Horror – comicdealer.de
  • Die letzten 4 Beiträge aus allen Bereichen… und wie ihr zu weiteren kommt…

  • Archiv für das Schlagwort Horror'

    H. P. Lovecraft: Das Werk

    23. Oktober 2017 9 Stimmen

    H. P. Lovecraft: Das Werk

    Was wäre die unheimliche Literatur ohne Howard Phillips Lovecraft? Auf diese Frage lässt sich wohl kaum eine Antwort finden. Der sog. Einsiedler aus Providence gilt nicht umsonst als Vater des Horrors und bietet, trotz vorhandener Schwächen in Werk und Vita, immer wieder ein interessantes Beschäftigungsfeld.

    Das Werk mag hier etwas missverständlich sein, und zu dem Gedanken führen, dass in dieser Mammutausgabe sämtliche von Lovecraft verfassten Geschichten enthalten sind. Tatsächlich handelt es sich um eine sorgfältig von Herausgeber Leslie S. Klinger zusammengestellte Auswahl. Wie sie zustande kam, erklärt Klinger am Anfang des Buches. Lovecraft erlebt seit Mitte der 2000er eine kleine Renaissance. Dies dürfte nicht zuletzt den Ausgaben der Edition Phantasia und des Festa Verlags geschuldet sein, die sich jeweils ab 2005 der Veröffentlichung hochwertiger Ausgaben der Werke des „Großen Alten“ annahmen. Inzwischen wurde H. P. Lovecraft auch von diversen Niedrigpreisverlagen entdeckt. Von immer mehr Anspielungen in Film und Fernsehen ganz zu schweigen.

    Warum also eine weitere Lovecraft-Ausgabe? H. P. Lovecraft gilt einerseits als Urvater des modernen Horrors. Dem gegenüber steht die Tatsache, dass es, mit Ausnahme der Pionierarbeit S. T. Joshis, eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Leben und Werk dieses Autoren bisher kaum gab. Der vorliegende Band soll dem Abhilfe schaffen, Joshis Arbeit ergänzen und zum Teil auch einen anderen Blickwinkel präsentieren. So wird die vorliegende Ausgabe mit einem ausführlichen Abriss über „Großvater Theobald“ und sein Wirken eröffnet, der auch Kennern Lovecrafts noch neue Einblicke geben wird. In über tausend Anmerkungen werden weitere Aspekte zu den enthaltenen Geschichten, ihrer Entstehung und Hintergründe beleuchtet. Abgerundet wird das ganze mit ca. 300 Abbildungen (die Zahlen entnehme ich der Verlagsseite). In der deutschen Ausgabe findet sich im Anhang ein von den Übersetzern Alexander Pechmann und Andreas Fliedner erarbeitetes Kapitel über „Lovecraft im deutschen Sprachraum“, der die aus der Originalausgabe übernommenen Extras wunderbar abrundet. Allein, das Kapitel über Lovecraft und Musik hätte für meinen Geschmack ausführlicher sein dürfen.

    Den ganzen Beitrag lesen »

    23. Oktober 2017 9 Stimmen

    Was wäre die unheimliche Literatur ohne Howard Phillips Lovecraft? Auf diese Frage lässt sich wohl kaum eine Antwort finden. Der sog. Einsiedler aus Providence gilt nicht umsonst als Vater des Horrors und bietet, trotz vorhandener Schwächen in Werk und Vita, immer wieder ein interessantes Beschäftigungsfeld. Das Werk mag hier etwas missverständlich sein, und zu dem weiterlesen…

    Virtueller FilmClub: „Frankenstein“ (OmeU)

    22. März 2016   noch keine Stimmen

    Am Samstag 26.03. um 20:30 Uhr findet die siebenundvierzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Gruselig“ von Ende Januar/Anfang Februar: „Frankenstein“ (1931) mit Boris Karloff. Die Tendenz ging zur OmeU, also zeigen wir das englische Original mit englischen Untertiteln.

    Kurz zum Inhalt:
    Dr. Henry Frankenstein (Colin Clive) hat wegen wissenschaftlicher Differenzen die Universität verlassen und sich in einen einsamen Turm zurückgezogen, um seine Experimente auf eigene Faust voranzutreiben. Zusammen mit seinem Gehilfen Fritz (Dwight Frye) gelingt es ihm, ein künstliches Wesen aus gestohlenen Leichenteilen zu schaffen. Das letzte fehlende Teil, das Gehirn, stiehlt Fritz aus dem Labor von Professor Waldmann (Edward Van Sloan). Elizabeth (Mae Clarke), Dr. Frankensteins Frau, hat aus Sorge um ihren Mann ihren Bekannten Victor (John Boles) und Professor Waldmann um Hilfe gebeten. Zu dritt suchen sie ihn in seinem selbstgewählten Exil auf, als gerade ein Gewitter aufzieht, das Frankenstein zur Erweckung seines Geschöpfs nutzen will. Da sie sich von ihm nicht abweisen lassen, werden die drei Zeuge beim Erfolg des Experiments. Doch bei der Auswahl des Gehirns hatte es eine folgenschwere Panne gegeben…

    Cineasten-Schmankerl am Rande: Der Film ist die erste Tonverfilmung des Romans von Mary Shelley, ist aber deutlich entfernt von der Romanvorlage.

