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    Dausend Dode Drolle

    von am 28. Oktober 2009 Kommentare deaktiviert für Dausend Dode Drolle

    Campanile_Cover_kl…war ursprünglich der Titel eines regionalen Rollenspielmagazines mit starkem Midgard Schwerpunkt. In den letzten Jahren hat sich der Würzburger Fan-Verlag fast unbemerkt zu einer kleinen, feinen Produktionsstätte für Karten und Brettspiele gemausert.

    Neben dem Rollenspielmagazin, diversen Abenteuern und Zubehörmaterialien wurden in den letzten beiden Jahren die Kartenspiele "Die Wiege der Renaissance" und "Uruk, Wiege der Zivilisation", die sich beide mit sehr ausgeklügelten Spielemechanismen an erfahrene Spieler wenden, veröffentlicht. Trotz des sehr günstigen Preises und der kompakten Form waren beide Spiele extrem komplex und hochtaktisch. Nichts zum eben-mal-zwischendurch-lesen-und-los-zocken, aber dafür mit hohem Wiederspielwert. Spiele für ein erfahrenes, nicht durch Komplexität abzuschreckendes, ehrgeiziges Publikum.

    Die diesjährigen Publikationen, die allesamt pünktlich zur Spielemesse in Essen fertig geworden sind, haben erstmals ein wirklich weites Spektrum.

    Im Bereich Rollenspiele ist tatsächlich wieder eine Nummer des legendären DDD-Magazines erschienen, nebst einer Stadtkarte von "Iggrgard im Waeland", aus der Feder von Sabine Weiss. Damit sollten Midgardianer auf ihre Kosten kommen.

    In der Spieleschmiede entstanden diesmal zwei Produkte.

    Ein wiederum recht komplexes, sehr schön ausgeglichenes und nicht all zu schwer erlernbares Brettspiel, namentlich "Seidenstraße". Vor einem liebevoll gestalteten Hintergrund gilt es auf dem Netz der Karawanenwege exotische Handelsgüter möglichst schnell und gewinnbringend zu transportieren. Dabei lauern den Händler alle möglichen Gefahren wie Wegelagerer oder Sandstürme auf. Nur mit Taktik und einer Portion Glück wird man am Ende die meisten Edelsteine erwirtschaftet haben. Gewohnt hübsche Aufmachung, hoher Wiederspielwert, interessante Spielmechanismen und vor allem ist das Spiel diesmal nicht im Nimm-mich-mit-und-zock-mich-gleich-Gewand, sondern kommt erwachsen, als vollwertiges Brettspiel daher. Keine Missverständnisse mehr. Wer also meint er kann mit komplexen Mechanismen umgehen, wird hier wieder voll auf seine Kosten kommen.

    Spiel Nummer zwei ist mein persönlicher Favorit. "Campanile, der Wettstreit der Türme" kommt wieder im gewohnten Kartenspiel-Format. Die Box ist sehr schön aufgemacht und diesmal wird das Format auch wirklich der Komplexität gerecht. Ein wahnsinnig spannendes, schnell erlernbares, schnell spielbares Kartenspiel. Spontan erlernbar, spontan spielbar aber eben doch mit genug Finesse, dass man die Feinheiten und Mechanismen erst nach einer Weile ganz durchschaut hat. Nach der ersten Runde "Campanile" kann man nicht anders, als gleich nochmal zu zocken… und dann am besten bis spät in die Nacht hinein immer wieder. Ich mag Spiele, die schnell und spontan spielbar sind, bei denen schon das erste intuitive Spielen am Ende zum Erfolg führen kann, oder eben auch nicht. Taktische Feinheiten, die man nach den ersten Runden entwickelt, können zum Sieg verhelfen, aber für mich muss ein Spiel, ab der ersten Partie, bei einem Sieg das Gefühl hinterlassen, dass man es richtig gemacht hat.

    Deshalb ist mein Tipp für alle, die gerne mal statt vor der Glotze zu hocken, gesellig zocken wollen: "Campanile" ist ein tolles Spiel für alle. Die Altersangabe auf der Schachtel ist mit "8 Jahren" durchaus realistisch. Die Spieldauer von "30 min" kann bei den ersten Malen auch überschritten werden. Dafür werdet ihr euch wundern, wie die Zeit vergeht, denn egal wie, es wird nicht bei 30 Minuten bleiben.

    Hanno & Wilfried Kuhn

    Campanile der Wettstreit der Türme

    Kartenspiel für 3 bis 5 Spieler

    DDD-Verlag

    € 14,95

    28. Oktober 2009 und Kommentare deaktiviert für Dausend Dode Drolle

    …war ursprünglich der Titel eines regionalen Rollenspielmagazines mit starkem Midgard Schwerpunkt. In den letzten Jahren hat sich der Würzburger Fan-Verlag fast unbemerkt zu einer kleinen, feinen Produktionsstätte für Karten und Brettspiele gemausert.

