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  • Das Science Fiction Jahr 2021

    von am 25. Oktober 2021 noch kein Kommentar

    Melanie Wylutzki & Hardy Kettlitz (Hrsg.)
    DAS SCIENCE FICTION JAHR 2021.
    Berlin, Hirnkost, 2021, 608 S.
    ISBN 978-3-949452-12-3 / 28,00 Euro
    Klappenbroschur

    Es ist fast schon ein liebgewonnenes Ritual geworden – aber immer noch ist DAS SCIENCE FICTION JAHR das einzige Sekundärwerk, auf dessen Erscheinen ich mich regelmäßig schon lange im Voraus freue. Und auch die inzwischen 36. Ausgabe, DAS SCIENCE FICTION JAHR 2021, herausgegeben von Melanie Wylutzki und Hardy Kettlitz, hat mich nicht enttäuscht.

    Um jetzt nicht einfach nur das Inhaltsverzeichnis abzuschreiben, hier eine launige Kurz-Interpretation der Beiträge: Die Welt geht unter, aber wir Science-Fiction-Leser wussten das wenigstens schon vorher, wie hier gleich zu Beginn ein Dutzend Artikel im „Climate-Fiction-Feature“ beweisen. Stanislaw Lem wäre im Jahr 2021 Einhundert Jahre alt geworden, auch dieses Ereignis wird intensiv, spielerisch und philosophisch gewürdigt. Die 200 Seiten Buchbesprechungen (von unterschiedlicher Länge und Qualität) versprechen unglaublich viel Information (und entfachen jede Menge „Nachkauf-Bedarf“). Etwas kürzer dann die Abteilungen mit Comics, Filmen, TV-Serien und Games – etwas umfänglicher dafür wieder die Statistik-Sektion (Preise, Nachrufe, Bibliografie).

    Meine Highlights: Christian Endres interviewt gleich elf Orwell-Neu-ÜbersetzerInnen, Bernd Flessner und Karlheinz Steinmüller schreiben über ihre Lem-Eindrücke und Simon Spiegel liest ausführlich in Dietmar Daths NIEGESCHICHTE.

    Nach über 600 Seiten purem Science-Fiction-Input lautet das Fazit: Ich freue mich jetzt schon auf DAS SCIENCE FICTION JAHR 2022!

    Horst Illmer
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    Das Science Fiction Jahr 2021
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    25. Oktober 2021 und noch kein Kommentar

    Melanie Wylutzki & Hardy Kettlitz (Hrsg.)
    DAS SCIENCE FICTION JAHR 2021.
    Berlin, Hirnkost, 2021, 608 S.
    ISBN 978-3-949452-12-3 / 28,00 Euro
    Klappenbroschur

    Es ist fast schon ein liebgewonnenes Ritual geworden – aber immer noch ist DAS SCIENCE FICTION JAHR das einzige Sekundärwerk, auf dessen Erscheinen ich mich regelmäßig schon lange im Voraus freue. Und auch die inzwischen 36. Ausgabe, DAS SCIENCE FICTION

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    Wie der Laden, so die Leute #11: Mister Endres und die Tigerin von Eschnapur

    von am 22. Oktober 2021 4 Kommentare

     

    Wie der Laden, so die Leute 11: der lange vermisste Podcast mit Mister Endres…

    Lange hab ich mich darum herumgedrückt, in die Technikkiste zu greifen. Jetzt ist es doch gut geworden. Trotz Softphone und aus der Ferne.

    Danke für das unterhaltsame Gespräch, Christian. Es soll nicht das letzte gewesen sein…

    Ein paar ergänzende Links:

    Die Tigerin von Eschnapur (Rezi von Horst)
    Local Heroes: Christian Endres (Beitrag von 2011)
    Artikel von Mister Endres auf unserer Seite
    @MisterEndres auf Twitter folgen

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

     

     

    22. Oktober 2021 und 4 Kommentare

     

    Wie der Laden, so die Leute 11: der lange vermisste Podcast mit Mister Endres…

    Lange hab ich mich darum herumgedrückt, in die Technikkiste zu greifen. Jetzt ist es doch gut geworden. Trotz Softphone und aus der Ferne.

