Kartenspiele

Bang!

von am 19. Oktober 2013 1 Kommentar

Bang!(Abacusspiele 2002)Metadaten

Verlag: Abacusspiele (2002)
Autor: Emiliano Sciarra
Kategorie: Italowestern-Kartenspiel

Das Spiel

Spielziel: Je nach Rolle muss man entweder den Sheriff töten, alle Outlaws/Gesetzlosen und den Abtrünnigen/Kopfgeldjäger ausschalten oder als letzter überleben.
Das Gemeine: Außer dem Sheriff ist keine Rolle von vornherein bekannt. Außerdem kann man ohne Hilfsmittel nur die direkten Nachbarn angreifen und muss sich so ggf. Leiche für Leiche zum eigentlichen Ziel vorarbeiten.
Spielablauf: Jeder Spieler erhält verdeckt eine Rollenkarte. Als Rolle gibt es Sheriff, Abtrünniger, Gesetzloser, Hilfssheriff. Der Sheriff legt seine Identität sofort offen, alle anderen halten ihre geheim. Jeder erhält weiterhin eine Charakterkarte. Jeder Charakter hat einen vertrautklingenden Namen (z.B. Bart Cassidy, Calamity Janet oder Willy the Kid), eine individuelle Anzahl an Lebenspunkten und eine Spezialfertigkeit. Dann erhält jeder eine Anzahl Handkarten, die der Anzahl seiner Lebenspunkte entspricht. Handkarten sind beispielsweise Waffen, Gegenstände, Ereignisse sowie Bang!- und Fehlschuss-Karten.
Je nach Charakter kann der Zug eines Spielers leicht variieren. Grundsätzlich ist der Ablauf aber folgender:
Am Anfang seines Zuges zieht der Spieler zwei Karten. Dann kann er soviele Karten ausspielen, wie er will. So kann er sich ausrüsten, die Ausrüstung von Mitspielern sabotieren, einen Mitspieler zum Duell fordern, Postkutsche oder Indianer heraufbeschwören, etc. Er kann auch ganz klassisch auf einen Mitspieler in erreichbarer Entfernung schießen, indem er eine Bang!-Karte legt. Im Gegensatz zu den anderen Karten darf er nur eine Bang!-Karte je Zug ausspielen. Kann der Spieler diese nicht mit einer Fehlschuss-Karte abwehren, verliert er einen Lebenspunkt. Am Ende seines Zuges wirft der aktive Spieler soviele Handkarten ab, bis er sein Handlimit in Höhe seiner aktuellen Lebenspunkte erreicht hat.
Spielende: Sobald der Sheriff stirbt, sprich: seinen letzten Lebenspunkt verliert, und noch Gesetzlose leben, haben die Gesetzlosen gewonnen. Sind zu diesem Zeitpunkt auch alle Gesetzlosen tot, so hat der Abtrünnige gewonnen. Sind alle Gesetzlosen und der Abtrünnige tot, dann hat der Sheriff zusammen mit seinen Hilfssheriffs gewonnen. Der Gruppengewinn gilt auch für die bereits verstorbenen Gruppenmitglieder post mortem 🙂

Beachtens- und Bemerkenswertes:

The Bullet: Die Sonderausgabe von Bang! kommt in einer schicken Patronenoptik. Sie enthält die Erweiterungen High Noon, Dodge City und A Fistful of Cards sowie spezielle Charaktere wie Claus "The Saint" und einen schicken wenn auch billigen Sheriff-Stern. Der Nachteil ist, dass in dieser Verpackung Charaktertableau und Ausstanzpatronen keinen Platz haben. So muss man auf die patronendekorierte Rückseiten der nichtbenutzten Charakterkarten zurückgreifen.
Spieleranzahl: Das Spiel ist für 4 bis 7 Spieler. Die Erweiterung Dodge City bringt Sonderregeln, mit denen das Spiel auch für 3 oder 8 Spieler möglich ist.
Spezielle Gegenstände: Sehr schön ist beispielsweise die Vorstellung, dass ein Charakter ständig ein Fass mit sich herumschleppt, um im entscheidenden Moment dahinter in Deckung gehen zu können. Auch das angezündete Dynamit, das immer im Kreis herum weitergegeben wird, bis es hochgeht, hat seinen komödiantischen Spannungsfaktor. Falls eine Entscheidung zu treffen ist, ob z.B. das Dynamit in der eigenen Hand explodiert, wird ganz westernklassisch durch Kartenziehen entschieden. Jede Karte (außer Rollen- und Charakterkarten) hat eine klassische Pokerkennzeichnung, z.B. Herz 10. Dynamit geht bei Pik 2-9 hoch. Hat man das Dynamit in der Hand und zieht blöderweise die Pik 7 – tja, schade…

Gerd hat am 25.11. folgendes hinzugefügt:

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Bang!
im Webshop oder via e-mail im Laden bestellen

Metadaten
Verlag: Abacusspiele (2002)
Autor: Emiliano Sciarra
Kategorie: Italowestern-Kartenspiel
Das Spiel
Spielziel: Je nach Rolle muss man entweder den Sheriff töten, alle Outlaws/Gesetzlosen und den Abtrünnigen/Kopfgeldjäger ausschalten oder als letzter überleben.
Das Gemeine: Außer dem Sheriff ist keine Rolle von vornherein bekannt. Außerdem kann man ohne Hilfsmittel nur die direkten Nachbarn angreifen und muss sich so ggf. Leiche für Leiche zum eigentlichen Ziel vorarbeiten.
Spielablauf: Jeder Spieler

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Wenn drei eine Reise tun… WHI in Dresden

von am 14. Oktober 2013 5 Kommentare

Dass wir in Würzburg eine rege Gemeinde von Warhammer Invasion Spielern haben, ist hier schon öfter erwähnt worden. Dass ich selbst mit Feuer und Flamme dabei bin auch. Ohne Ambitionen natürlich, sondern viel mehr aus Spieltrieb und Freude an Fantasy-Settings und deren Belebung in spielerischem Umfeld. Klar haben wir hier bei uns auch wirklich gute und vor allem ambitionierte Spieler. Erstaunlich also, dass ausgerechnet wir drei: Wilhoe, Kiddy und meine Wenigkeit die einzigen waren, die dem Aufruf im Forum gefolgt sind, sich weit in den Osten zu begeben, um in Dresden an der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen. Ausgerechnet wir drei, die eigentlich immer nur Spass am Spiel im Vordergrund stehen haben und bei regionalen Turnieren nie gut abgeschnitten haben.

Nichts desto trotz sind wir am Samstag Richtung Dresden aufgebrochen um uns in das Abenteuer DM 2013 zu stürzen. Was wir dann Samstag Abend und am nächsten Tag bei der Deutschen Meisterschaft erleben durften, hat uns alle drei für die lange Anreise mehr als entschädigt. Dresden ist eine wunderschöne Stadt mit einem sensationellem Nachtleben. Trotz der Temperaturen und dem Regenwetter, war die Dresdener Neustadt die ganze Nacht von fast schon mediteraner Lebendigkeit erfüllt. Neben unendlich vielen Clubs und Kneipen gibt es mitten in der Partymeile eine sensationelle Spielekneipe. Tatsächlich funktioniert dieses Konzept sogar so gut, dass es in Dresden zwei Locations gibt, die hunderte von Spielen zur Verfügung stellen, in Zusammenarbeit mit Verlagen und örtlichen Spieleshops. Im "Barnaby", in bester Lage muss man sogar Tische reservieren, obwohl der Schuppen eher großzügig dimensioniert ist. Mit ein paar anderen Teilnehmern, die auch schon am Vorabend angereist sind und den supernetten Locals, die die ganze Chose organisiert haben, hatten wir einen feuchtfröhlichen und entspannten Abend in der Partymeile von Dresdens Neustadt. Der Abend war fulminant und fast schon ein wenig beängstigend (feucht)fröhlich. Alleine die Leute und die Stimmung wären einen erneuten Besuch wert.

Das Turnier am nächsten Tag war alles, was man sich wünschen kann. Spannend, kameradschaftlich, fast freundschaftlich, toll organisiert und auch wieder, wie bereits der Vorabend, in einer Traum-Location.

Wir hatten alle unseren Spass, haben neue Freunde gefunden und eine Stadt kennengelernt, die uns wirklich in den Bann gezogen hat. Dass unsere Platzierung bei der DM dann nicht für die Endrunde gereicht hat, war völlig nebensächlich. Diese Plätze sollten den ernsthafteren und besseren Spielern vorbehalten sein. Wir haben neben unseren 10. bis 18. Plätzen eine Menge Spaß und positiver Eindrücke mitnehmen können. Für mich war der Trip eine sehr schöne Erfahrung und die Bestätigung, dass wir in Würzburg auch vieles richtig machen. Vielleicht kann unser Laden eine ähnliche Anlaufstelle für Gleichgesinnte sein, die auf diese Art ihren Spaß haben. All die Signieraktionen und Festivitäten, die wir für euch organisiert haben, konnten zwar immer nur ein paar von euch erreichen, aber die Summe von all den Treffen, Turnieren, Lesungen und anderen Veranstaltungen haben auch in Würzburg und in der Umgebung eine Stimmung erzeugt, die mich hoffnungsvoll in die nächsten Jahre blicken lässt. Vielleicht können wir alle zusammen noch mehr erreichen. Wir sind dabei und bieten euch eine Plattform und eine Heimat. Dass das funktioniert haben wir drei dieses Wochenende gesehen.

Danke an alle, die dabei waren und auch an alle anderen, vor allem an unsere Gastgeber. Danke für das schöne Wochenende und auch danke für die Anregungen und guten Ideen, die ihr uns gegeben habt.

 P. S.: Platz 18 war natürlich ich. Immerhin mit doch einigen gewonnenen Spielen 😉

P. P. S.: Das Endergebnis der DM und ein paar Bilder gibts demnächst im Forum und in der Gallerie.

Dass wir in Würzburg eine rege Gemeinde von Warhammer Invasion Spielern haben, ist hier schon öfter erwähnt worden. Dass ich selbst mit Feuer und Flamme dabei bin auch. Ohne Ambitionen natürlich, sondern viel mehr aus Spieltrieb und Freude an Fantasy-Settings und deren Belebung in spielerischem Umfeld. Klar haben wir hier bei uns auch wirklich gute und vor allem ambitionierte Spieler.

