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  • Tin Men

    von am 25. November 2020 noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und deshalb kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Buchtipp von außerhalb des Genres zur Inspiration.

    Mike Knowles
    Tin Men
    Polar, Stuttgart 2020, 337 Seiten
    ISBN 978-3-948392-14-7

    Drei Cops sind es, die der kanadische Autor Mike Knowles in seinem Roman „Tin Men“ auf Gesellschaft, Verbrecher, Zeugen und nicht zuletzt einander loslässt: Den brillanten, aber selbst drogenabhängigen Woody, dessen brutalen und riesenhaften, Blechmann genannten Partner Os sowie den unsicheren Schaumschläger Dennis. Sie sollen mit vereinten Kräften herausfinden, wer ihre schwangere Kollegin Julie Owen ermordet und das Baby aus ihrem Leib geschnitten hat …

    Knowles schont seine drei dämonengeplagten Detectives weder am unglaublich blutigen Tatort dieses Verbrechens, noch im weiteren Verlauf ihrer unbequemen Ermittlungen, die zu Tiefschlägen führen und die Problembullen weiter gegeneinander aufhetzen. Auf rund 300 ziemlich knackigen, spannenden Seiten inszeniert Knowles ein Police procedural light, das primär auf Härte und Finsternis setzt. Keine Schnörkel, keine Kompromisse, sondern immer nur mehr Dunkelheit, Gewalt und Ausweglosigkeit. Das hellt einem beim Lesen vielleicht nicht die Stimmung auf, passt jedoch zu diesem gelungenen eigenständigen Roman über drei grundverschiedene dirty cops.

    Abgerundet wird das Buch, das Karen Witthuhn ins Deutsche übertragen hat, durch ein langes Nachwort von Krimi-Kritiker Markus Müntefering, der u. a. die fundamentalen Cop-Romane von Ed McBain kurz vorstellt und Mike Knowles schließlich innerhalb des Genres und der kanadischen Kriminalliteratur einordnet.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    25. November 2020 und noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und deshalb kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Buchtipp von außerhalb des Genres zur Inspiration.

    Mike Knowles
    Tin Men
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    Masterpieces of Fantasy Art

    von am 23. November 2020 noch kein Kommentar

    Dian Hanson
    MASTERPIECES OF FANTASY ART.
    Mit einem Vorwort von Boris Vallejo
    Mehrsprachige Originalausgabe: Englisch, Deutsch, Französisch
    Köln, Taschen, 2020, 532 S.
    ISBN 978-3-8365-7210-1
    Hardcover, Leineneinband mit Schutzumschlag, 29 x 39,5 cm, 7,43 kg
    Die Erstausgabe ist auf 7500 nummerierte Exemplare limitiert

    Bildbände, neudeutsch gerne „Artbook“ genannt, gibt es wie Sand am Meer, aber das neueste „Taschen-Buch“ MASTERPIECES OF FANTASY ART einfach nur als Bildband zu bezeichnen, wäre in etwa so als würde man die alte VHS-Version von 2001: A SPACE ODYSSEY auf einem 60 cm-Röhrenbildschirm geschaut mit einem Besuch der restaurierten Originalfassung in einem IMAX-Kino vergleichen. Nicht nur das Format und das Gewicht sprengen jeden Rahmen, auch die Abbildungs- und Verarbeitungsqualität geht weit über alles hinaus, was ich bisher in Artbooks und den Ausstellungskatalogen diverser Museen gesehen habe.
    Die Reproduktionen gewinnen sowohl durch die Größe (bis zu 55 x 36 cm bei einer Doppelseite) wie durch das hier angewandte aufwändige Farbdruckverfahren an Tiefenschärfe und Frische und übertreffen in den meisten Fällen selbst die hochwertigsten Bildbände, die zu vielen der in diesem Buch enthaltenen Künstler ja schon existieren.
    Den Inhalt von MASTERPIECES OF FANTASY ART beschreibt die Verlagswerbung zutreffend als „farbenfrohe Mischung aus Mythos, Muskeln und sexy Jungfrauen“, deren Ursprung (neben einigen Malern und Illustratoren aus der Zeit des Jugendstils) durchaus zu Recht in den Titelbildern der Pulp-Magazine der 1920er Jahre gesehen wird.
    Und so beginnt die große Show mit den Umschlagillustrationen von Weird Tales und Amazing Stories, mit Frank Paul und Virgil Finlay, mit Beispielen früher Fantasy- und Science-Fiction-Bücher. Hierzu, wie dann auch bei all den einzeln vorgestellten KünstlerInnen, gibt es dreisprachige Essays der Herausgeberin Dian Hanson, die von großer Kenntnis über die Personen und Liebe zum Genre und seiner Bildästhetik zeugen.
    Den Hauptteil bildet dann die Vorstellung der zwölf wichtigsten Malerinnen und Illustratoren der „Fantasy Art“, (alphabetisch) beginnend mit Julie Bell, hin zu Druillet, Frank Frazetta, H. R. Giger, Moebius und schließlich Michael Whelan. Jedes Kapitel beginnt mit einer auf Büttenkarton handmontierten Farbtafel (ein Detail, das man den Kunstbüchern der vorletzten Jahrhundertwende abgeschaut hat, über das man sich genauso freut wie über die Fadenheftung, das Lesebändchen und das kräftige blaue Leinen des Einbandes) und endet mit einer einfarbigen Federzeichnung.
    Es folgen noch die Biografien von 99 weiteren „Fantasy Artists“ inklusive vieler aussagekräftiger Bildbeispiele – und dann endet dieser Rundgang durch das „Museum unserer liebgewordenen Traumbilder“ damit, dass die Rückseite des Schutzumschlags das Motiv der großen Moebius-Ausstellung aus dem letzten Jahr ohne jede störende Beschriftung zeigt.
    Bei diesem Meisterstück der Fantasy-Kunst stimmt einfach jedes Detail.

