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Virtueller FilmClub: "Last Samurai" (OmU) und "Memories"

von am 26. Dezember 2013 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Last Samurai" (OmU) und "Memories"

Am Samstag 28.12. um 22:00 Uhr findet die zwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Melancholie zum Jahresende" von Ende Oktober/Anfang November: "Last Samurai" (2003). In der Abstimmung gab es eine deutliche Tendenz zur Version Original mit Untertitel – und diesmal hat’s geklappt! Also gibt’s Last Samurai als OmU. Als Special zeigen wir diesmal den Kurzfilm einer Würzburger Jungregisseurin: “Memories”.

Last SamuraiKurz zu "Last Samurai": In Edward Zwicks Historienfilm und überwältigenden Actionabenteuer „Last Samurai“ spielt Tom Cruise einen US-Soldaten in Japan, der vom Feind zum Freund rebellischer Samurai wird. Japan um 1875: Der abgewrackte US-Soldat und von Schuldgefühlen geplagte Bürgerkriegsheld Nathan Algren (Tom Cruise) soll als Militärberater eine japanische Armee gegen die aufständischen Samurai unter Daimyo Katsumoto (Ken Watanabe) aufbauen. Als er von den Rebellen gefangen genommen wird, lernt er die Gesellschaft und Philosophie der Samurai kennen und verstehen. Er wird mit der Zeit freundschaftlich und respektvoll aufgenommen und sogar im Schwertkampf ausgebildet. Schließlich kehrt er zurück sieht nun aber die Sache mit sehr anderen Augen. Er wechselt endgültig die Seiten und kämpft auf Seiten der Aufständischen gegen die kaiserliche Armee.

MemoriesKurz zu "Memories": Der Sci-Fi-Noir-Kurzfilm der Würzburger Jung-Regisseurin Martina Chamrad ist komplett in Würzburg gedreht. Als Schauspieler fungieren Mitglieder vom Theater Ensemble Würzburg.

Cineasten-Schmankerl am Rande: Beim Filmdreh zu "Last Samurai" wäre Tom Cruise beinahe enthauptet worden, da ein Sicherungssystem versagte. Nur die Reflexe des zuschlagenden Hiroyuki Sanada konnten Schlimmeres verhindern.

Und wie gehabt: Die Abstimmung für den Termin im Februar startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden am Samstag wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen.

Am Samstag 28.12. um 22:00 Uhr findet die zwanzigste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung "Melancholie zum Jahresende" von Ende Oktober/Anfang November: "Last Samurai" (2003). In der Abstimmung gab es eine deutliche Tendenz zur Version Original mit Untertitel – und diesmal hat’s geklappt! Also gibt’s Last Samurai als OmU. Als

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Virtueller FilmClub: "Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes" und "Der Fluch der Mumie"

von am 22. Mai 2013 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: "Indiana Jones – Jäger des verlorenen Schatzes" und "Der Fluch der Mumie"

Am Samstag 25.05. um 22:00 Uhr findet die dreizehnte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung von Anfang April: „Indiana Jones, den ersten“ (1981). Als Special haben wir diesmal wieder einen Kurzfilm von Virtuosity Pictures dabei: "Der Fluch der Mumie".

Der Fluch der MumieZur Erinnerung (die mit Rückblick auf die fulminante Premiere von "Die Kobold Quest") kaum nötig sein dürfte: Virtuosity Pictures, das sind Christoph Bauerfeind und Julia Sommer aus Unterfranken. Sie machen seit über 10 Jahren Filme getreu dem Motto: „Wir drehen Filme. Wir machen das nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir verrückt genug dafür sind.“

"Der Fluch der Mumie" ist der Vorgänger der fulminanten "Kobold-Quest". Er erzählt die Geschichte der bekannten Rollenspielgruppe. Fünf tapfere Spieler stellen sich den Herausforderungen ihres Spielleiters und schicken ihre Charaktere auf die gefährliche Suche nach einer entführten Maid. Gemeinsam stellen sie sich den Aufgaben, die vor ihnen liegen. Nicht ohne die ein oder andere Schwierigkeit…

Indiana Jones - Jäger des verlorenen SchatzesUnd dann der Film, der eigentlich keine näheren Angaben braucht: Archäologe Dr. Jones, der Mann mit dem Hut, kehrt gerade von einer Reise aus Peru zurück, als er von zwei amerikanischen Geheimdienstlern Besuch bekommt. Es stellt sich heraus, dass die Nazis der sagenumwobenen Bundeslade auf der Spur sind. Indiana soll ihnen zuvor kommen. Mit der Hilfe von Marion, der Tochter seines früheren Mentors, und Sallah, seinem ägyptischen Kollegen und Freund, stellt er sich säbelschwingenden Mördern, spionierenden Affen, den Nazis, einem französischen Ex-Kollegen und vielen, vielen Schlangen.

Cineasten-Schmankerl am Rande: Das U-Boot wurde inszeniert mit der Innen-Replik, die für "Das Boot" (ebenfalls 1981) in den Bavaria-Filmstudios gebaut wurde und soweit ich weiß immer noch dort zu besichtigen ist. Ich denke, auch die originalgetreuen Außenmodelle haben sie sich ausgeliehen, da bin ich aber nicht sicher.

Die Abstimmung für den Termin im Juli startet wieder zeitgleich mit der VFC-Veranstaltung. Als Ergänzung zur Stimmabgabe online bekommen die Anwesenden am Samstag wieder die Möglichkeit, für den nächsten Film per Stimmzettel gleich mitzustimmen.

Am Samstag 25.05. um 22:00 Uhr findet die dreizehnte Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt. Wir zeigen euch den Sieger der Abstimmung von Anfang April: „Indiana Jones, den ersten“ (1981). Als Special haben wir diesmal wieder einen Kurzfilm von Virtuosity Pictures dabei: "Der Fluch der Mumie".

Zur Erinnerung (die mit

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Local Heroes Assemble! Kolossus comes…

von am 25. Februar 2013 Kommentare deaktiviert für Local Heroes Assemble! Kolossus comes…

Kolossus2013 tut sich ungewöhnlich viel im Sektor Spiele. Ein wesentlich größerer Anteil der Artikel auf unserer Seite dreht sich um Spiele, Rollenspiele und/oder Spiele-Events. Eigentlich habe ich ein paar Artikel in der Vorbereitung, zu ganz anderen Themen. Aus aktuellem Anlass sehe ich mich aber gezwungen diese noch ein bisschen hintanzustellen. Im besonderen möchte ich euren Augenmerk auf ein außergewöhnliches Projekt lenken, an dem Local Heroes aus ganz unterschiedlichen Genres beteiligt sind. Der Artikel ist also fast ein X-Over, auch wenn es sich in erster Linie um ein Spiele-Projekt handelt.

Im Zuge diverser Veranstaltungen in und um unseren Laden, haben wir euch die Beteiligten bereits vorgestellt. Carsten Söllmann als lokalen Spieleautor, Carsten Grebe, als den Kopf des hiesigen Spiele-Verlages DDD und Christian Krank alias Krikra kennt ihr von etlichen Signierstunden als Comiczeichner und Illustrator. Damit haben sich drei illustre Gestalten aus der Region getroffen und zusammengeschlossen, um eines meiner Langzeit-Lieblings-Projekte endlich in die Produktion zu bringen. Schon vor Jahren hatte Carsten Söllmann die Idee zu einem Spiel. Es gab unzählige Testspiele mit neuen Ideen, Verbesserungen, Optionalregeln und Zusatzregeln. Im Grunde war aber bereits die erste Idee fast das vollständige Spiel und schon ganz am Anfang war ich vom Spielmechanismus begeistert. Einziger Haken, das Konzept war und ist aufwändig seitens der Materialien und der Produktion und hat somit den finanziellen Rahmen des DDD-Verlages gesprengt.

