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Virtueller FilmClub: "Schwerter des Königs – Dungeon Siege" (OmU)

von am 26. Juli 2017 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Schwerter des Königs – Dungeon Siege" (OmU)

Am Montag 31.07. um 20:30 Uhr findet die sechsundfünfzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Super Boll" von Ende Mai/Anfang Juni: "In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale", die Verfilmung des Computerspiels "Dungeon Siege" durch Regisseur Uwe Boll. Wir zeigen ihn in der extended Version mit deutschen Untertiteln.

In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale

Kurz zum Inhalt:
Im Dorf Stonebridge lebt ein "namenloser" Farmer (Jason Statham) von ungewisser Herkunft. Bei einem Angriff von Krugs, kleinen Aufwärmmonstern, die eigentlich keine Schwerter führen können, wird seine Frau Solana (Claire Forlani) entführt und sein Sohn getötet. Farmer macht sich zusammen mit Norick (Ron Perlman) und Bastian (Will Sanderson) auf, um Solana zu befreien und seinen Sohn zu rächen. Was er nicht weiß ist, dass hinter den Krugs der Magier Gallian (Ray Liotta) steckt. Er will mit Hilfe der Krug das Königreich Ehb des Königs Konreid (Burt Reynolds) erobern. Auf Seiten des Königs steht aber auch der Magier Merik (John Rhys-Davies), dessen Tochter Muriella (Leelee Sobieski) und die Waldbewohnerin Elora (Kristanna Loken). Dazu kommt noch der klischee-verräterische Königsneffe, mehr oder weniger überraschende Aufklärungen zur Herkunft von Farmer, große Schlachten und Magieduelle und alles, was man so erwartet 🙂

Cineasten-Schmankerl am Rande: Da der Film etwas lang wurde, dachte Boll zwischenzeitlich laut darüber nach, einen Zweiteiler draus zu machen.

Noch ein Cineasten-Schmankerl am Rande: Unglaublich aber wahr: Es gibt zwei Fortsetzungen, die allerdings beide direkt für DVD produziert wurden.

Die Abstimmung für den Termin im September startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen.

Am Montag 31.07. um 20:30 Uhr findet die sechsundfünfzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Super Boll" von Ende Mai/Anfang Juni: "In the Name of the King: A Dungeon Siege Tale", die Verfilmung des Computerspiels "Dungeon Siege" durch Regisseur Uwe Boll. Wir zeigen ihn in der extended Version mit

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Virtueller FilmClub: "The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring" (OmeU)

von am 9. Mai 2017 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring" (OmeU)

Am Montag 15.05. um 20:30 Uhr findet die fünfundfünfzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Best of: The Lord of the Rings" von Ende März/Anfang April: "The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring", den ersten Teil der Kult-Trilogie von Peter Jackson. Wir zeigen ihn im englischen Original mit englischen Untertiteln.

Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring

Kurz zum Inhalt (auch wenn das sicher nicht nötig ist):
Der vom Dunklen Herrscher Sauron geschmiedete Eine Ring war jahrhundertelang verschollen, bis er dem Hobbit Bilbo Beutlin (Ian Holm) in die Hände fiel, der ihn mit ins Auenland nahm. Zu seinem 111. Geburtstag verlässt Bilbo das Auenland und hinterlässt seinen Neffen Frodo (Elijah Wood) den Ring. Der Zauberer Gandalf (Ian Kellen) hat mittlerweile herausgefunden, dass es sich tatsächlich um den Einen Ring handelt, ebenso wie Sauron, der daraufhin seine Nazgul schickt. Frodo flieht mit Sam (Sean Astin), Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) zunächst nach Bree, wo sie auf Aragorn (Viggo Mortensen) treffen. Nach diversen Abenteuern und einem beinahe letalen Zusammenstoß mit den Nazgul erreichen sie Bruchtal. Dort finden sich Vertreter der "freien Völker" zusammen, und es wird entschieden, dass der Ring zerstört werden muss. Da das nur im Feuer der Schicksalsberges geht, muss der Ring nach Mordor gebracht werden. Daraufhin macht sich die Gruppe der Gefährten mit den vier Hobbits, Gandalf, Aragorn, Boromir (Sean Bean) sowie dem Elfen Legolas (Orlando Bloom) und dem Zwerg Gimli (John Rhys-Davies) auf dem Weg, diesen Auftrag zu erfüllen, verfolgt von allen möglichen Vertretern der "Gegenseite" …

Cineasten-Schmankerl am Rande: Dass der Film oscarpremiert ist und auch diverse andere Preise abräumen konnte, ist bekannt. Vielleicht auch, dass der Bilbo-Darsteller Ian Holm in einer Radioversion mal Frodo gesprochen hat.

Noch ein Cineasten-Schmankerl am Rande: Saruman-Darsteller Christopher Lee kannte J.R.R. Tolkien persönlich.

Die Abstimmung für den Termin im Juli startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen.

Am Montag 15.05. um 20:30 Uhr findet die fünfundfünfzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Best of: The Lord of the Rings" von Ende März/Anfang April: "The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring", den ersten Teil der Kult-Trilogie von Peter Jackson. Wir zeigen ihn im

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Virtueller FilmClub: "What We Do in the Shadows" (OmeU)

von am 21. März 2017 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "What We Do in the Shadows" (OmeU)

Am Montag 27.03. um 20:30 Uhr findet die vierundfünfzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Leben in den Schatten" von Ende Januar/Anfang Februar: "What We Do in the Shadows – 5 Zimmer, Küche, Sarg", die neuseeländische Mockumentary von 2014. Wir zeigen ihn im englischen Original mit englischen Untertiteln.

Kurz zum Inhalt:
Eine Filmcrew folgt einer Vampir-WG in Wellington, Neuseeland und dokumentiert (bzw. mockumentiert 🙂 ) den Alltag der Bewohner: Vladislav (Jemaine Clement), transsilvanischer Adeliger aus dem Mittelalter, Viago (Taika Waititi), pedantischer Renaissance-Dandy, Deacon (Jonathan Brugh), ehemaliger Nazi-Vampir, und Petyr (Ben Fransham), über 8000 Jahre alter Nosferatu. Zu den üblichen WG-Konflikten über Zuständigkeiten für Abwasch, Putzen etc. kommen die vampirtypischen Probleme wie fehlendes Spiegelbild, das bei der Auswahl des richtigen Outfits für’s Ausgehen zu einem echten Problem werden kann. Als Petyr den jungen Nick (Cori Gonzalez-Macuer) zum Vampir macht und dieser in die WG einzieht, eröffnet er zusammen mit seinem menschlichen Kumpel Stu (Stuart Rutherford) den Mitbewohnern Zugang zu Internet und aktueller Technik. Allerdings hat er auch keine Hemmungen, in aller Öffentlichkeit raushängen zu lassen, dass er ein Vampir ist, was die WG in Gefahr bringt…

Cineasten-Schmankerl am Rande: Der Film basiert auf einem knapp halbstündigen Kurzfilm von 2005, in dem schon alle WG-Mitglieder sowie Nick und Stu dabei waren. Auch bei diesem Kurzfilm führten schon Taika Waititi und Jemaine Clement (beide übrigens mit maorischen Wurzeln) Regie.

Die Abstimmung für den Termin im Mai startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen.

Am Montag 27.03. um 20:30 Uhr findet die vierundfünfzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Leben in den Schatten" von Ende Januar/Anfang Februar: "What We Do in the Shadows – 5 Zimmer, Küche, Sarg", die neuseeländische Mockumentary von 2014. Wir zeigen ihn im englischen Original mit englischen Untertiteln.

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Virtueller FilmClub: "Alles steht Kopf (Inside Out)" (OmeU)

von am 23. Januar 2017 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Alles steht Kopf (Inside Out)" (OmeU)

Am Montag 30.01. um 20:30 Uhr findet die dreiundfünfzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Thanks to Disney" von Ende November/Anfang Dezember: "Alles steht Kopf", der schräge Disney-Film von 2015 mit den tiefen Einblicken in die Funktionen menschlicher Psyche 🙂 Wir zeigen ihn im englischen Original mit englischen Untertiteln.

Kurz zum Inhalt:
Die bisher so glückliche Kindheit der 11-jährigen Riley wird auf eine harte Probe gestellt, als ihre Eltern mit ihr vom Land nach San Francisco ziehen. Die daraus entstehenden Probleme drohen das bisher stets so fröhliche Mädchen zu zerbrechen. Aber darum geht es nur äußerlich. Im Mittelpunkt stehen die 5 Grundemotionen, die im Emotionszentrum jeden Menschen prägen. Bisher ist Freude die Emotion, die Rileys Leben prägt und damit den Trupp anführt. Ihre Kollegen Wut, Angst und Ekel haben eher wenige Situationen zu entscheiden. Am seltensten ist Kummer gefragt.
Durch einen Unfall im Emotionszentrum werden Freude und Kummer aus dem Emotionszentrum in die Tiefen von Rileys Gedächtnis gezogen. Die drei übrigen Emotionen tun ihr Bestes, um Riley ohne Freude durch die Krise führen, was zu teils skurilen Situationen führt und die Situation nicht gerade verbessert. Währenddessen kämpfen sich Freude und Kummer durch die Tiefen von Rileys Gedächtnis und Unterbewusstsein, um zurück in die Emotionszentrale zu gelangen, bevor das Mädchen psychisch vollkommen zerbricht.
Klingt wie ein hochkompliziertes Psychodrama, ist aber tatsächlich eine Komödie der ganz eigenen Art 🙂

Cineasten-Schmankerl am Rande: Trotz des eher ungewöhnlichen Themas hat es der Film auf Platz 51 der erfolgreichsten Filme geschaft (Quelle: Wikipedia, Stand: 28. Oktober 2016).

Weiteres Cineasten-Schmankerl am Rande: Der Film hat diverse Preise abgeräumt, darunter auch den Oscar für "Bester animierter Spielfilm" und die Nominierung für "Bestes Originaldrehbuch".

Die Abstimmung für den Termin im März startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen.

Am Montag 30.01. um 20:30 Uhr findet die dreiundfünfzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Thanks to Disney" von Ende November/Anfang Dezember: "Alles steht Kopf", der schräge Disney-Film von 2015 mit den tiefen Einblicken in die Funktionen menschlicher Psyche 🙂 Wir zeigen ihn im englischen Original mit englischen Untertiteln.

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Virtueller FilmClub: "Excalibur" (OmU)

von am 23. Juni 2015 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Excalibur" (OmU)

Am Montag 29.06. um 20:30 Uhr findet die achtunddreissigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Epische Schlachten" von Ende April/Anfang Mai: "Excalibur" (1981), die epische Verfilmung der Artus-Legende von John Boorman. Die Tendenz ging zur OmU, also zeigen wir das englische Original mit deutschen Untertiteln.