    Danke für das unterhaltsame Gespräch, Christian. Es soll nicht das letzte gewesen sein…

    Ein paar ergänzende Links:

    Die Tigerin von Eschnapur (Rezi von Horst)

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    Asterix und der Greif

    von am 21. Oktober 2021 noch kein Kommentar

    …da muss ich natürlich einen kleinen Einschub auf der Frontpage machen. Die Trennung von Neuheiten und redaktionellem Content erübrigt sich aufgrund der Wichtigkeit dieser Meldung. Auch wenn es eh die Spatzen von den Dächern pfeiffen, ist es doch auch für uns wichtig.

    Der erste Kunde heute morgen hat ihn gekauft und natürlich war auch der Kai Fraass war natürlich auch schon hier! Ich hoffe mal, unsere Mengen reichen ein paar Wochen. Es gab ja schon Unkenrufe, dass der Titel beim Verlag bereits restlos ausverkauft ist und sich der Nachdruck wegen Papierknappheit verzögert. Der neue Asterix darf im Weihnachtsgeschäft nicht fehlen!

    Wir haben latürnich beide Versionen auf Lager:

    FERRI, JEAN-YVES / CONRAD, DIDIER: ASTERIX HC #39 UND DER GREIF € 12,00
    FERRI, JEAN-YVES / CONRAD, DIDIER: ASTERIX #39 UND DER GREIF € 6,90

    21. Oktober 2021 und noch kein Kommentar

    …da muss ich natürlich einen kleinen Einschub auf der Frontpage machen. Die Trennung von Neuheiten und redaktionellem Content erübrigt sich aufgrund der Wichtigkeit dieser Meldung. Auch wenn es eh die Spatzen von den Dächern pfeiffen, ist es doch auch für uns wichtig.

    Der erste Kunde heute morgen hat ihn gekauft und natürlich war auch der Kai Fraass

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    Eine Reise mit Tolkiens Hobbit, Herr der Ringe und Silmarillion (Teil 3 von 3)

    von am 20. Oktober 2021 noch kein Kommentar

    J.R.R. Tolkien
    Das Silmarillion
    Ted Nasmith (Illustrator)
    Gebundene Ausgabe : 589 Seiten
    ISBN: 9783608938296

    —> Hier klicken für Teil 1 von 3 und hier klicken für Teil 2 von 3

    Ich hatte also Tolkiens "Der Herr der Ringe“ gelesen, eine feurige Neugier nach Mythen und Legenden war entfacht und ich wollte jetzt einfach mehr erfahren, d.h. mehr von den Ringen der Macht sowie mehr vom „Letzten Bündnis“, mehr von Saurons Ursprung und von Númenor, vor allem aber mehr von den Elben und der Entstehung Mittelerdes. Und dieses Verlangen führte mich zu Tolkiens "Bibel", seinem Buch "Das Silmarillion".

    DAS SILMARILLION

    Dabei erinnerte ich mich noch gut an eine alte Begebenheit vor fast 30 Jahren, als der weise Hermke im Laden (und zwar in dem urigen Neubücherraum gleich rechts nach dem Eingang) eine eindringliche Warnung an den kleinen Mitch von damals aussprach: „Mitch, … ne, ne, das Silmarillion ist jetzt nichts für Dich, … selbst für mich ist es nicht so leichte Kost gewesen, so viele Namen, Namen, Namen …“, meinte Hermke und schaute mich dabei über seine Brille mit lehrreichen Augen fest an und er zog ganz klar eine gutgemeinte deutliche Grenze, die rückblickend für mich goldrichtig gewesen ist; damals konnte ich noch nicht den nötigen Durst für Tolkiens Quelle „Das Silmarillion“ haben, und dies wußte Hermke damals ganz genau.

    Aber eben weil die eigenen Erfahrungen in hinwegziehenden Jahren fast immer mehr Platz für den eigenen inneren Mentor erschaffen, beschloss ich "im Alter" dann jenes Buch "Das Silmarillion" zu lesen. Und prompt schenkte mir meine Frau vor ein paar Jahren sowohl eine recht schöne Buchausgabe, und zwar die mit Ted Nasmith (als Illustrator), als auch ein "Bon-Bon" (und das war für mich ein Segen), nämlich den „Historischen Mittelerde-Atlas“ sowie „Das große Mittelerde-Lexikon“.

