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Alan Moore | comicdealer.de
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  • Archiv für das Schlagwort Alan Moore'

    Miracleman: Der Traum vom Fliegen (Teil 2: Der Comic)

    von am 27. Oktober 2014 Kommentare deaktiviert für Miracleman: Der Traum vom Fliegen (Teil 2: Der Comic)

    Miracleman: HC

    Wie zum Ende des ersten Teils erwähnt, hat Autor Alan Moore Abstand davon genommen, dass sein Name in den Neuauflagen von MIRACLEMAN genannt wird. Auch darf nicht mit seiner Autorschaft geworben werden. Unter diesen Bedingungen war Moore bereit, seinen Teil zu tun, damit diese Geschichten erneut veröffentlicht werden können. Wer halbwegs mit Alan Moores Karriere vertraut ist, kennt auch seine Einstellung zur Comicindustrie und den Großverlagen im Speziellen. Am bekanntesten sein jahrelange Querelen mit DC COMICS. Aber auch die Konkurrenz von MARVEL COMICS hat vor einigen Jahren für Unmut bei dem Mann aus Northhampton hervorgerufen. Damals ging es um die Neuauflage von CAPTAIN BRITAIN. Auch hier wollte es Moore nicht, dass sein Name genannt wird. Damals wurde seinem Wunsch nicht entsprochen. Doch MIRACLEMAN ist aufgrund der Geschichte der Reihe, auf die wir zuletzt einen oberflächlichen Blick geworfen haben, wohl zu sehr Prestigeprojekt, als dass es die Oberen von MARVEL COMICS riskiert hätten, dass Moore ihnen doch noch irgendwelche Steine in den Weg legt. So wird nun also mit den Geschichten des originalen Autoren (the original writer) geworben. Unterm Strich ist das egal. Dass Moore diese Geschichten verfasst hat, dürfte das am schlechtesten gehütete Geheimnis des Superheldencomics sein.

    DER TRAUM VOM FLIEGEN versammelt nun die ersten Kapitel dieser Geschichte und damit vollständig Material, das ursprünglich in WARRIOR erschienen ist. Die Grundlage bildet gewissermaßen der erste Sammelband von ECLIPSE – A Dream of Flying – wobei zusätzlich noch einige Geschichten mit den WARPSMITHS aufgenommen wurden. Diese wurden von Garry Leach erdacht, der nicht nur die ersten Ausgaben von MIRACLEMAN illustrierte sondern auch maßgeblich an der Restaurierung des Artworks beteiligt war. Sinn und Zweck dieser Aufnahme ist ein ebenfalls enthaltenes gemeinsames Abenteuer des Titelhelden und einem der WARPSMITHS.

    Die angesprochene Restaurierung des Artworks war dringend erforderlich. Wer schon mal eine der Ausgaben von ECLIPSE in Händen hielt, wird wissen wovon ich spreche. Schwache Farben, verschwimmende Details, alles irgendwie verwaschen. Oft ist es so, dass eine neue Kolorierung mehr Schaden anrichtet, als ein Werk wirklich aufzuwerten. MIRACLEMAN stellt eine angenehme Ausnahme dar. Das ganze wirkt wesentlich frischer und klarer. Man kann jedes Detail erkennen und die Geschichte entfaltet sich auf wunderbare Weise. In den Bänden von ECLIPSE habe ich die Zeichnungen von Alan Davis, der immerhin zu meinen Lieblingskünstlern gehört, fast nicht erkannt. Nun gut, er war noch jung und sicher noch einige Schritte von seinem Höhepunkt entfernt. Aber das war schon fast eine Zumutung. Die überarbeitete Version hinterlässt einen vollkommen gegenteiligen Eindruck. Auch erkenne ich erst jetzt, wie gut Garry Leach eigentlich ist. Zuvor fand ich seine Zeichnungen ziemlich vergessenswert.

