Oliver L’s Bücherecke

S. T. Joshi: H. P. Lovecraft. Leben und Werk 1

14. November 2017 4 Stimmen

Leben und Werk 1

2017 scheint das Jahr Lovecrafts, oder, wie Gerd es kürzlich ausdrückte, der Lovecraft-Mania zu sein. Mit Leslie S. Klingers Prachtausgabe H. P. LOVECRAFT: DAS WERK, dem fortgesetzten Einsatz des Festa-Verlags, bei dem dieser Zeit eine dreibändige Ausgabe mit Lovecrafts Kollaborationen und Überarbeitungen erscheint und dem kürzlich veröffentlichten ersten Teil von S. T. Joshis großer Biographie H. P. LOVECRAFT. LEBEN UND WERK bei Golkonda ist das ausgehende Jahr mit Lovecraft-relevanten Publikationen geradezu gespickt.

Sunand Tryambak Joshi (* 1958) gilt als der führende Spezialist für Leben und Werk des „Einsiedlers aus Providence“ und ist nicht nur Kenner sondern auch Herausgeber nicht nur der Werke Lovecrafts sondern auch anderer Vertreter der Weird Fiction wie beispielsweise Lord Dunsany, M. R. James und Ambrose Bierce. Neben der Herausgabe kommentierter Ausgaben seiner ausgewählten Autoren hat sich Joshi auch einen Ruf als Kritiker für unheimlich-phantastische Literatur erarbeitet, der keinesfalls unumstritten ist, was nicht zuletzt an seiner harschen Kritik an solchen Größen wie Stephen King und Clive Barker liegt. Viele Bewunderer dieser und anderer betroffener Autoren lehnen Joshis Ansichten aufgrund seiner scharfen Polemik ab, was ein wenig schade ist, da seine Einsichten für großartige Szeneautoren wie Ramsey Campbell, T. E. D. Klein oder Thomas Ligotti nicht nur sehr lesenswert sondern durchaus auch wichtig sind. Seine wichtigsten kritischen Werke dürften wohl THE WEIRD TALE und THE MODERN WEIRD TALE sein.

Den ganzen Beitrag lesen »

14. November 2017 4 Stimmen

2017 scheint das Jahr Lovecrafts, oder, wie Gerd es kürzlich ausdrückte, der Lovecraft-Mania zu sein. Mit Leslie S. Klingers Prachtausgabe H. P. LOVECRAFT: DAS WERK, dem fortgesetzten Einsatz des Festa-Verlags, bei dem dieser Zeit eine dreibändige Ausgabe mit Lovecrafts Kollaborationen und Überarbeitungen erscheint und dem kürzlich veröffentlichten ersten Teil von S. T. Joshis großer Biographie weiterlesen…

H. P. Lovecraft: Das Werk

23. Oktober 2017 9 Stimmen

H. P. Lovecraft: Das Werk

Was wäre die unheimliche Literatur ohne Howard Phillips Lovecraft? Auf diese Frage lässt sich wohl kaum eine Antwort finden. Der sog. Einsiedler aus Providence gilt nicht umsonst als Vater des Horrors und bietet, trotz vorhandener Schwächen in Werk und Vita, immer wieder ein interessantes Beschäftigungsfeld.

Das Werk mag hier etwas missverständlich sein, und zu dem Gedanken führen, dass in dieser Mammutausgabe sämtliche von Lovecraft verfassten Geschichten enthalten sind. Tatsächlich handelt es sich um eine sorgfältig von Herausgeber Leslie S. Klinger zusammengestellte Auswahl. Wie sie zustande kam, erklärt Klinger am Anfang des Buches. Lovecraft erlebt seit Mitte der 2000er eine kleine Renaissance. Dies dürfte nicht zuletzt den Ausgaben der Edition Phantasia und des Festa Verlags geschuldet sein, die sich jeweils ab 2005 der Veröffentlichung hochwertiger Ausgaben der Werke des „Großen Alten“ annahmen. Inzwischen wurde H. P. Lovecraft auch von diversen Niedrigpreisverlagen entdeckt. Von immer mehr Anspielungen in Film und Fernsehen ganz zu schweigen.

Warum also eine weitere Lovecraft-Ausgabe? H. P. Lovecraft gilt einerseits als Urvater des modernen Horrors. Dem gegenüber steht die Tatsache, dass es, mit Ausnahme der Pionierarbeit S. T. Joshis, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Leben und Werk dieses Autoren bisher kaum gab. Der vorliegende Band soll dem Abhilfe schaffen, Joshis Arbeit ergänzen und zum Teil auch einen anderen Blickwinkel präsentieren. So wird die vorliegende Ausgabe mit einem ausführlichen Abriss über „Großvater Theobald“ und sein Wirken eröffnet, der auch Kennern Lovecrafts noch neue Einblicke geben wird. In über tausend Anmerkungen werden weitere Aspekte zu den enthaltenen Geschichten, ihrer Entstehung und Hintergründe beleuchtet. Abgerundet wird das ganze mit ca. 300 Abbildungen (die Zahlen entnehme ich der Verlagsseite). In der deutschen Ausgabe findet sich im Anhang ein von den Übersetzern Alexander Pechmann und Andreas Fliedner erarbeitetes Kapitel über „Lovecraft im deutschen Sprachraum“, der die aus der Originalausgabe übernommenen Extras wunderbar abrundet. Allein, das Kapitel über Lovecraft und Musik hätte für meinen Geschmack ausführlicher sein dürfen.