    Noch ein Cineasten-Schmankerl am Rande: Eigentlich hätte Bela Lugosi das Monster spielen sollen, er lehnte aber ab, so dass der bis dahin unbekannte Boris Karloff die Chance erhielt.

    Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im Mai startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Frankenstein“ (OmeU)

    22. März 2016   noch keine Stimmen

    Am Samstag 26.03. um 20:30 Uhr findet die siebenundvierzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Gruselig“ von Ende Januar/Anfang Februar: „Frankenstein“ (1931) mit Boris Karloff. Die Tendenz ging zur OmeU, also zeigen wir das englische Original mit englischen Untertiteln. Kurz zum Inhalt: Dr. Henry Frankenstein (Colin Clive) hat wegen weiterlesen…

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Frankenstein“ (OmeU)

    Thomas Ligotti – Grimscribe: Sein Leben und Werk

    26. August 2015 1 Stimme

    Über Thomas Ligotti zu schreiben, stellt für mich stets eine gewisse Herausforderung dar. Zwar habe ich in einschlägigen Foren oder persönlichen Gesprächen schon das eine oder andere Wort über ihn verloren, aber an ein konzentriertes und ausführliches Statement habe ich mich bisher nicht gewagt. Zum Teil aus dem Gefühl heraus, „dem“ nicht gerecht zu werden. Aber auch aufgrund der Wirkung Ligottis Geschichten auf meine eigene Stimmung. Der 1953 in Detroit geborene Autor befleißigt sich einer fast schon poetischen Sprache, seine Geschichten sind zu einem guten Teil Spiegel seiner eigenen, dunkel gefärbten Weltsicht. Diese wiederum begründet sich in den psychischen Problemen Ligottis, bei dem eine bipolare Störung (manisch-depressive Störung) diagnostiziert wurde und der u. a. mit Agoraphobie („Platzangst“) und Anhedonie (die Unfähigkeit, Freude oder Lust zu empfinden) zu kämpfen hat. Das führt zu einer besonderen Atmosphäre in den Kurzgeschichten des zurückgezogen lebenden Schriftstellers, die im besten Sinne verstörend und dadurch vielfach erschreckender ist, als es die Blut- und Gewaltorgien einiger Kollegen Ligottis jemals sein werden. So ist er der einzige Autor, dessen Erzählungen ich bewusst nur in Maßen goutiere, da zu viel auf einen Schlag bei mir zu nicht zu verachtenden Stimmungseinbrüchen führt.

    Ligotti wurde von einigen Lesern vorgeworfen, dass in seinen Stories nichts passiere. Diesen Vorwurf muss er sich zum Teil durchaus gefallen lassen. Im Vordergrund stehen Stimmung und Atmosphäre. Sprache wird bei ihm zu Emotion. Diese Gefühle sind seltsam, negativ, nihilistisch, mitunter kalt. Einen Teil dessen kann man in der ersten Staffel von TRUE DETECTIVE spüren, in der die Figur des Rust Cohle Ligottis quasiphilosophisches Werk THE CONSPIRACY AGAINST THE HUMAN RACE zum Teil wörtlich zitiert. Von Darsteller Matthew McConaughey kongenial umgesetzt, verleiht das der Serie eine herrlich bedrückende Stimmung, die in dieser Form in der zweiten Staffel nicht wieder erschaffen werden konnte. Was nun Ligottis schriftstellerisches Werk angeht, ist es nötig, sich auf ihn einlassen zu können. Diese Geschichten sind weder einfach zu lesen noch einfach zu verarbeiten. Wer sich auf das Wagnis Thomas Ligotti einlässt, wird mit anspruchsvollem und wohl formuliertem Horror konfrontiert, der noch lange nachdem der geneigte Leser das Buch aus der Hand gelegt hat, nachhallen wird.