    Die Geschichte an sich ist für Moore relativ typisch. Wie sehr wird sich erst im zweiten Band zeigen. Auch in dieser frühen Phase hatte der originale Autor schon seinen Spaß daran, seine Figuren auseinanderzunehmen. Nicht nur stellt er MIRACLEMAN vor eine vollkommen neue Ausgangslage. Er gibt ihm auch einen unerwarteten Gegner und wird, im zweiten Band wie gesagt, seine Welt vollkommen auf den Kopf stellen. Der Dekonstruktivismus, der Moores Gesamtwerk wie ein roter Faden durchzieht und den er in WATCHMEN salonfähig gemacht hat, ist hier schon deutlich spürbar. MIRACLEMAN ist im besten Sinne ein Frühwerk, dass einen Alan Moore zeigt, der zwar noch nicht den Gipfel seines Könnens erreicht hat, aber schon deutlich zeigt, dass dieser Autor eine eigene Stimme hat, die noch einiges zu erzählen haben wird. Und so sollte es denn auch kommen …

    MIRACLEMAN: DER TRAUM VOM FLIEGEN ist im überformatigen Hardcover und als Paperback-Ausgabe erschienen. Insgesamt wird die Reihe aus vier Bänden bestehen, wobei der letzte wohl Neil Gaimans THE GOLDEN AGE beinhalten wird.

    Besonders ans Herz legen möchte ich MIRACLEMAN allen Fans von Paul Jenkins’ SENTRY. Die Bezüge dieser Miniserie zu MIRACLEMAN sind deutlich spürbar.

    warenkorb

    Miracleman
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    27. Oktober 2014 und Kommentare deaktiviert für Miracleman: Der Traum vom Fliegen (Teil 2: Der Comic)

    Miracleman: HC

    Wie zum Ende des ersten Teils erwähnt, hat Autor Alan Moore Abstand davon genommen, dass sein Name in den Neuauflagen von MIRACLEMAN genannt wird. Auch darf nicht mit seiner Autorschaft geworben werden. Unter diesen Bedingungen war Moore bereit, seinen Teil zu tun, damit diese Geschichten erneut veröffentlicht werden können. Wer halbwegs mit Alan Moores Karriere weiterlesen…

    Alan Moore – Miracleman (Teil 1: Die Geschichte)

    von am 25. Oktober 2014 Kommentare deaktiviert für Alan Moore – Miracleman (Teil 1: Die Geschichte)

    Miracleman: SC

    Über Alan Moore muss nicht viel gesagt werden. Er war hier schon mehrfach Thema und genießt eine Reputation, die ihresgleichen sucht. Mit Werken wie WATCHMEN und FROM HELL hat er sich zur Legende gemacht. Doch auch Mr. Moore hat irgendwann mal angefangen und hier wollen wir einen Blick auf eines seiner Frühwerke riskieren.

    Die Geschichte von MIRACLEMAN ist etwas verwoben und muss zumindest ein bisschen aufgedröselt werden. Der Verlag L. Miller & Son brachte ab 1944 Lizenzausgaben von CAPTAIN MARVEL (SHAZAM) und dessen Umfeld auf den britischen Markt. Das Heimatland des wundersamen Captains ist selbstverständlich die USA. Zu Zeiten war die Figur populärer als SUPERMAN. Genau diese Popularität sollte für das Ende der Serie sorgen. DC COMICS, damals noch unter dem Namen National Comics bekannt, reichte eine Klage wegen Plagiierung ein. Der Klage wurde entsprochen und FAWCETT musste seine erfolgreichste Serie einstellen. Somit ging dem britischen Verleger das Material aus und eine Lösung musste her. Die lieferte Mick Anglo, der die Gegebenheiten aus CAPTAIN MARVEL fast deckungsgleich kopierte. So entstand MARVELMAN, dessen Abenteuer sechs Jahre lang von Anglo erdacht wurden. Drei Jahre später, nach einer Gesetzesänderung, die den Import amerikanischer Comics erlaubte, musste L. Miller & Son Insolvenz anmelden.