    Irgendwann im Jahr 2017 begann ich dann das Buch zu lesen, es begann:

    “Eru war da, der Eine, der auf Arda Illúvatar heißt; und er schuf erstens die Ainur, die Heiligen, Sprößlinge seiner Gedanken; und sie waren bei ihm, bevor irgend andres geschaffen war…” (S. 53).

    … und vor mir entfaltete sich eine bezaubernde und sagenreiche Geschichte, die mich durch die Jahrhunderte und Zeitalter von Mittelerde führte. „Das Silmarillion“ erzählt mythisch mit grandioser Sprache über Herkunft der Elben, über deren helle und dunkle Seiten, sowie über das Entstehen und das traurige Schicksal der stolzen Dunedain, und über Mittelerdes Anfänge, Götter, Orte und Schicksale.

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    20. Oktober 2021 und noch kein Kommentar

    J.R.R. Tolkien
    Das Silmarillion
    Ted Nasmith (Illustrator)
    Gebundene Ausgabe : 589 Seiten
    ISBN: 9783608938296

    —> Hier klicken für Teil 1 von 3 und hier klicken für Teil 2 von 3

    Ich hatte also Tolkiens "Der Herr der Ringe“ gelesen, eine feurige Neugier nach Mythen und Legenden war entfacht und ich wollte jetzt einfach mehr erfahren, d.h. mehr von den Ringen

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    Das Land des Lachens

    von am 18. Oktober 2021 noch kein Kommentar

    Jonathan Carroll
    DAS LAND DES LACHENS. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Rudolf Hermstein
    (Originaltitel: THE LAND OF LAUGHS / 1980)
    München, Heyne, 2021, 366 Seiten
    ISBN 978-3-453-32104-5, 12,99 Euro
    Klappenbroschur

    Der 1949 in New York zur Welt gekommene Autor Jonathan Carroll lebt seit vielen Jahren in Wien, wo er nicht nur als Literaturdozent jungen Menschen das Schreiben beibrachte, sondern wo auch aufgrund günstiger Zufälle (Stanislaw Lems Sohn stellte die Verbindung zum Herausgeber und Literaturagenten Franz Rottensteiner her) seine literarische Weltkarriere durchstartete. Inzwischen gehört Carroll zu den anerkanntermaßen wichtigsten Vertretern der englischsprachigen literarischen Phantastik.

    Dass er bereits mit seinem Erstlingswerk THE LAND OF LAUGHS (1980) ein vollkommenes Meisterwerk vorlegte, konnten deutschsprachige Leser lange Zeit nicht mehr nachvollziehen, da der 1986 unter dem Titel DAS LAND DES LACHENS in der Übersetzung von Rudolf Hermstein erschienene Roman vergriffen war. Umso erfreulicher ist es, dass der Heyne Verlag das Buch im Herbst 2021 in einer ansprechend aufgemachten und mit einem Nachwort von Denis Scheck versehenen Neuausgabe wieder zugänglich macht.

    DAS LAND DES LACHENS erweist sich als immer noch überzeugend erzählte Literatur über die Literatur, das Schreiben, das Lesen und die Bedeutung, die Lesen, Schreiben und Literatur auf unser eigenes Leben haben können – und über die Liebe in all ihren Formen und Ausprägungen.

    Am Ende kann man verstehen, warum Denis Scheck so erstaunt darüber ist, dass Carrolls DAS LAND DES LACHENS nicht den gleichen Erfolg hat wie z. B. die Bücher von J. R. R. Tolkien, Ursula K. Le Guin oder (die des Carroll-Bewunderers) Stephen King.

    Immerhin ist das Buch jetzt wieder greifbar, und es liegt nur noch an uns, diesen Erfolg herbeizuführen …

    Horst Illmer
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    Das Land des Lachens
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    18. Oktober 2021 und noch kein Kommentar

    Jonathan Carroll
    DAS LAND DES LACHENS. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Rudolf Hermstein
    (Originaltitel: THE LAND OF LAUGHS / 1980)
    München, Heyne, 2021, 366 Seiten
    ISBN 978-3-453-32104-5, 12,99 Euro
    Klappenbroschur

    Der 1949 in New York zur Welt gekommene Autor Jonathan Carroll lebt seit vielen Jahren in Wien, wo er nicht nur als Literaturdozent jungen Menschen das Schreiben beibrachte, sondern wo auch aufgrund günstiger Zufälle

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    Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln

    von am 15. Oktober 2021 2 Kommentare

    Nummer 14 – Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln in der Bolliddigg?

