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  • Pulp

    von am 10. August 2020 noch kein Kommentar

    Ed Brubaker, Sean Phillips
    Pulp
    Image, 2020, 72 Seiten
    ISBN: 978-1-5343-1644-7
    Sprache: Englisch

    Ed Brubaker und Sean Phillips? Ein amerikanisch-britisches Dream-Team des grafischen Erzählens. Brubaker schrieb „Batman“, „Catwoman“, „Gotham Central“, „Daredevil“ und „Captain America“, wobei er sogar den Winter Soldier in den Marvel-Kosmos einführte; Phillips zeichnete „Hellblazer“, „Marvel MAX: Kingpin“ und „Marvel Zombies“. Die erste Zusammenarbeit von Bru und Phillips war 1999 die Hardboiled-Detektiv-Miniserie „Scene of the Crime“ mit Michael Lark, danach kamen „Sleeper“ und viele unabhängige Highlights: „Criminal“, „Fatale“, „The Fade Out“ oder „Kill or be Killed“.

    Das aktuelle Werk des preisgekrönten Duos heißt „Pulp“, ein eigenständiger Hardcover-Einzelband, den ihr in der gut sortierten US-Abteilung findet. Der alt gewordene Ich-Erzähler Max Winters lebt als Western-Autor für die Pulp Magazine im New York der 1930er. Doch die Schatten des Zweiten Weltkrieges und der Wirtschaftskrise liegen auf Amerika und seinem Leben, und Winters bleibt nichts anderes übrig, als sich zwischen der einen oder anderen Herzattacke auf seine Outlaw-Tage im Wilden Westen zu besinnen, die in den letzten 40 Jahren eigentlich nur noch seine Pulp-Geschichten speisten …

    Der passionierte Surfer Brubaker verfasste die Geschichte, in der es u. a. um den Tod und Nahtoderfahrungen geht, nachdem er letztes Jahr beinahe ertrunken wäre. Sie ist guter, stimmungsvoller Bru-Standard und dabei noch immer weit über dem Niveau vieler anderer Comics, und Sean Phillips hat das Ganze tadellos visualisiert. Bru und Phillips können sicher mehr, das werden sie mit ihren ersten gerade angekündigten Graphic Novels der neuen Krimi-Serie „Reckless“ 2021 bestimmt auch zeigen – bis dahin gefällt „Pulp“ als feiner, kleiner Comic zweier Lieblingskünstler, der als Panel-Krimi und Pulp-Hommage geschickt das ausgehende 19. Jahrhundert mit dem frühen 20. Jahrhundert verbindet.

    Christian Endres

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    10. August 2020 und noch kein Kommentar

    Ed Brubaker, Sean Phillips
    Pulp
    Image, 2020, 72 Seiten
    ISBN: 978-1-5343-1644-7
    Sprache: Englisch

    Ed Brubaker und Sean Phillips? Ein amerikanisch-britisches Dream-Team des grafischen Erzählens. Brubaker schrieb „Batman“, „Catwoman“, „Gotham Central“, „Daredevil“ und „Captain America“, wobei er sogar den Winter Soldier in den Marvel-Kosmos einführte; Phillips zeichnete „Hellblazer“, „Marvel MAX: Kingpin“ und „Marvel Zombies“. Die erste Zusammenarbeit von Bru und Phillips war 1999 die weiterlesen…

    Audiofile Nummer vier – das wird schwer zu toppen

    von am 7. August 2020 noch kein Kommentar

    Gerds garstiges Geblubber – Resonanz

    Nach der letzten Woche wird es schwer. Schon früher habe ich die Vermutung geäußert, dass Bernie immer wieder der Quotenbringer ist. Bereits bei unseren Beiträgen "aus dem geschlossenen Laden" war die Zahl der erreichten Personen und die Klicks auf unserer Seite immer viel höher, wenn Bernie selbst was gesagt hat oder mit von der Partie war. Diesmal war es aber mehr als eindeutig. Was ich mit meinen Beiträgen an Reichweite produziere, hat Bernie in einem Tag geschafft und am zweiten verdoppelt. Mittlerweile verdreifacht. Das ist schon wirklich eindeutig. Meinen Respekt dafür!

