Kultur

Nach dem Sommer-Regen-Fest – ein Gastbeitrag von Nil Orange

von am 27. August 2018 2 Kommentare

Nach dem verregneten Sommerfest erreichte uns ein feiner, kleiner Gastbeitrag von Nil Orange, den ich euch – inklusive einleitender Worte – nicht vorenthalten möchte:

Gastbeitrag von Nil Orange

von Nil Orange am am 26. August 2018

Lieber Gerd, lieber Bernie,

es war schön am Samstag bei Euch sein zu dürfen. Trotz Regen war es sehr inspirierend für mich zu zeichnen und viele interessante Menschen zu sehen. Etwas hat mich beschäftigt und ich habe versucht es in Worte zu fassen. Deshalb sende ich Euch hier einen kleinen Aufsatz, vielleicht gefällt er Euch und Ihr postet ihn auf comicdealer.de
Als Illustration eine kleine Zeichnung mit dazu.
 
Liebe Grüße, Euer Nil

Die zehnte Kunst. Ein kleiner Versuch über das Cosplay (26.8.2018)

Das letzte Dezennium des nun hinter uns liegenden Millenniums war das Podium des Take-Offs der so apostrophierten Supermodels. Jeder rekapituliert dies, gesetzt er ist glücklich vor 1980 geboren; erst Phänomena wie Paulina Porizkova, bekannt aus Anna… Exil New York, oder die ikonisch-singuläre Grace Jones, dann die Trouvaille des antizipierend-visionären deutschen Peter Brodbeck und sein fünfblättriges Gynäzeum Christy Turlington, Naomi Campbell, Linda Evangelista, Tatjana Patitz und Cindy Crawford. Diese Ultra-Mannequins ließen die kleine Münze hinter sich und erreichten eine nie gekannte Schöpfungshöhe … … …

Man soll einen Aufsatz wie diesen nicht an seinen ersten vier Sätzen (ver-)urteilen. Auch TexterInnen lieben manchmal die Maskerade, und sei es nur die der blutleeren und hochgestochenen Art mancher unserer so jämmerlichen FeuilletonistInnen ∑:) Den ganzen Beitrag lesen »

Nach dem verregneten Sommerfest erreichte uns ein feiner, kleiner Gastbeitrag von Nil Orange, den ich euch – inklusive einleitender Worte – nicht vorenthalten möchte: Gastbeitrag von Nil Orange von Nil Orange am am 26. August 2018 Lieber Gerd, lieber Bernie, es war schön am Samstag weiterlesen…

Marktreport IV: Cons und Messen zwischen Segen und Fluch

von am 8. August 2018 4 Kommentare

Messen

Messen und Conventions sind Öffentlichkeitswirksam und somit eindeutig begrüßenswert im Sinne einer Markterweiterung. Bei Messen gibt es bereits per definitionem eine deutliche Differenzierung zwischen Fachmesse und Publikumsmesse. Die Wirkung von Fachmessen auf die Öffentlichkeit ist indirekt und kommt beim Verbraucher aktuell durch mediale Präsenz und zukünftig durch den Einfluss auf den Mark an. Bei Publikumsveranstaltungen findet ein unmittelbarer Kontakt statt. Die Wirkung auf den Verbraucher ist direkt und im Falle einer Verkaufsveranstaltung sogar messbar. Viele klassische Messeveranstaltungen tragen die deskriptiven Worte Ausstellung oder Salon mit im Namen. Hier finden wir auch den zweiten gravierenden Unterschied. Ausstellungen oder Salons legen ihren Schwerpunkt auf Präsentation und Zurschaustellung von Produkten oder Leistungen. Die förderliche Marktwirkung entsteht durch visuelle und haptische Präsentation spezifischer Produkte und Artikel für ein gezielt ausgewähltes Publikum. Dabei kann Wettbewerb und Markterweiterung gleichermaßen Ziel sein. Messehallen werden aber regelmäßig auch zu Markthallen. Verkaufsmessen finden im Normalfall für ein Fachpublikum statt. Die klassische Dreiteilung in Produktion, verbreitenden Handel und Verbraucher setzt hier klare Trennlinien – die natürlich von Fall zu Fall und vor allem zunehmend aufweichen.