Kurz zum Inhalt (auch wenn die Artus-Sage hinlänglich bekannt sein dürfte): Uther Pendragon siegt im Streit um die Vorherrschaft in Britannien über den Herzog von Cornwall. Das Friedensfest auf Tintagel schmeisst er aber, als er die Frau des Herzogs, Igrayne, erblickt und unbedingt haben will. Während der neu aufgeflammten Schlacht verwandelt Merlin Uthers Äußeres, so dass dieser als Cornwall in die Burg gelangt und dort Artur mit der getäuschten Igrayne zeugt. Cornwall stirbt, Uther herrscht, Artur wird geboren und von Merlin als "Lohn" für die Verwandlung gefordert. Merlin bringt Artur zu Ector, der ihn großzieht. Nach Pendragons Tod gehen die Machtkämpfe wieder los, da keiner in der Lage ist, das Schwert Excalibur aus dem Stein zu ziehen, in das es gestoßen wurde, denn: Nur wer das Schwert aus dem Stein ziehen kann, ist der rechtmäßige König Britanniens. Artur zieht das Schwert heraus und behauptet sich gegen alle Widerstände als König. Er heiratet Guinevere, in die verliebt sich aber auch Lancelot, sein erster Ritter. Das führt zum Zerwürfnis, Morgana zeugt mit dem getäuschten Artur Mordred, das Land geht den Bach runter, letzte Rettung ist der Gral,… Bekannte Story, aber eben episch 🙂

Cineasten-Schmankerl am Rande: In dem Film wimmelt’s von damals noch (international) relativ unbekannten Schauspielern. Z.B. Patrick Steward (Cpt. Picard, Prof. Xavier), Liam Neeson (Ra’s Al Ghul, Qui-Gon Jinn), Ciarán Hinds (Mance Rayder)

Noch ein Cineasten-Schmankerln am Rande: Angeblich wollte Boorman eigentlich Herr der Ringe verfilmen, das war aber technisch, finanziell und rechtlich nicht zu stemmen.

Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im August startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden am Montag wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

Am Montag 29.06. um 20:30 Uhr findet die achtunddreissigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Epische Schlachten" von Ende April/Anfang Mai: "Excalibur" (1981), die epische Verfilmung der Artus-Legende von John Boorman. Die Tendenz ging zur OmU, also zeigen wir das englische Original mit deutschen Untertiteln.

Kurz zum Inhalt (auch

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Virtueller FilmClub: "Ronal der Barbar" (dt. Synchronfassung)

von am 16. Februar 2015 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Ronal der Barbar" (dt. Synchronfassung)

Am Montag 23.02. um 20:30 Uhr findet die vierunddreissigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Zeichentrick mal anders" von Ende Dezember/Anfang Januar: die Barbaren-Komödie "Ronal der Barbar" (2011). Die Tendenz ging zur OmU, leider konnten wir aber das dänische Original nicht bekommen. So zeigen wir ihn in der deutschen Synchronfassung.

Kurz zum Inhalt: Damals, als Kron das ultimative Böse bezwang, wurde auch er tödlich verwundet und blutete sieben Tage und sieben Nächte, bis er starb. Die von seinem Blut tranken, nahmen die Stärke Krons in sich auf und wurden die Vorfahren der Barbaren.
Jahrhunderte später in Anabolien: Das Volk der Barbaren ist immer noch irre stark, grobschlächtig und testosterongetränkt – bis auf Ronal. Als die Truppen des Lord Volcazar das Dorf überfallen, werden alle Barbaren gefangengenommen und verschleppt – bis auf Ronal. Ronal macht sich daher auf, um die Barbaren zu befreien, begleitet von Alibert, einem notgeilen Barden in Ausbildung. Von einem Orakel erfahren sie, dass Lord Volcazar mit dem Blut der Barbaren das ultimative Böse erwecken will und dass sie das Schwert von Kron benötigen, um ihn daran zu hindern. Später schließen sich noch die knallharte Schildmaid Zandra und der überaus elfische Klischee-Elf Elric der Gruppe an. Gemeinsam geht’s durch Anabolien mit Elfen, Amazonen und Spelunkenpack bis zum Epic Battle gegen Lord Volcazar himself.

Cineasten-Schmankerl am Rande: Der Film ist natürliche eine Hommage an Conan & Co. Die Amazonenkönigin geht nicht nur optisch in Richtung Red Sonja, sie wird im Original auch von Brigitte Nielsen persönlich gesprochen.

Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im April startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden am Montag wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

Am Montag 23.02. um 20:30 Uhr findet die vierunddreissigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Zeichentrick mal anders" von Ende Dezember/Anfang Januar: die Barbaren-Komödie "Ronal der Barbar" (2011). Die Tendenz ging zur OmU, leider konnten wir aber das dänische Original nicht bekommen. So zeigen wir ihn in der deutschen Synchronfassung.

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Virtueller FilmClub: "Die neun Pforten" (OmU)

von am 18. August 2014 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Die neun Pforten" (OmU)

Am Montag den 25.08. um 20:30 Uhr findet die achtundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Andererseits…" von Ende Juni/Anfang Juli: Den Horror-Mystery-Thriller "Die neun Pforten" (1999). Wieder ging die Abstimmung zur Originalversion mit Untertiteln, und das ist möglich.

Kurz zum Inhalt: Der Antiquar Dean Corso (Johnny Depp) soll für den exzentrischen Sammler Boris Balkan (Frank Langella) eine Recherche übernehmen. Balkan hat ein Exemplar des Buches "Die neun Pforten ins Reich der Schatten" erstanden. Hiervon gibt es weltweit nur noch drei Exemplare. Corso soll herausfinden, welches der drei Exemplare das Original ist, das angeblich der Teufel selbst geschrieben hat. Mit diesem soll es möglich sein, den Teufel zu rufen und in sein Reich einzuziehen, wenn man nur die Rätsel des Buches löst. Hierzu enthält das Buch neun Holzschnitte mit Hinweisen. Corso sucht die Besitzer der beiden anderen Exemplare auf. Dabei gerät er immer wieder in seltsame, teils gefährliche Situationen, aus denen ihn immer wieder eine geheimnisvolle Frau (Emmanuelle Seigner) rettet, die jeden seiner Schritte vorherzusehen scheint. Zudem scheint ihm der Tod stets dicht auf den Fersen zu folgen.

Cineasten-Schmankerl am Rande: In den USA führte die Tatsache, dass Dean Corso ständig raucht, zu derartigen Protesten, dass der Film teilweise nicht mehr ausgestrahlt wird.

Weiteres Cineasten-Schmankerl am Rande: Die Buchrestauratoren Pablo und Pedro Ceniza und später die beiden Handwerker Pepe Lopez und Ricardo Herrera werden alle nur von einer einzigen Person gespielt: Jose Lopez Rodero.

Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im Oktober startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Besucher wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

Am Montag den 25.08. um 20:30 Uhr findet die achtundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Andererseits…" von Ende Juni/Anfang Juli: Den Horror-Mystery-Thriller "Die neun Pforten" (1999). Wieder ging die Abstimmung zur Originalversion mit Untertiteln, und das ist möglich.

Kurz zum Inhalt: Der Antiquar Dean Corso (Johnny Depp) soll

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Mit Schwert und Magie – Conans Erben

von am 18. August 2014 1 Kommentar

Der Blutstein

Mit seinem cimmerischen Barbaren hat Robert E. Howard eine der archetypischen Heldenfiguren der Fantasy-Literatur vorgelegt und quasi im Alleingang das Genre der „Sword & Sorcery“ begründet. Der Begriff wurde von Fritz Leiber erdacht, der damit auf einen 1961 veröffentlichten Brief von Michael Moorcock reagierte, der für Howards Art der Fantasy einen Namen forderte. Moorcocks Vorschlag blieb letztlich nicht ungenutzt, aber unter „Epic Fantasy“ ist heutzutage etwas anderes zu verstehen.

Sowohl Leiber als auch Moorcock haben sich selbst ausgiebig mit „Sword & Sorcery“ beschäftigt und ihre Helden Elric respektive Fafhrd und den grauen Mausling in den Kampf schickten. Wichtige Einflüsse auf das Genre stellen u. a. Alexandre Dumas’ (der ältere) „Die drei Musketiere“ und speziell in Robert Howards Fall auch die Geschichten aus „Tausendundeine Nacht“ dar. Auch Howards Zeitgenosse Clark Ashton Smith zeigt in seinen Zothique- und Hyperborea-Geschichten (nicht zu verwechseln mit Howards eigenem Hypberborea) deutliche „Sword & Sorcery“-Anleihen. Zu Howards unmittelbarsten Erben muss Catherine Lucille Moore gezählt werden, die mit „Jirel of Joiry“ ab 1934 quasi eine weibliche Entsprechung des Barbaren in verschiedene Abenteuern antreten ließ. Die „Jirel“-Stories wurden von Conan-Übersetzerin Lore Straßl ins deutsche übertragen und sind sowohl in der legendären „Terra Fantasy“-Reihe des Pabel Verlags und zuletzt Anfang der 2000er in der kurzlebigen „Dark Fantasy“-Reihe des Festa Verlags erschienen.

Ganz aktuell sorgt George R. R. Martins „Games of Thrones“-Reihe für Furore, die besonders in den ersten Bänden ganz eindeutig die eher bodenständigen „Sword & Sorcery“-Fantasy bedient. In späteren Teilen wird der fantastische Aspekt wohl verstärkt was scheinbar diverse Diskussionen unter den Lesern ob der korrekten Einordnung geführt hat. Aber hier soll es vornehmlich auch um eine andere Reihe gehen …

Als Robert E. Howards legitimer Nachfolger wird weithin Karl Edward Wagner (1945 – 1994) gehandelt. Zu verdanken ist dies Wagners eigener Heldengestalt, dem unsterblichen Schwertkämpfer Kane. Recht interessant, sind doch von Kane nur drei Romane und eine eher überschaubare Anzahl Kurzgeschichten veröffentlicht worden.

Im März 2014 ist im Golkonda Verlag mit DER BLUTSTEIN der erste Roman um Kane erschienen. In überarbeiteten und wohl erstmals kompletten Fassung in deutscher Sprache (die drei Kane-Romane sind Ende der 70er bereits bei Bastei Lübbe erschienen). Die beiden folgenden Bände sollen bis Frühjahr 2015 auf den Markt gebracht werden. Über die Kurzgeschichten gibt es bisher keine Ankündigung. Bei entsprechendem Erfolg mag sich der Verlag um eine Veröffentlichung bemühen.

Bleibt zu prüfen, ob Kane seinem Ruf gerecht wird.

