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Über: Gerd

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Gerd Eibach
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https://www.comicdealer.de
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Als gelernter Buchhändler führe ich seit 1996 den Laden meines Vaters zusammen mit meinem Kompagnon Bernie. Alles, was ihr wissen müsst, findet ihr auf www.comicdealer.de. Alles andere, findet ihr heraus, wenn ihr uns in Hermkes Romanboutique besucht.

Beiträge von Gerd:

Insgesamt 3700 Beiträge 2305 davon in der Kategorie "Neuheiten" - und 425 Kommentare.
Bei den folgenden aufgelisteten Beiträgen, sind aus Gründen der besseren Übersicht die "Neuheiten" ausgenommen.

Gerds garstiges Geblubber 82: Zwischen Rillen und Raketen – Phantastik in der Rock und Popmusik

von am 9. Oktober 2026 2 Kommentare

Im heutigen Beitrag hört ihr nachgereicht zu den beiden letzten Folgen den Versuch einer popkulturellen Verortung der Phantastik in der Rock und Pop Musik, beziehungsweise der Musik in der Phantastik.

Zwischen Rillen und Raketen: Phantastik in der Rock und Popmusik

Manchmal reicht ein einziger Akkord, ein schwebendes Synth-Intro oder ein melancholisches Gitarrensolo, um Welten entstehen zu lassen. In unseren Podcast-Folgen sprechen wir oft über die Wechselwirkungen zwischen Literatur, Film und Comic. Doch eine Facette wird im Diskurs über Phantastik, Fantasy und Science-Fiction erstaunlich oft unterschätzt: Die Musik als völlig eigenständiges, klangliches Worldbuilding.

Besonders wer in den 1970er und 1980er Jahren sozialisiert wurde, erinnert sich an das Gefühl: Ein Album war damals nicht nur eine Ansammlung von Drei-Minuten-Singles. Es war ein immersives Gesamtkunstwerk. Wenn man das Gatefold-Cover aufschlug, die detaillierten Artworks anstarrte und die Nadel in die Rille senkte, begann ein Multikanal-Einfluss. Musik, visuelle Kunst und literarische Fantasie griffen nahtlos ineinander – ohne dass man zwingend ein Filmplakat oder eine Vorlage brauchte.

Abseits von reiner Filmmusik (Highlander, Tag des Falken) oder direkten Buchadaptionen (Tales of Mystery and Imagination) gab es eine Fülle von Stücken, die völlig frei und eigenständig fantastische Kosmen entworfen haben.

Hier sind einige herausragende Beispiele aus den 70ern und 80ern (und darüber hinaus), die diese Symbiose perfekt einfangen:

Progressive Rock & Space Rock: Die großen Mythenbauer

Eloy – Ocean (1977)
Die deutschen Prog-Rock-Pioniere haben mit Ocean eines der immersivsten Konzeptalben der deutschen Musikgeschichte geschaffen. Es ist die eigenständige Mythologisierung des Niedergangs von Atlantis. Die ausdehnenden Klangteppiche, gesprochenen Passagen und majestätischen Orgel- und Synthesizer-Läufe schaffen eine Tiefenwirkung, die manchen Sci-Fi-Roman blass aussehen lässt.

Hawkwind – Space Ritual (1973)
Space Rock in seiner reinsten, rohsten Form. Hawkwind – eng verbunden mit dem Science-Fiction-Autor Michael Moorcock – erschuf keinen polierten Weltraum, sondern einen psychedelischen, dröhnenden Kosmos. Songs wie Space Is Deep vermitteln die unendliche, beängstigende Weite des Alls durch repetitives Riffing und Oszillatorengeräusche.

Blue Öyster Cult – Fire of Unknown Origin (1981)
BÖC waren vielleicht die literarisch versierteste Hard-Rock-Band ihrer Zeit. Stücke wie Veteran of the Psychic Wars (in Zusammenarbeit mit Michale Moorcock geschrieben) entwerfen das düstere Psychogramm eines kosmischen Kriegers. Es ist düster, melancholisch und voller erzählerischer Substanz.

Synth-Pioniere & Post-Punk: Dystopien und digitale Welten

Gary Numan / Tubeway Army – Replicas (1979)
Noch bevor Blade Runner im Kino lief, baute Gary Numan mit Replicas die klangliche Blaupause für den Cyberpunk. Inspiriert von Philip K. Dick, erzählt das Album von einer kalten, von Machinen-Menschen („Replicas“) und Patrol-Bots beherrschten Stadt. Numans unterkühlter Gesang auf sägenden Minimoog-Synthesizern war pures Sci-Fi-Worldbuilding.

John Foxx – Metamatic (1980)
Nach seinem Ausstieg bei Ultravox schuf John Foxx ein radikal minimalistisches, elektronisches Meisterwerk. Tracks wie Underpass klingen wie die Akustik von Beton, Neonlicht und digitaler Entfremdung. Eine ästhetische Parallelwelt, die perfekt zu den düsteren Dystopien der 80er-Jahre-Literatur passt.

Heavy Metal: Die Heroic Fantasy der späten 70er & 80er

Rainbow – Rising (1976)
Mit Dio am Mikrofon und Ritchie Blackmore an der Gitarre erfand Rising das Genre des Epic Metal mit. Das zentrale Epos Stargazer – unterstützt vom Munich Philharmonic Orchestra – erzählt die Geschichte eines Zauberers, der ein Volk versklavt, um einen Turm aus Stein zu bauen, von dem aus er fliegen will. Das Schlagzeug-Intro, das orientalisch angehauchte Riff und Dios Stimmgewalt erschaffen ein Fantasy-Epos von gewaltiger Dramatik.

Der Faden zieht sich weiter: Moderne Weltenbauer

Dass dieses Prinzip kein Relikt der Vinyl-Ära ist, beweisen Künstler der jüngeren Popkultur, die das Multikanal-Konzept aufgreifen und neu definieren:

Daft Punk (Discovery / Interstella 5555): Das französische Duo nutzte nicht nur Roboter-Persona für ihr eigenes Storytelling, sondern verwandelte das komplette Album Discovery zusammen mit Anime-Legende Leiji Matsumoto in den Stummfilm-Sci-Fi-Epos Interstella 5555.

Gorillaz: Damon Albarn und Jamie Hewlett haben die Trennung zwischen realer Band und fiktiver Comic-Welt komplett aufgehoben. Die Gorillaz sind ein visuelles und musikalisches Universum mit eigenen Charakteren, eigener Lore und fortlaufender Handlung.

Die Antwoord: Radikales, dystopisches Worldbuilding am Rand der Popkultur. Durch die Überzeichnung der „Zef“-Kultur, gepaart mit verstörender Alien- und Cyberpunk-Ästhetik, erschaffen sie ein extrem eigenständiges, fast schon Albtraum-haftes Phantasma.

Für mich ist Musik in der Phantastik kein passives Beiwerk. Sie ist der Beschleuniger meiner eigenen Vorstellungskraft. Ein Buch liefert die Worte, ein Comic das Bild – aber die Musik erzeugt die Resonanzfrequenz, die beides im Kopf zum Leben erweckt.

 

Im heutigen Beitrag hört ihr nachgereicht zu den beiden letzten Folgen den Versuch einer popkulturellen Verortung der Phantastik in der Rock und Pop Musik, beziehungsweise der Musik in der Phantastik.

Zwischen Rillen und Raketen: Phantastik in der Rock und Popmusik

Manchmal reicht ein einziger Akkord, ein schwebendes Synth-Intro oder ein melancholisches Gitarrensolo, um Welten entstehen zu lassen. In unseren Podcast-Folgen sprechen wir oft über die Wechselwirkungen zwischen Literatur, Film und Comic. Doch eine Facette wird im Diskurs über Phantastik, den ganzen Beitrag lesen…

Gerds garstiges Geblubber 81: Die zwei Brüder – Parabel 2 "Das Werk der Hände"

von am 2. Oktober 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Das heutige Mini-Hörbuch gibt es in zwei Versionen. Die erste habt ihr wahrscheinlich schon gehört, die zweite ist heute dran. Ich hatte es bereits bei Folge 1 erwähnt: Prolog und Epilog unserer kleinen Geschichte sind jeweils (fast) gleich. Wir hatten erst überlegt, beide gleichzeitig online zu stellen, aber so kann ich besser Content schinden ;). Übrigens erfahrt ihr heute auch, welcher Song Vorbild oder Ideengeber zu dieser geschichte war.

Euch allen viel Spaß mit Version 2 unseres neuen Mini-Hörbuchs! 

Das heutige Mini-Hörbuch gibt es in zwei Versionen. Die erste habt ihr wahrscheinlich schon gehört, die zweite ist heute dran. Ich hatte es bereits bei Folge 1 erwähnt: Prolog und Epilog unserer kleinen Geschichte sind jeweils (fast) gleich. Wir hatten erst überlegt, beide gleichzeitig online zu stellen, aber so kann ich besser Content schinden ;). Übrigens erfahrt ihr heute auch, welcher Song Vorbild oder Ideengeber zu dieser geschichte war.

Euch allen viel Spaß mit Version 2 unseres neuen Mini-Hörbuchs!  den ganzen Beitrag lesen…

Compile Gold

von am 30. September 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • Michael Yang
    Compile Gold Edition
    Kartenspiel für 2 Spieler ab 10
    20-40 min
    Pegasus 2026, 20,00 Euro
    EAN 4250231744686

Letztes Jahr im Adventskalender habe ich ausführlich über Compile geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt über die Purple Edition. Mittlerweile gibt es dazu eine Mini-Erweiterung mit drei zusätzlichen Protokollen, die noch einmal zusätzliche Abwechslung bringen und jetzt auch die Gold Edition mit wiederum einer Minierweiterung um drei Protokolle.

Drängt sich natürlich erst einmal die Frage auf, wird das jetzt eine Endlos Geschichte, mit Kaufanreiz oder gar Kaufzwang um eventuelle Turniere zu gewinnen? Weit gefehlt! Alle Versionen, inklusive der Protokolle aus den Erweiterungen sind gleichberechtigt und gleichwertig mit- und gegen einander einsetzbar. Es ist eher eine Frage der Vorliebe…

Wir haben jetzt aktuell die Gold Edition rauf und runter gespielt. Protokolle wie Glück, Chaos und Transparenz bringen neue und unberechenbare Funktionen ins Spiel, die ich persönlich ziemlich gut finde. Ganz so unberechenbar ist es nämlich nicht, wenn ich zum Beispiel bei einer der Glückskarten eine Karte aus dem Nachziehstapel fischen darf. Sofern ich weiß, was dort noch drinsein… muss.

Also langer Rede kurzer Sinn, für die Regeln schaut euch einfach die ursprüngliche Rezi an, die oben verlinkt ist und für die Wertung, was besser ist, oder welchen Mehrwert jetzt die neue Box hat, müsst ihr einfach ausprobieren. Für mich sind beide Versionen unfassbar genial, mit Spielspass für laaange Zeit. In der Kombi nooooch mehr. Selten mal ein so kleines, handliches Spielchen mit so viel Varianz und so gigantischem Wiederspielwert gesehen. Mit im Endeffekt lediglich 12 Protokollen je Box plus die jeweils drei uas den Zusatzpacks, macht 30 Kartenstäpelchen.

Einfach genial.

  • Michael Yang
    Compile Gold Edition
    Kartenspiel für 2 Spieler ab 10
    20-40 min
    Pegasus 2026, 20,00 Euro
    EAN 4250231744686

Letztes Jahr im Adventskalender habe ich ausführlich über Compile geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt über die Purple Edition. Mittlerweile gibt es dazu eine Mini-Erweiterung mit drei zusätzlichen Protokollen, die noch einmal zusätzliche Abwechslung bringen und jetzt auch die Gold Edition mit wiederum einer Minierweiterung um drei Protokolle. den ganzen Beitrag lesen…

Das Buch der gefallenen Blätter

von am 28. September 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • A. S. Tamaki
    Herbst des Imperiums 1
    Das Buch der gefallenen Blätter
    Ü: Michael Pfingst
    Stuttgart, Klett-Cotta Verlag, 2026, 696 S.
    ISBN 9783608967517/ 26,00 Euro
    Hardcover

Ich habe es erst wieder einmal erwähnt, dass  das Verlagshaus Klett-Cotta ein Stern am Himmel bleibt. Auch wenn die Anzahl der Fantasy-Publikationen nicht sehr hoch ist, verbinde ich seit jeher mit dem Namen ein treffsicheres Gespür für anspruchsvolle Phantastik mit literarischem Gewicht. Mit Herbst des Imperiums 1: Das Buch der gefallenen Blätter schlägt das Lektorat der Hobbit Presse nun ein neues, faszinierendes Kapitel auf. A. S. Tamaki legt einen Reihenauftakt vor, der das Fundament klassischer High Fantasy mit der melancholischen Erhabenheit japanischer Epen kreuzt. Dass dieser Spagat auf Deutsch so eindrucksvoll gelingt, ist nicht zuletzt der verdienstvollen Übersetzungsarbeit von Michael Pfingstl zu verdanken, der den Tonfall zwischen höfischer Zeremonie und "kinetischer" Dynamik punktgenau trifft.

Der fernöstliche Einschlag erweist sich dabei rasch als weit mehr als eine bloße ästhetische Kulisse. Tamaki, der als ehemaliger Hollywood-Drehbuchautor und Kampfsportler über ein geschultes Auge für Dramaturgie und Bewegungsabläufe verfügt, schöpft aus eigenen Wurzeln: Seine Familie blickt auf eine historische Samurai-Linie zurück. Als zentrales Gerüst nutzt er die japanische National-Saga Heike Monogatari über die blutigen Genpei-Clan-Kriege des 12. Jahrhunderts und durchwebt sie mit Motiven aus dem Shintō und der Philosophie des Zen-Buddhismus.

Im Zentrum der Handlung steht Sen Hoshiakari. Nach dem Scheitern einer Rebellion verliert der junge Prinz in einer einzigen blutigen Nacht seine Familie, seine Heimat und seinen Thron. Als Überlebender des ausgelöschten Gensei-Clans fristet er ein Dasein im Exil, getrieben vom unerschütterlichen Willen zur Rache und dem Wiederaufbau seines Hauses. Einzig das einfache Bauernmädchen Rui, das ihm einst das Leben rettete, hält ihn in der Wirklichkeit verankert. Doch während das kaiserliche Reich in einem grausamen Bürgerkrieg zu zerfallen droht und uralte Rachegeister erwachen, wird klar, dass auch Rui ein Schicksal in sich trägt, das die Aufmerksamkeit der Götter auf sich zieht.

Tamakis Hintergrund beim Film macht sich auf jeder Seite positiv bemerkbar. Die Szenen sind hochgradig visuell geschnitten, die Spannungsbögen greifen wie Zahnräder ineinander und das Timing sitzt perfekt. Durch Pfingstls präzise Übersetzung entfaltet der Text eine sprachliche Eleganz, die der historischen Schwere des Stoffs gerecht wird, ohne je ins Sperrige abzugleiten. Herbst des Imperiums 1 ist ein bildgewaltiges, klug konstruiertes Epos, das im Werbetext als "Shogun meets Game of Thrones" bezeichnet wird. Ich würde das niemals so plump ausdrücken. Aber wenn man von Lesern oder Buchhändlern erwartet, dass sie eben nur diese beiden Schlagwörter verstehen, ist das wohl der geeignete Vergleich.

