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  • Burns kurze Stellungnahme zu € 5,- mehr Hartz IV

    von am 24. Februar 2011

    Warum kommt bei angeblich so viel Wirtschaftswachstum und so geringer Arbeitslosigkeit so wenig beim kleinen Mann an? Warum diese verlogene, monatelang andauernde Diskussion um € 5,-für den Hartz IV Empfänger? Wenn es wenigstens um € 50,- ginge.

    Die wiederholten Aussagen und Selbstbeweihräucherungen unserer Regierung, wie toll sie doch die Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen hätten und die Wirtschaft angekurbelt hätten, zwingen mich dazu, ein paar Worte zu äussern.

    Ich bin wieder mal so entsetzt über das, was sich die Politik in diesem unseren Lande noch erlauben kann und darf. Milliarden über Milliarden für die Pleitebanken, kein Cent für Arme, Ausbildung, Kinder, sozial Benachteiligte, aber mal schnell mit dem Jet zur WM, Frau Merkel. Das ist so eine verlogene Bande.

    „Wir haben weniger Arbeitslose denn je“, lobt sich unsere Regierung selbstbeweihräuchernd.

    Aber wir haben 3,7 Millionen Haushalte, die Hartz IV empfangen, also die mit einem Hungerlohn abgespeist werden, unter einem menschenwürdigen Existenzminimum. Die Berechnungsgrundlage dafür ist tatsächlich das abgesunkene, (her mit den Mindestlöhnen, ihr Bastarde) durchschnittliche Einkommen bei einfachen Arbeitern oder Angestellten.

    Die von der Leyen sagte, in einer von Camille Desmoulin in unserem Forum erwähnten darstellungs-plattformgebenden Runde (Diskussion will ich es nicht nennen, das setzt vorraus, dass da intelligente Menschen Gedanken ausgetauscht hätten – ganz ihrer Meinung, Herr Desmoulin!), € 1250,- brutto wäre doch ein ganz ordentliches Gehalt.

    Ihre Rechnung ist: Bei € 364,- plus Wohngeld, Krankenversicherung, und Kindergeld, hat der Hartzi ja in etwa diese Summe erhalten. (Der Beitrag und die Sendung im Ersten ist schon ein Weilchen her. Ich wollte das aber dennoch aufgreifen, da jetzt gerade erst ein Konsens erreicht wurde)

    Kann man die Politiker, die gegen Mindestlöhne und gegen Anhebung der Hartz IV Sätze und gegen Erhöhung des Kindergelds wettern, nicht bitte mal zwingen drei Monate von einem Bruttogehalt von € 1250,- zu leben? Das wäre doch mal ein Projekt für einen Ausschuss, in welchem sonst wahrscheinlich das Mineralwasser, das auf den Tischen steht schon mehr kostet.

    Das wäre mir ein Vergnügen jene Damen und Herren dabei zu beobachten, wie das bisschen Geld dahin geht, wenn man einmal tankt, den wöchentlichen Großeinkauf für das Nötigste gemacht hat und dann noch gerne mit den 2 Kindern ins Kino möchte. Ich schätze mal überschlagen sind da mal die ersten 200 Euro weg.

    Die Rechnungen braucht ihr sicher gar nicht. Ich hab es nur satt, mir von Menschen, (sofern man Politiker als Menschen bezeichnen kann) die mehr haben als sie jemals ausgeben können, sagen zu lassen, mit was man denn gefälligst auszukommen hat. Und demnach, was noch menschenwürdig sei.

    Soziale Marktwirtschaft nennt sich unser System selbst, ein Witz sondergleichen…

    Die Schere wächst zwischen Arm und Reich und dies ist diesen Schwätzern auf höchster Ebene, wahrscheinlich sogar bewusst und auch durch ein hohes Maß an Inkompetenz und Dummheit, gefördert. Und was wird denn aus € 1250,- in zwanzig Jahren geworden sein und wie viel ist denn das als Rente wenn der Arbeitnehmer 67 ist. Die Menschen brauchen eine Chance, aber neue Arbeitsplätze sind ja faktisch nicht geschaffen worden, das ist ja auch die eigentliche Lüge. Wir verschieben hier ja nur Zahlen. Die Armut, die da heran wächst in einem Staat, der ja erst recht nicht weiß, wie er den Rentnern in den nächsten Jahren ein menschenwürdiges Auskommen geben soll, geschweige denn, wie er die Belastungen auf den Gesundheitsapparat bewältigen soll. Für ihre Altersvorsorge sollen die Menschen selbst mit Sorge tragen, gemäß der sogenannten Gesundheitsreform ist der kleine Mann auch hier schon wieder mehr an den Kosten beteiligt. Wie willste denn von den € 1250,- dafür auch noch was abzwacken. Die Versäumnisse hier und heute, nämlich nicht an der Basis zu beginnen, mit Unterstützung für Bildung und Schaffung von Lehrstellen und in der Folge Arbeit für die Menschen, werden uns noch ganz schön um die Ohren fliegen.