Gerade bei den Fans des cimmerischen Barbaren könnte Kane, im Übrigen Wagners Version des biblischen Kain, meines Erachtens auf wenig Gegenliebe stoßen. Conan war vieles. Ein Dieb und Pirat. Ohne Zweifel ein Schurke. Aber er hatte immer ein Wertesystem, einen Ehrenkodex, an den er sich immer gehalten hat. Kane hingegen ist vollkommen amoralisch. Dadurch wird er sowohl zum Titelhelden als auch zum Antagonisten seiner eigenen Reihe. Sicherlich, und das ist Wagners große Stärke, sind auch seine Gegenspieler nie ganz eindeutig die Guten. Aber sie sind doch die Sympathieträger der Geschichte. Kanes Motive sind selbstsüchtig. Er will der Langeweile entfliehen, sucht Rache an einem Gott, der ihn mit einem ewigen Leben gestraft hat, welches nur durch die Gewalt beendet werden kann, die Kane selbst entfesselt. Das Kainsmal, bei Wagner durch Kanes durchdringenden Blick dargestellt, verhindert zudem, dass der „Titelheld“ jemals Glück unter den Menschen finden wird.

Einen Schurken zur Hauptfigur zu machen, der zudem in jedem Roman gegen neue Figuren antritt, ist wohl immer eine Gratwanderung. Allein die Notwendigkeit, für jede Geschichte neue Figuren zu entwerfen, denen sich die Leser verbunden fühlen, dürfte keine leichte Aufgabe sein. Nichtsdestotrotz Ist zumindest DER BLUTSTEIN ein packend geschriebenes Fantasy-Garn. Gefüllt mit interessanten Figuren, einem erstklassigen Schurken und einer ganzen Menge Spannung ist Kanes Debüt ein gelungener Roman, der in jede gut sortierte Fantasy-Sammlung gehört.

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Kane – Der Blutstein
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden…

Der Blutstein

Mit seinem cimmerischen Barbaren hat Robert E. Howard eine der archetypischen Heldenfiguren der Fantasy-Literatur vorgelegt und quasi im Alleingang das Genre der „Sword & Sorcery“ begründet. Der Begriff wurde von Fritz Leiber erdacht, der damit auf einen 1961 veröffentlichten Brief von Michael Moorcock reagierte, der für Howards Art der Fantasy einen Namen forderte. Moorcocks Vorschlag

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Virtueller FilmClub: "Der kleine Horrorladen" (OmeU) – Directors Cut

von am 24. Juni 2014 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Der kleine Horrorladen" (OmeU) – Directors Cut

Am Montag den 30.06. um 20:30 Uhr findet die sechsundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Musical" von Ende April/Anfang Mai: Die Musical-Verfilmung "Der Kleine Horrorladen" (1986) von Frank Oz. Wie gewohnt ging die Abstimmung zur Originalversion mit Untertiteln – für ein Musical natürlich mit den englischen Untertiteln zum Mitsingen 🙂

Kurz zum Inhalt: Seymour Krelborn (Rick Moranis) und Audrey (Ellen Greene) arbeiten in einem maroden Blumenladen in DownTown. Als der Besitzer beschließt den erfolglosen Laden zu schließen, stellt Seymour eine eigenartige Pflanze, die er von einem alten Chinesen gekauft hat, ins Schaufenster. Auf einmal strömen die Kunden, angezogen durch die Pflanze, die Seymour "Audrey II" nennt, und das Geschäft floriert. Allerdings droht Audrey II trotz Seymours Grünem Daumen einzugehen. Durch Zufall findet er heraus, was sie zum Leben braucht: Blut. Je größer sie wird, desto größer der Erfolg und der Blutbedarf, den Seymour bald nicht mehr mit eigenem Blut befriedigen kann. Ein Opfer muss her – z.B. Audreys sadistischer Freund, der Zahnarzt Orin (genial: Steve Martin)…

Cineasten-Schmankerl am Rande: Genau, Frank Oz, der Puppenspieler, der neben z.B. Miss Piggy auch für Yoda verantwortlich war. Apropos StarWars: Rick Moranis = Lord Helmchen 😉

Weiteres Cineasten-Schmankerl am Rande: Ursprünglich entsprach das Ende des Films dem eher schwarzen Ende des Musicals. Als das Publikum negativ reagierte, drehte Frank Oz ein (beinahe vollständiges) Happy End nach. Das Central zeigt die ursprüngliche Version mit dem Musical-Ende.

Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im August startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Besucher wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

Am Montag den 30.06. um 20:30 Uhr findet die sechsundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Musical" von Ende April/Anfang Mai: Die Musical-Verfilmung "Der Kleine Horrorladen" (1986) von Frank Oz. Wie gewohnt ging die Abstimmung zur Originalversion mit Untertiteln – für ein Musical natürlich mit den englischen Untertiteln zum Mitsingen

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Virtueller FilmClub: "Brazil" (OmU) – Directors Cut

von am 26. Mai 2014 1 Kommentar

Am Samstag 31.05. um 20:30 Uhr findet die fünfundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Parallelwelten" von Ende März/Anfang April: Terry Gilliams düstere Kult-Satire "Brazil" (1985). In der Abstimmung ist wieder die Tendenz zur Originalversion mit Untertiteln gegangen, so sei es.

Kurz zum Inhalt: In einer technisierten und bürokratisierten Welt ist Sam Lowry (Jonathan Pryce) ein kleiner Angestellter im sogenannten "Informationsministerium". Der Tristesse entflieht er mit Tagträumen. Eines Tages muss er die Folgen einer Verwechslung korrigieren: Statt eines gesuchten "Terroristen", dem nicht systemkonform agierenden Mr. Tuttle, wurde der unbescholtener Familienvater Mr. Buttle verhaftet und zu Tode gefoltert. Bei Erfüllung dieser Aufgabe trifft er unerwartet auf die Frau aus seinen Träumen. Er gerät selbst in die Mühlen des Systems, als er versucht, sie vor dem System zu retten.

Cineasten-Schmankerl am Rande: Zwischen Sid Sheinberg, damals Chef von Universal Studios, und Terry Gilliam kam es zum Streit um das Ende des Films, das Sheinberg zu düster war. In den USA kam daher eine gekürzten Schnittfassung mit Happy End ins Kino. Das Central zeigt den Directors Cut, die ursprüngliche, europäische Schnittfassung mit dem Ende, das von Terry Gilliam vorgesehen war.

Weiteres Cineasten-Schmankerl am Rande: Die Benennung des Ministeriums und das Setting erinnern nicht zufällig an George Orwells 1984. Ursprünglich war als Titel „1984 and ½“ vorgesehen als Anspielung auf den berühmten Roman und auf Fellinis "8½".

Und noch ein Cineasten-Schmankerl am Rande: Jack Purvis hat einen Kurzauftritt. Er spielte nicht nur in Gilliams Time Bandits mit, sondern ist neben Kenny Baker (R2D2) der zweite kleinwüchsige Schauspieler, der in allen drei ursprünglichen Star Wars Filmen dabei war.

Wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im Juli startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Besucher wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen. Nur die Anwesenden bekommen die Möglichkeit, die Sprachversion mitzuentscheiden.

Am Samstag 31.05. um 20:30 Uhr findet die fünfundzwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Parallelwelten" von Ende März/Anfang April: Terry Gilliams düstere Kult-Satire "Brazil" (1985). In der Abstimmung ist wieder die Tendenz zur Originalversion mit Untertiteln gegangen, so sei es.

Kurz zum Inhalt: In einer technisierten und bürokratisierten

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Virtueller FilmClub: "Dragonheart" und "The Gamers"

von am 16. Oktober 2013 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Dragonheart" und "The Gamers"

Am Samstag 26.10. um 22:00 Uhr findet die achtzehnte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Schwerterklang und Heldensang" von Ende August/Anfang September: "Dragonheart" (1996). In der Abstimmung war die Tendenz zur Version Original mit Untertitel gegangen. Aus rechtlichen Gründen können wir diese leider nicht zeigen. Als "Trostpflaster" zeigen wir anschließend "The Gamers", den bekannten RPG-Nerd-Kult-Film von 2002.

DragonheartKurz zum Inhalt: Ritter Bowen lebt streng nach dem "Alten Codex" und bildet Prinz Einon entsprechend aus. Als der grausame König bei einem Aufstand getötet wird und Prinz Einon die Krone an sich reißen will, wird er schwer verletzt. Ein Drache rettet ihn, indem er sein Herz mit ihm teilt. Einon entwickelt sich zu einem Despoten, schlimmer als sein Vater. Bowen sucht die Schuld hierfür bei dem Drachen, verläßt die Burg und schwört, alle Drachen zu töten. Der letzte Drache erweist sich aber als ebenbürtig und da Bowen mit dem Tod des letzten Drachen "arbeitslos" wäre, schließen sie sich zu einem "The Good, the Bad and the Ugly" Team zusammen. Der Drache richtet leichte Verwüstungen an einem Dorf an, "Drachenjäger" Bowen kommt zufällig vorbei und verspricht gegen Geld den Drachen zu töten. Der Drache läßt sich "töten" und verschwindet, Bowen kassiert, alles schön. Als sie allerdings immer stärker mit Einons Grausamkeiten konfrontiert werden, nehmen sie den Kampf gegen ihn auf.

The GamersThe Gamers ist ein Low-Budget- und Kult-Film von Dead Gentlemen Productions. Er begleitet die Pen & Paper-Helden Rogar, Newmoon, Ambrose und Nimble (und Mark!) auf ihrer Jagd nach „The Shadow“. Zum Brüllen komisch und doch so vertraut…

Cineasten-Schmankerl am Rande: Der Drache wird "dargestellt" von Sean Connery. Er hat ihm dabei nicht nur seine Stimme geliehen sondern auch die Mimik. Diese wurde aufgezeichnet und auf den computeranimierten Drachen übertragen.

Noch ein Cineasten-Schmankerl am Rande: Bowen nennt den Drachen DRACO (merken). Darsteller der Nebenrolle des Lord FELTON (merken) ist Jason Isaacs. In den Harry Potter Filmen spielt er Lucius Malfoy, den Vater von DRACO (sic) Malfoy. Darsteller des Draco Malfoy ist Tom FELTON (sic). Zufälle gibt’s… 🙂

Der Eintritt zu "The Gamers" ist frei. Er startet gegen Mitternacht.

Und wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im Dezember startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden am Samstag wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen.