    GRIMSCRIBE: SEIN LEBEN UND WERK ist seit über zehn Jahren die erste Veröffentlichung eines Buchs von Ligotti in unseren Breitengraden, der auch über drei Jahrzehnte nach dem Erscheinen seiner ersten Geschichte noch immer einen Geheimtipp darstellt. Dass der Festa Verlag sich für GRIMSCRIBE und nicht etwa Ligottis erste Sammlung SONGS OF A DEAD DREAMER (ursprünglich 1985 erschienen) entschieden hat, mag sich als weise Entscheidung herausstellen. Nicht nur ist der Begriff Grimscribe untrennbar mit dem Autor verbunden, der hier gewissermaßen seine verschiedenen Stimmen vorstellt. Für viele Anhänger des Amerikaners ist diese Anthologie auch der Favorit unter seinen Büchern.

    warenkorb

    Grimescribe
    im Webshop oder via e-mail im Laden…

    26. August 2015 1 Stimme

    Über Thomas Ligotti zu schreiben, stellt für mich stets eine gewisse Herausforderung dar. Zwar habe ich in einschlägigen Foren oder persönlichen Gesprächen schon das eine oder andere Wort über ihn verloren, aber an ein konzentriertes und ausführliches Statement habe ich mich bisher nicht gewagt. Zum Teil aus dem Gefühl heraus, „dem“ nicht gerecht zu werden. weiterlesen…

    Virtueller FilmClub: „Silent Hill“ (OmU)

    22. April 2015   noch keine Stimmen

    Am Montag 27.04. um 20:30 Uhr findet die sechsunddreissigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Visuell Bombastisch“ von Ende Februar/Anfang März: die Verfilmung des Videospiels „Silent Hill“ (2006). Die Tendenz ging zur OmU, also zeigen wir ihn im englischen Original mit deutschen Untertiteln.

    Kurz zum Inhalt: Rose (Radha Mitchell) und Christopher da Silva (Sean Bean) haben vor einigen Jahren die kleine Sharon (Jodelle Ferland) adoptiert. Sharon ist Schlafwandlerin und nennt in diesem Zustand immer wieder „Silent Hill“. Als sie sich dabei beinahe in einen Abgrund stürzt, sieht Rose keinen Ausweg. Sie recherchiert und findet heraus, dass Silent Hill eine durch unterirdische Kohlebrände unbewohnbar gewordene Geisterstadt ist. Ohne Wissen ihres Mannes macht sie sich mit Sharon auf den Weg dorthin, um da eine Lösung zu finden. Auf dem Weg dorthin werden sie von der Polizistin Cybil Bennett (Laurie Holden) gestellt und verfolgt. Bei einem Crash verliert Rose kurzzeitig das Bewusstsein und kommt in Silent Hill wieder zu sich – eine Geisterstadt, in der es Asche regnet und die sich nach dem Heulen von Alarmsirenen in einen lebensgefährlichen Alptraum verwandelt…

    Cineasten-Schmankerl am Rande: Da es ursprünglich keine echte Männerrolle gab, wurde noch Christopher da Silva eingefügt. Und nebenbei: Laurie Holden kennt man aus Akte X und The Walking Dead.

    Soundtrack, Monster und Design wurden direkt aus der Silent-Hill-Reihe übernommen. Wer die Spiele kennt kriegt bei den „Schlüsselgeräuschen“ nochmal den zusätzlichen Horror ab 🙂

    Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im Juni startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden am Montag wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Silent Hill“ (OmU)

    22. April 2015   noch keine Stimmen

    Am Montag 27.04. um 20:30 Uhr findet die sechsunddreissigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Visuell Bombastisch“ von Ende Februar/Anfang März: die Verfilmung des Videospiels „Silent Hill“ (2006). Die Tendenz ging zur OmU, also zeigen wir ihn im englischen Original mit deutschen Untertiteln. Kurz zum Inhalt: Rose (Radha Mitchell) weiterlesen…

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Silent Hill“ (OmU)

    Lovecraft ganz ohne Tentakelmonster

    19. September 2014   noch keine Stimmen

    Der Vollständigkeit halber und als bekennender Lovecraft-Fan, ist es wohl an der Zeit, eine kurze Vorstellung dieser zwei Sammlungen nachzureichen.

    Nach der zweibändigen CHRONIK DES CTHULHU-MYTHOS folgten vergangenen Dezember mit DIE LAUERNDE FURCHT und DER SILBERNE SCHLÜSSEL Lovecrafts restliche fantastische Werke. Im selben Stil wie die Chronik gehalten liegt nun das gesamte unheimlich-fantastische Werk des „Einsiedlers aus Providence“ in einer hochwertigen Ausgabe vor. Eine günstige Alternative zu den edlen Hardcover-Ausgaben aus H. P. LOVECRAFTS BIBLIOTHEK DES SCHRECKENS. Zudem ergänzt durch den vollständigen Sonnet-Zyklus „Fungi from Yuggoth (nachgedichtet von Michael Siefener) und einer Auswahl von Geschichten, die Lovecraft in seiner Kindheit schrieb (und zwei seiner Parodien).