Den ganzen Beitrag lesen »

23. Oktober 2017 9 Stimmen

Was wäre die unheimliche Literatur ohne Howard Phillips Lovecraft? Auf diese Frage lässt sich wohl kaum eine Antwort finden. Der sog. Einsiedler aus Providence gilt nicht umsonst als Vater des Horrors und bietet, trotz vorhandener Schwächen in Werk und Vita, immer wieder ein interessantes Beschäftigungsfeld. Das Werk mag hier etwas missverständlich sein, und zu dem weiterlesen…

Zum Tode Malte S. Sembtens

25. April 2016   noch keine Stimmen

Am Nachmittag des 22. April ist Malte S. Sembten im Alter von 50 Jahren verstorben. Als ich Tags darauf von seinem Ableben erfuhr, hat mich das kalt erwischt. Ich kann nicht behaupten, dass Malte und ich enge Freunde gewesen sind. Wir haben uns nicht einmal persönlich gekannt und waren in vielen Dingen unterschiedlicher Meinung. Unsere Kommunikation erfolgte ausschließlich über soziale Netzwerke. Sembten war mitunter ein streitbarer Gesprächspartner. Aber auch einer, der über ein großes Interesse und Wissen an der unheimlichen Phantastik verfügte. Das führte zu einigen informativen und kurzweiligen Unterhaltungen. Außerdem stand er mir gelegentlich als geduldiger Ansprechpartner zur Verfügung, wenn ich für einen Artikel für comicdealer.de recherchiert habe. Dafür ziehe ich meinen Hut.
In der deutschen Phantastikszene machte sich Sembten seit 1980ern einen Namen als Herausgaber, Illustrator und Verfasser unheimlicher Geschichten. Seine erste Story wurde 1990 in einer Anthologie veröffentlicht. Er war gemeinsam mit Uwe Voehl und Uwe Sommerlad für das Fanzine Necropolitan verantwortlich. Seine erste eigene Kurzgeschichtensammlung Hippokratische Gesichter erschien 1996 in Frank Festas Edition Metzengerstein. Für Festa hat er in den letzten Jahren die Übersetzung der gesammelten Werke Clark Ashton Smiths übernommen. Sembten gehörte neben Michael Siefener und „Eddie“ M. Angerhuber zur Speerspitze anspruchsvoller deutschsprachiger Horrorliteratur. Die hiesige Szene verliert mit ihm eine ihrer interessantesten Stimmen.

25. April 2016   noch keine Stimmen

Am Nachmittag des 22. April ist Malte S. Sembten im Alter von 50 Jahren verstorben. Als ich Tags darauf von seinem Ableben erfuhr, hat mich das kalt erwischt. Ich kann nicht behaupten, dass Malte und ich enge Freunde gewesen sind. Wir haben uns nicht einmal persönlich gekannt und waren in vielen Dingen unterschiedlicher Meinung. Unsere weiterlesen…

Thomas Ligotti – Grimscribe: Sein Leben und Werk

26. August 2015 1 Stimme

Über Thomas Ligotti zu schreiben, stellt für mich stets eine gewisse Herausforderung dar. Zwar habe ich in einschlägigen Foren oder persönlichen Gesprächen schon das eine oder andere Wort über ihn verloren, aber an ein konzentriertes und ausführliches Statement habe ich mich bisher nicht gewagt. Zum Teil aus dem Gefühl heraus, „dem“ nicht gerecht zu werden. Aber auch aufgrund der Wirkung Ligottis Geschichten auf meine eigene Stimmung. Der 1953 in Detroit geborene Autor befleißigt sich einer fast schon poetischen Sprache, seine Geschichten sind zu einem guten Teil Spiegel seiner eigenen, dunkel gefärbten Weltsicht. Diese wiederum begründet sich in den psychischen Problemen Ligottis, bei dem eine bipolare Störung (manisch-depressive Störung) diagnostiziert wurde und der u. a. mit Agoraphobie („Platzangst“) und Anhedonie (die Unfähigkeit, Freude oder Lust zu empfinden) zu kämpfen hat. Das führt zu einer besonderen Atmosphäre in den Kurzgeschichten des zurückgezogen lebenden Schriftstellers, die im besten Sinne verstörend und dadurch vielfach erschreckender ist, als es die Blut- und Gewaltorgien einiger Kollegen Ligottis jemals sein werden. So ist er der einzige Autor, dessen Erzählungen ich bewusst nur in Maßen goutiere, da zu viel auf einen Schlag bei mir zu nicht zu verachtenden Stimmungseinbrüchen führt.