Am Samstag 26.10. um 22:00 Uhr findet die achtzehnte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Schwerterklang und Heldensang" von Ende August/Anfang September: "Dragonheart" (1996). In der Abstimmung war die Tendenz zur Version Original mit Untertitel gegangen. Aus rechtlichen Gründen können wir diese leider nicht zeigen. Als "Trostpflaster" zeigen wir anschließend

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J. R. R. Tolkien – Die Legende von Sigurd und Gudrún

von am 26. September 2013 Kommentare deaktiviert für J. R. R. Tolkien – Die Legende von Sigurd und Gudrún

Wer zu den Stammkunden von Hermkes Romanboutique gehört, wird die Wirkung dieses kleinen Buchladens jederzeit gerne bestätigen. Diese Wirkung beginnt bei den Räumlichkeiten, die ihren ganz eigenen Charme haben, und wird über die fleißigen Mitarbeiter (sic!) bis zu den regelmäßigen Besuchern des kleinen Ladens und den daraus entstehenden Grüppchen weitergegeben. Der Verfasser des folgenden Artikels heißt Dirk. Er lebt in Berlin und ist leider eher selten im Laden anzutreffen. Jedoch gehört er zu einem der oben angesprochenen Grüppchen und ist im Forum regelmäßig unter dem Namen Night Crawler aktiv. Ein passender Beitrag für einen Laden, der sich der phantastischen Literatur in all ihren Ausführungen verschrieben hat. Widmet er sich doch J. R. R. Tolkien, der in vielerlei Hinsicht als Vater der Fantasy zu sehen ist. Ein mehr als passender Beitrag also. Und ein schönes Beispiel für die Wirkung unserer kleinen Romanboutique. Vielen Dank an Dirk und alle Lesern viel Spaß bei der Lektüre des Artikels!

Oliver L.

Die Legende von Sigurd und Gudrún“ ist Tolkiens liebevolle Neudichtung der Sigurd-Lieder, die er mit viel Hingebung und seiner charmanten tolkien’schen Unverfrorenheit, zu einer vollständigen Saga zusammengestellt hat und die tief in das Herz und die Seele des Vaters von Mittelerde blicken lassen.

Hintergrund: Bei den Sigurd-Liedern handelt es sich um eine nordische Liedersammlung, die den Nibelungen- und den Siegfried-Komplex miteinander verbindet und dabei stellenweise recht deutlich von dem abweicht, was man hierzulande in der Schule über die Siegfried-Saga oder das Nibelungenlied gelernt hat. Zudem wurden die einzelnen Lieder bei der Niederschrift aus verschiedenen Quellen zusammengetragen und können daher nicht widerspruchsfrei zusammengefügt werden. Und das obgleich sie ganz eindeutig verschiedene Akte ein und derselben Geschichte darstellen. Aber das kennt man ja als Tolkienfan. Die Sigurd-Lieder wurden in Island als Teil der Edda-Lieder erst im Mittelalter niedergeschrieben – zu einem Zeitpunkt also, als sie bereits in Vergessenheit zu geraten drohten. Das Besondere an den Sigurd-Liedern ist nun, dass heute ein ganz entscheidender Handlungsstrang fehlt, der sich über mehrere Lieder erstreckt. Deshalb geht man allgemein davon aus, dass hier Teile der (einzigen) Niederschrift verloren gegangen sind, diese ursprünglich also vollständig vorgelegen haben muss.

Der Autor: Tolkien hat sich nun der Sigurd-Lieder angenommen, sie zu einer stringenten, in sich schlüssigen Saga zusammengesetzt und diese mit seiner eigenen Neudichtung bruchfrei durcherzählt. Beim Lesen von Tolkiens Version wird sofort klar, dass es ihm wohl kaum darum ging, die Lieder einfach nachzuerzählen, sondern dass "Die Legende von Sigurd und Gudrún“ vielmehr die Äußerung seiner konkreten Vermutung über den verloren gegangenen Teil ist: Tolkien rekonstruiert die Lücke basierend auf seiner eigenen These mit der gleichen Methodik, mit der er auch seine Mittelerde-Texte zu einem Epos zusammenzusetzen versucht hat. Er schreckt dabei auch nicht davor zurück, vorangehende Handlungen der ursprünglichen Niederschrift so abzuwandeln, dass seine Rekonstruktion im Handlungsverlauf möglichst unbemerkt bleibt. Tolkien geht dabei jedoch so behutsam vor, dass seine Neudichtung nicht zu einer Tolkien-Geschichte wird, sondern stets die Sigurd-Legende bleibt, die lediglich durch ihn erzählt wird.
Ganz generell spürt man jeder einzelnen Zeile die Hingebung und die Liebe an, die Tolkien diesem Sagenstoff entgegen gebracht hat und so erscheinen seine Editierungen denn auch nicht als „Reparaturen“, sondern als der respektvolle Versuch, die Saga so wiederherzustellen, als stamme sie direkt aus der Feder des nordischen Dichters. Jede einzelne Zeile entflammt im Leser oder der Leserin das gleiche Fernweh wie „Der kleine Hobbit“, den gleichen Kummer wie „Der Herr der Ringe“ und die gleiche Melancholie, Tragik und Schönheit wie die Texte und Geschichten über die vorangegangenen Zeitalter von Mittelerde. Überhaupt lässt Tolkien mit diesem Werk tief blicken und offenbart dem Leser den hochtragischen Sagenstoff der Edda-Lieder offenherzig als die dramaturgische Vorlage für all seine eigenen Texte, Geschichten, Lieder und Gedichte. So wird allen Kennern der Sage von Túrin Turambar gleich am Anfang des Buches klar, dass die nordische Version der Tötung des Drachen Fafnir durch Sigurd die direkte Vorlage für den Tod Glaurungs durch Túrin südlich der Teiglin-Stege war. Auch die Folgen dieser Tat sind in der Túrin-Sage die gleichen, wie in den Sigurd-Liedern: Die Bosheit des Drachen führt dazu, dass der jeweilige Held verflucht wird, indem er ein Kind mit seiner eigenen Schwester zeugt, welches ebenfalls verflucht ist. Überhaupt zeigen der übergroße Schicksalsbegriff und die starke, fast unerträgliche Tragik der Sigurd-Lieder eine Nähe zu Tolkiens eigenen Werken, die das Lesen gerade für Fans des Meisters zu einem Erlebnis machen.

Der Übersetzer: Ein besonderes Erlebnis, in dessen Genuss jedoch nur wir deutschen Leser kommen dürfen, ist die Übersetzung des Buches. Oder besser: Seine Nichtübersetzung. Denn Tolkien hat die Sigurd-Saga nicht einfach nur nacherzählt, sondern er hat seine Version in altenglischer Sprache neu gedichtet und zwar in nordischer Stabreimform. Auch Hans Möhring hat unglaubliches geleistet, in dem er seine Übersetzung ebenfalls in die nordische Stabreimform gebracht hat! Wer so etwas tut, muss allerdings bis an die Grenzen der Sprache gehen, und so nimmt es nicht Wunder, dass der Leser notgedrungen hier und da mit Kompromissen leben muss, was die deutsche Version angeht. Doch auch hierfür hat Möhring zwei brillante Lösungen gefunden: Überall dort, wo er sich aus metrischen oder sprachlichen Gründen von Tolkiens Vorlage entfernen muss, richtet er sich stattdessen nach dem Wortlaut der nordischen Originale. Doch da ihn auch das nicht befriedigen konnte, hat er sich dafür entschieden, Tolkiens Verse im altenglischen Original zu erhalten. So kommt es also, dass man auf den jeweils ungeraden (linken) Seiten des Buches den Originaltext lesen kann, dem auf den jeweils geraden (rechten) Seiten seine Übersetzung gegenüber gestellt ist.

Der Sohn: Wie alle posthumen Veröffentlichungen Tolkiens enthält auch „Die Legende von Sigurd und Gudrún“ umfangreiche und sehr aufschlussreiche Anmerkungen von Christopher Tolkien, der den Leser oder die Leserin zudem sehr kenntnisreich in den literarisch-historischen Hintergrund des Sigurd-Komplexes einführt und auch die Ansichten seines Vaters dazu darstellt. Wichtig sind Christophers Anmerkungen natürlich vor allem dort, wo sein Vater Vervollständigungen, Editierungen, und Anpassungen an der Überlieferung vorgenommen hat. Er stellt dort auch die Beweggründe dar, die seinen Vater zu diesen Eingriffen veranlasst haben – auch eine sehr spannende Bereicherung für alle Tolkien-Fans.

Fazit: „Die Legende von Sigurd und Gudrún“ dürfte jedoch nicht nur Tolkien-Fans bereichern, sondern auch all diejenigen, die sich für germanische oder nordische Mythen und Sagen interessieren.

Die Legende von Sigurd und Gudrún (Klett-Cotta Verlag, 24,95 Euro) bei Comicdealer bestellen

Wer zu den Stammkunden von Hermkes Romanboutique gehört, wird die Wirkung dieses kleinen Buchladens jederzeit gerne bestätigen. Diese Wirkung beginnt bei den Räumlichkeiten, die ihren ganz eigenen Charme haben, und wird über die fleißigen Mitarbeiter (sic!) bis zu den regelmäßigen Besuchern des kleinen Ladens und den daraus entstehenden Grüppchen weitergegeben. Der Verfasser des folgenden Artikels heißt Dirk. Er

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Virtueller FilmClub: "Gremlins – Kleine Monster"

von am 22. Juli 2013 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Gremlins – Kleine Monster"

Am Samstag 27.07. um 22:00 Uhr findet die fünfzehnte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Aliens, Monster & Co." von Ende Mai: "Gremlins – Kleine Monster" (1984).

Gremlins – Kleine MonsterEin Erfinder kauft einem mysteriösen Chinesen einen kleinen putzigen Mogwai ab. Drei Regeln bekommt er mit auf den Weg: Den Mogwai nie grellem Licht aussetzen, ihn nie nass werden lassen und nie nach Mitternacht füttern. Er schenkt das niedliche Tierchen mit Namen Gizmo seinem Sohn Billy. Es kommt, wie’s kommen muss: Gizmo bekommt etwas Wasser ab und einige weitere Mogwais platzen aus seinem Fell. Anders als Knuddel-Gizmo sind diese Mogwais allerdings fies und hinterhältig. Sie legen Billy rein, so dass er sie nach Mitternacht füttert, verpuppen sich und mutieren zu den gefräßigen Gremlins, die wir alle kennen 🙂

Cineasten-Schmankerl am Rande: Der Film ist gespickt mit Cameos und Hintergrundgags, wie z.B. der "funktionsfähigen" Zeitmaschine, die auf dem Erfinderkongress vorgeführt wird.

Und wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im September startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden am Samstag wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen.

Im Rahmen der Abstimmung wird es auch wieder (allerdings erstmal wieder nur auf den Stimmzetteln) die Möglichkeit geben, sich für die Aufführung in Originalsprache auszusprechen.

Am Samstag 27.07. um 22:00 Uhr findet die fünfzehnte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Aliens, Monster & Co." von Ende Mai: "Gremlins – Kleine Monster" (1984).