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Es war einmal…

von am 14. September 2013 Kommentare deaktiviert für Es war einmal…

Es war einmal... (Amigo 1997)Metadaten

Verlag: Amigo Spiele (deutsche Erstauflage 1997), Pegasus Spiele (Neuauflage September 2013)
Autoren: Richard Lambert, James Wallis, Andrew Rilstone
Kategorie: Karten-Loswerd-Spiel

Das Spiel

Spielziel: Man muss ein Märchen erfinden und dabei seine Karten einschließlich einer Karte mit einem typischen Märchenschlusssatz loswerden.
Das Gemeine: Jeder Spieler hat eine andere Märchenendekarte und kann mit Karten das Märchen des Mitspielers unterbrechen, um das Märchen in Richtung des eigenen Schlusssatzes zu lenken.
Spielablauf: Jeder Spieler erhält verdeckt eine Märchenendekarte. Diese hält er bis zum Spielende geheim. Zusätzlich erhält jeder eine bestimmte spielerabhängige Anzahl von Erzählkarten. Diese enthalten entweder einen Begriff oder können zusätzlich als Unterbrechungskarte für eine bestimmte Gruppe von Begriffen (z.B. Charaktere, Gegenstände, Orte, Eigenschaften oder Ereignisse) gespielt werden. Der erste Spieler fängt an und beginnt stilecht mit "Es war einmal…" ein Märchen zu erzählen. Sobald er einen Begriff nennt, den er auf einer Karte hat, kann er diese Karte ablegen. Das macht er solange, bis er ein Märchenende erreicht hat, dass zu seinem Schlusssatz passt, oder er von einem anderen Spieler unterbrochen wird. Unterbrechen kann ein Spieler auf zwei Arten: Er legt seinerseits eine Karte mit einem Begriff ab, den der aktuelle Erzähler gerade genannt hat (man sollte also immer aufpassen, dass man möglichst die typischen Märchenbegriffe vermeidet – irgendein Mitspieler könnte ihn auf der Hand haben). Oder er legt eine Unterbrechungskarte für die entsprechende Gruppe, sobald der aktuelle Erzähler ein Karte dieser Gruppe abgelegt hat. Der unterbrechende Spieler nimmt den Faden der bis dahin erzählten Geschichte auf und erzählt sie weiter, wobei er seinerseits versucht, seine Karten loszuwerden und auf sein eigenes Märchenende hinzusteuern.
Spielende: Sobald ein Spieler seine Erzähler-Karten losgeworden ist und dann einen Schluss erreicht hat, so dass er seine Märchenende-Karte legen kann, hat er das Spiel gewonnen.

Beachtens- und Bemerkenswertes:

Netter Nebeneffekt: Braucht man mal einen schnellen einfachen Plot für’s Rollenspiel, kann man einfach ein paar Karten ziehen, in eine passende Reihenfolge bringen und tataaaa… 😀
Anregung: Wer mit der Märchenthematik nicht soooo viel anfangen kann, kann das Spielkonzept auf andere Settings umarbeiten. Mit typischen Begriffen läßt sich "Es war einmal…" einfach in ein "Neulich in den Schatten…", "In einem fernen Jahrhundert in einer Galaxis weit weit entfernt…" oder "Damals als die Menschen noch von nichts wussten…" umfunktionieren.

Metadaten
Verlag: Amigo Spiele (deutsche Erstauflage 1997), Pegasus Spiele (Neuauflage September 2013)
Autoren: Richard Lambert, James Wallis, Andrew Rilstone
Kategorie: Karten-Loswerd-Spiel
Das Spiel
Spielziel: Man muss ein Märchen erfinden und dabei seine Karten einschließlich einer Karte mit einem typischen Märchenschlusssatz loswerden.
Das Gemeine: Jeder Spieler hat eine andere Märchenendekarte und kann mit Karten das Märchen des Mitspielers unterbrechen, um das Märchen in Richtung des eigenen Schlusssatzes

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Warhammer Invasion – das Ende der Sommerpause gleich nach dem Sommerfest!

von am 19. August 2013 1 Kommentar

KataklysmusAm Tag nach dem Sommerfest gibt es auch gleich das erste Turnier der neuen Saison. Eigentlich sollte es ja ein Multiplayer-Turnier werden. Mit den Brandneuen Regeln der Kataklysmus Erweiterung. Leider ist der Container auf "Hoher See" durch widrige Umstände zu lange aufgehalten worden, um noch ein faires Turnier mit den neuen Regeln zu gewährleisten. Deswegen wirds jetzt nix mit Teamplay. Trotzdem soll das Eröffnungsturnier etwas Besonderes sein. Die Frage war: "Highlander" oder "Ross & Reiter". Beides recht außergewöhnliche Konzepte. Bei "Highlander" darf nach dem Motto "Es kann nur einen geben" jede Karte nur einmal im Deck sein. Interessant und tricky, aber auch ein wenig random. So jedenfalls die Meinung einiger Spieler. Natürlich gibt es auch bei der Ross & Reiter Variante ein paar Zweifel. Ich freu mich drauf!

Das Ziel ist es, ein einfaches, schnell durchschaubares Deck zu bauen, mit dem jeder gut abschneiden kann. Denn der Trick bei "Ross & Reiter" ist es, dass man gar nicht mit dem eigenen Deck, sondern mit fremden Decks spielt. Gewertet wird dann die Plazierung des Decks und die des Spielers. Im Ergebnis schneidet also derjenige am besten ab, dessen Deck für die meisten Spieler funktioniert hat und der sich selbst am besten auf fremde Decks einstellen konnte.

Also, Samstag den 31.August in Hermkes Romanboutique zum Sommerfest kommen und am nächsten Tag, Sonntag der 1.September, gleich in die KHG zum ersten Warhammer Invasion Turnier der neuen Saison!

Näheres gibt es, wie immer im Forum. Torsten beantwortet geduldig alle Fragen und wir freuen uns über jede Menge Teilnehmer. Altbekannte und neue Gesichter!

Am Tag nach dem Sommerfest gibt es auch gleich das erste Turnier der neuen Saison. Eigentlich sollte es ja ein Multiplayer-Turnier werden. Mit den Brandneuen Regeln der Kataklysmus Erweiterung. Leider ist der Container auf "Hoher See" durch widrige Umstände zu lange aufgehalten worden, um noch ein faires Turnier mit den neuen Regeln zu gewährleisten.

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Sommerpause!

von am 26. Juni 2013 Kommentare deaktiviert für Sommerpause!

Nein, keine Angst. Nicht Hermkes Romanboutique geht in die Sommerpause, im Gegenteil, wir fahren im Sommer richtig hoch, mit Signierstunden, Sommerfest und Flohmarkt (seid gespannt!)!

Sommerpause machen unsere Warhammer Invasion Turniere. Nach dem Saisonabschluss am vergangenen Sonntag, ist jetzt erstmal Turnierfreie Zeit angesagt. Einen ausführlichen Bericht zum letzten Turnier gibt es wie immer auf dem Blog unseres allseits beliebten Oberschiedsrichters, Organisators und guten Geistes der WHI Gemeinde, "Torsten". Der sinnige Titel des Beitrages ist "Widerstand, wir brauchen Widerstand!". Bis zum 1. September, dem ersten Turnier der neuen Saison, ist also jede Menge Zeit zum trainieren oder auch die goldene Gelegenheit zum Einstieg.

Warhammer Invasion lässt sich auch prima im Reisegepäck mitnehmen. Die Grundbox mit ein paar eventuellen Erweiterungen für den Familienurlaub – zum kennenlernen und Spaß haben für zwischendurch oder einfach das eigene ausgefuchste Turnierdeck mit ein paar optionalen Karten. So ein Deck passt in die Hosentasche oder auch in den kleinen Rucksack und bietet jede Menge Unterhaltung für gemütliche Abende zu zweit im Sonnenuntergang (ich gelobe es, diesmal ein paar Bilder zu machen… Letzte Jahr war der Eifer einfach zu groß. Invasion am Strand, in der Fewo und in der Kneipe ;-)).

Spieletipp für die Ferien. Für alle, deren Interesse ich jetzt geweckt habe, hier nochmal eine kleine Erklärung zum Einstieg:

Warhammer Invasion ist kein Sammelkartenspiel, obwohl es sicher einige Überschneidungen in der Systhematik gibt. Die Art Kartenspiel nennt sich Living Card Game und wird auch mit konstruierten Decks gespielt. Der große Vorteil ist, dass in den unterschiedlichen Erweiterungsdecks stets ein bestimmtes Kartenarrangement enthalten ist. Man kauft also nicht die Katze Karte im Sack Booster, sondern kann sich gezielt die Decks kaufen, in denen Karten enthalten sind, die zum eigenen Spielstil und zum gewünschten Deck passen. Das Grundset selbst eignet sich sogar als in sich ausgewogenes Familienspiel. Durch den Aufbau um die jeweiligen Zonen der Hauptstätte und die Marker wirkt das Spiel eher wie ein Brettspiel, als ein Kartenspiel. Die im Grundset enthaltenen Karten sind perfekt ausgewogen und geben einen guten Eindruck über die Unterschiede der einzelnen spielbaren Rassen. Mit ein bisschen Anleitung von Paps funktioniert das Spiel schon unter zehn Jahren (Auf einem unserer Turniere musste ich selbst gegen einen achtjährigen Knirps antreten, der mir durchaus paroli bieten konnte…)

Die Invasion Grundbox enthält Karten für bis zu vier Spieler. Mit der "Angriff auf Ulthuan" Erweiterung erhält man dann zwei weitere Rassen und kann damit zu sechst spielen. Die offiziellen Multiplayer Regeln sind zwar erst in der nächsten Erweiterung enthalten, aber im Netz, den einschlägigen Foren oder auch in unserer "Gemeinde", gibt es jede Menge Varianten. Selbst ohne Anleitung sollte es für jeden ein leichtes sein, sich selbst ein Provisorium zu stricken. Gerade Spieleranzahl: abwechselnd – ungerade Anzahl: ähnlich wie "Rundlauf beim Tischtennis und KO System. Wer raus ist, ist raus…

So, jetzt habe ich alles ein bisschen angerissen. Natürlich in der Hoffnung, dass wir im September, nach der Sommerpause massenweise neue Spieler begrüßen können. Wer Interesse hat, kann sich einfach auch bei mir im Ladden melden. Meistens sollte die Zeit für eine detailliertere Erklärung, ein Probespiel oder einen kleinen Battle sein.

Nein, keine Angst. Nicht Hermkes Romanboutique geht in die Sommerpause, im Gegenteil, wir fahren im Sommer richtig hoch, mit Signierstunden, Sommerfest und Flohmarkt (seid gespannt!)!
Sommerpause machen unsere Warhammer Invasion Turniere. Nach dem Saisonabschluss am vergangenen Sonntag, ist jetzt erstmal Turnierfreie Zeit angesagt. Einen ausführlichen

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Warhammer Invasion Turnier -im März am Samstag, den 23.

von am 11. März 2013 Kommentare deaktiviert für Warhammer Invasion Turnier -im März am Samstag, den 23.

Am 1.September 2012 hatten wir in Würzburg unser erstes offizielles WHI Turnier. Seit diesem Zeitpunkt hat es regelmäßig jeden Monat ein Turnier gegeben. Es gibt eine interne Rangliste und rege Diskussionen im Forum. Zusätzlich regelmäßig/unregelmäßige Einführungs-, Demo- und Trainingsrunden Samstags im Laden. (Meistens, wenn ich mit Samstagsdienst dran bin und wir keine Veranstaltung haben). Die Turniere haben wir mittlerweile auf Sonntag gelegt, weil die Räumlichkeiten in der KHG dann fast immer zur Verfügung stehen.

Seit letztem September hat das Spiel viele neue Fans bekommen und viele neue Gesichter waren bei den Turnieren zu sehen. Alle Teilnehmer, vor allem auch alle Neulinge, waren begeistert von der Athmosphäre und dem "Sparring" mit "Profis"… Was man unter Turnierbedingungen lernen kann, ist immer wieder überraschend. Auch wenn meine Plazierungen immer noch regelmäßig weit nach hinten im Feld tendieren, ist das gesamte Teilnehmerfeld näher zusammengerückt und auch weiter hinten plazierte haben immer wieder mal die Gelegenheit, an die Dauerabonnenten des Siegertreppchens kleine Nadelstiche zu verteilen. Ich habe selten in einem Wettbewerb so angenehme Stimmung, so extrem freundschaftlichen Umgang miteinander erlebt – völlig ohne Neidereien oder Streitigkeiten. Die monatlichen Turniersonntage sind spannend – natürlich möchte jeder möglichst gut abschneiden, aber gleichzeitig ist es auch ein Spielplatz für große Kinder und ein entspannter regelmäßiger Austausch.