    Horst Illmer
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    Masterpieces of Fantasy Art
    via e-mail im Laden oder im Libri-Shop bestellen

    23. November 2020 und noch kein Kommentar

    Dian Hanson
    MASTERPIECES OF FANTASY ART.
    Mit einem Vorwort von Boris Vallejo
    Mehrsprachige Originalausgabe: Englisch, Deutsch, Französisch
    Köln, Taschen, 2020, 532 S.
    ISBN 978-3-8365-7210-1
    Hardcover, Leineneinband mit Schutzumschlag, 29 x 39,5 cm, 7,43 kg
    Die Erstausgabe ist auf 7500 nummerierte Exemplare limitiert

    Bildbände, neudeutsch gerne „Artbook“ genannt, gibt es wie Sand am Meer, aber das neueste „Taschen-Buch“ MASTERPIECES OF FANTASY ART einfach nur als Bildband zu weiterlesen…

    Science Fiction Jahr 2020

    von am 22. November 2020 3 Kommentare

    Melanie Wylutzki & Hardy Kettlitz (Hrsg.)
    DAS SCIENCE FICTION JAHR 2020.
    Berlin, Hirnkost, 2020, 607 Seiten
    ISBN 978-3-948675-49-3 / 28,00 Euro
    Klappenbroschur

    Diesmal rechtzeitig und wohl ohne allzu großen Stress für den Hirnkost Verlag und die Herausgeber Melanie Wylutzki und Hardy Kettlitz erschien soeben DAS SCIENCE FICTION JAHR 2020.
    Der Inhalt: Die gewohnte „volle Dröhnung“ zum abgelaufenen Jahr mit ALLEM was man/frau über Science Fiction wissen wollte/sollte. Das zentrale Thema der siebzehn, den Statistikteil begleitenden Essays (u. a. von Judith C. Vogt, Silke Brandt, Lena Richter, Bernhard Kempen, Karlheinz Steinmüller und Hartmut Kasper) ist in diesem Jahr „Diversität, Queerness und Gender“ (mit einem kleinen Abstecher in Richtung der aktuellen „Katastrophen“).
    Ansonsten ist es einfach schön, dass, trotz aller Schwierigkeiten in den vergangenen Jahren, dieses „Aushängeschild der deutschen SF-Kritik“ wieder im „Regelbetrieb“ läuft.

