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Harlan Ellison 1934 – 2018 | comicdealer.de
  • November 2018
    Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
    29. Oktober 2018 30. Oktober 2018

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    31. Oktober 2018

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

    19:00: WürfelmeisterStammtisch
    1. November 2018 2. November 2018

    18:00: Die Spielbar

    18:00: Die Spielbar
    3. November 2018 4. November 2018
    5. November 2018 6. November 2018

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    7. November 2018 8. November 2018 9. November 2018

    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen

    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen
    10. November 2018 11. November 2018

    11:00: Key Forge Pre Release

    11:00: Key Forge Pre Release
    12. November 2018 13. November 2018

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    14. November 2018 15. November 2018 16. November 2018 17. November 2018 18. November 2018
    19. November 2018 20. November 2018

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    21. November 2018 22. November 2018 23. November 2018 24. November 2018 25. November 2018
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    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    28. November 2018

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

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    29. November 2018 30. November 2018

    18:00: Die Spielbar

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    1. Dezember 2018 2. Dezember 2018
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  • Harlan Ellison 1934 – 2018

    von am 2. Juli 2018

    Er war der Meister der kurzen Form. Seine Stories, Essays, Comics, Drehbücher, Vorworte, Interviews, Rezensionen usw. waren immer mindestens großartig. Die „Great American Novel“ jedoch war von ihm nicht zu erwarten. Dazu hatte er einfach nicht die Geduld.
    Harlan Ellison war der „King of Pop“ der amerikanischen Science Fiction. Er war einer der am meisten mit Preisen überhäuften Autoren der Gegenwart. Er war überall zuhause, kein Genre war ihm fremd, doch seine Liebe galt der phantastischen Kunst in all ihren Ausprägungen. Diese Liebe wurde erwidert. Für viele Genre-Künstler war er Vorbild, Freund und Förderer – und für viele Kritiker war er die Nemesis an der sie sich ihr Leben lang abarbeiteten. Und Ellison ging keinem Kampf, keiner Herausforderung, keiner Konfrontation jemals aus dem Weg! Legendär wurden seine Prozesse gegen Giganten der Branche wie CBS, Warner, Paramount oder James Cameron, aber auch Kollegen wie Charles Platt oder Connie Willis konnten mit einem Satz oder einer leichtsinnig geäußerten Kritik sein Missfallen erregen.
    Ellison war ein Sammler: Sein Haus nannte er zuerst (niemals einem Wortspiel abgeneigt) „Ellison Wonderland“, nur um es dann in „The Lost Aztec Temple of Mars“ umzutaufen. Seine Sammlung enthielt angeblich mehr als 750.000 Einzelstücke.
    Ellison war fünf Mal verheiratet. Er schrieb mehrere hundert Kurzgeschichten. Er „erfand“ die literarische Fernsehkritik. Er las dutzende von Hörbüchern ein. Er gab Schreibkurse und schrieb selbst im Schaufenster eines Kaufhauses. Er war der Herausgeber der zwei wichtigsten Science-Fiction-Anthologien: DANGEROUS VISIONS und AGAIN, DANGEROUS VISIONS.
    Am 28. Juni 2018 vollendete Harlan Ellison dann schließlich doch noch ein monumentales Epos: den Roman seines Lebens. Es ist eine „Great American Novel“ geworden.
    I love Harlan. He is my big brother from another mother. He’s willing to slap me upside the head whenever (he thinks) I need it.” David Gerrold, „Foreword” in: Nat Segaloff – A LIT FUSE. (S. 14)
     
    Horst Illmer

    Danke an Horst für diesen Nachruf und für die folgende Rezension des einzigen derzeit lieferbaren Bandes von Harlan Ellison in deutscher Sprache.

    Gerd

    von am 2. Juli 2018

    Er war der Meister der kurzen Form. Seine Stories, Essays, Comics, Drehbücher, Vorworte, Interviews, Rezensionen usw. waren immer mindestens großartig. Die „Great American Novel“ jedoch war von ihm nicht zu erwarten. Dazu hatte er einfach nicht die Geduld.
    Harlan Ellison war der „King of Pop“ der amerikanischen Science Fiction. Er war einer der am meisten mit Preisen überhäuften Autoren der Gegenwart. Er war überall zuhause, kein Genre war ihm fremd, doch seine Liebe galt der phantastischen Kunst in all ihren Ausprägungen. Diese Liebe wurde erwidert. Für viele Genre-Künstler war er Vorbild, Freund und Förderer – und für viele Kritiker war er die Nemesis an der sie sich ihr Leben lang abarbeiteten. Und Ellison ging keinem Kampf, keiner Herausforderung, keiner Konfrontation jemals aus dem Weg! Legendär wurden seine Prozesse gegen Giganten der Branche wie CBS, Warner, Paramount oder James Cameron, aber auch Kollegen wie Charles Platt oder Connie Willis konnten mit einem Satz oder einer leichtsinnig geäußerten Kritik sein Missfallen erregen.
    Ellison war ein Sammler: Sein Haus nannte er zuerst (niemals einem Wortspiel abgeneigt) „Ellison Wonderland“, nur um es dann in „The Lost Aztec Temple of Mars“ umzutaufen. Seine Sammlung enthielt angeblich mehr als 750.000 Einzelstücke.
    Ellison war fünf Mal verheiratet. Er schrieb mehrere hundert Kurzgeschichten. Er „erfand“ die literarische Fernsehkritik. Er las dutzende von Hörbüchern ein. Er gab Schreibkurse und schrieb selbst im Schaufenster eines Kaufhauses. Er war der Herausgeber der zwei wichtigsten Science-Fiction-Anthologien: DANGEROUS VISIONS und AGAIN, DANGEROUS VISIONS.
    Am 28. Juni 2018 vollendete Harlan Ellison dann schließlich doch noch ein monumentales Epos: den Roman seines Lebens. Es ist eine „Great American Novel“ geworden.
    I love Harlan. He is my big brother from another mother. He’s willing to slap me upside the head whenever (he thinks) I need it.” David Gerrold, „Foreword” in: Nat Segaloff – A LIT FUSE. (S. 14)
     
    Horst Illmer

    Danke an Horst für diesen Nachruf und für die folgende Rezension des einzigen derzeit lieferbaren Bandes von Harlan Ellison in deutscher Sprache.

    Gerd

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