Ich kann nur sagen: Lesen! Das Buch der gefallenen Blätter ist ein durchweg gelungener Auftakt, der große Lust auf die Fortsetzung macht. (Die hoffentlich keinen Vergleich mit Game of Thrones ziehen muss / aber Teil zwei ist auf englisch bereits angekündigt)

  • A. S. Tamaki
    Herbst des Imperiums 1
    Das Buch der gefallenen Blätter
    Ü: Michael Pfingst
    Stuttgart, Klett-Cotta Verlag, 2026, 696 S.
    ISBN 9783608967517/ 26,00 Euro
    Hardcover

Ich habe es erst wieder einmal erwähnt, dass  das Verlagshaus Klett-Cotta ein Stern am Himmel bleibt. Auch wenn die Anzahl der Fantasy-Publikationen nicht sehr hoch ist, verbinde ich seit jeher mit dem Namen ein treffsicheres Gespür für anspruchsvolle Phantastik mit literarischem Gewicht. den ganzen Beitrag lesen…

Gerds garstiges Geblubber 80: Die zwei Brüder – Parabel 1 "Die Macht des Arkanum"

von am 25. September 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Das heutige Mini-Hörbuch gibt es in zwei Versionen. Die erste heute, und die zweite beim nächsten Mal. Inspiration zu diesem Märchen kam von einem alten Song. Welchem, erfahrt ihr erst in Folge zwei. Prolog und Epilog unserer kleinen Geschichte sind jeweils (fast) gleich. Wir hatten erst überlegt, beide gleichzeitig online zu stellen, aber so kann ich besser Content schinden 😉

Euch allen viel Spaß mit Version 1 unseres neuen Mini-Hörbuchs! 

Das heutige Mini-Hörbuch gibt es in zwei Versionen. Die erste heute, und die zweite beim nächsten Mal. Inspiration zu diesem Märchen kam von einem alten Song. Welchem, erfahrt ihr erst in Folge zwei. Prolog und Epilog unserer kleinen Geschichte sind jeweils (fast) gleich. Wir hatten erst überlegt, beide gleichzeitig online zu stellen, aber so kann ich besser Content schinden 😉

Euch allen viel Spaß mit Version 1 unseres neuen Mini-Hörbuchs! 

Shonsu, Isekai und Matt Dinniman

von am 23. September 2026 2 Kommentare

  • Matt Dinniman
    Dungeon Crawler Carl 1
    Frankfurt, THOR Fischer 2026
    ISBN 9783596712489, 18,00 Euro

Heute möchte ich einmal keinen Titel oder keine Reihe im Detail ansprechen, sondern ein Konzept erklären und vertiefen, der besonders in Manga ungebrochen ist… ABER schon früher fester Bestandteil klassischer Fantasy Romane war UND heute in einer besonderen Form zurückkehrt. (Okay, verdammter Schachtelsatz, aber ihr werdet es verstehen.

Fangen wir mal mit der "Mitte" an. Die Sehnsucht nach dem Neuanfang Isekai (japanisch für „andere Welt“) beschreibt im Kern ein erzählerisches Grundprinzip. Eine Hauptfigur aus (meistens) unserer Realität wird in eine fremde, oft magische Welt versetzt. Ob dies durch eine klassische Wiedergeburt (Tensei) oder schlichtes Versetzen durch ein Portal (Ten’i) geschieht (oder wie auch immer) hat wenig Einfluss auf den Fortgang der Geschichte. Der Reiz liegt in der erzählerischen Tabula Rasa. Die Protagonisten streifen ihr altes, oft unbefriedigendes Leben ab und erhalten eine zweite Chance, meist ausgestattet mit besonderen Fähigkeiten oder dem nützlichen Wissen aus unserer modernen Welt.

Alle, die seit längerer Zeit Fantasy lesen, wissen, dass dias kein rein japanisches Phänomen ist, sondern eindeutige Parallelen zur klassischen Fantasy-Literatur hat. Obwohl der Begriff und der aktuelle visuelle Boom aus Japan stammen, ist die Idee tief in der klassischen (westlichen) Literatur verwurzelt. Das Motiv findet sich seit Jahrzehnten in namhaften Fantasy-Zyklen.
Dave Duncan (Der widerspenstige Schwertkämpfer): Ein perfektes frühes Beispiel. Der todkranke Wallie Smith aus unserer Welt erwacht im Körper des legendären Schwertkämpfers Shonsu in einer fremden Realität. Er muss sich nicht nur mit seinem neuen Körper, sondern auch mit den völlig neuen Regeln eines fremden Götterpantheons arrangieren.

Randall Garrett & Vicki Ann Heydron (Gandalara-Zyklus): Auch hier stirbt der Protagonist auf der Erde und wacht in einer Wüstenwelt mit einem riesigen, telepathischen Säbelzahntiger wieder auf – ein Paradebeispiel für den klassischen Weltenwechsel.

Stephen R. Donaldson (Der Lord-Foul-Zyklus): Der Protagonist Thomas Covenant wird aus unserer Realität in das magische „Land“ transferiert und muss dort als unfreiwilliger Retter agieren.

Die Grundidee des Isekai ist somit eine zeitlose literarische Tradition, die im Manga lediglich eine moderne, stark stilisierte Ausprägung gefunden hat. Entsprechend gibt es jede Menge Bestseller im deutschen Manga-Handel. Bei uns gehören Isekai-Titel seit Jahren zu den verlässlichsten Umsatzgaranten. Einige der auflagenstärksten Beispiele zeigen die Bandbreite des Genres:

Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt (Altraverse): Einer der absoluten Top-Seller im deutschen Raum. Die Geschichte eines getöteten Angestellten, der als scheinbar schwacher Schleim wiedergeboren wird und durch Cleverness ein eigenes Reich aufbaut, bricht regelmäßig Verkaufsrekorde.

Mushoku Tensei – In einer anderen Welt ein neues Leben beginnen (Panini Manga): Gilt vielen Fans als moderne Referenz des Genres. Die epische Aufarbeitung eines Lebens nach dem Tod fasziniert durch tiefgründiges Worldbuilding und eine ernsthafte Charakterentwicklung.

Overlord (Carlsen Manga): Dreht das klassische Heldenprinzip um. Hier schlüpft der Protagonist in die Rolle seines mächtigen, untoten MMORPG-Avatars und agiert aus der Perspektive eines Antihelden.

Ich habe 300 Jahre lang Schleim getötet und aus Versehen das höchste Level erreicht (Altraverse): Steht stellvertretend für die „Slice of Life“-Welle innerhalb des Isekai-Genres. Statt Weltrettung steht hier die Entschleunigung im Fokus – gepaart mit einer humorvollen Eskalation der eigenen Fähigkeiten.

Besonders interessant ist dabei oft auch die intermediale Verknüpfung. Ein zentraler Grund für die anhaltende Beliebtheit dieser Manga Reihen ist die tiefe Verknüpfung mit der Videospiel- und Rollenspielkultur. Moderne Isekai-Manga nutzen fast durchweg die Grammatik von MMORPGs und elektronischen Spielewelten. Charaktere sehen Statusfenster, leveln auf, erlernen Skills und bewerten Risiken nach Spiellogik.

Diese Gamification macht den Einstieg extrem barrierefrei für eine Daddel-Generation. Die Leserschaft muss die Mechanik der Welt nicht mühsam erlernen, da die Regeln aus gängigen Rollenspielen sofort wiedererkennbar sind. Das direkte Feedback-System (Mühe = Erfahrungspunkte = garantierter Fortschritt) bietet zudem den perfekten Eskapismus in einer komplexen, realen Welt.

Tja und weil das so ist, hat dieser intermediale Austausch mittlerweile zu einem faszinierenden Zirkelschluss auf dem Buchmarkt geführt. Waren es früher klassische Fantasy-Romane (wie die von Dave Duncan), die dieses "in eine fremde Welt gezogen werden Motiv" prägten, ist es mittlerweile von japanischen Light Novels und Mangas adaptiert und massiv gamifiziert. Heute schwappt genau diese von Games und Mangas geprägte Mechanik wieder in die westliche Romanlandschaft zurück. In Form des boomenden LitRPG- (Literary Role Playing Game) und GameLit-Genres. So richtig bekannt ist diese Spielart des Fantasy Romans bei uns mit Matt Dinnimans Dungeon Crawler Carl geworden. Die Autoren dieses Subgenres nehmen die typischen Elemente (sichtbare Level-Ups, Inventar-Management, Skill-Trees) und gießen sie zurück in klassische Textform. So befruchten sich immer wieder die verschiedenen Medien gegenseitig. Was als Fantasy-Roman begann, als Manga die heutige Popkultur eroberte, ist nun als gamifizierte Romanliteratur zurück in den Regalen der Buchhandlungen.

Was ihr davon mögt oder nicht, ist – wie immer – einfach eure Sache. Heute wollte ich lediglich ein bisschen Klarheit in diese Sache bringen.

Wem ich jetzt aber Lust auf Isekai Manga gemacht habe, es gibt ja am kommenden Samstag den Gratis Manga Day. Da könnt ihr kostenlos und unverbindlich in einige passende Titel reinschnuppern…

Und anders herum, wenn ihr auch mal in die "Welt davor" reinschnuppern wollt, wir haben eine riesige Auswahl antiquarischer Bücher…

  • Matt Dinniman
    Dungeon Crawler Carl 1
    Frankfurt, THOR Fischer 2026
    ISBN 9783596712489, 18,00 Euro

Heute möchte ich einmal keinen Titel oder keine Reihe im Detail ansprechen, sondern ein Konzept erklären und vertiefen, der besonders in Manga ungebrochen ist… ABER schon früher fester Bestandteil klassischer Fantasy Romane war UND heute in einer besonderen Form zurückkehrt. (Okay, verdammter Schachtelsatz, aber ihr werdet es verstehen.

Fangen wir mal mit der "Mitte" den ganzen Beitrag lesen…

Burns kleines GeBlauder 57: Linus und das Lied in ihm

von am 18. September 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Burn einmal wieder mit Simon Philipp Vogel. Diesmal hat der Tausendsassa ain Buch geschrieben. "Linus und das Lied in ihm".

Burn einmal wieder mit Simon Philipp Vogel. Diesmal hat der Tausendsassa ain Buch geschrieben. "Linus und das Lied in ihm".

Bat-Man – First und Second Knight

von am 16. September 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • Dan Jurgens & Mike Perkins
    Bat-Man Second Knight 1
    Stuttgart, Panini Verlag, 2026, 56 S.
    ISBN 9783741648861/ 16,00 Euro
    Hardcover

Wir haben die Black Label Reihe von DC schon oft gefeiert. Geniale, unabhängig von der ausführlichen Lore lesbare Miniserien. Ich selbst liebe besonders den Dunklen Prinz von Marini. Gerade dass unverbrauchte europäische Autoren und Zeichner unter diesem Label ihre eigenen Versionen erzählen können, hat mich extrem begeistert. In diesem Fall ist das anders. Denn die beiden Dreiteiler First und Second Knight stammen von durchaus bekannten Größen.

Der Autor:
Dan Jurgens – Comic-Legende und einer der prägendsten DC-Autoren der 1990er-Jahre (unter anderem Hauptverantwortlicher für das legendäre Event Der Tod von Superman).

Der Zeichner:
Mike Perkins – Bekannt für seinen düsteren, fotorealistischen Noir-Stil mit starkem Tuschstrich (u. a. Captain America, The Stand, Swamp Thing).

Das Setting:
Gotham Ende der 1930er-Jahre. Keine Hightech-Höhle, keine fliegenden Autos, kein durchorganisiertes Helden-Netzwerk. Stattdessen eine Stadt am Abgrund, gebeutelt von der Weltwirtschaftskrise und gelähmt von der Angst vor dem drohenden Weltkrieg. Genau in diesem historischen Nährboden verankern Autor Dan Jurgens und Zeichner Mike Perkins ihre beiden DC-Black-Label-Miniserien.

Der Erste:
In First Knight bekommt es ein noch ziemlich grüner Bruce Wayne mit verurteilten Mördern zu tun, die trotz vollstreckter Todesstrafe auf dem elektrischen Stuhl wieder durch Gotham marschieren und Spitzenpolitiker exekutieren. Hinter dem makabren Zauber steckt eine düstere Figur namens „The Voice“.

…und der Zweite:
Second Knight setzt diese Pulp-Ermittlung direkt fort: Ein neuer Serienkiller inszeniert sich als moralischer Henker der Stadt, während gesellschaftliche Spannungen eskalieren und Lois Lane als knallharte Reporterin in Gotham auftaucht.

Was die beiden Reihen so stark macht, ist der konsequente Verzicht auf modernes Brimborium. Jurgens schickt keinen unbesiegbaren Superhelden ins Rennen, sondern einen verletzlichen Mann im Stoffkostüm, der sich seine Prinzipien gegen Korruption, Armut und den aufkeimenden Faschismus überhaupt erst erarbeiten muss.
Auch visuell ist das ein absoluter Genuss. Perkins arbeitet mit extrem dichten Schatten, knallharten Kontrasten und einer Akribie bei Fahrzeugen, Mode und Architektur, die den Zeitgeist der späten 30er perfekt einfängt. Das übergroße Panini-Hardcover gibt diesen Bildern genau den Raum, den sie brauchen. Wer Lust auf eine erdig-dreckige Kriminalgeschichte im Batman-Kosmos hat, kommt hier voll auf seine Kosten.

Und warum ich das gerade heute schreibe? Klar, am Samstag ist Batman Tag. Kommt einfach in den Laden und lasst euch überraschen. Neben gratis Teasern gibt es wieder jede Menge besondere Ausgaben…

  • Dan Jurgens & Mike Perkins
    Bat-Man Second Knight 1
    Stuttgart, Panini Verlag, 2026, 56 S.
    ISBN 9783741648861/ 16,00 Euro
    Hardcover

Wir haben die Black Label Reihe von DC schon oft gefeiert. Geniale, unabhängig von der ausführlichen Lore lesbare Miniserien. Ich selbst liebe besonders den Dunklen Prinz von Marini. Gerade dass unverbrauchte europäische Autoren und Zeichner unter diesem Label ihre eigenen Versionen erzählen können, hat mich extrem begeistert. In diesem Fall ist das anders. den ganzen Beitrag lesen…

Gene Wolfes „Das Buch der Neuen Sonne“

von am 14. September 2026 5 Kommentare

  • Gene Wolfe
    Das Buch der neuen Sonne I
    Der Schatten des Folterers & Die Klaue des Schlichters
    Ü: Reinhard Heinz
    Bad Oldesloe, Carcosa Verlag, 2026, 696 S.
    ISBN 9783910914629/ 28,00 Euro
    Paperback

So, jetzt muss ich mich doch nochmal "einmischen" – und dabei möglicherweise Horst auf die Füße treten. Im Zuge meiner Lobeshymne über den Carcosa Verlag, habe ich georakelt, dass Horst sich sicherlich alsbald um einzelne Rezensionen zu den anstehenden Büchern des Verlages äußern wird. Da bin ich auch nach wie vor sicher. Trotzdem MUSSTE ich mich einfach nochmal mit Gene Wolfes Zyklus von der Neuen Sonne beschäftigen. Ich dachte, ich würde mich noch ziemlich gut erinnern. Vor allem, weil die fünf Bücher bei mir einen echt bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Und ups, genau da ist der Haken. Bei Carcosa sind vier Bücher in zwei Bänden erschienen. Aber irgendwie war es mir, als hätte damals der fünfte Band erst Licht ins Dunkel vieler Fragen und Vermutungen gebracht. Ganz sicher bin ich mir nicht, aber ich denke, das war kurz nach meiner Ausbildung zum Buchhändler. Also schon Ende 80er oder Anfang 90er… Also auf ans Bücherregal und tatsächlich. FÜNF!

Der Schatten des Folterers (The Shadow of the Torturer(1980)) Heyne SF 06/4060 (1984)
Die Klaue des Schlichters (The Claw of the Conciliator(1981)) Heyne SF 06/4061 (1984)
Das Schwert des Liktors (The Sword of the Lictor(1982)) Heyne SF 06/4062 (1984)
Die Zitadelle des Autarchen (The Citadel of the Autarch(1983)) Heyne SF 06/4063 (1984)

und Band 5: Die Urth der Neuen Sonne (The Urth of the New Sun(1987)) Heyne SF 06/4680 (1990!)