    Trotzdem werdet ihr euch zwischendurch immer wieder mit mir begnügen müssen. Diese Woche gibt es hier auf unserer Seite nur einen gewohnt kurzen Beitrag von meiner Wenigkeit. auf diese Weise schaffe ich wenigstens eine gewisse Konstanz…

    Was zusätzlich wirklich erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass wir beide immer wieder ernsthaft überrascht sind, wer uns da so zuhört. Außer internen Reaktionen auf unsere Beiträge seitens angesprochener Verlage, zum Beispiel via email, freut uns natürlich besonders, dass Bernies deutliches Lob des Verlages Schreiber & Leser auch angekommen ist. Danke für den Kommentar und das Teilen und schön, dass ihr uns gehört habt.

    ps: wie schon erwähnt, wenn euch der Beitrag die Woche zu kurz ist, gibt es auch Teil II meines Gespräches mit Philipp von nerds gegen stephan. Ich hatte ja letzte Woche bereits erwähnt, dass wir uns zu früher Stunde im Laden getroffen haben. Ich hab mir den Beitrag gleich gestern in voller Länge angehört und bin ganz zufrieden 😉 auch wenn man mir die frühe Stunde schon ein bisschen anmerkt. Räusper…

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    7. August 2020 und noch kein Kommentar

    Gerds garstiges Geblubber – Resonanz

    Nach der letzten Woche wird es schwer. Schon früher habe ich die Vermutung geäußert, dass Bernie immer wieder der Quotenbringer ist. Bereits bei unseren Beiträgen "aus dem geschlossenen Laden" war die Zahl der erreichten Personen und die Klicks auf unserer Seite immer viel höher, wenn Bernie selbst was gesagt hat oder mit weiterlesen…

    Trashtalk vs Minipodcast

    von am 6. August 2020 noch kein Kommentar

    Heute zuerst einmal der Hinweis auf Teil II meines Gespräches mit Philipp von "Der niveauvolle Trashtalk", der manchmal auch der nerdigste ist und ab und zu auch Bonus-Folgen hat… Wir schließen den Kreis unseres letzten Gesprächs und Philipp hatte außerdem ein paar Hörerfragen im Gepäck, die ich natürlich besonders gerne beantwortet habe. Auch diesmal bin ich selbst gespannt, wie es geworden ist. Ihr kennt mich ja, wenn ich mich erstmal in Rage geredet habe…

    An zweiter Stelle kommt dann noch einmal der Hinweis auf unseren eigenen Minipodcast. Ich bin ganz froh, dass Philipp es diesmal schon am Donnerstag geschafft hat, dann steht unser Minipodcast nicht als direkte Konkurrenz am gleichen Tag im Netz. Diesmal wieder Gerd solo und relativ knapp.

    6. August 2020 und noch kein Kommentar

    Heute zuerst einmal der Hinweis auf Teil II meines Gespräches mit Philipp von "Der niveauvolle Trashtalk", der manchmal auch der nerdigste ist und ab und zu auch Bonus-Folgen hat… Wir schließen den Kreis unseres letzten Gesprächs und Philipp hatte außerdem ein paar Hörerfragen im Gepäck, die ich natürlich besonders gerne beantwortet habe. Auch diesmal bin weiterlesen…

    Ein Wort zum Gratis Comic Tag 2020

    von am 6. August 2020 2 Kommentare

    Auch der Gratis Comic Tag 2020 musste im Mai wegen Corona gestrichen, beziehungsweise verschoben werden. Es gab endlose Diskussionen und Querelen. Ganz besonders unverständlich war für viele teilnehmende Läden, uns eingeschlossen, das unsolidarische Verhalten einiger weniger. Insbesondere der große Versender aus Nürtingen. Bei der Sammlerecke kann man die Gratiscomics bereits seit ihrer Auslieferung bestellen. Wir alle haben die Ware bereits zu Beginn des Jahres bestellt und bezahlt. Wir alle mussten auf das besondere Event GCT 2020 im Mai verzichten. Aus bekannten Gründen. Uns alle trifft nicht nur die Vorfinanzierung, sondern natürlich auch der Ausfall eines umsatzträchtigen Tages. Dass man sich in diesem Zusammenhang nicht wenigstens solidarisch auf einen gemeinsamen "Erstverkaufstag" einigen kann ist mehr als traurig.