    Quatsch. Ich wollte ja gar nicht politisch werden. Koalitionsgespräche hin und her. Alles egal. Ich wollte nur über meine Sinnkrise, meine Fragen und eure Antworten reden. Und euch damit etwas zum Lachen geben. Denn nicht alle Antworten waren prägnant und / oder sinnvoll…

    (…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

     

    Vom Låden und vom Leben
    (audiofile #14: Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln)

    Jawoll, ich wäss, dass mir nach der Wahl hamm un ich wäss a, dass des inner Bollidigg eh mässdns ned schnell geh dud, mid so Koalizionsverdingens. Will ja jeder sei Schäfle neis Droggene bring. Und vonnem bolliddischn Braggmaddismus hab ich a scho ebbes nixmer ghörd. Schnell gehds allerweil immer nur, wenns um irchnd enne Erhöhung von mehr oder wenicher gud verschdeggdn Zusadz Hürdn fürn Normålbürcher gehd. Awer edz hab ich mich vei selberds naufs Gladdeis gführd. Ich wolld ja går nix zu unnerer Bollidigg såch. Ich wolld vielmehr üwer unnere Seid reed. Habbich mich wohl verführ lass. Wechn dem Dialeggd. Da glebb ich audomadisch erschdamål, dass ich mich aufreech dürff oder soll oder muss, oder was wäss ich. Na ja, håld mässdns.

    Is awer heud dodål annerschders. Heud wolld ich bloß üwer mei Griese und euer Reaggzionen schbrech. Da muss ich nämmlich såch, dassder von der Zeid her widder amål dobb gwesn seid. Schneller kammer sich går ned wünsch. Ruggzuck vorgebreschdd mid a bår Sädz. Manchmal a a bår mehr, a wenn ich gsachd habb, dass ich mich freu würd, wenn ihr euch auf kurze, bräggnande und sinnvolle Kommendåre beschränk möchd. Awer so is dess hald mid unnerer subber Komiunidi. Alles, durch die Bångg nedde, dreue und hilfsbereide Dübbn. Des is a echd a schönns Gfühl. Jeder wäss was, jeder will a weng helf und midreed und jeder kennd sich a subber aus.

    Da hamm mir vei echd Glück mid euch.

    Na ja, dess mid den Zuhör ist håld a weng subjeggdief. Awer ehrlich, dess isses eh bei uns ålln. Dass des, was ich mein du – a so verschdanne wird und ich dann a noch die endschbrechende Andword griech du, die wo ich will und nedd, weils die Meinung is, die wo ich hör will, sondern weilse hald eefach zur Fråche bass dud – dess is eher seldn… Hörd sich edz a weng ungerechd an. Weil ihr blos die bår Kommendärlie gsenn habbd und ned die mäils lesn mussded und die Gschbrächli führn mussded.

    Ich wolld ned wiss, was Emmasson måchd. Ich had a scho gsåchd, dass mir mid denne eh ned konkurrier könnd. Ich hab a nedd wiss woll, was für dolle Obn-surs Schobbsüsdeme es geb dud. Ich hab mich damid echd scho ausgiebig beschäfdiggd. Habb ich a gsachd! Ich wäss a nedd, warum mer mir nochamål verglär muss, dass mer die offizielln Werbedexde verwend dürff. Des wäss ich! Will ich awer nedd. Nacherd fehld drunder nur noch, dass Kundn, die wo dess gekäffd hamm, sich a für jenes inderessier du. Bei uns is des indifiduell! Und genau da drumm gehds bei denne Fråchn, wo ich gschdelld hab a. Es ging lediglich blos dadrum, ob mir a weng mehr buschn solln oder ned. Zur Ehrenreddung muss ich sång, dass des die meisdn a eh scho gmergd hamm, dass ich mich scho während demm Beidråch selber widder hab nordn könn.