Dass all das so harmonisch abläuft, ist in erster Linie unseren beiden Judges zu verdanken. Torsten und sein Co-Judge Julian organisieren alles so, dass es reibungslos abläuft und alle ihren Spaß haben. Gespielt wird nach Schweizer System, dadurch relativieren sich die Gegner sehr schnell und auch schwächere Spieler haben ihren Spaß.

Das nächste Turnier ist jetzt ausnahmsweise wieder einmal an einem Samstag. Der dritte Samstag in Folge mit Spiele-Action für mich 😉 Nach dem Cave-Con am vergangenen Wochenende und dem Demo-Spiel für Kolossus am kommenden Samstag, ist dann am nächsten Samstag, dem 23.03.2013 das März-Turnier.

Alle alten Hasen und natürlich auch alle Neulinge sind herzlich willkommen. Regeltechnisch gab es ein paar Neuerungen, die ihr im Brot & Spiele – Forum nachlesen oder dort mit Torsten ausdiskutieren könnt. Demos und Erklärrunden gibt es hier in Hermkes Romanboutique und die meisten Antworten auf Regelfragen sollte ich auch zusammenbringen…WHI

Am 1.September 2012 hatten wir in Würzburg unser erstes offizielles WHI Turnier. Seit diesem Zeitpunkt hat es regelmäßig jeden Monat ein Turnier gegeben. Es gibt eine interne Rangliste und rege Diskussionen im Forum. Zusätzlich regelmäßig/unregelmäßige Einführungs-, Demo- und Trainingsrunden Samstags im Laden. (Meistens, wenn ich mit Samstagsdienst dran bin und wir keine Veranstaltung haben). Die Turniere haben wir mittlerweile auf

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In eigener Sache – Countdown

von am 4. März 2013 1 Kommentar

Das Jahr vergeht wie im Flug und wir hangeln uns von einer Veranstaltung zur nächsten. Am nächsten Wochenende gibt es das Doppelfeature! Nicht vergessen, am Samstag 9.3. Nachmittag signiert bei uns im Laden der Marvel-Zeichner Dalibor Talajić!

…außerdem ist ab Freitag 8.3. bis Sonntag in Aschaffenburg wie alle Jahre die Cave-Con mit unserer Beteiligung. Wir bieten diesmal außer unserem Stand noch "John Sinclair" Kurzabenteuer und Warhammer Invasion Einsteigerrunden an!

das Wochenende darauf findet am Samstag 16.3. bei uns in Hermkes Romanboutique das offizielle öffentliche Demospiel von Kolossus statt. Mit Beteiligung der Autoren und Künstler und anschließender Fragerunde.

auch noch im März, am Samstag dem 23.3 findet das nächste Warhammer Invasion Turnier statt. Einige Regeln wurden überarbeitet und vielleicht sind die Karten neu gemischt!

Das Jahr vergeht wie im Flug und wir hangeln uns von einer Veranstaltung zur nächsten. Am nächsten Wochenende gibt es das Doppelfeature! Nicht vergessen, am Samstag 9.3. Nachmittag signiert bei uns im Laden der Marvel-Zeichner Dalibor Talajić!
…außerdem ist ab Freitag 8.3. bis Sonntag in Aschaffenburg

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Cave Con 2013

von am 7. Februar 2013 Kommentare deaktiviert für Cave Con 2013

caveconNormalerweise schreiben wir hier nur über unseren Laden und unsere Veranstaltungen. Für alles weitere gibt es eigentlich das Forum und die Rubrik Veranstaltungen. Trotzdem möchte ich heute eine Ausnahme machen und über eine Veranstaltung in Aschaffenburg schreiben. Vielleicht, weil ich den Cave-Con in Aschaffenburg auch ein bisschen als unsere Veranstaltung sehe.

Seit 1998 gibt es den Aschaffenburger Cave-Con und fast so lange sind wir dabei. Ich bin mir gar nicht sicher, aber so um 2000 müsste es herum gewesen sein, dass Werner Krebs, der damalige Leiter des Spiel und Freizeitbereiches im Jugend- und Kulturzentrum JuKuz in Aschaffenburg auf uns zugekommen ist, ob wir nicht einen Stand und ein paar Demorunden organisieren könnten. Aschaffenburg hatte damals keinen eigenen Laden und Würzburg lag den Franken näher als Frankfurt. Ohne große Erwartungen haben wir uns auf die Sache eingelassen und sind seither jedes Jahr fest eingeplant.

Kaufmännisch ist das ganze sicher nicht der Hit, aber!

Der Cave-Con ist nach wie vor eine der schönsten und nettesten Rollenspiel Cons, die ich kenne. Die Location ist sensationell, die Leute sind super nett und immer treu und lojal zu unserem Laden gestanden und die Stimmung ist einzigartig entspannt. Trotz einigen Querelen in den letzten Jahren zwischen der Stadt A-burg und der Veranstaltung findet der Cave-Con seit zwei Jahren wieder in den ursprünglichen Räumlichkeiten statt. Der Veranstalter ist nicht mehr das Jukuz selbst, sondern ein eigens gegründeter Cave-Con eV, aber die Tradition ist die selbe geblieben. Ohne die Anfänge mit Werner Krebs, der die Möglichkeiten der Jugendarbeit mit absoluter Hingabe und Aufopferung genutzt hat, sähe das ganze sicher ein wenig anders aus. Eine ähnliche Teamarbeit mit einem Jugendzentrum habe ich mir in Würzburg immer gewünscht, aber leider nie bekommen. Auch die Zusammenarbeit mit der A-burger Rollenspiel-Szene war immer herausragend und ich muss wirklich sagen, dass ich mich jedes Jahr auf diese Veranstaltung freue.

Leider hat natürlich der globale Rollenspielerschwund auch diese Veranstaltung nicht ganz verschont gelassen, deswegen rühre ich auch hier ein wenig die Werbetrommel, obwohl wir selbst an diesem Wochenende samstags im Laden einen Marvel-Zeichner zum signieren haben und am Sonntag Warhammer Invasion Turnier ist. Der Cave-Con ist wirklich eine lohnenswerte Veranstaltung, auch für Würzburger Rollenspieler. Kann doch nicht sein, dass unsere fränkischen Nachbarn ihre Reihen immer mehr mit Tabletoplern füllen müssen ;-), schließlich war der Cave-Con traditionell immer eine Rollenspiel Convention. Also Anfang März ab in die Blechkiste gehüpft und zwei Tage durchgespielt! (Comicfans natürlich dageblieben 😀 – oh Gott man müsste sich teilen können)

Normalerweise schreiben wir hier nur über unseren Laden und unsere Veranstaltungen. Für alles weitere gibt es eigentlich das Forum und die Rubrik Veranstaltungen. Trotzdem möchte ich heute eine Ausnahme machen und über eine Veranstaltung in Aschaffenburg schreiben. Vielleicht, weil ich den Cave-Con in Aschaffenburg auch ein bisschen als unsere Veranstaltung sehe.
Seit 1998 gibt es

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Der erste Gratis Rollenspieltag ist rum…

von am 3. Februar 2013 2 Kommentare

…und es war ein gigantischer Erfolg. Schon am Vormittag im Laden waren viele Interessierte da. Und tatsächlich war trotz des Gedränges viel Raum für Erklärungen und Fachsimpeleien. Martin hat für seinen informativen Insider-Vortrag einen langen Applaus bekommen und auch wir Anderen hatten alle Hände voll zu tun. Ich hatte das Glück, etlichen interessierten Neulingen die Funktionen und den Reiz von Rollenspielen zu vermitteln. Bis wir dann um 13:00 Uhr ins Chambinsky umziehen konnten, standen die Spieler schon bis auf die Straße.

Am Nachmittag liefen dann zeitweilig mehr als zehn verschiedene Spielgruppen parallel und trotz des allgemeinen Geräuschpegels hatten alle Spielleiter und Spieler jede Menge Spaß. Auch unser Konzept mit den Ultra-Kurz-Abenteuern ging super auf und etliche Spielleiter konnten ihr Abenteuer von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr mehrfach leiten. Am Ende waren alle zufrieden und glücklich und mir war ein fettes Grinsen ins Gesicht geschrieben. Trotz aller Skepsis war der Tag ein super Erfolg und ich freue mich auf das nächste Jahr, wenn wir dann mit den Vorbereitungen für den zweiten GRT beginnen können.

All das wäre nicht möglich gewesen, wenn wir in Würzburg nicht eine so tolle Gemeinschaft hätten und all die Freiwilligen unermüdlich erklärt und geleitet hätten. Danke an alle Spielleiter und Helfer. Ihr wart großartig nund es ist schön, dass man auf euch zählen kann. Auch dank euch bin ich allerbester Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr noch eins draufsetzen können. Ideen gibt es bereits jede Menge und einige davon lassen sich bestimmt auch umsetzen.

Ich freue mich, wenn ich euch ein wenig davon zurückgeben kann, vielleicht können wir tatsächlich einige von den guten Ideen als Gratis Abenteuer für das nächste Jahr produzieren und vielleicht können wir schon dieses Jahr wieder ein echtes Rollenspiel-Event veranstalten. Helfer, Interessierte und Ideen habe ich an diesem Tag genug gesehen und gehört. Natürlich werden wir euch bei der Umsetzung zur Hand gehen – mit Rat und Tat. Schließlich wart ihr am 2.2.13 auch für uns da und habt diesen Tag zu einem großen Erfolg gemacht!

Übrigens gibt es auch schon Bilder zu sehen…

…und es war ein gigantischer Erfolg. Schon am Vormittag im Laden waren viele Interessierte da. Und tatsächlich war trotz des Gedränges viel Raum für Erklärungen und Fachsimpeleien. Martin hat für seinen informativen Insider-Vortrag einen langen Applaus bekommen und auch wir Anderen hatten alle Hände voll zu tun. Ich hatte das Glück, etlichen interessierten Neulingen die Funktionen und den Reiz von

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Gratis Rollenspiel Tag Update 03 21.01.13

von am 21. Januar 2013 1 Kommentar

1. Neben den Local Heroes sind an diesem Tag natürlich auch die Spielleiter im Mittelpunkt des Interesses. Wie bereits angekündigt hat Carsten eine sehr nette Idee zu diesem Thema gehabt, die wir natürlich nicht öffentlich diskutieren wollen. Aus diesem Grund hat es heute die erste mail in diesem Zusammenhang von mir gegeben. Wenn jetzt also der ein oder andere Spielleiter noch keine Nachricht von mir erhalten hat, dann habe ich ihn vergessen. Ist nicht böse gemeint, also bitte einfach eine kurze mail an mich und ihr werdet in den Verteiler aufgenommen.

