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Horst Illmer | comicdealer.de - Part 2
  • März 2019
    Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
    25. Februar 2019 26. Februar 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    27. Februar 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

    19:00: WürfelmeisterStammtisch
    28. Februar 2019 1. März 2019 2. März 2019 3. März 2019
    4. März 2019 5. März 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    6. März 2019 7. März 2019 8. März 2019

    ganztägig: 25. CaveCon 2019

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    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen

    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen
    9. März 2019

    ganztägig: 25. CaveCon 2019

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    10:00: 10. Ticon 2019

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    10. März 2019

    ganztägig: 25. CaveCon 2019

    ganztägig: 25. CaveCon 2019

    10:00: 10. Ticon 2019

    10:00: 10. Ticon 2019
    11. März 2019 12. März 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    13. März 2019 14. März 2019 15. März 2019 16. März 2019 17. März 2019
    18. März 2019 19. März 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    20. März 2019 21. März 2019 22. März 2019 23. März 2019

    09:00: Gratis Rollenspiel Tag 2019

    09:00: Gratis Rollenspiel Tag 2019
    24. März 2019
    25. März 2019 26. März 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: TabletopClub Würzburg

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    27. März 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

    19:00: WürfelmeisterStammtisch
    28. März 2019 29. März 2019 30. März 2019 31. März 2019
  • Artemis

    von am 27. Oktober 2018 noch kein Kommentar

    Andy Weir
    ARTEMIS. Roman.
    Übersetzt von Jürgen Langowski (ARTEMIS / 2017)
    München, Heyne, 2018, 426 S.
    ISBN 978-3-453-27167-8 / 15,00 Euro

    Hörbuch:
    Gelesen von Gabrielle Pietermann
    Random House Audio 2 mp3-CDs, Laufzeit 9 Stunden, 10 Minuten
    ISBN 978-3-8371-4165-8

    OK! Sie nervt!
    Jazz Bashara, die Heldin in Andy Weirs Roman ARTEMIS ist das, was man in anderen Ländern wohl als „a pain in the ass“ bezeichnen würde. Ständig macht sie Sachen, über die wir Erwachsene nur den Kopf schütteln können. Ständig gerät sie in Schwierigkeiten, macht Unsinn, heckt die wildesten Pläne aus und findet erst hinterher heraus, wo sie Löcher haben.
    Aber andererseits besitzt sie auch viele anziehende Eigenschaften. Sie hat ihren eigenen Kopf. Sie ist loyal gegenüber ihren Freunden. Sie hat ein Gewissen. Und sie ist außerordentlich begabt darin, Menschen dazu zu bringen, bei ihren Plänen mitzumachen.
    Jazz lebt auf dem Mond, in Artemis, der bisher einzigen Siedlung, welche die Menschen auf einer anderen Welt errichtet haben. Seit einem Zerwürfnis mit ihrem Vater schlägt sie sich als Kleinkriminelle mit dem Schmuggeln von auf dem Mond eigentlich verbotenen Waren mehr schlecht als recht durch. Als ihr jedoch ein reicher Klient eine ungeheure Summe für einen Sabotageakt bietet, lässt sie sich, gegen ihre Überzeugung, darauf ein – und gerät damit zwischen alle Fronten.
    Andy Weir hat mit seinem Erstling DER MARSIANER einen unfassbaren Erfolg erzielt, da war eigentlich klar, dass es für das nächste Buch aus seiner Feder schwer sein würde. Mit ARTEMIS, einem klassischen Hard-SF-Roman, hat er sich jedoch ganz gut geschlagen. Obwohl seine Protagonistin ständig zum Widerspruch herausfordert und viele Fehler hat (und macht), kann man sich dem Sog ihrer Geschichte nicht entziehen. Stattdessen erwischt man sich dauernd dabei „Achtung!“, Pass auf!“ oder „Mach das nicht!“ rufen zu wollen – das kleine Miststück wächst einem sehr schnell ans Herz.
    ARTEMIS ist definitiv kein Roman für die Ewigkeit, kein Buch, das einmal zum Schulbuch-Klassiker wird, aber es ist eine sehr unterhaltsame Geschichte über eine junge Frau, die gegen viele Widerstände ihren Weg geht.