Ligotti wurde von einigen Lesern vorgeworfen, dass in seinen Stories nichts passiere. Diesen Vorwurf muss er sich zum Teil durchaus gefallen lassen. Im Vordergrund stehen Stimmung und Atmosphäre. Sprache wird bei ihm zu Emotion. Diese Gefühle sind seltsam, negativ, nihilistisch, mitunter kalt. Einen Teil dessen kann man in der ersten Staffel von TRUE DETECTIVE spüren, in der die Figur des Rust Cohle Ligottis quasiphilosophisches Werk THE CONSPIRACY AGAINST THE HUMAN RACE zum Teil wörtlich zitiert. Von Darsteller Matthew McConaughey kongenial umgesetzt, verleiht das der Serie eine herrlich bedrückende Stimmung, die in dieser Form in der zweiten Staffel nicht wieder erschaffen werden konnte. Was nun Ligottis schriftstellerisches Werk angeht, ist es nötig, sich auf ihn einlassen zu können. Diese Geschichten sind weder einfach zu lesen noch einfach zu verarbeiten. Wer sich auf das Wagnis Thomas Ligotti einlässt, wird mit anspruchsvollem und wohl formuliertem Horror konfrontiert, der noch lange nachdem der geneigte Leser das Buch aus der Hand gelegt hat, nachhallen wird.

GRIMSCRIBE: SEIN LEBEN UND WERK ist seit über zehn Jahren die erste Veröffentlichung eines Buchs von Ligotti in unseren Breitengraden, der auch über drei Jahrzehnte nach dem Erscheinen seiner ersten Geschichte noch immer einen Geheimtipp darstellt. Dass der Festa Verlag sich für GRIMSCRIBE und nicht etwa Ligottis erste Sammlung SONGS OF A DEAD DREAMER (ursprünglich 1985 erschienen) entschieden hat, mag sich als weise Entscheidung herausstellen. Nicht nur ist der Begriff Grimscribe untrennbar mit dem Autor verbunden, der hier gewissermaßen seine verschiedenen Stimmen vorstellt. Für viele Anhänger des Amerikaners ist diese Anthologie auch der Favorit unter seinen Büchern.

warenkorb

Grimescribe
im Webshop oder via e-mail im Laden…

26. August 2015 1 Stimme

Über Thomas Ligotti zu schreiben, stellt für mich stets eine gewisse Herausforderung dar. Zwar habe ich in einschlägigen Foren oder persönlichen Gesprächen schon das eine oder andere Wort über ihn verloren, aber an ein konzentriertes und ausführliches Statement habe ich mich bisher nicht gewagt. Zum Teil aus dem Gefühl heraus, „dem“ nicht gerecht zu werden. weiterlesen…

Conan der Barbar

26. Juni 2015 1 Stimme

Vergangenen August haben wir an dieser Stelle einen Blick auf Conans Erben geworfen. Da ist es längst überfällig, dass wir uns auch dem Wegbereiter der Sword-and-Sorcery-Fantasy widmen. Wie auch damals gibt es dafür einen guten Anlass. Letzten Sommer war es die bei Golkonda erscheinende Neuauflage von Karl Edward Wagners KANE. Was böte sich nun besseres an, als die erneute Veröffentlichung von Robert E. Howards originalen Erzählungen über den barbarischen Cimmerier?

Beginnen wir mit einigen wenigen Worten über den Autoren selbst. Robert Ervin Howard wurde am 22. Januar 1906 in Peaster, Texas geboren. Nach einigen Umzügen in Howards ersten Jahren verschlug es die Familie schließlich nach Cross Plains, Texas. Ein besonders inniges Verhältnis hatte Robert zu seiner Mutter, die seine Liebe zu Poesie und Literatur weckte. Gleichzeitig wurde er regelmäßig mit Gewalt oder deren Folgen konfrontiert. Howard wuchs während des Ölbooms in Texas auf, der steigende Kriminalitätsraten nach sich zog. In der Schule hatte er es mit Schlägern zu tun, die es auf schwächere abgesehen hatten. Dadurch erkannte er für sich die Notwendigkeit von Stärke und trieb fortan viel Sport. Besonders für das Boxen entwickelte er eine starke Vorliebe. Diese Erfahrungen prägten auch sein eher raues Weltbild. All das spiegelt sich in seinen Erzählungen wider.