2. Im Central Programmkino gibt es am Samstag vor der Veranstaltung im Laden einen passenden Film. Hiltja hat einen Beitrag dazu unter "Kino Kino" geschrieben…

Gratis Rollenspiel Tag Update 04 21.01.13

Zusätzlich haben wir noch zwei andere Programmpunkte speziell für Einsteiger. Alex Dotor, seit 2008 Chefredakteur von „Quest“ bei der Firma Pegasus-Spiele, wird Einführungsrunden zu "Quest" halten. "Quest" ist eine einfach zu erlernende Form des Rollenspiels im Gewand eines Brettspieles, also genau das richtige für absolute Neulinge und alte Hasen, die ein unterhaltsames Spiel für zwischendurch suchen!

Außerdem haben wir jetzt auch noch geplant, das Miniaturenspiel des Schwarzen Auges mit ins Programm zu nehmen. "Schicksalspfade" ist eine gelungene Mischung zwischen Tabletop und Rollenspiel. Kleine Heldengruppen lösen Abenteuer im Sinne eines Skirmishing Tabletop. "Schicksalspfade" ist einzeln spielbar oder zur Umsetzung von Kampfsituationen in Rollenspielen einsetzbar!

1. Neben den Local Heroes sind an diesem Tag natürlich auch die Spielleiter im Mittelpunkt des Interesses. Wie bereits angekündigt hat Carsten eine sehr nette Idee zu diesem Thema gehabt, die wir natürlich nicht öffentlich diskutieren wollen. Aus diesem Grund hat es heute die erste mail in diesem Zusammenhang von mir gegeben. Wenn jetzt also der ein oder andere Spielleiter

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Gratis Rollenspiel Tag Update 01 13.01.13

von am 13. Januar 2013 7 Kommentare

Spiele Vorstellung eines Prototypen bei der Jubi-Feier 2011

Wie erwartet, hat sich in kurzer Zeit sehr viel getan. Der Rahmen für die Veranstaltung am 2.2. ist im Großen und Ganzen geklärt. Am Vormittag wird sich das Ganze im Laden abspielen. Es gibt, wie gesagt jede Menge Giveaways. Außerdem werden jede Menge Insider, wie Autoren, Spieleerfinder, Verleger und Redakteure aus dem Bereich Rollenspiel vorort sein.

Carsten Pohl, den viele von euch bereits von früheren Veranstaltungen kennen dürften, hat einige Kaninchen aus dem Hut gezaubert und viele unerwartete Anstöße gegeben. Er hat das scheinbar unlösbare Problem gelöst, ein neues Publikum für Rollenspiele zu interessieren und zu begeistern.

Carsten beim 30 jährigen Jubiläum 2011

Während der Vormittag mit Gesprächen und Erklärungen eher theoretisch verlaufen wird, gibt es am Nachmittag die Möglichkeit Rollenspiele selbst auszuprobieren. Von ca 13:00 Uhr bis ca 18:00 stehen uns die Räume des benachbarten "Chambinsky" zur Verfügung. Dort werden mehrere Kurzabenteuer für Einsteiger geleitet, mit vorgefertigten Charakteren, und einer Dauer von 30 – 60 Minuten. Hört sich unglaublich an, ist aber wahr. Wir haben es ausprobiert und es funktioniert. Damit ist, dank Carstens Initiative, die Möglichkeit gegeben, Rollenspiel schnell und plastisch zu vermitteln.

Bisher sind Spielleiter für Call of Cthulhu, John Sinclair und DSA mit von der Partie. Also mindestens drei parallele Gruppen für jeweils drei bis fünf neue Helden. Mitspielen kann jeder, ob Newbe oder alter Hase, der sich mal für so etwas ausgefallenes, wie ein Ultra-kurz-Abenteuer oder ein neues Spielsystem interessiert.

Nach meinem ersten Schrecken, auch wegen meiner eigenen Vergesslichkeit, bin ich jetzt froh, dass sich alles so schnell aufgelöst hat. Ich bin jetzt sicher, dass es jede Menge Spaß geben wird und freue mich, dass das schier unlösbare Problem, Rollenspiele einem neuen Publikum nahe zu bringen gelöst ist. Dank der Kooperation mit dem Chambinsky sind die Räumlichkeiten absolut ausreichend und auch für das leibliche Wohl ist mit dem ein oder anderen Weißbier (oder Cola) gesorgt.

Morgen geht die Mail an meinen Presseverteiler raus und dann werden wir sehen, ob wir nicht ein paar Neulinge gewinnen können, für die schönste Art zu spielen! Wenn alles gutgeht, wird das Ganze ein Riesenspaß und in ein paar Jahren vielleicht ebenso etabliert sein, wie der Gratis Comic Tag. Mögen die Spiele beginnen!

Spiele Vorstellung eines Prototypen bei der Jubi-Feier 2011
Wie erwartet, hat sich in kurzer Zeit sehr viel getan. Der Rahmen für die Veranstaltung am 2.2. ist im Großen und Ganzen geklärt. Am Vormittag wird sich das Ganze im Laden abspielen. Es gibt, wie gesagt jede Menge Giveaways. Außerdem werden jede Menge Insider, wie Autoren, Spieleerfinder, Verleger und Redakteure aus dem Bereich

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Gratis Rollenspiel Tag am 2.2.13

von am 11. Januar 2013 3 Kommentare

Erinnert ihr euch noch an dieses Symbol? Im Juli letzten Jahres haben wir uns prophylaktisch für den "Gratis Rollenspiel Tag" in Deutschland registriert. Der große Erfolg der vergangenen "Gratis Comic Tage" hat uns dazu bewegt und ich habe damals auch einen kurzen Artikel zu diesem Thema geschrieben. Vorstellung, wie das Ganze ablaufen soll hatte ich noch keine – und dann ist Zeit vergangen. Viiiiieeeeel Zeit. Im Gegensatz zum "Gratis Comic Tag", der mittlerweile zu einer festen Institution geworden ist, nicht zuletzt deshalb, weil es dem Initiator gelungen ist, nahezu den gesamten Verlags-Cirkus von dieser Idee zu überzeugen, hinkt der "Gratis Rollenspiel Tag" leider deutlich hinterher. So ist es wohl auch zu erklären, dass mir die ganze Sache völlig entfallen war und ich erst vor kurzem durch einen Nebensatz in einer mail wieder darauf aufmerksam wurde. Stimmt, hoppala, da war was.

Das spricht jetzt nicht direkt für die Veranstaltung (ja, auch nicht für mein Oberstübchen), aber natürlich werden wir definitiv teilnehmen und in irgendeiner Form auch ein Event daraus machen. Im Vergleich zum GCT ist die Sache natürlich nicht ganz so einfach. Klar gibt es für diesen Tag viele Giveaways, scheinbar konnten doch ein paar Verlage motiviert werden, aber verschenken von Comics, um neues Interesse zu generieren, ist natürlich wesentlich einfacher. Rollenspiel braucht mehr Zeit, mehr Platz und Ruhe. Ich kann mir das bei uns im Laden wirklich nicht vorstellen, dass es mehrere Einsteigerrunden für RSP gibt. Platztechnisch das höchste der Gefühle ist es Spiele wie Warhammer Invasion oder Munchkin zu erklären und anzuspielen. Bei manchen Events ist es uns möglich, das Chambinsky mit zu nutzen. Klar, kann ich versuchen, aber ehrlich gesagt, habe ich keinerlei Erwartung, was da auf uns zukommt, bzw ob überhaupt jemand kommt. Interesse hat bisher noch NIEMAND bekundet, weder an dem Tag als Interessent, noch als Helfer oder Ideenlieferant. Gut, das ist jetzt nicht ganz so verwunderlich, der "gigantische Presserummel" und die "endlosen mailings" sind ja auch an mir nicht spurlos vorübergezogen.

Ein Grund mehr, jetzt und hier nochmal aufzurufen, um zu sehen, OB BEI EUCH INTERESSE BESTEHT? Ich hoffe, dass in den nächsten Tagen mein Postfach überquillt, vor Anfragen, Vorschlägen und Unterstützungsangeboten ;-).

Sobald ich irgendetwas erfahren habe, in Bezug auf Location oder geplanten Aktionen, werdet ihr von mir hören. So lange könnt ihr euch erst einmal auf jede Menge Gratis Ware freuen :).

Erinnert ihr euch noch an dieses Symbol? Im Juli letzten Jahres haben wir uns prophylaktisch für den "Gratis Rollenspiel Tag" in Deutschland registriert. Der große Erfolg der vergangenen "Gratis Comic Tage" hat uns dazu bewegt und ich habe damals auch einen kurzen

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Nach der deutschen Meisterschaft – die neuen Termine für Invasion Turniere

von am 29. Oktober 2012 9 Kommentare

Der denkwürdige Moment, als die beiden ersten Plätze des Turniers und später auch der DM in Runde 2 bereits aufeinanderprallen…

Das Ergebnis der Deutsche Meisterschaft in Warhammer Invasion war aus fränkischer Sicht ein voller Erfolg. Die ersten beiden Plätze waren auch die Gewinner der letzten Würzburger Qualifikation. Die Plätze gingen damit zwar leider nach Bamberg, nicht nach Würzburg, blieben aber irgendwie trotzdem in der Familie. Glückwünsche von unserer Seite an Christian Ehmann und an den Zweitplazierten Thomas Scheer.

Der Ablauf der DM in Essen war, wie zu erwarten zumindest schwierig. Auf einer Publikumsmesse, ohne echte Abtrennung und nicht als Turnier kenntlich, wurden die Runden von den Besuchern mit Demorunden verwechselt und die Spieler hatten es mit allerlei Fragen und Ablenkung zu tun. Wer zu diesem Thema noch ein wenig mehr erfahren möchte, kann ja den persönlichen Erfahrungsbericht von Torsten, unserem Lokalmatador nachlesen.

Um jetzt den Würzburger Trainingsrückstand aufzuholen, hat Torsten trotz seines Ärgers über die DM gleich zwei neue Termine für Turniere angesetzt. Wie immer gibt es dazu einen Beitrag im Forum, wo ihr euch anmelden könnt oder euere Fragen posten. Diesmal geht es zwar um keine Qualifikation, aber den Spaß eines Turnieres sollte man sich trotzdem nicht entgehen lassen. Inklusive der Trainingseinheit, wenn man wieder einmal gegen mich gewinnen darf 😉 oder von Torsten eine Lektion in Demut bekommt :-).

Die mail, bezüglich der Termine, möchte ich euch auch nicht vorenthalten (und mich hiermit um weitere Formulierungen drücken)

"Moin Gerd,

die KHG ist die nächsten Wochen verdammt ausgebucht, unter anderem wegen Theatervorstellungen, daher musste ich jetzt diesen Sonntag, den 4.11. nehmen fürs nächste Turnier, sonst wäre es im November gar nichts geworden. Arg kurzfristig, aber hoffentlich kriegen es trotzdem genug mit. Ich stelle dann gleich was in die Foren, Julian bringt dir bald den Aushang vorbei, und du kannst die Mundpropaganda anschmeißen.

Ich habe auch gleich den nächsten Termin klargemacht, am 16.12.

Grüße,
Torsten"

Damit ist klar:

Sonntag der 4.11. ist bereits der nächste Termin und Sonntag der 16.12 das letzte Turnier für dieses Jahr. Samstag 3.11. steht aller Voraussicht nochmal ein Tisch für zwei Paarungen bei uns im Laden. Da können noch die letzen Taktiktests ausgespielt werden.