Unterschiede

Im Spielebereich ist es einfach, einen deutlichen Unterschied zwischen den zwei großen Veranstaltungen festzumachen. Im Frühjahr die Spielemesse Nürnberg als Fachbesuchermesse ohne Barverkauf und im Herbst die Spiel Essen als Endverbrauchermesse. Im Buchhandel bildet die Frankfurter Buchmesse einen zentralen Angelpunkt des internationalen Buchmarktes. In erster Linie als Fachbesuchermesse gedacht, werden Rechte und Lizenzen ge- und verkauft, internationale Verträge geschlossen, Produkte ausgestellt und Werke ausgezeichnet. Die Buchmesse Leipzig ist im Gegensatz dazu wesentlich näher am Verbraucher und versteht sich als Verbrauchermesse und Verkaufsveranstaltung. Den ganzen Beitrag lesen »

Messen und Conventions sind Öffentlichkeitswirksam und somit eindeutig begrüßenswert im Sinne einer Markterweiterung. Bei Messen gibt es bereits per definitionem eine deutliche Differenzierung zwischen Fachmesse und Publikumsmesse. Die Wirkung von Fachmessen auf die Öffentlichkeit ist indirekt und kommt beim Verbraucher aktuell durch mediale Präsenz und zukünftig durch den Einfluss auf den Mark an. Bei Publikumsveranstaltungen findet ein unmittelbarer Kontakt statt. Die Wirkung auf den Verbraucher ist direkt und im Falle einer Verkaufsveranstaltung sogar messbar. weiterlesen…

Marktreport III: Analoge Spielkultur zwischen Vielfalt und Übersättigung

von am 14. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für Marktreport III: Analoge Spielkultur zwischen Vielfalt und Übersättigung

Am Anfang war fast nichts

Brettspiele, Pen & Paper Rollenspiele, Kartenspiele, Würfelspiele – nie gab es mehr analoge Spiele auf dem deutschen Markt. Dabei ist es nicht nur die Masse, sondern auch die Vielfalt, die diese Größe ausmacht.
Selbst die Zeit, da "Das Schwarze Auge" durch "Schmidt Spiele" in Kaufhäusern plaziert war, kann in keiner Weise mithalten. Neben dem Versuch, Rollenspiele breitenwirksam zu vermarkten, bildeten noch immer "Spielesammlungen" das Ende der Fahnenstange. Neben "Monopoly" gab es höchstens noch "Risiko" um dem elterlichen "Mensch ärgere dich nicht"-Abend zu entfliehen.
Es fehlt die Zündende Idee, Eltern und Kinder an einen Tisch zu bringen. Die wirklich komplexen Spiele gibt es nur in Nerd Shops und meist nur in englischer Sprache. Der deutsche Spielemarkt ist in der Sackgasse. In den 90er rafft es Spezialgeschäfte und sogar große Ketten dahin. 1997 kommt "Schmidt Spiele" unter die Räder – kurz bevor das Tief überwunden ist.

Die neue Lust analog zu spielen

Heute ist diese Krise lange überwunden. Mit Klaus Teubers "Siedler von Catan" sind komplexere Spiele in den Wohnzimmern deutscher Familien angekommen. Was vorher nur in Nerdshops zu finden war, bahnt sich stetig den Weg in die Regale von Kaufhäusern. "Eurogames" und "German Style Games" werden in den USA zum Verkaufsschlager. Die Produkte deutscher Spieleautoren werden in zig Sprachen übersetzt. Im Gegenzug kommen Lokalisierungen komplexer Tabletop Spiele aus den Staaten in Kaufhäuser und Spezialgeschäfte. Trotz gewaltiger Konkurrenz im Bereich digitale Spiele findet sogar ein Revival der Rollenspielkultur statt. Auch hier werden deutsche Produkte, getragen durch den Hype der Eurogames erfolgreich am amerikanischen Markt plaziert. Alles und jeder befindet sich in Euphorie und Aufbruchstimmung.

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Brettspiele, Pen & Paper Rollenspiele, Kartenspiele, Würfelspiele – nie gab es mehr analoge Spiele auf dem deutschen Markt. Dabei ist es nicht nur die Masse, sondern auch die Vielfalt, die diese Größe ausmacht. weiterlesen…