Um das Spiel jetzt endlich doch auf die Reise zu bringen, haben die drei sich ein neues Konzept überlegt und sind auf eine Institution zugegangen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, eben solchen Projekten auf die Sprünge zu helfen und diese durch Crowdfunding zu finanzieren. Die Spieleschmiede hat mit ihrem Konzept bereits die Produktion einiger interessanter Spiele ermöglicht. Mit viel Know-How, professioneller Bewerbung und gutem Support sind sie der ideale Partner um unseren Locals überregional den Weg freizumachen.

Schaut euch den Trailer an und seid dabei. Das Projekt ist es absolut wert und mir selbst wäre es nicht nur eine Freude, sondern fast eine Genugtuung, das geniale Konzept endlich veröffentlicht zu sehen. Allen Unkenrufen zum Trotz, dass eine solch aufwändige Produktion für ein Fantasy-Spiel untragbar wäre 😀

Anschauen und spenden könnt ihr das Ganze unter: https://www.spiele-offensive.de/Spieleschmiede/Kolossus außerdem haben die Jungs ein öffentliches Test-Demo-Spiel bei uns im Laden angekündigt. Sobald wir einen Termin vereinbart haben, werden wir euch den selbstverständlich hier bekanntgeben!

2013 tut sich ungewöhnlich viel im Sektor Spiele. Ein wesentlich größerer Anteil der Artikel auf unserer Seite dreht sich um Spiele, Rollenspiele und/oder Spiele-Events. Eigentlich habe ich ein paar Artikel in der Vorbereitung, zu ganz anderen Themen. Aus aktuellem Anlass sehe ich mich aber gezwungen diese noch ein bisschen hintanzustellen. Im besonderen möchte ich euren Augenmerk auf

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SCHOCK!

von am 29. Oktober 2012 1 Kommentar

Nur eine Neuheit heute an diesem kalten Morgen, doch die hat es in sich…

 SCHOCK!

 "Wenn sich der Geisterkutscher nachts aus dem Sumpf erhebt, Kinder ein namenloses Grauen auf dem eingeschneiten Einsiedlerhof bekämpfen, der Fußballplatzwart von nackten Alien-Frauen bedroht wird und im leerstehenden Hotel merkwürdige Geräusche zu hören sind …
… dann ist es an der Zeit für SCHOCK! – 13 schockierende Storys vom Friedhof der Finsternis.

Geschrieben von Markus K. Korb in der Tradition der "Horror"-Comicreihe, illustriert in ebensolcher Manier von Christian Krank und erzählt vom Totengräber, dem "Gravedigger".

Schaurig, schrecklich, SCHOCK!ierend"

Titelbild & 2 Dutzend Grafiken, zur Hälfte in Farbe, von Christian Krank

Gibt es als Hardcover oder Paperback

KORB, MARKUS K./KRANK, CHRISTIAN: ATLANTIS SAMMELBAND 1 HC  SCHOCK! € 19,90

KORB, MARKUS K./KRANK, CHRISTIAN: ATLANTIS SAMMELBAND 1  SCHOCK! € 14,90

Nur eine Neuheit heute an diesem kalten Morgen, doch die hat es in sich…

 SCHOCK!

 "Wenn sich der Geisterkutscher nachts aus dem Sumpf erhebt, Kinder ein namenloses Grauen auf dem eingeschneiten Einsiedlerhof bekämpfen, der Fußballplatzwart von nackten Alien-Frauen bedroht wird und im leerstehenden Hotel merkwürdige Geräusche zu hören sind …

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Virtueller FilmClub: Central wird Premierenkino! "Die Kobold Quest" und "Tucker & Dale vs Evil"

von am 22. Oktober 2012 Kommentare deaktiviert für Virtueller FilmClub: Central wird Premierenkino! "Die Kobold Quest" und "Tucker & Dale vs Evil"

Am Samstag 27.10. um 22:45 Uhr findet die sechste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt – diesmal mit etwas ganz Besonderem: Stolz präsentieren wir die exklusive Filmpremiere des Fantasy-Kurzfilms „Die Kobold Quest“ von Virtuosity Pictures.

Virtuosity Pictures, das sind Christoph Bauerfeind und Julia Sommer aus Unterfranken. Sie machen seit über 10 Jahren Filme getreu dem Motto: „Wir drehen Filme. Wir machen das nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir verrückt genug dafür sind.“

Die Kobold QuestZum Film selbst: Es ist wieder Rollenspiel-Zeit. Unsere tapferen Spieler und ihr Meister stürzen sich in ein neues Abenteuer. Doch der Spielleiter hat die Rechnung ohne seine Helden gemacht, die ohne Plan, Sinn oder Verstand einfach drauf los stolpern und dabei sämtliche Regeln brechen. Eine Geschichte über Kobolde, Bann-Zauber und Prinzessinnen mit der Star-Besetzung aus „Der Fluch der Mumie“.

Tucker & Dale vs. EvilVorneweg gibt es die durchgeknallte Splatterkomödie "Tucker & Dale vs Evil": Die Freunde Tucker und Dale wollen eigentlich nur ein gemütliches Wochenende in einer Holzhütte im Wald verbringen. Doch am See nebenan macht eine Horde College-Kids wilde Party. Als Tucker und Dale das Mädel Allie vor dem Ertrinken retten, interpretieren die anderen Studenten dies als Entführung durch zwei Psychokiller und blasen zum Angriff. Der führt zu einigen todbringenden Unfällen, die die Schülerschaft dezimieren.

Da es sich um eine echte, noch dazu RPG-Premierenveranstaltung handelt, wollen wir ein wenig „Hollywood-Feeling“ in Würzburg aufkommen lassen. Also, kommt in Abendkleid, Frack und Smoking. Oder werft euch in Gewandung, LARP- oder FantasyOutfit. Bewaffnet euch mit Kameras, Blitzlicht und Autogrammblöcken. Belagert den Roten Teppich, spielt kreischende Groupies oder durchgeknallte Autogrammjäger und genießt den Flair der Prominenz. Anwesend werden neben Produktions- und Regie-Team natürlich auch die Schauspieler sein, die meisten selbst Rollenspieler aus der Würzburger Gegend.

Am Samstag 27.10. um 22:45 Uhr findet die sechste Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt – diesmal mit etwas ganz Besonderem: Stolz präsentieren wir die exklusive Filmpremiere des Fantasy-Kurzfilms „Die Kobold Quest“ von Virtuosity Pictures.

Virtuosity Pictures, das sind Christoph Bauerfeind und Julia Sommer aus

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Virtueller FilmClub im Central: H.P. Lovecraft-Special

von am 22. Juni 2012 1 Kommentar

Am Samstag 30.6. um 22:45 Uhr findet die zweite Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt, diesmal mit einem besonderen Juwel:

Sascha Renninger, Regisseur aus Unterfranken, kommt ins Central und bringt seinen Kurzfilm Shadow of the Unnamable mit.
Die Verfilmung der Kurzgeschichte The Unnamable von H.P. Lovecraft wurde bereits mit zahlreichen Preisen bedacht, unter anderem mit der Auszeichnung Best Short Lovecraft Adaptation auf dem H.P. Lovecraft Film Festival 2011 in Los Angeles.
Außerdem wurde sie hier in der Gegend mit lokalen Statisten gedreht – Think Local ;).