    Das leicht gekürzte Hörbuch wird von Gabrielle Pietermann gelesen, deren Stimme (vor allem zu Beginn) etwas nervt, was dann aber auch wieder gut zu Jazz passt. Und nach wenigen Kapiteln kann man sowieso nicht mehr aufhören.

    Buch und/oder Hörbuch sind auch als „Einstiegsdroge“ für den Nachwuchs gut geeignet – und Weihnachten ist näher als man denkt.

    Horst Illmer
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    Artemis Taschenbuch
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    27. Oktober 2018 und noch kein Kommentar

    Andy Weir ARTEMIS. Roman. Übersetzt von Jürgen Langowski (ARTEMIS / 2017) München, Heyne, 2018, 426 S. ISBN 978-3-453-27167-8 / 15,00 Euro Hörbuch: Gelesen von Gabrielle Pietermann Random House Audio 2 mp3-CDs, Laufzeit 9 Stunden, 10 Minuten ISBN 978-3-8371-4165-8 OK! Sie nervt! Jazz Bashara, die Heldin weiterlesen…

    Erdsee – Die illustrierte Gesamtausgabe

    von am 20. Oktober 2018 noch kein Kommentar

    Ursula K. Le Guin
    ERDSEE – DIE ILLUSTRIERTE GESAMTAUSGABE.
    Übersetzt von Karen Nölle, Sara Riffel und Hans-Ulrich Möhring
    Einleitung von Ursula K. Le Guin, Illustrationen von Charles Vess
    (The Books of Earthsea / 2018)
    Frankfurt/M., Fischer/TOR, 2018, 1100 Seiten
    ISBN 978-3-596-70160-5

    Es ist endlich soweit, die Auslieferung hat begonnen, das schönste, tollste, wichtigste Buch des Jahres 2018 ist ab sofort erhältlich: Ursula K. Le Guins großartiger Fantasy-Klassiker ERDSEE – DIE ILLUSTRIERTE GESAMTAUSGABE, erstmals komplett in einem Band – und dann auch noch von Charles Vess illustriert!
    „Komplett“ bedeutet in diesem Fall, dass alle bisherigen Romane und Stories von Karen Nölle, Sara Riffel und Hans-Ulrich Möhring neu übersetzt wurden, zudem hat Le Guin für diesen Band, der in den USA demnächst bei Saga Press erscheint, eine eigene Einleitung und eine neue Geschichte geschrieben, und der deutsche Verlag hat noch eine allerletzte, in diesem Sommer erstmals in einem Magazin veröffentlichte Erzählung gefunden und „dazugepackt“.
    Mehr ERDSEE war nie, mehr wird es nicht geben.
    Welch ein Genuss ist es nun, diese 1100 Seiten (in rotes Leinen gebunden, mit farbigen Vorsätzen und Lesebändchen, im Überformat) durchzublättern, die fünf Romane, neun Kurzgeschichten und zehn Essays (aber Hallo!) zu lesen, die vielen farbigen und schwarzweißen Illustrationen zu betrachten und zu wissen: Mehr braucht es nicht, um glücklich zu sein.

    Horst Illmer
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    Erdsee – Die illustrierte Ausgabe
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    20. Oktober 2018 und noch kein Kommentar

    Ursula K. Le Guin ERDSEE – DIE ILLUSTRIERTE GESAMTAUSGABE. Übersetzt von Karen Nölle, Sara Riffel und Hans-Ulrich Möhring Einleitung von Ursula K. Le Guin, Illustrationen von Charles Vess (The Books of Earthsea / 2018) Frankfurt/M., Fischer/TOR, 2018, 1100 Seiten ISBN 978-3-596-70160-5 Es ist endlich soweit, weiterlesen…