    Und dess is a edz der Bunnggd. Ich gläbb, dass des ganze im Großn und Gånzn scho bass dud. Ich will da eds a kä Dibbs mehr. Die bår Sachn, wo echd broduggdief wårn, sin mir leider eh scho bewussd gwesn. Hängd håld a mid dem annern Broblem zamm, wo ich scho öfder angschbroche habb. Mänbauer oder a Fraunbauer. Ich würrd unner Vielfald gerrn noch a weng erhöh. Zum Beischbiel a widder mehr üwer Schbiele redd. Da däd ich awer hald a widder wen brauch, der wo des machd. Wie früher die Kazu und die Hildja. Glår würd ich a an Videodschännel dodål geil find. Wie Uldra håld. Awer ihr dürfd einfach ned vergess, dass a wenn ihr scho viel verschiedene Namen les dud unner den Beidräch, den meisdn Misd du eefach ich mach. Dechnisch, inhaldlich und a in bunggdo Verbreidung.

    Und damid ihr edz ned den Eindruck habb dud, dass ich blos widder megger du – und dess a noch widder euch, wo ja blos helf wolld – gleich amål ein glåres Schdobb! Schluss mid dem Unsinn! negeblärrd.
    Ich freu mich wie die Sau üwer die viele Hilfe und a üwer guude Ideen und Vorschläch. Ich freu mich sogår üwer Griddigg. A wenn ich se in dem aggduelln Fall dann doch wechgearchumendierd hab. Drodzdem hilfd a sowas um amål die Bersbeggdiefe zum gradrügg. Awer nemmds mir nedd üwel, wenn ich nedd für jede Schnabbsidee a Andword formulier du. Sondern des edz hier sozusåchn bauschal mach. Für alle Schnabbsideen kann ich nur såch, lassd se beim Schnabbs, da khörn se hin. Und da sinn se a lusdich. Meisdns ednfålls.

    In diesem Sinn wünsch ich euch a schönns Wochenend und sach servus…

    15. Oktober 2021 und 2 Kommentare

    Nummer 14 – Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln in der Bolliddigg?

    Quatsch. Ich wollte ja gar nicht politisch werden. Koalitionsgespräche hin und her. Alles egal. Ich wollte nur über meine Sinnkrise, meine Fragen und eure Antworten reden. Und euch damit etwas zum Lachen geben. Denn nicht alle Antworten waren prägnant und / oder sinnvoll…

    (…wie

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    Save It For Later

    von am 13. Oktober 2021 noch kein Kommentar

    Nate Powell
    Save It For Later
    Aus dem Amerikanischen von Christian Langhagen
    Carlsen 2021, 160 Seiten

    Nate Powell ist ein vielfach ausgezeichneter Comic-Künstler aus den USA. Berühmt wurde er durch die „March“-Trilogie über John Lewis und die schwarze Bürgerrechtsbewegung – Powell erhielt sogar als erster Cartoonist überhaupt den National Book Award. In „Save It For Later“, auf Deutsch gerade bei Carlsen erschienen, wirft der 1978 geborene Powell nun einen sehr persönlichen und sehr kritischen Blick auf seine Heimat. Auf die Jahre unter Donald Trump als Präsident, den boomenden Nationalismus, den Punisher-Totenschädel als Symbol für die falschen Werte, Rassismus, Polizweigewalt, den Schrecken von Covid-19 und wie man den eigenen Kindern all diese Dinge behutsam erklärt. Und wie man sie früh verstehen lässt, dass es manchmal nicht ohne Aufstehen und Protestieren geht.

    „Save It For Later“ ist ein wütender sozialkritischer und politischer Comic, jedoch stets gut aufbereitet und toll gezeichnet. Außerdem kommuniziert Powells offenherziger, entrüsteter und episodischer Band mit James Sturms Meisterwerk „Ausnahmezustand“ (Reprodukt) und „Der Mann, der Chris Kyle erschoss“ von Fabien Nury und Brüno (ebenfalls Carlsen). Zusammen lassen sie uns nämlich in die auf neue Art gespaltene amerikanische Gesellschaft der Moderne, ihre beiden Seelen und ihre Abgründe blicken. Besonders eindringlich werden die Bildergeschichten dadurch, dass bei einer Wahl in den USA zuletzt nur noch wenige Prozent entschieden, wie der Kurs der Weltmacht vorgegeben, der Spirit vorgelebt wird.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    13. Oktober 2021 und noch kein Kommentar