Wir zeigen den Kurzfilm im englischen Original, wenn gewünscht dann gerne im Anschluss auch nochmal synchronisiert (für Cineasten immer ein interessanter Vergleich 🙂 ). Zusätzlich hat Sascha noch einige Schmankerl vom Dreh im Gepäck, die üblicherweise nicht in einem Kino gezeigt werden…

Zur Einstimmung spielen wir vorher John Carpenters "Mächte des Wahnsinns", einen Psychothriller zwischen Fiktion und Wirklichkeit mit deutlicher LovercraftInspiration.

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Am Samstag 30.6. um 22:45 Uhr findet die zweite Veranstaltung des Virtuellen FilmClubs statt, diesmal mit einem besonderen Juwel:

Sascha Renninger, Regisseur aus Unterfranken, kommt ins Central und bringt seinen Kurzfilm Shadow of the Unnamable mit.
Die Verfilmung der Kurzgeschichte The Unnamable von H.P. Lovecraft wurde bereits mit zahlreichen Preisen bedacht, unter anderem

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Gratis Comic Tag 2012

von am 26. März 2012 2 Kommentare

Längst pfeifen es die Spatzen von den Dächern. Im Mai, am 12. dieses Jahr, ist es wieder soweit. Der dritte deutsche "Gratis Comic Tag" wird stattfinden. Natürlich sind wir auch wieder dabei. In "Hermkes Romanboutique" gibt es massenweise Comics umsonst! Parallel veranstalten wir wieder eine Signierstunde – diesmal gibt es den mit Spannung erwarteten zweiten Teil von KriKra’s "Tales of dead Earth" als Premiere zu diesem Termin – Christian wird vor Ort sein. Jeder, der ihn noch nie live erlebt hat, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, eine exclusive Zeichnung zu ergattern und sein persönliches Exemplar signieren zu lassen. Und wie immer gibt es eine ausgelassene Feier. Wer weiß, vielleicht kommen ja wieder der Joker und Catwoman?

Was ist der Gratis Comic Tag?

In Amerika gibt es diesen Tag bereits seit 2002, jedes Jahr am ersten Mai-Samstag, als "Free Comic Book Day". Vor drei Jahren haben sich der deutsche Comicfachhandel und die deutschen Comicverlage zusammengeschlossen, um ein deutsches Pendant zu schaffen – eine Woche später, um Kollisionen mit dem ersten Mai zu vermeiden.
Auch in Deutschland gibt es jetzt Jahr für Jahr ein bunt gemischtes Programm durch die ganze Palette der deutschen Comicverlage. Speziell für diesen Tag produzierte Ausgaben, die neue Leser begeistern sollen, oder Fans die Chance geben, etwas neues auszutesten. Der Tag soll Interessierten die Möglichkeit geben, die Welt der Comics kennenzulernen. Erwachsene, romanhafte Comics, Funnyklassiker, Disney, Action und Superhelden. für jeden Geschmack ist etwas zu finden.

Warum gibt es diesen Tag?

Comics sind etwas besonderes. Viel mehr, als es dem durchschnittlichen Deutschen bewusst ist. Im internationalen Vergleich sind wir in dieser Beziehung alles andere als Spitze. Während im europäischen Umfeld Comiczeichner die höchsten Kulturpreise erhalten, In Amerika das Comic längst Einzug in die Kunst gehalten hat und in Asien in jedem U-Bahnwagen Comiclesende Anzugträger zum Alltag gehören, gilt das Comic in Deutschland immer noch als Schund oder Bilderheftchen für Kinder.
Comics sind viel mehr! Die aktuelle Publikationsreihe der Süddeutschen zum Beispiel, beinhaltet ein paar wirklich gut ausgewählte Comics, die jeder Skeptiker einmal lesen sollte.

Kunst und Comic in der Orangerie Herbst 2011

Warum in Würzburg? Warum bei uns?

Seit über dreißig Jahren arbeiten wir in Würzburg für euch daran, allen Fans, ob groß, ob klein, eine möglichst große Auswahl an Comics zu bieten. Neuheiten, Importe, Kunstdrucke und ein ständig wechselndes Sortiment von Second Hand Titeln. Für uns ist das Genre schon lange etwas besonderes. Wir sind Fans und Profis. Jahr für Jahr, gibt es Ausstellungen, Signieraktionen, Conventions und Sonderveranstaltungen, weil wir Comics lieben.

So wie ihr – heute schon oder vielleicht morgen, weil wir euch überzeugen konnten.

Längst pfeifen es die Spatzen von den Dächern. Im Mai, am 12. dieses Jahr, ist es wieder soweit. Der dritte deutsche "Gratis Comic Tag" wird stattfinden. Natürlich sind wir auch wieder dabei. In "Hermkes Romanboutique" gibt es massenweise Comics umsonst! Parallel veranstalten wir wieder eine Signierstunde – diesmal gibt es den mit Spannung erwarteten zweiten

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Shadow of the Unnamable

von am 31. Dezember 2011 1 Kommentar

Nach all den Tipps für Weihnachtsgeschenke oder Lesefutter für die Feiertage, ist es mal wieder an der Zeit, sich eines Local Heroes anzunehmen. In diesem Fall ist die Bezeichnung nur zum Teil zutreffend. Sacha Renninger lebt mittlerweile in München, stammt aber aus Würzburg… und besucht nach wie vor, von Zeit zu Zeit, unseren Laden.

Sascha war, seit ich ihn kenne, fasziniert von Lovecrafts düsteren Welten. Und fast eben so lange, habe ich ihn von einem Filmprojekt in diesen phantastischen Alptraumwelten reden hören. Jetzt endlich, viele Jahre später hat er mir stolz von der Auszeichnung erzählt, die sein "Shadow of the Unnamable" auf dem 2011 H.P. Lovecraft Film Festival® erhalten hat. "Best Short Lovecraft Adaptation".

Der 16 Minüter basiert auf der Kurzgeschichte "The Unnamable" und wurde für seine Technik und erzählerische Qualität ausgezeichnet. Wenn alles gut geht, werden wir bald auch in Würzburg die Möglichkeit haben, den Film sehen zu können. Selbstverständlich geben wir euch in diesem Fall nochmal Bescheid. Wer jetzt schon Interesse hat, kann sich auf Youtube den Trailer anschauen, oder Saschas Homepage (https://www.the-unnamable.com/) besuchen.

Wir freuen uns, dass einmal mehr einer unserer Locals einen kleinen Traum verwirklichen konnte. In diesem Sinne wünschen wir euch allen für das nächste Jahr, dass euch das auch gelingen möge!

Nach all den Tipps für Weihnachtsgeschenke oder Lesefutter für die Feiertage, ist es mal wieder an der Zeit, sich eines Local Heroes anzunehmen. In diesem Fall ist die Bezeichnung nur zum Teil zutreffend. Sacha Renninger lebt mittlerweile in München, stammt aber aus Würzburg… und besucht nach wie vor, von Zeit zu Zeit, unseren Laden.

Sascha war, seit

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Orangerie Preview

von am 3. September 2011 Kommentare deaktiviert für Orangerie Preview

Gestern Abend konnten wir einen ersten Blick auf die Ausstellung in der Orangerie werfen. Der gigantische Raum mit seinem leicht morbiden Rohbaucharakter bildet einen perfekten Rahmen für die comichaften Bilder von Alex Bumbulut. Die gleichzeitige Nutzung des hinteren Bereiches als Lagerhalle für Figuren des Hofgartens unterstützt den Installationscharakter. Die Gesamtkonzeption geht auf.