Lasst mich das jetzt mal für euch ein wenig aufdröseln…

Also sicher ist, dass die (ursprüngliche) Reihe als Gene Wolfes "Opus magnum" gilt. Das kommt jetzt so nicht von mir, aber ich würde es unterschreiben: Das Buch der Neuen Sonne gehört zu den anspruchsvollsten und meisterhaftesten Werken der spekulativen Literatur des 20. Jahrhunderts.
Die Einschränkung "gehört zu den anspruchvollsten" ist immer gut, denn es gibt da jede Menge. Aber schön, dass das offensichtlich allgemein so gesehen wird. Ich persönlich habe übrigens auch immer Parallelen zu Dan Simmons Hyperion und Endymion gesehen, obwohl sich das beim Lesen ganz anders anfühlt. Das Buch der Neuen Sonne steht, wie es zu dieser Zeit nicht unüblich war, genau an der Schnittstelle, an der sich Science-Fiction und (Dark) Fantasy unauflöslich vermischen. Die eigentliche Welt verkleidet sich als ferne, fast mittelalterlich anmutende Welt. Durchwoben lediglich von den Fäden aus Relikten einer (fast) vergessenen Raumfahrt-Vergangenheit. (Ein bisschen wie bei Anne Mc Caffreys Pern, nur eben in düster)

Egal wie ich es sehe, wurden offensichtlich die Bände 1 bis 4 in den USA (und auch in Deutschland) als geschlossene Tetralogie konzipiert und vermarktet. Band 5 folgte im Heyne Verlag erst 1990 mit deutlichem Abstand und wurde als eine Art Epilog oder Coda verkauft.

Kommen wir ersteinmal in aller Kürze zur Handlung der Romane. An die grundsätzliche Rahmenstruktur erinnere ich mich noch ziemlich gut. Diese "als ferne, fast mittelalterlich anmutende Welt" ist in Wirklichkeit unsere Erde. Die Handlung spielt Abermillionen Jahre in der Zukunft und unsere einstige Welt wird nun Urth genannt. Die Sonne erlischt langsam und färbt sich dunkelrot. Alte Technologien werden wie Zauberei betrachtet oder sind im Staub zerfallen.
Die Hauptfigur ist Severian, ein Mitglied der Gilde der Folterer in der Hauptstadt Nessus. Er verfügt über ein perfektes, eidetisches Gedächtnis und schreibt seine Lebensgeschichte rückblickend nieder. Severian hat das schlimmste Sakrileg seiner Gilde begangen. Er hat der inhaftierten Adligen Thecla aus Mitleid (Liebe?) Selbstmord ermöglicht und damit den Kodex seiner Gilde gebrochen. Statt exekutiert zu werden, wird er in die Provinzstadt Thrax als Liktor (Scharfrichter) verbannt.

Jetzt kommt ein bisschen Fast Forward, denn bei sehr vielen Romanen oder Reihen aus dieser Zeit passiert sehr viel auf relativ wenigen Seiten. Deswegen erinnere ich mich auch nur an einige Einzelheiten (ich habe nämlich beileibe kein eidetisches Gedächtnis): Auf seiner Reise gelangt Severian an die »Klaue des Schlichters«. Ein mysteriöser Stein mit heilenden Kräften. Nach diversen Gefahrensituationen, Begegnungen mit dem Rebell Vodalus, der gefährlichen Agia und dem Verlust seiner Weggefährtin Dorcas zieht Severian in einen Krieg gegen die nordischen Ascier.
Und dann kommt wieder ein klarer Eckpunkt. Am Ende von Band 4 stirbt der alte Autarch. Severian nimmt dessen Erinnerungen und Persönlichkeit durch ein Ritual (unter Zuhilfenahme irgendwelcher Substanzen) in sich auf und wird selbst zum neuen Autarchen.

Gene Wolfes Severian ist in diesen vier Bänden einer der berühmtesten "unzuverlässigen Erzähler" der Phantastik. Das ist ein ziemlich interessanter literaturwissenschaftlicher Fachbegriff. Bei Severian ist das besonders perfide. Er behauptet ja von sich selbst, ein eidetisches Gedächtnis zu haben. Als Leser neigt man deshalb selbstverständlich dazu, ihm jedes Wort zu glauben. Im Laufe der Bände widerspricht sich Severian jedoch selbst. Er verschweigt schreckliche Taten, deutet Begebenheiten falsch, schmeichelt sich selbst oder stellt eigene Grausamkeiten als unumgängliche Pflicht dar. In Wirklichkeit bekommen wir das ja alles von ihm selbst im Nachhinein als seine Memoiren erzählt, als gealterter Autarch. Er formt nachträglich sein eigenes Denkmal für die Nachwelt – und nutzt seine angeblich perfekte Erinnerung als Schild gegen Kritik. Dieser literarische Kniff macht die Tetralogie in der Rezeption zu etwas ganz besonderem.

Zusätzlich muss man auch noch erwähnen, dass bei Carcosa ja bereits zwei Werke des Meisters erschienen sind ("Der fünfte Kopf des Zerberus" und "Frieden"), die einen wunderbaren Einstieg in das Schaffen des Großschriftstellers bieten. Ja und solch kleine Verlage müssen trotz all dem Enthusiasmus den sie eh aufbringen (müssen) auch ein Klitzekleines bisschen auf Wirtschaftlichkeit oder zumindest Deckung achten. Auch dieses wunderbare Programm muss irgendwie gegenfinanziert werden. Folglich ist jeder (weitere) Band automatisch (wieder) ein Abwägen, ob es überhaupt möglich ist. Die Entscheidung zunächst den kanonischen Teil zu veröffentlichen hängt auch damit zusammen. Und wenn sich jetzt die Gene Wolfe Bände tatsächlich gut verkaufen, hat mir ein Vöglein (Hannes Riffel höchstselbst) gezwitschert, dass es dann vielleicht doch noch… 

Aber das ist Zukunftsmusik. Ich habe jetzt, wo ich mich noch einmal inhaltlich (und wirtschaftlich) mit dem Werk beschäftigt habe, verstanden, warum der Carcosa Verlag "nur" die Bände 1-4 veröffentlicht hat. In erster Linie ist es sicher genau die literarische Besonderheit und Stärke der Tetralogie. Wahrscheinlich hätte mir nie etwas gefehlt, wenn ich Anfang 90 den fünften Band nicht gelesen hätte. Habe ich aber. Und deswegen solltet ihr hier jetzt tunlichst entscheiden, ob ihr weiterlesen wollt. Denn genau an dieser Stelle meiner Ausführungen ist der Point of no Return.

  • Gene Wolfe
    Das Buch der neuen Sonne I
    Der Schatten des Folterers & Die Klaue des Schlichters
    Ü: Reinhard Heinz
    Bad Oldesloe, Carcosa Verlag, 2026, 696 S.
    ISBN 9783910914629/ 28,00 Euro
    Paperback

So, jetzt muss ich mich doch nochmal "einmischen" – und dabei möglicherweise Horst auf die Füße treten. Im Zuge meiner Lobeshymne über den Carcosa Verlag, habe ich georakelt, dass Horst sich sicherlich alsbald um einzelne Rezensionen zu den anstehenden Büchern des Verlages äußern wird. den ganzen Beitrag lesen…

Blick über den Tellerrand 42: SF im Kino

von am 11. September 2026 1 Kommentar

Aus aktuellem Anlass muss ich unbedingt gleich ein paar Filme der letzten Monate ansprechen, die aus "unserem" Genre sind. Ich hab mir "Das Ende der Sterne" angesehen. Ich hab das Buch gefeiert. Ridley Scott ist einer der besten Regisseure. Was kann das schon schief gehen?

Aus aktuellem Anlass muss ich unbedingt gleich ein paar Filme der letzten Monate ansprechen, die aus "unserem" Genre sind. Ich hab mir "Das Ende der Sterne" angesehen. Ich hab das Buch gefeiert. Ridley Scott ist einer der besten Regisseure. Was kann das schon schief gehen?

Das Ende der Sterne

von am 7. September 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • Peter Heller
    Das Ende der Sterne
    Ü: Eva Bonné
    München, Heyne Verlag, 2026, 384 S.
    ISBN 9783453324336, 14,00 Euro
    Taschenbuch

Es ist eine ganze Weile her, dass ich dieses Buch gelesen UND empfohlen habe. Die gebundene Erstausgabe bei Eichborn stammt bereits aus dem Jahr 2013. Umso größer meine Freude, dass dieser Roman jetzt bei Heyne als Taschenbuch wiederaufgelegt wurde.

Ich habe ein Faible für postapokalyptische Szenarien. Ich würde sagen, besondere postapokalyptische Szenarien. Dystopien und eben postapokalyptische Szenarien zeichnen sich in der Populärkultur meist durch rohe Überlebenskämpfe, Action und düstere Ausweglosigkeit aus. Dass es im Genre eine ganz andere, leisere Tradition gibt, beweist Peter Hellers "Das Ende der Sterne". Hellers Debütroman reiht sich nahtlos in die Riege großer, intimer Endzeit-Klassiker ein: Es ist eine zutiefst poetische und überraschend lebensbejahende Erkundung dessen, was vom Menschen bleibt, wenn die Zivilisation wegbricht.

Wer nach Vergleichen sucht, denkt unweigerlich an George R. Stewarts Klassiker "Leben ohne Ende". Wie Stewarts Protagonist Ish ist auch Hellers Hauptfigur Hig ein bewahrer humanistischer Werte. Hig lebt neun Jahre nach einer verheerenden Pandemie mit seinem alten Hund Jasper und seinem schwer bewaffneten Nachbarn Bangley auf einem verlassenen Flugplatz in Colorado. Während Bangley die pragmatische Härte des Überlebens verkörpert, bewahrt Hig das menschliche Maß. Er liest Gedichte, zieht mit der Fliegenrute los (auch wenn es gar keine Forellen mehr gibt) und behält den Blick für die Schönheit der Natur.

Die schockstarre, fast meditative Isolation erinnert mich an Marlene Haushofers "Die Wand" – wenngleich bei Haushofer der zeitgenössische Blick auf das Frauenbild der 1960er-Jahre und die stumme Schicksalsergebenheit im Vordergrund stehen. Selbst zu Cormac McCarthys "Die Straße" lässt sich eine Brücke schlagen: Hellers Roman ist zwar weitaus lichtdurchfluteter und hoffnungsvoller als McCarthys düstere, aschegraue Welt, doch beide Werke teilen den unerschütterlichen Glauben daran, dass das „Tragen des Feuers“ – die Bewahrung von Menschlichkeit, Empathie und Würde – der eigentliche Sinn im Untergang ist.

Als Hig über das Funkgerät seiner Cessna das schwache Signal eines anderen Piloten empfängt, riskiert er alles. Er fliegt los, wohlwissend, dass sein Treibstoff für den Rückflug nicht reichen wird.

Heller, bringt als Natur- und Outdoor-Journalist ein feines Gespür für Einsamkeit und Landschaft mit und findet zusammen mit Eva Bonnés feinfühliger deutscher Übertragung einen ganz eigenen rhythmischen, fast lyrischen Ton. Das Ende der Sterne ist kein lauter Endzeit-Thriller, sondern ein anrührendes, elegantes Porträt über Verlust, Mut und die Unverwüstlichkeit der Hoffnung. Ein leises Meisterwerk für alle, die das Nachdenkliche im Phantastischen suchen.

Wunderbar, dass ich es jetzt wieder empfehlen kann. (Sicher auch, weil Ridley Scotts Version gerade in die Kinos kommt)

  • Peter Heller
    Das Ende der Sterne
    Ü: Eva Bonné
    München, Heyne Verlag, 2026, 384 S.
    ISBN 9783453324336, 14,00 Euro
    Taschenbuch

Es ist eine ganze Weile her, dass ich dieses Buch gelesen UND empfohlen habe. Die gebundene Erstausgabe bei Eichborn stammt bereits aus dem Jahr 2013. Umso größer meine Freude, dass dieser Roman jetzt bei Heyne als Taschenbuch wiederaufgelegt wurde.

Ich habe ein Faible für postapokalyptische Szenarien. den ganzen Beitrag lesen…

Comunity [Komiunidie]

von am 4. September 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Vom Låden und vom Leben Nummer 39 – Komiunidie

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #39: Komiunidie)

den ganzen Beitrag lesen…

Vom Låden und vom Leben Nummer 39 – Komiunidie

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #39: Komiunidie) den ganzen Beitrag lesen…

David gegen Goliath: Wer rettet die deutsche Phantastik?

von am 31. August 2026 2 Kommentare

  • Gene Wolfe
    Das Buch der neuen Sonne I
    Der Schatten des Folterers & Die Klaue des Schlichters
    Ü: Reinhard Heinz
    Bad Oldesloe, Carcosa Verlag, 2026, 696 S.
    ISBN 9783910914629/ 28,00 Euro
    Paperback

In meinem letzten Beitrag hatte ich den Heyne Verlag gelobt, für die Fortführung der Wiederauflage des Kultur Zyklus. Und ich habe versprochen, ein paar Zeilen über den Carcosa Verlag hinterher zu schicken. Und da komme ich jetzt mal mit einer plakativen Überschrift und einem relativierenden Intro daher:

Dass die Wiederauflage von Banks ausgerechnet bei Heyne stattfindet, hat eine fast tragikomische Komponente. Historisch war der Verlag – allen voran unter der legendären Herausgeberschaft von Wolfgang Jeschke – das unangefochtene Bollwerk der deutschsprachigen Science-Fiction. Heyne stand über Jahrzehnte für literarischen Anspruch, Wagemut und die stete Pflege eines internationalen Kanons. Nach der Eingliederung in die Penguin Random House Gruppe ist von diesem Pioniergeist im Konzern-Musterbetrieb spürbar wenig geblieben. Science-Fiction und literarische Fantasy scheinen dort mancherorts fast nur noch als lästige Nische zu gelten, die im Schatten des omnipräsenten Romantasy-Hypes verschämt mitgeführt wird.

Dass Sascha Mamczak im Heyne-Lektorat mit der Banks-Initiative nun überhaupt noch Akzente setzen darf, gleicht einem kleinen Wunder in einer ansonsten weitgehend nivellierten Verlagslandschaft. Danke zumindest dafür.

Aber auch die Verlage, die in den 2000er-Jahren angetreten waren, um diese Lücke in den Nerd-Läden und Spezialbuchhandlungen zu füllen – wie Cross Cult, Panini oder Mantikore –, haben sich aus dem anspruchsvollen SF- und Fantasy-Segment weitgehend zurückgezogen oder fahren ihr Engagement drastisch zurück.

Was bleibt, ist das Wunder Carcosa: Editionskultur statt Fließbandware

Wer literarischen Anspruch, meisterhafte Übersetzungen und Mut zum Risiko sucht, muss seinen Blick längst abseits der Großkonzerne richten (und darf dabei den schier unüberschaubaren Dschungel des Self-Publishings beruhigt ausklammern). Das derzeit wohl beeindruckendste Phänomen der deutschen Genre-Landschaft ist der kleine Carcosa Verlag.

Was Hannes Riffel dort auf die Beine stellt, ist in seiner Konsequenz kaum zu überschätzen. Carcosa wagt das, was die Publikumsriesen aus betriebswirtschaftlicher Furcht längst verlernt haben: den uneingeschränkten Glauben an das Buch als Kunstwerk und an eine Leserschaft, die gefordert werden will. Dass ein unabhängiger Kleinstverlag das Wagnis eingeht, monumentale und komplexeste Erstveröffentlichungen wie Alan Moores späten Prosa-Giganten Jerusalem (ob man ihn mag oder nicht, sei dahingestellt) oder seinen Zyklus Long London auf Deutsch zu stemmen, grenzt an verlegerischen "Größenwahn" – aber im allerbesten Sinne. Wie gesagt, man muss nicht jedem einzelnen Titel im Carcosa-Katalog persönlich huldigen – aber der Verdienst, vergessene (oder verdrängte) Meilensteine der Weltliteratur überhaupt wieder zugänglich zu machen, ist schlicht phänomenal.

Ein Blick auf die Programme – Die reine Kür

Ein Blick auf die aktuellen Vorschauen unterstreicht diesen Sonderstatus eindrucksvoll. Während die Konzerne auf Nummer sicher programmieren, liefert Carcosa ein Programm, das Kennern das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.