    Die überwiegende Mehrheit der teilnehmenden Händler hat sich letztendlich auf den Termin am 05. September geeinigt. Wobei der Stichtag in einigen Läden nur als Starttag für eine Reihe von Tagen gilt, an denen die Comics verteilt werden. Auch dieser Versuch einer Entzerrung ist wiederum der bestehenden Situation geschuldet. Als euer Team von Hermkes Romanboutique haben wir in der vergangenen Woche eine ausführliche interne Besprechung zum Thema Gratis Comic Tag abgehalten. Dabei haben wir uns auf eine absolute Minimallösung geeinigt.

    Wir sehen unsere Verantwortung euch, uns und der Allgemeinheit gegenüber als oberstes Gebot. Natürlich werden wir euch allen am 05. September die Möglichkeit geben, die begehrten Gratis Comics 2020 bei uns abzuholen. Sofern das Wetter es zulässt, werden wir dafür in diesem Jahr die Stapel vor dem Laden vorbereiten. Es wird kein Gratis-Grillgut geben, keine Gratis-Getränke und auch keine Signierstunde. Wir finden das alles auch sehr traurig, aber wir sehen keine Möglichkeit, in unserem engen Laden ein halbwegs vernünftiges Hygienekonzept einzuhalten, ohne auf das ganze Drumherum zu verzichten. Je nach Wetter und Andrang wird es neben den Gratiscomics auch noch Kiloverkauf geben. Vor dem Laden gelten zwingend Maskenpflicht und Abstand. Im Laden werden wir auch an diesem Tag nicht mehr als sechs Personen gleichzeitig zulassen. Wir bitten euch dringend um Mithilfe und Verständnis. Natürlich sollt ihr eure Gratis Comics von uns bekommen und natürlich freuen wir uns auch über große Umsätze, aber Vernunft und Sicherheit müssen auch an diesem Tag oberste Priorität haben. Wie üblich gilt am GCT, jeder Abholer darf jeweils ein Exemplar einer festgelegten Anzahl für sich selbst mitnehmen. Aus gegebenem Anlass erhöhen wir diese Anzahl diesmal auf sechs Titel. Dieses Limit gilt im Vorfeld auch für Vorbesteller, die ihre Exemplare dann ebenfalls ab dem 05. September abgeholen können. Für Restmengen nach dem Stichtag gilt keine weitere Beschränkung.

    Wir alle wollen, dass diese Krise in möglichst absehbarer Zeit überwunden ist und es auf keinen Fall zu einem zweiten Shutdown kommen muss. Ein kurzes Mehr an Spaß und Freiheit sollte dem nicht im Wege stehen. Umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns alle im nächsten Jahr wieder auf einen kompletten Gratis Comic Tag freuen können. Mit Stargästen, Grillmeister und freien Getränken.

    6. August 2020 und 2 Kommentare

    Auch der Gratis Comic Tag 2020 musste im Mai wegen Corona gestrichen, beziehungsweise verschoben werden. Es gab endlose Diskussionen und Querelen. Ganz besonders unverständlich war für viele teilnehmende Läden, uns eingeschlossen, das unsolidarische Verhalten einiger weniger. Insbesondere der große Versender aus Nürtingen. Bei der Sammlerecke kann man die Gratiscomics bereits seit ihrer Auslieferung bestellen. Wir alle haben die weiterlesen…