Wir alle, die einen kleinen Beitrag zum Gelingen der sehr ambitionierten Crossover Veranstaltung leisten durften und dürfen, können uns jetzt nur wünschen, dass möglichst zahlreiche Besucher die Halle frequentieren werden und dass die Veranstaltungen möglichst gut besucht sind. Nur durch solch mutige Projekte und den Einsatz Einzelner, wie in diesem Fall des sehr aktiven und idealistischen David Herzog, können neben dem schmalen Kulturbudget einer Stadt wie Würzburg, kleine, feine Oasen einer Schattenkultur entstehen, die sonst in unserer provinziellen Region eher spärlich gesät sind.

Heute Abend geht es los. Auf dass die Vernissage ein gelungener Auftakt werde!

Gestern Abend konnten wir einen ersten Blick auf die Ausstellung in der Orangerie werfen. Der gigantische Raum mit seinem leicht morbiden Rohbaucharakter bildet einen perfekten Rahmen für die comichaften Bilder von Alex Bumbulut. Die gleichzeitige Nutzung des hinteren Bereiches als Lagerhalle für Figuren des Hofgartens unterstützt den Installationscharakter. Die Gesamtkonzeption geht auf.

Wir alle, die

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Kultur für Würzburg

von am 18. August 2011 4 Kommentare

Überall gibt es Menschen, die sich für ihre Interessensgebiete einsetzen. Meistens sind solche Menschen Einzelkämpfer und blicken nicht über den Tellerrand ihres persönlichen Interesses. Schön, dass es Ausnahmen gibt!

Die Stiftung Zukunft Kultur i.Gr. hat sich der Förderung von Kunst und Kultur verschrieben. Unter dem Label ART IN RESIDENCE wird im September in der Orangerie des Hofgartens ein junger Künstler namens Alex Bumblut zu sehen sein. Mit der Aussage "Seine Werke sind im Grenzbereich der klassischen bildenden Malerei zur Comic-Kunst angesiedelt."  trat man folgerichtig auch an uns heran, ob wir nicht unseren Teil dazu beitragen wollten und könnten.

Danke, danke, danke!

Die Anstrengungen der Verlage (und der rudimentär ausgeprägten Comic-Lobby in Deutschland) waren in den letzten Jahre sehr stark in Richtung Vermarktung von Graphic Novels gerichtet, um den literarischen Anspruch von Comics in Deutschland stärker zu etablieren. Ein guter Plan, der wohl auch mit dazu beiträgt Comics in Deutschland aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken. Um so schöner, dass uns jetzt von dieser Seite das Angebot gemacht wurde auch die Verbindung zur bildenden Kunst und Malerei aufzuzeigen und unseren Beitrag dazu zu leisten.

In diesem Zusammenhang werden zwei Sonderveranstaltungen begleitend zur Ausstellung stattfinden, die sich mit Comics befassen.

In den nächsten Tagen werde ich noch näheres dazu schreiben, so lange soll euch das Gesamtprogramm ein Anreiz sein, euch auf dieses Projekt zu freuen.

Freunde des Comics, freut euch auf diesen September und schwingt die Hufe in die Orangerie!

Alex Bumbulut

wird zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Seine Werke sind im Grenzbereich der klassischen bildenden Malerei zur Comic-Kunst angesiedelt.

Nil Orange

arbeitet hauptberuflich als fest angestellter Designer in Würzburg und widmet seine Freizeit der Zeichnerei und Entwicklung von Comics. Seine Werke erschienen u.a. im deutschen ComicMagazin „Panik-Elektro“ und im amerikanischen Magazin „HeavyMetal“.

Krikra

schreibt und zeichnet mit einem völlig eigenen Stil. Er gestaltet nicht nur Comics oder Platten- und Buchcover, sondern arbeitet auch als Kolorist für diverse große amerikanische Verlage ( u. a. „Tank Girl“).

DAS PROGRAMM

Samstag, 03.09.2011, 17:00 Uhr

Vernissage
Empfang zur Eröffnung der Ausstellung. Vorstellung des Künstlers, Erläuterung des Ausstellungskonzeptes, Vorstellung der Stiftung Zukunft Kultur

Donnerstag, 08.09.2011, 18:00 Uhr

„Die neunte Kunst“
Kurzvorträge, Projektion, Podiums-Diskussion – entlang der Grenzen und Übergänge zum Comic-Universum.
· Comics im europäischen Umfeld (Gerd Eibach)
· Kunst und Comic: Zeichen- und Colorierungstechniken im Vergleich zur klassischen Malerei und Zeichnung (Marco
Behringer), u.a. über Mattotti, Toppi, Bilal, Muth und Williams
· kunsthistorische Zusammenhänge (Christopher Franz)
Moderation und Diskussionsrunde: Marco Behringer, Gerd Eibach, Christian Endres, Christopher Franz, Christian Neubert, Bernie Sterner.

Freitag, 09.09.2011, 20:00 Uhr

Film – Genius Party
Japan, 2007, 105 Min., Kurzfilm Kompilation
Regie: Shin’ichiro Watanabe, Masaaki Yuasa, Mahiro Maeda u.a., FSK: ab 12, Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Eine Zusammenstellung von Anime-Kurzfilmen mit unkonventionellen und sehr verschiedenen Geschichten. „Die besten Anime-Regisseure Japans haben sich versammelt, um sieben Meisterwerke zu schaffen.“ moviepilot.de

Samstag, 10.09.2011, 20:00 Uhr

Film – Waltz With Bashir
IL,F, D, 2008, 2010, 87 Min., Animation.
Regie: Ari Folman, FSK: ab 12, Originalfassung, dt. Untertitel
Basierend auf realen Interviews und Ereignissen ist WALTZ WITH BASHIR der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge. Regisseur, Autor und Produzent Ari Folman hat die Reise in seine Vergangenheit – eine Reise in die Jugendkultur der 80er Jahre und das West Beirut während des ersten Libanonkrieges – auf fantastische und packende Art visualisiert. Die anspruchsvolle Produktion wurde 2009 mit einem Golden Globe und dem europäischen Filmpreis ausgezeichnet. „Ein Film, wie ein Festival ihn sich schöner nicht wünschen kann, innovativ in der Form, politisch brisant, unterhaltsam schnell.“ FAZ

Freitag, 16.09.2011, 20:00 Uhr

Film – Crumb
USA 1995, 119 Min. Dokumentarfilm.
Regie: Terry Zwigoff, FSK ab 18, Originalfassung
Porträt des legendären Underground-Comic-Zeichners Robert Crumb, „Vater“ der Figuren Fritz the Cat und The Fabulous Freak Brothers. Crumb plaudert aus seinem bizarren Leben. Cartoons und Einblicke in seine Arbeitsweise vervollständigen das Bild, in dem auch Familienmitglieder und die Frauen seines Lebens zu Wort kommen. „Eine freimütiger und intimer Blick auf einen phänomenalen Künstler und seine ziemlich dysfunktionale Familie, … eine exzellente Dokumentation der Gegenkultur.“ Variety

Samstag 17.09.2011, 20:00 Uhr

Film – American Splendor
USA 2003, 101 Min. Spielfilm.
Regie: Shari Springer Berman, Robert Pulcinimit: Paul Giamatti,
Chris Ambrose, Joey Krajcar, Josh Hutcherson, Daniel Tay.
FSK: ab 12, Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Spielfilm über das Leben von Harvey Pekar – Krankenhaus-Angestellter, leidenschaftlich-besessener Sammler, Jazz-Kritiker und, nach Inspiration durch seinen Freund Robert Crumb, Autor einer legendären halbautobiographischen Comicbook-Serie.
„…ein schrulliges Meisterwerk“ Frankfurter Rundschau

Samstag 24.09.2011, 17:00 Uhr

Comics – live on stage
Die Comic-Künstler Nil Orange und KriKra werden live malen, zeichnen und colorieren, während ihre Kunst auf die Leinwand projiziert wird.
Moderation und Interviews von Christian Neubert.