Noch aus dem ersten Halbjahresprogramm:

Der Monumental-Klassiker

Gene Wolfe – Das Buch der neuen Sonne I & II

Mit der zweibändigen Neuausgabe dieses Giganten stellt Carcosa eines der stilistisch brillantesten, verschachteltsten und faszinierendsten Epen der angloamerikanischen Phantastik endlich wieder in einer würdigen Form ins Regal. Die Reise des Folterers Severian durch eine sterbende Erde ist Weltliteratur im Gewand der Science-Fantasy – komplex, fordernd und absolut zeitlos.

Und jetzt im zweiten Halbjahresprogramm:

Das volle Spektrum der Phantastik

Alan Moore – Long London 2 Ich höre eine neue Welt

Nach dem fulminanten Auftakt "Das Große Wenn" schickt Comic-Gott Alan Moore seinen Helden Dennis Knuckleyard weiter durch die düsteren, magischen Abgründe eines surrealen Nachkriegs-London. Dass Carcosa sich dieses vielbändige Prosawerk traut, ist ein echter Coup.

Kim Stanley Robinson – Grüne Erde 2: Die fünfzig Farben des Eises

Der zweite Band von Robinsons monumentaler Climate-Fiction-Trilogie. Ein Buch von erschreckender Aktualität, das zeigt, wie tiefgründig und realistisch gewebte Science-Fiction politische und ökologische Debatten vorwegnehmen kann.

Ray Bradbury – Löwenzahnwein

In der Neuübersetzung von Hannes Riffel erstrahlt Bradburys nostalgisches, melancholisches und wunderschönes Meisterwerk im Green Town-Kosmos neu. Ein Buch voll purer Magie und Sommerpoesie, das beweist, dass Bradbury der größte Lyriker unter den phantastischen Erzählern war.

Ursula K. Le Guin – Das Katzenbuch

Auf den ersten Blick wirkt dieses vierfarbige, liebevoll ausgestattete Büchlein mit Le Guins eigenen Zeichnungen, Gedichten und Gedanken wie ein charmantes Gimmick. Und doch ist es ein wunderbares Dokument einer der größten Autorinnen des Genres – humorvoll, klug und zutiefst menschlich (und katzenhaft).

(Übrigens bin ich sicher, dass ihr zu gegebener Zeit auch ausführliche Rezis (von Horst) zu all diesen neuen Titeln bekommen werdet.)

Am Ende zeigt dieser Kontrast das Dilemma und die Rettung des Genres zugleich: Während die Goliaths des deutschen Buchmarktes die Science-Fiction verwalten und im Zweifel verstecken, schlagen die kleinen Davids wie Carcosa die Bresche für die Zukunft der Phantastik. Dass wir Iain M. Banks jetzt wieder bei Heyne kaufen können, ist erfreulich – dass es Carcosa gibt, ist für die hiesige Kulturlandschaft schlicht überlebenswichtig.

  • Gene Wolfe
    Das Buch der neuen Sonne I
    Der Schatten des Folterers & Die Klaue des Schlichters
    Ü: Reinhard Heinz
    Bad Oldesloe, Carcosa Verlag, 2026, 696 S.
    ISBN 9783910914629/ 28,00 Euro
    Paperback

In meinem letzten Beitrag hatte ich den Heyne Verlag gelobt, für die Fortführung der Wiederauflage des Kultur Zyklus. Und ich habe versprochen, ein paar Zeilen über den Carcosa Verlag hinterher zu schicken. Und da komme ich jetzt mal mit einer plakativen Überschrift und einem relativierenden Intro daher:

Dass die Wiederauflage von Banks ausgerechnet bei Heyne stattfindet, den ganzen Beitrag lesen…

Bernies Geschichten 9 – Sekundärliteratur zu Comics

von am 28. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Erstmal ein wenig Theorie

1. Theoretisches Verständnis & Formanalyse
Diese Werke bilden das grammatikalische und ästhetische Fundament für das Verständnis, wie Comics als sequenzielle Kunst funktionieren:

Scott McCloud: Comics richtig lesen (Carlsen 9783551748171)
Der unangefochtene Klassiker: Ein Comic über Comics. McCloud erklärt Panel-Übergänge, Auslassung (Closure), Abstraktion und die Wahrnehmung von Zeit und Raum.
Ergänzend: Seine Folgewerke Comics neu erfinden und Comics machen.

Will Eisner: Grafisches Erzählen: Storytelling in Comics und Graphic Novels (Bachmann / Carlsen)
Eisner prägte den Begriff der Sequential Art. Das Buch fokussiert sich stark auf Erzählstrukturen, Seitendramaturgie, Pacing und die Körpersprache von Figuren.

Thierry Groensteen: System der Comics (Bachmann)
Die europäische (semiotische) Antwort auf McCloud.
Groensteen analysiert das Zusammenspiel von Layout, Rastern und der visuellen Vernetzung von Panels über die gesamte Seite hinweg.

2. Umfassende Einführungen & Deutsche Sekundärliteratur
Wer einen wissenschaftlich fundierten, aber gut lesbaren Überblick sucht, greift zu diesen Werken:

Julia Abel / Christian Klein (Hrsg.): Comics und Graphic Novels: Eine Einführung (J.B. Metzler)
Höchste Empfehlung: Ein exzellentes Handbuch aus dem akademischen Bereich. Es deckt Medientheorie, Geschichte, Produktions- und Rezeptionsbedingungen ab und enthält konkrete Instrumentarien zur Comicanalyse sowie Beiträge führender Experten (u. a. Ole Frahm, Andreas Platthaus, Andreas C. Knigge).

Andreas Platthaus: Die 101 wichtigsten Fragen – Comics und Manga (C.H. Beck)
Kompakt, prägnant und ein idealer Reiseführer durch die Comicgeschichte.
Platthaus beleuchtet Klassiker von Krazy Kat und Donald Duck bis Peanuts, Asterix und moderner Graphic Novels sowie Mangas.

Paul Gravett: 1001 Comics, die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist (Edition Olms / Zweitausendeins)
Keine reine Theorie, sondern ein mächtiger, chronologischer Bild-Kanon weltweiter Comic-Geschichte (USA, Europa, Asien, Südamerika) mit fundierten Analysen.

3. Kulturräume im Detail (Europa, USA, Asien)

USA & Superhelden-Geschichte
Paul Levitz / TASCHEN Verlag: The Golden / Silver / Bronze / Dark Age of DC Comics
Der Taschen Verlag veröffentlicht historische Prachtbände zur Geschichte der US-Comics (u. a. auch für Marvel). Die kompakteren Sonderausgaben sind preiswert und bieten neben historischen Analysen gigantisches Bildmaterial.

Asien (Manga & Manhwa)
Jaqueline Berndt: Phänomen Manga (Ch. Links Verlag)
Jaqueline Berndt ist die Pionierin der deutschen Manga-Forschung. Das Buch beleuchtet die ästhetischen Eigenheiten und kulturellen Hintergründe der japanischen Comic-Kultur.

Paul Gravett: Manga: Sixty Years of Japanese Comics (Laurence King Publishing)
Englischsprachiges Standardwerk zur Entwicklung von der Nachkriegszeit bis in die Moderne.

4. Fachmagazine & Periodika
Fachzeitschriften bieten den tiefsten Einblick in spezifische Zeichnerporträts, Marktanalysen und franko-belgische oder US-amerikanische Historie:

REDDITION – Zeitschrift für Graphische Literatur (Edition Alfons)
Das Goldstandard-Magazin: Erscheint zweimal jährlich mit umfangreichen, exzellent recherchierten Monografien und Dossiers zu einzelnen Künstlern, Epochen oder Verlagen. (Ausgezeichnet mit dem Max-und-Moritz-Preis).

ALFONZ – Der Comicreporter (Edition Alfons)
Fokussiert sich auf aktuelle Marktentwicklungen, Rezensionen, Interviews und Trends.

STRAPAZIN
Das Schweizer Magazin für künstlerische Comics beleuchtet avantgardistische Strömungen und stellt eine Brücke zwischen Comic-Praxis und -Theorie dar.

den ganzen Beitrag lesen…

Erstmal ein wenig Theorie

1. Theoretisches Verständnis & Formanalyse
Diese Werke bilden das grammatikalische und ästhetische Fundament für das Verständnis, wie Comics als sequenzielle Kunst funktionieren:

Scott McCloud: Comics richtig lesen (Carlsen 9783551748171)
Der unangefochtene Klassiker: Ein Comic über Comics. McCloud erklärt Panel-Übergänge, Auslassung (Closure), Abstraktion und die Wahrnehmung von Zeit und Raum.
Ergänzend: Seine Folgewerke Comics neu erfinden und Comics machen.

Will Eisner: Grafisches Erzählen: Storytelling in Comics und Graphic Novels (Bachmann / Carlsen)
Eisner prägte den Begriff der Sequential Art. den ganzen Beitrag lesen…

Mehr Kultur: Einsatz der Waffen

von am 26. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • Iain Banks
    Kultur Zyklus
    Einsatz der Waffen
    Ü: Irene Bonhorst
    München, Heyne Verlag, 2027, 608 S.
    ISBN 9783453324619/ 14,00 Euro
    Paperback

Ich bin gerade fertig mit dem zweiten Vorschauen Marathon in diesem Jahr. Ich habe mich fast ein wenig drumherum gedrückt. Denn dass es derzeit bitter aussieht für die deutsche Science Fiction und auch Fantasy war bereits im Vorfeld eindeutig.

Wer aktuell durch die Vorschauen der großen (und mittleren und kleinen) Publikumsverlage blättert, braucht starkes Nervengewebe. Jahrelang hatte ich die Hoffnung, dass kleine Label wie Cross Cult oder Panini die Szene verlässlich mit Nischenware, Phantastik-Klassikern und internationalen Sci-Fi-Perlen versorgen würden. Inzwischen ziehen sich nahezu alle dieser neuen Player wieder spürbar aus dem Kerngebiet der Fantasy und Science-Fiction zurück oder verlagern den Fokus auf massentaugliche Trends. Darüber möchte ich mich jetzt nicht auslassen. Ist bitter genug.

Umso erfreulicher ist der Blick auf die verbliebenen Leuchttürme. Ein echter Glücksfall für Genre-Liebhaber bleibt der Kleinstverlag Carcosa, der mit seinen liebevoll edierten Neu- und Erstausgaben (etwa von Delany, Le Guin oder Gene Wolfe) beweist, wie anspruchsvolle Phantastik-Pflege im 21. Jahrhundert aussehen kann. Darüber haben wir oft gesprochen und soweit ich weiß gibt es zu jedem Werk aus diesem Verlag eine Rezi (von Horst) bei uns auf der Seite. Das Carcosa Programm ist aber einen eigenen Artikel wert.

Und dann ist da noch ein überraschendes Entgegenkommen im Konzern-Kontext: Der Heyne Verlag erbarmt sich offenbar tatsächlich und legt nach langer Abstinenz sukzessive die vergriffenen Bände von Iain M. Banks’ Kultur-Zyklus neu auf. Für mich und für alle Fans intelligenter, moderner Space Operas grenzt das an ein kleines Fest. Vielleicht hat es ja wirklich gefruchtet, dass wir massiv gemeckert haben.

Deswegen muss das erste Buch, das ich euch aus den neuen Verlagsprogrammen ans Herz legen möchte Einsatz der Waffen (Use of Weapons) sein. Auch wenn es erst im Januar erscheint und zwischen all den anderen Büchern der Penguin Random House Verlagsgruppe ein recht einsames Dasein fristet.

Der gebrochene Agent: "Einsatz der Waffen" im Kultur-Gefüge

Machen wir uns nichts vor: Es ist im direkten Vergleich nicht der makelloseste Roman des schottischen Autors — gegen die argumentative Schärfe von Das Spiel Azad oder die opulente Polyphonie von Exzession zieht die Dramaturgie streckenweise den Kürzeren. Und doch verkörpert kaum ein anderer Band das grundlegende Paradoxon des Kultur-Universums so schmerzhaft präzise wie dieser.

Nochmal als Grundlage für alle: Die Kultur selbst ist eine post-knappheitliche, hedonistische Utopie, regiert von wohlwollenden, hyperintelligenten KI-Entitäten (den „Gehirnen“). Doch um dieses Paradies im Kosmos zu sichern und andere Zivilisationen subtil in Richtung humanistischer Werte zu lenken, nutzt die Kultur ein dunkles Werkzeug: die Sektion Besondere Umstände. Und hier kommt Cheradenine Zakalwe ins Spiel.

Zakalwe ist kein Kultur-Bürger, sondern ein militärisches Genie aus einer weniger entwickelten Welt — eingekauft, instrumentalisiert und als Werkzeug für die schmutzigen Kriege eingesetzt, bei denen sich die utopische Gesellschaft nicht selbst die Hände schmutzig machen will. Banks führt uns mit ihm die moralische Grauzone der Utopie vor Augen: Wie viel Intervention, wie viel Gewalt und wie viele verbrannte Seelen darf sich ein Paradies leisten, um ein Paradies zu bleiben?

Formal treibt Banks dieses Verwirrspiel auf die Spitze. Einsatz der Waffen nutzt eine Doppelstrang-Struktur:

Die geraden Kapitel erzählen Zakalwes aktuelle Mission in gewohnter Chronologie vorwärts.

Die ungeraden Kapitel rollen seine Vergangenheit in Form von Rückblenden kaskadenartig rückwärts auf.

Beide Stränge bewegen sich aufeinander zu wie zwei Züge auf demselben Gleis. Wo sie im Finale aufeinandertreffen, entlädt sich eine psychologische Pointe, die den Roman rückwirkend in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt: Sie entlarvt nicht nur die kalte Zweckrationalität der Kultur, sondern offenbart die erschütternde Wahrheit über Zakalwes wahre Identität und Schuld.

Dass solche Meilensteine des intelligenten Weltenbaus und der narrativen Dekonstruktion endlich wieder regulär auf Deutsch greifbar werden, ist mehr als bloße Nostalgie. Es ist ein notwendiges Signal und ein notwendiges Korrektiv für einen deutschen Buchmarkt, der den literarischen Wert von Science-Fiction schon viel zu lange stiefmütterlich behandelt.

  • Iain Banks
    Kultur Zyklus
    Einsatz der Waffen
    Ü: Irene Bonhorst
    München, Heyne Verlag, 2027, 608 S.
    ISBN 9783453324619/ 14,00 Euro
    Paperback

Ich bin gerade fertig mit dem zweiten Vorschauen Marathon in diesem Jahr. Ich habe mich fast ein wenig drumherum gedrückt. Denn dass es derzeit bitter aussieht für die deutsche Science Fiction und auch Fantasy war bereits im Vorfeld eindeutig.

Wer aktuell durch die Vorschauen der großen (und mittleren und kleinen) Publikumsverlage blättert, den ganzen Beitrag lesen…

Blick über den Tellerrand 41: Main Matsuri

von am 21. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Diesmal war ich wieder unterwegs. Und ich bin begeistert. Sozusagen aus dem Häuschen in doppelter Hinsicht. Natürlich muss ich euch davon erzählen und euch Lust und Laune für das nächste Jahr machen…

Diesmal war ich wieder unterwegs. Und ich bin begeistert. Sozusagen aus dem Häuschen in doppelter Hinsicht. Natürlich muss ich euch davon erzählen und euch Lust und Laune für das nächste Jahr machen…

Islington II: Die Hierarchie

von am 19. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • James Islington
    Hierarchie-Trilogie
    Band 1: The Will of the Many
    Ü: Gerda M. Pum
    Berlin, Adrian Wimmelbuch Verlag, 2025, 792 S.
    ISBN 9783985852963/ 14,95 Euro
    Paperback

Ich hatte es ja gerade von Islington, dem Adrian Wimmelbuch Verlag und der Licanius Saga. Natürlich muss ich jetzt auch ein paar Takte zu seiner Hierarchie-Saga loswerden, obwohl der Abschlussband noch fehlt.