    Ein Schlusswort noch zur Arbeitslosenstatistik. Über 55 jährige, die länger als ein Jahr arbeitslos, sind gelten als schwer vermittelbar und fallen somit aus der Statistik raus. Demoskopisch gesehen, also die Bevölkerungspyramide in Betracht gezogen, ist das aber der Anteil, der am stärksten wächst…ich glaube es gibt aber noch keine richtige Bezeichnung für diese Gruppe, die ja 30 Jahre in die Renten- und Arbeitslosenkassen einbezahlt haben.

    Wie wäre es mit „Arme Schweine“ oder „vom Staat abgerippte Deppen“ (kurz VSAD)?

    Ein zweites Schlusswort zum Wirtschaftswachstum. Das ist (nicht nur) aber bisher hauptsächlich durch den gesunkenen EuroKurs zustande gekommen, weil wir wieder mehr dicke, fette Karren (und andere Exportartikel) an noch reichere Säcke ins Ausland verkaufen, wo sie mit BP Öl überdimensioniert über die Straßen donnern. Und ganz bestimmt nicht auf Grund wichtiger und guter politischer Entscheidungen.

    Und noch ein drittes Schlusswort aus aktuellem Anlass. Für die € 5,– mehr, ihr lieben Hartz IV-ler könnt ihr euch halt leider auch keinen Doktortitel kaufen, der die Türen nach oben öffnet und auf den man großzügig verzichtet, wenn man oben angekommen und Minister ist. Denn dann hat man ja eh Pension, Tantiemen, Aufsichtsratpöstchen bis zum Abwinken.

    von am 24. Februar 2011

    Warum kommt bei angeblich so viel Wirtschaftswachstum und so geringer Arbeitslosigkeit so wenig beim kleinen Mann an? Warum diese verlogene, monatelang andauernde Diskussion um € 5,-für den Hartz IV Empfänger? Wenn es wenigstens um € 50,- ginge.

    Die wiederholten Aussagen und Selbstbeweihräucherungen unserer Regierung, wie toll sie doch die Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen hätten und die Wirtschaft angekurbelt hätten, zwingen mich dazu, ein paar Worte zu äussern.

    Ich bin wieder mal so entsetzt über das, was sich die Politik in diesem unseren Lande noch erlauben kann und darf. Milliarden über Milliarden für die Pleitebanken, kein Cent für Arme, Ausbildung, Kinder, sozial Benachteiligte, aber mal schnell mit dem Jet zur WM, Frau Merkel. Das ist so eine verlogene Bande.

    „Wir haben weniger Arbeitslose denn je“, lobt sich unsere Regierung selbstbeweihräuchernd.

    Aber wir haben 3,7 Millionen Haushalte, die Hartz IV empfangen, also die mit einem Hungerlohn abgespeist werden, unter einem menschenwürdigen Existenzminimum. Die Berechnungsgrundlage dafür ist tatsächlich das abgesunkene, (her mit den Mindestlöhnen, ihr Bastarde) durchschnittliche Einkommen bei einfachen Arbeitern oder Angestellten.

    Die von der Leyen sagte, in einer von Camille Desmoulin in unserem Forum erwähnten darstellungs-plattformgebenden Runde (Diskussion will ich es nicht nennen, das setzt vorraus, dass da intelligente Menschen Gedanken ausgetauscht hätten – ganz ihrer Meinung, Herr Desmoulin!), € 1250,- brutto wäre doch ein ganz ordentliches Gehalt.

    Ihre Rechnung ist: Bei € 364,- plus Wohngeld, Krankenversicherung, und Kindergeld, hat der Hartzi ja in etwa diese Summe erhalten. (Der Beitrag und die Sendung im Ersten ist schon ein Weilchen her. Ich wollte das aber dennoch aufgreifen, da jetzt gerade erst ein Konsens erreicht wurde)

    Kann man die Politiker, die gegen Mindestlöhne und gegen Anhebung der Hartz IV Sätze und gegen Erhöhung des Kindergelds wettern, nicht bitte mal zwingen drei Monate von einem Bruttogehalt von € 1250,- zu leben? Das wäre doch mal ein Projekt für einen Ausschuss, in welchem sonst wahrscheinlich das Mineralwasser, das auf den Tischen steht schon mehr kostet.

    Das wäre mir ein Vergnügen jene Damen und Herren dabei zu beobachten, wie das bisschen Geld dahin geht, wenn man einmal tankt, den wöchentlichen Großeinkauf für das Nötigste gemacht hat und dann noch gerne mit den 2 Kindern ins Kino möchte. Ich schätze mal überschlagen sind da mal die ersten 200 Euro weg.