Die Filme werden in Kooperation mit dem CENTRALProgrammkino gezeigt, sie kosten Eintritt. Der Erlös der Filmabende kommt in voller Höhe der gemeinnützigen Programmkino Würzburg eG zugute.

Überall gibt es Menschen, die sich für ihre Interessensgebiete einsetzen. Meistens sind solche Menschen Einzelkämpfer und blicken nicht über den Tellerrand ihres persönlichen Interesses. Schön, dass es Ausnahmen gibt!

Die Stiftung Zukunft Kultur i.Gr. hat sich der Förderung von Kunst und Kultur verschrieben. Unter dem Label ART IN RESIDENCE wird im September in der Orangerie des

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Der Tag danach…

von am 17. Januar 2011 7 Kommentare

Wie Oli schon richtig vermutet hat, mussten wir uns alle ein bisschen erholen…

Weil es war geil!

Ich glaube, dass ich für alle spreche, die bis zum Ende bleiben konnten, wenn ich sage, dass Tommy die Krönung einer gelungenen Jubiläumsfeier war. Nach solchen Veranstaltungen gibt es natürlich immer das kategorische Schulterklopfen. Ich meine es aber aus tiefstem Herzen, wenn ich sage, dass ich all unseren Helfern und Helferinnen, all unseren Locals und auch Tommy unendlich dankbar bin. Ohne den persönlichen Einsatz von all diesen Menschen hätte die Feier einfach nicht stattfinden können. Danke  an alle, die hinter den Kulissen die Fäden gezogen haben. Danke Ulli für deinen, wie immer hervorragenden, Presseservice, danke, an alle Locals, die wieder einmal freiwillig ihren Teil zum Gelingen beigetragen haben, danke Tommy für die zwei Stunden Lachsalven, die du uns beschert hast und danke an euch alle, die ihr als gutgelaunte, interessierte, nette Gäste da wart und wieder einmal gezeigt habt, dass Hermkes Romanboutique eine wichtige Institution in und für die Szene in Würzburg ist. Danke Hermke, dass du trotz deiner üblen Erkältung in den Laden gekommen bist, du bist und bleibst halt der Hermke aus Hermkes Romanboutique, mit dem alles angefangen hat und der für uns alle immer noch eine Ikone ist.

Den gestrigen Tag habe ich erst mal gebraucht um wieder zur Normalität zurückzufinden. Die Vorbereitungen und das Gewusel der letzten Woche haben mich schon ein bisschen aus dem Tritt gebracht und als dann alles vorbei war, musste ich vor allem schlafen und dann einfach mal wieder ganz normale, alltägliche Dinge aufarbeiten. Jetzt, zwei Tage danach, ist die Erinnerung immer noch geprägt vom Gefühl, dass alles supie war. Nicht nur der Ablauf, sondern auch euer Feedback. Schön, dass so viele Leute da waren… und vor allem, schön, dass wieder einmal ein paar bunte Gestalten unter euch waren. Danke, Catwoman und danke Joker! Ihr wart coole Farbkleckse und habt echt Akzente gesetzt.

In diesem Sinne, schön wars und ich freu mich auf die nächsten Jahre mit euch allen!

Euer Gerd

Wie Oli schon richtig vermutet hat, mussten wir uns alle ein bisschen erholen…

Weil es war geil!

Ich glaube, dass ich für alle spreche, die bis zum Ende bleiben konnten, wenn ich sage, dass Tommy die Krönung einer gelungenen Jubiläumsfeier war. Nach solchen Veranstaltungen gibt es natürlich immer das kategorische Schulterklopfen. Ich meine

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Local Heroes: Carsten Pohl

von am 11. Januar 2011 Kommentare deaktiviert für Local Heroes: Carsten Pohl

Waren es zum letzten Event im Laden drei Christians (Endres, Krank, Noeth), so sind es diesmal die drei Carstens ;-). Der dritte im Bunde, neben den bereits vorgestellten Söllmann und Grebe, ist Carsten Pohl. Carsten schreibt seit vielen Jahren regelmäßig Rezis, Berichte und Beiträge in nahezu allen Genremagazinen aus dem Phantastik-Spielebereich. Seine profunde Kenntnis der Szene und seine unzähligen Kontakte machen ihn zu einem Kenner wie kaum einen anderen. Viele von euch werden Carsten bereits von vergangenen Brot und Spiele Conventions oder von Mage Knight Turnieren her kennen. Ja, Carsten hat mehrmals bei der deutschen Meisterschaft ganz oben mitgespielt und war auch am Erfolg des ganzen Würzburger Teams nicht unbeteiligt. Immerhin standen mehrere nationale und internationale Pokale in unserer Vitrine. Wer mit Carsten mal um ein Lagerfeuer gesessen war (auch das zum Beispiel auf Brot und Spiele 😉 ), der kennt seine unermüdliche Energie bei den Werwölfen vom Düsterwald und seinen Spitznamen als Special-Character: "Der Dorfpsychologe". Im richtigen Leben ist er Diplompsychologe. Vielleicht hat das etwas miteinander zu tun?

Carstens Artikel im Magazin Nautilus, für das er seit etlichen Jahren als Stammautor tätig ist, beleuchten meist weite Themengebiete. Dabei entstehen zum Beispiel Artikel über das alte Japan und China im Brett- und Kartenspiel in Nautilus 53: "Carsten Pohl durchleuchtet in "Fernostasien – Von chinesischen Provinzen und japanischen Samurais", oder sein Artikel zusammen mit Caillean Kompe in Phantastisch! 38 "Spielwelten im Cthulhu-Mythos" über die Einflüsse von H. P. Lovecraft auf die Welt der Spiele.

Carstens größter Verdienst sind aber nicht sein Wissen, seine Recherchen oder seine Artikel, sondern sein ständiges Streben, die Phantastik-Szene regional und überregional zu bereichern und die große Faszination dieses Genres nach außen zu tragen. Carsten ist unter anderem der Initiator des Forums auf der Comicdealer-Seite und des Stammtisches der Phantastik Schaffenden. Mit letzterem hat er indirekt solche Events wie unsere Jubiläumsfeier beeinflusst. Carsten hat mit seiner Idee uns allen erst aufgezeigt, welches unglaubliche Potential in unserer Region steckt. Er hat mit dieser Idee all die Individuen aus ihren Schneckenhäusern geholt und eine wirklich kreative und fruchtbare Community geschaffen.

Für seine Initiative gebührt ihm unser aller Dank. Auch wenn seine Veröffentlichungen und Arbeiten weniger spektakulär als die eines Volkan Baga, gern gesehenem Gast auf internationalen Messen, oder eines Christian Krank, gefragter Comic-Colorist in Amerika, so hat er dennoch einen der Ehrenplätze verdient. Ohne ihn wären wir um vieles ärmer. Wir freuen uns, dass er wieder einmal eine unserer Veranstaltungen bereichert und hoffen, dass seine integrativen Fähigkeiten auch zum gelingen dieses Events beitragen. Carsten, ich weiß, du bist eigentlich eher schüchtern, trotzdem möchte ich dich hochleben lassen.

Danke für alles!