Ein Erfinder kauft einem mysteriösen Chinesen einen kleinen putzigen Mogwai ab. Drei Regeln bekommt er mit auf den Weg: Den Mogwai

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Virtueller FilmClub: "Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes" und "Der Fluch der Mumie"

von am 22. Mai 2013 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes" und "Der Fluch der Mumie"

Am Samstag 25.05. um 22:00 Uhr findet die dreizehnte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung von Anfang April: „Indiana Jones, den ersten“ (1981). Als Special haben wir diesmal wieder einen Kurzfilm von Virtuosity Pictures dabei: "Der Fluch der Mumie".

Der Fluch der MumieZur Erinnerung (die mit Rückblick auf die fulminante Premiere von "Die Kobold Quest") kaum nötig sein dürfte: Virtuosity Pictures, das sind Christoph Bauerfeind und Julia Sommer aus Unterfranken. Sie machen seit über 10 Jahren Filme getreu dem Motto: „Wir drehen Filme. Wir machen das nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir verrückt genug dafür sind.“

"Der Fluch der Mumie" ist der Vorgänger der fulminanten "Kobold-Quest". Er erzählt die Geschichte der bekannten Rollenspielgruppe. Fünf tapfere Spieler stellen sich den Herausforderungen ihres Spielleiters und schicken ihre Charaktere auf die gefährliche Suche nach einer entführten Maid. Gemeinsam stellen sie sich den Aufgaben, die vor ihnen liegen. Nicht ohne die ein oder andere Schwierigkeit…

Indiana Jones - Jäger des verlorenen SchatzesUnd dann der Film, der eigentlich keine näheren Angaben braucht: Archäologe Dr. Jones, der Mann mit dem Hut, kehrt gerade von einer Reise aus Peru zurück, als er von zwei amerikanischen Geheimdienstlern Besuch bekommt. Es stellt sich heraus, dass die Nazis der sagenumwobenen Bundeslade auf der Spur sind. Indiana soll ihnen zuvor kommen. Mit der Hilfe von Marion, der Tochter seines früheren Mentors, und Sallah, seinem ägyptischen Kollegen und Freund, stellt er sich säbelschwingenden Mördern, spionierenden Affen, den Nazis, einem französischen Ex-Kollegen und vielen, vielen Schlangen.

Cineasten-Schmankerl am Rande: Das U-Boot wurde inszeniert mit der Innen-Replik, die für "Das Boot" (ebenfalls 1981) in den Bavaria-Filmstudios gebaut wurde und soweit ich weiß immer noch dort zu besichtigen ist. Ich denke, auch die originalgetreuen Außenmodelle haben sie sich ausgeliehen, da bin ich aber nicht sicher.

Die Abstimmung für den Termin im Juli startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden am Samstag wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen.

Am Samstag 25.05. um 22:00 Uhr findet die dreizehnte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung von Anfang April: „Indiana Jones, den ersten“ (1981). Als Special haben wir diesmal wieder einen Kurzfilm von Virtuosity Pictures dabei: "Der Fluch der Mumie".

Zur Erinnerung (die mit

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Hänsel und Gretel sind zum Kampf bereit, jetzt wird es blutig – Hexen, seid gefeit!

von am 18. Februar 2013 Kommentare deaktiviert für Hänsel und Gretel sind zum Kampf bereit, jetzt wird es blutig – Hexen, seid gefeit!

HANSEL & GRETEL: WITCH HUNTERSAm 22.02.2013 im Cineworld
Deutschland/USA 2013, 88 min.
Hänsel und Gretel: Hexenjäger
(Hansel & Gretel: Witch Hunters)
Genre: Action, Fantasy, Horror
Mit: Jeremy Renner, Gemma Arterton, Famke Janssen, Peter Stormare…

Jahre nach den Ereignissen im Pfefferkuchenhaus ist das Geschwisterpaar nur von einem Gedanken besessen: Rache an allen Hexen – zielsicher und gnadenlos! „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ erzählt endlich die Geschichte zu Ende, die vor vielen Jahren begann. In bombastischem 3D und mit jeder Menge Hexenblut. Actiongeladen, sexy und vor allem bitter-bitterböse – Hänsel und Gretel für Erwachsene!

Vorpremiere
Das CINEWORLD Mainfrankenpark zeigt das Action-Spektakel am Freitag 22. Februar um 22.30 Uhr in der Vorpremiere.

Inhalt „Hänsel und Gretel: Hexenjäger 3D“
Berühmt für ihr besonderes Geschick beim Auffinden und Vernichten ihrer Beute, ziehen Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) als berüchtigte Hexenjäger durch die Welt. Als eines Tages die grausame Hexe Muriel (Famke Janssen) etliche Kinder entführt, um sie beim nächsten „Blutmond“ zu opfern, werden die Geschwister zu Hilfe gerufen. Die beiden haben allerdings nicht mit den brutalen Machenschaften von Sheriff Berringer (Peter Stormare) gerechnet, der ganz eigene Pläne verfolgt. Und als wäre der Wald nicht schon finster genug, gerät auch noch Gretel in die Fänge der blutrünstigen Hexen und eine barbarische Jagd beginnt. Doch das rachsüchtige Geschwisterpaar kann im düsteren Märchenland so schnell keiner stoppen…

In den Rollen der berühmten Märchengeschwister schießen sich Newcomer Gemma Arterton („Prince of Persia: Der Sand der Zeit“) und Jeremy Renner („Mission: Impossible – Phantom Protokoll“) durch Horden gnadenloser Hexen. Famke Janssen („X-Men – Der letzte Widerstand“) als niederträchtige Ober-Hexe und Peter Stormare („Fargo“) als fieser Gesetzeshüter ergänzen die Riege skurriler Charaktere. Gedreht wurde u.a. in Deutschland an historischen Orten in Braunschweig und Bamberg sowie im Studio Babelsberg. Regie führte der junge norwegische Genrespezialist Tommy Wirkola („Dead Snow“) und als Produzent zeichnet u.a. Will Ferrell („Die etwas anderen Cops“) verantwortlich.

Am 22.02.2013 im Cineworld
Deutschland/USA 2013, 88 min.
Hänsel und Gretel: Hexenjäger
(Hansel & Gretel: Witch Hunters)
Genre: Action, Fantasy, Horror
Mit: Jeremy Renner, Gemma Arterton, Famke Janssen, Peter Stormare…

Jahre nach den Ereignissen im Pfefferkuchenhaus ist das Geschwisterpaar nur von einem Gedanken besessen: Rache an allen Hexen – zielsicher und gnadenlos! „Hänsel und Gretel:

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  • Kategorie: Kino
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Virtueller FilmClub im Central: Die Herren der Spiele – LARP-Special zum GRSPT

von am 18. Januar 2013 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub im Central: Die Herren der Spiele – LARP-Special zum GRSPT

Am Samstag 26.01. um 22:45 Uhr findet die neunte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. (Auch) mit Blick auf den GratisRollenspielTag zeigen wir euch die Dokumentation "Die Herren der Spiele" von Uta Bodenstein.

Die Herren der Spiele"Die Herren der Spiele" ist ein Dokumentarfilm über drei Menschen mit einem außergewöhnlichen Hobby: Liverollenspiel (LARP). Ein Wochenende lang jemand anders sein, Abenteuer erleben, Schlachten schlagen, wieder Kind sein; Erholung von der Realität und sich selbst.

Der Film folgt drei ausgewählten Protagonisten, Matthias, Nick und Chris, in die Welt des „Live Action Role Play“ – ein Hobby, das mittlerweile von tausenden betrieben wird, trotzdem aber weitgehend unbekannt geblieben ist. Menschen aller Schichten, aller Altersklassen treffen sich ein Wochenende lang an abgeschiedenen Orten – und spielen miteinander. Sie schlüpfen in die Rollen von Rittern, Elfen, Orks, Zombies oder anderen Fabelwesen und erleben Abenteuer, lösen Rätsel und kämpfen in Schlachten. Ihre "Charaktere" sind mit viel Liebe bis ins Detail entworfen, die Kostüme mit enormer Kreativität und auf hohem Niveau gestaltet.

Die Herren der SpieleUnd jetzt die Knaller:

UTA BODENSTEIN, die Regisseurin kommt!

Und MATTHIAS TRENNHEUSER, einer der drei Protagonisten und "nebenbei" noch der Verwalter des UTOPION, des "ersten und bisher einzigen echten LARP-Geländes in Deutschland"!

Außerdem werden wir die Trailer einiger der großen LARP-Events in diesem Jahr zeigen – auf großer Leinwand.

Außerdem werden Flyer zu verschiedenen LARP-Events ausliegen und Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Und last but not least:
Es gibt eine FEUERSHOW (vorausgesetzt, das Wetter passt)!

 

Am Samstag 26.01. um 22:45 Uhr findet die neunte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. (Auch) mit Blick auf den GratisRollenspielTag zeigen wir euch die Dokumentation "Die Herren der Spiele" von Uta Bodenstein.

"Die Herren der Spiele" ist ein Dokumentarfilm über drei Menschen mit einem außergewöhnlichen Hobby: Liverollenspiel (LARP). Ein Wochenende lang jemand anders sein,

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Virtueller FilmClub im Central: "Dogma" – Weihnachtsspecial

von am 20. Dezember 2012 5 Kommentare

Am Samstag 29.12. um 22:30 Uhr findet die achte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung von Anfang November zum Thema Weihnachten und Endzeit: „Dogma“ (1999).

DogmaTausende Jahre saßen die aus dem Himmel verbannten Engel Loki und Bartleby in Wisconsin fest. Jetzt ist endlich ihre Chance gekommen, wieder in himmlische Sphären zurückzukehren. Sie müssen nur noch durch die Pforten einer neu geweihten Kathedrale in New Jersey zu schreiten. Das würde aber das Ende der Welt bedeuten, wäre mit diesem Schritt doch auch die Fehlbarkeit Gottes bewiesen. Ausgerechnet Bethany Sloane, die nicht mehr so recht an Gott glaubt und in einer Abtreibungsklinik arbeitet, wird auserkoren, den Plan der gefallenen Engel zu verhindern. Unterstützt von dem schwarzen Apostel Rufus, der aufreizenden Muse Serendipity und den beiden ungehobelten Propheten Jay und Silent Bob zieht Bethany in einen aberwitzigen Kreuzzug, in dem der Glaube aller Beteiligten auf eine schwere Probe gestellt wird.

Dogma ist eine üble Fantasy-Satire von Kevin Smith, die sich recht philosophisch bis "deutlich" mit Religion und allem was dazugehört befasst.

Natürlich (Kevin Smith!) dürfen auch jede Menge Anspielungen auf diverse Kultfilme nicht fehlen, z.B. "No Ticket"…

 

Am Samstag 29.12. um 22:30 Uhr findet die achte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung von Anfang November zum Thema Weihnachten und Endzeit: „Dogma“ (1999).