    Fast zwanzig Jahre später wurde MARVELMAN von Herausgeber Derek „Dez“ Skinn wiederentdeckt. Skinn war bis dahin Kopf von MARVEL COMICS’ britischem Ableger. 1982 gründete er den Verlag QUALITY COMMUNICATIONS, der seine Blütezeit in den Jahren 1982 – 1988 hatte. Im Jahre 2006 wurde QUALITY an COSMIC PUBLICATIONS verkauft. QUALITYS wichtigstes Magazin war WARRIOR. Für eben dieses Heft unternahm Alan Moore einige seiner ersten Gehversuche. So ist hier die Geburtsstätte für V FOR VENDETTA zu finden. Und eben MARVELMAN. Beide Serien blieben unvollendet. V FOR VENDETTA fand ein neues Heim bei DC COMICS und wird bis heute immer wieder neu aufgelegt. MARVELMANS weitere Abenteuer, inkl. einer Neuauflage der bisherigen Kapitel, erschienen bei ECLIPSE. Der amerikanische Markt und die Nähe zum Branchenriesen MARVEL COMICS machten eine Namensänderung nötig und so wurde MIRACLEMAN "geboren".

    Mit dem Wechsel zu ECLIPSE (ab Ausgabe # 7 erschien ausschließlich neues Material) gab es nicht nur einen Namenswechsel. Die Geschichten erschienen erstmals in Farbe und die Rechte an der Figur wurden auf eine Weise aufgeteilt, die heute nur schwer zu durchschauen ist und aus diversen Gründen auf Irrtürmen beruht. Dez Skinn hat so z. B. niemals die Rechte erworben, MARVELMAN zu veröffentlichen. Das wiederum stellt die Verwertung und Fortsetzung der Geschichte rechtlich wohl eher auf zweifelhafte Füße. SPAWN-Erfinder Todd McFarlane hat Mitte der 90er versucht, sich die Rechte an der Figur zu sichern, um sie in seinen Erzählkosmos einzubauen. Das Ganze scheiterte an den Bemühungen Neil Gaimans, der 2001 eigens die Firma MARVELS AND MIRACLES, LLC gegründet hat, um der Frage nachzugehen, bei wem das Eigentum und die Verwertungsrechte der Figur nun tatsächlich liegen. McFarlane wurde verklagt, seine Pläne wurden fallengelassen und statt MIRACLEMAN gab es den MAN OF MIRACLES der wohl so etwas wie eine Anspielung auf Jesus Christus darstellen soll.

    2009 kündigte MARVEL COMICS endlich an, dass sie die Rechte an der Figur MARVELMAN von Mick Anglo erworben haben. Diese Meldung sorgte für einiges Aufsehen, bestand nun doch die Hoffnung, dass Alan Moores Geschichten nach rund zwei Dekaden endlich in würdiger Form nachgedruckt werden würden. Doch so schnell ging es dann doch nicht. Die Rechte an diesen Geschichten standen noch immer im Zweifel. Zwar wurden zwischenzeitlich einige Geschichten von Mick Anglo nachgedruckt, doch auf Moores Geschichten mussten die Leser noch einige Jahre warten. Erst 2013 kündigte MARVEL COMICS an, dass sie nun auch die Rechte an MIRACLEMAN erworben haben. Endlich war ein Comic, der von vielen wie ein heiliger Gral (die Sammelbände von ECLIPSE wurden für mehrere hundert Euro angeboten) behandelt wurde, in greifbare Nähe gerückt. Mit der kleinen Einschränkung, dass Alan Moore nicht genannt werden möchte, ist die erste Ausgabe im Januar dieses Jahres erschienen. Auf den Comic, und ob er diese Legendenbehandlung auch verdient, werfen wir im zweiten Teil einen Blick.

    25. Oktober 2014 und Kommentare deaktiviert für Alan Moore – Miracleman (Teil 1: Die Geschichte)

    Miracleman: SC

    Über Alan Moore muss nicht viel gesagt werden. Er war hier schon mehrfach Thema und genießt eine Reputation, die ihresgleichen sucht. Mit Werken wie WATCHMEN und FROM HELL hat er sich zur Legende gemacht. Doch auch Mr. Moore hat irgendwann mal angefangen und hier wollen wir einen Blick auf eines seiner Frühwerke riskieren.