    Neben dem Rollenspielmagazin, diversen Abenteuern und Zubehörmaterialien wurden in den letzten beiden Jahren die Kartenspiele "Die Wiege der Renaissance" und "Uruk, Wiege der Zivilisation", die weiterlesen…

    Gewitter über Pluto

    von am 23. Oktober 2009 Kommentare deaktiviert für Gewitter über Pluto

    plutoMit keiner Silbe wird bei der Bewerbung dieses Buches der Begriff Science Fiction erwähnt. Ebenso wie Dennis Scheck in seinem letzten „Druckfrisch“ war also auch ich vollkommen überrascht, als sich die mit Witz und wohlklingenden Worten geformte Handlung plötzlich und unerwartet als klassische, eindeutige Science Fiction Story entpuppt.

    Heinrich Steinfest, ausreichend durch seine intelligenten Krimis bekannt liefert mit seinem neuesten Werk sein Debut im Bereich SF und gleichzeitig den Beweis, dass er in dieser Literatugattung durchaus belesen und sattelfest ist.

    Der adonische Pornodarsteller Lorenz Mohn beendet seine Karriere und eröffnet einen kleinen, feinen Strickwarenladen in der Wiener Peripherie. Das Startkapital bezieht er von einer Grande Dame der Unterwelt und begibt sich damit in die Fänge von Mächten, die sein Fassungsvermögen und seine Vorstellungskraft bei weitem übersteigen.

    Kontroverse Charakterzeichnung und komplexe Handlungsebenen verwirren den Leser auf angenehme Art und veranlassen ihn stetig und immer wieder neu die Fäden zu sortieren. Die einzelnen Stränge verlaufen zunächst parallel, nach und nach werden die Verstrickungen dichter und auch deutlicher. Kunstvoll verwoben manchmal verwirrend stets jedoch fesselnd. Ein herausragender Roman mit viel Potential zum diskutieren. Ich möchte das auch als Angebot zur Disposition stellen, vor allem wegen des wirklich schwierigen Epiloges, für den ich zwar einige Deutungen parat habe, aber noch zu keinem echten Schluss gekommen bin. Über Anregungen und Lösungsansätze im Blog würde ich mich freuen. Selbstverständlich nichts für potentielle Leser! Deswegen gibt es dafür einen eigenen Thread.

    Als Fazit gibt es noch zu sagen, schade, dass es dem Verlag offensichtlich peinlich ist, dass der renommierte Krimiautor einen Science Fiction Roman geschrieben hat. Schaut einfach selbst mal bei Piper auf die Seite. Kein Sterbenswörtchen von Außerirdischen und kosmischen Agenten. Aber ihr werdet sehen, es ist so.

    Steinfest, Heinrich

    "Gewitter über Pluto"

    Hardcover Piper Verlag

    € 19,95

    23. Oktober 2009 und Kommentare deaktiviert für Gewitter über Pluto

    Mit keiner Silbe wird bei der Bewerbung dieses Buches der Begriff Science Fiction erwähnt. Ebenso wie Dennis Scheck in seinem letzten „Druckfrisch“ war also auch ich vollkommen überrascht, als sich die mit Witz und wohlklingenden Worten geformte Handlung plötzlich und unerwartet als klassische, eindeutige Science Fiction Story entpuppt.

    Heinrich Steinfest, ausreichend durch seine intelligenten Krimis bekannt liefert weiterlesen…

    Ein König für Deutschland

    von am 7. Oktober 2009 2 Kommentare

    könig für dSo, gerade frisch aus dem Urlaub zurück. War aber auch wirklich gut. Neben viel Glück mit dem Wetter war die Buchauswahl durchweg fesselnd und wirklich gut. Überraschende Schmankerln so wie gewohnt spannende Unterhaltung von alten Bekannten. Auf jeden Fall gab es keinen Griff ins Klo, sondern ausschließlich rundum glücklich machende Urlaubslesefreude.

    Den Abschluss, auf der Heimreise machte am Wahlwochenende der neue Roman des deutschen SF Autors Andreas Eschbach. Manchmal passt so ein Timing einfach perfekt, war doch Wahlsonntag.

    Wie meist bei diesem Autor handelt es sich um eine gelungene Mischung aus Realität, Thriller und eben mehr oder weniger Fiktion. Aus geschickt in Wahlereignisse der letzten Jahre konstruierte Intrigen und Verstrickungen entwirft er das Szenario einer manipulierten Bundestagswahl. Und deren Folgen.

    Das Umfeld der Handlung ist eine witzige bunte Mischung aus Computernerds, Rollenspielfanatikern, Cosplaygirlies und sonstigen allzu bekannten Archetypen, wenn man in Hermkes Romanboutique ein und aus geht. Nur ein wenig gesellschaftsfähig heruntergebrochen sind die Charaktere allesamt aus dem richtigen Leben gegriffen und von Anfang an vertraute Freunde.