Seine ersten Geschichten verfasste Howard während seiner Schulzeit. Da nimmt es nicht wunder, dass seine frühesten Veröffentlichungen in der Dezemberausgabe 1922 des Tattler, der Schülerzeitung der Brownwood High School, abgedruckt wurden. Bis zu seiner ersten professionellen Publikation sollten noch rund zweieinhalb Jahre vergehen. Die fand, wie sollte es anders sein, in WEIRD TALES statt. Für 16,00 Dollar konnte er 1924 SPEAR AND FANG an Farnsworth Wright verkaufen, der sie im Juli 1925 in seinem legendären Magazin der Öffentlichkeit zugänglich machte. Ebenda erschien ca. siebeneinhalb Jahre später die erste Geschichte mit Conan dem Barbaren. Bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1936 sollte Howard 21 Geschichten über seinen schwertschwingenden Helden verfassen, von denen drei erstmals nach seinem Dahinscheiden erstmals veröffentlicht werden sollten.

 

CONAN ist wie Stokers Dracula, Doyles Holmes oder auch Superhelden wie Spider-Man und Batman heutzutage eine Ikone der Popkultur. Nicht zuletzt liegt das an dem doch recht beliebten Film mit Arnold Schwarzenegger, der mit Howards Figur jedoch eher wenig gemein hat. Dass Robert Howard nicht in Vergessenheit geraten ist, muss zu großen Teilen dessen Biographen und literarischen Nachlassverwalter Lyon Sprague de Camp gedankt werden. Doch gerade was die Geschichten um den berühmten Barbaren angeht, hat sich Sprague de Camp leider nicht nur mit Ruhm bekleckert. Sein erklärtes Ziel war es, den Cimmerier mit einer lückenlosen Biographie auszustatten. Dafür wurden Howards Erzählungen in eine passend erscheinende Reihenfolge gebracht. Fragmente aus seinem Nachlass wurden beendet, Lücken von anderen Autoren geschlossen (darunter neben de Camp u. a. Lin Carter, Robert Jordan und Steve Perry) und die Originalgeschichten für diesen Zweck angepasst. Dadurch war es lange schwer, den reinen CONAN, wie er von Howard erdacht wurde, kennenzulernen. In Deutschland gab es diese Erzählungen in ihrer ursprünglichen Form und Reihenfolge erstmals 2006 zu lesen, als Heyne drei dicke Taschenbücher mit allen Erzählungen auf den Markt brachte. Diese Ausgabe ist lange vergriffen und wird mitunter zu astronomischen Preisen angeboten. Erfreulicherweise werden diese Geschichten in angemessener Form nun wieder zugänglich gemacht. In insgesamt sechs Bänden, die sowohl im Hard- als auch im Softcover erscheinen, nimmt sich der Festa Verlag der neuerlichen Veröffentlichung von Howards originalen Erzählungen an. Hier erscheinen auch seine gesammelten Horrorgeschichten in fünf Bänden (der letzte ist für Oktober angekündigt) und nach dem Cimmerier sollen Howards andere Helden wie Bran Mak Morn, Solomon Kane und Kull von Atlantis in ähnlicher Aufmachung erscheinen. Festa wird das gesamte in den US-Ausgaben enthaltene Bonusmaterial veröffentlichen. Darunter diverse Illustrationen von Mark Schultz. Die Hardcoverausgabe wird zudem in rotes Leinen mit Goldprägung auf Rücken und Deckel gebunden sein. Alles in allem also eine runde Sache, an der kein Fantasy-Fan vorbeikommt.

Die Stärke dieser Geschichten liegt nun darin, dass Conan nicht weniger war, als ein Idealbild seines Schöpfers. Die oben kurz beschriebene Erkenntnis Howards, dass Stärke und Kraft nötige Eigenschaften im Leben sind, spiegelt sich direkt im Cimmerier wider. Außerdem enthalten sie in ihrer Gegenüberstellung von Zivilisation und Barbarei eine fast schon philosophische Note, die natürlich stark von den Ansichten des Autoren geprägt ist, nach der jede zivilisierte Gesellschaft irgendwann zwangsläufig wieder ins Barbarentum fällt. Seine eigene Position in dieser Frage mag nun jeder für sich finden.

warenkorb

Conan HC 1
im Webshop oder via e-mail

26. Juni 2015 1 Stimme

Vergangenen August haben wir an dieser Stelle einen Blick auf Conans Erben geworfen. Da ist es längst überfällig, dass wir uns auch dem Wegbereiter der Sword-and-Sorcery-Fantasy widmen. Wie auch damals gibt es dafür einen guten Anlass. Letzten Sommer war es die bei Golkonda erscheinende Neuauflage von Karl Edward Wagners KANE. Was böte sich nun besseres weiterlesen…