    Keine Zeit verlieren

    von am 8. Oktober 2018 noch kein Kommentar

    Ursula K. Le Guin
    KEINE ZEIT VERLIEREN. Über Alter, Kunst, Kultur und Katzen.
    Übersetzt von Anne-Marie Wachs, Vorwort von Karen Nölle, Einführung von Karen Joy Fowler, Vorbemerkung der Autorin.
    (No Time to Spare / 2017)
    München Berlin, Golkonda, 2018, 256 S.
    ISBN 978-3-946503-50-7 / 18,00 Euro

    Es gehörte in den letzten Jahren zu meinen schönsten Erfahrungen mit dem Internet, dass ich bei meinen regelmäßigen Besuchen auf der Homepage von Ursula K. Le Guin (www.ursulakleguin.com) immer wieder auf neue Blog-Einträge der Autorin stieß und so das Gefühl hatte, ein Teil ihrer weltweiten „Groß-Familie“ zu sein.
    Angeregt durch ihr Vorbild José Saramago entdeckte Le Guin im Jahr 2010 die Form des Internet-Blogs für sich – und fand dort eine Möglichkeit, auch jenseits ihres 80. Geburtstags und trotz altersbedingter körperlicher Unzulänglichkeiten, mit ihren Fans, ihren, Freunden, ihrer Familie in Kontakt zu bleiben und – wie nicht anders zu erwarten – entwickelte sie, nach einigen ersten, tastenden Versuchen, eine eigene „Stimme“. Nur ganz wenige Blogs vermitteln bei der Lektüre eine solche menschliche Nähe und gedankliche Tiefe.
    Wer das bisher verpasst hat, kann ab sofort in KEINE ZEIT VERLIEREN ihre Gedanken zu „Alter, Kunst, Kultur und Katzen“ nachlesen. Der von Anne-Marie Wachs übersetzte Band, der Le Guin soeben posthum ihren siebten HUGO beschert hat, enthält auf 250 Seiten eine breitgefächerte Auswahl ihrer wichtigsten, lustigsten, klügsten, anrührendsten Posts der letzen acht Jahre, eingeleitet von einem Vorwort von Karen Nölle und einer Einführung ihrer Freundin Karen Joy Fowler.
    Pure Weisheit – häppchenweise serviert.

    Horst Illmer
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    Keine Zeit verlieren
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    8. Oktober 2018 und noch kein Kommentar

    Ursula K. Le Guin KEINE ZEIT VERLIEREN. Über Alter, Kunst, Kultur und Katzen. Übersetzt von Anne-Marie Wachs, Vorwort von Karen Nölle, Einführung von Karen Joy Fowler, Vorbemerkung der Autorin. (No Time to Spare / 2017) München Berlin, Golkonda, 2018, 256 S. ISBN 978-3-946503-50-7 / 18,00 weiterlesen…

    Der Geist der Science-Fiction

    von am 3. Oktober 2018 noch kein Kommentar

    Roberto Bolaño
    DER GEIST DER SCIENCE-FICTION. Roman.
    Aus dem Spanischen von Christian Hansen
    (EL ESPIRITU DE LA CIENCIA-FICCION / 1984 & 2016)
    Frankfurt/M., S. Fischer, 2018, 252 S.
    ISBN 978-3-10-397359-4

    "Lieber Science-Fiction-Leser,

    wenn Du dieser Anrede würdig bist, wenn Du gut erzählte Literatur magst, wenn Du über den nötigen Humor verfügst, den der Autor des Romans DER GEIST DER SCIENCE-FICTION von Dir erwartet, wenn Du fragmentarisch-verzwickte, atmosphärisch-fiebrige, handlungsarme aber gedankenreiche Geschichten lesen willst, wenn Südamerika auf Deiner Lese-Landkarte vorkommt, wenn Du selbst schon einmal Briefe an Ursula K. Le Guin, James Tiptree Jr., Fritz Leiber, Robert Silverberg und Philip Jose Farmer schreiben wolltest – dann bist Du mit diesem Buch bestens bedient.
    Falls Du noch zögerst: Stell Dir einfach vor, Deine blinde Zwillingsschwester würde zu Dir sprechen, und hör auf mich.