    Fahrenheit 451

    von am 5. August 2020 1 Kommentar

    Ray Bradbury
    FAHRENHEIT 451. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Peter Torberg
    (Fahrenheit 451 / 1953)
    Zürich, Diogenes, 2020, 271 S.
    ISBN 978-3-257-07140-5

    FAHRENHEIT 451. Roman.
    Übersetzung: Fritz Güttinger
    München, Heyne, 2018, 208 S.
    ISBN 978-3-453-31983-7

    Während viele der großen Anti-Utopien von Autoren verfasst wurden, die sonst nicht gerade als Science Fiction-Schriftsteller bekannt sind, ist Ray Bradbury seit seinen Anfängen ins phantastische Genre integriert. Wie sonst vielleicht nur noch Stanislaw Lem hat er es dennoch geschafft, sich auch außerhalb der Gattungsgrenzen eine große Leserschaft zu sichern. Neben seinem großartigen Episodenromanen DIE MARSCHRONIKEN und DER ILLUSTRIERTE MANN verdankt er dies vor allem FAHRENHEIT 451, seinem dystopischen Entwurf einer bücherhassenden „verkehrten“ Welt, in der die Feuerwehr dazu da ist, die politische Opposition zu terrorisieren und an versteckt gehaltene Bibliotheken Feuer zu legen.
    Bradburys Protagonist Guy Montag ist Feuerwehrmann, verheiratet mit einer Frau, die ihren Fernseher mehr liebt als ihn, und eigentlich ist er zufrieden damit, dass er nicht groß über die Welt nachdenken muss. Das übernimmt der Staat für ihn bzw. sein Vorgesetzter, Feuerwehrhauptmann Beatty. Bis dann eines Tages eine junge Frau auftaucht, die ihm die falschen (vielmehr: die richtigen) Fragen stellt. Und als er dann sein erstes Buch liest, statt es zu verbrennen, ist seine Wandlung vom Saulus zum Paulus nicht mehr aufzuhalten. Als seine Rebellion entdeckt wird, flieht er zu einer Gruppe von Außenseitern in die Wildnis.

    Im Sommer 2020, 65 Jahre nach dem ersten Erscheinen, gönnt der Diogenes Verlag einem seiner größten Bestseller nun eine Neuübersetzung. Die 1955er Übertragung von Fritz Güttinger hat in dieser Zeit in unzähligen Neuausgaben und Nachauflagen bei Ullstein, der Büchergilde Gutenberg und bei Heyne Verwendung gefunden, ohne dass irgendjemand größeren Unmut geäußert hätte.
    Was also macht Peter Torberg jetzt anders – und vor allem: macht er es besser?
    Zuerst einmal: Auch die kanonischen Übersetzungen von George Orwell, J. R. R. Tolkien und Terry Pratchett mussten sich solche Fragen gefallen lassen – und manchmal gelang es den Fans sogar, beide Fassungen „in Druck“ zu halten.
    Soweit kann man beim neuen FAHRENHEIT 451 natürlich noch nicht sehen, aber so richtig warm werden will ich mit dieser Fassung noch nicht. Die Sprache ist moderner (obwohl auch Torberg Bradbury einige „Unklarheiten“ und „Widersprüche“ durchgehen lässt), trotzdem liest sich der Text nicht wirklich flüssiger als bei Güttinger. Gebrauchsgegenstände haben andere Bezeichnungen bekommen (aus „Turbinenautos“ werden „Düsenautos“) und das metrische System wird durch amerikanische Maßeinheiten („sieben Meter“ / „zwanzig Fuß“) nicht eben anschaulicher – aber den größten Unterschied macht wohl Guy Montags Berufsbezeichnung aus.
    Der allbekannte „Feuerwehrmann“ wird bei Torberg zum „Feuermann“!
    Diese von Torberg in seinen „Anmerkungen zur Übersetzung“ als „essentiell“ bezeichnete Änderung bezieht sich logischerweise auf die Tätigkeit des Feuerlegens, anstatt des Löschens, aber es stellt sich die Frage, ob der dem System innewohnende Zynismus durch eine solche Veränderung nicht sogar abgemildert wird?
    Die Frage nach dem „Besser“ ist auf Anhieb also nicht zu klären – „anders“ liest sich der Roman aber auf jeden Fall. Aber die Qualität des Textes rechtfertigt es, dass wir uns mit FAHRENHEIT 451 wieder einmal intensiv auseinandersetzen.
    Also ja: Bücher lesen, nicht verbrennen!