  • Kategorie: Kultur , Spiele
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Marktreport II: Comics zwischen Höhenflug und Niedergang

von am 11. Juli 2018 2 Kommentare

Comic Boom dank MCU

Der Comic-Boom scheint nach wie vor ungebrochen. Nie war das Angebot im Fachhandel größer. Zu keiner Zeit gab es eine vergleichbare Präsenz intermedialer Referenzen. Spielfilme, Serienformate, digitale und analoge Spiele, Spielwaren, Kostüme… in allen Bereichen findet man breitenwirksame und kommerziell erfolgreiche Dependancen zur bunten Welt der Comics. Ob wir das Marvel Cinematic Universe betrachten, Serien wie Walking Dead oder digitale Spiele in Gotham City. Comicwelten sind weit über den relativ kleinen Kreis der Nerds und Fans hinaus bekannt und erfolgreich. Ähnlich wie beim Boom der Fantasy oder Science Fiction Verfilmungen und Umsetzungen lässt der kommerzielle Erfolg solcher Adaptionen das ursprüngliche Medium weit hinter sich. Die gewaltigen Resourcen bestehender Konzepte und über lange Zeiträume gewachsener Phantasiewelten entladen sich jetzt, da eine adäquate Visualisierung möglich geworden ist, explosionsartig auf Bildschirme und Leinwände. Die Comicverlage nutzen den Rückfluss zweckmäßig für Auflagenerhöhungen und Sortimentserweiterungen. Diese Synergieeffekte führen scheinbar zu einem unvergleichlich anhaltenden Boom einer Branche, die vorher tief in den Schatten verborgen war.

Soweit so gut, aber…

Leider steht diesem erfreulichen Effekt, der die von uns allen geliebte Comic-Kultur befeuert ein viel mächtiger Umkehrsog entgegen. Zeit ist endlich und das Lesen – auch von Comics – tritt schlicht und ergreifend in eine ungeahnte Konkurrenzsituation mit dem Überangebot wesentlich leichter zu konsumierender Film- oder Serienversionen. Natürlich ist "Herr der Ringe", das "Lied von Eis und Feuer" genauso wie "Avengers", "Tim & Struppi" und all die anderen zunächst einmal in aller Munde. Das kurbelt sicherlich auch den Buch- oder Comicmarkt primär an. Irgendwann kommt es dann aber dazu, dass viele der Leser, und eben nicht nur der neu gewonnenen, durch den Überfluss an Visualisierungen schlicht und ergreifend in ein Zeitmanagement Problem kommen. Und dann fällt die Wahl mit zunehmender Häufigkeit zu Gunsten der Freizeitbeschäftigung aus, die mit weniger Aufwand verbunden ist. Auf der Strecke bleibt ein junger Markt, der gerade erst dabei war, den Rückstand gegenüber anderen Nationen ein klein wenig wett zu machen. Und leider auch die wunderschöne Kunst, Comics zu lesen.

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Der Comic-Boom scheint nach wie vor ungebrochen. Nie war das Angebot im Fachhandel größer. Zu keiner Zeit gab es eine vergleichbare Präsenz intermedialer Referenzen. Spielfilme, Serienformate, digitale und analoge Spiele, Spielwaren, Kostüme… in allen Bereichen findet man breitenwirksame und kommerziell erfolgreiche Dependancen zur bunten Welt der Comics. weiterlesen…

Marktreport I: Buchhandel zwischen Kultur und Kommerz

von am 8. Juli 2018 Kommentare deaktiviert für Marktreport I: Buchhandel zwischen Kultur und Kommerz

Kulturgut Buch

In Europa, speziell in Deutschland, hat das geschriebene Wort einen Sonderstatus. Bücher sind gesetzlich als "Kulturgut" verankert. Ein stark verminderter Mehrwertsteuersatz, gebundene Verkaufspreise und verbindliche Erstverkaufstage sollen diesem Status gerecht werden. Jeder Bürger soll zur gleichen Zeit, an jedem Ort und zu festem Preis Zugriff auf die gesamte literarische Vielfalt haben. Eine schöne Idee und eine gute Sache. Aber auch eine große Verantwortung.

Wo Rechte sind, gibt es auch Pflichten. Pflichten für diejenigen, denen Vergünstigungen zu Gute kommen: den Lesern und natürlich auch dem Buchhandel und den Verlagen. Wenn eine Ware den Status "Kulturgut" verdient hat, bedeutet das nicht automatisch, dass dieses Prädikat für alle Zeiten Gültigkeit behält. Für eine derartige Einstufung müssen entsprechende Kriterien erfüllt werden.