Auch die Hierarchie Saga ist als Trilogie angelegt:
Band 1: The Will of the Many (Adrian Wimmelbuchverlag )
Band 2: The Strength of the Few (Adrian Wimmelbuchverlag )
Band 3: The Justice of One (Noch nicht erschienen. Frühestens 2027 in englisch)

Die Welt ist stark von der römischen Antike inspiriert und wird von der expansiven Catenischen Republik beherrscht. Das Gesellschafts- und Machtsystem basiert auf einer strikten Pyramide: Der Hierarchie. Menschen der untersten Ränge treten durch ein magisches Ritual einen Teil ihrer physischen und mentalen Lebenskraft (ihren „Willen“ / Will) an die nächsthöhere Stufe ab. Diese Energie fließt pyramidenartig nach oben. Folglich verfügen die Herrschenden an der Spitze (die Senatoren und Prätoren) über unglaubliche Macht. Die gebündelte Stärke, Schnelligkeit und Sinneskraft von tausenden Untertanen. Was sie fast unbesiegbar macht.

Wer sich dem System verweigert oder rebelliert, wird gnadenlos exekutiert oder versklavt.

Die grundsätzliche Vorgeschichte: Der Protagonist Vis ist in Wahrheit Diago, der letzte überlebende Prinz der Insel Suqrath, die von der Hierarchie erobert und deren Königsfamilie hingerichtet wurde. Vis lebt unter falscher Identität im Verborgenen, um dem System nicht seinen Willen übergeben zu müssen. Seine Tarnung fliegt jedoch vor einem mächtigen Senator auf.

Statt ihn zu töten, adoptiert der Senator den Jungen und schickt ihn an die Akademie der Catenischen Republik – die elitäre Kaderschmiede der Oberschicht. Und hier beginnt ein gefährliches Dreiecksspiel.

Für seinen Adoptivvater soll er an der Akademie aufsteigen und den mysteriösen Tod von dessen erstem Adoptivsohn aufklären.

Eine Rebellenorganisation erpresst ihn, als Spion innerhalb der Akademie zu agieren.

Und für sich selbst versucht Vis, schlicht zu überleben, seine wahre Identität zu wahren und einen Weg zu finden, der Hierarchie zu entkommen.

Das Leben an der Akademie ist geprägt von akademischem Drill, politischen Intrigen und lebensgefährlichen Prüfungen (nicht besonders neu, aber wirklich gut beschrieben). Islington verbindet das bekannte (Name des Windes, Harry Potter usw) Setting einer magischen Akademie mit dem brutalen Konkurrenzkampf und der Gesellschaftskritik großer Dystopien. Er erzählt die Geschichte streng aus Vis’ Ich-Perspektive. Vis ist ein hochintelligenter, taktisch agierender Protagonist, der ständig unter enormem Druck steht, weil jeder falsche Schritt seinen Tod bedeutet. Das Tempo ist hoch, die Wendungen sind präzise gesetzt und die Welt wirkt durch die lateinisch-römischen Anleihen relativ unverbraucht.

Islington neigt dazu, reine Schwarz-Weiß-Zeichnungen zu vermeiden. Die Catenische Republik ist zwar grausam und ausbeuterisch, hat aber auch den Frieden zwischen einst zerstrittenen Reichen erzwungen. Die Frage für das Finale wird sein: Kann Vis die Hierarchie zerstören, ohne die Welt in ein noch schlimmeres Chaos aus Weltuntergang und Anarchie zu stürzen?

Und jetzt noch ein kleiner Spoiler. Was in Band eins noch nicht so viel zur Sache tut. Es gibt Portale und damit einen Multiversum-Aspekt (hat mich ein wenig an den Ewigen Helden von Moorcock erinnert). Der Cliffhanger von Band 1 enthüllt, dass das antike Portal Vis "geklont" bzw. seine Existenz in parallele Realitäten/Dimensionen aufgespalten hat. Da wird es wohl bald über die Grenzen der Catenischen Republik hinausgehen… 

  • James Islington
    Hierarchie-Trilogie
    Band 1: The Will of the Many
    Ü: Gerda M. Pum
    Berlin, Adrian Wimmelbuch Verlag, 2025, 792 S.
    ISBN 9783985852963/ 14,95 Euro
    Paperback

Ich hatte es ja gerade von Islington, dem Adrian Wimmelbuch Verlag und der Licanius Saga. Natürlich muss ich jetzt auch ein paar Takte zu seiner Hierarchie-Saga loswerden, obwohl der Abschlussband noch fehlt.

Auch die Hierarchie Saga ist als Trilogie angelegt:
Band 1: The Will of the Many (Adrian Wimmelbuchverlag )
Band 2: The Strength of the Few (Adrian Wimmelbuchverlag )
Band 3: The Justice of One (Noch nicht erschienen. den ganzen Beitrag lesen…

Islington I: Die Licanius Saga bei Adrian Wimmelbuch

von am 17. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • James Islington
    Licanius-Trilogie
    Band 1: The shadow of what was lost
    Ü: Ruggero Leò
    Berlin, Adrian Wimmelbuch Verlag, 2026, 784 S.
    ISBN 9783985853847/ 20,00 Euro
    Paperback

Dass ambitionierte Fantasy-Trilogien bei großen Verlagen mitten im Verlauf abgebrochen werden, ist für alle Leser enttäuschend. Für mich ist es eine Katastrophe mittleren Ausmaßes. Nicht nur, dass ich es persönlich hasse, ich sehe auch eine zunehmende (Kauf)Unlust durch Frust, in einem eh schon zerrütteten Markt. Der Droemer Knaur Verlag veröffentlichte ab 2017 die ersten beiden Bände der Licanius-Saga (Das Schattenbild und Das Schild des Schweigens) auf Deutsch, stellte die Übersetzung jedoch vor dem finalen dritten Band ein. Wie so oft (und auch immer wieder lobend von uns erwähnt) schließt ein relativ kleiner und unbekannter Verlag jetzt diese Lücke und bringt die wirklich lesenswerte High-Fantasy-Trilogie von James Islington (endlich vollständig) nach Deutschland.

Den Hintergrund für das erneute Interesse an Islingtons Debütwerk bildet der Erfolg seines Romans "The Will of the Many" (Die Hierarchie-Saga / ebenfalls bei Adrian Wimmelbuch). "The Will of the Many" hat mich unglaublich gepackt. Trotzdem sie streng aus der Ich-Perspektive des Protagonisten Vis erzählt wird, was für mich immer einen pulpigen Anstrich hat, baut er vor einem römisch inspiriertem Hintergrund eine komplexe, schwer einordenbare Geschichte auf. Irgendwie als Dystopie mit Akademie-Setting.

Im Gegensatz dazu bedient sich die Licanius-Saga an klassischen High-Fantasy-Motiven. Was mich absolut nicht gestört hat. Auch ich habe die beiden ersten Bände bereits bei Knaur gefeiert… und bin jetzt sehr froh über die neuen Ambitionen des Adrian Verlages. Hoffentlich geschieht da noch einiges.

Die Licanius-Saga erzählt ihre Geschichte aus mehreren Perspektiven. Ähnlich dem gängigen Usus von Sanderson oder McClellan besteht in Islingtons Trilogie ein komplexes Magiesystem. In der Welt Andarra wurde, zwei Jahrzehnten vor dem Start der Handlung, die Herrschaft der Auguren – mächtiger Magier mit der Fähigkeit, die Zukunft zu sehen – in einer blutigen Rebellion gewaltsam beendet. Seitdem leben die sogenannten Begabten, die den Auguren einst dienten, unter strenger Überwachung. Sie sind an die „Vier Prinzipien“ gebunden, die den Einsatz ihrer Magie, der sogenannten Essenz, drastisch einschränken und kontrollieren.

Die Geschichte setzt an einer Akademie für Begabte ein. Der junge Protagonist Davian hat Schwierigkeiten, die reguläre Essenz-Magie zu beherrschen.Was jetzt wie eine beliebige Akademie / Coming of Age / Entwicklungsroman Geschichte ablaufen könnte, geht aber weit in philosophische Fragen von Kausalität und Freiem Willen hinein. Ich will damit nicht sagen, dass Islingtons Erstling ein philosophisches Werk wäre, sondern dass es unglaublich spannend ist, wie er sein Weltenkonstrukt als Laborumgebung für tatsächlich interessante Zusammenhänge aufgestellt hat. Neben der vordergründigen Handlung sind die Beweggründe der Protagonisten, deren Suche nach Wahrheiten und deren ständiges Hinterfragen scheinbarer Tatsachen überzeugend und wirklich spannend eingeflochten.

Die Trilogie besteht aus den drei Bänden The Shadow of What Was Lost, An Echo of Things to Come und The Light of All That Falls.

Das allerbeste ist, dass Islingtons Plott sich durch vorausschauend platzierte Details auszeichnet, die immer wieder logisch zusammengeführt werden. Ich bin also allerbester Hoffnung, dass wir im Dezember dieses Jahres ein perfekt passendes Finale der Trilogie in deutscher Sprache vorliegen haben werden.

  • James Islington
    Licanius-Trilogie
    Band 1: The shadow of what was lost
    Ü: Ruggero Leò
    Berlin, Adrian Wimmelbuch Verlag, 2026, 784 S.
    ISBN 9783985853847/ 20,00 Euro
    Paperback

Dass ambitionierte Fantasy-Trilogien bei großen Verlagen mitten im Verlauf abgebrochen werden, ist für alle Leser enttäuschend. Für mich ist es eine Katastrophe mittleren Ausmaßes. Nicht nur, dass ich es persönlich hasse, ich sehe auch eine zunehmende (Kauf)Unlust durch Frust, in einem eh schon zerrütteten Markt. den ganzen Beitrag lesen…

Bernies Geschichten 8 – Oldies but Goodies

von am 14. August 2026 2 Kommentare

Ich hab mir mal wieder die Mühe gemacht und ein bisschen durch unsere Seite geschaut, also unsere Homepage comicdealer.de.
Über 7000 Beiträge sind da schon drauf. Gut, das sind natürlich viele Novi-Posts dabei. Also was neu gekommen ist, denn das setzen wir immer links für euch auf die Seite…also, was wirklich im Laden angekommen ist.
Aber alles andere sind Buchtipps, Comictipps, Spieletipps oder vielleicht kleine Berichte zu Signieraktionen oder Veranstaltungen oder ähnliches, aber das sind eher wenige. Also nach wie vor findet ihr hier eine Fülle von gigantischen Empfehlungen.
Ich bin mal ganz zurückgegangen an die Anfänge 2007, liebe Lesenden. Die ersten Beiträge sind sogar letztlich noch älter, da der Gerd hier Besprechungen von Hermke eingepflegt hat. Hermke hatte diese schon in den Jahren davor nach und nach gemacht und immer als Ausdrucke in einer Mappe herumgetragen und sie als Beratungsunterstützung verwendet.
Jetzt hab ich mir gedacht, da könnte man doch rein spitzen und schauen, was es da noch tolles gibt. Also mit „was es NOCH“ gibt meine ich natürlich auch, was von den Lesetipps ist denn da wirklich noch erhältlich und lieferbar, also könnt ihr auch kaufen und dann somit auch lesen. Da hab ich mal einiges für Euch zusammengestellt. Vieles, vieles gibt es leider, leider nicht mehr, aber ich hab hier einige Schmankerl ausgegraben, die man sich immer noch mal wieder reinziehen könnte. Aber hört selbst…

Die erwähnten Titel: den ganzen Beitrag lesen…

Ich hab mir mal wieder die Mühe gemacht und ein bisschen durch unsere Seite geschaut, also unsere Homepage comicdealer.de.
Über 7000 Beiträge sind da schon drauf. Gut, das sind natürlich viele Novi-Posts dabei. Also was neu gekommen ist, denn das setzen wir immer links für euch auf die Seite…also, was wirklich im Laden angekommen ist.
Aber alles andere sind Buchtipps, Comictipps, Spieletipps oder vielleicht kleine Berichte zu Signieraktionen oder Veranstaltungen oder ähnliches, aber das sind eher wenige. Also nach wie vor findet ihr hier eine Fülle von gigantischen Empfehlungen. den ganzen Beitrag lesen…

Kobolde und Kuchenmesser

von am 10. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • Travis Baldree
    Die Viv-Chroniken 3
    Kobolde und Kuchenmesser
    Ü: Wolfgang Thon
    (Brigands & Breadknives)
    München, dtv Verlagsgesellschaft, 2026, 464 S.
    ISBN 9783423264617/ 17,00 Euro
    Klappenbroschur

Gerade ist der dritte Teil von Travis Baldrees Viv-Chroniken erschienen. Da wollte ich gleich ein paar Zeilen dazu schreiben. Weil wir Band 1 Magie und Milchschaum alle total geliebt haben und ziemlich gut verkauft. Vorher wollte ich die Rezi dazu auf unserer Seite finden, um sie zu verlinken. Tja, da war die Vorstellung wohl anders als die Realität. Ich hätte schwören können, dass ich eine Begeisterte Rezi finden würde. Und zwar von Mister Endres. Falsch. Es gibt lediglich Treffer zu Podcast Folgen. Wir haben also akustisch darauf hingewiesen, aber nie etwas geschrieben.

Also ganz von vorne. Die Reise war nämlich bisher eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle.

Band 1, Magie und Milchschaum, war für mich damals eine absolute Sensation. Diese wunderbar liebenswerte Cosy Fantasy war wie ein Urlaub für die Seele. Ich wollte beim Lesen augenblicklich in diese gedachte Welt ziehen, den Duft von frisch gebrühtem Kaffee und warmen Zimtschnecken einatmen und einfach nie wieder weg. Es war die perfekte, meditative Komfortzone.

Umso mehr habe ich dann mit Band 2, Bücher und Barbaren, gehadert. Als Prequel konzipiert, fehlte ihm einfach die magische Aufbruchstimmung des Erstlings. Die Handlung wirkte seltsam unrund, stellenweise sogar inkonsistent, und die gemütliche Wärme war einem eher müden Trott gewichen. Ich hatte echte Sorge, dass die Luft schon raus ist.

Mit Kobolde und Kuchenmesser (Band 3) liegt nun die Wahrheit auf dem Tisch – und sie verlangt uns Lesern einiges ab. Wer gehofft hat, dass wir endlich wieder im gemütlichen Café in Thune sitzen und Viv beim Milchschaum-Schlagen zusehen, muss tapfer sein: Baldree lässt uns erst hoffen, dass es jetzt noch gemütlicher wird. Die Rättin Fern will ihre Bücher künftig neben dem Café ihrer alten Freundin Viv verkaufen. Mit einem köstlichen Kaffee in der Hand schmökert es sich doch am besten! Doch (fast wie in Lankhmar) mischt Teufel Alkohol die Karten neu. Baldree schickt uns stattdessen auf einen waschechten Roadtrip. Rund um die Buchhändlerin Fern, die Kopfgeldjägerin Astryx und die diebische Koboldin Zyll.

Diese Neuausrichtung wird die Leserschaft unweigerlich spalten. Wer die pure, konfliktfreie "Kuscheldecken-Ruhe" und die mütterliche Präsenz von Viv sucht, wird hier wohl endgültig abspringen – denn es wird durch die Flucht und die Scharmützel deutlich unruhiger und aktiver.

Wer sich aber auf diese neue Dynamik einlässt, wird reich belohnt: Ich liebe Fern und ich muss ehrlich sagen, dass diese deutlich abenteuerliche Erzählart für das Buch ein echter Gewinn ist. Die Grenzen der Stadt öffnen sich und wir bekommen einen spannenden Weitwinkel-Blick auf die Welt außerhalb des Cafés.

Für mich ist Band 3 vielleicht nicht die erhoffte Rückkehr in den Wellness-Urlaub aus Band 1, aber eine extrem charmante Versöhnung nach einem schwächeren zweiten Teil. Baldree kreist nicht um Althergebrachtes, sondern lässt seine Welt wachsen – man muss nur bereit sein, die Komfortzone des Cafés für ein Abenteuer zu verlassen. Ein wirklich mitreißendes und unterhaltendes Abenteuer.