    Die weiterlesen…

    DC Comics New 52: Animal Man und Swamp Thing

    von am 8. Oktober 2012 3 Kommentare

    Vor etwas mehr als einem Jahr startete DC Comics sämtliche Superheldentitel neu. Inzwischen ist der große Relaunch mit vielen Serien auch in Deutschland angekommen. Neben neuen Serien für die Ikonen BATMAN und SUPERMAN und einer neuen Heftserie für den Dauerbrenner GREEN LANTERN wagt sich Panini Comics auch an einige für den deutschen Superheldenmarkt eher exotische Titel. Während SWAMP THING hierzulande bereits in eigenen Titeln bei Carlsen, Speed/Tilsner und eben Panini veröffentlicht wurde, ist ANIMAL MAN dem deutschen Leser hauptsächlich als obskurer Gaststar diverser Großereignisse der letzten Jahre bekannt.

    In den 80ern gehörten die „alten Reihen“ dieser beiden Helden zu den Ursprungstiteln von VERTIGO. Jenem Imprint also, das für viele ein Synonym für anspruchsvolle Comics ist. Mit den NEW 52 werden sowohl SWAMP THING als auch ANIMAL MAN in die Kontinuität des regulären DC-Universums zurückgeholt.

    Animal Man: Die Jagd

    ANIMAL MAN (Lemire, Foreman)

    Animal Mans letzte eigene Serie wurde 1995 beendet und umfasst insgesamt 89 Ausgaben und ein Annual. Die wohl bekannteste Strecke stammt von Grant Morrison, der Buddy Bakers Abenteuer von 1988 bis 1990 gestaltete. Hier wandelte sich die Titelfigur von einem gewöhnlichen Superhelden zu einem Umweltaktivisten mit besonderen Kräften. Buddy Baker hatte eine enge Verbindung zum sog. „morphogenetischen Feld der Erde“. Das bedingte sowohl seine Fähigkeiten als auch seine besondere Nähe zur Fauna, die dazu führte, dass Animal Man sich fortan für Tierrechte und Umweltschutz einsetzte. Auf dem Höhepunkt von Morrisons Strecke trat Animal Man schließlich seinem „Schöpfer“ gegenüber. Jeff Lemire tritt hier also die Nachfolge einer innovativen und durchaus wegweisenden Serie an.

    Es gelingt dem Kanadier nicht nur, den Ideen seiner Vorgänger neue Aspekte hinzuzufügen. Er erzählt seine ganz eigene Geschichte. Lemires ANIMAL MAN ist sehr viel düsterer als man es von der Figur kennt. Das ganze wird im ersten Band von den kongenialen Zeichnungen Travel Foremans unterstrichen. So fußt ANIMAL MAN zwar im Superheldengenre, wird hier aber zu einem waschechten Horrortitel. Und das ohne die eigenen Wurzeln zu verleugnen.

    Der erste Band schlägt zudem gleich eine Verbindung zum Swamp-Thing-Mythos. So wird aus dem morphogenetischen Feld das Rot und Buddy zu einem Agenten des Parlaments der Glieder. Analog zu Swamp Things Grün und dem Parlament der Bäume. In nicht zu ferner Zukunft steht auch ein Crossover der beiden Horrortitel an.

    Swamp Thing: Die Auferstehung der Toten

    SWAMP THING (Snyder, Paquette)

    Das Sumpfding wurde von Len Wein und Horrormeister Bernie Wrightson geschaffen. Die bekannteste Version des morastigen Monsters stammt indes von Alan Moore. Unterstützt von Künstlern wie u. a. John Totleben, Stephen Bissette und Rick Veitch schuf Moore ein sprachliches und grafisches Meisterwerk das seinesgleichen sucht. So muss denn auch Scott Snyder große Fußspuren füllen.

