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  • Der letzte Mensch

    von am 29. März 2021 noch kein Kommentar

    Mary Shelley
    DER LETZTE MENSCH. Roman.
    Übersetzt von Irina Philippi
    Nachworte von Rebekka Rohleder & Dietmar Dath
    (THE LAST MAN / 1826)
    Ditzingen, Reclam, 2021, 585 S.
    ISBN 978-3-15-011328-8 / 26,00 Euro

    Brauchen wir jetzt wirklich noch eine apokalyptische Geschichte, in der es darum geht, dass die Menschheit von einer Seuche dahingerafft wird? Bevor wir darauf antworten, sollten wir doch erst einmal klären, wovon tatsächlich die Rede ist.

    Im Reclam Verlag ist zum Jahresbeginn die Übersetzung von Mary Shelleys (1797–1850) Roman »Der letzte Mensch« erschienen. Ein Buch, das erstmals 1826, also vor fast zweihundert Jahren, das Licht der Welt erblickte. Ein Buch, das (immer noch) in einer Zukunft gegen Ende des 21. Jahrhunderts spielt. Ein Buch, das so verstörend auf seine Zeitgenossen wirkte, dass es jahrzehntelang keine Nachauflagen gab. Ein Science-Fiction-Roman, der auch in Deutschland erst Anfang der 1980er Jahre erstmals (und dann nur stark gekürzt) veröffentlicht wurde.

    Shelley erzählt hier die Lebensgeschichte von Lionel Verney, der in einer weit entfernten Zukunft aus einfachsten Verhältnissen aufsteigt und als Gefährte zweier bedeutender Männer die Welt kennen lernt. Und gerade als er glaubt, alles erreicht zu haben (Familienglück und Wohlstand), bricht eine tödliche Seuche aus und löscht nach und nach nicht nur die Zivilisation, sondern auch jedes menschliche Leben aus.

    Dieser grobe Rahmen umfasst jedoch ein bis in kleinste Details aufs genaueste beobachtetes und beschriebenes Zeitbild, ein „Sittengemälde“, für dessen Betrachtung man sich etwas Zeit nehmen sollte – der Erkenntnisgewinn wiegt weit mehr.

    Dieses gut geschriebene, engagierte und auf mehreren Ebenen interpretierbare Buch liegt jetzt erstmals in der ihm gemäßen Form vor: von Irina Philippi gut und komplett übersetzt und ausführlich kommentiert, von Rebekka Rohleder mit einem engagierten Nachwort versehen und abschließend von Dietmar Dath in einem brillanten Essay historisch-kritisch mit unserer Gegenwart verknüpft: „Mary Shelleys großes Buch […] gehört in die Schule, zu der die Moderne das ganze menschliche Leben gemacht hat“ (S. 585).

    Somit kann die Eingangsfrage also beantwortet werden. Es braucht sicherlich keine weiteren x-beliebigen Katastrophenromane – aber dieses literarische Meisterwerk in einer exquisiten Ausgabe in die Hand nehmen zu können: das brauchte es schon.

    Horst Illmer
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    Der letzte Mensch
    via e-mail im Laden oder im Libri-Shop bestellen

    29. März 2021 und noch kein Kommentar

    Mary Shelley
    DER LETZTE MENSCH. Roman.
    Übersetzt von Irina Philippi
    Nachworte von Rebekka Rohleder & Dietmar Dath
    (THE LAST MAN / 1826)
    Ditzingen, Reclam, 2021, 585 S.
    ISBN 978-3-15-011328-8 / 26,00 Euro

    Brauchen wir jetzt wirklich noch eine apokalyptische Geschichte, in der es darum geht, dass die Menschheit von einer Seuche dahingerafft wird? Bevor wir darauf antworten, sollten wir doch erst einmal klären, wovon weiterlesen…

    Wie der Laden, so die Leute #7: die phantastisch(!)en Zwei

    von am 26. März 2021 noch kein Kommentar

    Wie der Laden, so die Leute 7: Profis, Sammler, Koryphäen…

    Nach zwei Folgen "Hinter den Kulissen" und meiner letzten Solofolge heute endlich wieder eine Folge von "Wie der Laden, so die Leute". Eine Wunschkonstellation mit Tücken der Technik. Dreimal mussten wir aufzeichnen, weil dreimal einfach nur Mist herausgekommen ist. Aus unerfindlichen Gründen hat der Laptop die komplette Aufnahme zweimal zerschossen.