Rückgehende Verkaufszahlen

Allenthalben bejammert der Buchhandel und mit ihm kulturell orientierte Medien den dramatischen Rückgang der Verkaufszahlen im Buchhandel (inklusive ebooks!). Da wird das Schreckgespenst der geistigen und kulturellen Verarmung beschworen. Ganz ehrlich? Vielleicht sollten wir auch einmal die andere Seite betrachten. Den lieblosen Umgang mit einer Konsumware. Es sollte zum Selbstverständnis der Verleger und Buchhändler gehören, mit einer besonders wertvollen Ware respektvoll und mit dem nötigen Feingefühl umzugehen. Egal welches Genre oder welcher Anspruch, Bücher sind nur so lange "Kulturgut", wie sie auch als solches – mit Sorgfalt und Achtung – behandelt werden. Man kann Kultur nicht gewinnoptimieren, denn Kultur birgt Vielfalt und Schönheit als Selbstzweck in sich. Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewußtsein sollten selbstverständlich sein.
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In Europa, speziell in Deutschland, hat das geschriebene Wort einen Sonderstatus. Bücher sind gesetzlich als "Kulturgut" verankert. Ein stark verminderter Mehrwertsteuersatz, gebundene Verkaufspreise und verbindliche Erstverkaufstage sollen diesem Status gerecht werden. Jeder Bürger soll zur gleichen Zeit, an jedem Ort und zu festem Preis Zugriff auf die gesamte literarische Vielfalt haben. Eine schöne Idee und eine gute Sache. Aber auch eine große Verantwortung. weiterlesen…

  • Kategorie: Bücher , Kultur
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Zwei Events und eine Radio Show…

von am 30. Juni 2018 Kommentare deaktiviert für Zwei Events und eine Radio Show…

Die Woche war voller Ereignisse, neuer Eindrücke, netter Erlebnisse und vieler glücklicher Gesichter. Donnerstag Abend, direkt vor den beiden Events kam noch unverhofft eine Stunde live auf Radio Gong 106,9 im lockeren Gespräch mit Christof Kaufmann in der Late Night Show. Toller Abend, aber dazu mehr, sobald die Sendung als Podcast zur Verfügung steht… Im Anschluss ab an den Bahnhof und unseren Star für Freitag, Emilio Laiso, abgeholt. Noch ein schnelles "Würzburg bei Nacht" mit "Sanderstraßenbier" im "Tscharlie" und dann ins Hotel. Es ist schon lange nach Mitternacht und morgen folgt ein Marathon.

Keine Müdigkeit vorschützen. Emilio vom Hotel abgeholen, kurzes Sightseeing und ab in Hermkes Romanboutique. Einige der Comissions, die heute abgeholt werden sind noch nicht fertig… Kurzes Mittagessen in der Stadt – mit endlos langsamem Service – dann mit leichtem Zeitverzug in den Laden. Bernie rotiert schon, denn es warten Menschentrauben auf unseren Star. Flankiert von einem Snowtrooper und Obi Wan stellt sich Emilio seinem Signiermarathon. Der Flug am Abend lässt sich nicht aufschieben und es warten viel mehr Fans als erwartet… Am Ende gibt es viele glückliche Gesichter. Emilio hat das volle Programm durchgezogen. Jeder hat einen Sketch bekommen, jeder sein Lieblingscomic signiert.

Dann ab ins Auto, den Star zum Bahnhof gebracht. Der Heimflug wird knapp zu erreichen, aber wird schon klappen. Kurz ein paar Sachen erledigt, währenddessen KaZu schon in der AMV alles aufgebaut und vorbereitet hat für das Abend-Event, "KaZus Spielbar". Und auch hier ist wieder tolle Stimmung und trotz des sensationellen Wetters jede Menge los. Einige der Spieler waren schon am Nachmittag in der Schlange für Emilio gestanden. Tja, Comicfans und Zocker, an diesem Tag sind alle glücklich, manche sogar doppelt!

Danke an alle, die geholfen haben, diesen hektischen Tag zu bewältigen. Danke an Mr Drawn Lines für seine unermüdliche Hilfe, danke an KaZu und natürlich ganz besonders herzlichen Dank an den brillianten und sympathischen Emilio Laiso. Bilder gibts in der Galerie

Die Woche war voller Ereignisse, neuer Eindrücke, netter Erlebnisse und vieler glücklicher Gesichter. Donnerstag Abend, direkt vor den beiden Events kam noch unverhofft eine Stunde live auf Radio Gong 106,9 im lockeren Gespräch mit Christof Kaufmann in der Late Night Show. Toller Abend, aber dazu weiterlesen…