    Eschbachs Verschwörungen sind wieder einmal in sich wunderbar stimmig, die Charaktere plakativ aber glaubwürdig und selbst die einfache Polemik politischer Aussagen trifft die aktuelle Situation.

    Schade, dass so etwas nur im Märchen für Erwachsene passiert. Ich glaube, trotz seiner Reduzierung auf relativ einfache, klar nachvollziehbare Zusammenhänge, hat Andreas Eschbach bewusst provokante politische Slogans gewählt, die zwar, wie auch seine Hauptfigur Simon König auf Boulevard-Niveau bleiben, aber dennoch ein bisschen zum Nachdenken anregen. Simon König als kabarettistischer Politiker in der fiktiven Welt des Romans hat denke ich ein paar reale Anleihen an den Piraten genommen.

    Monarch oder Pirat ist in jedem Fall satirisch anachronistisch und in beiden Fällen etwas zu Themen-reduziert.

    Ich würde den Piraten ein kleines bisschen von der Eloquenz des Simon König alias König Simon wünschen, der so wundervoll einfach und polemisch aber dennoch mit der Freiheit des politischen Narren sein Spektrum erweitert und in die unterschiedlichen Themenbereiche der Politik hineinpoltert und sich das Recht herausnimmt wirklich andere Denkansätze vorzubringen.

    Ich glaube, dass es das ist, was wirklich nötig wäre. Den alten Filz zerreißen und frisch und neu über vieles nachzudenken. Egal von welcher Warte aus. Die Strukturen unserer Politik und des Parteienapparates sind derart eingefahren, dass selbst Idealisten glatt geschliffen sind, bis sie an irgendeiner Position angekommen sind, an der sie etwas ausrichten können.

    Eschbach setzt kein Fanal und ruft nicht zur Revolution auf aber er hat ein modernes Märchen geschrieben und vielleicht damit einen Keim politischen Denkens in manche Menschen gepflanzt.

    Schöne Unterhaltung in einem subjektiv sehr nett beschriebenem, vertrauten Umfeld. Und nicht nur, weil es einen König gibt, war das ganze eine tolle Märchenstunde. Gelesen am Tag der Wahl auf jeden Fall das einzige Highlight dieses Tages

    Eschbach, Andreas

    "Ein König für Deutschland"

    Hardcover Lübbe Verlag

    € 19,99

    7. Oktober 2009 und 2 Kommentare

    So, gerade frisch aus dem Urlaub zurück. War aber auch wirklich gut. Neben viel Glück mit dem Wetter war die Buchauswahl durchweg fesselnd und wirklich gut. Überraschende Schmankerln so wie gewohnt spannende Unterhaltung von alten Bekannten. Auf jeden Fall gab es keinen Griff ins Klo, sondern ausschließlich rundum glücklich machende Urlaubslesefreude.

    Den Abschluss, auf der Heimreise machte weiterlesen…

    Viel Neues

    von am 22. September 2009 2 Kommentare

    100 MeisterwerkeViel ist erschienen auf dem Comic Markt in den letzten Wochen. Ich habe auf Grund der Urlaubszeit meiner Mitstreiter viel gearbeitet und komme kaum zum Lesen geschweige denn zum Schreiben. Aber ich erzähl Euch jetzt einfach mal was über ein paar Neuheiten.

    Bemerkenswert ist natürlich fast alles von Splitter, besonders zu erwähnen ist hier die Neuauflage von "Reisende im Wind", die Carlsen seit mehreren Jahren nicht auf die Reihe gebracht hat. Dazu haben sie zeitgleich auch den neuen Band der Serie veröffentlicht. Lob! Die Roman-Adaption „Cheri Bibi“ im Klein-und-alles-in-einem-Band-Format ist auch nicht zu verachten.

    Crosscult wartet mit dem neuen „Walking Dead“ und dem dritten „Hackslash“ (beides Topp-Empfehlungen von uns hier im Blog) auf. Selbst Ehapa hat wieder schöne All-in-One-Titel: „Tanatos“ , „Die Suche nach dem Einhorn“ und „Die schwarze Trilogie“. Die müssen nur mal ein wenig mehr Feintuning an Ihren Preisen vornehmen.