    Horst Illmer
    warenkorb

    Fahrenheit 451
    via e-mail im Laden bestellen oder im Webshop in der Neuübersetzung oder klassisch.

    5. August 2020 und 1 Kommentar

    Ray Bradbury
    FAHRENHEIT 451. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Peter Torberg
    (Fahrenheit 451 / 1953)
    Zürich, Diogenes, 2020, 271 S.
    ISBN 978-3-257-07140-5

    FAHRENHEIT 451. Roman.
    Übersetzung: Fritz Güttinger
    München, Heyne, 2018, 208 S.
    ISBN 978-3-453-31983-7

    Während viele der großen Anti-Utopien von Autoren verfasst wurden, die sonst nicht gerade als Science Fiction-Schriftsteller bekannt sind, ist Ray Bradbury seit seinen Anfängen ins phantastische Genre integriert. Wie sonst vielleicht weiterlesen…

    Ausnahmen bestätigen die Regel

    von am 4. August 2020 noch kein Kommentar

    Bernie kniet sich rein…

    Aufgrund der außergewöhnlich hohen und gehaltvollen Liefermenge des heutigen Tages, gibt es die Neuheiten mal wieder (zusätzlich) auf der Frontseite. Mit einem passenden Bild von Bernie, der zwischen den Kartons kniet…

    Neben den Neuheiten kam mit der US Lieferung auch noch eine fette Backlist mit ins Haus geflattert. Da sind jetzt einige Lücken (endlich) wieder gefüllt. Auch bei Diamond läuft einiges wieder runder…

    Hier gibt es die ganze Liste an Neuheiten im Überblick, die einzelnen Lieferungen findet ihr wie immer in der Kategorie Neuheiten

    US Lieferung KW 32

    Boom!
    KINDT/SMITH: FOLKLORDS TP #1 € 19,80

    DC
    MORRISON, GRANT/SHARP, LIAM: GREEN LANTERN TP #2 THE DAY THE STARS FELL € 22,00

    DC Vertigo
    WATTERS/FIUMARA: LUCIFER TP #3 THE WILD HUNT € 18,70
    DEATHSTROKE RIP TP € 18,70

    IDW
    LANZING/THOMPSON: STAR TREK YEAR FIVE TP #2 WINE-DARK DEEP € 22,00

    Image
    HORN/DOWLING: SFSX (SAFE SEX) TP #1 PROTECTION € 11,00
    VAUGHAN, BRIAN K./STAPLES, FIONA: SAGA DELUXE HC #1 € 55,00
    VAUGHAN, BRIAN K./STAPLES, FIONA: SAGA DELUXE HC #2 € 55,00
    WHITTA/ROBERTSON, DARICK: OLIVER TP #1 € 18,70
    KITTELSEN/ZAWADZKI: HEART ATTACK TP #1 € 18,70
    DIGGLE/VITTI: HARDCORE TP #2 RELOADED € 16,50
    HICKMAN, JONATHAN/DRAGOTTA, NICK: EAST OF WEST TP #10 € 18,70

    Den ganzen Beitrag lesen »

    4. August 2020 und noch kein Kommentar

    Bernie kniet sich rein…

    Aufgrund der außergewöhnlich hohen und gehaltvollen Liefermenge des heutigen Tages, gibt es die Neuheiten mal wieder (zusätzlich) auf der Frontseite. Mit einem passenden Bild von Bernie, der zwischen den Kartons kniet…

    Neben den Neuheiten kam mit der US Lieferung auch noch eine fette Backlist mit ins Haus geflattert. Da sind jetzt einige weiterlesen…