    Danke euch beiden, Horst und Klaus, für eure Geduld (mit mir und der Technik. Ich war kurz vor der Verzweiflung)…

     

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

     

     

    26. März 2021 und noch kein Kommentar

    Wie der Laden, so die Leute 7: Profis, Sammler, Koryphäen…

    Nach zwei Folgen "Hinter den Kulissen" und meiner letzten Solofolge heute endlich wieder eine Folge von "Wie der Laden, so die Leute". Eine Wunschkonstellation mit Tücken der Technik. Dreimal mussten wir aufzeichnen, weil dreimal einfach nur Mist herausgekommen ist. Aus unerfindlichen Gründen hat der Laptop die komplette weiterlesen…

    Komödienstadel

    von am 24. März 2021 3 Kommentare

    Wir würden alle sehr lachen, wenn wir das Ganze auf der Bühne kredenzt bekommen würden. Leider verliert sich der komödiantische Effekt, wenn wir alle betroffen sind. Das Hü und Hott, die komplexen und verworrenen Regelungen, all das wird von mal zu mal und von Woche zu Woche zum Problem – auch für uns. Die mangelnde Klarheit beschert uns eine Kundenfrequenz, die mit Frequenz im Sinne des Wortstammes nicht mehr viel zu tun hat. Unsere Ware kommt rein, aber viel zu wenig Kunden. Wieviel allein heute wieder eingetrudelt ist, seht ihr auf dem kleinen Bildle und in den aktuelle Neuheitenposts. US Lieferung, Splitter usw…

    Asterix uff Meefränggisch angekündigt, abgesagt… jetzt doch wieder? Wie sollen wir mit so etwas umgehen? Wenn wir schon zu blöd sind, das alles noch zu durchschauen… Wir haben jetzt am Gründonnerstag – vermutlich – doch geöffnet. Ist auch im Endeffekt wurst. IHR BEKOMMT EUREN ASTERIX. Die beiden sind vor Ort und signieren. Umständehalber eben ohne Publikum, aber mit Widmung. Also BITTE VORBESTELLEN und dann abholen. Deswegen jetzt hier nochmal der Hinweis:

    Bitte Name des Bestellers UND den Namen, der in der Widmung stehen soll. Nur dann wird das was mit dem entsprechenden Schbrüchle 😉

    Jetzt wünschen wir uns – falls es dabei bleibt – doch noch einen guten Osterumsatz und euch ein paar schöne Feiertage…

    24. März 2021 und 3 Kommentare

    Wir würden alle sehr lachen, wenn wir das Ganze auf der Bühne kredenzt bekommen würden. Leider verliert sich der komödiantische Effekt, wenn wir alle betroffen sind. Das Hü und Hott, die komplexen und verworrenen Regelungen, all das wird von mal zu mal und von Woche zu Woche zum Problem – auch für uns. Die mangelnde Klarheit beschert uns weiterlesen…

    Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt

    von am 24. März 2021 noch kein Kommentar

    Erika Swyler
    DER TAG, AN DEM MEIN VATER DIE ZEIT ANHIELT. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
    (LIGHT FROM OTHER STARS / 2019)
    München, Limes, 2020, 446 S.
    ISBN 978-3-8090-2708-9 / 20,00 Euro

    Alle paar Jahre schafft es ein spektakuläres Ereignis aus dem Bereich der Weltraumforschung in die Abendnachrichten und – für ein paar Wochen – ins öffentliche Bewusstsein. Derzeit ist es eine Häufung von Marsmissionen, inklusive der ausgiebig gefeierten Landung einer Sonde, sowie deren vom Mars übermittelten Bilder und Töne (!), die es den nationalen Regierungen und Raumfahrtagenturen gestattet, die riesigen Summen zu rechtfertigen, die in solche Missionen gesteckt werden.

    Ein weiterer Effekt solcher Ereignisse ist, dass dadurch immer wieder junge Menschen für den Weltraum und den Flug zu den Sternen begeistert werden. Und hin und wieder schreiben diese Menschen dann Romane wie DER TAG, AN DEM MEIN VATER DIE ZEIT ANHIELT, mit dem die New Yorker Autorin Erika Swyler in diesem Winter für Furore bei den deutschen Science-Fiction-Fans sorgt.