  • Travis Baldree
    Die Viv-Chroniken 3
    Kobolde und Kuchenmesser
    Ü: Wolfgang Thon
    (Brigands & Breadknives)
    München, dtv Verlagsgesellschaft, 2026, 464 S.
    ISBN 9783423264617/ 17,00 Euro
    Klappenbroschur

Gerade ist der dritte Teil von Travis Baldrees Viv-Chroniken erschienen. Da wollte ich gleich ein paar Zeilen dazu schreiben. Weil wir Band 1 Magie und Milchschaum alle total geliebt haben und ziemlich gut verkauft. Vorher wollte ich die Rezi dazu auf unserer Seite finden, den ganzen Beitrag lesen…

Exodus

von am 3. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • Peter F. Hamilton
    Exodus
    Archimedes Engine 1 In die Ferne
    Ü: Manuela Würz
    (Exodus – Become the Traveler Teil 1)
    Dettenhausen, Pahlberg Verlag, 2026, 530 S.
    ISBN 9783988453006 / 17,90 Euro
    Klappenbroschur

In Windeseile habe ich meinen Lesestapel ignorierend Hamiltons Exodus gelesen (auf Deutsch natürlich wieder einmal geteilt in "In die Ferne" und "In die Heimat" / wartet lieber, ihr hängt echt in der Luft). Und anschließend habe ich ein wenig im Netz recherchiert, um mir ein paar Infos zu dem anstehenden Videospiel zusammenzusuchen. Und musste erst mal ungläubig den Kopf schütteln. Nicht wegen dem Spiel, sondern wegen seiner früheren Werke. Die Debatte, die da draußen in einigen Foren über Hamiltons angebliche "Sünden" der Vergangenheit tobt, lässt mich ziemlich sprachlos zurück.

Als langjähriger SF-Fan erinnere ich mich gern an seine Klassiker. Ja, da gab es Sex. Aber für uns war das damals kein billiger Schund, sondern verdammt konsequentes Worldbuilding! Hamilton dachte seine Zukunftsentwürfe einfach physikalisch und gesellschaftlich zu Ende.

– Wie funktioniert Liebe in der Schwerelosigkeit? Und noch weiter… Wenn Hamilton beschreibt, wie die "Edenisten" (die im Gegensatz zu den "Adamisten" telepathische, gentechnisch modifizierte Fraktion) Intimität als Werkzeug zur mentalen Synchronisation nutzen, oder wie die Schwerelosigkeit Stellungen verändert, dann ist das Worldbuilding. Es ist das konsequente Durchdenken von "Was macht die Technologie mit unserer Biologie?".

– Wie verändert genetische Unsterblichkeit unsere Moral? In der Commonwealth-Saga sind Menschen im Grunde unsterblich. Sie leben mehrere Jahrhunderte, wechseln ihre Körper wie Kleidung und behalten die Libido von 20-Jährigen. Dass sich dadurch die traditionelle bürgerliche Moral komplett auflöst und Intimität extrem beiläufig, fast schon sportlich konsumiert wird, ist ein absolut logisches soziologisches Gedankenspiel. Er nutzt das, um die Dekadenz und die Entfremdung dieser Post-Aging-Gesellschaften darzustellen.

Dass sich die heutige Online-Bubbles so lautstark darüber echauffiert, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Ausgerechnet in einer Zeit, in der der Buchmarkt von hochgradig expliziter, oft peinlich flacher spicy Romantasy und Space Romance überschwemmt wird, wirkt die Kritik an Hamiltons technologischen Spielereien wie purer, selektiver Zeitgeist-Aktivismus.

In Exodus hat er diese intimen Details nun komplett gestrichen. Ein bisschen schade eigentlich – auch wenn dieser "Filter" wohl der massentauglichen Kooperation mit dem Entwicklerstudio Archetype Entertainment für das kommende AAA-Videospiel (Tripple-A steht für ein gewaltiges Budget) geschuldet ist. 

So, jetzt bin ich wieder einmal abgeschweift. Denn dem Buch selbst tut all das keinen Abbruch. Man hat auf keinen Fall das Gefühl eine runtergeschriebene Auftragsarbeit als Vorbereitung (Lore) für ein kommerziel im Vordergrund stehendes Spiel zu lesen. Das Worldbuilding rund um den Centauri-Cluster und die gottgleichen Celestials ist wieder einmal gigantisch, die Physik der Zeitdilatation gewohnt packend (obwohl das grundsätzliche Konzept in der SF alles andere als neu ist). Die engere Taktung durch das "Gaming-Korsett" tut seinem oft ausschweifenden Stil sogar richtig gut. Wer epische Space Operas liebt, wird diesen Neustart verschlingen. Obwohl ich mich ein wenig geärgert habe, dass das Buch "mittendrin" aufhört, habe ich es mit einem nostalgischen Lächeln zugeklappt… und freue mich (mindestens!) auf die Fortsetzung. Zum Glück muss ich nicht allzu lange warten. Teil zwei erscheint bereits am 21.08.2026 und ber geteilte zweite Band mit Helium Sea 1 und 2 im Oktober und November.

  • Peter F. Hamilton
    Exodus
    Archimedes Engine 1 In die Ferne
    Ü: Manuela Würz
    (Exodus – Become the Traveler Teil 1)
    Dettenhausen, Pahlberg Verlag, 2026, 530 S.
    ISBN 9783988453006 / 17,90 Euro
    Klappenbroschur

In Windeseile habe ich meinen Lesestapel ignorierend Hamiltons Exodus gelesen (auf Deutsch natürlich wieder einmal geteilt in "In die Ferne" und "In die Heimat" / wartet lieber, ihr hängt echt in der Luft). den ganzen Beitrag lesen…

Ein Blick hinter die Kulissen 58: KaZus Spielbar

von am 31. Juli 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Die Folge ist Rückschau und Ausblick. Wegen der Spielbar über die Spielbar. Was war und was kommt und was die Spielbar überhaupt ist. Natürlich zusammen mit der Namensgebenden Katha alias KaZu…

Die Folge ist Rückschau und Ausblick. Wegen der Spielbar über die Spielbar. Was war und was kommt und was die Spielbar überhaupt ist. Natürlich zusammen mit der Namensgebenden Katha alias KaZu…

Project Skyline

von am 29. Juli 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • Project Skyline
    Spielmechanik: Florian Maas
    Illustration: Lars Besten
    Deckbuilder / Eurogame für 2-4 Spieler ab 12 Jahren Dauer 45+ Minuten
    Piatnik, 2026
    EAN 9001890811395 / 38 Euro

Stimmiges Design, dass auch die Zeit ganz gut einfängt, klare, verständliche Piktogramme und eine gut strukturierte und übersichtliche Regel. Soweit schon mal, so gut. Auf den ersten Blick, nach dem Regelstudium, hatten wir eigentlich alles verstanden, aber noch ein paar offene Fragen. Zum Ablauf, zum Ballancing und ob man nebeneinander her spielt, oder sich vielleicht ständig "auf die Füße tritt".

Das schöne: Es ist alles so übersichtlich, dass man sehr schnell loszocken kann. Die Startkarten erklären sich von selbst und auch die Auslagen der Standard und Ausbaukarten wirken spannend, aber ausgewogen. Die beiden Spielpläne "New York" und "Tokyo" mit jeweils spezifischen Unterschieden, aber grundsätzlich ähnlich. Also los gehts!

Mittlerweile haben wir das Spiel mehrfach gespielt. Alles greift gut ineinander. Es gibt keine eindeutige Taktik, die zum Sieg führt. Oft muss man sich situativ entscheiden. Das Spiel WILL öfter gespielt werden. Und zwar nicht, weil es so komplex wäre und man sich erst eingrooven muss, sondern weil es sich kurzweilig und abwechslungsreich spielt. Sehr ausgewogen, mit relativ geringem Glücksfaktor für einen Deckbuilder. Eine Fitzelchen von die Gehässigkeit, wenn man fremde Wege stört und damit Wertungen zunichte macht, aber doch genug Fokus auf der eigenen Punktemaschinerie um kein Schlachtfeld zu erzeugen.

Was mir besonders gut gefällt, ist die kurze Spieldauer von wirklich selten mehr als 60 Minuten und der damit einhergehende "Revange!" Effekt. Ich find’s toll und bin sicher, dass wir dieses Spiel öfter aus dem Regal lassen. UND ich halte es auch für familienkompatibel. Unterer Rand Kennerspiel von Seiten der Regelkomplexität, aber oberer Rand in puncto Spieldynamik. Tolle Sache.

  • Project Skyline
    Spielmechanik: Florian Maas
    Illustration: Lars Besten
    Deckbuilder / Eurogame für 2-4 Spieler ab 12 Jahren Dauer 45+ Minuten
    Piatnik, 2026
    EAN 9001890811395 / 38 Euro

Stimmiges Design, dass auch die Zeit ganz gut einfängt, klare, verständliche Piktogramme und eine gut strukturierte und übersichtliche Regel. Soweit schon mal, so gut. Auf den ersten Blick, nach dem Regelstudium, hatten wir eigentlich alles verstanden, aber noch ein paar offene Fragen. den ganzen Beitrag lesen…

momo – Das Wortduell

von am 22. Juli 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Kurz vor knapp wollen wir es nicht versäumen, euch noch einmal auf den anstehenden Spielbar Bazar an diesem Freitag hinzuweisen. Ich nutze die Chance und Verknüpfe eine Kurzrezi mit dieser Erinnerung: Die gewohnte "Spielbar", als Spiele-ausprobier-Abend ist diesmal zusätzlich erweitert. Ihr könnt zu absoluten Schnäppchenpreisen jede Menge Spiele aus diesem Fundus abstauben. KaZu hat in diesem Zusammenhang bereits einen ausführlichen Artikel geschrieben. Wie immer: Eintrudeln ab 18:00 Uhr… nur dass ihr diesmal erst schoppen und von den vielen Schnäppchen profitieren könnt.

  • momo Das Wortduell
    Spielmechanik: Antoine Antoine Guénel und Rémy Wannebroucq
    Kartenspiel für 2-8 Spieler ab 8 Jahren Dauer 15 Minuten
    ATM, 2026
    EAN 3770037991387 / 16 Euro

Kennt ihr Quickstop? Ein unheimlich hektisches, aber kurzweiliges Spiel, das vor gar nicht allzu langer Zeit auch in der "Aktion hoher Spielwert" Auswahl war. Ich habe da fast keinen "Stich" gemacht. Zu langsam.

Ähnlich hektisch kommt momo daher. ABER es gibt auch eine kooperative Variante, die genau diese Hektik nimmt UND ich komme mit den deutlich komplexeren Wortspielereien besser zurecht, auch kompetitiv. Macht Spaß, ist auch Familiengeeignet (edukativ) und ich sehe hier einen möglichen Party-Klassiker.

In „Momo – Das Wortduell“ dreht sich alles um sprachliche Finessen, Sprachgefühl und Kombinationsgabe. Die Spieler treten gegeneinander oder miteinander an, um aus vorgegebenen Buchstaben oder Kategorien passende Begriffe zu schmieden.

Kompetitiv würde ich es als "Wortschatz trifft auf Tempo" einordnen. Das Ziel ist es, (unter Zeitdruck) passende Wörter zu finden. Alle Spieler decken gleichzeitig Karten auf, die verschiedene Vorgaben machen (zum Beispiel, welche Buchsaben enthalten sein müssen, oder welche tabu sind). Wer am schnellsten die jeweils passenden Begriffe findet, ist auf der sicheren Seite. Wer zögert oder ein falsches Wort sagt, sammelt die Karten als "Strafkarten" ein. Wenn wir jetzt aber kooperativ vorgehen, ist das Ziel, möglichst lange Bedingungsketten aufzubauen und gemeinsam zu erfüllen. Und das hat mir tatsächlich noch mehr Spaß gemacht.

Für wen ist das Spiel geeignet? Ich sehe die Sache mit der Sprachakrobatik tatsächlich recht edukativ und das Spiel daher Ideal für Familien und Sprachbegeisterte. Oder eben als kompetitives Partygame für alle, die kurze, intensive Reaktionsspiele für Zwischendurch suchen. Dank der einfachen Mechaniken ist der Einstieg in Sekunden gelernt – doch die Dynamik sorgt für hohen Wiederspielwert und emotionale Wendungen bis zur letzten Sekunde.

Alles in allem ein cleveres, zugängliches Spielchen, das zeigt, wie viel Nervenkitzel in Sprache steckt!

Kurz vor knapp wollen wir es nicht versäumen, euch noch einmal auf den anstehenden Spielbar Bazar an diesem Freitag hinzuweisen. Ich nutze die Chance und Verknüpfe eine Kurzrezi mit dieser Erinnerung: Die gewohnte "Spielbar", als Spiele-ausprobier-Abend ist diesmal zusätzlich erweitert. Ihr könnt zu absoluten Schnäppchenpreisen jede Menge Spiele aus diesem Fundus abstauben. KaZu hat in diesem Zusammenhang bereits einen ausführlichen Artikel geschrieben. Wie immer: Eintrudeln ab 18:00 Uhr… nur dass ihr diesmal erst schoppen und von den vielen Schnäppchen profitieren könnt. den ganzen Beitrag lesen…

Gerds garstiges Geblubber 79: Kasse dich noch fürzer

von am 17. Juli 2026 2 Kommentare

Ja, ich meine es (immer noch) ernst. Ich verwerte sogar das alte Bild und das alte Filmchen für Insta und Facebook. Ich spare, wo es nur geht.

Trotzdem hatte ich wieder viel Spaß. Außerdem war es eh nötig, mich bei euch zu bedanken – und entschuldigen. Für letzte Woche…

Ja, ich meine es (immer noch) ernst. Ich verwerte sogar das alte Bild und das alte Filmchen für Insta und Facebook. Ich spare, wo es nur geht.

Trotzdem hatte ich wieder viel Spaß. Außerdem war es eh nötig, mich bei euch zu bedanken – und entschuldigen. Für letzte Woche…

Gerds garstiges Geblubber 78: Der schlafende Gott

von am 10. Juli 2026 4 Kommentare

……und noch ein Mini-Hörbuch. Manchmal muss es einfach raus aus meinem Kopf. Ideen oder einfach Assoziationen. Und deswegen diesmal mit jeder Menge Ideengebern, die mich inspiriert haben. Eine Verbeugung vor großen Werken und doch etwas eigenes. Wie immer eingesprochen von Katha und mir. Übrigens schon die 15. Story, die wir zusammen für euch entworfen und eingesprochen haben…

Euch allen viel Spaß mit unserem neuen Mini-Hörbuch! 

……und noch ein Mini-Hörbuch. Manchmal muss es einfach raus aus meinem Kopf. Ideen oder einfach Assoziationen. Und deswegen diesmal mit jeder Menge Ideengebern, die mich inspiriert haben. Eine Verbeugung vor großen Werken und doch etwas eigenes. Wie immer eingesprochen von Katha und mir. Übrigens schon die 15. Story, die wir zusammen für euch entworfen und eingesprochen haben…

Euch allen viel Spaß mit unserem neuen Mini-Hörbuch! 

Gerds garstiges Geblubber 77: Bedrohung

von am 3. Juli 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

…Vielleicht waren zwei Beiträge zu viel? Also zwei Beiträge, in denen ich mich mit KI beschäftigt habe. Vielleicht aber auch zu wenig. Nach dem "traurigen Roboter am Ende der Zeiten" und meinem Geständnis, dass ich mich bei den Vorbereitungen fürs Spielleiten von der KI unterstützen lasse, ist es Zeit für ein paar Erläuterungen…

…Vielleicht waren zwei Beiträge zu viel? Also zwei Beiträge, in denen ich mich mit KI beschäftigt habe. Vielleicht aber auch zu wenig. Nach dem "traurigen Roboter am Ende der Zeiten" und meinem Geständnis, dass ich mich bei den Vorbereitungen fürs Spielleiten von der KI unterstützen lasse, ist es Zeit für ein paar Erläuterungen…

dnup oder Down-Up

von am 1. Juli 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • dnup
    Spielmechanik: Kei Kajino Design: Gilles Romain-Fonteny

    Kartenspiel für 2-5 Spieler ab 8 Jahren Dauer 15 Minuten
    Space Cowboys, 2026
    EAN 3558387003383 / 15 Euro

Kartenspiele, bei denen man möglichst schnell möglichst viele Karten abwerfen muss, um am Ende der erste mit einer leeren Hand zu sein gibt es jede Menge. Einige davon sind kurzweilig und ein paar davon sogar wirklich spannend. Auch ein bisschen ähnlich wie die unterschiedlichen Skyo Varianten. Aber eben von der Hand.