    Über Sinn und Unsinn der „Bonusgeschichten“ kann natürlich gestritten werden. Qualitativ schwankend, sicher. Aber nicht uninteressant, wenn man Lovecrafts Entwicklung als Autor nachvollziehen will.

    Anders als in der CHRONIK DES CTHULHU-MYTHOS wird hier auf Dr. Marco Frenschkowskis Einleitungen verzichtet. Bei den Lesern fielen diese wohl größtenteils durch. Sehr bedauerlich. Dr. Frenschkowskis Worte zu den verschiedenen Geschichten sind fundiert und erhellend. Nichtsdestotrotz stellen diese beiden Bücher zusammen mit der Chronik eine lohnende Anschaffung für alle Lovecraft-Fans und solche, die es werden wollen dar!

    Im November folgt dann wieder das Sternengezücht um den Großen Cthulhu. Passend zum Design der vier Lovecraft-Sammelbände erscheint beim Festa Verlag Steven Jones’ Anthologie „Shadows over Innsmouth“. Hier werden Mythos-Geschichten präsentiert, die sich insbesondere mit Lovecrafts heruntergekommener Stadt an der Küste Neu Englands befassen. Der Band ist vor einigen Jahren schon in einer sehr stark limitierten Auflage beim Basilisk Verlag unter dem Titel INNSMOUTH – EIN REISEFÜHRER erschienen. Der Band präsentiert 17 Geschichten die fast alle erstklassig sind. Eröffnet wird das ganze natürlich von Lovecrafts „Der Schatten über Innsmouth“. Zu den versammelten Autoren gehören u. a. Kim Newman, Ramsey Campbell und Neil Gaiman.

    warenkorb

    Der silberne Schlüssel
    im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden…

    19. September 2014   noch keine Stimmen

    Der Vollständigkeit halber und als bekennender Lovecraft-Fan, ist es wohl an der Zeit, eine kurze Vorstellung dieser zwei Sammlungen nachzureichen. Nach der zweibändigen CHRONIK DES CTHULHU-MYTHOS folgten vergangenen Dezember mit DIE LAUERNDE FURCHT und DER SILBERNE SCHLÜSSEL Lovecrafts restliche fantastische Werke. Im selben Stil wie die Chronik gehalten liegt nun das gesamte unheimlich-fantastische Werk des weiterlesen…

    Virtueller FilmClub: „Die neun Pforten“ (OmU)

    18. August 2014   noch keine Stimmen

    Am Montag den 25.08. um 20:30 Uhr findet die achtundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Andererseits…“ von Ende Juni/Anfang Juli: Den Horror-Mystery-Thriller „Die neun Pforten“ (1999). Wieder ging die Abstimmung zur Originalversion mit Untertiteln, und das ist möglich.

    Kurz zum Inhalt: Der Antiquar Dean Corso (Johnny Depp) soll für den exzentrischen Sammler Boris Balkan (Frank Langella) eine Recherche übernehmen. Balkan hat ein Exemplar des Buches „Die neun Pforten ins Reich der Schatten“ erstanden. Hiervon gibt es weltweit nur noch drei Exemplare. Corso soll herausfinden, welches der drei Exemplare das Original ist, das angeblich der Teufel selbst geschrieben hat. Mit diesem soll es möglich sein, den Teufel zu rufen und in sein Reich einzuziehen, wenn man nur die Rätsel des Buches löst. Hierzu enthält das Buch neun Holzschnitte mit Hinweisen. Corso sucht die Besitzer der beiden anderen Exemplare auf. Dabei gerät er immer wieder in seltsame, teils gefährliche Situationen, aus denen ihn immer wieder eine geheimnisvolle Frau (Emmanuelle Seigner) rettet, die jeden seiner Schritte vorherzusehen scheint. Zudem scheint ihm der Tod stets dicht auf den Fersen zu folgen.

    Cineasten-Schmankerl am Rande: In den USA führte die Tatsache, dass Dean Corso ständig raucht, zu derartigen Protesten, dass der Film teilweise nicht mehr ausgestrahlt wird.

    Weiteres Cineasten-Schmankerl am Rande: Die Buchrestauratoren Pablo und Pedro Ceniza und später die beiden Handwerker Pepe Lopez und Ricardo Herrera werden alle nur von einer einzigen Person gespielt: Jose Lopez Rodero.

    Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im Oktober startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Besucher wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Die neun Pforten“ (OmU)

    18. August 2014   noch keine Stimmen

    Am Montag den 25.08. um 20:30 Uhr findet die achtundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Andererseits…“ von Ende Juni/Anfang Juli: Den Horror-Mystery-Thriller „Die neun Pforten“ (1999). Wieder ging die Abstimmung zur Originalversion mit Untertiteln, und das ist möglich. Kurz zum Inhalt: Der Antiquar Dean Corso (Johnny Depp) soll weiterlesen…

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Die neun Pforten“ (OmU)

    Lovecraft & Joshi – Das übernatürliche Grauen in der Literatur

    13. August 2014   noch keine Stimmen

    GrauenSekundärliteratur, insbesondere zum Genre Phantastik, erscheint im ersten Moment uninteressant, es sei denn zu Recherchezwecken. Dennoch gibt es in diesem Bereich der Literatur immer wieder interessante Werke*. Einen dominanten Platz in diesem Feld nimmt hier einmal mehr J.R.R. Tolkien ein, der mit seinem „Der Herr der Ringe“ ein Werk vorgelegt hat, das seit nunmehr fast genau sechs Jahrzehnten die Fantasie von Millionen Lesern beflügelt und hat damit ein Werk von bleibender Kraft hinterlassen. Das hat nicht nur zu unzähligen Biographien über den Autor geführt. Auch seine Bücher selbst wurden auf die verschiedenste Weise bearbeitet, analysiert und besprochen.

    Verglichen damit führt die Weird Fiction, trotz vermeintlicher Titanen wie Stephen King, Clive Barker oder Peter Straub ein Schattendasein. Da nimmt es nicht Wunder, dass talentierte Autoren wie T. E. D. Klein, Robert Aickman (R.I.P.), Ramsey Campbell oder Thomas Ligotti, besonders im deutschen Sprachraum, eher einer kleinen Gemeinde von Fans bekannt sind. Damit ist wiederum auch das Interesse an entsprechenden Sekundärwerken eher gering. Trotzdem möchte ich euch eines dieser Werke ans Herz legen:

    Das wohl erste ernsthafte Werk, das sich mit der Geschichte und den Vertretern der Horrorliteratur auseinandersetzte stammt von Howard Phillips Lovecraft, für viele der anerkannte Vater der modernen Horrorgeschichte. Wie sein Autor ist auch „Supernatural Horror in Literature“ nicht unumstritten. Hinzu kommt Sunand Tryambak Joshi, der wohl führende Spezialist auf dem Gebiet der Weird Fiction, der nicht nur die vorliegende Ausgabe von Lovecrafts Essay kommentierte, sondern auch dessen Gesamtwerk veröffentlichte, selbst eine Biographie verfasste und sich einen Namen als Kritiker machte, selbst auch alles andere als unumstritten.

    Lovecrafts Essay wird vorgeworfen, dass es zu sehr seinen persönlichen Geschmack bedient. Nicht ganz unrichtig. Der große Montague Rhodes James, einer von Lovecrafts Favoriten und zweifelsfrei der König der englischen Geistergeschichte, attestierte Lovecraft in einem Brief an Nicholas Llewelyn Davies einen Schreibstil, der höchst ungehörig sei („[his] style is of the most offensive“). Er beklagte vor allem, dass Lovecraft das Wort „cosmic“ zu oft benutzt habe. Wer Lovecrafts Werke kennt, mehr als den Essay hat James wohl nie gelesen, ist auch mit dessen Kosmizismus vertraut.

    Die Kriterien, mit denen Lovecraft die besprochenen Werke untersuchte sind subjektiv. Dass er damit nicht jedermanns Geschmack trifft, heute wie damals, ist selbstredend. Bei Büchern, die er selbst nur auszugsweise gelesen hat, verlässt sich Lovecraft bei seiner Untersuchung der Schauerliteratur sehr stark auf Edith BirkheadsThe Tale of Terror“ (1921), ein weiterer Kritikpunkt.

    Neben der Gothic Novel widmete sich der Autor u. a. dem europäischen Kontinent, den Größen Amerikas,  gestand Edgar Allan Poe gar ein ganzes Kapitel zu und benannte schließlich und endlich die (damals) modernen Meister der Horrorgeschichte.