Tausende Jahre saßen die aus dem Himmel verbannten Engel Loki und Bartleby in Wisconsin fest. Jetzt ist endlich ihre Chance gekommen, wieder in

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Virtueller FilmClub: Central wird Premierenkino! "Die Kobold Quest" und "Tucker & Dale vs Evil"

von am 22. Oktober 2012 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: Central wird Premierenkino! "Die Kobold Quest" und "Tucker & Dale vs Evil"

Am Samstag 27.10. um 22:45 Uhr findet die sechste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt – diesmal mit etwas ganz Besonderem: Stolz präsentieren wir die exklusive Filmpremiere des Fantasy-Kurzfilms „Die Kobold Quest“ von Virtuosity Pictures.

Virtuosity Pictures, das sind Christoph Bauerfeind und Julia Sommer aus Unterfranken. Sie machen seit über 10 Jahren Filme getreu dem Motto: „Wir drehen Filme. Wir machen das nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir verrückt genug dafür sind.“

Die Kobold QuestZum Film selbst: Es ist wieder Rollenspiel-Zeit. Unsere tapferen Spieler und ihr Meister stürzen sich in ein neues Abenteuer. Doch der Spielleiter hat die Rechnung ohne seine Helden gemacht, die ohne Plan, Sinn oder Verstand einfach drauf los stolpern und dabei sämtliche Regeln brechen. Eine Geschichte über Kobolde, Bann-Zauber und Prinzessinnen mit der Star-Besetzung aus „Der Fluch der Mumie“.

Tucker & Dale vs. EvilVorneweg gibt es die durchgeknallte Splatterkomödie "Tucker & Dale vs Evil": Die Freunde Tucker und Dale wollen eigentlich nur ein gemütliches Wochenende in einer Holzhütte im Wald verbringen. Doch am See nebenan macht eine Horde College-Kids wilde Party. Als Tucker und Dale das Mädel Allie vor dem Ertrinken retten, interpretieren die anderen Studenten dies als Entführung durch zwei Psychokiller und blasen zum Angriff. Der führt zu einigen todbringenden Unfällen, die die Schülerschaft dezimieren.

Da es sich um eine echte, noch dazu RPG-Premierenveranstaltung handelt, wollen wir ein wenig „Hollywood-Feeling“ in Würzburg aufkommen lassen. Also, kommt in Abendkleid, Frack und Smoking. Oder werft euch in Gewandung, LARP- oder FantasyOutfit. Bewaffnet euch mit Kameras, Blitzlicht und Autogrammblöcken. Belagert den Roten Teppich, spielt kreischende Groupies oder durchgeknallte Autogrammjäger und genießt den Flair der Prominenz. Anwesend werden neben Produktions- und Regie-Team natürlich auch die Schauspieler sein, die meisten selbst Rollenspieler aus der Würzburger Gegend.

Am Samstag 27.10. um 22:45 Uhr findet die sechste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt – diesmal mit etwas ganz Besonderem: Stolz präsentieren wir die exklusive Filmpremiere des Fantasy-Kurzfilms „Die Kobold Quest“ von Virtuosity Pictures.

Virtuosity Pictures, das sind Christoph Bauerfeind und Julia Sommer aus

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Neverwhere meets Hellblazer in Simon R. Greens "Geschichten aus der Nightside"

von am 21. Juni 2012 Kommentare deaktiviert für Neverwhere meets Hellblazer in Simon R. Greens "Geschichten aus der Nightside"

Die Nightside – das neonschwarze, geheime Herz Londons, zweieinhalb Quadratkilometer Hölle mitten in der Stadt, wo es immer drei Uhr morgens ist. Wo man mit Mythen spazierengehen und mit Monstern zechen kann. Wo nichts ist, wie es scheint – aber doch alles möglich.

John Taylor ist „Privatdetektiv“, nun, eigentlich hat er die Gabe, Dinge zu finden, ob sie gefunden werden wollen oder nicht. Vor langer Zeit war es ihm gelungen, mit heiler Haut und einigermaßen intaktem Verstand aus der Nightside wegzugehen, und er hatte damals geschworen, niemals zurückzukehren. Doch sein jüngster Fall läßt ihm keine Wahl und so kehrt er heim … in die Nightside.

Urban Fantasy heißt das Genre, Geschichten aus der Nightside heißt die Serie und das ist verdammt cooler Stoff. Kaum ein Mythos oder eine uns sonst aus der Fantastik bekannte Figur oder Gestalt, die Simon R. Green in seiner Nightside nicht auftreten lässt. Über Engel, Merlin, Vampire, Geister, Zombies, lebende Schatten, alles begegnet unserem Helden bei seinen Fällen, die von Band zu Band immer besser und spannender werden. Das liegt daran, dass jeder der bisher 10 Bände, die jeweils eine in sich abgeschlossene Story enthalten, zusätzlich über einen extrem gut geplotteter Hauptstrang (wird hier nicht gespoilert) verbunden sind, so dass man die Serie am besten der Reihe nach liest.
Es ist extrem gut gemachter Trash, teilweise ganz schön hart, aber immer mit einem kleinen Augenzwinkern versehen. Von Simon R. Green, wurde bei uns nur seine Todtsteltzer-Serie empfohlen, die Hermke sehr mochte. In seiner Nightside-Serie verquickt er gekonnt den Serie Noir Thriller mit modernem Fantasy-Horror, indem er eine Welt kreiert hat, in der alles auftauchen und existieren darf, Mythen, Götter, Sagengestalten, Zeitanomalien usw. Green sprüht vor Ideen und zaubert wohl auch immer mal ein Kaninchen aus dem Hut, um seinen Helden aus scheinbar ausweglosen Situationen entwischen zu lassen, aber genau das ist das Salz in der Nightside-Suppe 😉
Besondere Freude an der Reihe macht auch die perfekte Aufmachenung, die Feder und Schwert wirklich in seinem ganzen Verlagsprogramm durchzieht.
Der Preis wirkt zunächst ein wenig hoch mit € 10,95 pro Band, ist jedoch gemessen an tatsächlichem Text durchaus fair.

Die Nightside – das neonschwarze, geheime Herz Londons, zweieinhalb Quadratkilometer Hölle mitten in der Stadt, wo es immer drei Uhr morgens ist. Wo man mit Mythen spazierengehen und mit Monstern zechen kann. Wo nichts ist, wie es scheint – aber doch alles möglich.

John Taylor ist „Privatdetektiv“, nun, eigentlich hat er die Gabe, Dinge zu finden, ob

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Lese-Urlaub

von am 21. Mai 2012 Kommentare deaktiviert für Lese-Urlaub

Ja, ich war im Urlaub. Ja, es war schön und windig. Ja, wir waren jeden Tag bis zur Erschöpfung auf dem Wasser. Trotzdem war noch viel Zeit zum Lesen. Die Vormittage waren angenehm warm, sonnig und fast immer relativ windfrei. Also keine Zeit zum Surfen, sondern zum Lesen – am Strand. Und die Zeit haben wir genutzt. Eine Woche – sechs Bücher. Und alle waren gut. Wirklich gute Ausbeute. Fast so gut wie der Wind…

Zeit die Bücher zu würdigen und euch die Tipps weiterzugeben. Fangen wir mal mit einem Buch von Feder und Schwert an.

Der Amboss der Welt von Kage Baker – Steam Fantasy mit oldschooligem Touch

Eigentlich ist der Band "Der Amboss der Welt" fast eine Trilogie in einem Band. Die drei Teile sind in sich abgeschlossene Kurzromane, die aber bei der kleinen Schriftgröße und dem Satzspiegel, der sich wohltuend vom derzeit üblichen "Großdruck für Blinde mit fünf Zentimeter Seitenrand" abhebt, bei manch anderem Verlag auch als Trilogie veröffentlicht werden könnte. Kage Baker hat den Roman 2004 geschrieben (und fast wieder verworfen, wie man in der Widmung lesen kann) und dabei unglaublicherweise einen Schreibstil sehr genau getroffen, den ich bei viel älteren Autoren und Büchern geschätzt habe. Eher in den Siebzigern, Achzigern und frühen Neunzigern. Vielleicht trägt auch die Übersetzung das ihre bei, anfänglich noch ein kleinwenig holprig, später sehr rund und gefühlvoll, stets jedoch erfreulich abwechslungsreich, mit wortreicher Vielfalt. Der näheste Vergleich, der mir einfällt, sind Bücher wie Dave Duncans "Der Zögernde Schwertkämpfer" oder die "Freistadt-Anthologien" verschiedener Autoren unter der Leitung von Robert Asprin. Das Buch ist sicher nicht perfekt und teilweise fast experimentell. Trotzdem war es von all den guten Büchern, die wir gelesen haben mein persönlicher Favorit – vielleicht gerade weil das Buch so bruchstückhaft ist und dadurch viel Raum für die eigene Fantasie lässt.

Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen – zu viel wird in dem Buch angerissen –  schnelle Bildfolgen mit sprunghaften Handlungsfragmenten. Andere Autoren hätten daraus vielleicht einen unendlichen Zyklus gemacht, mit seitenweisen Beschreibungen und Erklärungen. Kage Baker nicht. Sehr schön.

Die nächsten Tage folgen die nächsten Büchertipps…

Der Amboss der Welt

Kage Baker

Feder und Schwert, 12,95 Euro

Ja, ich war im Urlaub. Ja, es war schön und windig. Ja, wir waren jeden Tag bis zur Erschöpfung auf dem Wasser. Trotzdem war noch viel Zeit zum Lesen. Die Vormittage waren angenehm warm, sonnig und fast immer relativ windfrei. Also keine Zeit zum Surfen, sondern zum Lesen – am Strand. Und die Zeit haben wir genutzt. Eine

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Steampunk

von am 13. April 2012 Kommentare deaktiviert für Steampunk

Noch rollt sie, die Steampunk-Welle, nach dem Ausstoß der Titel zu urteilen immer noch ungebrochen. Von Seiten der Verlage hört man zwar, dass der finanzielle Erfolg nur mäßig ist, also eher ein Todesurteil, aber vielleicht liegt das einfach auch nur in der prinzipiellen Vorgehensweise. Wenn der Buchhandel dazu verkommt, nur noch Hypes zu erzeugen und immer neuen Strömungen hinterherrennt, dann ist vielleicht zuerst einmal die Kasse der Verlage voller, aber ohne jede Nachhaltigkeit. Bücher sind, gesetzlich verankert, bevorzugt, durch einen niedrigeren Umsatzsteuersatz. Diese Bevorzugung begründet sich auf der substanziellen Wertigkeit und kulturellen Essenz von Literatur. Wenn aber das Buch zu einem Konsumprodukt verkommt, dessen Vermarktung rein kommerziellen Mechanismen unterliegt, das immer gleicher wird und immer seichter, wenn nur noch massenkompatibles kaufmännisch sinnvoll ist und Stapelpräsentationen in Kaufhäusern mehr zählen als gut geführte Buchhandlungen, dann ist die Voraussetzung hinfällig.