    Ascender

    von am 3. August 2020 noch kein Kommentar

    Jeff Lemire, Dutin Nguyen
    Ascender Bd. 1 & 2
    Aus dem Englischen von Bernd Kronsbein
    Splitter, Bielefeld seit 2019, ca. 128 Seiten
    ISBN: 978-3-96219-374-4 & 978-3-96219-375-1

    Jeff Lemire, der Alleskönner und Vielschreiber der englischsprachigen Comic-Szene, hat viele gute Serien in seinem Portfolio – Corporate-Superhelden genauso wie eigenständige Creator-Owned-Stoffe. Ein besonders schöner Titel aus dem Fundus des kanadischen Superstars ist derzeit das „Descener“-Sequel „Ascender“, das Lemire als Autor mit Zeichner Dustin Nguyen umsetzt.

    Zu Beginn des ersten Bandes „Die verwunschene Galaxie“ sind zehn Jahre vergangen, seit im Serienfinale von „Descender“ der Status quo des Universums erschüttert wurde. Im Auftakt zu „Ascender“ leben Menschen und Aliens jetzt ohne verbotene Technologie auf ihren Planeten. Die diabolische Magierin Mutter und ihre Vampir-Schergen wachen streng über das neue Zeitalter der Zauberei. Als eines Tages ein kleiner bellender Roboter den Weg der jungen Mila kreuzt, verändert sich die Situation schlagartig …

    Wer „Descender“, das damals noch vor Release des ersten US-Heftes einen Filmdeal an Land gezogen hatte, nie gelesen hat, kommt trotzdem problemlos mit „Ascender“ zurecht. Hat man die Abenteuer von Tim-21, Andy und Co. intus, freut man sich indes über das bittersüße Wiedersehen mit alten Bekannten in neuen Rollen – und über mutig fortgeführte Schicksale. Im zweiten Band „Das tote Meer“ tauchen noch mehr „Descender“-Alumni auf, während Lemire zugleich die inhaltliche und chronologische Lücke zwischen den Serien schließt. Besser kann man die Möglichkeiten eines Sequels nicht nutzen, Neuleser sowie Stammleser parallel bedienen.

    Zeichner – Künstler – Dustin Nguyen entzückt wie gewohnt mit seinen leichten Aquarellbildern, die zur Science Fantasy von „Ascender“ noch besser passen als zur Space Opera von „Descender“ (man kann sich fast nicht mehr erinnern, dass er früher starke Ausgaben zum Bat-Traditionstitel „Detective Comics“ von Harley Quinn Schöpfer-Paul Dini, aber auch eine „American Vampire“-Miniserie von Scott Snyder illustrierte). Es verblüfft nach wie vor, dass Nguyen in diesem zarten Stil selbst Monster, Gewalt und Verlust abbilden kann.

    „Ascender“ ist ein perfektes Sequel, das sich nicht in der eigenen Kontinuität verliert: große wunderschön umgesetzte SF-Comic-Magie aus Jeff Lemires unendlichen kreativen Weiten. Und schon jetzt an „Descender“ vorbeigezogen.

    Christian Endres

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    3. August 2020 und noch kein Kommentar

    Jeff Lemire, Dutin Nguyen
    Ascender Bd. 1 & 2
    Aus dem Englischen von Bernd Kronsbein
    Splitter, Bielefeld seit 2019, ca. 128 Seiten
    ISBN: 978-3-96219-374-4 & 978-3-96219-375-1

    Jeff Lemire, der Alleskönner und Vielschreiber der englischsprachigen Comic-Szene, hat viele gute Serien in seinem Portfolio – Corporate-Superhelden genauso wie eigenständige Creator-Owned-Stoffe. Ein besonders schöner Titel aus dem Fundus des kanadischen Superstars ist derzeit das „Descener“-Sequel „Ascender“, das weiterlesen…