    Horst Illmer
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    Das Science Fiction Jahr 2020
    via e-mail im Laden oder im Libri-Shop bestellen

    22. November 2020 und 3 Kommentare

    Melanie Wylutzki & Hardy Kettlitz (Hrsg.)
    DAS SCIENCE FICTION JAHR 2020.
    Berlin, Hirnkost, 2020, 607 Seiten
    ISBN 978-3-948675-49-3 / 28,00 Euro
    Klappenbroschur

    Diesmal rechtzeitig und wohl ohne allzu großen Stress für den Hirnkost Verlag und die Herausgeber Melanie Wylutzki und Hardy Kettlitz erschien soeben DAS SCIENCE FICTION JAHR 2020.
    Der Inhalt: Die gewohnte „volle Dröhnung“ zum abgelaufenen Jahr mit ALLEM was man/frau über Science weiterlesen…

    Hermkes Historie #7 nocheinmal Gerds garstiges (Zwischen-)Geblubber

    von am 20. November 2020 2 Kommentare

    eines der ersten Schaufenster – damals noch mit Durchblick in den Laden

    Hermkes Historie 7, zwischendrin nochmal der Gerd: Erklärungen, Recherchen und Ausflüchte…

    Um euch ein wenig für die inhaltlich dünne Folge 7 zu entschädigen, habe ich zumindest einmal ein paar Bilder hochgeladen. Wie bereits erwähnt, sind Zeitungsartikel leider nicht dabei. Trotzdem gibt es immerhin schon einmal ein paar nette Kleinigkeiten zu sehen…

     

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    20. November 2020 und 2 Kommentare

    eines der ersten Schaufenster – damals noch mit Durchblick in den Laden

    Hermkes Historie 7, zwischendrin nochmal der Gerd: Erklärungen, Recherchen und Ausflüchte…

    Um euch ein wenig für die inhaltlich dünne Folge 7 zu entschädigen, habe ich zumindest einmal ein paar Bilder hochgeladen. Wie bereits erwähnt, sind Zeitungsartikel leider nicht dabei. Trotzdem gibt es immerhin weiterlesen…

    Sabrina the Teenage Witch

    von am 18. November 2020 noch kein Kommentar

    Kelly Thompson, Veronica Fish, Andy Fish
    Sabrina the Teenage Witch Bd. 1
    Archie Comics, 2019, 144 Seiten
    ISBN: 978-1-68255-805-8

    1962 debütierte Sabrina Spellman in einer Story von George Gladir und Dan DeCarlo als Hexe im Universum der altehrwürdigen Archie Comics. Deren uramerikanische Kleinstadt-Helden sind dank der TV-Serienadaptionen in „Riverdale“, „Sabrina“ und Co. aktuell so beliebt wie lange nicht mehr. 2015 wurden außerdem die Archie-Comics neu durchgestartet, seitdem inszenieren Kreative wie Mark Waid, Fiona Staples, Nick Spencer, Mariko Tamaki, Sandy Jarrell oder Veronica Fish die Bildergeschichten mit den Teenager-Ikonen, die ein wichtiger Teil der US-Comic-Historie sind.

    Die mit Archie-Publikationen aufgewachsene Autorin Kelly Thompson („Uncanny X-Men“) und Zeichnerin Veronica Fish („Spider-Woman“) starteten 2019 eine neue „Sabrina: The Teenage Witch“-Comicminiserie. Die ist der düsteren TV-Interpretation dieser Tage, die auf Netflix bald zu einem Ende kommt, näher als früheren Comics und sowieso der 90er-Jahre-Sitcom, aber trotz allem ein eigenständiger Remix und Ansatz. Man kann sogar von einem weiteren Reboot sprechen, der noch vor den Ereignissen in der Jubelnummer „Archie #700“ von Spencer und Co. einsetzt.

    Thompson schreibt eine frische, charmante und moderne Urban-Fantasy-Story mit magischem Mystery und klassischem Highschool-Drama, was Veronica Fish und ihr Mann Andy sehr ansprechend und erfrischend visualisieren. Die Figuren taugen, die Gags zünden, die Dialoge sind knackig, Kater Salem hat ein paar köstliche Momente, das strotzt alles vor Esprit, und obwohl der Hexenbesen nie neu erfunden wird, hebt die Geschichte doch ab und fegt viele andere Titel in Sachen Qualität vom Parkett. Die Belohnung? Thompson und die Fishs dürfen nach dem ersten Fünfteiler gleich eine zweite Miniserie in ihrem Kessel zubereiten.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    18. November 2020 und noch kein Kommentar

    Kelly Thompson, Veronica Fish, Andy Fish
    Sabrina the Teenage Witch Bd. 1
    Archie Comics, 2019, 144 Seiten
    ISBN: 978-1-68255-805-8