    Nate Powell
    Save It For Later
    Aus dem Amerikanischen von Christian Langhagen
    Carlsen 2021, 160 Seiten

    Nate Powell ist ein vielfach ausgezeichneter Comic-Künstler aus den USA. Berühmt wurde er durch die „March“-Trilogie über John Lewis und die schwarze Bürgerrechtsbewegung – Powell erhielt sogar als erster Cartoonist überhaupt den National Book Award. In „Save It For Later“, auf Deutsch gerade bei Carlsen erschienen, wirft

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    Eine Reise mit Tolkiens Hobbit, Herr der Ringe und Silmarillion (Teil 2 von 3)

    von am 11. Oktober 2021 2 Kommentare

    Der Herr der Ringe: illustriert Gebundene Ausgabe
    von J.R.R. Tolkien (Autor), Alan Lee (Zeichner), Margaret Carroux (Übersetzer)
    Gebundene Ausgabe : 1293 Seiten
    ISBN: 9783608960358

    —> Hier klicken für Teil 1 von 3.

    Bevor ich meine eigene Reise mit "Der Herr der Ringe" schildere, sei ein kurzer Abriss des Buchinhalts erlaubt, denn es gibt auf dem Planeten Erde noch Menschen und Leser, die weder Film noch Geschichte von Tolkiens Jahrhundertroman kennen:

    ZUM INHALT

    Mittelerde. Das dritte Zeitalter ist längst angebrochen. Die Welt ist im Wandel. Das Böse in Gestalt von Sauron erwacht.

    Mordors dunklem Meister dürstet es nach seinem Ring, dem magischen "Herrscherring", ein Zauberring, der Macht über alle anderen Zauberringe hat:

    "Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
    Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
    Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
    Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
    Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn."

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    11. Oktober 2021 und 2 Kommentare

    Der Herr der Ringe: illustriert Gebundene Ausgabe
    von J.R.R. Tolkien (Autor), Alan Lee (Zeichner), Margaret Carroux (Übersetzer)
    Gebundene Ausgabe : 1293 Seiten
    ISBN: 9783608960358

    —> Hier klicken für Teil 1 von 3.

    Bevor ich meine eigene Reise mit "Der Herr der Ringe" schildere, sei ein kurzer Abriss des Buchinhalts erlaubt, denn es gibt auf dem Planeten Erde

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    Ein Blick hinter die Kulissen #6: Selbstzweifel

    von am 8. Oktober 2021 10 Kommentare

    Aus aktuellem Anlass gehe ich heute mal wieder auf Hintergründe ein und bitte euch um Feedback. Gerne direkt im Laden, gerne als Kommentar und gerne auch als Mail (nur bitte keine Romane in Schriftform ;-), und bitte keine zusätzlichen Fässer aufmachen.)

    Danke schon mal,

    Euer Gerd…

     
     

     

    Vorab die Fakten

    1. Unser eigenes Warenwirtschaftssystem ermöglicht Datenaustausch via export und import, unterstützt aber von sich aus keinen Webshop.

    2. Ein eigener Webshop macht nur dann einen Sinn, wenn er wirklich gut ist. Die Konkurrenz im Netz ist einfach zu groß und am Standard Amazon rüttelt niemand. Und da sind wir dann bei sehr viel Geld.

    3. Eine Komplettlösung Warenwirtschaft / Webshop wirkt gar nicht mal so unerschwinglich, müsste aber entweder teuer angepasst werden, um die vielen speziellen Funktionen zu erfüllen.

    4. Deshalb redaktionell Seite comicdealer.de und Shop comicdealer.buchhandlung.de (von Libri).

    Die Fragen
    …zu unserer aktuellen eigenen Seite. Nicht nur eure persönlichen Vorlieben, sondern gerne eine Einschätzung der Rentabilität.

    Die Neuzugänge als Überlagerung auf der mobilen Seite könnten so aussehen…

    1. Sollen wir weniger redaktionellen Kontent und mehr pure Verkaufsinfos online stellen?
    Arbeitsersparnis? Umsatzsteigerung? Kosten Nutzen? Wünsche Besucher?