Waren es zum letzten Event im Laden drei Christians (Endres, Krank, Noeth), so sind es diesmal die drei Carstens ;-). Der dritte im Bunde, neben den bereits vorgestellten Söllmann und Grebe, ist Carsten Pohl. Carsten schreibt seit vielen Jahren regelmäßig Rezis, Berichte und Beiträge in nahezu allen Genremagazinen aus dem Phantastik-Spielebereich. Seine

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Local Heroes: Christian Krank

von am 10. Januar 2011 5 Kommentare

Über Christian haben wir bereits mehrfach in unserem Blog geschrieben, Deshalb ist er an die vorletzte Stelle gerückt. KriKra war einer der Stars am GCT 2010 und die Schlange vor seinem Signierpult ist bis zum Ende nicht abgerissen.

Sein Comic "Tales of Dead Earth" war ein voller Erfolg und der zweite Teil ist bereits in der Pipe. Nach wie vor liegt seine Hauptarbeit im kolorieren von Tank Girl und anderen Comics, die in den Staaten veröffentlicht werden, aber so nach und nach zeichnet sich ab, dass auch seine völlig eigenständigen Arbeiten Volltreffer sind.

Wer sich für seine aktuellen Projekte interessiert, soll einfach mal einen Blick auf seine Facebook Seite werfen, da geht es auch mit ToDE weiter! Ich freue mich auf die Printversion und natürlich auf Samstag. Das Trio Infernale ist selbstgewünscht wieder gemeinsam am signieren und verspricht viel Spaß. Den wünsche ich euch auch mit Volkan Christian und KriKra ab 13.00 Uhr.

 

Über Christian haben wir bereits mehrfach in unserem Blog geschrieben, Deshalb ist er an die vorletzte Stelle gerückt. KriKra war einer der Stars am GCT 2010 und die Schlange vor seinem Signierpult ist bis zum Ende nicht abgerissen.

Sein Comic "Tales of Dead Earth" war ein voller

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Local Heroes: Volkan Baga

von am 9. Januar 2011 Kommentare deaktiviert für Local Heroes: Volkan Baga

Volkan Baga, selbst wenn ihr den Namen nicht kennt, kennt ihr Bilder des Künstlers. Seine Bilder zieren die Cover vieler Romane und Magazine. Seine Arbeiten waren in mehreren Bänden von "Spectrum", mit dem klingenden Untertitel, "The best in Contemporary Fantastic Art". Und genau das ist er, einer der besten und gefragtesten Fantasy-Künstler.

Volkan ist geladener Gast auf internationalen Conventions in aller Herren Länder. Um so mehr freuen wir uns, dass Volkan auch heute noch die Zeit findet, wenn hier bei uns in der Romanboutique ein Fest zu feiern ist. Wer sich noch an Brot und Spiele erinnert, erkennt vielleicht auch noch die Grafiken der Jahre 2004, 2005 und 2006. Die waren damals immer von Volkan zur Verfügung gestellt. 🙂

Und ein wenig hängt sein Weg indirekt auch mit Hermkes Romanboutique und Brot und Spiele zusammen. Irgendwann damals gab es das Treffen zwischen ihm und Spikespine, der ihn mit Spieleautoren der Trading Card Szene zusammenbrachte. Und tatsächlich waren Volkans erste Auftragsserien für "Behind", ein damals wirklich cooles Cardgame aus deutscher Feder, das leider den Weg fast aller TCGs auf den Ablagestapel gegangen ist. Christoph "Spikespine" Brucklacher ist der Bruder eines der Autoren und war zum Studium nach Würzburg gekommen. Volkan war gerade mit seinem Studium fertig und versuchte mit seinen Illustrationen professionell Fuß zu fassen. Im Laden kamen die beiden zusammen und bei den Brot und Spiele Conventions waren sie dann als VIPs und Promoter für Behind vor Ort.

Später kamen dann Illustrationen für das Herr der Ringe Kartenspiel und mittlerweile schmücken sich, wie gesagt, viele Cover mit seinen Bildern. Wer sich für seine Arbeiten interessiert, der soll sich die Zeit nehmen und ein bisschen auf Volkans Seite schmökern. Am Gratis Comic Tag 2010 hatten wir einige Originale des Künstlers ausgestellt und vielleicht gibt es dafür ja wieder einmal die Möglichkeit.

So lange könnt ihr die Zeit überbrücken, indem ihr euch Drucke und Kataloge von ihm signieren lasst, oder das lokale Teamwork mit Christian Endres "Die Zombies von OZ", zu dem er die Illustrationen beigesteuert hat. Freut euch auf Volkan, am 15.01. gibt es mehr von ihm zu sehen und ihr könnt ihm beim skizzieren über die Schulter sehn.

Volkan signiert zusammen mit Christian Endres und Christian Krank ab 13.00 Uhr.

Volkan Baga, selbst wenn ihr den Namen nicht kennt, kennt ihr Bilder des Künstlers. Seine Bilder zieren die Cover vieler Romane und Magazine. Seine Arbeiten waren in mehreren Bänden von "Spectrum", mit dem klingenden Untertitel, "The best in Contemporary Fantastic Art". Und genau das ist er, einer der besten und gefragtesten Fantasy-Künstler.

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Local Heroes: Carsten Söllmann

von am 7. Januar 2011 Kommentare deaktiviert für Local Heroes: Carsten Söllmann

Carsten ist der fanatische Tüftler unter den Spieleautoren. Seit ich Carsten Söllmann kenne, arbeitet er ständig an neuen Ideen, Mechanismen und Funktionalitäten für Spiele. Dabei testet er bestehende Systematiken, dreht an Schrauben für Feintuning oder entwickelt eigene Konzepte für eben solche Mechanismen. Carsten gräbt alte, längst im grau der Geschichte verlorene Spiele aus unterschiedlichsten Kulturkreisen aus und wirkt manchmal wie ein Archäologe der Spielkultur. Dabei ist er im richtigen Leben Arzt am Uni-Klinikum Würzburg und stolzer Familienvater. Also nicht unbedingt die Konstellation, die einem viel Zeit, Energie oder Kreativität übrig lässt. Trotzdem steckt er mehr Energie in seine Recherchen, als man es für möglich hält.

Carstens Langzeit-Projekt, an einem Strategiespiel mit dem Arbeitstitel "Silmarillion", der mit Sicherheit bei Veröffentlichung aus lizenzrechtlichen Gründen geändert wird, ist für mich eine der faszinierendsten Spiele-Entwicklungen, die ich beobachten durfte. Für mich persönlich war es vom ersten Entwurf an ein spannendes, ausgewogenes, taktisches und nicht minder unterhaltendes Spiel, mit dem nötigen Schuss Glück. Mittlerweile hat das Projekt schon 'zig Variationen, Erweiterungen und unzählige Testspiele hinter sich – und ist in jeder Entwicklungsphase interessant geblieben. Carstens Zusammenarbeit mit der Redaktion des DDD-Verlages und viele unterschiedliche Ansprüche haben mittlerweile eine riesige Palette von Optionalregeln und potentiellen Erweiterungen hervorgebracht. Der einzige Haken an der Sache ist, dass das Spiel wesentlich aufwändiger zu produzieren ist, als die normale Range des Verlages. Deswegen steht der endgültige Produktionsstart noch nicht fest, auch wenn das Spiel weit oben auf der Liste der anstehenden Veröffentlichungen ist. Carsten nutzt diese Zeit für immer neue Prototypen und wird nicht müde, neue Stellschrauben zu drehen um Varianten zu testen.

