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern haben mal „klein angefangen“. Diese Binsenwahrheit gilt gleichermaßen für das neue Buch von PERRY RHODAN-Autor Uwe Anton wie auch für den Gegenstand seiner Betrachtung, den amerikanischen Schriftsteller und Herausgeber (siehe weiter oben) Robert Silverberg.
    Galt bisher der gute Isaac Asimov mit etwa 500 Büchern als „fleißigster“ Autor aus dem Bereich der Science Fiction, so ermittelt Anton für Silverberg lockere 600 Buchveröffentlichungen, von den mehr als 1.600 Kurzgeschichten ganz zu schweigen. Mehr als genug Material also, um einen 500-Seiten-Band zu füllen.
    Unter dem Titel ROBERT SILVERBERG – ZEITEN DER WANDLUNG beschäftigt sich Anton im Band 26 der Reihe „SF Personality“ so ausführlich wie es derzeit nur möglich ist, mit dem Leben und vor allem dem Werk eines der ganz Großen der Science Fiction. Vorgestellt und besprochen werden fast alle Romane, die wichtigsten Sammelbände und herausragende Einzelgeschichten, die der 1935 in New York geborene Silverberg seit 1954 veröffentlicht hat. Aufgelockert wird diese Textflut durch mehrere hundert Abbildungen von deutschen und amerikanischen Buch-, Taschenbuch- und Magazin-Einbänden, und als hilfreiche Ergänzung hat Joachim Körber eine sechzig Seiten umfassende Bibliografie der deutschen Veröffentlichungen Silverbergs beigesteuert. Als i-Tüpfelchen gibt es dann noch die Ehrengastrede, die Robert Silverberg auf dem 1970 in Heidelberg abgehaltenen 28. Worldcon vortrug. Ein Buch (nicht nur) für Fans.

    Horst Illmer
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    Robert Silverberg – Zeiten der Wandlung
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    7. April 2018 und Kein Kommentar

    Uwe Anton ROBERT SILVERBERG – ZEITEN DER WANDLUNG. Mit einer Rede von Robert Silverberg sowie einer Bibliografie von Joachim Körber. München Berlin, Memoranda/Golkonda, 2018, 510 Seiten SF Personality, Band 26 ISBN 978-3-946503-30-9 Sind wir nicht alle Fans? Selbst etablierte Autoren und/oder Kritiker kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern haben mal „klein angefangen“. Diese Binsenwahrheit weiterlesen…

    Fortschritt und Fiasko

    4. April 2018 und Kein Kommentar

    Hans Frey
    FORTSCHRITT UND FIASKO.
    Die ersten 100 Jahre der deutschen Science Fiction. Vom Vormärz bis zum Ende des Kaiserreichs 1810–1918.
    München Berlin, Golkonda/Memoranda, 2018, 316 S.
    ISBN 978-3-946503-32-3