    2. Sollen wir die Trennung zwischen redaktionellen Inhalten und den Neuzugängen beibehalten?
    Übersichtlichkeit vs Verkaufshilfe. Primär mobile Ansicht (Desktop Ansicht Neuheiten in der linken Sidebar) Überlagerung  Neuzugänge / Auswahl hier weiterlessen oder zu den redaktionellen Texten (siehe Bild). Alternativ Trennung aufheben.

    Und dann "weggeklickt", wie immer…

    3. Ist euch eine möglichst Cookie freie und überwachungsarme Webseite wichtig?
    Google Analytics bietet detaillierte Informationen für uns.

    4. Was könnten wir ändern, an Gewichtung oder an komplett neuen Rubriken?
    Aufwand / Nutzen.

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    8. Oktober 2021 und 10 Kommentare

    Aus aktuellem Anlass gehe ich heute mal wieder auf Hintergründe ein und bitte euch um Feedback. Gerne direkt im Laden, gerne als Kommentar und gerne auch als Mail (nur bitte keine Romane in Schriftform ;-), und bitte keine zusätzlichen Fässer aufmachen.)

    Danke schon mal,

    Euer Gerd…

     
     

    https://www.comicdealer.de/wp-content/uploads/audio/Staffel6/Kulissen006.mp3

     

    Vorab die Fakten

    1. Unser eigenes Warenwirtschaftssystem ermöglicht Datenaustausch via export

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    Die Tote mit der roten Strähne

    von am 6. Oktober 2021 noch kein Kommentar

    Kathleen Kent
    Die Tote mit der roten Strähne
    Suhrkamp, Berlin 2021, 365 Seiten
    ISBN 978-3-518-47170-8

    Den literarischen Empfehlungen der eigenen Lieblingsautoren zu folgen, führt oft zu interessanten anderen Kreativen und Büchern. Nehmen wir dieses Beispiel. Über Kathleen Kents Krimi „Die Tote mit der roten Strähne“ sagt und blurbt der texanische Kulterzähler, Alleskönner und Krimimeister Joe R. Lansdale: „Ich liebe dieses Buch! Betty ist meine Heldin. Klug, entschlossen, absolut einzigartig.“

    Erfunden hat sie die 1953 geborene Kathleen Kent, die sich mit historischen Romanen einen Namen als Bestseller-Autorin machte. Ihr erster lupenreiner Hardboiled-Roman dreht sich um Betty Rhyzyk, Sprössling einer Brooklyner Polizistenfamilie mit polnischen Wurzeln. Allen internen und externen Widerständen zum Trotz, wird die große, taffe rothaarige „Amazone“ (um den Roman mal zu zitieren) selbst ein Cop. Am Ende landet sie aber im texanischen Dallas, wo sie als lesbische Polizistin nicht weniger aushalten muss. Dass ein Einsatz gegen ein mexikanisches Kartell völlig aus dem Ruder läuft, plötzlich überall Leichen/Leichenteile auftauchen und ein gefährlicher Irrer Betty ins Visier nimmt, macht’s kein bisschen leichter …

    „Die Tote mit der roten Strähne“ ist solider und allemal unterhaltsamer Hardboiled-Cop-Stoff. Und obwohl es im letzten Drittel dann doch ein bisschen zu trashig zugeht, würde man sicher weitere Fälle von Betty Rhyzyk lesen, sollte Herausgeber Thomas Wörtche sie in seiner stets beachtenswerten Krimi-Reihe bei Suhrkamp bringen.

    Christian Endres

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    6. Oktober 2021 und noch kein Kommentar

    Kathleen Kent
    Die Tote mit der roten Strähne
    Suhrkamp, Berlin 2021, 365 Seiten
    ISBN 978-3-518-47170-8

    Den literarischen Empfehlungen der eigenen Lieblingsautoren zu folgen, führt oft zu interessanten anderen Kreativen und Büchern. Nehmen wir dieses Beispiel. Über Kathleen Kents Krimi „Die Tote mit der roten Strähne“ sagt und blurbt der texanische Kulterzähler, Alleskönner und Krimimeister Joe R. Lansdale: „Ich liebe dieses Buch! Betty

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