    1962 debütierte Sabrina Spellman in einer Story von George Gladir und Dan DeCarlo als Hexe im Universum der altehrwürdigen Archie Comics. Deren uramerikanische Kleinstadt-Helden sind dank der TV-Serienadaptionen in „Riverdale“, „Sabrina“ und Co. aktuell so beliebt wie lange nicht mehr. 2015 wurden außerdem weiterlesen…

    Wertachtung – offener Brief an den Carlsen Verlag

    von am 16. November 2020 noch kein Kommentar

    Bücher einschließlich Comics genießen in Deutschland (und in anderen europäischen Staaten) einen gesetzlichen Sonderstatus. Bücher gelten als Kulturgut und sind aus diesem Grund unter anderem mehrwertsteuerreduziert. Diese Sonderstellung hat eine lange Tradition und erhebt die Handelsware Buch aus dem reinen Konsumbrei, was bei Veranstaltungen wie der Frankfurter Buchmesse auch gern zelebriert wird. Wenn man das aktuelle Gebaren der Verlagskonsortien, Buchkaufhäuser und Onlineschacherer betrachtet, muss man unweigerlich diese Sonderstellung hinterfragen. Denn das Prädikat Kulturgut geht automatisch auch mit einer gewissen Sorgfaltspflicht und Wertschätzung einher. Wenn Literatur und Neunte Kunst zur ixbeliebigen Ware verkommt, verwirkt man das Recht einer bevorzugten Stellung. Dazu gehört nicht nur verlegerische Sorgfalt und Qualität, die weitgehend rotstiftschwingenden Controllern und kurzfristiger Gewinnoptimierung gewichen ist. Solcherlei Sparmaßnahmen haben vornehmlich bei großen Verlagen bereits weite Teile einst kenntnisreich gepflegter Sortimente hinweggefegt. Der entstandene Schaden solch kurzfristigen Denkens ist bei einem als Kulturgut gehandelten Marktbereich weitreichender als auf den ersten Blick erahnbar.

    Wie weit diese Mißachtung und mangelne Wertschätzung der Ware Buch geht, sieht man drastisch und besonders deutlich, wenn man ein Paket des altehrwürdigen Carlsen Verlages öffnet. Das vom Verlag beauftragte Logistikunternehmen DistriBook ist für die Verteilung der Produktion aller Verlage der Bonnier Media Deutschland GmbH zuständig und schreibt sich selbst "wir liefern lesen" auf die Fahne, womit vermutlich auf die Kompetenz bei der logistischen Verteilung des Handelsgutes Buch Bezug genommen werden soll. Wenn man also einen solchen Karton vom gestressten und selten literarisch feinsinnigen Paketboten hochkant auf den Ladenboden geknallt bekommt, dann auf die flache Seite stellt und öffnet, bietet sich einem ein Bild des Grauens. In den einlagigen und überdimensionierten Karton sind wahllos, lieblos, fast schon vorsätzlich chaotisch Comics und Bücher jedweden Formates hineingeworfen worden. Beim Tranport nochmal ordentlich durcheinandergewirbelt liegen sie jetzt als wilder Haufen vor dem fassungslosen Buchhändler. Wenn ich Bücher auf den Müll werfen würde, hätte ich mehr Achtung vor ihnen. Wertige und gewichtige gebundene Bücher kreuz und quer zwischen, über und unter Manga Taschenbüchern, völlig zerfledderte Seiten, angestoßene Ecken, schwere Hardcover haben sich in die zarten Flanken verknickter Comicalben gebohrt und sie für den Verkauf völlig unbrauchbar gemacht.

    Mag sein, dass derlei geschundene und mißhandelte Exemplare widerspruchslos in die Regale von Buchkaufhäusern wandern. Wir können das nicht. Ganz davon abgesehen, dass wir selbst angesichts solcher Grausamkeiten seelischen Schaden davontragen, möchten wir es keinem unserer Kunden zumuten, ein derart behandeltes Buch oder Comic in unseren Regalen vorzufinden. Wir wertschätzen Bücher nämlich und wenn sie von Verlagsseite ihre Bücher guten Gewissens einem Haufen von zwielichtigen Halunken zu Verpackung und Transport überlassen, kann ich nur kontern: wir werden in Zukunft jeden einzelnen auch noch so kleinen Schaden reklamieren. Wir werden auf unserem Recht beharren, einwandfreie Kulturgüter für unsere Kunden, die Qualität schätzen zur Verfügung zu stellen. Wer Bücher trotz wiederholter Reklamation permanent wie Abfall behandelt zeigt offen und ohne Scham, dass er deren Wert nicht begreift.