Ja, dnup ist ebenfalls ein Spiel aus dieser Range. Trotzdem war ich echt überrascht, wie frisch und neu der Zusatzmechanismus diese Variante wirken lässt. Aber von vorne. Jeder Spieler dar während seines Zuges Sets von Karten mit gleicher Wertigkeit ablegen. Wenn ein solches Set eine ganze Runde besteht, kommt es auf den Ablagestapel und ist raus. Das bedeutet, dass niemand anderes die gleiche Anzahl von Karten mit höherem Wert abgelegt hat – oder erzeugt hat. Man darf nämlich auch einzelne Karten an anderer Leute Sets anlegen. Wenn als das eigene Deck übertrumpft wird, wird es nix mit Abwerfen. Dann muss man es wieder auf die Hand zurücknehmen. Und dabei drehen. Und das ist jetzt der Gag am Spiel. Die Karten haben nämlich unterschiedliche Wertigkeiten oben und unten. Deswegen dnup, also Down Up. Vier gedrehte dreier können zum Beispiel eine neun, eine sieben und zwei einser werden. Was am Ende des Tages auch dazu führen kann, dass die neue Kartenhand wertiger und damit vielleicht sogar passender sein kann. Karten drehen kann also sinnvoll sein. Und ja, deswegen kann man in seinem Zug zum Beispiel auch fremde Sets aufnehmen – und dabei drehen – oder, wenn mal gar nichts anderes Sinn macht, auch die eigene Hand drehen.

Hört sich jetzt ein wenig verwirrend an? Ist es aber nicht. Das Spiel erklärt sich sehr schnell und der witzige und innovative Aspekt, dass Karten oben und unten unterschiedliche Wertigkeiten haben, ist unglaublich interessant und macht das Spiel zu einem abwechslungsreichen und taktisch nicht ganz anspruchslosem Spielspaß. Perfekt für zwischendurch oder auch für viele Spiele in Folge.

  • dnup
    Spielmechanik: Kei Kajino Design: Gilles Romain-Fonteny

    Kartenspiel für 2-5 Spieler ab 8 Jahren Dauer 15 Minuten
    Space Cowboys, 2026
    EAN 3558387003383 / 15 Euro

Kartenspiele, bei denen man möglichst schnell möglichst viele Karten abwerfen muss, um am Ende der erste mit einer leeren Hand zu sein gibt es jede Menge. Einige davon sind kurzweilig und ein paar davon sogar wirklich spannend. Auch ein bisschen ähnlich wie die unterschiedlichen Skyo Varianten. den ganzen Beitrag lesen…

Gerds garstiges Geblubber 76: Fantasy Rollenspiel in 1001er Welt – aber die Pointe verkackt?

von am 26. Juni 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

…heute erzählich ich mal wieder ein paar Takte zum Rollenspiel. Aufhänger ist, dass es mir als wirklich altem Hasen nicht so recht geglückt ist, die Pointe eines Abenteuers auf den Punkt zu bringen. Deswegen ein paar Tipps, wie ich so etwas angehe und was man tun kann, wenn genau dieser Fall eintritt…

…heute erzählich ich mal wieder ein paar Takte zum Rollenspiel. Aufhänger ist, dass es mir als wirklich altem Hasen nicht so recht geglückt ist, die Pointe eines Abenteuers auf den Punkt zu bringen. Deswegen ein paar Tipps, wie ich so etwas angehe und was man tun kann, wenn genau dieser Fall eintritt…

Gerds garstiges Geblubber 75: Für eine Handvoll Credits

von am 19. Juni 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

…ja, irgendwie haben wir gerade eine kreative Phase. Heute schon wieder ein Mini-Hörbuch von Katha und mir eingesprochen. Nach einer Idee und einer Story von meiner Wenigkeit. Draufgebracht hat mich ursprünglich ein Kundengespräch mit einer netten Studentin der Politikwissenschaften. Irgendwie ging es da um andere Sachen, aber mein Hirn hat den Spagat zu dieser Story gemacht…

Euch allen viel Spaß mit unserem neuen Mini-Hörbuch! 

…ja, irgendwie haben wir gerade eine kreative Phase. Heute schon wieder ein Mini-Hörbuch von Katha und mir eingesprochen. Nach einer Idee und einer Story von meiner Wenigkeit. Draufgebracht hat mich ursprünglich ein Kundengespräch mit einer netten Studentin der Politikwissenschaften. Irgendwie ging es da um andere Sachen, aber mein Hirn hat den Spagat zu dieser Story gemacht…

Euch allen viel Spaß mit unserem neuen Mini-Hörbuch! 

Gerds garstiges Geblubber 74: Comicsalon Erlangen

von am 12. Juni 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

…der angekündigte Nachtrag zum Comicsalon Erlangen. Subjektiv und ein bisschen theoretisch. Für mich war der Salon auch in diesem Jahr eine wahre Freude. Ein Fest der 9. Kunst und eine persönliche Bestätigung meiner Liebe zu Comics.

Ein paar Bilder gibt es schin in der Galerie…

…der angekündigte Nachtrag zum Comicsalon Erlangen. Subjektiv und ein bisschen theoretisch. Für mich war der Salon auch in diesem Jahr eine wahre Freude. Ein Fest der 9. Kunst und eine persönliche Bestätigung meiner Liebe zu Comics.

Ein paar Bilder gibt es schin in der Galerie…

Gerds garstiges Geblubber 73: Kasse dich (nicht ganz so) furz!

von am 5. Juni 2026 2 Kommentare

…der dritte Beitrag, den ich in die Kategorie Kurzbeiträge schieben (wollte). Herausgekommen ist eine Mischung aus eben jenen Füllselbeiträgen und einer (Fast)Glosse mit aktuellem Bezug. Also doch nicht wirklich kurz…

…der dritte Beitrag, den ich in die Kategorie Kurzbeiträge schieben (wollte). Herausgekommen ist eine Mischung aus eben jenen Füllselbeiträgen und einer (Fast)Glosse mit aktuellem Bezug. Also doch nicht wirklich kurz…

Geduld [Geduld]

von am 29. Mai 2026 2 Kommentare

Vom Låden und vom Leben Nummer 38 – Geduld

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #38: Geduld)

(als Ergänzung zu Hammersbald)

den ganzen Beitrag lesen…

Vom Låden und vom Leben Nummer 38 – Geduld

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #38: Geduld)

(als Ergänzung zu Hammersbald) den ganzen Beitrag lesen…

Gerds garstiges Geblubber 72: Sad Robot

von am 22. Mai 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

…mir ist wieder mal eine Kurzgeschichte eingefallen. Ich hatte schon eine ganze Weile so etwas im Kopf, aber irgendwie hat mir noch der richtige Knackpunkt gefehlt. Zufällig bin ich bei Gesprächen mit Mister Endres auf das Framework von künstlichen Intelligenzen gestoßen. Und plötzlich hat mein trauriger Roboter am Ende der Welt Sinn gemacht. Wie immer herzlichen Dank an Katha, die den Text mal wieder mit mir eingesprochen hat.

Euch allen viel Spaß mit unserem neuen Mini-Hörbuch! 

…mir ist wieder mal eine Kurzgeschichte eingefallen. Ich hatte schon eine ganze Weile so etwas im Kopf, aber irgendwie hat mir noch der richtige Knackpunkt gefehlt. Zufällig bin ich bei Gesprächen mit Mister Endres auf das Framework von künstlichen Intelligenzen gestoßen. Und plötzlich hat mein trauriger Roboter am Ende der Welt Sinn gemacht. Wie immer herzlichen Dank an Katha, die den Text mal wieder mit mir eingesprochen hat.

Euch allen viel Spaß mit unserem neuen Mini-Hörbuch!  den ganzen Beitrag lesen…

Der Gratis (Kids) Comic Tag 2026

von am 11. Mai 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Ganz vorne dran möchte ich mich auch in diesem Jahr bei ALLEN bedanken, die da waren, die organisiert oder geholfen haben, bei den tollen Kunden, bei den Cosplayern und natürlich bei Neubi, unserem local Hero Comiczeichner. Es war toll, hat viel Spaß gemacht, denn ihr habt uns mit eurer Anwesenheit für den Aufwand und die Arbeit mehr als entschädigt. Es war wieder einmal ein Fest der Comics und ein Fest für Comicfans. Eben auch die Jungen. Den Nachwuchs. (Auch) die Kids haben sich bei uns pudelwohl gefühlt und sind voll auf ihre Kosten gekommen. Nicht nur die Gratis Comics (also die wirklich beliebten) sondern auch unser Kiloverkauf und unsere Second Hand LTB Ecke sind massiv geplündert worden. Überall zufriedene und glückliche Gesichter. Eben ein Fest der Comics. Tja und Neubi war mit dem Signieren seines brandneuen sein "InternSpaceShip – Praktikum im All" ging weg wie warme Semmeln und er hatte alle Hände voll zu tun. Ja, nicht einmal Spielraum um ein paar Vorbesteller abzuarbeiten. Die werden alle erst nachgereicht.

Langer Rede kurzer Sinn, bei uns war auch dieses Jahr wieder die Hölle los und es hat einen fatzen Spaß gemacht. (schaut in die Gallerie)

Auch wenn ich mit der Auswahl der Gratis Comics zum ersten mal ziemlich unzufrieden war und sich das auch eindeutig bei unserem Publikum gespiegelt hat. Alles war, wie zu erwarten. Der Mainstream, also Idefix, LTB, Spider-Man, Batman und Star Wars waren ratzeputz weg. Die wunderschönen Splitter Titel, zuerst die Schlümpfe aber auch Dinodyssee waren als nächstes weggeputzt. Und an dem Rest haben wir wahrscheinlich noch 2037 genug. Ganz schwierig, vor allem, weil man ja keine Einzelmengen mehr bestellen kann, sondern nur noch gleiche Verteilungen. Wie die letzten Jahre wird es wieder eine Umfrage geben, und wie jedes Jahr wird keiner darauf hören. Also wirklich DANKE auch an euch Verlage und Organisatoren. Es bleibt ein tolles Event. Aber das Zentrum der Comic-Kultur sind nicht die Buch-Kaufhaus-Ketten und auch nicht die Büchereien. Das sind wir, die Comic-Läden. Die Nerdläden, die den ganzen Scheiß seit was weiß ich wie lange vertreten, repäsentieren, verkaufen und eben auch dahinter stehen. Es ist lobenswert, an den Nachwuchs zu denken. Aber es ist unsinnig, am Markt vorbei zu produzieren und zu promoten.

Ganz vorne dran möchte ich mich auch in diesem Jahr bei ALLEN bedanken, die da waren, die organisiert oder geholfen haben, bei den tollen Kunden, bei den Cosplayern und natürlich bei Neubi, unserem local Hero Comiczeichner. Es war toll, hat viel Spaß gemacht, denn ihr habt uns mit eurer Anwesenheit für den Aufwand und die Arbeit mehr als entschädigt. Es war wieder einmal ein Fest der Comics und ein Fest für Comicfans. Eben auch die Jungen. Den Nachwuchs. (Auch) die Kids haben sich bei uns pudelwohl gefühlt und sind voll auf ihre Kosten gekommen. den ganzen Beitrag lesen…

KaZus Spielbar

von am 4. Mai 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Ja, heute kommt gleich noch ein zweiter Beitrag über anstehende Veranstaltungen. Der eigentliche Aufhänger war, wie ich ja bereits letzte Woche geschrieben habe, die vergangene Spielbar. Also ist es nur folgerichtig auch einen Beitrag zu unseren Spieleabenden zu machen. Der nächste Termin ist schon sehr bald. Am Vorabend des Gratis Comic Tages. Am Freitag dem 8.Mai. Wie immer öffnen sich die Türen gegenüber in den Räumen der AMV ab 18:30 Uhr. Bis 23:00 könnt ihr dann nach Herzenslust Spiele testen und ausprobieren, die wir euch erklären. Dann müsst ihr nicht die Katze im Sack kaufen und vielleicht findet ihr auch Spiele, die ihr noch gar nicht auf dem Schirm hattet.

Deutschland gilt nach wie vor als der wichtigste Brettspielmarkt der Welt ("German Games"). Während in anderen Ländern oft nur die großen Klassiker wie Monopoly oder Risiko bekannt sind, gibt es im deutschsprachigen Raum eine riesige Kultur für "Autorenspiele". Das führt dazu, dass jede Woche etwa 10 bis 15 neue Spiele (inkl. Erweiterungen) allein in deutscher Sprache auf den Markt kommen. Das ist mehr, als selbst der leidenschaftlichste Spieler in einem Jahr testen könnte. Natürlich schaffen auch wir das nicht. Aber trotzdem eine ansehnliche Menge an Spielen. Wir, also vor allem KaZu, lernen ständig neue Spiele um sie euch dann präsentieren zu können. Auf diese Art könnt ihr jede Menge Neuheiten und Klassiker auf KaZus Spielbar ausprobieren und bequem loslegen, weil wir sie euch ja erklären. Wir haben immer eine große Auswahl im Gepäck. Und wenn ihr den ein oder anderen Spezialwunsch habt, meldet euch einfach. Meistens können wir die Wünsche erfüllen.

Wir weichen in die AMV aus, weil diese Veranstaltungen eigentlich immer ziemlich gut besucht sind und wir dort einen großen Saal und entsprechende Spieltische zur Verfügung haben. Deswegen könnt ihr jederzeit unangemeldet auftauchen und mal reinschnuppern. Aber wir sind dadurch auch bei der Terminplanung von der AMV abhängig. Die Spielbar findet (fast) regelmäßig einmal im Monat statt. Die genauen Termine findet ihr in unserem Veranstaltungskalender und in der rechten Sidebar hier auf comicdealer.de. (in der mobilen Ansicht taucht die Sidebar auf, wenn ihr auf den Rand der Seite tippt.)

Wenn ihr also an Brett-, Karten-, Würfel-, oder sonstigen Gesellschaftsspielen interessiert seid, kommt einfach vorbei. Vielleicht gleich an diesem Freitag oder zum nächsten Termin. Wir freuen uns auf euch und nehmen uns gerne auch Zeit, wenn ihr noch nicht so tief in gängige Spielemechanismen eingetaucht seid. Es gibt viel kennen zu lernen.

Ja, heute kommt gleich noch ein zweiter Beitrag über anstehende Veranstaltungen. Der eigentliche Aufhänger war, wie ich ja bereits letzte Woche geschrieben habe, die vergangene Spielbar. Also ist es nur folgerichtig auch einen Beitrag zu unseren Spieleabenden zu machen. Der nächste Termin ist schon sehr bald. Am Vorabend des Gratis Comic Tages. Am Freitag dem 8.Mai. Wie immer öffnen sich die Türen gegenüber in den Räumen der AMV ab 18:30 Uhr. Bis 23:00 könnt ihr dann nach Herzenslust Spiele testen und ausprobieren, den ganzen Beitrag lesen…

Der Gratis Comic Tag 2026

von am 27. April 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

Eine ganze Weile habe ich mich nicht mehr mit schriftlichen, redaktionellen Beiträgen zu Veranstaltungen gemeldet. Auf der vergangenen Spielbar wurde ich mehrfach angesprochen, dass der Kalender und die Podcasts kein vollständiger Ersatz wären. Und gerade jetzt gibt es ja einen wichtigen Anlass, diese Pause zu beenden. Also gibt es heute einen kleinen Teaser zum kommenden Gratis Comic Tag, am 9. Mai. Also wie immer am zweiten Samstag im Mai. Dass wir wiedereinmal auf bestes Wetter hoffen, weil natürlich wie immer gegrillt werden soll und ihr wieder Kilopreise für Second Hand Comics bekommt, dass eigentlich alles beim alten bleibt, muss ich wahrscheinlich nicht erst erwähnen. Wirklich interessant ist unser diesjähriger "Stargast" Neubi. Die regelmäßigen Hörer unseres Podcasts wissen es bereits. Der allseits beliebte Local Hero "Neubi" hat ein Comic gemacht und ist rechtzeitig zum Event fertig. Es gibt also eine echte Premiere mit Signierstunde(n). Neben Kilopreisen, Kaffee und Kuchen, Grillgut und so weiter habt ihr also auch die einzigartige Möglichkeit, Neubis Comic als erste zu erwerben und gleich vom Meister selbst veredeln zu lassen.