    Eine vierköpfige Besatzung fliegt mit der »Chawla« zu einem terraformten Planeten, um dort einen ersten Brückenkopf für eine eventuell später erfolgende Besiedlung zu errichten. Nun beschreibt Swyler aber nicht, wie zu erwarten gewesen wäre, das abenteuerliche Leben auf diesem Außenposten der Menschheit, sondern bleibt ganz nahe bei ihren Protagonisten (zwei Frauen und zwei Männer) und ihren Erfahrungen und Erinnerungen während des jahrelangen Fluges. Zugleich schiebt sich – aus guten Gründen, wie sich herausstellt – ein schicksalhaftes Geschehen aus der Jugend eines Besatzungsmitglieds in die in naher Zukunft angesiedelte Haupthandlung.

    Swyler greift geschickt in die große Kiste mit Science-Fiction-Plots und verwendet diese, um ihren Figuren Tiefe und Konturen zu verleihen. Wichtig sind für sie mehr die Verhaltensweisen der Menschen als die Beschreibung zukünftiger Technik oder actionreicher Geschehnisse. Die (SF-)Literatur des 21. Jahrhunderts hat die Beschränkungen des Genres hinter sich gelassen und versucht, alle Leserschichten anzusprechen und zu begeistern.
    Und in ihren besten Momenten gelingt ihr das schon sehr gut.

    Horst Illmer
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    Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt
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    24. März 2021 und noch kein Kommentar

    Erika Swyler
    DER TAG, AN DEM MEIN VATER DIE ZEIT ANHIELT. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
    (LIGHT FROM OTHER STARS / 2019)
    München, Limes, 2020, 446 S.
    ISBN 978-3-8090-2708-9 / 20,00 Euro

    Alle paar Jahre schafft es ein spektakuläres Ereignis aus dem Bereich der Weltraumforschung in die Abendnachrichten und – für ein paar Wochen – ins öffentliche Bewusstsein. Derzeit ist es weiterlesen…

    Gegen mein Gewissen

    von am 22. März 2021 noch kein Kommentar

    Hannah Brinkmann
    Gegen mein Gewissen
    Avant Verlag, 2020, 232 Seiten
    ISBN: 978-3-96445-040-1

    Wehrpflicht ist heute in Deutschland kein Thema mehr, doch lange Zeit war sie das. Besonders in den Jahren und Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg sorgte sie für Proteste und für einen verhärteten ideologischen Konflikt zwischen Alt und Jung. Die 1990 geborene Künstlerin Hannah Brinkmann erzählt in ihrem Comic-Album „Gegen mein Gewissen“ die Geschichte ihrer eigenen Familie und ihres Onkels Hermann Brinkmann, die in den 1970ern bundesweit für Schlagzeilen sorgte – die tragische Geschichte eines jungen Mannes, der auf keinen Fall zum Dienst an der Waffe gezwungen werden wollte.

    Weil seine Nichte Jahrzehnte später in ihrem Comic über die Vergangenheit auf 230 Seiten Persönliches, Gesellschaftliches und Historisches sehr gut aufbereitet und verknüpft, entsteht ein starkes Zeitgemälde. Außerdem beeindrucken Hannah Brinkmanns Inszenierung und Zeichenstil: Der durchaus eigensinnige Strich, die gedämpften und doch klaren Farben, die sichere Panel-Auswahl und die Layouts lassen einen an große nordamerikanische Comic-Romanciers denken. „Gegen mein Gewissen“ ist ein überzeugendes Werk über Pazifismus, Kriegsdienstverweigerung, Familienschicksal und die Vergangenheit Deutschlands sowie der Bundeswehr, und nicht zuletzt ein handwerklich exzellent gemachter Comic.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    22. März 2021 und noch kein Kommentar

    Hannah Brinkmann
    Gegen mein Gewissen
    Avant Verlag, 2020, 232 Seiten
    ISBN: 978-3-96445-040-1

    Wehrpflicht ist heute in Deutschland kein Thema mehr, doch lange Zeit war sie das. Besonders in den Jahren und Generationen nach dem Zweiten Weltkrieg sorgte sie für Proteste und für einen verhärteten ideologischen Konflikt zwischen Alt und Jung. Die 1990 geborene Künstlerin Hannah Brinkmann erzählt in ihrem Comic-Album „Gegen mein weiterlesen…

    Signiertermin aus aktuellem Anlass aufgeschoben

    von am 21. März 2021 noch kein Kommentar

    René Goscinny / Albert Uderzo
    übersetzt von Gunther Schunk und Kai Fraass
    Asterix Mundart Mainfränkisch VI:
    Asterix un di Schbessarträuber
    ISBN: 978-3-7704-0103-1
    Erscheint am 01.04.2021
    48 Seiten, gebunden
    EUR 14,00

