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Der dunkle Wald | comicdealer.de
  • Januar 2019
    Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
    31. Dezember 2018 1. Januar 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
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    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen

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    12. Januar 2019 13. Januar 2019
    14. Januar 2019 15. Januar 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    16. Januar 2019 17. Januar 2019 18. Januar 2019 19. Januar 2019 20. Januar 2019
    21. Januar 2019 22. Januar 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    23. Januar 2019

    16:00: Signierstunde mit X-Men Zeichner Julian Lopez

    16:00: Signierstunde mit X-Men Zeichner Julian Lopez
    24. Januar 2019 25. Januar 2019

    18:00: Die Spielbar

    18:00: Die Spielbar
    26. Januar 2019

    09:00: Marvel Tag

    09:00: Marvel Tag
    27. Januar 2019
    28. Januar 2019 29. Januar 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    30. Januar 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

    19:00: WürfelmeisterStammtisch
    31. Januar 2019 1. Februar 2019 2. Februar 2019 3. Februar 2019
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  • Der dunkle Wald

    von am 20. Mai 2018

    Cixin Liu
    DER DUNKLE WALD. Roman.
    Aus dem Chinesischen von Karin Betz
    (Heian Senlin / 2008)
    München, Heyne, 2018, 815 Seiten
    ISBN 978-3-453-31765-9

    Eigentlich habe ich mich ganz schön geärgert darüber, dass es so lange gedauert hat, bis die Fortsetzung zu DIE DREI SONNEN endlich erschienen ist. Erstaunlicherweise hat sich diese ungebührliche Emotion jedoch nach der Lektüre der ersten paar Seiten von DER DUNKLE WALD verwandelt in eine Art von Beschämung über die unnötige Hast, die dabei im Spiel war.

    Erinnern wir uns kurz: Am Ende von DIE DREI SONNEN war klar, dass die Erde Ziel einer Invasionsflotte von Trisolaris ist – und dass diese in etwa 400 (in Worten: vierhundert) Jahren eintreffen wird.

    Genau damit „spielt“ Liu nun: Auch die Menschheit entwickelt einen „blinden Aktionismus“, macht Pläne, verwirft sie wieder, schwankt zwischen Hoffen und Bangen und blickt mit wachsender Verzweiflung in die Zukunft. Und das alles geschieht in den ersten Wochen, Monaten und Jahren nach dem vermuteten Start der Flotte.

    Im 3. „Jahr der Krise“ beträgt der Abstand der Raumschiffe zum Sonnensystem 4,21 Lichtjahre, im „Jahr 8“ sind es 4,20 Lichtjahre, im „Jahr 20“ „nur“ noch 4,15 Lichtjahre – und damit sind wir in etwa in der Mitte von DER DUNKLE WALD angekommen und spätestens hier zeigt sich wie sinnlos Hast und überstürzter Aktionismus angesichts der Entfernungen im Weltraum und der relativen Geschwindigkeiten sind, die ein Raumfahrzeug erreichen kann. Geduld ist also nicht nur irgendeine Tugend, sondern beim Lesen dieser Trilogie wohl auch unumgänglich.

    Zum Inhalt: Liu lässt seine Protagonisten diese chaotischen ersten Jahre sehr direkt und intensiv am eigenen Leib erleben, handelt es sich bei ihnen doch um die vier „Wandschauer“, die sich im Auftrag der UNO und des Weltverteidigungsrates „unkonventionelle“ Gedanken über eine mögliche Strategie machen sollen, mit der die Erde den eigentlich überlegenen Trisolariern doch noch Paroli bieten könnte. Ihnen gegenüber stehen die „Wandbrecher“ der ETO (Erde-Trisolaris Organisation), die als willfährige Helfer der Invasoren alles dafür tun, die Wandschauer-Ideen zu kontern.

    Während der nächsten 200 Jahre geht es nun hin und her und am Ende verlassen wir den DUNKLEN WALD an jenem Punkt, an dem die Trisolarier die Hälfte der Strecke (und der Reisezeit) geschafft haben und noch 2,07 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt sind.

    Und wir warten ruhig und emotionslos auf das Eintreffen des Feindes bzw. das Erscheinen des dritten Buches …
    (Also auf, Heyne Verlag, mach hinne!)

    Horst Illmer
    warenkorb

    Der dunkle Wald
    im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden…

    von am 20. Mai 2018

    Cixin Liu
    DER DUNKLE WALD. Roman.
    Aus dem Chinesischen von Karin Betz
    (Heian Senlin / 2008)
    München, Heyne, 2018, 815 Seiten
    ISBN 978-3-453-31765-9

    Eigentlich habe ich mich ganz schön geärgert darüber, dass es so lange gedauert hat, bis die Fortsetzung zu DIE DREI SONNEN endlich erschienen ist. Erstaunlicherweise hat sich diese ungebührliche Emotion jedoch nach der Lektüre der ersten paar Seiten von DER DUNKLE WALD verwandelt in eine Art von Beschämung über die unnötige Hast, die dabei im Spiel war.

    Erinnern wir uns kurz: Am Ende von DIE DREI SONNEN war klar, dass die Erde Ziel einer Invasionsflotte von Trisolaris ist – und dass diese in etwa 400 (in Worten: vierhundert) Jahren eintreffen wird.

    Genau damit „spielt“ Liu nun: Auch die Menschheit entwickelt einen „blinden Aktionismus“, macht Pläne, verwirft sie wieder, schwankt zwischen Hoffen und Bangen und blickt mit wachsender Verzweiflung in die Zukunft. Und das alles geschieht in den ersten Wochen, Monaten und Jahren nach dem vermuteten Start der Flotte.

    Im 3. „Jahr der Krise“ beträgt der Abstand der Raumschiffe zum Sonnensystem 4,21 Lichtjahre, im „Jahr 8“ sind es 4,20 Lichtjahre, im „Jahr 20“ „nur“ noch 4,15 Lichtjahre – und damit sind wir in etwa in der Mitte von DER DUNKLE WALD angekommen und spätestens hier zeigt sich wie sinnlos Hast und überstürzter Aktionismus angesichts der Entfernungen im Weltraum und der relativen Geschwindigkeiten sind, die ein Raumfahrzeug erreichen kann. Geduld ist also nicht nur irgendeine Tugend, sondern beim Lesen dieser Trilogie wohl auch unumgänglich.

    Zum Inhalt: Liu lässt seine Protagonisten diese chaotischen ersten Jahre sehr direkt und intensiv am eigenen Leib erleben, handelt es sich bei ihnen doch um die vier „Wandschauer“, die sich im Auftrag der UNO und des Weltverteidigungsrates „unkonventionelle“ Gedanken über eine mögliche Strategie machen sollen, mit der die Erde den eigentlich überlegenen Trisolariern doch noch Paroli bieten könnte. Ihnen gegenüber stehen die „Wandbrecher“ der ETO (Erde-Trisolaris Organisation), die als willfährige Helfer der Invasoren alles dafür tun, die Wandschauer-Ideen zu kontern.

    Während der nächsten 200 Jahre geht es nun hin und her und am Ende verlassen wir den DUNKLEN WALD an jenem Punkt, an dem die Trisolarier die Hälfte der Strecke (und der Reisezeit) geschafft haben und noch 2,07 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt sind.

    Und wir warten ruhig und emotionslos auf das Eintreffen des Feindes bzw. das Erscheinen des dritten Buches …
    (Also auf, Heyne Verlag, mach hinne!)

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