Space Oddity

von am 11. Januar 2016 Kommentare deaktiviert für Space Oddity

David Bowie war nicht nur Musiker, Schauspieler und Produzent, sondern auch eine Ikone – nicht nur der Pop Musik, sondern auch für viele Fans der Phantastik. Ob mit Ziggy Stardust oder Space Oddity, es war oft ein phantastisches Element in seinen Texten und auch in seinen Filmen, wie zum Beispiel Reise ins Labyrinth oder Der Mann, der vom Himmel fiel. Phantastik Autoren haben sich immer wieder durch ihn inspirieren lassen und in dem ein oder anderen Roman taucht er auch in persona auf.
Frank Schätzing lässt den dann 80 jährigen in seinem Science Fiction Roman Limit auf einer Space Station "Space Oddity" singen. 2025. zu dieser Begebenheit wird es jetzt leider nicht mehr kommen. Denn gestern ist Bowie von dieser Welt gegangen.
Für mich einer der Größten und eine der Ikonen unserer Kultur, die mich immer beeinflusst und inspiriert haben.
Though I’m past one hundred thousand miles
I’m feeling very still
And I think my spaceship knows which way to go

David Bowie war nicht nur Musiker, Schauspieler und Produzent, sondern auch eine Ikone – nicht nur der Pop Musik, sondern auch für viele Fans der Phantastik. Ob mit Ziggy Stardust oder Space Oddity, es war oft ein phantastisches Element in seinen Texten und auch in weiterlesen…

  • Kategorie: Kultur , Nachruf
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Signierstunde, Sommerfest & Star Wars Comic Tag

von am 24. August 2015 1 Kommentar

SpielerEs war gigantisch. Ich bin immer noch geplättet von den Eindrücken, die am Samstag auf uns alle eingestürmt sind. Selbst jetzt, während ich die Bilder sortiere, Cosplaykommen noch neue Erinnerungen und Momente dazu. Alles hat mal wieder super geklappt. Ihr wart tolle Gäste und ihr wart der wichtigste Teil. So viele bunte Kostüme, lachende Gesichter und fröhliche Menschen auf einem Haufen, sieht man viel zu selten. Unsere Events haben eigentlich den Rahmen unseres kleinen Ladens längst gesprengt. Das Ganze war fast ein Straßenfest…

Als ich Michael Dedio mit unserem Stargast Ivan Fernandez Silva vom Bahnhof abgeholt habe und in die Valentin-Becker-Straße eingebogen bin, war von unserem Gast nur ein "Oh my God!" zu hören. Dann haben wir von den beiden fast nichts mehr gesehen. Bist zum Feierabend, weit nach 17:00 Uhr hat Ivan alle möglichen Wünsche erfüllt und eine Figur aus dem Star Wars Universum nach der anderen, zum Leben erweckt. Hefte und Die Dunkle SeiteDrucke wurden im Akkord signiert und mit Widmungen versehen und jede Menge Fans waren glücklich.

PrinzessinAm Ende bleibt mir, wie immer nur, allen zu danken, die das in dieser Form möglich gemacht haben. Michael, dem Tourbegleiter und unermüdlichen Organisator unserer Signieraktionen, dem unglaublich netten Stargast Ivan Silva, allen freiwilligen Helfern, die unermüdlich gegrillt, vorher gebacken oder einfach nur geschleppt und geholfen haben. Den Jungs, die Star Wars X-Wing vorgeführt und erklärt haben und eh immer die vielen tollen Turniere organisieren. Den vielen tollen Cosplayern, die bei unseren Veranstaltungen für das richtige Ambiente sorgen, den begeisterten Fans, deren glückliche Gesichter uns und natürlich den Künstlern immer wieder Freude bereiten und einfach euch allen, dass ihr da wart, dass ihr treue Fans unseres Ladens seit und hoffentlich noch bei vielen weiteren Events da sein werdet. Denn es wird sicher wieder etwas zum staunen geben, in unserem kleinen Laden. StargastSchon bald…

Es war gigantisch. Ich bin immer noch geplättet von den Eindrücken, die am Samstag auf uns alle eingestürmt sind. Selbst jetzt, während ich die Bilder sortiere, kommen noch neue Erinnerungen und Momente dazu. Alles hat mal wieder super geklappt. Ihr wart tolle Gäste und ihr weiterlesen…

Nil Orange im Rathaus

von am 3. März 2015 Kommentare deaktiviert für Nil Orange im Rathaus

NilOrangeWürzburg blickt über den Tellerrand und das sollten wir alle würdigen. Kaum zu glauben, aber einer unserer Local Heroes hat es ins Rathaus geschafft. Was uns damals nur mit dem internationalen Star Don Rosa gelungen ist, hat jetzt auch Nil Orange geschafft. Seit Mitte November letzten Jahres stellt der Comiczeichner Oberen Foyer im Würzburger Rathaus aus. Ein schöner Schritt auf dem Weg, den wir als unser Ziel sehen: Comics in Deutschland salonfähig zu machen. Comics im Bewusstsein eines breiteren Publikums aus dem Sumpf der Ignoranz und Vorurteile emporzuheben und die Neunte Kunst auch bei uns zu etablieren.