    „Mir hamm fei ä Imitsch-Broblem!“
    Meefrangn, mit seiner Hauptstadt Wördsburch im Herzen, ist die schönste Region der Welt. Da wo andere, zum Beispiel Besatzer, gern Urlaub machen würden, wenn – ja wenn die Bewohner nicht so kantig und unbeugsam wären. Doch plötzlich ist alles anders: Magnus Södrus Maximus, der Großkopferte aus der Kapitale im Süden, hält die Bewohner des angrenzenden bewaldeten Mittelgebirges namens Spessart für unbeugsamer. Er hält sie für harte Hünd! Und schwubb haben die Wördsburcher ein Imageproblem. Sie sind im Harte-Hünd-Ranking dramatisch zurückgefallen gegen die Bewohner des Spessarts. Daraus entwickelt sich eine handfeste und turbulente Geschichte. Und am Ende wird wieder schön gefeiert. Aber lest selbst…

    Asterix uff Meefränggisch die sechste…

    Latürnich haben wir den 6. meefränggischn Asterix pünktlich für euch vorrätig. Trotz Corona wollen wir euch auch diesmal wieder mit signierten Exemplaren erfreuen. Am Donnerstag, dem 1. April werden deswegen die beiden Übersetzer Gunther Schunk und Kai Fraass ab 16:00 Uhr bei uns vor Ort sein. Um einen reibungslosen und möglichst kontaktfreien Ablauf zu gewährleisten bitten wir euch um Vorbestellungen. Bitte schickt uns die gewünschte Menge, entsprechende Wunschnamen für eine Widmung und eure Kontaktdaten per email an info@comicdealer.de. Alle vorbestellten Exemplare werden im Lauf des Nachmittages abgearbeitet und für euch reserviert. Für alle, die persönlich erscheinen gelten Maskenpflicht und Abstandsregeln VOR DEM LADEN. Wenn das Wetter nicht ganz fürchterlich ist, wird der Signiertisch auch vor dem Laden stehen. Für das betreten des Ladens gelten zusätzlich die normalen Beschränkungen. Vier Personen Limit, mit der Bitte, euch gerade an einem solchen Tag situativ der Warteschlange anzupassen und euch nicht zu verbummeln. Trotz aller Freude über die Signierstunde, gilt der Sicherheit und Hygiene oberste Priorität. Das schließt auch ein, größere Ansammlungen und Warteschlangen VOR dem Laden zu vermeiden und möglichst wenig Kontaktsituationen entstehen zu lassen. Nehmt also die Möglichkeit der Vorbestellung wahr und holt vielleicht sogar eure Bände erst am Folgetag ab. Wir freuen uns auf euch, auch unter den erschwerten Umständen.


    Copyright Ehapa Comic Collection

    21. März 2021 und noch kein Kommentar

    René Goscinny / Albert Uderzo
    übersetzt von Gunther Schunk und Kai Fraass
    Asterix Mundart Mainfränkisch VI:
    Asterix un di Schbessarträuber
    ISBN: 978-3-7704-0103-1
    Erscheint am 01.04.2021
    48 Seiten, gebunden
    EUR 14,00

    „Mir hamm fei ä Imitsch-Broblem!“
    Meefrangn, mit seiner Hauptstadt Wördsburch im Herzen, ist die schönste Region der Welt. Da wo andere, zum Beispiel Besatzer, gern Urlaub machen würden, wenn – ja wenn die Bewohner nicht so kantig weiterlesen…

    Gerds garstiges Geblubber #13: ein Lückenfüller zum weitersagen

    von am 19. März 2021 noch kein Kommentar

    Mit Gerds garstigem Geblubber 13 gehe ich zu einem viel ursprünglicherem Format zurück. Zwischen "Wie der Laden, so die Leute" und dem "Blick hinter die Kulissen" gibt es heute eine Fülselfolge. Wahrscheinlich weniger unterhaltsam, eher informativ. Warum das jetzt so ist, hört ihr im Audiofile…

     

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    19. März 2021 und noch kein Kommentar

    Mit Gerds garstigem Geblubber 13 gehe ich zu einem viel ursprünglicherem Format zurück. Zwischen "Wie der Laden, so die Leute" und dem "Blick hinter die Kulissen" gibt es heute eine Fülselfolge. Wahrscheinlich weniger unterhaltsam, eher informativ. Warum das jetzt so ist, hört ihr im Audiofile…

     

    https://www.comicdealer.de/wp-content/uploads/audio/Staffel3/GerdsGarstigesGeblubber013.mp3

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    Das Inzidenz-Wirrwarr und unsere Öffnungsmodalitäten

    von am 17. März 2021 noch kein Kommentar

    Woche zwei mit einem Bild von Tag eins. Wieder zu leer.