Axel Saalbach – Das Haus Komarow

11. April 2015   noch keine Stimmen

Neuer Autor, neuer Verlag. Zumindest mir war der Latos Verlag aus Calbe/Saale bisher kein Begriff. Der Verlag wurde 2010 gegründet und scheint sich auf deutschsprachige Autoren spezialisiert zu haben. Dabei werden von Fantasy über Sciene Fiction bis hin zu Erotik viele Genres abgedeckt. Die meisten Veröffentlichungen werden auf der Verlagsseite unter dem Banner „Romance“ geführt. Nicht ganz so neu ist mir der Autor, mit dem ich seit über fünfzehn Jahren bekannt bin. Bisher hat Axel Saalbach seine Wortgewandtheit in den Dienst verschiedener Internetplattformen gestellt und mit seinen Kolumnen etliche Leser unterhalten, zum Lachen gebracht und mitunter auch verärgert. Sein Stil ist von einem beißenden Humor geprägt, dessen treffsichere Pointen nicht jedermanns Geschmack sind. Mit DAS HAUS KOMAROW liegt seit Ende letzten Jahres nun sein Romandebüt vor. Und was tut man, wenn man jemanden so lange kennt? Richtig. Man liest das Buch. Um festzustellen, dass es in eine gänzlich andere Kerbe schlägt, als die bisherigen Texte des Autoren.

Der Rahmen
DAS HAUS KOMAROW spielt in einer weit entfernten Zukunft. Deutschland ist im Verlauf eines anhaltenden Konflikts, der prägnant als der „Unendliche Krieg“ bezeichnet wird, Teil eines russischen Zarenreiches geworden, welches die Kontrolle über große Teile Europas hält. Über diese verschiedenen Teile von Russisch-Europa gebieten Adelshäuser wie das der Komarows, die untereinander in Konkurrenz stehen, um die jährlich zu vergebende Versorgungshoheit über ihre jeweilige Oblast zu erhalten. Obwohl uns der Roman ins 23. Jahrhundert mitnimmt, ist die Welt der Familie Komarow weitgehend ohne Technologie und zumindest in der deutschen Oblast gibt es so gut wie kein soziales Leben. Anatol, einem Briémek des Hauses Komarow, wird der Mord an seinem Vater zur Last gelegt. Das führt zu seiner Flucht, auf der er sich bei einem Hehlerring verdingt, auf eine Gruppe illegal geborener Kinder trifft und sich mit Organhändlern rumschlagen muss, bevor ihn sein Weg zurück nach Berlin führt. Der Ausgangspunkt der Handlung hat den Verlag dazu veranlasst, den Roman in seine Thriller-Sparte zu packen, ich halte es (dystopische) Science Fiction und der Autor spricht von einer Deutschland-Dystopie.

Der Stil
Saalbach bewegt sich in einem völlig anderen Fahrwasser als bei den eher humorvollen Artikeln, die er in den letzten eineinhalb Jahrzehnten präsentiert hat. Angesichts der Handlung und der vorgestellten Welt ein entschiedenen Vorteil. Sehr schön ist, dass Saalbach vollkommen auf Anglizismen verzichtet. Nicht nur ergibt das aufgrund der russischen Vorherrschaft Sinn, es ist auch eine erfrischende Abwechslung zu Leuten, die sich all zu oft einer unschönen Mischung aus englischer und deutscher Sprache befleißigen. Stattdessen werden dem russischen entstammende Begriffe wie Oblast (область/Verwaltungsbezirk) und Werst (Верста́/Längenmaß) verwendet. Das passt zum Buch, zur Handlung und zur Welt. Etwas seltsam jedoch ist, dass wirklich nur russische Namen auftauchen. Auch nach hundert Jahren unter der Herrschaft des Zarenreiches, sollte es doch noch den einen oder anderen Menschen deutscher Abstammung geben.

Die Figuren
In anderen Besprechungen wurde manchmal bemängelt, dass die Figuren über nicht genügend Tiefe verfügen. So sei es schwer, eine emotionale Bindung zu Anatol oder seinen Verbündeten aufzubauen oder mit ihnen mitzufiebern. Diesem Punkt kann ich nicht widersprechen. Gleichzeitig sehe ich das nicht zwangsläufig als eine Schwäche. Die Figuren erfüllen ihren Zweck – und auf den arbeitet der Autor kontinuierlich und konsequent hin. Der Verzicht auf das Menschliche ist meines Erachtens ein legitimes Stilmittel und Saalbach ist nun wirklich nicht der erste, der so vorgeht. H. P. Lovecraft, Thomas Ligotti, Stanley Kubrick … sind nur drei Beispiele, die es auszeichnet, dass sie in ihren besten Momenten genau das über Bord geworfen haben.