    Wir hier in Deutschland haben in Punkto Sekundärliteratur zur Science Fiction einen echt großen Nachholbedarf. Nicht nur, dass es hierzulande immer noch keinen vernünftigen Gesamtüberblick über das Genre gibt, auch die immerhin reichlich sprudelnden Einzeldarstellungen leiden meist an einer, den akademischen Gepflogenheiten geschuldeten, Nahezu-Unlesbarkeit.
    Aber alle paar Jahre gibt es sie dann doch, die berühmte „Ausnahme von der Regel“. Dann schreibt ein deutscher Autor ein Buch, welches nicht nur von großer Sachkenntnis zeugt, sondern auch noch in einem so flüssigen, leserfreundlichen Stil daherkommt, dass es eine wahre Freude ist.
    Im Frühjahr 2018 ist wieder ein solches Prachtstück erschienen. Es handelt sich dabei um FORTSCHRITT UND FIASKO, das neue Buch von Hans Frey, in dem der Germanist, Lehrer und Ex-Politiker die „ersten 100 Jahre der deutschen Science Fiction“ kritisch unter die Lupe nimmt.
    Der untersuchte Zeitrahmen reicht „vom Vormärz bis zum Ende des Kaiserreichs“, umfasst also die Jahre zwischen 1810 und 1918. Besonders die erstgenannte Zahl lässt aufhorchen, startet die SF-Historie doch laut Brian W. Aldiss (siehe dessen MILLIARDEN-JAHRE-TRAUM) im Jahr 1818 mit dem Erscheinen von Mary W. Shelleys FRANKENSTEIN.
    Frey beginnt sein Buch also gleich mit einer steilen These: Für ihn fängt die Science Fiction mit dem 1810 veröffentlichten Werk INI an, einem „Roman aus dem 21. Jahrhundert“, geschrieben von dem preußischen Landadeligen und Offizier Julius von Voß (1768–1832), der damit der „erste SF-Autor Deutschlands (und damit sogar der Welt)“ (S.21) ist.
    In den folgenden Kapiteln stellt Frey anhand zahlreicher Belege dar, dass es in Deutschland auch schon vor Kurd Laßwitz eine breitgefächerte Beschäftigung mit genretypischen Themen wie Zeitreisen, Utopien, Androiden und Weltraumfahrten gab. Natürlich waren es auch bei uns die Verkaufserfolge der Bücher von Jules Verne, die ab etwa 1870 dazu führten, dass Schriftsteller (und nur ganz wenige Schriftstellerinnen) jeder politischen Färbung und literarischen Klasse sich in dem plötzlich boomenden Genre Science Fiction versuchten.
    Über dreihundert gut geschriebene, kenntnisreiche Seiten hinweg entführt uns Frey in die Vergangenheit unserer Zukunft, die um so vieles reicher und (vor allen Dingen) politischer war, als wir bisher vermuteten. Literaturverzeichnis und Index erschließen den Band und erleichtern die Suche nach bestimmten Titeln.
    Hans Frey hat mit diesem Buch gezeigt, dass es nicht nur möglich, sondern auch mehr als ergiebig ist, sich mit der Geschichte eines von der akademischen Philologie noch viel zu wenig beachteten Bereichs der Unterhaltungsliteratur zu beschäftigen. FORTSCHRITT UND FIASKO ist bereits mit dem Erscheinen zum unverzichtbaren Standardwerk geworden.
    Holt es euch!

    Horst Illmer
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    Fortschritt und Fiasko
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    4. April 2018 und Kein Kommentar

    Hans Frey FORTSCHRITT UND FIASKO. Die ersten 100 Jahre der deutschen Science Fiction. Vom Vormärz bis zum Ende des Kaiserreichs 1810–1918. München Berlin, Golkonda/Memoranda, 2018, 316 S. ISBN 978-3-946503-32-3 Wir hier in Deutschland haben in Punkto Sekundärliteratur zur Science Fiction einen echt großen Nachholbedarf. Nicht nur, dass es hierzulande immer noch keinen vernünftigen Gesamtüberblick über weiterlesen…

    In Kalabrien

    24. März 2018 und Kein Kommentar

    Peter S. Beagle
    IN KALABRIEN.
    Ü: Oliver Plaschka
    (In Calabria / 2017)
    Stuttgart, Klett-Cotta (Hobbit Presse), 2018, 164 S.
    ISBN 978-3-608-96217-8

    Von Peter S. Beagle, einem der profiliertesten und beliebtesten Fantasy-Autoren der USA, erscheint bei uns in Deutschland leider nur alle „heilige Zeiten“ einmal ein Buch. Dafür kann man jedes dieser Bücher, beginnend mit HE! REBECK!, dem Erstling aus dem Jahr 1960, bis hin zum gerade in der Hobbit Presse veröffentlichten IN KALABRIEN unbesehen kaufen – es erwartet den Leser ein einzigartiger Genuss.
    Beagle gehört zu den ganz großen Stilisten des Genres. Auch wenn er vielen nur durch den (verfilmten) Mega-Bestseller DAS LETZTE EINHORN (1968) bekannt ist, lohnt es sich doch immer, seinen zumeist eher leisen und auf genauesten Beobachtungen der menschlichen Eigenschaften beruhenden Geschichten zu folgen. So entwickelt IN KALABRIEN seinen Sog durch die liebenswerten und empfindsamen Beschreibungen der Protagonisten (und ihrer Haustiere), nimmt Fahrt auf durch die unerwartete Begegnung mit einem mystischen Wesen und steigert sich fulminant, bis hin zum brutalen Einbruch der modernen Welt in ein idyllisches Bauernkaff im Süden Italiens.
    Die von Oliver Plaschka angenehm flüssig übersetzte Novelle zeigt den 1939 geborenen Beagle auf der Höhe seiner Erzählkunst und hinterlässt am Ende einen (kleinen) Kloß im Hals und ein Tränchen im Augenwinkel.