Der denkwürdige Moment, als die beiden ersten Plätze des Turniers und später auch der DM in Runde 2 bereits aufeinanderprallen…
Das Ergebnis der Deutsche Meisterschaft in Warhammer Invasion war aus fränkischer Sicht ein voller Erfolg. Die ersten beiden Plätze waren auch die Gewinner der letzten Würzburger Qualifikation. Die Plätze gingen damit zwar leider nach Bamberg, nicht nach Würzburg, blieben

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Spiel Essen 2012

von am 19. Oktober 2012 Kommentare deaktiviert für Spiel Essen 2012

Gestern war es mal wieder soweit. Besuch auf der alljährlichen Spiel Essen mit Comic Action. Das ein oder andere Mal habt ihr in diesem Zusammenhang schon Hasstiraden oder Gejammer gehört…
…weil die Messe eine Verbrauchermesse ist und damit eben auch überfüllt und stressig
…weil die Organisation eigentlich unterirdisch ist (Pendelverkehr, Parkplätze, Standnumerierung…) und damit vieles unnötig lang dauert
…weil für viele Aussteller der schnelle Reibach im Vordergrund steht und an vielen Ständen eine widerliche "Billiger Jakob" Mentalität herrscht
…und und und…

 Trotzdem ist die Messe in Essen eine tolle Messe und an keiner anderen Stelle kann man den Spirit der Spiele so atmen (dabei leider auch riechen ;-)) wie in den überfüllten Hallen, in denen tagelang gezockt, gefachsimpelt und konsumiert werden kann. Für mich ist es immer wieder schön und interessant, die aktuelle Stimmung zu analysieren und Trends und Strömungen für unseren Laden zu finden. Die Spiel in Essen ist in jedem Fall auch für Händler interessant, kann man dort doch neue Kontakte knüpfen oder Gesichter zu Kontakten bekommen oder einfach bekannte Gesichter wiedersehen. Die Messe ist ein Kommunikationsknoten zwischen Handel, Verlagen und Endkunden. Irr und chaotisch aber eben auch ungeschminkt und ehrlich. In diesem Jahr hatte ich viele erfreuliche Messekontakte, dabei auch einige neue, natürlich auch ein paar weniger erfreuliche und meistens alte…

Gutes Benehmen und ein guter Auftritt werden belohnt. Das ist nicht nur bei uns im Laden so, von Kundenseite, sondern auch auf Messen von Händlerseite den Lieferanten, Verlagen, Verkäufern und Produzenten gegenüber.

Die Highlights in diesem Jahr haben genau das verstanden. Allen voran die netten Mitarbeiterinnen von Ulisses und mein freundlicher Kundenbetreuer von Games Workshop. Absolute Hochachtung und vielen Dank. Da können sich eigentlich alle anderen eine Scheibe abschneiden. Gesichter zu Stimmen zu bekommen ist eine der essenziellen Möglichkeiten auf Messen, in einer Branche, die auf Außendienst-Mitarbeiter weitestgehend verzichtet. Ist schon ein paar Jahre her, dass das allen bewusst war und umso schöner, dass derartige Impulse heute wieder von einer jungen Generation kommen.

Die positiven Erlebnisse und Gespräche waren absolut dominant in diesem Jahr und der Besuch war, trotz vieler Termine eigentlich recht entspannt. Messen sind immer anstrengend, früh raus, lange Anreise, viele Termine und ab ins Auto und zurückgefahren, spät zu Hause. Gestern war ich abends wirklich gut gelaunt und alles in allem wirklich positiv überrascht. Der Rest sind Kleinigkeiten. Ärgerliche Kleinigkeiten. Unschöne Kleinigkeiten. Arghhhh ich werde grün. Arghhh meine Muskeln wachsen. Arghhh meine Kleider zerreißen…

Beim ersten Flopp habe ich keine Lust Namen zu nennen, aber wenn ich von einer Firma bereits seit über einer Woche keine Ware mehr geliefert bekommen, weil alle Kapazitäten auf die Messe gerichtet sind und ich dann wie ein kleiner Schuljunge bei einem vereinbarten Termin laaaange warten muss, ist das niiicht gut. Abzüge in der B-Note und leichter bis mäßiger Groll. Wenn dann noch nicht einmal die Höflichkeit besteht, mich entsprechend den richtigen Personen vorzustellen, sondern ich in irgendeine Richtung geschickt werde wächst der Groll (der Typ mit dem Hut, geh dich mal brav vorstellen, aber Zeit wird er nicht für dich haben, falls du ihn findest). Schade, mit denen wollte ich eigentlich enger zusammen arbeiten. Schlechter Start.

Der zweite Flopp ist leider auch mehr als lästig und der trifft euch. Ich werde mich nicht mehr über eine Stunde bei irgendeinem Stand anstellen um für euch, meine lieben Kunden ein Variant Cover zu ergattern, das vorher ordnungsgemäß vorbestellt war und zur Abholung bereit liegen sollte. Wenn Verlage solche Sonderausgaben produzieren, dann müssen sie bitte auch dafür sorgen, dass der Ablauf  r e i b u n g s l o s  vonstatten geht. Ich bin auf solchen Messen nicht zum Spaß, habe Termine und hasse es dumm stehen gelassen zu werden und unnötig zu warten. Wenn sich dann Termine durch solchen Dummfug verschieben und auch noch mein nächster Termin zu mir in die Schlange kommt und sich darüber lustig macht, dass ich ja wohl völlig bescheuert sein müsse um so etwas mit mir veranstalten zu lassen, dann geht das über meine Toleranzgrenze hinaus. Gesichtsverlust bei Handelspartnern durch einen unüberlegtes und unwürdiges Verhalten Dritter ist nicht akzeptabel. Also in Zukunft keine Messevarianten mehr.

Gestern war es mal wieder soweit. Besuch auf der alljährlichen Spiel Essen mit Comic Action. Das ein oder andere Mal habt ihr in diesem Zusammenhang schon Hasstiraden oder Gejammer gehört…
…weil die Messe eine Verbrauchermesse ist und damit eben auch überfüllt und stressig
…weil die Organisation eigentlich unterirdisch ist (Pendelverkehr, Parkplätze, Standnumerierung…) und damit vieles unnötig lang dauert
…weil für viele Aussteller der

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Warhammer Invasion Aftermath

von am 9. Oktober 2012 4 Kommentare

Ich, nicht ganz glücklich…

Richtig, mein Ziel war es, ein bisschen besser abzuschneiden, als beim ersten Turnier. Hab ich geschafft. Ich war Vorletzter. Damit war sogar der Trostpreis fort. Hört sich nach wenig Spaß an, stimmt aber nicht.

Es war wieder eine super Stimmung, 14 Spieler diesmal, dafür deutlich mehr aus Würzburg und Umgebung und weniger Angereiste. Das allein macht Hoffnung, dass mit Warhammer Invasion mal wieder eine wachsende fantasyspielende Gemeinde entsteht. Es gab sogar Zaungäste, die einfach nur die Stimmung mitnehmen wollten und sich darüber gefreut haben, mit Gleichgesinnten einen netten Sonntag Nachmittag zu verbringen.

Torsten hat wieder alles super organisiert und diesmal, als alleiniger Judge, selbst nicht mitgespielt. Es gab epische Schlachten (ich selbst hatte eine nicht enden wollende Begegnung über 50 min, normalerweise sollten in dieser Zeit 2-3 Spiele laufen), und die Spielstile der einzelnen Teilnehmer waren extrem unterschiedlich (ja, ich hasse sadistische Dunkelelfen) und daher wirklich kurzweilig. Wer Lust hat, ein paar Eindrücke mitzunehmen, kann einen Blick in die Galerie werfen.

Noch kurz die Fakten in Form der Plazierung:
1. Christian Ehmann – Chaos – 15 – 10:1
2. Thomas Scheer – Dunkelelfen – 12 – 8:2
3. Florian Stumpf – Dunkelelfen – 12 – 8:3
4. Michael Höpfl – Imperium – 9 – 6:4
und Frank Walter – Chaos – 9 – 6:4
und Nico Zuk – Dunkelelfen – 9 – 6:4
7. Sebastian Gerlach – Dunkelelfen – 9 – 6:6
8. Fabian Kern – Zwerge – 6 – 6:6
9. Max Frauenhofer – Hochelfen – 6 – 5:6
10. Markus Dettelbacher – Chaos – 6 – 4:6
und Katharina Zuber – Orks – 6 – 4:6
12. Holger Deinert – Zwerge – 3 – 3:8
13. Gerd Eibach – Hochelfen – 3 – 1:8
14. Rainer Schenker – Zwerge – 0 – 0:9
Christian hat sich damit für die DM qualifiziert, herzlichen Glückwunsch!

manchmal wars richtig knapp…aber das Spiel ist erst zuende, wenn…der Gerd verloren hat 🙁

Allgemeiner Tenor nach der Siegerehrung und Qualifikation des Ersten zur anstehenden Deutschen Meisterschaft war, dass das sicher nicht die letzte Veranstaltung dieser Art bleiben wird. Es sind regelmäßige Funturniere geplant, außerdem haben wir uns wechselseitig "verpflichtet", sowohl bei den wöchentlichen Brettspieletreffen in der KHG (siehe Kalender) als auch beim monatlichen "Brot und Spiele" Treffen im Schelmenkeller (siehe Kalender) weiterhin fleißig die Werbetrommel zu rühren. Mir wurde das Versprechen abgerungen, wieder mehr Spiele im Laden abzuhalten und dafür Fläche zur verfügung zu stellen. Ja, versprochen. Bis auf weiteres, also bis wir den Umbau im Lager gestämmt haben, wird es mit den Klapptischen im Nebenraum funktionieren müssen. Vorerst ungefähr jeden zweiten Samstag (wenn ich Dienst habe), wird es (zuerst auch in diesem Fall WH Invasion) Spielemöglichkeiten geben. Wer Interesse hat, kann auch andere Spiele vorschlagen, oder einen Termin zum Invasion Probespielenunderklärenlassen vereinbaren 😉

Ich, nicht ganz glücklich…
Richtig, mein Ziel war es, ein bisschen besser abzuschneiden, als beim ersten Turnier. Hab ich geschafft. Ich war Vorletzter. Damit war sogar der Trostpreis fort. Hört sich nach wenig Spaß an, stimmt aber nicht.
Es war wieder eine super Stimmung, 14 Spieler diesmal, dafür deutlich mehr aus Würzburg und Umgebung und weniger Angereiste. Das allein macht Hoffnung,

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Second Chance

von am 24. September 2012 5 Kommentare

Wenn ich gerade frisch erhohlt aus dem Urlaub zurück bin, gibt es als erstes normalerweise eine ganze Latte von Lese-Empfehlungen. Keine Angst, wird es auch diesmal geben, aber nicht ganz so viele, wie sonst. Denn diesmal gab es neben Sport, Sightseeing und eben Lesen noch etwas anderes. Warhammer Invasion. Wir hatten das Spiel dabei und haben 1001 Testspiele, Deckbau und Strategietests gemacht. Das Fieber hatte uns fest im Griff. Zum Teil wegen des großen Erfolges unseres ersten Würzburger Turniers und zum Teil wegen des anstehenden zweiten Qualifikationsturniers für die Deutsche Meisterschaft, das wir für Würzburg zugesprochen bekommen haben. Am 7. Oktober gibt es eine zweite Chance für alle, die sich qualifizieren wollen, oder einfach nur mal zocken wollen. Ich habe das bereits beim ersten geschrieben und kann es nur bestätigen. Das Spiel rockt und macht einfach jedem Spaß. Spielen ist alles und egal ob man im Turnier etwas reißen kann oder will, es ist einfach schön, auch mal in einer solchen Athmosphäre zu zocken. Ihr seid alle willkommen! Erfahrene Spieler und Newbies. Turnierzocker und Spaßspieler.