Fazit
Ich weiß nicht, ob es am Wechsel zu ernsthafteren Tönen liegt, aber ich habe das Gefühl, dass er gelegentlich noch mit angezogener Handbremse schreibt. Nichtsdestotrotz, DAS HAUS KOMAROW ist ein beachtlicher Erstling, der über die gesamte Distanz spannend bleibt und den Leser in eine interessante Welt entführt. Weiter so, Axel!

warenkorb

Das Haus Komarow
im Webshop oder via e-mail im Laden…

11. April 2015   noch keine Stimmen

Neuer Autor, neuer Verlag. Zumindest mir war der Latos Verlag aus Calbe/Saale bisher kein Begriff. Der Verlag wurde 2010 gegründet und scheint sich auf deutschsprachige Autoren spezialisiert zu haben. Dabei werden von Fantasy über Sciene Fiction bis hin zu Erotik viele Genres abgedeckt. Die meisten Veröffentlichungen werden auf der Verlagsseite unter dem Banner „Romance“ geführt. weiterlesen…

Ian Tregillis – Die Milkweed-Trilogie

23. März 2015   noch keine Stimmen

Mit Deltus.de tauchte etwa Mitte letzten Jahres ein neuer Verlag in den Regalen auf, der sich auf Science Fiction und Fantasy (und sog. „Kaijū“-Romane spezialisierte). Genaugenommen war Deltus.de kein eigenständiger Verlag sondern ein Imprint des Festa Verlags, zu dessen Horrorprogramm damit ein interessantes Kontrastprogramm geboten werden sollte. Leider konnte sich Deltus.de nicht etablieren und ist inzwischen schon wieder Geschichte. Die letzte Veröffentlichung wird der Abschluss der MILKWEED-Trilogie sein, der für Ende März angekündigt ist. Schade, es hätte eine Bereicherung für den deutschen Buchmarkt werden können.

Der US-Amerikaner Ian Tregillis begann seine Autorenkarriere 2010 mit SAAT DES UNHEILS, dem ersten Teil einer Alternativwelt-Trilogie in der „englische Warlocks auf Nazi-Superhelden treffen“. Er trägt auch zu George R. R. Martins WILD CARDS-Universum bei. Ein Band mit Geschichten aus dieser Welt ist vor kurzem bei Heyne erschienen. Tregillis wird von Martin als herausragender Autor bezeichnet. Der Schöpfer vom Bestseller A GAME OF THRONES muss es wissen. Immerhin, die Idee eines jungen Neil Gaiman für eine WILD CARDS-Geschichte hat er seinerzeit … abgelehnt. Dass aus dieser Idee letzten Endes Gaimans SANDMAN entstehen sollte, wollen wir an dieser Stelle mal nicht beachten.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die REGP, die Reichsbehörde zur Erweiterung germanischen Potentials und ihre britischen Gegenspieler von der schlicht Milkweed genannten Abteilung des Geheimdiensts ihrer Majestät. Das Reich schickt hierbei seine selbstgeschaffenen Übermenschen in den Kampf. Diese erinnern in der Tat ein wenig an Marvels X-MEN. So verwundert es nicht, dass sie auch in den eigenen Reihen Außenseiter bleiben und zumindest einige von ihnen auch sympathische Züge zeigen. Fast schon zur Abwechslung von oft bedienten Mustern, ist die Entstehung dieser Reichs-Superhelden nicht auf irgendwelchem magischen Klimbim gebaut, der von der Thule-Gesellschaft erdacht wurde. Stattdessen sind sie die Produkte deutschen Erfindungsgeists. Entschieden eine Stärke des Romans wenngleich es natürlich die eher negativen Auswirkungen wissenschaftlichen Strebens zeigt. Tregillis’ Dr. von Westarp erinnert durch seine mitleidlose und das Ergebnis seiner Arbeit über alles stellenden Art nicht zufällig an Dr. Josef Mengele.

Den magischen Klimbim führen indes die Briten ins Feld, die von Westarps Kindern das arkane Wissen einer Gruppe Warlocks entgegensetzen. Diese sind nun keine allmächtigen Zauberer sondern beschwören die Eidolon, geheimnisvolle Wesenheiten aus den Bereichen zwischen Raum und Zeit, die für ihre Hilfe immer höhere Preise einfordern. Diese Handel können nicht ohne Folgen bleiben.

Wer eine Lust auf eine spannende Alternativweltgeschichte hat, ist mit der MILKWEED-Trilogie gut beraten und sollte zuschlagen, solange die Bücher lieferbar sind.

Während ich diese Zeilen schreibe, steht der abschließende Teil der Trilogie (DAS NOTWENDIGE BÖSE) kurz vor der Veröffentlichung. SAAT DES UNHEILS und DER KÄLTESTE KRIEG sind bereits lieferbar.

warenkorb

Saat des Unheils
im Webshop oder via e-mail im Laden…

23. März 2015   noch keine Stimmen

Mit Deltus.de tauchte etwa Mitte letzten Jahres ein neuer Verlag in den Regalen auf, der sich auf Science Fiction und Fantasy (und sog. „Kaijū“-Romane spezialisierte). Genaugenommen war Deltus.de kein eigenständiger Verlag sondern ein Imprint des Festa Verlags, zu dessen Horrorprogramm damit ein interessantes Kontrastprogramm geboten werden sollte. Leider konnte sich Deltus.de nicht etablieren und ist weiterlesen…

True Detective (Season One)

21. November 2014   noch keine Stimmen

Mal etwas anderes. Neben Büchern und Comics haben Fernsehserien Konjunktur. GAME OF THRONES, SHERLOCK und THE WALKING DEAD erfreuen sich großer Beliebtheit und sind auch für Leseratten und die treue Anhängerschaft der Romanboutique interessant, basieren sie doch alle auf Büchern bzw. Comics. Hermkes Romanboutique wird dadurch zwar nicht zu einem DVD- und BluRay-Laden mutieren, aber ein kleiner Hinweis auf diese und ähnlich interessante Serien ist allemal drinnen.