Damit dies kein Einzelfall bleibt, gibt es hier einmal wieder einen Veranstaltungshinweis, der mit uns nur indirekt zu tun hat. Wer nicht bis zum Gratis Comic Tag warten möchte (ja, da wird er auch bei uns im Laden wieder für euch zeichnen 😉 ), sollte unbedingt diese Woche ins Rathaus gehen. Donnerstag, 5. März 2015, von 12 bis 18 Uhr und Freitag, 6. März 2015, von 10 bis 14 Uhr zeichnet und signiert Nil Orange für euch. Wer ihn noch nicht erleben durfte, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen und wer ein kleines Bausteinchen für die Akzeptanz von Comics bei uns beitragen möchte, sollte die Hufe schwingen. Eine besser Plattform gibt es nicht, um zu zeigen, dass Comics keine Randerscheinung, sondern ein fester Bestandteil der Kultur sind.

Ich werde mir in jedem Fall die Zeit nehmen, und mal vorbeischaun, bevor ich mich dann Richtung Schweinfurt auf die Socken mache. Da ist am Wochenende die Ork-Con 2015… Zum ersten Mal seit langem wieder und mit einem Stand von Hermkes Romanboutique. Ich freu mich schon drauf und bin gespannt, was sich in Schweinfurt so tut ;-)…

Würzburg blickt über den Tellerrand und das sollten wir alle würdigen. Kaum zu glauben, aber einer unserer Local Heroes hat es ins Rathaus geschafft. Was uns damals nur mit dem internationalen Star Don Rosa gelungen ist, hat jetzt auch Nil Orange geschafft. Seit Mitte November weiterlesen…

Danke, Hanna-Linn

von am 16. Januar 2015 Kommentare deaktiviert für Danke, Hanna-Linn

Die erste Veranstaltung des Jahres ist rum und es war einmal mehr ein gelungenes Event. Zum 34. Geburtstag von Hermkes Romanboutique gab es eine kleine, feine Lesestunde mit der Autorin von "Schneewittchens Geister".

Im Vorfeld hatten wir ein bisschen Angst, weil man bei Lesungen nie so recht weiß, wieviele Gäste kommen, wie die Lesung verläuft und wie das Publikum reagiert. Heute, am Tag danach,  kann ich nur sagen, es war ein toller Erfolg. Hanna-Linn Hava konnte alle Anwesenden mit ihrer gewinnenden Art und ihrer tollen Vorlesestimme begeistern. Der Saal im Chambinzky war zwar (leider) nicht ganz gefüllt, aber diejenigen von euch, die sich trotz des Termines unter der Woche den Abend frei genommen hatten, kamen voll auf ihre Kosten. Vor und nach der Lesung gab es ganz gemütlich die Gelegenheit persönlich mit Hanna-Linn zu sprechen und das persönliche Exemplar signieren zu lassen.

Wie soll ich sagen, wir waren ausverkauft und alle waren begeistert!

Wie immer bleibt es mir am Ende nur, mich bei euch allen zu bedanken. Natürlich bei der hervorragenden Leserin selbst (ja, es ist nicht selbstverständlich, dass gute AutorInnen auch gleichzeitig gute VorleserInnen sind…), bei Anna und Zeph, die immer völlig unkompliziert unsere Kooperationen mit dem Chambinzky ermöglichen und natürlich bei euch, den Gästen! Besonderer Dank gilt einmal wieder den einfallsreichen und wandlungsfähigen Cosplayern, die alle unsere Events mit einem Farbtupfer versehen!

ps Bilder gibts im der Galerie…

Die erste Veranstaltung des Jahres ist rum und es war einmal mehr ein gelungenes Event. Zum 34. Geburtstag von Hermkes Romanboutique gab es eine kleine, feine Lesestunde mit der Autorin von "Schneewittchens Geister". Im Vorfeld hatten wir ein bisschen Angst, weil man bei Lesungen nie weiterlesen…

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