Und als kleinen Anreiz gibt es neben der Qualifikationsmöglichkeit wieder etliche Preise. Ich bin auf jeden Fall dabei und werde wieder mit meinem gemischten Deck antreten. Ein neuer Versuch mit einem Bündnis der uralten Feinde Elfen und Zwerge vielleicht ein paar Plätze nach vorne zu kommen 😉 Für einen Sieg wird es auch diesmal sicher nicht reichen, aber die Aussicht auf jede Menge Spaß ist einfach verlockend…

Anmelden könnt ihr euch, wie schon beim letzten Mal über das Forum, per email oder direkt vor Ort. Wer noch Fragen hat, oder das Spiel einfach mal kennen lernen möchte, kann gerne vorbeikommen und mich perssönlich fragen. Auch wenn ich kein Regelguru bin, kann ich das meiste sicherlich beantworten oder noch die ein odeer andere Vorbereitungsrunde organisieren. Wir spielen sicher noch ein paar mal im Vorfeld!

Wenn ich gerade frisch erhohlt aus dem Urlaub zurück bin, gibt es als erstes normalerweise eine ganze Latte von Lese-Empfehlungen. Keine Angst, wird es auch diesmal geben, aber nicht ganz so viele, wie sonst. Denn diesmal gab es neben Sport, Sightseeing und eben Lesen noch etwas anderes. Warhammer Invasion. Wir hatten das Spiel dabei und haben 1001 Testspiele, Deckbau und

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Warhammer Invasion Quali-Turnier in Würzburg

von am 3. September 2012 3 Kommentare

Am Samstag fand das erste Warhammer Invasion Turnier in Würzburg statt. Die 18 Teilnehmer kamen nicht nur wegen der Chance auf eine Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft zustande, es war alles in allem eher ein großer Spaß für alle. Meine eigenen Resentiments Turnieren gegenüber, die mich jahrelang davon abgehalten haben, selbst wieder einmal bei einem teilzunehmen, sind völlig ausgeräumt worden. Die Organisation der beiden Judges Torsten und Julian war super und bei allen Teilnehmern stand das Spiel im Vordergrund. Absolute Fairness, freundschaftlicher Umgang und Spass dominierten den gesamten Spieltag. Die bunt gemischten Teilnehmer zwischen 6(!) Jahren (mein einziger Siegpunkt, schluchz) und (ich fürchte) meinen fast fünfzig Lenzen, hatten sogar zwischendurch immer wieder Zeit für kleine Freundschaftsspielchen und gegenseitige Deckanalyse. Sogar ich, der am Ende den LETZTEN Platz belegt hat (willst du den Gerd mal vorne sehen, musst du nur die Liste drehen) gab es viel zu lernen und jede Menge Spaß! Zum Schluss, nach der Siegerehrung, die den ersten Platz für Torsten Krämer und den zweiten für einen der angereisten Gäste, Michael Dauphin bescherte, war auf jeden Fall beschlossen, das war nicht das letzte Turnier in WÜ!

In diesem Zusammenhang werden wir bei uns im Laden die Werbetrommel mächtig rühren. Wer Interesse hat, soll mich einfach ansprechen. Wir machen gerne Kennenlernrunden auch außerhalb der Brot und Spiele Treffen! Das Spiel ist vergleichsweise günstig, leicht zu erlernen und macht jede Menge Spaß. Beim nächsten Turnier will ich definitv ein paar Plätze aufsteigen, also her mit den Anfängern 😉

Endstand:

  1. Torsten Krämer – Dunkelelfen – 15 – 10:2
  2. Michael Dauphin – Chaos – 12 – 9:3
  3. Julian Gräßel – Chaos – 12 – 9:6
  4. Thomas Scheer – Dunkelelfen – 9 – 7:4
  5. Christian Ehmann – Chaos – 9 – 6:4
  6. Thilo Waug – Orks – 9 – 8:7
  7. Michael Höpfl – Imperium – 9 – 6:5
  8. Florian Stumpf – Dunkelelfen – 9 – 7:7
  9. Peter Klügl – Zwerge – 9 – 6:7
  10. Max Frauenhofer – Orks – 6 – 7:7
  11. Joschua Böhm – Hochelfen – 6 – 6:7
  12. Frank Walter – Chaos – 6 – 5:6
  13. Markus Böhm – Orks – 6 – 7:9
  14. Katharina Zuber – Orks – 6 – 5:8
  15. Andreas Böhm – Zwerge – 3 – 5:7
  16. Noah Böhm – Imperium – 3 – 5:9
  17. Stefan Thomä – Imperium – 3 – 3:8
  18. Gerd Eibach – Hochelfen – 3 – 3:9

Am Samstag fand das erste Warhammer Invasion Turnier in Würzburg statt. Die 18 Teilnehmer kamen nicht nur wegen der Chance auf eine Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft zustande, es war alles in allem eher ein großer Spaß für alle. Meine eigenen Resentiments Turnieren gegenüber, die mich jahrelang davon abgehalten haben, selbst wieder einmal bei einem teilzunehmen, sind völlig ausgeräumt

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Warhammer Invasion Turnier

von am 25. Juli 2012 Kommentare deaktiviert für Warhammer Invasion Turnier

Erweiterbare Kartenspiele und der Gerd. Hmm ging lange nicht mehr zusammen. All die TCG mit ihrem "ich muss mehr kaufen um besser zu sein" Mentalität haben viel kaputt gemacht. Ein Spiel – und auch ein Kartenspiel – muss immer schon gut sein, spielbar und ausgewogen, ohne dass man irre Summen ausgeben muss. Gegen Erweiterbarkeit ist nichts einzuwenden, sogar Munchkin und Konsorten sind erweiterbar, ohne, dass das Wettrüsten losgehen muss. Es gibt Spiele, die sind einfach gut. Darunter auch etliche Kartenspiele, was dann einfach nur den Preis nach unten korrigiert, wenn in der Produktion auf aufwändige Spielbretter und große Boxen verzichtet werden kann. Das Beste Beispiel sind all die kleinen, feinen Spielchen aus unserem lokalen DDD-Verlag. Günstig, komplex und riesen Spielspaß. Und dann gibt es da noch die Kartenspiele, die von Anfang an gut sind, aber erweiterbar – wie Munchkin – oder eben Warhammer Invasion. Das Lizenzprodukt von GW wird im englischen Original bei Fantasy Flight und in der deutschen Version vom Heidelberger Spieleverlag produziert und ist einfach genial. Du kaufst die Grundbox und kannst damit spielen. Die Regeln sind relativ simpel zu erklären, für MTG Spieler überhaupt kein Problem und auch ansonsten eigentlich in 15min abzuhandeln. Tipp von mir, lasst euch das Spiel erklären, das Regelheft ist ne Katastrophe und macht die ganze Sache unnötig kompliziert. Normalerweise ist Warhammer Invasion ein zwei Personen Spiel, aber mit ganz einfachen Zusatzregeln auch zu dritt und zu viert spielbar. Mein Favorit ist im Moment die vier Spieler Version. Es gibt beim Heidelberger Spieleverlag ein rege genutztes Forum, etliche Erratas und Klarstellungen zu einzelnen Karten und viele Tipps und Tricks, wie man Decks baut oder eigene Strategien entwickelt.

Alles, was man zum Spielen braucht ist im Grundset. Außerdem gibt es noch zwei regeltechnische Erweiterungen für zwei weitere Rassen (Elfen und Dunkelelfen) und eine zusätzliche Kartenklasse (Legenden) und jede Menge Zusatzkarten in Decks (keine Booster!) Wer will, kann gezielt zukaufen, für den Hausgebrauch sind selbst für die vier Spieler Variante im Grundset plus "Angriff auf Ulthuan" mehr als genug Karten für viele Abende Spielspaß.

Und jetzt kommts. Am Samstag dem 1.September gibt es in Würzburg ein Turnier. Sogar ein Qualifikationsturnier für die Deutsche Meisterschaft in Essen. Das sollte Neulinge und Spaßspieler aber nicht abhalten. Dabeisein ist alles und der Deckbau ist eigentlich wirklich einfach. Schon das Grundset gibt genug für einen potentiellen Sieg her. Mit Torsten ist ein Mann dabei, der die Regeln aus dem ff beherrscht. Er hat im Forum bereits ein neues Thema eröffnet und wird alle eure Fragen zu WH Invasion und zum Turnier beantworten und hier im Laden bin ich natürlich wie immer für euch da, bei Fragen und natürlich auch bei Nachschub-wünschen 😉

Hier die Daten in aller Kürze:
Wann? 1. September 2012
Genauer? Beginn 12 Uhr, Ende spätestens 19 Uhr, Anmeldung bitte bis 11:45 Uhr.
Wo? KHG, Hofstallstr. 4, Würzburg.
Startgebühr? Gibt es keine!
Preise? Gibt es! Und der Sieger qualifiziert sich für die Deutsche Meisterschaft in Essen.
Format? Es gelten die normalen Deckbauregeln inklusive der Restricted/Banned-Listen, und die offiziellen Turnierregeln. Verwendet werden dürfen alle erschienenen Karten bis einschließlich Gefäß der Winde / Vessel of the Winds.

Erweiterbare Kartenspiele und der Gerd. Hmm ging lange nicht mehr zusammen. All die TCG mit ihrem "ich muss mehr kaufen um besser zu sein" Mentalität haben viel kaputt gemacht. Ein Spiel – und auch ein Kartenspiel – muss immer schon gut sein, spielbar und ausgewogen, ohne dass man irre Summen ausgeben muss. Gegen Erweiterbarkeit ist nichts einzuwenden, sogar Munchkin und

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Top Ten Romane

von am 6. Juli 2012 14 Kommentare

Bei unserem letzten internen Treffen hat Marcus den Anstoß zu einer neuen Rubrik gegeben.

Top Ten aller Bereiche – Arbeitstitel war TTT (Tip Top Titel, frei nach dem genialen Politmagazin und in Ermangelung der Möglichkeit es DDD zu nennen, ohne den "Dausend Doden Drollen" auf den Schlipps zu treten, auch wenn Dibb Dobb Diddel deutlich besser klingt :-))

Fangen wir mal mit den Büchern an.

Wir wollen in Zukunft subjektive Bestenlisten lieferbarer Bücher oder Zyklen in den verschiedenen Bereichen der phantastischen Literaturführen. Das soll einerseits als Kauftipp zu verstehen sein, andererseits als exemplarische Dokumentation des Genres. Um zu diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, müssen wir zuerst einmal versuchen, das Genre in gewisser Hinsicht zu definieren. Trifft sich gut, dass ich genau darüber erst vor Kurzem lauthals gemeckert habe und – zu Recht – von Glokta zurechtgewiesen wurde. Ein Grund mehr, mich entsprechend ins Zeug zu legen. Das Thema ist komplex. Mit dem folgenden Schema habe ich versucht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die Verzahnungen und Verzweigungen darzustellen. Selbstverständlich werden wir nicht alle, der aufgezeigten Bereiche abdecken, aber ich denke, für eine grobe Einordnung werden wir in jedem Fall sorgen.