    Die vorliegende, von S. T. Joshi kommentierte Ausgabe, erschien erstmals im Jahr 2000. Der deutschen Übersetzung liegt die nochmals durchgesehene Ausgabe von 2012 zugrunde. Joshi ist seit vielen Jahren als Verleger und Kritiker tätig. Aufgrund seines harten und offenen Urteils über Stephen King ist er bei den Fans nicht unbedingt beliebt. Für diese Ausgabe verzichtete Joshi auf seine übliche Polemik und beschränkte sich auf die Aufzählung von Fakten und Quellangaben. So wird z. B. klar, dass Lovecraft sein Necronomicon erschuf, bevor er ChambersThe King in Yellow“ erstmals las. Die Behauptung, dass es umgekehrt sei, mag werbewirksam sein, entspricht aber nicht der Wahrheit. Das wusste ich vorher auch nicht.

    Neben den verschiedenen Anmerkungen zu den einzelnen Kapiteln steuerte Joshi ein Vorwort und eine ausführliche Bibliographie der besprochenen Werke bei. Diese wurde von Robert N. Bloch durch die Angabe deutscher Veröffentlichungen ergänzt.

    Die von Joshi kommentierte Ausgabe von „Supernatural Horror in Literature“ liegt hiermit erstmals in deutscher Sprache vor. Der Golkonda Verlag legt damit die definitive Ausgabe von Lovecrafts Essay vor, an der kein Fan der Weird Fiction vorbeikommt!

    warenkorb

    Das übernatürliche Grauen in der Literatur
    im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden…

    *vor ein paar Wochen erst hat Horst Illmer sich mit einem solchen Werk befasst. Jo WaltonsWhat makes this Book so great„, das er in den höchsten Tönen lobt gehört genau in diese Sparte…

    13. August 2014   noch keine Stimmen

    Sekundärliteratur, insbesondere zum Genre Phantastik, erscheint im ersten Moment uninteressant, es sei denn zu Recherchezwecken. Dennoch gibt es in diesem Bereich der Literatur immer wieder interessante Werke*. Einen dominanten Platz in diesem Feld nimmt hier einmal mehr J.R.R. Tolkien ein, der mit seinem „Der Herr der Ringe“ ein Werk vorgelegt hat, das seit nunmehr fast weiterlesen…

    Virtueller FilmClub: „Der kleine Horrorladen“ (OmeU) – Directors Cut

    24. Juni 2014   noch keine Stimmen

    Am Montag den 30.06. um 20:30 Uhr findet die sechsundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Musical“ von Ende April/Anfang Mai: Die Musical-Verfilmung „Der Kleine Horrorladen“ (1986) von Frank Oz. Wie gewohnt ging die Abstimmung zur Originalversion mit Untertiteln – für ein Musical natürlich mit den englischen Untertiteln zum Mitsingen 🙂

    Kurz zum Inhalt: Seymour Krelborn (Rick Moranis) und Audrey (Ellen Greene) arbeiten in einem maroden Blumenladen in DownTown. Als der Besitzer beschließt den erfolglosen Laden zu schließen, stellt Seymour eine eigenartige Pflanze, die er von einem alten Chinesen gekauft hat, ins Schaufenster. Auf einmal strömen die Kunden, angezogen durch die Pflanze, die Seymour „Audrey II“ nennt, und das Geschäft floriert. Allerdings droht Audrey II trotz Seymours Grünem Daumen einzugehen. Durch Zufall findet er heraus, was sie zum Leben braucht: Blut. Je größer sie wird, desto größer der Erfolg und der Blutbedarf, den Seymour bald nicht mehr mit eigenem Blut befriedigen kann. Ein Opfer muss her – z.B. Audreys sadistischer Freund, der Zahnarzt Orin (genial: Steve Martin)…

    Cineasten-Schmankerl am Rande: Genau, Frank Oz, der Puppenspieler, der neben z.B. Miss Piggy auch für Yoda verantwortlich war. Apropos StarWars: Rick Moranis = Lord Helmchen 😉

    Weiteres Cineasten-Schmankerl am Rande: Ursprünglich entsprach das Ende des Films dem eher schwarzen Ende des Musicals. Als das Publikum negativ reagierte, drehte Frank Oz ein (beinahe vollständiges) Happy End nach. Das Central zeigt die ursprüngliche Version mit dem Musical-Ende.

    Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im August startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Besucher wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Der kleine Horrorladen“ (OmeU) – Directors Cut

    24. Juni 2014   noch keine Stimmen

    Am Montag den 30.06. um 20:30 Uhr findet die sechsundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Musical“ von Ende April/Anfang Mai: Die Musical-Verfilmung „Der Kleine Horrorladen“ (1986) von Frank Oz. Wie gewohnt ging die Abstimmung zur Originalversion mit Untertiteln – für ein Musical natürlich mit den englischen Untertiteln zum weiterlesen…

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Der kleine Horrorladen“ (OmeU) – Directors Cut

    Robert W. Chambers – Der König in Gelb

    29. Mai 2014   noch keine Stimmen

    Der König in Gelb

    Zur Abwechslung mal keine Besprechung im traditionellen Sinn, also keine „Review“ wie man heutzutage so schön sagt. Vielmehr gibt es an dieser Stelle und zu dieser Gelegenheit eine Vorschau. Das wäre natürlich nicht möglich, wenn das besprochene Buch nicht in der Vergangenheit schon in der einen oder anderen Form erschienen wäre.