    Und damit meine ich nicht die Rechnungssumme.

    16. November 2020 und noch kein Kommentar

    Bücher einschließlich Comics genießen in Deutschland (und in anderen europäischen Staaten) einen gesetzlichen Sonderstatus. Bücher gelten als Kulturgut und sind aus diesem Grund unter anderem mehrwertsteuerreduziert. Diese Sonderstellung hat eine lange Tradition und erhebt die Handelsware Buch aus dem reinen Konsumbrei, was bei Veranstaltungen wie der Frankfurter Buchmesse auch gern zelebriert wird. Wenn man das aktuelle Gebaren der weiterlesen…

    Hermkes Historie #6 Ein Anfang mit Bernie

    von am 13. November 2020 2 Kommentare

    Bernie, damals in den frühen 80ern

    Hermkes Historie 6, der erste Teil der Ladengeschichte ab 1981: Die frühen Jahre – Bernie ist kaum zu bremsen

    Es hat wirklich viel Spaß gemacht, auch wenn ich wenig zu Wort gekommen bin. Bernies Euphorie war kaum zu stoppen und die Worte sind aus seinem Mund gesprudelt. Da spürt man die Begeisterung und dieses Glühen seit den ersten Jahren ganz deutlich. Die zwanzig Minuten müsst ihr entschuldigen…

     

    …und Bernie heute mit 80er Cosplay

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    13. November 2020 und 2 Kommentare

    Bernie, damals in den frühen 80ern

    Hermkes Historie 6, der erste Teil der Ladengeschichte ab 1981: Die frühen Jahre – Bernie ist kaum zu bremsen…

    Es hat wirklich viel Spaß gemacht, auch wenn ich wenig zu Wort gekommen bin. Bernies Euphorie war kaum zu stoppen und die Worte sind aus seinem Mund gesprudelt. Da spürt man weiterlesen…

    Pandemie

    von am 11. November 2020 noch kein Kommentar

    Hans Jürgen Kugler & René Moreau (Hrsg.)
    PANDEMIE. Geschichten zur Zeitenwende.
    Mit vielen Illustrationen
    Berlin, Hirnkost, 2020, 466 Seiten
    ISBN 978-3-948675-59-2
    Hardcover

    Das Schreiben von Kurzgeschichten will nicht nur gelernt, sondern auch geübt sein. Da macht es sich so langsam bemerkbar, dass es in den letzten Jahren (und verstärkt in 2020) doch immer mehr Möglichkeiten gerade für deutschsprachige Autoren und Autorinnen gab, diese Kunst auszuüben.
    Allein im Hirnkost Verlag liegt jetzt mit PANDEMIE bereits die zweite Anthologie mit ausschließlich neuen Geschichten vor – und was für ein gigantisches Buch ist das geworden!
    War schon DER GRÜNE PLANET, ebenfalls von Hans Jürgen Kugler und René Moreau herausgegeben, ein spektakulär gemachtes Buchobjekt, so übertrifft PANDEMIE sowohl an Gewicht wie an Ausstattung fast alles, was in den letzten siebzig Jahren in Deutschland an Science-Fiction-Anthologien erschienen ist. Das fadengeheftet Hardcover ist auf schwerem Hochglanzpapier gedruckt, um nicht nur den über dreißig Stories gerecht zu werden, sondern vor allem den Künstlern (Uli Bendick, Mario Franke, Jan Hoffmann, David Steage und Michael Vogt) und den fast vierzig (!) Grafiken, die aus dem über 460 Seiten umfassenden Sammelband ein echtes Artbook machen.
    Das alles darf natürlich nicht den Blick verstellen auf die Stories, bei denen es sich oftmals um die bisher besten und engagiertesten Texte der jeweiligen Autor*innen handelt. (Eine Aufzählung würde den Rahmen sprengen, genannt seien beispielhaft nur Armin Möhle, Werner Zillig, Michael Siefener, Monika Niehaus und Christian Endres.)
    Wenn wir dem Drecks-Virus sonst schon nur mit Weh und Klage begegnen können, so verdanken wir Corona jetzt wenigstens diese geile Anthologie.
    PANDEMIE – GESCHICHTEN ZUR ZEITENWENDE ist ein MUSS in diesem Herbst!