Natürlich ist diese Entwicklung nicht wirklich neu, aber in letzter Zeit trifft sie leider immer öfter unser Genre. Der Ausstoß an wirklichen Fantasytiteln ist zum Beispiel in den letzten Jahren stark zurückgegangen, auch wenn es aufgrund der ständig wachsenden Anzahl von Urban-Fantasy, Glitzer-Vampir und Jung-Zauberer Romanen ganz anders wirkt. Natürlich sind die potentiellen Auflagen anspruchsvollerer Werke wie "Spiel der Götter" wesentlich geringer als die fünfte Vermarktung einer Zauberer-Internats-Soap, deren Namen nicht genannt werden darf ;-). Aber deswegen den Veröffentlichungstermin der deutschen Übersetzung der letzten Bände derart nach hinten zu schieben, erweckt nicht nur bei mir Unmut und Verzweiflung.

Schaut doch mal die Fantasybücher der letzten Jahre an. Nicht nur, dass es eigentlich nur noch drei oder vier Kategorien von Titelbildern gibt, es gibt auch nur noch austauschbare Textbausteine für den Klappentext. Mit jeweils passender Empfehlung eines ausgewürfelten, auflagenstarken Erfolgsautors. Es ist immer schwerer einem Buch von außen anzusehen, ob es herausragend innovativ oder soapiger Einheitsbrei ist. Ist ja auch nicht gewollt. Die Buchverlage würden auch Klingeltöne verkaufen, wenn es ins Marketing passt.

Ja und jetzt springt eben mal wieder alles auf die Steampunk-Welle. Auf jedem Cover muss ein Luftschiff und ein Herr mit Zylinder oder eine viktorianische Dame zu sehen sein. Auf den Klappentext noch ein bisschen Kitsch und Herzschmerz, hat ja auch schon bei den Vampiren funktioniert, und fertig ist der neue Steampunk Roman. Wie soll man da die Juwelen herauspicken, oder gibt es vielleicht gar keine?

Gibt es sehr wohl. Christian Endres hat vor kurzem einen sehr schönen Artikel über Boneshaker geschrieben. Treffer. Der Feder und Schwert Verlag, der sich seit Jahren durch ein hübsches Programm ausgewählter Fantasy-Romane auszeichnet, zwar etwas hochpreisiger, dafür aber von Fans für Fans, hat eine wirklich breite Pallette von Steampunk Romanen. Treffer. Und zu guter Letzt, wird im Zuge dieser Entwicklung natürlich bei Heyne, die nach wie vor das wohl beste Programm für Fantasy und SF haben, ein genialer Klassiker, nach Jahren der Absenz, wieder auf den Markt gebracht. Volltreffer.

Die Differenzmaschine von William Gibson und Bruce Stirling ist eine echte Praline. Alleine die Namen der beiden Autoren sind natürlich schon gewaltig. Einst die "Jungen Wilden" der SF, sind sie längst zu den "Großen Alten" aufgestiegen. Selten habe ich ein Buch erlebt, das eine derart geniale Mischung aus Unterhaltung, Anspruch, visionärer Kraft und satirischer Details beinhaltet. Die "Differenzmaschine" ist fast so etwas wie die Urgroßmutter der Gattung. Trotzdem ist es bis heute aktuell und hat auch beim zweiten Lesen nichts von seiner Faszination eingebüßt. Sicher nichts für jeden Tag, aber ein wirklich besonderes Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte.

Mein "Wunsch fürs Käppele" für heute wäre noch, dass China Mieville’s Romane von der Welt Bas-Lag bei Bastei-Lübbe wieder aufgelegt würden. Die schnell gestiegenen Preise für "Die Falter/Der Weber" und "Die Narbe/Leviathan" zeigen, dass da noch Potential wäre. Und vielleicht könnte man ja im Moment einfach auch ein typisches Steampunk Cover für die Verkaufsförderung verwenden. Für alle Phantastik-Fans wäre es ein Gewinn, vielleicht auch für den Bastei-Verlag 😉

Noch rollt sie, die Steampunk-Welle, nach dem Ausstoß der Titel zu urteilen immer noch ungebrochen. Von Seiten der Verlage hört man zwar, dass der finanzielle Erfolg nur mäßig ist, also eher ein Todesurteil, aber vielleicht liegt das einfach auch nur in der prinzipiellen Vorgehensweise. Wenn der Buchhandel dazu verkommt, nur noch Hypes zu erzeugen und immer neuen Strömungen

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Zwei Kurztipps

von am 14. März 2012 3 Kommentare

Heute gibt es an dieser Stelle wieder mal ein paar Empfehlungen für etwas ältere Titel. Dass solche bisher nicht besprochen wurden liegt nicht etwa daran, dass sie schlecht sind. Die Fülle der Neuerscheinungen macht es einfach unmöglich auf jeden Titel einzugehen. Von der zur Verfügung stehenden Zeit mal ganz abgesehen. Die Verlage halten jedoch genug Material länger lieferbar. So ist auch ein verspäteter Blick auf manche Ausgaben nicht zu spät.

Jiro Taniguchi anhand von „Träume von Glück“

Taniguchi ist ein Meister des japanischen Comics der mehrfach ausgezeichnet wurde. Unter anderem mit dem deutschen Max-und-Mortiz-Preis im Jahr 2008. Sein „Vertraute Fremde“ wurde 2007 als erster Manga zum Comic des Jahres gewählt und auch Lesern dieses Blogs ist Taniguchi durch Kiddys Besprechung von Sky Hawk ein Begriff.

Taniguchi wurde mir vor einigen Jahren mehrfach empfohlen und nach einem Gespräch in Hermkes Romanboutique habe ich mich schlussendlich für „Träume von Glück“ entschieden – und das bis heute nicht bereut. In „Träume von Glück“ erzählt der Autor/Zeichner von einem jungen Paar und ihren Haustieren. Gefühlvoll beschreibt Taniguchi das Verhältnis der beiden zu ihrem vierbeinigen Begleiter, dem alten Hund Tamutamu, dessen Tod eine Lücke in ihrem Leben hinterlässt. Wie sehr den beiden etwas fehlt, merken sie in alltäglichen Situationen. Eine Katze, die ein kleines Geheimnis mit sich herumträgt oder der unerwartete Besuch ihrer Nichte, die von Zuhause weggelaufen ist. „Träume von Glück“ ist eine ruhige und nachdenkliche Geschichte. An manchen Stellen traurig jedoch ohne den Leser mit einem negativen Gefühl zurückzulassen. Gerade für jemand, der ein Haustier hat, oder hatte.

Im letzten Kapitel verlassen wir das Paar und begegnen einem Bergsteiger, der trotz Familienglück nicht von der Annapurna (einem Berg im Himalaya von 8091 Metern Höhe) lassen kann, ohne ihn bezwungen zu haben. Diese Geschichte besticht besonders durch die beeindruckende Darstellung der Gebirgslandschaft und ist trotz aller Abenteuer nicht weniger gefühlvoll als die ersten vier Kapitel. Auch hier geht es um die Suche nach dem persönlichen Glück.

Neben „Träume von Glück“ sind noch einige andere Titel von Jiro Taniguchi erschienen. Beim nächsten Besuch in der Romanboutique einfach mal einen Blick riskieren. Es lohnt sich!

„Götterdämmerung“ von Nicolas Jarry und Djief

In insgesamt sieben Bänden (inkl. eines Prologs von Istin und Lemercier) adaptiert diese Reihe das Nibelungenlied. Man darf nun keine exakte Wiedergabe des bekannten Epos erwarten. Das ist ohnehin schwer, da es hiervon etliche Versionen gibt. Jüngere Leser die demnächst eine Arbeit über dieses Thema schreiben, sollten sich also an andere Quellen halten 😉 .

Nichtsdestotrotz sind viele Elemente der Siegfried-Sage, vom Rheingold über Alberich und Brunhilde, bis hin zu Siegfrieds Kampf gegen den Drachen Fafner enthalten. Ein starker Fokus wird auf den Göttervater Wotan gelegt, der dem Ring der Nibelungen verfallen ist. Seine Fehler in dieser Hinsicht könnten Ragnarök, die Götterdämmerung heraufbeschwören. Verzweifelt versucht er dieses Schicksal abzuwenden. Doch zumindest in den Augen einiger anderer Götter macht er es nur noch schlimmer.

Es ist nun nicht das erste mal, dass dieser Stoff für einen Comic aufgegriffen wurde. Vor vielen Jahren versuchte sich Roy Thomas ebenfalls an einer Adaption des Nibelungenlieds. Thomas ist durchaus ein Autor den ich sehr schätze. Aber hier wollte er einfach zu viel. Die Sage musste mit der Historie von Marvels Thor verwoben werden, Jack Kirbys Eternals mussten eingebaut werden und die gottgleichen Celestials involviert. Zu allem Überfluss wurde die Story auf viel zu viele Hefte („Thor“ 283 – 301, „Thor Annual“ # 7) angesetzt. Das Ergebnis ist eine zähe und stellenweise sehr verquaste Erzählung, die viel Durchhaltevermögen erfordert das am Ende nicht mal belohnt wird 🙁 .

Diesen Fehler macht Jarry definitiv nicht. „Götterdämmerung“ kann sicher nicht als Meisterwerk der Comic-Kunst bezeichnet werden, aber er bietet auf alle Fälle eine gute Gelegenheit, um für ein paar Stunden in eine Fantasywelt voller Götter, Helden, Schlachten und allerlei Getier abzutauchen. Das ist kurzweilig, macht Spaß und ist obendrein schön anzusehen.

Der abschließende Band ist für August angekündigt.

Heute gibt es an dieser Stelle wieder mal ein paar Empfehlungen für etwas ältere Titel. Dass solche bisher nicht besprochen wurden liegt nicht etwa daran, dass sie schlecht sind. Die Fülle der Neuerscheinungen macht es einfach unmöglich auf jeden Titel einzugehen. Von der zur Verfügung stehenden Zeit mal ganz abgesehen. Die Verlage halten jedoch genug Material länger lieferbar.