    Chambers (1865 – 1933) war zu seiner Zeit ein überaus erfolgreicher und anpassungsfähiger Autor, der die verschiedensten Genres bedienen konnte. Michael Nagula hat all dies sehr ausführlich in seinem Essay ROBERT W. CHAMBERS – FANTAST ZWISCHEN POESIE UND DEKADENZ geschildert. Ein sehr lesenswerter Beitrag, der in der bevorstehenden Ausgabe vom FESTA VERLAG enthalten sein wird (nebst einer Auflistung von Chambers’ Büchern). Aus diesem Grund verzichte ich an dieser Stelle auf einen tieferen Blick auf Chambers’ Schaffen.

    Trotz seines großen Erfolges zu Lebzeiten, geriet Chambers’ Werk in späteren Jahren in Vergessenheit. Es wäre müßig, über die Gründe zu spekulieren. H. P. Lovecraft erwähnte Chambers in seinem zwischen 1926 und 27 entstandenem „Die Literatur des Grauens“ (eine vom amerikanischen Horrorspezialisten S. T. Joshi kommentierte Ausgabe ist kürzlich beim GOLKONDA VERLAG erschienen). Besonderen Gefallen fand Lovecraft an „The King in Yellow“. Einige der enthaltenen Geschichten werden lose durch das namensgebende Theaterstück zusammengehalten. Dies ominöse Buch im Buch war Lovecrafts Inspiration für sein eigenes unheimliches Werk, das berühmte Necronomicon. Lovecraft war gar so frech in einer seiner Geschichten zu behaupten, dass Chambers durch das wirklich existierende Necronomicon zu „The King in Yellow“ inspiriert wurde. Freilich existiert Abdul Alhazreds Werk keineswegs in der Wirklichkeit. Doch gibt es bis heute Fans und Hobby-Okkultisten, die tatsächlich an die Existenz des Buchs der Toten glauben. Sehen wir davon ab, dieses Verhalten genauer analysieren zu wollen.

    Trotz seiner offenkundigen Faszination von „The King in Yellow“ bleibt Lovecraft nicht unkritisch. So attestiert er dem Werk eine „schwankende Anziehungskraft“ und einen Hang zur „affektierten Kultivierung der französischen Studioatmosphäre“. Die größte Faszination bewirkte hierbei die Geschichte „Das Gelbe Zeichen“, die HPLs eigener Vorstellung vom kosmischen Schrecken am nächsten kommt.

    Lovecrafts Einschätzungen muss ich größtenteils zustimmen. Neben „Das Gelbe Zeichen“ möchte ich noch „Der Wiederhersteller des guten Rufes“ herausheben. Eine sehr eindringliche und verstörende Geschichte mit leichten Steampunk-Aspekten. Die größte Schwäche des Bandes ist die zum Teil in der Tat affektierte Sprache. Ich mag nun nicht beurteilen, inwieweit es da einen Zusammenhang zur „französischen Studioatmosphäre“ gibt. Chambers ist der französischen Literatur offenkundig sehr zugetan. Mir persönlich fehlen die Vergleiche. Lovecraft zieht George du Mauriers „Trilby“ heran, um seinen Standpunkt zu untermauern.

    Trotz relativer Unbekanntheit hat Chambers mit „Der König in Gelb“ deutliche Spuren in der Landschaft der phantastischen Literatur hinterlassen. Lovecraft griff ihn auf, wofür er auch für dessen Epigonen interessant wurde. Aber auch Marion Zimmer Bradley hat sich für ihre „Darkover“-Reihe bei „Der König in Gelb“ bedient und mehrere Namen und Motive von Chambers aufgegriffen. Und Alan Moore hat nicht darauf verzichtet, in NEONOMICON auf dieses Werk anzuspielen.

    Interessant ist „Der König in Gelb“ vor allem aufgrund seines historischen Kontexts und des dadurch entstanden Einfluss auf die Werke späterer Autoren. Und wer sich auf die zum Teil etwas mühsame Sprache (die von Andreas Diesel übrigens ziemlich gut ins Deutsche übertragen wurde) einlässt, wird mit einem interessanten Werk belohnt. Aber eben auch mit einem Werk, dass dem Leser durchaus abverlangt, sich darauf einzulassen und sich die nötige Zeit zu nehmen.