Bis jetzt angedacht sind auf jeden Fall die Bereiche:

Fantasy

  1. Fantasy, im klassischen Sinn, also in etwa High Fantasy, Low Fantasy, Sword and Sorcery, Mythologische Fantasy, Mantel und Degen…
  2. Urban Fantasy, düstere Parallelwelten zwischen Heute, Horror, Krimi und Phantastik
  3. Romantic Fantasy mit Geschichten zum träumen. Engel, Vampire, Dämonen. Geschichten zwischen Kuschelfaktor, Erotik und Thrill

Science Fiction

  1. Weltraum-SF von Military SF à la John Ringo und David Weber zu Space Opera im "Kultur-Universum" oder im Reich der "Sieben Sonnen"
  2. Nachkatastrophen-Roman wie "Metro 2033" oder Endzeitromane wie "Ausgebrannt"
  3. Utopie / Dystopie im Sinne von Near Future oder gesamten Weltentwürfen…

Zwischenbereiche und der ganze Rest

  1. Steam Punk als Zwischenform
  2. Randbereiche wie Thriller, Krimi und Horror – Überraschungstreffer – Bücher die nicht so recht in unser Programm passen wollen, aber halt trotzdem einfach genial sind
  3. Ja und dann noch die Jugendbücher, auch wenn ich bei der Trennung echt Magenschmerzen habe

Damit fangen wir jetzt einfach mal die nächsten Tage an. Updates verstehen sich jeweils als Ablösung der alten Listen. Die Titel sind auf zehn begrenzt. Wenn ein Buch dazukommt, muss eines gehen. Fast wie bei Hermke sucht das Superbuch oder Büchercamp 😉 – Ach ja und lieferbar müssen sie sein! Natürlich sind die Listen personalisiert – Es kann also auch sein, dass es eine Endzeitliste von Hermke, eine von Marcus und eine von Bernie gibt…

Wie immer gilt:
Bei Wünschen und Anregungen fragen sie ihren freundlichen Buchhändler in der Nachbarschaft
und die obligatorische Warnung:
Die EU Gesundheitsminister warnen: Lesen gefährdet ihre Dummheit.

Bei unserem letzten internen Treffen hat Marcus den Anstoß zu einer neuen Rubrik gegeben.
Top Ten aller Bereiche – Arbeitstitel war TTT (Tip Top Titel, frei nach dem genialen Politmagazin und in Ermangelung der Möglichkeit es DDD zu nennen, ohne den "Dausend Doden Drollen" auf den Schlipps zu

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100 Ausgaben Nautilus – hundertmal Abenteuer & Phantastik

von am 28. Juni 2012 Kommentare deaktiviert für 100 Ausgaben Nautilus – hundertmal Abenteuer & Phantastik

Das phantastische Printmagazin Nautilus feiert mit Erscheinen seiner hundertsten Ausgabe ein beachtliches Jubiläum. Ursprünglich noch quasi Nachfolger des beliebten Rollenspielmagazins ZauberZeit, wandelte sich die Zeitschrift mit einer umfassenden  Berichterstattung über die Herr der Ringe-Filmtrilogie alsbald zu einem langlebigen Genre-Magazin für fantastisches Kino, Fantasy & SF-Literatur, Abenteuerspiele und PC-Adventures. Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie ich vor inzwischen 19 Jahren, die von einem Cover von Dionotopia gezierte Erstausgabe hinten in der Romanboutique entdeckte und seitdem zu einem treuen und begeisterten Leser und schließlich auch Mitarbeiter des Heftes wurde, weswegen dieser Beitrag zugeben etwas subjektiv ist.
Zwar hat die Nautilus nach wie vor in Hamburg seinen Heimathafen, unter den zahlreichen Mitarbeitern, von denen viele professionelle Autoren sind, finden sich immerhin auch ein halbes Dutzend (z. T. auch ehemalige) Würzburger locals: Caillean Kompe, Marco Behringer, Christian Endres, Christian Handel, Stephan Spatz und Carsten Pohl.
Das Besondere an der Nautilus ist, dass jede der seit 2006 monatlich erscheinenden Ausgaben einerseits aktuell über alle relevanten Neuerscheinungen informiert, diese Themen andererseits jedoch auch immer von umfassenden Featureartikeln, Interviews, Werkstattberichten und Hintergrundtexten ergänzt werden. Einmalig ist auch das aufwändige und kunstvolle Layout des Magazins, dessen Detailverliebtheit zuweilen etwas verspielt aber nie kitschig wirkt.
Die aktuelle Nummer 100, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema der magischen Verwandlung auseinandersetzt, ist natürlich wieder im Laden zu haben, kann aber auch vorab online durchgeblättert werden:
www.fantasymagazin.de
In diesem Sinne sagt der Comicdealer herzlichen Glückwunsch Nautilus zum Hundertsten und freut sich auf die nächsten 100 Hefte.

Das phantastische Printmagazin Nautilus feiert mit Erscheinen seiner hundertsten Ausgabe ein beachtliches Jubiläum. Ursprünglich noch quasi Nachfolger des beliebten Rollenspielmagazins ZauberZeit, wandelte sich die Zeitschrift mit einer umfassenden  Berichterstattung über die Herr der Ringe-Filmtrilogie alsbald zu einem langlebigen Genre-Magazin für fantastisches Kino, Fantasy & SF-Literatur, Abenteuerspiele und PC-Adventures. Ich kann mich noch gut dran erinnern, wie ich vor inzwischen 19

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Local Heroes: Carsten Pohl

von am 11. Januar 2011 Kommentare deaktiviert für Local Heroes: Carsten Pohl

Waren es zum letzten Event im Laden drei Christians (Endres, Krank, Noeth), so sind es diesmal die drei Carstens ;-). Der dritte im Bunde, neben den bereits vorgestellten Söllmann und Grebe, ist Carsten Pohl. Carsten schreibt seit vielen Jahren regelmäßig Rezis, Berichte und Beiträge in nahezu allen Genremagazinen aus dem Phantastik-Spielebereich. Seine profunde Kenntnis der Szene und seine unzähligen Kontakte machen ihn zu einem Kenner wie kaum einen anderen. Viele von euch werden Carsten bereits von vergangenen Brot und Spiele Conventions oder von Mage Knight Turnieren her kennen. Ja, Carsten hat mehrmals bei der deutschen Meisterschaft ganz oben mitgespielt und war auch am Erfolg des ganzen Würzburger Teams nicht unbeteiligt. Immerhin standen mehrere nationale und internationale Pokale in unserer Vitrine. Wer mit Carsten mal um ein Lagerfeuer gesessen war (auch das zum Beispiel auf Brot und Spiele 😉 ), der kennt seine unermüdliche Energie bei den Werwölfen vom Düsterwald und seinen Spitznamen als Special-Character: "Der Dorfpsychologe". Im richtigen Leben ist er Diplompsychologe. Vielleicht hat das etwas miteinander zu tun?

Carstens Artikel im Magazin Nautilus, für das er seit etlichen Jahren als Stammautor tätig ist, beleuchten meist weite Themengebiete. Dabei entstehen zum Beispiel Artikel über das alte Japan und China im Brett- und Kartenspiel in Nautilus 53: "Carsten Pohl durchleuchtet in "Fernostasien – Von chinesischen Provinzen und japanischen Samurais", oder sein Artikel zusammen mit Caillean Kompe in Phantastisch! 38 "Spielwelten im Cthulhu-Mythos" über die Einflüsse von H. P. Lovecraft auf die Welt der Spiele.

Carstens größter Verdienst sind aber nicht sein Wissen, seine Recherchen oder seine Artikel, sondern sein ständiges Streben, die Phantastik-Szene regional und überregional zu bereichern und die große Faszination dieses Genres nach außen zu tragen. Carsten ist unter anderem der Initiator des Forums auf der Comicdealer-Seite und des Stammtisches der Phantastik Schaffenden. Mit letzterem hat er indirekt solche Events wie unsere Jubiläumsfeier beeinflusst. Carsten hat mit seiner Idee uns allen erst aufgezeigt, welches unglaubliche Potential in unserer Region steckt. Er hat mit dieser Idee all die Individuen aus ihren Schneckenhäusern geholt und eine wirklich kreative und fruchtbare Community geschaffen.

Für seine Initiative gebührt ihm unser aller Dank. Auch wenn seine Veröffentlichungen und Arbeiten weniger spektakulär als die eines Volkan Baga, gern gesehenem Gast auf internationalen Messen, oder eines Christian Krank, gefragter Comic-Colorist in Amerika, so hat er dennoch einen der Ehrenplätze verdient. Ohne ihn wären wir um vieles ärmer. Wir freuen uns, dass er wieder einmal eine unserer Veranstaltungen bereichert und hoffen, dass seine integrativen Fähigkeiten auch zum gelingen dieses Events beitragen. Carsten, ich weiß, du bist eigentlich eher schüchtern, trotzdem möchte ich dich hochleben lassen.

Danke für alles!

Waren es zum letzten Event im Laden drei Christians (Endres, Krank, Noeth), so sind es diesmal die drei Carstens ;-). Der dritte im Bunde, neben den bereits vorgestellten Söllmann und Grebe, ist Carsten Pohl. Carsten schreibt seit vielen Jahren regelmäßig Rezis, Berichte und Beiträge in nahezu allen Genremagazinen aus dem Phantastik-Spielebereich. Seine profunde Kenntnis

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Local Heroes: Dausend Dode Drolle

von am 28. Dezember 2010 Kommentare deaktiviert für Local Heroes: Dausend Dode Drolle

"Dausend Dode Drolle" war ursprünglich der Name eines Midgard Fanzines. Seit 1993 gibt es dieses Magazin mit dem Untertitel "Das Rollenspielmagazin aus Unterfranken" und bereits 22 Ausgaben mit wunderbaren Abenteuern, Ortsbeschreibungen, Rezensionen und vielem mehr sind bisher erschienen. Die Bandbreite geht dabei trotz des Schwerpunktes auf Midgard über ein großes Spektrum und das Magazin hat viele Fans, auch jenseits der Midgardschlange. Die Palette wurde über die Jahre durch einige Abenteuer und Quellenbände ergänzt, sowie durch hübsche Regionalkarten Midgards.

Seit 2007 gibt es jetzt die zweite Schiene. Neben den Rollenspiel Produkten hat der DDD-Verlag mittlerweile eine ganz ansehnliche Palette an Brett- und Kartenspielen veröffentlicht. Dabei arbeitet der Verlag vor allem mit Locals zusammen, bleibt also auch in diesem Sinne unnerfränggisch. Die meisten der bisher veröffentlichten Spiele stammen von den Brüdern Hanno und Wilfried Kuhn und erreichen trotz der günstigen, wenn auch stets absolut professionellen Aufmachung eine unerwartet hohe Komplexität und einen sehr hohen Wiederspielwert. Auch das aktuelle Spiel "1655 – Habemus Papam" bedient sich wieder einer historischen Vorlage. Der Autor, in diesem Fall Christoph Bauer, versteht es auf unterhaltsame Weise recherchierte geschichtliche Fakten mit eingängigen und sinnigen Spielemechanismen zu verbinden. Auch dieses Spiel ist wieder ein Volltreffer für alle Spieler. Ein kleines Bisschen weniger komplex von den Abläufen, deshalb einfacher zu erlernen als die meisten Vorgänger, aber keineswegs langweiliger oder weniger interessant. Habemus Papam war so etwas wie ein kleiner interner Favorit bei unseren Testspielrunden (Gelegentlich kommt meine Spielrunde und ich zu dem Privileg, Spiele in den unterschiedlichsten Entwicklungsstadien austesten zu dürfen).