    Mehr noch als Lemire bei ANIMAL MAN zollt Snyder seinen Vorgängern auf den Seiten von SWAMP THING Tribut. So gibt es u. a. Totleben’s Motel, das Wrightson Diner und die Bissette Motors. Der Autor führt Moores Mythos vom Grün auf seine Art weiter ohne sich dabei sklavisch an die Vorgaben des Briten zu halten oder den Respekt vor seinen Vorgängern zu verlieren. Selbst eine kleine Anspielung auf Wein und Wrightson konnte er sich nicht verkneifen.

    Der erste Band präsentiert die Entstehung des neuen Swamp Thing, der sich der dritten Macht neben dem Grün und dem Rot stellen muss – der Fäule. Eine Verbindung zu dieser ominösen Kraft hat ausgerechnet Abigail Arcane, die langjährige Freundin der Sumpfkreatur. Wie in der ersten Ausgabe von ANIMAL MAN wird auch hier das gemeinsame Abenteuer der beiden Helden vorbereitet.

    Beide Serien starten vielversprechend und müssen sich vor ihren berühmten Vorgängern nicht verstecken. Sowohl ANIMAL MAN als auch SWAMP THING werden im Frühjahr 2013 fortgesetzt und man muss es Panini hoch anrechnen, dass sie diesen beiden eher ungewöhnlichen Titeln eine Chance geben. Bleibt zu hoffen, dass dieser Mut mit dem verdienten Erfolg belohnt wird. Bei den NEW 52 stechen diese beiden Reihen deutlich hervor. Kein Comicfan sollte sich die neuen Abenteuer Buddy Bakers und des Sumpfdings entgehen lassen!

    8. Oktober 2012 und 3 Kommentare

    Vor etwas mehr als einem Jahr startete DC Comics sämtliche Superheldentitel neu. Inzwischen ist der große Relaunch mit vielen Serien auch in Deutschland angekommen. Neben neuen Serien für die Ikonen BATMAN und SUPERMAN und einer neuen Heftserie für den Dauerbrenner GREEN LANTERN wagt sich Panini Comics auch an einige für den deutschen Superheldenmarkt eher exotische Titel. Während SWAMP weiterlesen…

    Neonomicon – Alan Moore auf Lovecrafts Spuren

    von am 10. November 2011 6 Kommentare

    Howard Phillips Lovecraft (1890 – 1937) ist der wohl einflussreichste Horrorautor der Moderne. Seine Geschichten haben nicht nur eine Unzahl an Autoren inspiriert, sein Einfluss ist auch in der Musik oder in japanischen Zeichentrickfilmen zu spüren. Das gilt ganz besonders für seine Erzählungen über Cthulhu und die Großen Alten. Kurz und bündig: Wann immer Ihr einem Tentakelmonster begegnet, ist das die Schuld des Einsiedlers aus Providence.

    Über Alan Moore (1953) wurde wohl schon alles gesagt. Nun, vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass der Autor Alan Moore wohl nicht mit dem verschollenen zweiten Drummer von Judas Priest identitsch ist. Immerhin wurde dieser Alan Moore bereits 1947 geboren. Zurück zum Thema. So wichtig H. P. Lovecraft für die unheimliche Literatur ist, so wichtig ist Alan Moore für die Welt des Comics. Lovecrafts Einfluss auf Moore ist spätestens seit „Watchmen“ bekannt. Der Squid dürfte nicht umsonst wie eine Kreatur aus dem Cthulhu-Mythos aussehen. In „Neonomicon“ hat sich der Engländer eben dieser Geschichten angenommen.

    Die deutsche Ausgabe von Panini besteht aus der Comic-Adaption von Moore Kurzgeschichte „The Courtyard“ (adaptiert von Antony Johnston) und der vierteiligen Miniserie „Neonomicon“. Als Zeichner fungierte durchgehend Jacen Burrows. Der Band kostet 16,95 Euro und ist für Leser ab 18 Jahren empfohlen!