    Zur bisherigen Veröffentlichungsgeschichte: Meines Wissens wurde „The King in Yellow“ bisher zweimal in Deutschland veröffentlicht. Einmal 1984 unter dem Titel „Der Gelbe Tod“ (Luebbe) und vor rund zehn Jahren als achter Band von H. P. LOVECRAFTS BIBLIOTHEK DES SCHRECKENS. Damals waren noch einige Geschichte aus „The Mystery of Choice“ beigefügt, die in der Neuauflage nicht enthalten sein werden. Ein richtige Entscheidung des Herausgebers, die im Vergleich zur damaligen Ausgabe eine nötige Entschlackung darstellt.

    Warum nun diese neue Ausgabe? Das lässt sich recht schnell beantworten und zeigt zum Ende ein weiteres mal, dass Chambers einen nicht zu unterschätzenden Einfluss hat. Die Fernsehserie TRUE DETECTIVE (u. a. mit Woody Harrelson) enthält viele Anspielungen auf unheimliche Literatur. Neben Lovecraft und Thomas Ligotti auch auf Chambers‘ DER KÖNIG IN GELB …

    Der Band erscheint voraussichtlich am 18.08.2014 im Paperback und wird 12,80 Euro kosten.

    Zitate aus „Die Literatur des Grauens“ entstammen der Ausgabe der EDITION PHANTASIA und wurden von Joachim Körber übersetzt.

    warenkorb

    Der König in Gelb
    im Webshop vorbestellen oder via e-mail im Laden…

    29. Mai 2014   noch keine Stimmen

    Zur Abwechslung mal keine Besprechung im traditionellen Sinn, also keine „Review“ wie man heutzutage so schön sagt. Vielmehr gibt es an dieser Stelle und zu dieser Gelegenheit eine Vorschau. Das wäre natürlich nicht möglich, wenn das besprochene Buch nicht in der Vergangenheit schon in der einen oder anderen Form erschienen wäre. Chambers (1865 – 1933) weiterlesen…

    Virtueller FilmClub: „Fright Night“ (OmU)

    16. Februar 2014   noch keine Stimmen

    Am Samstag 22.02. um 22:00 Uhr findet die zweiundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Mehr Nacht als Tag“ von Ende Dezember/Anfang Januar: „Fright Night – Die rabenschwarze Nacht“ (1985). In der Abstimmung ist wieder die Tendenz zur Originalversion mit Untertiteln gegangen und das ließ sich einrichten.

    Kurz zum Inhalt: Charley Brewster (William Ragsdale) liebt „Peter Vincents Fright Night Show“, in der Vampirjäger Peter Vincent (Roddy McDowall) seine Abenteuer zum Besten gibt. Eines Nachts sieht er, wie ein Sarg in das Nachbarhaus getragen wird und erfährt, dass er einen neuen Nachbarn hat: Jerry Dandridge (Chris Sarandon). Er ist überzeugt, dass es sich dabei um einen Vampir handelt. Da ihm niemand glaubt, wendet er sich an Peter Vincent persönlich, der ihn aber ebensowenig ernst nimmt. Nur einer nimmt ihn ernst: Sein neuer Nachbar, der Vampir…

    Die Horrorkomödie gewann drei Saturn Awards (das ist der SpezialAward für SciFi-, Fantasy- und Horrorfilme), u.a. für „Bester Horrorfilm“ und „Bestes Drehbuch“.

    Cineasten-Schmankerl am Rande: Der Name des showmasternden Vampirjägers Peter Vincent spielt auf Peter Cushing und Vincent Price an, zwei absolute Größen des Horrorfilms. Roddy McDowall selbst erhielt den Saturn Award als bester Nebendarsteller.

    Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im April startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden am Samstag wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Fright Night“ (OmU)

    16. Februar 2014   noch keine Stimmen

    Am Samstag 22.02. um 22:00 Uhr findet die zweiundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung „Mehr Nacht als Tag“ von Ende Dezember/Anfang Januar: „Fright Night – Die rabenschwarze Nacht“ (1985). In der Abstimmung ist wieder die Tendenz zur Originalversion mit Untertiteln gegangen und das ließ sich einrichten. Kurz zum weiterlesen…

    • Kategorie: Kino
    • Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: „Fright Night“ (OmU)
  • Neuheiten-Ticker

  • Aktuelle Themen im Forum

  • Aktuelle Antworten im Forum

  • Seiten

  • Do NOT follow this link or you will be banned from the site!