    Sei bedankt und umarmt, 1000 Küsse,
    Dein
    Horst Illmer"

    P.S.: Ein Buch, das den Titel DER GEIST DER SCIENCE-FICTION trägt, das zudem noch vom großen, leider viel zu früh verstorbenen, Chilenen Roberto Bolaño geschrieben wurde und das außerdem (nicht nur, aber auch) von Denis Scheck begeistert empfohlen wird, muss einfach in jeder Science-Fiction-Sammlung stehen. Punkt.

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    Der Geist der Science-Fiction
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    3. Oktober 2018 und noch kein Kommentar

    Roberto Bolaño DER GEIST DER SCIENCE-FICTION. Roman. Aus dem Spanischen von Christian Hansen (EL ESPIRITU DE LA CIENCIA-FICCION / 1984 & 2016) Frankfurt/M., S. Fischer, 2018, 252 S. ISBN 978-3-10-397359-4 "Lieber Science-Fiction-Leser, wenn Du dieser Anrede würdig bist, wenn Du gut erzählte Literatur magst, wenn weiterlesen…

    Edison – Das Rätsel des verschollenen Mauseschatzes

    von am 1. Oktober 2018 noch kein Kommentar

    Torben Kuhlmann
    EDISON – DAS RÄSTEL DES VERSCHOLLENEN MAUSESCHATZES.
    Zürich, NordSüd, 2018, ca. 120 Seiten
    ISBN 978-3-314-10447-3

    Vor guten sechs Jahren eroberte in Torben Kuhlmanns Erstlingswerk LINDBERGH eine Maus gleichzeitig den Luftraum und die Herzen der Leser, vor zwei Jahren schickte er in ARMSTRONG eine abenteuerlustige Maus sogar zum Mond, und nun legt der 1982 geborene Illustrator und Texter mit EDISON den dritten Teil seiner „Alternativen Weltgeschichte der bahnbrechendsten Erfindungen“ vor.
    Diesmal schickt er seine kleinen Helden auf den Grund des Atlantiks um „Das Rätsel des verschollenen Mauseschatzes“ zu lösen. Geschickt lockt die Geschichte ihre Leser auf diverse falsche Fährten, geht es doch gar nicht um die Erfindung der Taucherglocke oder des U-Bootes, sondern um … (Ähm, fast hätte ich jetzt zu viel verraten.)
    Gar keine Frage, dass die unterseeischen und oberirdischen Abenteuer nicht ohne Gefahr für Leib und Leben der kleinen Tüftler und Erfinder abgehen – und ebenfalls keine Frage, dass Kuhlmann die Geschichte wieder mit unendlicher Sorgfalt und Liebe fürs Detail gezeichnet und erzählt hat. Am Ende geht jedenfalls nicht nur den Mäusen „ein Licht auf“.

    Horst Illmer
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    Edison – Das Rätsel des verschollenen Mauseschatzes
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    1. Oktober 2018 und noch kein Kommentar

    Torben Kuhlmann EDISON – DAS RÄSTEL DES VERSCHOLLENEN MAUSESCHATZES. Zürich, NordSüd, 2018, ca. 120 Seiten ISBN 978-3-314-10447-3 Vor guten sechs Jahren eroberte in Torben Kuhlmanns Erstlingswerk LINDBERGH eine Maus gleichzeitig den Luftraum und die Herzen der Leser, vor zwei Jahren schickte er in ARMSTRONG eine weiterlesen…

    Black Eyes – Indonesier-Bands in Germany

    von am 7. September 2018 Kommentare deaktiviert für Black Eyes – Indonesier-Bands in Germany

    Wenske/Hyde
    BLACK EYES – INDONESIER-BANDS IN GERMANY.
    Storys & Bilder
    Berlin, Hirnkost, 2018, 300 Seiten
    ISBN 978-3-945398-66-1