Wer möchte, hat am 15.01. die Gelegenheit, ein solches Brettspiel in der Beta-Phase kennenzulernen und zu erfahren, welche Rädchen man drehen kann, um Mechanismen zu verändern und welch gewundene Pfade eine solche Entwicklung durchlaufen kann. Ich kann euch nur raten, eines meiner Lieblingsspiele vor der Veröffentlichung auszutesten. Vielleicht findet ihr es ja genauso faszinierend wie ich.

 

Carsten ist der fanatische Tüftler unter den Spieleautoren. Seit ich Carsten Söllmann kenne, arbeitet er ständig an neuen Ideen, Mechanismen und Funktionalitäten für Spiele. Dabei testet er bestehende Systematiken, dreht an Schrauben für Feintuning oder entwickelt eigene Konzepte für eben solche Mechanismen. Carsten gräbt alte, längst im grau der Geschichte verlorene Spiele aus unterschiedlichsten Kulturkreisen aus und wirkt

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Local Heroes: Christian Endres

von am 3. Januar 2011 1 Kommentar

Christian EndresFür den Band „Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes“ erhielt Christian 2010 den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Beste Original-Anthologie“. Insofern, und da mir die Holmes-Sammlung vorzüglich gefallen hat, war meine Erwartungshaltung an "Die Zombies von Oz" natürlich entsprechend groß.

Ob der Band diesen Erwarungen gerecht werden konnte? Zunächst muss ich sagen, dass ich nie ein sonderlich großer Fan von Zombies oder eben "The Wizard of Oz" war. Letzteres ist ja das große Thema der vorliegenden Anthologie und Zombies kommen dankenswerter Weise nur selten vor. Die titelgebende und längste Erzählung eröffnet den Reigen. Es beginnt sehr westernartig, Fans der Cowboys, Outlaws und Revolverhelden dürften hier voll auf ihre Kosten kommen, bevor es Frank (dem Westernhelden) und Dorothy nach Oz verschlägt. In vielerlei Hinsicht gibt diese Geschichte auch den Grundton des Buches vor, der oft überraschend böse, fast schon zynisch ist. Das gilt besonders für den Opener, "Kein Abschied hält für ewig" (mein persönlicher Favorit) und "Hoffnung und Voodoo" die nach dieser Betrachtungsweise auch von Ambrose Bierce, Clark Ashton Smith oder Thomas Ligotti hätten stammen können (also drei meiner Lieblingsautoren). Stilistisch fährt Endres natürlich in einem vollkommen anderen Wasser als diese drei. So gibt es wie bei "Sherlock Holmes… " auch hier wieder einige Anspielungen auf andere Bereiche der Literatur. Das ist natürlich entschieden ein Vorteil, denn einen simplen Aufguss des "Uhrwerks des Todes" braucht niemand.

Die dreizehn Geschichten (vierzehn wenn man die Leseprobe aus "Sherlock Holmes… " mitzählt) erzählen keine fortlaufende Handlung. Gleichzeitig gibt es ein oder zwei Erzählungen, die man in eine bestimmte Chronologie bringen könnte, aber das legt der Autor in die Entscheidungsgewalt seiner Leser.

Gelegentlich fordert Christian Endres seinen Lesern einiges an Aufmerksamkeit ab, um wirklich jede Anspielung zu finden (mir selber entging in einer der Geschichten die WickedWitch im Onlinechat).

Wie beim Vorgänger so wird auch diese Sammlung mit einigem Bonusmaterial abgerundet. Da wären z. B. die schon erwähnte Geschichte aus "Sherlock Holmes… " (natürlich das Crossover mit "The Wizard of Oz") und ein Artikel über L. Frank Baum und Oz, der zuvor schon in "Nautilus" und "zitty" abgedruckt wurde.

Von meiner Seite erhält das Buch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Die Zombies von Oz

Christian Endres

Atlantis Verlag, 2010 Paperback € 13,90

Für den Band „Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes“ erhielt Christian 2010 den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Beste Original-Anthologie“. Insofern, und da mir die Holmes-Sammlung vorzüglich gefallen hat, war meine Erwartungshaltung an "Die Zombies von Oz" natürlich entsprechend groß.

Ob der Band diesen Erwarungen gerecht werden konnte? Zunächst muss ich sagen, dass ich nie

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Local Heroes: Dausend Dode Drolle

von am 28. Dezember 2010 Kommentare deaktiviert für Local Heroes: Dausend Dode Drolle

"Dausend Dode Drolle" war ursprünglich der Name eines Midgard Fanzines. Seit 1993 gibt es dieses Magazin mit dem Untertitel "Das Rollenspielmagazin aus Unterfranken" und bereits 22 Ausgaben mit wunderbaren Abenteuern, Ortsbeschreibungen, Rezensionen und vielem mehr sind bisher erschienen. Die Bandbreite geht dabei trotz des Schwerpunktes auf Midgard über ein großes Spektrum und das Magazin hat viele Fans, auch jenseits der Midgardschlange. Die Palette wurde über die Jahre durch einige Abenteuer und Quellenbände ergänzt, sowie durch hübsche Regionalkarten Midgards.

Seit 2007 gibt es jetzt die zweite Schiene. Neben den Rollenspiel Produkten hat der DDD-Verlag mittlerweile eine ganz ansehnliche Palette an Brett- und Kartenspielen veröffentlicht. Dabei arbeitet der Verlag vor allem mit Locals zusammen, bleibt also auch in diesem Sinne unnerfränggisch. Die meisten der bisher veröffentlichten Spiele stammen von den Brüdern Hanno und Wilfried Kuhn und erreichen trotz der günstigen, wenn auch stets absolut professionellen Aufmachung eine unerwartet hohe Komplexität und einen sehr hohen Wiederspielwert. Auch das aktuelle Spiel "1655 – Habemus Papam" bedient sich wieder einer historischen Vorlage. Der Autor, in diesem Fall Christoph Bauer, versteht es auf unterhaltsame Weise recherchierte geschichtliche Fakten mit eingängigen und sinnigen Spielemechanismen zu verbinden. Auch dieses Spiel ist wieder ein Volltreffer für alle Spieler. Ein kleines Bisschen weniger komplex von den Abläufen, deshalb einfacher zu erlernen als die meisten Vorgänger, aber keineswegs langweiliger oder weniger interessant. Habemus Papam war so etwas wie ein kleiner interner Favorit bei unseren Testspielrunden (Gelegentlich kommt meine Spielrunde und ich zu dem Privileg, Spiele in den unterschiedlichsten Entwicklungsstadien austesten zu dürfen).

Carsten Grebe ist, ohne den anderen Mitgliedern der Redaktion auf die Füße treten zu wollen, nicht nur der Geschäftsführer, sondern auch der gute Geist des DDD-Verlages. Umso mehr freut es uns, dass Carsten sich bereit gefunden hat, an unserem Jubiläum anwesend zu sein, ein paar Spiele vorzustellen und ein bisschen aus dem Nähkästchen eines Redakteurs, Spieleverlegers und Herausgebers zu erzählen.

1655 – Habemus Papam

Bauer, Christoph

DDD-Verlag € 14,95

"Dausend Dode Drolle" war ursprünglich der Name eines Midgard Fanzines. Seit 1993 gibt es dieses Magazin mit dem Untertitel "Das Rollenspielmagazin aus Unterfranken" und bereits 22 Ausgaben mit wunderbaren Abenteuern, Ortsbeschreibungen, Rezensionen und vielem mehr sind bisher erschienen. Die Bandbreite geht dabei trotz des Schwerpunktes auf Midgard

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Local Heroes: Ursula Dittmer

von am 23. Dezember 2010 Kommentare deaktiviert für Local Heroes: Ursula Dittmer

Als Vorbereitung zu unserer Jubifeier im Januar, möchte ich mich wieder einmal den Local Heroes widmen. Einige davon kennt ihr bereits von früheren Artikeln, oder live von früheren Veranstaltungen. Fangen wir also erstmal mit den "Neuen" an. Wobei neu in diesem Fall nicht bedeutet, dass sie Neulinge in der Szene sein müssen, sondern, dass sie noch nicht als Gäste bei uns waren und ich noch nicht über sie geschrieben habe.