    Und ein richtig feines Leckerli in puncto „Comic-Experiment“ haben die Jungs doch tatsächlich mal wieder erwischt: „100 Meisterwerke der Weltliteratur“ ist der Versuch mit einer Seite Comic (8 Panels) einen Roman zu erzählen. Gar nicht mal so trivial. Ich war auch erst sehr skeptisch, aber es funktioniert, ist teilweise witzig, teilweise schräg oder auch skuril, aber das ist allemal innovativ. Und der Preis von € 9,95 schlägt sogar die FAZ und Süddeutsche-Billigheimer-Editionen. Ihr bekommt einen Literatur-Führer für unter 10 Euro, mit dem man sich blitzschnell eine wenig literarisches Halbwissen verschaffen kann 😉

    Marvel Max 30Auch bei Panini sind Berge guter Comics eingetrudelt. Die Vertigo Schiene kommt seit einiger Zeit in wirklich ansprechender Form auf deutsch und allein die Tatsache, dass „Sandman“ komplett vorliegt ist eine Leistung, sind doch daran vorher schon zwei Verlage gescheitert. Die „100 Bullets“ und „Y The Last Man“ nähern sich ihrem Ende bzw sind gerade vollendet und damit haben wir dann zwei weitere Meilensteine am Wegesrand.

    Und mein, vor ein paar Wochen hier und im Newsletter empfohlener „Punisher“-Band "Welcome Back, Ma Gnucci", hat den Weg als „Marvel Max“ in die deutschsprachigen Regale geschafft.

    Und dann machen die Paninis doch glatt eine Manara Werksausgabe und die längst vergriffenen Titel „Reise nach Tulum“ und „ Die Reise des G. Mastorna“, die der Meister zusammen mit Fellini geschrieben hat, sind im Einstiegsband da. Bleibt die Frage, was sie trauen von Manara noch alles zu bringen.

    22. September 2009 und 2 Kommentare

    Viel ist erschienen auf dem Comic Markt in den letzten Wochen. Ich habe auf Grund der Urlaubszeit meiner Mitstreiter viel gearbeitet und komme kaum zum Lesen geschweige denn zum Schreiben. Aber ich erzähl Euch jetzt einfach mal was über ein paar Neuheiten.

    Bemerkenswert ist natürlich fast alles von Splitter, besonders zu erwähnen ist hier die Neuauflage von weiterlesen…

    Crime Tipps vom Chainsaw

    von am 7. September 2009 Kommentare deaktiviert für Crime Tipps vom Chainsaw

    Unscheinbar, fast wie Probezeichnungen eines Nachwuchszeichners schleicht sich RG an den Leser heran. Doch nach ein paar Seiten des Belächelns steigt langsam die Erkenntnis in dir auf, dass hier jedes Panel sitzt, jedes Gesicht über Aussagekraft und Ausdruck verfügt, und wir in trügerischer Sicherheit gewogen werden. Die Story braucht auch keinen reißerischen Action Style um etwaige Schwächen zu kaschieren. Denn die gibt es nicht. Autor Pierre Dragon ist im Echtleben MItarbeiter des französischen Geheimdienstes. Unter dem Pseudonym Dragon kolportiert er Geschichten seines "Arbeitsalltags", denen man die Nähe zur Realität unbedingt anmerkt. Angefüllt mit Details und einigen Seitenhieben auf den großen Bruder USvonA, ist RG beste Real Crime Unterhaltung, ohne in die Nähe von Cliches wie Happy Endings zu verfallen.

    RG Bd 1 Riad an der Seine

    von Pierre Dragon/Frederik Peeters

    Carlsen, €16,90

    cosa1_anfaenge

    Sehr um Authenzität bemüht und fast schon wissenschaftlich fundiert, schildert dieses Comic die ersten Tage der New Yorker Mafia. Die Kindheit und der Werdegang von Lucky Luciano, Al Capone und Anderen wird akribisch genau nachgezeichnet und in mehreren, nicht immer zusammenhängenden Episoden erzählt. Was sich so zäh anhört ist es leider auch. Weder schafft es Zeichner Le Saec mitzureißen, seine Bilder sind einfach zu brav, noch Szenarist Chauvel dem Ganzen Spannung oder wenigstens Unterhaltungswert zu verleihen. Aber wenigstens sind "Die Anfänge" informativ und man erfährt so einiges über historische Ereignisse und Personen aus dem Amerika des frühen 20. Jahrhunderts.

    Cosanostra Bd. 1, Die Anfänge

    von D. Chauvel/E. Le Saec

    Alles Gute, € 22,80

    • Kategorie: Comics , dt. Comics
    • Kommentare deaktiviert für Crime Tipps vom Chainsaw

    7. September 2009 und Kommentare deaktiviert für Crime Tipps vom Chainsaw

    Unscheinbar, fast wie Probezeichnungen eines Nachwuchszeichners schleicht sich RG an den Leser heran. Doch nach ein paar Seiten des Belächelns steigt langsam die Erkenntnis in dir auf, dass hier jedes Panel sitzt, jedes Gesicht über Aussagekraft und Ausdruck verfügt, und wir in trügerischer Sicherheit gewogen werden. Die Story braucht auch keinen reißerischen Action Style weiterlesen…

    • Kategorie: Comics , dt. Comics
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