    „Die Bars und Rockschuppen in den Garnisonsstädten waren ein heißes Pflaster, beherrscht von angesoffenen GIs, die auf ein Fräulein warteten, das sie abschleppen konnten, abgebrühte Amateurnutten mit Filzläusen und Tripperbefall, Zuhältern und Kriminellen an den Tischen, die den Whisky in sich reinschütteten, Kellner, die nur darauf lauerten, dass ein Paar die Tanzfläche vor der Bühne stürmte, um beim Rock’n’Roll die Knochen zu verrenken, damit sie die halbvollen Gläser und Flaschen zusammenschütten und dem nächsten Ami am geräumten Platz servieren konnten.“
    Wenske/Hyde in: BLACK EYES (S. 16)

    Um die „Storys & Bilder“ in BLACK EYES – INDONESIER-BANDS IN GERMANY zu genießen, muss man nicht unbedingt auf toll illustrierte Bildbände stehen, Geschichten aus der Anfangszeit der Bundesrepublik spannend finden, Musik mögen, Fan von Helmut Wenske sein oder gar wissen, was „Indonesier-Bands“ sind – es hilft halt einfach. Falls man jedoch neugierig und wagemutig genug ist, sich auf dieses hervorragend gestylte, auf bestem Papier und in bester Qualität gedruckte, fast 300 quadratische Seiten starke Hardcover einzulassen, könnte es durchaus sein, dass man hinterher die oben aufgezählten Kriterien allesamt erfüllt. Unter seinem etablierten „Doppel-Pseudonym“ Wenske/Hyde hat der erzählfreudige und anekdotenreiche Hanauer Künstler nach SACKRATTEN BLUES (2011) und RED ROOSTER (2016) erneut tief in seinen Erinnerungen (und Bilderschätzen) gekramt und in BLACK EYES einem wenig erforschten und selbst Musikhistorikern fast unbekannten, nur wenige Jahre währenden Phänomen des Rock’n’Roll die ihm zustehende Würdigung zuteil­werden lassen. Was Wenske/Hyde über die zumeist aus Holland stammenden Indo-Bands The Black Dynamites, The Black Magic, The Crazy Rockers, The Javalins und natürlich vor allem über The Tielman Brothers zu erzählen weiß, lässt die damalige Musikszene in den ameri­kanischen GI-Clubs von Hanau und Umgebung wieder lebendig werden – und erzeugt im Leser und Betrachter den Wunsch, dabei gewesen zu sein. Wer angeregt von BLACK EYES im Internet nach dieser Musik sucht, wird Songs und Bandauftritte finden, bei denen selbst den Beatles und den Rolling Stones vermutlich die Münder offen geblieben wären.

    Horst Illmer
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    Black Eyes – Indonesier-Bands in Germany
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    7. September 2018 und Kommentare deaktiviert für Black Eyes – Indonesier-Bands in Germany

    Wenske/Hyde BLACK EYES – INDONESIER-BANDS IN GERMANY. Storys & Bilder Berlin, Hirnkost, 2018, 300 Seiten ISBN 978-3-945398-66-1 „Die Bars und Rockschuppen in den Garnisonsstädten waren ein heißes Pflaster, beherrscht von angesoffenen GIs, die auf ein Fräulein warteten, das sie abschleppen konnten, abgebrühte Amateurnutten mit Filzläusen weiterlesen…

    Die Hugo Awards 2001-2017

    von am 30. August 2018 Kommentare deaktiviert für Die Hugo Awards 2001-2017

    Hardy Kettlitz
    DIE HUGO AWARDS 2001–2017.
    München, Memoranda, 2018, 352 Seiten
    Klappenbroschur
    ISBN 978-3-944720-75-3

    Als Hardy Kettlitz 2015 den ersten Band seiner HUGO AWARDS-Reihe (betreffend die Jahre von 1953 bis 1984) vorlegte, überzeugte das Konzept auf den ersten Blick.
    Alle Gewinner dieses wichtigsten Science-Fiction-Preises der Welt wurden ausführlich in Text und Bild vorgestellt, die weiteren Nominierungen waren gelistet, es gab Informationen zu den jeweiligen zugehörigen WorldCons auf denen die Preise verliehen wurden. Nur in der Anzahl der benötigten Bücher (zwei) hatte sich Kettlitz verschätzt. Die stetige Erweiterung der Kategorien, in denen der HUGO verliehen wird, machte eine Aufteilung auf insgesamt drei Bände notwendig.