Genau so verhält es sich bei Ursula Dittmer.

Ursula kenne ich seit vielen Jahren. Früher waren wir fast Nachbarn, geschäftlich jedenfalls. Einige von euch werden Ursula vielleicht auch kennen, denn sie führt den Spaß & Spiel Theaterladen und Kostümverleih. Der Laden ist mittlerweile nach Lengfeld in die Werner-Von-Siemens-Straße gezogen, war aber früher in der Rottendorfer, gleich neben der Jet. Und da Ursula Fackeln, Dochte, Jonglierartikel und allen möglichen weiteren Kram, den wir für unsere Auftritte mit Frank & Frey brauchen, im Sortiment hat, war ich fast häufiger bei ihr im Laden zu Besuch, als sie bei uns. Und das obwohl sie wirklich gerne und viel liest. Bei Ursula ist es im Grunde ähnlich wie bei mir. Sie liebt das ganze Umfeld und ist dabei an allen möglichen Ecken interessiert und involviert. Eine dieser Ecken ist eben auch nicht nur das Konsumieren phantastischer Literatur, sondern auch das Schreiben selbst. Und dabei ist sie außerordentlich produktiv und konsequent. Ursula hat soeben den dritten Teil ihres Fasanthiola- Zyklus veröffentlicht und ist damit gut in ihrem persönlichen Veröffentlichungs-Plan.

"Fasanthiola I, Keine Zeit für Drachen", gibt es seit diesem Jahr bereits in Zweitauflage. In dieser zweiten Auflage hat die Autorin jetzt auch den kleinen Anfängerfehler ausgebügelt, denn die erste Auflage war vom Schriftbild fast ein wenig klein geraten und hat die ältere Leserschaft vor echte Konzentrationsprobleme gestellt (Sorry Ursula, aber ich hab mir wirklich schwer getan und ich fühle mich noch gar nicht so alt 😉 ).  Nach "Die Felsenstadt Semal Rethis" liegt jetzt der dritte Teil "Dem Ruf der Drachen folgen" vor.

Die Abenteuer von Xander, alias Alexander Breskow, seines Zeichens Student an der Universität Würzburg, führen den Leser in die magische Welt von Fasanthiola. Die Geschichte eines Menschen, der aus unserer Welt in eine phantasische Welt verschlagen wird und dort Abenteuer zu bestehen hat, ist nicht unbedingt neu, aber die wunderbar detaillierte Art, in der die Autorin Lokalkolorit mit phantastischen Hintergründen verbindet, macht den Zyklus wirklich lesenswert.

Wer könnte die Faszination dieses Zyklus besser vermitteln, als Ursula Dittmer selbst. Deshalb habt ihr alle am 15.01.2011 die Gelegenheit, ein paar Zeilen aus ihrem Werk zu hören und mit ihr über die Abenteuer von Xander zu plaudern… und natürlich eine persönliche Widmung in eure Exemplare zu erhalten. Freut euch auf die magische Welt , auf das Drachenvolk und Xander, den "Ok ’na Thun".

Fasanthiola: Dem Ruf der Drachen folgen

Dittmer, Ursula

Books on Demand € 17,80

Als Vorbereitung zu unserer Jubifeier im Januar, möchte ich mich wieder einmal den Local Heroes widmen. Einige davon kennt ihr bereits von früheren Artikeln, oder live von früheren Veranstaltungen. Fangen wir also erstmal mit den "Neuen" an. Wobei neu in diesem Fall nicht bedeutet, dass sie Neulinge in der Szene sein müssen, sondern, dass sie noch nicht als

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Zeit wirds

von am 12. März 2010 4 Kommentare

Da wir im Zuge des Gratis Comic Tages eine Plattform für lokale Comic-Künstler bieten, die, ohne dass es in Würzburg wirklich wahrgenommen wird, national und international sehr rege veröffentlichen, ist es an der Zeit sich auch den regionalen Autoren des phantastischen Genres zu widmen.

Ohne irgendwen zu bevorzugen oder zu benachteiligen soll aus diesem Anlass die Rede von Christian Endres sein.

Christian ist fest mit der Comic-Szene verwurzelt. Redaktionell (und auch ein bisschen als Übersetzer) unter anderem für Cross-Kult und Panini tätig, wird er auch am 8.Mai zum Gratis Comic Tag in Hermkes Romanboutique anwesend sein.

Seine literarische Seite hat ihm erst letztes Jahr für eine seiner Kurzgeschichten den Deutschen Phantastik Preis eingebracht. Mit der Anthologie "Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes" hat er seinen ersten eigenen Band veröffentlicht. Und zumindest meinen Nerv voll getroffen.

Mich hatte der Mythos Holmes das erste mal gepackt, als ich selbst an den Reichenbachfällen in Meiringen stand, an denen der berühmteste Detektiv der Literaturgeschichte gemeinsam mit seinem Erzfeind Professor Moriarty am 4.Mai 1891 vermeindlich zu Tode stürzte. Bis er von einer bis dato einzigartigen "Publikumseintscheidung" durch unzählige erboste Leserbriefe ins literarische Leben zurückgerufen wurde.

Dennoch hat Sir Arthur Conan Doyle noch bei weitem nicht alle Facetten des viktorianischen Analysten ausgereizt. Mit einem Sprachgefühl, das eine wirkliche Verbundenheit mit Doyles Werk und zeitgenössischer Literatur beweist, erzählt Christian Endres in seinen Kurzgeschichten die phantastischen Abenteuer von Holmes. Er lässt den Detektiv in den Welten Lewis Carrols, Jules Vernes und James Matthew Barries ermitteln. Die bisher unbekannten Aufzeichnungen des Chronisten und Gefährten Watson in denen das Duo Odin, Oberon und Prinz Eisenherz trifft, sind in zwanzig kurzweiligen Stories untergebracht. Die Lektüre ist abwechslungsreich, spannend und stimmungsvoll. Mein persönlicher Favorit sind die Doyle-Verne Crossover. Mit viel Humor hat Christian noch einige haarstreubende Takeouts angehängt.

Die mundgerechten Häppchen sind das ideale Lesefutter für zwischendurch. Trotz der sehr unterschiedlichen Handlungenschauplätze ist die Anthologie konsistent und ich habe die Geschichten gerne am Stück gelesen.  "Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes" ist sowohl für Fantasy-Leser, die sich Holmes nähern wollen, als auch für Holmes-Fans eine echte Bereicherung.

Ich könnte durchaus noch mehr davon gebrauchen, allein schon, um den schalen Beigeschmack der Verfilmung, die zwar unterhaltsames Popcorn-Kino war, aber mit Doyles Helden nichts zu tun hatte, runterzuspülen.

Da wir im Zuge des Gratis Comic Tages eine Plattform für lokale Comic-Künstler bieten, die, ohne dass es in Würzburg wirklich wahrgenommen wird, national und international sehr rege veröffentlichen, ist es an der Zeit sich auch den regionalen Autoren des phantastischen Genres zu widmen.

Ohne irgendwen zu bevorzugen oder zu benachteiligen soll aus diesem Anlass die Rede

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