TRUE DETECTIVE unterscheidet sich von den vorgenannten Serien dadurch, dass die Show keine Adaption eines bestimmten Buches ist. Jedoch werden auch hier literarische Einflüsse verarbeitet. Namentlich sind das Motive aus DER KÖNIG IN GELB, Anspielungen auf eine Geschichte August Derleths und einige mehr oder weniger direkte Zitate von Thomas Ligotti (vornehmlich seinem THE CONSPIRACY AGAINST THE HUMAN RACE: A CONTRIVANCE OF HORROR) entnommen. Letztere schlagen sich vor allem in der Figur des Rust Cohle nieder, der Ligottis zynische Weltsicht vertritt.

So ist TRUE DETECTIVE eine im besten Sinne düstere Serie, die in der Tradition der großen Vorgänger TWIN PEAKS und AKTE X – DIE UNHEIMLICHEN FÄLLE DES FBI steht und über Hauptdarsteller Matthew McConaughey und Woody Harrelson bis in die kleinste Nebenrolle exzellent besetzt ist.

Die Serie ist, trotz eines eher geringen Aufkommens extremer Gewaltszenen, nichts für zart besaitete Gemüter. Der zynische Grundtenor kann auf Dauer etwas bedrückend wirken. Daher sollte man sich die überschaubaren acht Folgen auch in Maßen ansehen und ein sog. „Binge-Watching“ vermeiden.

warenkorb

True Detective
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden…

21. November 2014   noch keine Stimmen

Mal etwas anderes. Neben Büchern und Comics haben Fernsehserien Konjunktur. GAME OF THRONES, SHERLOCK und THE WALKING DEAD erfreuen sich großer Beliebtheit und sind auch für Leseratten und die treue Anhängerschaft der Romanboutique interessant, basieren sie doch alle auf Büchern bzw. Comics. Hermkes Romanboutique wird dadurch zwar nicht zu einem DVD- und BluRay-Laden mutieren, aber weiterlesen…

George R. R. Martin – In der Haut des Wolfes

21. Oktober 2014   noch keine Stimmen

George R. R. Martin ist nicht zuletzt aufgrund der erfolgreichen Fernsehserie zu seinem Magnum Opus GAME OF THRONES in aller Munde. Die zugrunde liegende Buchreihe stellt für viele Leser das definitive Fantasy-Epos dar. Ein mir bekannter Fan von Mittelerde bezeichnete Martin sogar als den besseren Tolkien. Zweifellos hat kaum ein anderer Genreautor ähnlich für Furore gesorgt, wie es Mr. Martin in den letzten Jahren tat. Da nimmt es nicht Wunder, dass jeder Verleger gerne etwas von George Martin ins Programm aufnimmt, um so einen potentiellen Bestseller am Start zu haben. Unter den Veröffentlichungen befinden sich auch diverse Frühwerke Martins. Vor einigen Jahren schon gab es erst bei FanPro, dann bei Heyne und Blanvalet Neuveröffentlichungen seines Debutromanes DIE FLAMME ERLISCHT (1977), STURM ÜBER WINDHAVEN (1981) und des Vampirromans FIEBERTRAUM (1982). Der Golkonda Verlag kündigt für November den Mystery-Roman ARMAGEDDON ROCK (1983) an. Im FESTA VERLAG ist kürzlich THE SKIN TRADE (1989) erschienen.

Der Titel wurde bereits 1990 in der Anthologie NACHTVISIONEN aufgelegt. Damals noch unter einem anderen Titel. Joachim Körber hat seine Übersetzung für die Neuauflage noch einmal durchgesehen, um eventuell nötige Verbesserungen vorzunehmen. Aufgewertet wird das ganze durch ein Nachwort von „Local HeroChristian Endres.