    Audiofile – Nummer drei – Bernie mal ausführlich

    von am 31. Juli 2020 noch kein Kommentar

    Bernies garstiges Geblubber – die Comic-Version der Halbjahresbestellung

    Wie versprochen gibt es diesmal ein Gespräch mit Bernie. Er erzählt seine Version der Halbjahresbestellung… und ist nicht zu stoppen. Deswegen hat dieser Beitrag mit dreißig Minuten auch leichte Überlänge. Zum ersten mal. Wir geloben Besserung wünschen euch aber trotzdem viel Spaß…

    Wir hatten ihn!

    ps Mit Philipp von nerds gegen stephan hatte ich am Donnerstag morgen auch wieder ein Date. Teil zwei unserer Unterhaltung wurde aufgezeichnet. Auch diesmal bin ich gespannt, mich selbst zu hören. Sollte nächste Woche online gehen…

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    31. Juli 2020 und noch kein Kommentar

    Bernies garstiges Geblubber – die Comic-Version der Halbjahresbestellung

    Wie versprochen gibt es diesmal ein Gespräch mit Bernie. Er erzählt seine Version der Halbjahresbestellung… und ist nicht zu stoppen. Deswegen hat dieser Beitrag mit dreißig Minuten auch leichte Überlänge. Zum ersten mal. Wir geloben Besserung wünschen euch aber trotzdem viel Spaß…

    Wir hatten ihn!

    ps Mit weiterlesen…

    Basement Tales #8

    von am 29. Juli 2020 noch kein Kommentar

    The Dandy Is Dead präsentiert
    BASEMENT TALES – Vol. 8: KOPFLOS
    Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2020, 48 Seiten
    Heft in wiederverschließbarem Beutel mit Beilagen
    ISBN 978-3-947652-15-0 / 7,90 €

    Das zweifellos notwendige Gänsehaut-Potenzial einer guten Horror-Kurzgeschichte ist das Fundament, auf dem der Verlag The Dandy Is Dead seine BASEMENT TALES-Reihe aufgesetzt hat.

    In der Folge 8, die soeben erschienen ist, reichen sich Ina Elbracht („Panoptikum“), Fabienne Siegmund („Der Weg der Vier“), David Gray („Feuchtgebiete oder Ein Tee für Mrs Stapledon“) und Christian Endres („Angry Bird“) die „Maurerkelle“, die diesmal das Etikett KOPFLOS trägt, weiter und ergänzen mit dieser „Vol. 8“ meisterhaft die vorhergehenden sieben (immer noch lieferbaren) Heftchen/Bausteine. Die „Ritzen“ zwischen den im Heft enthaltenen allesamt hochwertigen und unterhaltsamen Stories verfugen kunstvoll die vier beiliegenden Poster von Sandra Anstätt, Linda Walgenbach, Henrik Elburn und SEC7.
    Ob dieses Kellergeschoss jemals fertig-erzählt sein wird, wissen nicht einmal die Fledermäuse in den dunklen Ecken oder die blind(geprägt)en Skarabäen an den Wänden, allerdings ist man als Leser oder Leserin durchaus geneigt, solange bei der Lektüre weiterhin die erwünschte Gänsehaut entsteht, den Baufortschritt noch eine Weile zu verfolgen.

    Horst Illmer
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    Basement Tales #8
    via e-mail im Laden bestellen

    29. Juli 2020 und noch kein Kommentar

    The Dandy Is Dead präsentiert
    BASEMENT TALES – Vol. 8: KOPFLOS
    Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2020, 48 Seiten
    Heft in wiederverschließbarem Beutel mit Beilagen
    ISBN 978-3-947652-15-0 / 7,90 €

    Das zweifellos notwendige Gänsehaut-Potenzial einer guten Horror-Kurzgeschichte ist das Fundament, auf dem der Verlag The Dandy Is Dead seine BASEMENT TALES-Reihe aufgesetzt hat.