    Horst Illmer
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    In Kalabrien
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    24. März 2018 und Kein Kommentar

    Peter S. Beagle IN KALABRIEN. Ü: Oliver Plaschka (In Calabria / 2017) Stuttgart, Klett-Cotta (Hobbit Presse), 2018, 164 S. ISBN 978-3-608-96217-8 Von Peter S. Beagle, einem der profiliertesten und beliebtesten Fantasy-Autoren der USA, erscheint bei uns in Deutschland leider nur alle „heilige Zeiten“ einmal ein Buch. Dafür kann man jedes dieser Bücher, beginnend mit HE! weiterlesen…

    Helligkeit fällt vom Himmel

    10. März 2018 und Kommentare deaktiviert für Helligkeit fällt vom Himmel

    James Tiptree Jr.
    HELLIGKEIT FÄLLT VOM HIMMEL. Roman.
    Ü: Andrea Stumpf
    (Brightness Falls from the Air / 1985)
    Wien, Septime, 2018, 511 S.
    ISBN 978-3-902711-47-2

    Eine Gefühlsmischung aus (Vor-)Freude und leiser Melancholie beschlich mich, als ich jetzt HELLIGKEIT FÄLLT VOM HIMMEL von meinem Lieblingsbuchhändler in die Hände gedrückt bekam, handelt es sich dabei doch um den letzten, bisher noch nicht auf Deutsch erschienenen Roman von James Tiptree Jr., der nun endlich (in der Übersetzung von Andrea Stumpf) vorliegt – und damit zugleich die James Tiptree-Werkausgabe bei Septime abschließt.
    Sieben Bände mit Kurzgeschichten, zwei Romane, ein Band mit Artikeln und Briefen und eine umfassende Biografie sind es am Ende geworden – ein Meilenstein in der Editionsgeschichte von Genre-Literatur im deutschsprachigen Raum und schon jetzt ein unverzichtbarer Grundbestand jeder ernstzunehmenden Science-Fiction-Sammlung!

    Doch zurück zum Thema: HELLIGKEIT FÄLLT VOM HIMMEL, Tiptree/Sheldons zweiter und umfangreichster Roman, ist eine Mischung aus klassischer Space Opera und Kriminalroman, angefüllt mit psychologisch stark akzentuiertem Personal und zusammengehalten von einem großartigen Gespür für das Setting.
    Eine bunte Gruppe von Touristen und Naturwissenschaftlern aus allen Teilen des zukünftigen menschlichen Sternenreiches trifft auf dem Planeten Damien ein, der kurz davor ist, zum Schauplatz eines einzigartigen kosmischen Geschehens, einer sogenannten Nova-Front, zu werden. Um den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung zu verhindern, beziehen die Besucher ein von menschlichen Diplomaten bewachtes „Gästehaus“. Sie sollen dort unter sich bleiben und dann möglichst schnell wieder verschwinden. Allerdings beginnen die Dinge schon kurz nach dem Eintreffen der Nova-Front anders zu verlaufen, als geplant …

    Horst Illmer
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    10. März 2018 und Kommentare deaktiviert für Helligkeit fällt vom Himmel

    James Tiptree Jr. HELLIGKEIT FÄLLT VOM HIMMEL. Roman. Ü: Andrea Stumpf (Brightness Falls from the Air / 1985) Wien, Septime, 2018, 511 S. ISBN 978-3-902711-47-2 Eine Gefühlsmischung aus (Vor-)Freude und leiser Melancholie beschlich mich, als ich jetzt HELLIGKEIT FÄLLT VOM HIMMEL von meinem Lieblingsbuchhändler in die Hände gedrückt bekam, handelt es sich dabei doch um weiterlesen…

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