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Clockwork Century-Universum

von am 13. Februar 2012 Kommentare deaktiviert für Clockwork Century-Universum

Um an das sagenhafte Gold unter der dicken Eiskruste Alaskas zu gelangen, schrieb Russland 1860 einen Erfinder-Wettbewerb aus. Also baute der geniale Tüftler Dr. Leveticus Blue aus Seattle den Boneshaker-Bohrer. Dumm nur, dass der Testlauf seines mechanischen Ungetüms den Stadtkern seiner Heimatstadt in ein Niemandsland verwandelt hat, voll mit Giftgas, Untoten und ein paar halbtoten Überlebenskünstlern, Luftschiff-Schmugglern und seltsamen Gestalten. Als Dr. Blues störrischer Sohn Zeke sich Jahre später ins Seuchengebiet jenseits der Fraßmauer begibt, um mehr über sein schweres Erbe und die Geheimnisse seiner Familie zu erfahren, folgt ihm seine beherzte Mutter natürlich auf dem Fuße – und schon haben wir den Plot von Cherie Priests »Boneshaker«. Die 1975 geborene Priest, die sich mit Southern-Gothic-Geistergeschichten einen Namen gemacht hat, bleibt dabei voll und ganz ihrer geografischen Linie treu: Während andernorts weiterhin meist das viktorianische London als Kulisse für Abenteuer mit Luftschiffen, allerhand anachronistischen Apparaten und alternativen Geschichtsverläufen dient, siedelt Priest ihre knackige Story in Seattle zum Ende des amerikanischen Bürgerkriegs an. Ob aus Steampunk damit automatisch Weird Western wird, sei vorerst einmal dahingestellt. Wen scheren angesichts der grandiosen Stimmung sowie der fabelhaften Dialoge im giftigen Gas und den düsteren Schutzräumen und Tunneln außerdem irgendwelche spitzfindigen Genre-Definitionen? Das im Original schon 2009 erschienene »Boneshaker«, das nicht umsonst für den Hugo Award nominiert und u. a. von Kelly Link, Warren Ellis und Mike Mignola in höchsten Tönen gelobt worden ist, schüttelt den hierzulande bereits wieder als gescheitert angesehenen Steampunk-Trend auch so noch mal bis auf die Knochen durch. Bleibt nur zu hoffen, dass die übrigen Romane aus Priests hoch interessantem Clockwork Century-Universum ebenfalls noch als dermaßen schön gestaltete Taschenbücher mit den prächtigen Covern von Jon Foster auf Deutsch erscheinen.

Boneshaker

Cherie Priest

Heyne 2012 € 8,99

Um an das sagenhafte Gold unter der dicken Eiskruste Alaskas zu gelangen, schrieb Russland 1860 einen Erfinder-Wettbewerb aus. Also baute der geniale Tüftler Dr. Leveticus Blue aus Seattle den Boneshaker-Bohrer. Dumm nur, dass der Testlauf seines mechanischen Ungetüms den Stadtkern seiner Heimatstadt in ein Niemandsland verwandelt hat, voll mit Giftgas, Untoten und ein paar halbtoten Überlebenskünstlern,

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Das Labyrinth der Geteilten Bücher

von am 18. Oktober 2011 Kommentare deaktiviert für Das Labyrinth der Geteilten Bücher

Walter Moers ist einfach der Größte. Sein "Labyrinth der Träumenden Bücher" spielt wieder einmal auf perfide Weise mit der Mythenmetzschen Interaktion Autor – Leser. Im Grunde ist das Buch nicht nur das Vehikel der Geschichte, in welcher selbstverständlich in genialer Manier unzählige kleine Anspielungen und Verbindungen zu aktuellen und historischen Themen der Literatur und im Besonderen zu literarischen Adaptionen und multimedialem Crossmarketing eingewoben sind, sondern es ist selbst noch eine Parabel auf aktuelle Diskussionsthemen im Bereich Publikationen, besonders der Übersetzungen phantastischer Romane ins Deutsche.

Gerade eben, brandaktuell, befasst sich ein Artikel in der Ausgabe 44 des Magazins Phantastisch! mit diesem Thema (Christian Endres: Phantastisch! im Dialog – Geteilte Bücher, geteilte Freud?). Walter Moers spielt mit diesem Thema und damit auch mit den Gefühlen des Lesers. Es tut mir fast schon leid, dass ich an dieser Stelle die Warnung ausspreche, weil gerade die Warnung einen Teil der Wirkung dieses Stilmittels nimmt, dennoch möchte ich euch, die ihr unseren Blog lest, ein bisschen die Frustration nehmen, die damit verbunden ist, gegen Ende des Buches die Anzahl der Seiten schwinden zu sehen, ohne dass die Geschichte wirklich begonnen hat. Erst im Nachwort schreibt Walter Moers, der ja als Übersetzer der Mythenmetzschen Werke aus dem Zamonischen auftritt (welch genialer Streich, gerade in diesem Zusammenhang) dass es ihm leid tue, das Buch geteilt haben zu müssen. Moers schafft durch diesen Kunstgriff genau die Situation, die bei allen Diskussionen zum Thema geteilte Bücher als Quintessenz übrig bleibt. Man kann dieses Prozedere verteidigen oder angreifen. Es gibt für beide Seiten ausreichend Argumente. Was jedoch zweifelsfrei nur als Unart gesehen werden kann, ist die bewusste Desinformation seitens der Verlage. Bücher werden nicht mehr als Teile beworben, weder als Teile einer Trilogie oder eines Zyklus, noch – und schon gar nicht – als Teile eines Buches, im Zuge der Übersetzung aufgeteilt. Moers lässt den Leser ins offene Messer rennen. Kein Wort in der Bewerbung, kein Wort auf dem Umschlag, noch nicht einmal ein Vorwort. Lediglich ein, unauffällig in die dunklen Illustrationen der letzten Seiten eingebautes Nachwort, das fast nicht wahrgenommen wird. Ich hoffe, Walter Moers kann mir meine Anmaßung verzeihen, aber ich denke, dass diese Information vor allzuviel Frustration schützt und dennoch die Wirkung dieses Kunstgriffs nicht schmälert.

Genießt das "Labyrinth der Träumenden Bücher", lasst euch in die wunderbare Welt Zamoniens entführen und grollt nicht. Freut euch einfach auf den zweiten Teil und vertreibt euch die Zeit dahin mit Träumen und Lesen.

Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Walter Moers

Knaus € 24,99

Walter Moers ist einfach der Größte. Sein "Labyrinth der Träumenden Bücher" spielt wieder einmal auf perfide Weise mit der Mythenmetzschen Interaktion Autor – Leser. Im Grunde ist das Buch nicht nur das Vehikel der Geschichte, in welcher selbstverständlich in genialer Manier unzählige kleine Anspielungen und Verbindungen zu aktuellen und historischen Themen der Literatur und im Besonderen zu literarischen

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Arkadien fällt

von am 12. Oktober 2011 Kommentare deaktiviert für Arkadien fällt

Damit schließt Kai Meyers Arkadien Trilogie ab.

Drei Bände über den Kampf zweier Protagonisten um ihre Identität, ihre Stellung und schließlich um ihr Leben. Gefangen im Netz uralter Strukturen, Intrigen und ihrer eigenen Gene.

Typisch Kai Meyer, die Feder des Fantasy und Jugendfantasy-Autoren ist nicht zu verkennen. Wie immer dreht sich die Geschichte um jugendliche Helden bzw junge Erwachsene. Wie immer mixt er unsere Welt, mythologische Hintergründe und Phantastik auf gekonnte Weise zu einem spannenden Setting. Seine Charaktere kämpfen mit mächtigen Gegnern, mit globalen Verschwörungen und, wie immer mit sich selbst. Die Mischung ist typisch für alle seine Werke, lässt seine Charaktere aber glaubwürdig, facettenreich und plastisch erscheinen. Die Rezeptur besteht sanftem, angenehmem Humor, der meist aus Situationskomik entsteht, nachvollziehbaren Unzulänglichkeiten und Differenzen, durch allzu subjektive Perspektiven, und einer Prise Herzensangelegenheiten. Die Verstrickungen und Twists sind interessant und fesselnd. Seine jugendlich flapsige Sprache wirkt absolut passend, wenn er witzig wird und seine hübsche lyrische Sprache trägt zum entstehen wunderbarer Bilder bei.

Ich finde, die Arkadien Trilogie ist sein bisher bestes Werk. Ohne die Längen der Wolkenvolk- oder Sturmkönige-Trilogie (die mir wohlgemerkt auch schon sehr gut gefallen haben). Arkadien ist rasant und spannend, hat genug von seiner typischen Schreibe, um Fans zufrieden zu stellen, und, und das ist mir eben unglaublich positiv aufgefallen, einen ganz neuen, leichten Humor, der den Leser beschwingt durch die Geschichte gleiten lässt. Weniger Melodramatik, mehr Spaß und trotzdem voller Gefühl. Irgendwie ist Kai Meyers Schreibstil zusammen mit seinen Helden erwachsener und reifer geworden.

Ich bin gespannt auf seinen nächsten Zyklus.

Arkadien Trilogie 1 Arkadien erwacht

Kai Meyer

Carlsen € 19,90

So und zum Schluss, sozusagen als postscript, noch eine kleine Anmerkung, die allerdings ein Detail aus der Geschichte verrät. Nicht weiterlesen, wen das absolut stört, auch wenn dieser Aspekt sehr schnell klar wird. Der folgende Satz hätte aber ohne die Preisgabe dieses Inhalts keinen Sinn gemacht:

Die Arkadien Trilogie schielt auf den ersten Blick ein wenig in Richtung der Verkaufszahlen aus der Kuschelvampir und Romantic Fantasy Ecke. Das Motiv der Tiermenschen, die unter uns leben findet sich sehr häufig in der Flut von Dark-Fantasy, Urban-Fantasy und Romancy Titeln – von Frauen, für Frauen – mit softerotischen Covern und nicht selten auch eben diesem Inhalt.

Ohne jetzt all diese Titel zu verdammen, ist es dennoch so, dass allein die erdrückende Flut dieses Marktsegmentes und die immer neuen und neuen Autorinnen, oft aus dem Fandom, ein deutliches Indiz für das Niveau der Masse an Titeln sind. 😉 Anne Rice hätte bestimmt auch nicht erwartet, dass ihr "Interview mit einem Vampir", Jahrzehnte später unzählige einsame amerikanische Hausfrauen (in Bob Ross Manier, oh Gott, ich liebe ihn! ) zu einem Heer spätberufener Autorinnen machen würde.

Meyer geht das Thema anders an – eben in gewohnter "Meyerart".

Damit schließt Kai Meyers Arkadien Trilogie ab.

Drei Bände über den Kampf zweier Protagonisten um ihre Identität, ihre Stellung und schließlich um ihr Leben. Gefangen im Netz uralter Strukturen, Intrigen und ihrer eigenen Gene.

Typisch Kai Meyer, die Feder des Fantasy und Jugendfantasy-Autoren ist nicht zu verkennen. Wie immer dreht sich die Geschichte um jugendliche Helden

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