    >Aus den „blasphemischen Riten“ von einst wird endlich das, was der schüchterne Herr aus Providence immer damit gemeint hat: Sex mit großen, schleimigen Monstern!<

    Der Klappentext mag provokant sein und sicher wird nicht jeder dem zustimmen. Ebenso werden einige der im Comic enthalten biographischen Daten wohl ein Kopfschütteln hervorrufen. Wer jedoch Lovecrafts Geschichten kennt, wird aber erkennen, wie der Verfasser auf diesen Gedanken kam. Und sind wir ehrlich, die Vermischung der Menschen aus Innsmouth mit den Tiefen Wesen spricht eine deutliche Sprache.

    Natürlich galt Lovecraft als ein Meister der Andeutung. Hier wird nichts angedeutet. Nicht umsonst wird das Buch für ein erwachsenes Publikum empfohlen. Von Mord und Gewalt über Nacktheit und Orgien bis hin zu Sex mit Fischmonstern gibt es das volle Programm. Dabei wirkt es durchaus etwas weit hergeholt, dass Hauptdarstellerin Merril Brears ausgerechnet wegen Sexsucht in Behandlung war. Ob das in Lovecrafts Sinne wäre, sei einfach mal dahingestellt. An all den Anspielungen auf seine eigenen Werke und die jener Autoren, die seine Zeitgenossen oder Vorbilder waren, hätte er aber seine helle Freude gehabt. Diese Querverweise sind so vielfältig, dass Moore im zweiten Kapitel von „Neonomicon“ (das vierte Kapitel im Buch) gleich selber auf die Herkunft von einigen dieser Anspielungen zu sprechen kommt. Schön ist, dass hierbei auch die doppelte Herkunft von Carcosa nicht vergessen wurde. Wobei sich Johnny Carcosa mit seiner seidenen Maske wohl eindeutig auf Robert W. Chambers’ „The King in Yellow“ bezieht. Am Ende gibt es auf eben dieses Werk eine weitere Anspielung. Achtet auf die Bilder und sucht die Namen „Camilla“ und „Cassilda“.

    Unter dem berühmten und oft zitierten Strich funktioniert dieses Aufeinandertreffen der Titanen Moore und Lovecraft. Gerade weil Moore sich hier nicht sklavisch an die Vorlage hält, und sein Bild der Großen Alten fast schon im Gegensatz zu dem Lovecrafts steht. Hier wird auch interessant, wo R’lyeh wirklich liegt… Als Fan von sowohl Alan Moore als auch H. P. Lovecraft wurde ich von „Neonomicon“ nicht enttäuscht!

    Neonomicon (Panini Verlag, 16,95 Euro) bei Comicdealer bestellen

    10. November 2011 und 6 Kommentare

    Howard Phillips Lovecraft (1890 – 1937) ist der wohl einflussreichste Horrorautor der Moderne. Seine Geschichten haben nicht nur eine Unzahl an Autoren inspiriert, sein Einfluss ist auch in der Musik oder in japanischen Zeichentrickfilmen zu spüren. Das gilt ganz besonders für seine Erzählungen über Cthulhu und die Großen Alten. Kurz und bündig: Wann immer Ihr einem Tentakelmonster begegnet, weiterlesen…

    „Nachdem ich ‚Watchmen’ gelesen habe, kommen mir viele Comics die ich davor gelesen habe viel schlechter vor!“

    von am 2. August 2011 11 Kommentare

    "Da es ja nicht sein kann, dass comicdealer.de ohne Artikel über "Watchmen" auskommt, war ich mal so frei. Ist bei den Artikeln gespeichert. Schau es Dir einfach mal an und ggf. VÖst Du es.

    Gruß
    OliverL."

    Das kam heute auf Facebook als Message. Und was soll ich Euch sagen, der Junge hat recht. Also hier ein Gastbeitrag von unserem geschätzten Freund OliverL.