    Horst Illmer
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    Pandemie
    via e-mail im Laden oder im Libri-Shop bestellen

    11. November 2020 und noch kein Kommentar

    Hans Jürgen Kugler & René Moreau (Hrsg.)
    PANDEMIE. Geschichten zur Zeitenwende.
    Mit vielen Illustrationen
    Berlin, Hirnkost, 2020, 466 Seiten
    ISBN 978-3-948675-59-2
    Hardcover

    Das Schreiben von Kurzgeschichten will nicht nur gelernt, sondern auch geübt sein. Da macht es sich so langsam bemerkbar, dass es in den letzten Jahren (und verstärkt in 2020) doch immer mehr Möglichkeiten gerade für deutschsprachige Autoren und Autorinnen gab, diese Kunst weiterlesen…

    Das weite Herz des Landes

    von am 9. November 2020 noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und deshalb kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Buchtipp von außerhalb des Genres zur Inspiration.

    Richard Wagamese
    Das weite Herz des Landes
    Blessing, München 2020, 288 Seiten
    ISBN 978-3-89667-666-5

    „Das weite Herz des Landes“ ist ein Roman des indigenen kanadischen Autors Richard Wagamese (1955–2017), der den First Nations angehörte. Im Buch geht es um den jungen Halbindianer Franklin Starlight, der in den Bergen British Columbias bei seinem Ziehvater aufwächst. Dieser bringt dem Jungen das Jagen und Überleben im Einklang mit der rauen Natur bei, obwohl der alte Mann selbst kein Indianer ist. Franks leiblicher Vater Eldon Starlight vegetiert unterdessen in der Stadt am Fuße der Berge als Säufer vor sich hin. Als Eldon erkennt, dass seine Leber bald den Geist aufgeben wird, bittet er Frank ungeachtet ihrer Entfremdung, ihn zum Sterben auf einen bestimmten Gipfel zu bringen. Unterwegs erzählt der schwache Vater von seinem Leben und seinen Fehlern, und der Junge erfährt endlich von seiner Mutter und wie er bei seinem Ziehvater landete …

    Richard Wagamese’ Roman, der im Original 2014 als „Medicine Wak“ herauskam, begeistert beim Lesen von der ersten Seite an als großartige Geschichte mit überzeugenden Figuren und traumhafter Prosa – kantig, hart, schroff und präzise, aber zugleich auch edel und poetisch. Jeder Satz hat spürbar viel Gewicht, ob bei den Beschreibungen der Natur oder der emotionalen Landschaften im Inneren der Figuren. Das Buch, das unter der 300-Seiten-Grenze bleibt und trotz seiner herben Knackigkeit stets viel Gehalt und Substanz bietet, erinnert an die besten Romane der famosen Louise Erdrich sowie an die Werke der Südstaaten-Giganten Cormac McCarthy und William Gay.

    „Das weite Herz des Landes“ stellt man ins Regal mit seinen Lieblingsbüchern und möchte es während und nach der Lektüre jedem voller Enthusiasmus empfehlen. Hiermit getan.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    9. November 2020 und noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und deshalb kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Buchtipp von außerhalb des Genres zur Inspiration.

    Richard Wagamese
    Das weite Herz weiterlesen…

    Hermkes Historie #5 Was bisher geschah

    von am 6. November 2020 2 Kommentare

    Hermke konzentriert und vorbereitet für audiofile #1. Wie immer…

    Hermkes Historie 5, der vorerst letzte Teil der Prähistorie: Gerd fasst nochmal zusammen

    Heute komme ich zum Abschluss der Jahre vor dem Laden. Ein paar Details gibt es noch zu klären und ein zwei Schnipsel aus den letzten Gesprächen wollen noch gehört werden. Da sich leider einige der geplanten Gespräche mit Hermkes First Contacts einfach aus Zeitgründen noch nicht stattgefunden haben, gehen wir nächste Woche einen Schritt weiter.

    Nach dem "Weg zum Laden" dann Episode IV "Die ersten Jahre"…

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    6. November 2020 und 2 Kommentare

    Hermke konzentriert und vorbereitet für audiofile #1. Wie immer…

    Hermkes Historie 5, der vorerst letzte Teil der Prähistorie: Gerd fasst nochmal zusammen…

    Heute komme ich zum Abschluss der Jahre vor dem Laden. Ein paar Details gibt es noch zu klären und ein zwei Schnipsel aus den letzten Gesprächen wollen noch gehört werden. Da sich leider einige weiterlesen…

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