Wir haben keine Antimemetik Abteilung
von Gerdam 16. März 2026

-
- Sam Hughes
Wir haben keine Antimemetik-Abteilung
München, Heyne Verlag, 2025, 320 Seiten
ISBN 9783453275539 / 20,00 Euro
Hardcover
- Sam Hughes
Ich würde so weit gehen, dass dieses Buch mein persönliches Highlight im letzten Jahr war. Zumindest Überraschungs-Highlight. Und ja, ich empfehle es im Laden häufig und es kommt tatsächlich überraschend gut an. Und das, obwohl es nicht wirklich unkompliziert zu lesen ist, im Gegenteil immer wieder verwirrend wirkt und teilweise fast schon Mühe macht, die kognitiven Lücken zu füllen.
Worum es geht? Tja, um genau das, was nicht greifbar ist. Was sich der Wahrnehmung entzieht. Was aber doch wieder Wahrnehmung ausmacht.
Das Buch balanciert irgendwo zwischen cthulhoidem kosmischen Horror, Philip K Dick’schem Wahn, der Stadt der Heiligen und Verrückten von Jeff VanderMeer, der SCP Foundation (nicht von ungefähr) und – ja, einer Prise Douglas Adams’schen Humors. Die Handlung, wenn es denn eine gibt, meandert an den Linien von Puzzlestücken entlang, setzt sich scheinbar zusammen und verschwimmt wieder.
Über das Ende kann man geteilter Meinung sein und im Endeffekt ist das auch fast egal. Man könnte sich andere Enden wünschen und malen. Oder einfach mit dem zufrieden sein, was der Brite Sam Hughes in seinem Erstlingsroman offen gelassen hat.
Ich wünsche mir mehr in dieser Art.
- Kategorie: Bücher , Gerds Lesestapel , Science Fiction
- Keine Kommentare
von Gerdam 16. März 2026

-
- Sam Hughes
Wir haben keine Antimemetik-Abteilung
München, Heyne Verlag, 2025, 320 Seiten
ISBN 9783453275539 / 20,00 Euro
Hardcover
- Sam Hughes
Ich würde so weit gehen, dass dieses Buch mein persönliches Highlight im letzten Jahr war. Zumindest Überraschungs-Highlight. Und ja, ich empfehle es im Laden häufig und es kommt tatsächlich überraschend gut an. Und das, obwohl es nicht wirklich unkompliziert zu lesen ist, im Gegenteil immer wieder verwirrend wirkt und teilweise fast schon Mühe macht, die kognitiven Lücken zu füllen.
Worum es geht? Tja, um genau das, was nicht greifbar ist. Was sich der Wahrnehmung entzieht. Was aber doch wieder Wahrnehmung ausmacht.
Das Buch balanciert irgendwo zwischen cthulhoidem kosmischen Horror, Philip K Dick’schem Wahn, der Stadt der Heiligen und Verrückten von Jeff VanderMeer, der SCP Foundation (nicht von ungefähr) und – ja, einer Prise Douglas Adams’schen Humors. Die Handlung, wenn es denn eine gibt, meandert an den Linien von Puzzlestücken entlang, setzt sich scheinbar zusammen und verschwimmt wieder.
Über das Ende kann man geteilter Meinung sein und im Endeffekt ist das auch fast egal. Man könnte sich andere Enden wünschen und malen. Oder einfach mit dem zufrieden sein, was der Brite Sam Hughes in seinem Erstlingsroman offen gelassen hat.
Ich wünsche mir mehr in dieser Art.
- Kategorie: Bücher , Gerds Lesestapel , Science Fiction
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