Carsten Grebe ist, ohne den anderen Mitgliedern der Redaktion auf die Füße treten zu wollen, nicht nur der Geschäftsführer, sondern auch der gute Geist des DDD-Verlages. Umso mehr freut es uns, dass Carsten sich bereit gefunden hat, an unserem Jubiläum anwesend zu sein, ein paar Spiele vorzustellen und ein bisschen aus dem Nähkästchen eines Redakteurs, Spieleverlegers und Herausgebers zu erzählen.

1655 – Habemus Papam

Bauer, Christoph

DDD-Verlag € 14,95

"Dausend Dode Drolle" war ursprünglich der Name eines Midgard Fanzines. Seit 1993 gibt es dieses Magazin mit dem Untertitel "Das Rollenspielmagazin aus Unterfranken" und bereits 22 Ausgaben mit wunderbaren Abenteuern, Ortsbeschreibungen, Rezensionen und vielem mehr sind bisher erschienen. Die Bandbreite geht dabei trotz des Schwerpunktes auf Midgard über ein

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Dausend Dode Drolle

von am 28. Oktober 2009 Kommentare deaktiviert für Dausend Dode Drolle

Campanile_Cover_kl…war ursprünglich der Titel eines regionalen Rollenspielmagazines mit starkem Midgard Schwerpunkt. In den letzten Jahren hat sich der Würzburger Fan-Verlag fast unbemerkt zu einer kleinen, feinen Produktionsstätte für Karten und Brettspiele gemausert.

Neben dem Rollenspielmagazin, diversen Abenteuern und Zubehörmaterialien wurden in den letzten beiden Jahren die Kartenspiele "Die Wiege der Renaissance" und "Uruk, Wiege der Zivilisation", die sich beide mit sehr ausgeklügelten Spielemechanismen an erfahrene Spieler wenden, veröffentlicht. Trotz des sehr günstigen Preises und der kompakten Form waren beide Spiele extrem komplex und hochtaktisch. Nichts zum eben-mal-zwischendurch-lesen-und-los-zocken, aber dafür mit hohem Wiederspielwert. Spiele für ein erfahrenes, nicht durch Komplexität abzuschreckendes, ehrgeiziges Publikum.

Die diesjährigen Publikationen, die allesamt pünktlich zur Spielemesse in Essen fertig geworden sind, haben erstmals ein wirklich weites Spektrum.

Im Bereich Rollenspiele ist tatsächlich wieder eine Nummer des legendären DDD-Magazines erschienen, nebst einer Stadtkarte von "Iggrgard im Waeland", aus der Feder von Sabine Weiss. Damit sollten Midgardianer auf ihre Kosten kommen.

In der Spieleschmiede entstanden diesmal zwei Produkte.

Ein wiederum recht komplexes, sehr schön ausgeglichenes und nicht all zu schwer erlernbares Brettspiel, namentlich "Seidenstraße". Vor einem liebevoll gestalteten Hintergrund gilt es auf dem Netz der Karawanenwege exotische Handelsgüter möglichst schnell und gewinnbringend zu transportieren. Dabei lauern den Händler alle möglichen Gefahren wie Wegelagerer oder Sandstürme auf. Nur mit Taktik und einer Portion Glück wird man am Ende die meisten Edelsteine erwirtschaftet haben. Gewohnt hübsche Aufmachung, hoher Wiederspielwert, interessante Spielmechanismen und vor allem ist das Spiel diesmal nicht im Nimm-mich-mit-und-zock-mich-gleich-Gewand, sondern kommt erwachsen, als vollwertiges Brettspiel daher. Keine Missverständnisse mehr. Wer also meint er kann mit komplexen Mechanismen umgehen, wird hier wieder voll auf seine Kosten kommen.

Spiel Nummer zwei ist mein persönlicher Favorit. "Campanile, der Wettstreit der Türme" kommt wieder im gewohnten Kartenspiel-Format. Die Box ist sehr schön aufgemacht und diesmal wird das Format auch wirklich der Komplexität gerecht. Ein wahnsinnig spannendes, schnell erlernbares, schnell spielbares Kartenspiel. Spontan erlernbar, spontan spielbar aber eben doch mit genug Finesse, dass man die Feinheiten und Mechanismen erst nach einer Weile ganz durchschaut hat. Nach der ersten Runde "Campanile" kann man nicht anders, als gleich nochmal zu zocken… und dann am besten bis spät in die Nacht hinein immer wieder. Ich mag Spiele, die schnell und spontan spielbar sind, bei denen schon das erste intuitive Spielen am Ende zum Erfolg führen kann, oder eben auch nicht. Taktische Feinheiten, die man nach den ersten Runden entwickelt, können zum Sieg verhelfen, aber für mich muss ein Spiel, ab der ersten Partie, bei einem Sieg das Gefühl hinterlassen, dass man es richtig gemacht hat.

Deshalb ist mein Tipp für alle, die gerne mal statt vor der Glotze zu hocken, gesellig zocken wollen: "Campanile" ist ein tolles Spiel für alle. Die Altersangabe auf der Schachtel ist mit "8 Jahren" durchaus realistisch. Die Spieldauer von "30 min" kann bei den ersten Malen auch überschritten werden. Dafür werdet ihr euch wundern, wie die Zeit vergeht, denn egal wie, es wird nicht bei 30 Minuten bleiben.

Hanno & Wilfried Kuhn

Campanile der Wettstreit der Türme

Kartenspiel für 3 bis 5 Spieler

DDD-Verlag

€ 14,95

…war ursprünglich der Titel eines regionalen Rollenspielmagazines mit starkem Midgard Schwerpunkt. In den letzten Jahren hat sich der Würzburger Fan-Verlag fast unbemerkt zu einer kleinen, feinen Produktionsstätte für Karten und Brettspiele gemausert.
Neben dem Rollenspielmagazin, diversen Abenteuern und Zubehörmaterialien wurden in den letzten beiden Jahren die Kartenspiele "Die Wiege der Renaissance" und "Uruk, Wiege der Zivilisation", die sich beide mit sehr

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Wahnsinn in Essen …Impressionen von der Spiel ’09 mit Comic-Action

von am 23. Oktober 2009 Kommentare deaktiviert für Wahnsinn in Essen …Impressionen von der Spiel ’09 mit Comic-Action

Donnerstag war ich auf der diesjährigen "Spiel" in Essen. Die weltweit größte Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele, so lautet die Selbstdefinition.

Eigentlich war das all die Jahre immer ganz nett am Donnerstag dort zu sein, weil ab Freitag Mittag einfach der Besucheransturm gigantisch ist. All die Jahre bin ich am Donnerstag angekommen, habe einen Parkplatz relativ nah am Eingang bekommen, bin gemütlich über die Messe geschlendert und habe mein Pläuschchen mit alten Bekannten gehalten. Die Messe war für mich immer eine recht entspannte Möglichkeit, mich über Neuerscheinungen und deren Relevanz für unseren Laden zu informieren, alte Bekanntschaften zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.

Der Verkaufsrummel war dabei ein erträgliches Übel, trotz mancher Ärgernisse, wie den Ramschpreisen für Ware, die man als Händler selbst im Laden stehen hat und deren Preis dort quasi stündlich verfällt, oder der Verkauf von Novitäten in gigantischen Mengen, die noch gar nicht an den Handel ausgeliefert waren. In den letzten Jahren hatte sich das für mich in erster Linie relevante Segment des Spielwarenhandels, die Rollenspiele, zunehmend an die Gepflogenheiten des Buchhandels angenähert. Printprodukte mit Preisbindung und kein Messeverkauf vor Auslieferung an den Handel. Über die paar Idioten von Spieleverlegern, die meinen, sie müssten ihrem eigenen verbreitenden Handel schaden und die Preise für ein paar schnelle Euro verfallen lassen, konnte man hinwegsehen.

Ja.

Und dann 2009.

Es ist ja eine Besuchermesse. Da gelten Besucherzahlen und Händlerumsätze. Also legen wir die "Spiel ’09 mit Comic-Action" in die Herbstferien. Weiß man als Bayer halt nicht, dass da oben Herbstferien sind. Hätte man sich vielleicht auch nichts dabei gedacht, wenn man es gewusst hätte.

Fehler.

Ich hätte schon misstrauisch werden sollen, als diesmal alle Parkplätze voll waren und ich mein Auto weit entfernt – ohne Shuttlebus – abstellen mußte. Dass mir am Eingang um diese Uhrzeit (ca 10.40 Uhr) bereits Scharen von Besuchern, mit zehn oder mehr bis zum bersten mit Schnäppchen vollgestopften Alditüten entgegenkamen, hätte mir Warnung genug sein sollen. Blind und ahnungslos habe ich mich in mein Schicksal begeben.

Unfassbar, was da bereits am Donnerstag los war. Nachdem man sich einmal in das Gewimmel der ersten Halle gestürzt hatte, war einem die Entscheidung eh abgenommen, was, wie und wann geschehen sollte. Fest eingekeilt in ein schwitzendes, stinkendes Knäuel von Spielern wie aus dem Bilderbuch trieb man auf einem träge dahinströmenden Gewirr anderer solcher Knäuel. Meter um Meter vorbei an Ständen und Spielflächen, ohne eine Chance sich selbstständig zu befreien oder an irgendeiner selbstgewählten Stelle anzuhalten, geschweige denn zu kommunizieren. Eine halbe Stunde später trieb ich das erste mal, sehr zu meiner Überraschung, am Eingang vorbei. Ich war im Kreis geschwommen, obwohl ich die Messe seit vielen Jahren besuche und mich eigentlich wirklich gut auskenne. Na gut ein neuer Anlauf.

Eingekeilt in Menschenknäuel, vorbei an Kinderwagen (wer kann eigentlich so bescheuert sein, seinem Nachwuchs so eine Tortur zuzumuten und ihn in einen solchen Menschenmahlstrom mitnehmen), vorbei an verzweifelten umherwirbelnden Rollstuhlfahrern, die völlig außer Kontrolle wie aus der Umlaufbahn geworfene Sateliten umhertrudeln. Nach gut anderthalb Stunden war ich das erste Mal quer durch die Hallen getrieben und eigentlich nervlich völlig am Ende und absolut ohne Ergebnis. Kein Gespräch, kein Spiel gespielt und eigentlich auch außer den Gerüchen und Geräuschen der diversen Knäuel keine Eindrücke aufgenommen.

Ich bin dann gegen vier wieder gefahren. Frustriert, genervt und mit dem festen Vorsatz, nie mehr nach Essen zu fahren, wenn die Spieletage in die Herbstferien fallen.

Donnerstag war ich auf der diesjährigen "Spiel" in Essen. Die weltweit größte Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele, so lautet die Selbstdefinition.
Eigentlich war das all die Jahre immer ganz nett am Donnerstag dort zu sein, weil ab Freitag Mittag einfach der Besucheransturm gigantisch ist. All die Jahre bin ich am Donnerstag angekommen, habe einen Parkplatz relativ nah am Eingang bekommen, bin gemütlich über

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