IN DER HAUT DES WOLFES steht im Ruf, eine der besten Werwolfgeschichten zu sein, die jemals geschrieben wurden. Das möchte ich nicht beurteilen. Ich kenne sonst nur die drei oder vier „De Montour“-Geschichten von Robert E. Howard und mir fehlt hier schlicht und ergreifend der Vergleich. Ich schließe mich jedoch der Meinung an, dass es sich um ein sehr lesenswertes und spannendes Buch handelt. Elemente des Horrors treffen auf „crime noir“. Eine sympathische Hauptdarstellerin sorgt für eine willkommene Abwechslung in einem Genre, das von männlichen Heldengestalten dominiert wird. Mit ein paar einfachen Mitteln erzählt Martin eine kurzweilige Geschichte, die auch die eine oder andere unerwartete Wendung enthält. IN DER HAUT DES WOLFES ist also in jedem Fall ein Buch, das einen unterhaltsamen Lesenachmittag verspricht. Für Fans von GAME OF THRONES ist es zudem das ideale Buch, um die Zeit bis zum nächsten Teil, gedruckt oder verfilmt, zu überbrücken.

Der Band ist im Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen erschienen. Das Titelbild stammt von Timo Wuerz, der auch einige gelungene Illustrationen zum Buch beisteuert.

warenkorb

In der Haut des Wolfes
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden…

21. Oktober 2014   noch keine Stimmen

George R. R. Martin ist nicht zuletzt aufgrund der erfolgreichen Fernsehserie zu seinem Magnum Opus GAME OF THRONES in aller Munde. Die zugrunde liegende Buchreihe stellt für viele Leser das definitive Fantasy-Epos dar. Ein mir bekannter Fan von Mittelerde bezeichnete Martin sogar als den besseren Tolkien. Zweifellos hat kaum ein anderer Genreautor ähnlich für Furore weiterlesen…

Lovecraft ganz ohne Tentakelmonster

19. September 2014   noch keine Stimmen

Der Vollständigkeit halber und als bekennender Lovecraft-Fan, ist es wohl an der Zeit, eine kurze Vorstellung dieser zwei Sammlungen nachzureichen.

Nach der zweibändigen CHRONIK DES CTHULHU-MYTHOS folgten vergangenen Dezember mit DIE LAUERNDE FURCHT und DER SILBERNE SCHLÜSSEL Lovecrafts restliche fantastische Werke. Im selben Stil wie die Chronik gehalten liegt nun das gesamte unheimlich-fantastische Werk des „Einsiedlers aus Providence“ in einer hochwertigen Ausgabe vor. Eine günstige Alternative zu den edlen Hardcover-Ausgaben aus H. P. LOVECRAFTS BIBLIOTHEK DES SCHRECKENS. Zudem ergänzt durch den vollständigen Sonnet-Zyklus „Fungi from Yuggoth (nachgedichtet von Michael Siefener) und einer Auswahl von Geschichten, die Lovecraft in seiner Kindheit schrieb (und zwei seiner Parodien).

Über Sinn und Unsinn der „Bonusgeschichten“ kann natürlich gestritten werden. Qualitativ schwankend, sicher. Aber nicht uninteressant, wenn man Lovecrafts Entwicklung als Autor nachvollziehen will.

Anders als in der CHRONIK DES CTHULHU-MYTHOS wird hier auf Dr. Marco Frenschkowskis Einleitungen verzichtet. Bei den Lesern fielen diese wohl größtenteils durch. Sehr bedauerlich. Dr. Frenschkowskis Worte zu den verschiedenen Geschichten sind fundiert und erhellend. Nichtsdestotrotz stellen diese beiden Bücher zusammen mit der Chronik eine lohnende Anschaffung für alle Lovecraft-Fans und solche, die es werden wollen dar!

Im November folgt dann wieder das Sternengezücht um den Großen Cthulhu. Passend zum Design der vier Lovecraft-Sammelbände erscheint beim Festa Verlag Steven Jones’ Anthologie „Shadows over Innsmouth“. Hier werden Mythos-Geschichten präsentiert, die sich insbesondere mit Lovecrafts heruntergekommener Stadt an der Küste Neu Englands befassen. Der Band ist vor einigen Jahren schon in einer sehr stark limitierten Auflage beim Basilisk Verlag unter dem Titel INNSMOUTH – EIN REISEFÜHRER erschienen. Der Band präsentiert 17 Geschichten die fast alle erstklassig sind. Eröffnet wird das ganze natürlich von Lovecrafts „Der Schatten über Innsmouth“. Zu den versammelten Autoren gehören u. a. Kim Newman, Ramsey Campbell und Neil Gaiman.

warenkorb

Der silberne Schlüssel
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden…

19. September 2014   noch keine Stimmen

Der Vollständigkeit halber und als bekennender Lovecraft-Fan, ist es wohl an der Zeit, eine kurze Vorstellung dieser zwei Sammlungen nachzureichen. Nach der zweibändigen CHRONIK DES CTHULHU-MYTHOS folgten vergangenen Dezember mit DIE LAUERNDE FURCHT und DER SILBERNE SCHLÜSSEL Lovecrafts restliche fantastische Werke. Im selben Stil wie die Chronik gehalten liegt nun das gesamte unheimlich-fantastische Werk des weiterlesen…

  • Neuheiten-Ticker

  • Aktuelle Themen im Forum

  • Aktuelle Antworten im Forum

  • Seiten