    Die Rechnungen braucht ihr sicher gar nicht. Ich hab es nur satt, mir von Menschen, (sofern man Politiker als Menschen bezeichnen kann) die mehr haben als sie jemals ausgeben können, sagen zu lassen, mit was man denn gefälligst auszukommen hat. Und demnach, was noch menschenwürdig sei.

    Soziale Marktwirtschaft nennt sich unser System selbst, ein Witz sondergleichen…

    Die Schere wächst zwischen Arm und Reich und dies ist diesen Schwätzern auf höchster Ebene, wahrscheinlich sogar bewusst und auch durch ein hohes Maß an Inkompetenz und Dummheit, gefördert. Und was wird denn aus € 1250,- in zwanzig Jahren geworden sein und wie viel ist denn das als Rente wenn der Arbeitnehmer 67 ist. Die Menschen brauchen eine Chance, aber neue Arbeitsplätze sind ja faktisch nicht geschaffen worden, das ist ja auch die eigentliche Lüge. Wir verschieben hier ja nur Zahlen. Die Armut, die da heran wächst in einem Staat, der ja erst recht nicht weiß, wie er den Rentnern in den nächsten Jahren ein menschenwürdiges Auskommen geben soll, geschweige denn, wie er die Belastungen auf den Gesundheitsapparat bewältigen soll. Für ihre Altersvorsorge sollen die Menschen selbst mit Sorge tragen, gemäß der sogenannten Gesundheitsreform ist der kleine Mann auch hier schon wieder mehr an den Kosten beteiligt. Wie willste denn von den € 1250,- dafür auch noch was abzwacken. Die Versäumnisse hier und heute, nämlich nicht an der Basis zu beginnen, mit Unterstützung für Bildung und Schaffung von Lehrstellen und in der Folge Arbeit für die Menschen, werden uns noch ganz schön um die Ohren fliegen.

    Ein Schlusswort noch zur Arbeitslosenstatistik. Über 55 jährige, die länger als ein Jahr arbeitslos, sind gelten als schwer vermittelbar und fallen somit aus der Statistik raus. Demoskopisch gesehen, also die Bevölkerungspyramide in Betracht gezogen, ist das aber der Anteil, der am stärksten wächst…ich glaube es gibt aber noch keine richtige Bezeichnung für diese Gruppe, die ja 30 Jahre in die Renten- und Arbeitslosenkassen einbezahlt haben.

    Wie wäre es mit „Arme Schweine“ oder „vom Staat abgerippte Deppen“ (kurz VSAD)?

    Ein zweites Schlusswort zum Wirtschaftswachstum. Das ist (nicht nur) aber bisher hauptsächlich durch den gesunkenen EuroKurs zustande gekommen, weil wir wieder mehr dicke, fette Karren (und andere Exportartikel) an noch reichere Säcke ins Ausland verkaufen, wo sie mit BP Öl überdimensioniert über die Straßen donnern. Und ganz bestimmt nicht auf Grund wichtiger und guter politischer Entscheidungen.

    Und noch ein drittes Schlusswort aus aktuellem Anlass. Für die € 5,– mehr, ihr lieben Hartz IV-ler könnt ihr euch halt leider auch keinen Doktortitel kaufen, der die Türen nach oben öffnet und auf den man großzügig verzichtet, wenn man oben angekommen und Minister ist. Denn dann hat man ja eh Pension, Tantiemen, Aufsichtsratpöstchen bis zum Abwinken.

    3 Kommentare zu “Burns kurze Stellungnahme zu € 5,- mehr Hartz IV”

    1. Volker sagt:

      Recht so, ganze 5 Euro mehr, die aber bitte nicht beim Discounter ausgeben!

      Erweitern wir das Ganze doch mal um einen internationalen Aspekt. Betrug ist Betrug, und sollte auch so geahndet werden, aber ist das soviel Schlagzeilen wert? In Nordafrika sterben Menschen für ihre Ideale, ein Kampf, den man hierzulande eigentlich nur zu gut kennt. Aber irgendwie höre ich das Gerede von Sanktionen und Stellungnahmen unserer Politiker und kann es nur zynisch finden. Wie sehr beeindrucken einen Irrsinnigen, der Kampfjets gegen Demonstranten schickt, denn Sanktionen? Stets getreu dem Motto – Menschenrechte und Demokratie für alle (solange der Ölpreis stimmt) 😛

    2. Fleischi sagt:

      Ich stimm dir vollkommen zu 🙂

    3. Oliver L. sagt:

      What? Du beschwerst Dich über gekaufte Doktortitel? Wie kannst Du?! Unser Held, unser Retter, unser strahlender Ritter, der Guttenzwerg hat das auch gemacht! Dann ist das in Ordnung!

      Davon abgesehen stimme ich Dir natürlich zu. Ich finde es ja schon länger fragwürdig, wie man die Christlich-staubigen wählen kann. Oder deren Brüder vom Westerwellenclub. Aber es gibt ja Typen, die von denen richtig überzeugt sind. Gerade beim Guttenzwerg.

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