    Nach der ersten Woche Öffnung kam gleich in der darauf folgenden Woche die zu erwartende Folge auf den Anstieg des Inzidenzwertes. Viele Käufer und auch unsere Kunden sind irritiert und die Umsätze im regionalen Handel gehen erneut stark zurück. Denkt bitte daran, dass ein verantwortungsbewußter Umgang höchste Priorität hat. Ein Rückgang der Kundenfrequenz ist angesichts steigender Inzidenzwerte und der Prognosen bezüglich B117 sicher nicht das Schlimmste.

    Dennoch möchte ich um Missverständnisse auszuräumen, die aktuelle Situation bei uns im Laden hier nochmal eindeutig (er)klären. Wir sind eine Buchhandlung. Der Buchhandel wird auch in Bayern dem Einzelhandel des täglichen Bedarfs zugerechnet. Der Ministerratsbeschluss des Bayerischen Kabinetts hat den Wortlaut des Bund-Länder-Beschlusses vom 3. März übernommen. Das bedeutet für uns, dass wir unabhängig von steigenden Inzidenzwerten, analog zu Lebensmittelläden, geöffnet bleiben. Ohne Einschränkungen durch Voranmeldung oder Ähnliches.

    Trotz aller Vorsicht brauchen wir euch und stabilen Umsatz. Die lange Phase des zweiten Lockdown hat uns viel gekostet und die vielversprechende erste Woche ist bereits jetzt wieder deutlich relativiert. Wir haben geöffnet. Bitte nehmt diese Tatsache nicht nur selbst zur Kenntnis, sondern verbreitet sie auch. Wie gesagt, wir brauchen euch…

    Im Laden halten wir uns an alle gebotenen Sicherheitsmaßnahmen. Maximal 4 Personen gleichzeitig im Laden, wobei diese Einschränkung an normalen Wochentagen sehr selten zur Anwendung kommt und quasi keine Wartezeiten entstehen. FFP2 Masken sind im und im Falle einer potentiellen Warteschlange vor dem Laden zu tragen. Direkte Kontakte sind zu vermeiden und wir sorgen für ausreichende Belüftung. (hoffentlich wirds bald wärmer)

    17. März 2021 und noch kein Kommentar

    Woche zwei mit einem Bild von Tag eins. Wieder zu leer.

    Nach der ersten Woche Öffnung kam gleich in der darauf folgenden Woche die zu erwartende Folge auf den Anstieg des Inzidenzwertes. Viele Käufer und auch unsere Kunden sind irritiert und die Umsätze im regionalen Handel gehen erneut stark zurück. Denkt bitte daran, dass ein verantwortungsbewußter Umgang weiterlesen…

    New York 2140

    von am 17. März 2021 noch kein Kommentar

    Kim Stanley Robinson
    New York 2140
    Aus dem amerikanischen Englischen von Jakob Schmidt
    (New York 2140, 2017)
    München, Heyne Verlag, 2018, 813 Seiten
    ISBN 978-3-453-31900-4

    Wasserratten, Höhenflieger, Finanzhaie und New Yorker

    Mit diesem Roman wirft Robinson einen Blick in das New York im Jahr 2140. Die Klimaerwärmung hat dazu geführt, dass der Meeresspiegel 15 Meter über dem heutigen Level liegt und somit die meisten Küstenregionen unbewohnbar bzw. im Falle von New York, eingeschränkt bewohnbar sind.

    Durch seine Hochhäuser gleicht Downtown New York 2140 eher dem heutigen Venedig. Uptown wird von neuen deutlichen höheren Hochhäusern dominiert und wurde zum Zufluchtsort der Reichen.

    Der Autor lässt uns einen Blick auf die Bewohner des ehemaligen Metropolitan Life Gebäudes in Downtown werfen. Die Bewohner und das Gebäude sind genossenschaftlich organisiert und entweder Mieter oder Eigentümer der verschiedenen Wohnungen. Im Gebäude selbst ist eine Farm untergebracht und durch den Anstrich auf der Außenhaut gewinnt das Gebäude seine eigene Energie. Statt Autos parken Boote in den untersten Stockwerken.

    Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Neben dem Investmentbanker Franklin, dem Hausmeister Vlade, Charlotte der Verwalterin der Genossenschaft, Amelia, ein „Cloud-Star“ sowie den Softwareentwicklern Mutt und Jeff, nicht zu vergessen Gen, der Polizistin, alle vereint als Bewohner des Met. Dazu kommen noch die beiden jugendlichen Streuner Roberto und Stefano mit ihrem „Onkel“ Mr. Hexter, die von der Genossenschaft aus der Obdachlosigkeit gerettet werden.

    Robinson erzählt seine Geschichte aus den verschiedenen Blickwinkeln der Charaktere, und verwebt deren Schicksale zusammen mit der Geschichte und Gegenwart des Gebäudes zu einer lesenswerten Hommage an New York und dessen Bewohner. Wobei die meisten Personen des Romans in erster Generation New Yorker sind und angezogen vom Mythos der Stadt diesen umso stärker widerspiegeln.

    Klimawandel mit einem großen Schuss Optimismus gemixt und dem Gefühl, dass sich New Yorker niemals ihrem Schicksal ergeben.

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    New York 2140
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    17. März 2021 und noch kein Kommentar

    Kim Stanley Robinson
    New York 2140
    Aus dem amerikanischen Englischen von Jakob Schmidt
    (New York 2140, 2017)
    München, Heyne Verlag, 2018, 813 Seiten
    ISBN 978-3-453-31900-4

    Wasserratten, Höhenflieger, Finanzhaie und New Yorker

    Mit diesem Roman wirft Robinson einen Blick in das New York im Jahr 2140. Die Klimaerwärmung hat dazu geführt, dass der Meeresspiegel 15 Meter über dem heutigen Level liegt und somit die weiterlesen…

    1984 Punkt 4

    von am 15. März 2021 noch kein Kommentar

    Philip Kerr
    1984.4
    Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
    Mit einem Nachwort von Christiane Steen
    (1984.4 / 2012)
    Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Februar 2021, 320 S.
    ISBN 978-3-499-21857-6

    Eine echte Überraschung hat das „Orwell-Jahr“ 2021 dann doch auch zu bieten:
    Einen richtigen Science-Fiction-Roman des leider viel zu früh verstorbenen schottischen Bestsellerautors Philip Kerr (1956–2018), der vor allem mit seinen Berlin-Krimis um den Privatermittler Bernie Gunther und seiner Jugend-Fantasy-Reihe DIE KINDER DES DSCHINN bekannt ist. Bereits im Jahr 2015 übergab er seiner deutschen Lektorin Christiane Steen das Manuskript von „1984.4“. Damals wurde nichts aus diesem Projekt, da andere Dinge (wie die letztlich tödliche Erkrankung des Autors) wichtiger waren.
    Steen hat den Roman nun bei Rowohlt-Rotfuchs (passend zur gleichzeitig dort erschienenen Neuübersetzung von „1984) als posthume Welt-Erstveröffentlichung im Hardcover herausgegeben.
    Auf knappen 320 Seiten erzählt Kerr hier eine düstere, im Jahr 2034 angesiedelte Coming-of-Age-Geschichte, die zwar auf George Orwells Grundideen zurückgreift, daraus jedoch eine völlig eigenständige Welt entwickelt. Dort wird nicht mehr gegen andere Nationen gekämpft, sondern gegen die alten Menschen, die nicht „freiwillig“ aus dem Leben (und dem Sozialsystem) scheiden wollen.
    Ob uns Heutigen diese neue Version von „1984.4“ jedoch „besser mundet“ als das Winston-Smith-England des originalen „1984“ darf/muss jede/r Leser/in selbst kosten.

    Horst Illmer
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    1984.4
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    15. März 2021 und noch kein Kommentar

    Philip Kerr
    1984.4
    Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn
    Mit einem Nachwort von Christiane Steen
    (1984.4 / 2012)
    Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Februar 2021, 320 S.
    ISBN 978-3-499-21857-6

    Eine echte Überraschung hat das „Orwell-Jahr“ 2021 dann doch auch zu bieten:
    Einen richtigen Science-Fiction-Roman des leider viel zu früh verstorbenen schottischen Bestsellerautors Philip Kerr (1956–2018), der vor allem mit seinen Berlin-Krimis um den Privatermittler Bernie Gunther weiterlesen…

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