    In der Folge 8, die soeben erschienen ist, reichen weiterlesen…

    COZMIC

    von am 27. Juli 2020 noch kein Kommentar

    René Moreau & Michael Vogt (Hrsg.)
    COZMIC
    Die phantastische Comic-Anthologie – Vol. 02
    Stolberg, Atlantis, 2020, 94 Seiten
    ISBN 987-3-86402-667-6 / 19,90
    Großformatiges Hardcover

    Wenn es Prosa-Anthologien schon schwer haben, die Aufmerksamkeit des Lesepublikums zu gewinnen, so ist das für Comic-Anthologien fast unmöglich. In der steten Flut wöchentlicher Neuerscheinungen, die ja inzwischen nicht nur bei den Heftchen, sondern auch bei den Alben für ein dermaßenes „Schnell-drehen“ sorgt, dass selbst die ausgepufftesten Nerds „ins Schwimmen“ kommen, bedarf es einiger Chuzpe, diesem Trend die Stirn bieten zu wollen.

    Furchtlosigkeit im Kampf um Leser, Engagement für das geliebte Genre, unbedingter Glaube ans eigene Produkt – all dies darf man bei René Moreau und Michael Vogt, den Herausgebern von COZMIC, ebenso voraussetzen wie beim Atlantis Verlag, dem inzwischen gar nicht mehr so kleinen „Kleinverlag“, in dem DIE PHANTASTISCHE COMIC-ANTHOLOGIE erscheint.
    Nach dem Start im letzten Jahr liegt/steht jetzt im Frühsommer 2020 die Nummer 2 in den Comic-Shops und Buchhandlungen. Das Großformat und der feste Einband deuten bereits darauf hin, dass auch dieser Band über den Tag hinaus Haltbarkeit und Wert erstrebt. Das Coverbild von Meike Schultchen ist um gleich mehrere Klassen attraktiver als beim Startband (und auch beim für den Herbst angekündigten Band 3 scheint sich dies positiv fortzusetzen).
    Inhaltlich ist das Konzept natürlich unverändert: Die Fortsetzungsgeschichten von Schultchen und Maximilian Meier gehen in die zweite Runde, zu Brill/Vogts Mega-Erfolgs-Serie „Ein seltsamer Tag“ (u. a. in phantastisch!) und zu Spree/Wiesers „Die Abenteuer des Raumschiffs EXODUS“ gibt es neue Episoden und von dem halben Dutzend Kurzgeschichten haben mich vor allem die von Frauke Berger („Nachtfalter“) und Endres/Hulm („Narben machen sexy“) überzeugt. Fasziniert war ich von den sechs Seiten von Ingo „Krimalkin“ Lohse („Bilder der fließenden Welt“), die eine Verbeugung vor den Großmeistern Moebius und Druillet machen, jedoch mit starken „Eigenheiten“ aufwarten. Wenn man dann noch Olaf Brills erschöpfend-ausführlichen Artikel über den SF-Comic LUC ORIENT hinzunimmt, sind die fast 100 Seiten fast zu wenig für diesen wunderbaren Überblick über die Vielseitigkeit der einheimischen Comic-Szene.

    Wünschen wir uns also, dass COZMIC seine „Mission“ noch einige Ausgaben lang fortsetzen kann – und damit zeigt, dass auch der Comic (über den Tages-Strip hinaus) für kürzere Geschichten durchaus geeignet ist.

    Horst Illmer
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    COZMIC
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    27. Juli 2020 und noch kein Kommentar

    René Moreau & Michael Vogt (Hrsg.)
    COZMIC
    Die phantastische Comic-Anthologie – Vol. 02
    Stolberg, Atlantis, 2020, 94 Seiten
    ISBN 987-3-86402-667-6 / 19,90
    Großformatiges Hardcover

    Wenn es Prosa-Anthologien schon schwer haben, die Aufmerksamkeit des Lesepublikums zu gewinnen, so ist das für Comic-Anthologien fast unmöglich. In der steten Flut wöchentlicher Neuerscheinungen, die ja inzwischen nicht nur bei den Heftchen, sondern auch bei den Alben für ein weiterlesen…

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