    Mit dem soeben veröffentlichten Band DIE HUGO AWARDS 2001–2017 hat dieses weltweit einzigartige Projekt nun seinen krönenden Abschluss gefunden. Neben den Preisen für die angeführten Jahre, werden auch die Retro-HUGOs für 1939, 1941, 1951 und 1954 vorgestellt und auch die im Berichtszeitraum Aufsehen erregende „Sad Puppies“-Kampagne wird, soweit nötig, begutachtet.
    So macht Sekundärliteratur Spaß!

    Horst Illmer
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    Die Hugo Awards 2001-2017
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    30. August 2018 und Kommentare deaktiviert für Die Hugo Awards 2001-2017

    Hardy Kettlitz DIE HUGO AWARDS 2001–2017. München, Memoranda, 2018, 352 Seiten Klappenbroschur ISBN 978-3-944720-75-3 Als Hardy Kettlitz 2015 den ersten Band seiner HUGO AWARDS-Reihe (betreffend die Jahre von 1953 bis 1984) vorlegte, überzeugte das Konzept auf den ersten Blick. Alle Gewinner dieses wichtigsten Science-Fiction-Preises der weiterlesen…

    Über den Anstand in schwierigen Zeiten…

    von am 25. August 2018 Kommentare deaktiviert für Über den Anstand in schwierigen Zeiten…

    Axel Hacke
    ÜBER DEN ANSTAND IN SCHWIERIGEN ZEITEN UND DIE FRAGE, WIE WIR MITEINANDER UMGEHEN.
    München, Kunstmann, 2017, 190 Seiten
    ISBN 978-3-95614-200-0 /18,00 Euro

    Es gibt sie noch – diese Bücher, bei deren Lektüre schon, und dann im Besonderen kurz nach dem Fertiglesen, ich diesen Drang verspüre, es jedem Menschen den ich kenne, ach was, jedem Menschen auf der Welt, zu schenken, mit dem Ausruf: „Lest doch! Lest doch dieses Buch!“.

    Gerade eben habe ich wieder dieses wunderschöne, wenn auch leider unerfüllbare, Bedürfnis verspürt, und zwar nachdem ich die letzten Seiten von Axel Hackes Groß-Essay über das Zusammenleben mit anderen Menschen ÜBER DEN ANSTAND IN SCHWIERIGEN ZEITEN UND DIE FRAGE, WIE WIR MITEINANDER UMGEHEN hinter mich gebracht habe. Und ja, dieses Büchlein habe ich nicht selbst entdeckt. Ich habe es mir gekauft, nachdem mein lieber Kollege Denis Scheck es über Monate hinweg in seiner Sendung DRUCKFRISCH immer wieder lobend erwähnt hat.

    Eigentlich wollte ich es dann an einem „Stillen Ort“ deponieren und alle Tage eine Seite lesen, da ich es fälschlich für eine Art Aphorismensammlung oder eine Zusammenstellung von Einzelkolumnen gehalten habe. Alles Quatsch. Sobald man das Buch einmal aufgeschlagen hat, lässt es einen nicht mehr los.

    ÜBER DEN ANSTAND IN SCHWIERIGEN ZEITEN UND DIE FRAGE, WIE WIR MITEINANDER UMGEHEN ist ein durchgehend konzipierter Text, ein sehr langer Essay, in dem es Hacke um nichts weniger geht als darum, mit sich selbst ins Reine zu kommen über die Frage, wie viel Anstand notwendig ist, damit man sich nicht selbst wie ein Arsch aufführt – kurz gesagt: Was kann ich tun, um als Mensch mit meinen Mitmenschen so umzugehen, dass sich dabei alle zumindest nicht schlechter fühlen als es ohne diesen zwischenmenschlichen Kontakt der Fall wäre.

    Hört sich einfach an, ist aber sauschwer. Axel Hackes Buch hilft dabei.
    Also: Lest doch!