    Im Laufe der Jahrzehnte sind in den USA unzählige Comics erschienen. Ein großer Teil davon ist den Superhelden gewidmet. Unter diesen gibt es einige wenige wirkliche Klassiker. So beispielsweise „Watchmen“ der beiden Briten Alan Moore und Dave Gibbons. Das in der Überschrift verwendete Zitat spiegelt Wirkung und Bedeutung der Wächter sehr gut wider. Es stammt von einer jungen Dame die erst kürzlich in die Welt von Nite-Owl, Rorschach und Co. abgetaucht ist. „Watchmen“ entstand zwischen 1986 und 1987 und ist in mancher Hinsicht ein Spiegel seiner Zeit. Der Kalte Krieg zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion war noch nicht vorbei. Die Katastrophe von Tschernobyl ereignete sich nur wenige Monate vor der Veröffentlichung der ersten Ausgabe von „Watchmen“. Die Angst vor einer Eskalation des Kalten Krieges, die Angst vor einem Atomkrieg, gehören zu den vorherrschenden Themen dieses Klassikers. Angesprochene junge Dame ist gerade 20 Jahre alt. Einen Tag nach ihrer Geburt wurde der Kalte Krieg formell beigelegt. Der Ostblock befand sich in der Auflösung und die unterschwellige Furcht vor einem atomaren Konflikt der beiden Supermächte war vom Tisch. Obwohl sie diese Zeit nur aus dem Geschichtsunterricht kennt und ihr die Stimmung in den 80ern, die selbst junge Kinder wie der Verfasser dieses Artikels zumindest ansatzweise mitbekommen haben, vollkommen unbekannt ist, hat „Watchmen“ diese Wirkung auf sie gehabt. Sicher, auch heute gibt es in unserer Welt zuhauf schwelende Konflikte. Aber dennoch ist es anders. Nicht zuletzt durch das Internet. Unsere Möglichkeiten sich umfassend zu informieren sind sehr viel größer als Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. So können wir viel mehr Neuigkeiten erhalten, diese miteinander vergleichen und zu ganz anderen Schlüssen kommen. Dennoch hatte „Watchmen“ diese Wirkung auf eine nicht nur sehr junge Frau sondern auch eine, die erst seit wenigen Jahren Comics liest.

    Das liegt zum einen natürlich daran, dass die Geschichte der Wächter mehr als nur die Furcht vor einem nuklearen Holocaust zu bieten hat. Da wären z. B. Dan Dreiberg und Laurie Juspeczyk. Dan lebt einsam vor sich hin seit er seine Rolle als Nite-Owl aufgeben musste. Er sehnt sich nach mehr hat aber zunächst nicht den Mut etwas zu tun. Sein Leben ohne die Maske ist trist und leer. Lauries Leben wurde von einer dominanten Mutter bestimmt die selber nicht ohne Fehler ist. Sie fühlt sich zu einem Mann hingezogen, der gottgleiche Kräfte besitzt sich aber immer mehr von der Welt entfremdet. Ausgerechnet der schüchterne Dan, der ohne seinen Stimulus, ohne die Maske, gar an Potenzproblemen leidet, und Laurie, die sich eher über ihre Beziehungen zu Dr. Manhattan oder ihrer Mutter definiert hat, finden zusammen. Alan Moore beschreibt die Entwicklung dieser beiden, fast schon deren Erwachsenwerden, stets behutsam und gefühlvoll. Dieses Gespür für seine Figuren zeichnet Moore seit jeher aus. Man kann es in seinen Frühwerken wie „Miracleman“ bereits erkennen. Der interessierte Leser wird es in seiner fast schon legendären Strecke an „Swamp Thing“ wiederfinden. Und natürlich findet man es auch in neueren Arbeiten wie „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“. In dieser Hinsicht ist der 1953 geborene Engländer unbestritten ein Meister. Dennoch ist „Watchmen“ formal nur eine weitere Superheldengeschichte. Das alleine kann doch unmöglich ausreichen, um die Zeitlosigkeit von „Watchmen“ zu erklären. Und so ist es auch nicht.

