anrufen
finden

  • Neu im Laden eingetroffen

  • Kategorien

    Comics US Comics dt. Comics Bücher Comics News und Infos Spiele Diskussionen Science Fiction Fantasy Thriller Rollenspiele Kartenspiele Brettspiele Manga Horror Local Heroes Veranstaltungen Novis Kultur deutschsprachige Autoren Kino Steampunk Vom Låden und vom Leben Nachruf Think Local Hörbücher Tipps Heftromane Spotlight on! Hermke Lesetips eines alten Buchhändlers Hall of Fame in eigener Sache Audio off topic Hiltjas Spieletipps Oliver L's Comic Guide Oliver L's Bücherecke Bauarbeiten Horsts Bibliothek Tabletop europäische Schule Superhelden KaZus Spieletipps Würfelspiele Adventskalender Tagebuch der Viruskrise Parallelen Mini Podcast Krimi Hochspannung von Mister Endres MarkusTs Auslese die Tage danach der geschlossene Laden Mister Endres' Neunte Kunst aus Horsts Comicsammlung Gerds Lesestapel Staffel 1 Aus dem geschlossenen Laden Staffel 3 Ein neuer Anfang Staffel 4 Hermkes Historie Rezis KaZus Spielbar Lockdown2 Staffel 5 Laden und Leute Staffel 6 Ein Blick dahinter Hermkeverse MITCHs Lieblingsbücher

  • Archiv für das Schlagwort Peter V. Brett'

    Die drei Auftakte des letzten Jahres

    von am 2. Februar 2010 1 Kommentar

    Neben dem von mir bereits besprochenem "Lied der Dunkelheit", bei dem im März bereits der zweite Teil erscheint, zählt definitiv auch "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss dazu. Bei Klett-Cotta im Hardcover erschienen, wird der erste Teil der Königsmörder-Trilogie überall hoch gelobt.

    Als Drittes im Bunde zählt für mich ein Buch, dass wesentlich weniger Furore macht, aber den anderen beiden Serien-Startern durchaus ebenbürtig ist. "Die Seelenjägerin" von Celia Friedman steht, obwohl es der Auftakt zu einer Trilogie ist, erst einmal in sich geschlossen da. Sie folgt damit der dankenswerten Entwicklung neuerer Zeit, Abstand zu nehmen von den monumentalen, nicht enden wollenden, Werken eines George R. R. Martin oder eines Robert Jordan (Das jetzt endlich von Brandon Sanderson gerettet wird).  Ja, man kann auch Fantasy ohne Cliffhanger schreiben und auch gewaltige Epen können aus einzelnen Fragmenten bestehen, die den Leser jeweils mit einer in sich geschlossenen Teilgeschichte erfreuen.

    Celia Friedmans Roman entführt uns in eine phantastische Welt, in der Magie zwar funktioniert, aber einen hohen Preis hat. Magie kostet Lebensenergie. Dauerhaft. Und während die einen ihr eigenes Leben dafür opfern um Magie zu wirken, entziehen die Magister die nötige Energie parasitär Dritten. Kamela sucht in dieser Welt voller Gegensätze ihren eigenen Weg. Als einziger weiblicher Magister hinterfragt und untergräbt sie viele der alten Regeln und Bräuche.

    Ich hatte beim Lesen niemals das Gefühl, es ginge um Mann und Frau, auch wenn Rollenverteilung und Tradition häufig thematisiert werden. Für mich ging es eher um Gut und Böse im ethisch-moralischen Sinne. Etwas von sich zu opfern um Gutes zu tun oder andere zu opfern um der Ausübung der Macht willen.

    Ein manchmal düsterer, nachdenklich stimmender Auftakt einer Trilogie, auf deren Fortgang ich mich sehr freue.

    Ein großes Lob auch an den Piper Verlag. Als deutscher Fantasy Leser hat man es ja sehr häufig nur mit der Interpretation des Übersetzers zu tun. Irene Holicki hat ihre Arbeit sehr gut gemacht und die wunderbare Sprache in ein adäquates Deutsch übertragen. Ich würde mir wünschen, dass es mehr Verlage gäbe, die auch im trivialen Genre Fantasy, mehr Wert auf gute Übersetzung und Korrektur legen.

    Der zweite Teil ist auf Englisch bereits erhältlich, also scheint das Ende der Trilogie absehbar.

    Die Seelenjägerin
    Celia Friedman
    Piper Verlag € 14,95

    2. Februar 2010 und 1 Kommentar

    Neben dem von mir bereits besprochenem "Lied der Dunkelheit", bei dem im März bereits der zweite Teil erscheint, zählt definitiv auch "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss dazu. Bei Klett-Cotta im Hardcover erschienen, wird der erste Teil der Königsmörder-Trilogie überall hoch gelobt.

    Als Drittes im Bunde zählt für

    weiterlesen…

    Das Lied der Dunkelheit

    von am 29. Juni 2009 Kommentare deaktiviert für Das Lied der Dunkelheit

    Soeben habe ich in zwei Tagen das wundervolle Buch von Peter V. Brett "Das Lied der Dunkelheit" gelesen. Fast 700 Seiten faszinierender Entwicklungen und Ereignisse. Eine harte, erschreckende Welt, die dennoch märchenhaft und oft sogar heimelig wirkt. Diese Welt formt den jungen Arlen, den Held des Romanes. Sie formt ihn in einer Art, die dem Leser die Gänsehaut über den Rücken jagt. Ein faszinierendes Buch über einen scheinbar hoffnungslosen Kampf. Ein Buch über Mut und Verzweiflung und die Stärke des Individuums und seine Schwäche. Das Buch hat mich gefesselt, fasziniert, erschreckt und umgarnt. 700 Seiten können wie im Flug vergehen.

    Unbedingt lesen und träumen. Aber Vorsicht, denn nachts kommen die Dämonen.

    Brett, Lied der Dunkelheit

    Paperback, 700 Seiten
    € 15,00 [D]

    29. Juni 2009 und Kommentare deaktiviert für Das Lied der Dunkelheit

    Soeben habe ich in zwei Tagen das wundervolle Buch von Peter V. Brett "Das Lied der Dunkelheit" gelesen. Fast 700 Seiten faszinierender Entwicklungen und Ereignisse. Eine harte, erschreckende Welt, die dennoch märchenhaft und oft sogar heimelig wirkt. Diese Welt formt den jungen Arlen, den Held des Romanes. Sie formt ihn in einer Art, die dem Leser die Gänsehaut

    weiterlesen…

    comicdealer.de