    Horst Illmer
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    Über den Anstand in schwierigen Zeiten
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    25. August 2018 und Kommentare deaktiviert für Über den Anstand in schwierigen Zeiten…

    Axel Hacke ÜBER DEN ANSTAND IN SCHWIERIGEN ZEITEN UND DIE FRAGE, WIE WIR MITEINANDER UMGEHEN. München, Kunstmann, 2017, 190 Seiten ISBN 978-3-95614-200-0 /18,00 Euro Es gibt sie noch – diese Bücher, bei deren Lektüre schon, und dann im Besonderen kurz nach dem Fertiglesen, ich diesen weiterlesen…

    phantastisch! 71

    von am 26. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für phantastisch! 71

    Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
    phantastisch! neues aus anderen welten.
    Heft 71 / Ausgabe 3/2018 / 18. Jahrgang
    Stolberg, Atlantis Verlag, Juli 2018, 76 Seiten
    ISSN 1616-8437 / 5,95 Euro

    Also, man kann das mit dem Understatement ja schon auch übertreiben.
    Natürlich ist dieses Titelbild von Jan Hoffmann ein echter „eye-catcher“, natürlich ist der auf dem Umschlag aufgeführte Tom Hillenbrand ein Bestsellerautor, und natürlich sind Christian Endres, Carsten Kuhr und Jürgen Kirchner als „local heroes“ ein Kaufargument – aber wenn man einen Artikel von Neil Gaiman und eine Kurzgeschichte von Joe R Lansdale im Heft hat, darauf könnte man doch mal hinweisen. Oder?

    Außer dem schon Erwähnten gibt es noch starke Interviews (z. B. mit dem Designer Paul D. Austerberry, der mit Guillermo del Toro SHAPE OF WATER gedreht hat), jede Menge klasse Artikel über SUPERMAN, über ELRIC, über den Filmklassiker DER WEISSE HAI, über die Phantastische Bibliothek in Wetzlar, über die Gedichte von Thomas M. Disch, über BLACK HAMMER und viele, viele Hinweise auf aktuelle Buch- und Comic-Neuerscheinungen.
    Natürlich fehlen auch nicht der Buchhandels-Cartoon von Steffen Boiselle und der „Ein seltsamer Tag“-Comic von Olaf Brill und Michael Vogt.
    Ach ja, und der SF-Kritiker Herrmann Ibendorf berichtet in seiner neuen Serie „Shop-Talk“ über einen ganz normalen (Sams-)Tag in einer (fast) normalen kleinen Spezial-Buchhandlung in einer deutschen (gerade-so)-Großstadt.
    Die soeben erschienene Ausgabe 71 der phantastisch! platzt wieder einmal aus allen Nähten. Ein Highlight löst das andere ab. Wer hier nichts findet, hat hier auch nichts verloren.
    (So, das musste mal gesagt werden.)

    Horst Illmer
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    phantastisch! 71
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    26. Juli 2018 und Kommentare deaktiviert für phantastisch! 71

    Also, man kann das mit dem Understatement ja schon auch übertreiben.
    Natürlich ist dieses Titelbild von Jan Hoffmann ein echter „eye-catcher“, natürlich ist der auf dem Umschlag aufgeführte Tom Hillenbrand ein Bestsellerautor, und natürlich sind Christian Endres, Carsten Kuhr und Jürgen Kirchner als „local heroes“ ein Kaufargument – aber wenn man einen Artikel von Neil Gaiman und eine Kurzgeschichte von Joe R Lansdale im Heft hat, darauf könnte man doch mal hinweisen. Oder? weiterlesen…

    NOVA Science-Fiction

    von am 23. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für NOVA Science-Fiction

    Michael K. Iwoleit & Michael Haitel (Hrsg.)
    NOVA Science-Fiction. Ausgabe 26
    Murnau, p.machinery, 2018, 210 S.
    ISBN 978-3-95765-136-5 / 13,90 Euro