    Alan Moore ist ein Künstler unter den Comicautoren. Seit jeher war es ihm ein Anliegen, mit den Möglichkeiten des Mediums Comic zu experimentieren. Andere Autoren haben versucht, die Mittel des Films auf ihr Gebiet zu übertragen. Mal mehr und mal weniger erfolgreich. Moore wollte das nicht. Er wollte an die Grenzen des im Comic machbaren gehen. Je weniger sich das Ergebnis in einen Film umsetzen lässt, desto besser. Die vorliegende Geschichte ist ein Paradebeispiel für diese Herangehensweise. Eine zurecht gefloppte Verfilmung von „Watchmen“ gibt dem Autor recht. Viel zu oft werden die Zeichnungen von Dave Gibbons nach einem ersten Blick als hässlich und unästhetisch abgetan. Dabei wird verkannt was er in „Watchmen“ in Zusammenarbeit mit Alan Moore geleistet hat. Gibbons ist ein Geschichtenerzähler. Angefangen bei der Panelaufteilung bis hin zum einzelnen Bild hat das gesamte Artwork in „Watchmen“ einen tieferen Sinn. Alles soll einen bestimmten Effekt erzielen. So hat z. B. jedes der zwölf Kapitel ein eigenes, immer wieder auftauchendes Motiv. Im ersten Kapitel wäre das der Smiley-Button, im dritten das Symbol für Radioaktivität, im sechsten der Rorschachtest.. Kapitel V verdient einen genaueren Blick. Natürlich haben wir auch hier wieder das Motiv (einen Totenschädel und Spiegelbilder). Besonderes Augenmerk müssen wir in diesem Kapitel aber auf die Panelaufteilung legen. Gibbons arbeitet hier quasi mit einem Spiegel. So ist die letzte Seite gewissermaßen eine Reflektion der ersten Seite, die vorletzte eine der zweiten Seite… Der Titel dieses Kapitels lautet im Original „Fearful Symmetry“ (nach William Blake). Alle Titel in „Watchmen“ sind Zitatfragmente. Und all diese Zitate werden im jeweiligen Kapitel in Story und Bildern eingefangen bevor es am Ende eines jeden Kapitels eine vollständigere Version des Zitats gibt. So finden wir Songtexte von Bob Dylan oder Elvis Costello, den bereits angesprochenen William Blake aber auch Stellen aus der Bibel die von Moore und Gibbons treffend umgesetzt wurden.

    Nicht zu vergessen ist auch der Einfluss den die Wächter auf die US-Comics hatten. Die „Grim ‚n’ Gritty“-Ära der 90er hätte es ohne „Watchmen“ (und Frank Millers „The Dark Knight“) so wohl nicht gegeben. Die Parallelen zwischen dem Keene-Erlass und dem Registration Act in Marvels „Civil War“ sind offensichtlich.

    Das Zusammenspiel all dieser Dinge, auf die ich hier einen oberflächlichen Blick geworfen habe, macht „Watchmen“ aus. Ich kenne das Buch seit ziemlich genau zehn Jahren und lese es immer wieder. Jedes mal habe ich das Gefühl, dass ich etwas neues entdecke. Das wird wohl noch ein paar Jahre so bleiben. Nicht umsonst hält DC USA „Watchmen“ seit Jahren lieferbar. Nicht umsonst ist „Watchmen“ jedes Jahr aufs neue ein Bestseller für DC Comics. Ein echter Klassiker, der dieser Bezeichnung auch gerecht wird. Wer „Watchmen“ noch nicht gelesen hat sollte dies schleunigst nachholen. Sowohl die englisch- als auch die deutschsprachige Version sind stets verfügbar.

    Watchmen (deutsche Version) bei Comicdealer bestellen

    Watchmen (US-Version) bei Comicdealer bestellen

    2. August 2011 und 11 Kommentare

    "Da es ja nicht sein kann, dass comicdealer.de ohne Artikel über "Watchmen" auskommt, war ich mal so frei. Ist bei den Artikeln gespeichert. Schau es Dir einfach mal an und ggf. VÖst Du es.

    Gruß
    OliverL."

    Das kam heute auf Facebook als Message. Und was soll ich Euch sagen, der Junge hat recht. Also hier ein Gastbeitrag von unserem geschätzten Freund weiterlesen…

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