    Neuer Verlag (p.machinery), neuer Mitherausgeber (Michael Haitel), neues Redaktionsteam (u. a. Thomas Sieber), neue Gestaltung: die aktuelle Ausgabe 26 des seit mehr als fünfzehn Jahren erscheinenden Science-Fiction-Magazins NOVA wird ihrem Namen mehr als gerecht. Konstant geblieben sind Michael K. Iwoleit als Herausgeber und der Anspruch, gehaltvolle deutsche Science-Fiction-Geschichten zu präsentieren. Betrachten wir das Ergebnis so vieler Novitäten also einmal in Ruhe.
    Ein kurzes Editorial von Redakteur Thomas Sieber zur Einführung und Erklärung weist nochmals auf das Primat der Stories in NOVA hin.
    Diesmal sind es acht an der Zahl; die Beiträger (alles Männer) sind Herausgeber Iwoleit selbst, Altmeister Norbert Stöbbe, der Autor und Übersetzer Bernhard Kempen, sowie Moritz Greenman, Marc Späni, Thorsten Küper, Michael Friebel und Klaus Berger-Schwab. Die Themen reichen von Zeitreisen über Nano-Technologie, quantenphysikalische Paradoxe, Alien-Invasion, Erstkontakt mit Genderproblemen und Weltuntergängen durch alberne Streiche, bis hin zu fast unerträglich intensiven Einsichten in unser aller Älterwerden und der Tatsache, dass die Schere zwischen Arm und Reich auch in der Zukunft noch weit auseinanderklaffen wird.
    Alles in allem eine zwar erwartbare Mischung, deren Lesbarkeit jedoch durchweg hoch ist und für sich genommen schon zu einer Empfehlung reicht.
    Aber! Und das ist jetzt unter die Rubrik „echt dumm gelaufen“ einzuordnen: Nach den Kurzgeschichten kommt noch ein erweiterter Sekundärteil mit sechs Beiträgen (u. a. von und über drei Frauen) – und diese fünfzig Seiten sind einfach unfassbar gut!
    Schon das Interview, das Sieber mit Professor Harald Lesch führte, ist einfach prima. Die beiden hatten viel Spaß und das Gespräch war wohl so ausführlich, dass nur der 1. Teil abgedruckt werden konnte (Teil 2 also in NOVA 27).
    Dann untersucht Dirk Alt einen Text von Stanislaw Lem in einer Art, dass man sofort Lust auf mehr (sowohl von Alt als auch von Lem) bekommt.
    Der Tod von Ursula K. Le Guin hat uns alle betroffen gemacht, umso tröstlicher ist es, dass hier gleich drei Beiträge versammelt sind, die den Abschied ein wenig leichter machen. Die Le Guin-Schülerin Vandana Singh schreibt auf sehr persönliche Weise über ihre gemeinsame Zeit in den Wäldern Oregons. Der englische Star-Autor Christopher Priest steuert seine Erinnerungen bei. Und dann hat es die NOVA-Crew tatsächlich geschafft und mit „Ich stelle mich vor“ einen bisher auf Deutsch unveröffentlichten autobiographischen Essay Le Guins ins Magazin bekommen!
    Den Abschluss bildet ein Nachruf von mir auf die ebenfalls kürzlich verstorbene Kate Wilhelm.
    Schaut einfach mal in das neue NOVA rein. Es wird euch gefallen.

    Horst Illmer
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    NOVA Science-Fiction 26
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    23. Juli 2018 und Kommentare deaktiviert für NOVA Science-Fiction

    Neuer Verlag (p.machinery), neuer Mitherausgeber (Michael Haitel), neues Redaktionsteam (u. a. Thomas Sieber), neue Gestaltung: die aktuelle Ausgabe 26 des seit mehr als fünfzehn Jahren erscheinenden Science-Fiction-Magazins NOVA wird ihrem Namen mehr als gerecht. Konstant geblieben sind Michael K. Iwoleit als Herausgeber und der Anspruch, gehaltvolle deutsche Science-Fiction-Geschichten zu präsentieren. Betrachten wir das Ergebnis so vieler Novitäten also einmal in Ruhe. weiterlesen…

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