Aber was ist denn mit den Comics? Es ist doch ein Gratis Comic Tag? Selbstverständlich gibt es wieder jede Menge Gratishefte. Meistens Teaser zu Reihen oder Serien, die es bereits gibt oder als Vorschau auf Kommendes. Wieder steht der Tag vor allem im Zeichen des Nachwuchses. Kids und Teens ist zum dritten mal das Motto. Und natürlich haben sich auch diesmal wieder viele Verlage beteiligt und ein vielseitiges Programm zusammengestellt.
Die Auswahl ist perfekt für junge Leser und Junggebliebene.

Hier sind alle 22 Titel mit einer kurzen Einordnung und dem Hinweis auf bereits erhältliche Veröffentlichungen:

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Eine ganze Weile habe ich mich nicht mehr mit schriftlichen, redaktionellen Beiträgen zu Veranstaltungen gemeldet. Auf der vergangenen Spielbar wurde ich mehrfach angesprochen, dass der Kalender und die Podcasts kein vollständiger Ersatz wären. Und gerade jetzt gibt es ja einen wichtigen Anlass, diese Pause zu beenden. Also gibt es heute einen kleinen Teaser zum kommenden Gratis Comic Tag, am 9. Mai. Also wie immer am zweiten Samstag im Mai. Dass wir wiedereinmal auf bestes Wetter hoffen, weil natürlich wie immer gegrillt werden soll und ihr wieder Kilopreise für Second Hand Comics bekommt, den ganzen Beitrag lesen…

Heftromane jetzt wöchentlich bei eurem freundlichen Comicdealer…

von am 13. April 2026

…aus der Nachbarschaft.

HEFTSERIEN?

Heftserien sind ein fester Teil des popkulturellen Erbes des 20ten Jahrhunderts. Parallel zu den US-amerikanischen Pulps waren sie bei uns in Deutschland bereits seit der Kaiserzeit bis weit in die 70er Jahre hinein DAS Medium für Erstveröffentlichungen – vor allem und auch im fantastischen Genre. Erst in den 70ern wurden sie durch die Taschenbuch Reihen abgelöst.

STELLENWERT?

Was jedoch geblieben ist, sind die Serien aus deutscher Produktion, wie zum Beispiel Perry Rhodan und John Sinclair, die sich weit über das Ende dieser Aera verselbstständigt haben und zu festen Größen geworden sind. Perry Rhodan ist seit geraumer Zeit die älteste noch bestehende SF Romanheftserie der Welt und gehört somit zu einer festen Größe im Popkulturären Spektrum. Aber auch hier verändern sich die Zeiten.

BESCHAFFUNGSPROBLEMATIK?

Viele Leserinnen und Leser sind gerade bei solchen wöchentlichen Serien auf elektronische Versionen umgestiegen und das spiegelt sich natürlich auch in der allgemeinen flächendeckenden Verfügbarkeit wieder. Konnte man die "Heftle" früher noch in jedem Stadtviertel in zig verschiedenen Kiosken käuflich erwerben, muss man heute doch schon eher suchen.

JETZT WÖCHENTLICH BEI UNS!

Um diesem Versorgungsengpass entgegenzuwirken, führen wir diese Heftreihen ab sofort nicht mehr nur in monatlichem Zyklus, sondern WÖCHENTLICH, also pünktlich zum Erscheinen. Wenn ihr also eine nahe Bezugsquelle sucht, sagt einfach Bescheid, wir packen euch dann jede Woche die gewünsten Serie oder die gewünschten Serien in euer Kundenfächle. Ihr könnt sie dann ganz bequem bei uns einsammeln.

ZEITNAH UND ZUVERLÄSSIG.

Wenn ihr genau wissen möchtet, wann die jeweilige Lieferung eingetroffen ist, könnt ihr jederzeit bei uns auf der Seite in die Neuerscheinungen reinschauen. Wir posten unsere Neuheiten, wenn wir sie im Laden in Händen halten. Also absolut und nicht geschätzt "in drei Tagen"… Noch einfacher, wenn ihr einfach den Feed zu unseren Neuheiten abonniert, bekommt ihr die Meldung direkt in euer Postfach. Und wenn ihr mal ein oder zwei Wochen im Urlaub seid, auch kein Problem. Wir heben eure wöchentliche Lieferung für euch auf. Noch Fragen? kommt einfach vorbei…

…aus der Nachbarschaft.

HEFTSERIEN?

Heftserien sind ein fester Teil des popkulturellen Erbes des 20ten Jahrhunderts. Parallel zu den US-amerikanischen Pulps waren sie bei uns in Deutschland bereits seit der Kaiserzeit bis weit in die 70er Jahre hinein DAS Medium für Erstveröffentlichungen – vor allem und auch im fantastischen Genre. Erst in den 70ern wurden sie durch die Taschenbuch Reihen abgelöst.

STELLENWERT?

Was jedoch geblieben ist, sind die Serien aus deutscher Produktion, den ganzen Beitrag lesen…

Sarahs Kaffeekränzchen 02: Jahres-Lese-Rückblick 2025 Teil 2

von am 10. April 2026 4 Kommentare

Heute hört ihr den zweiten Beitrag aus unserer neuen Staffel. "Sarahs Kaffekränzchen" Nummer zwei. Noch einmal geht es um die Bücher, die im letzten Jahr durch den Lesestapel gewandert sind. Also Erlesenes aus 2025. Oder auch nicht?

Die Titel:

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Heute hört ihr den zweiten Beitrag aus unserer neuen Staffel. "Sarahs Kaffekränzchen" Nummer zwei. Noch einmal geht es um die Bücher, die im letzten Jahr durch den Lesestapel gewandert sind. Also Erlesenes aus 2025. Oder auch nicht?

Die Titel: den ganzen Beitrag lesen…

Burns kleines GeBlauder 51: Neubi und die autobiografischen Graphic Novels

von am 27. März 2026 2 Kommentare

Folge Nummer 51 von Burns kleinem GeBlauder.

Neubi: Hey Burn, hab ne Idee für nen Geblauder Spezial. Ich erzähl was über autobiografische Comics.
Burn: Super Neubi, geiler Plan, das machen wir.
Also blaudern der Neubi und ich einen ganz speziellen Bereich der Comics und am Ende noch über ein viel spezielleres Comic. Aber erst ganz am Schluss…

Die erwähnten Comics:

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Folge Nummer 51 von Burns kleinem GeBlauder.

Neubi: Hey Burn, hab ne Idee für nen Geblauder Spezial. Ich erzähl was über autobiografische Comics.
Burn: Super Neubi, geiler Plan, das machen wir.
Also blaudern der Neubi und ich einen ganz speziellen Bereich der Comics und am Ende noch über ein viel spezielleres Comic. Aber erst ganz am Schluss…

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Wir haben keine Antimemetik Abteilung

von am 16. März 2026

  • Sam Hughes
    Wir haben keine Antimemetik-Abteilung
    München, Heyne Verlag, 2025, 320 Seiten
    ISBN 9783453275539 / 20,00 Euro
    Hardcover

Ich würde so weit gehen, dass dieses Buch mein persönliches Highlight im letzten Jahr war. Zumindest Überraschungs-Highlight. Und ja, ich empfehle es im Laden häufig und es kommt tatsächlich überraschend gut an. Und das, obwohl es nicht wirklich unkompliziert zu lesen ist, im Gegenteil immer wieder verwirrend wirkt und teilweise fast schon Mühe macht, die kognitiven Lücken zu füllen.

Worum es geht? Tja, um genau das, was nicht greifbar ist. Was sich der Wahrnehmung entzieht. Was aber doch wieder Wahrnehmung ausmacht.

Das Buch balanciert irgendwo zwischen cthulhoidem kosmischen Horror, Philip K Dick’schem Wahn, der Stadt der Heiligen und Verrückten von Jeff VanderMeer, der SCP Foundation (nicht von ungefähr) und – ja, einer Prise Douglas Adams’schen Humors. Die Handlung, wenn es denn eine gibt, meandert an den Linien von Puzzlestücken entlang, setzt sich scheinbar zusammen und verschwimmt wieder.

Über das Ende kann man geteilter Meinung sein und im Endeffekt ist das auch fast egal. Man könnte sich andere Enden wünschen und malen. Oder einfach mit dem zufrieden sein, was der Brite Sam Hughes in seinem Erstlingsroman offen gelassen hat.

Ich wünsche mir mehr in dieser Art.

  • Sam Hughes
    Wir haben keine Antimemetik-Abteilung
    München, Heyne Verlag, 2025, 320 Seiten
    ISBN 9783453275539 / 20,00 Euro
    Hardcover

Ich würde so weit gehen, dass dieses Buch mein persönliches Highlight im letzten Jahr war. Zumindest Überraschungs-Highlight. Und ja, ich empfehle es im Laden häufig und es kommt tatsächlich überraschend gut an. Und das, obwohl es nicht wirklich unkompliziert zu lesen ist, im Gegenteil immer wieder verwirrend wirkt und teilweise fast schon Mühe macht, den ganzen Beitrag lesen…

Gerds garstiges Geblubber 71: Kasse dich fürzer

von am 6. März 2026 2 Kommentare

Ja, ich meine es (immer noch) ernst. Ich spare an allen Ecken und Enden. Trotzdem ist es ein ganz witziger Beitrag. Glaubt mir (?)

Ja, ich meine es (immer noch) ernst. Ich spare an allen Ecken und Enden. Trotzdem ist es ein ganz witziger Beitrag. Glaubt mir (?)

Blick über den Tellerrand 40: Bernd, der stille Künstler und seine Geschichten

von am 27. Februar 2026

Letzte Woche habe ich in der Kategorie "über den Tellerrand" mit Lars dem Nicht-Autor gesprochen, heute ist es Bernd der stille Künstler. Ihr findet seine Werke auf Instagram unter spielzeugfotos , wie der Name schon sagt, sind es eben diese Bilder, über die wir in erster Linie ins Gespräch gekommen sind. Und unter lemydanger, wo ihr sehen könnt, was Bernd sonst noch so auf dem Kasten hat. Beziehungsweise im Kasten.

Für alle, die keinen Instagram Account haben, gibt es bei uns in der Gallerie ein paar Beispiele. Und vielleicht gibt es ja sogar irgendwann noch viel mehr…

Letzte Woche habe ich in der Kategorie "über den Tellerrand" mit Lars dem Nicht-Autor gesprochen, heute ist es Bernd der stille Künstler. Ihr findet seine Werke auf Instagram unter spielzeugfotos , wie der Name schon sagt, sind es eben diese Bilder, über die wir in erster Linie ins Gespräch gekommen sind. Und unter lemydanger, wo ihr sehen könnt, was Bernd sonst noch so auf dem Kasten hat. Beziehungsweise im Kasten.

Für alle, die keinen Instagram Account haben, den ganzen Beitrag lesen…

Blick über den Tellerrand 39: Lars Brueder, der Nicht-Autor und seine unterhaltsamen Bücher

von am 20. Februar 2026

In der Kategorie "über den Tellerrand" habe ich schon des öfteren mit Autoren gesprochen. Heute ist die Premiere, mit einem Nicht-Autoren. Im Vorwort zu seiner Beta-Version beschreibt Lars sehr genau, wie es zu seinem (ersten) Buch kam. Dass er seit fast fünf Jahrzehnten an diesem ersten Werk herumgeschrieben hat und dass er es jetzt zu einem Ende gebracht hat. In erster Linie für sich selbst und nicht für ein Publikum. Was in meinen Augen aber zur Beschreibung eines Autoren gehört. Ist Lars also ein Nicht-Autor? Auch wenn mir seine Bücher sehr viel Spaß bereitet haben?

Dieser und anderen Fragen gehen wir im heutigen Gespräch auf den Grund…

In der Kategorie "über den Tellerrand" habe ich schon des öfteren mit Autoren gesprochen. Heute ist die Premiere, mit einem Nicht-Autoren. Im Vorwort zu seiner Beta-Version beschreibt Lars sehr genau, wie es zu seinem (ersten) Buch kam. Dass er seit fast fünf Jahrzehnten an diesem ersten Werk herumgeschrieben hat und dass er es jetzt zu einem Ende gebracht hat. In erster Linie für sich selbst und nicht für ein Publikum. Was in meinen Augen aber zur Beschreibung eines Autoren gehört. den ganzen Beitrag lesen…

Åldeisn [Alteisen]

von am 13. Februar 2026

Vom Låden und vom Leben Nummer 37 – Åldeisn

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #37: Åldeisn)

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Vom Låden und vom Leben Nummer 37 – Åldeisn

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #37: Åldeisn) den ganzen Beitrag lesen…

Gerds garstiges Geblubber 70: Betrachtungen vom Krankenbett Teil 2

von am 6. Februar 2026

Ja, ich liege noch. Wie versprochen gibt es heute noch einen zweiten Teil. Nach den off topic Geschichten von letzter Woche, diesmal der Konten-Effekt. Auch heute wünsche ich viel Spaß. Aber Spoiler braucht ihr diesmal keinen. Ich habe es schon verstanden…

Ist besser so.

Ja, ich liege noch. Wie versprochen gibt es heute noch einen zweiten Teil. Nach den off topic Geschichten von letzter Woche, diesmal der Konten-Effekt. Auch heute wünsche ich viel Spaß. Aber Spoiler braucht ihr diesmal keinen. Ich habe es schon verstanden…

Ist besser so.

Gerds garstiges Geblubber 69: Betrachtungen vom Krankenbett Teil 1

von am 30. Januar 2026 2 Kommentare

Gezwungenermaßen liege ich derzeit viel. Halbjahresvoerbestellung "remote" und Podcasts sind meine hauptsächlichen Beschäftigungen. Alles ein bisschen holprig und umständlich. Aber wenn man sich etwas mehr Zeit nehmen muss, kommen die seltsamsten Dinge heraus…

Deswegen gibt es diesen Spoiler, was es damit auf sich hat? hört selbst:

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Gezwungenermaßen liege ich derzeit viel. Halbjahresvoerbestellung "remote" und Podcasts sind meine hauptsächlichen Beschäftigungen. Alles ein bisschen holprig und umständlich. Aber wenn man sich etwas mehr Zeit nehmen muss, kommen die seltsamsten Dinge heraus…

Deswegen gibt es diesen Spoiler, was es damit auf sich hat? hört selbst: den ganzen Beitrag lesen…

Gerds garstiges Geblubber 68: Kasse dich furz

von am 23. Januar 2026

Ja, ich meine es ernst. Diesmal tu ich es wirklich…

Ja, ich meine es ernst. Diesmal tu ich es wirklich…

Gerds garstiges Geblubber 67: Jahrestag

von am 16. Januar 2026 4 Kommentare

…und jetzt wirds seltsam. Denn der Titel Jahrestag ist natürlich verwirrend. Hermkes Romanboutique hatte nämlich gestern Geburtstag. Den 45. Jahrestag seit Gründung. Erinnert ihr euch? Wir hatten den 42. groß gefeiert. So wegen Douglas Adams und so. Aber in Wirklichkeit geht es um einen anderen Jahrestag. Ich bin nämlich gerade im Krankenhaus und lasse mir das ganze Blech rausmachen, das ich vor einem Jahr gebraucht habe, um wieder halbwegs gehen zu können. Und dazu habe ich eine Geschichte zu erzählen. Ich weiß. Wir hatten letzte Woche erst eine. Aber diese ist eine ganz andere. Und wenn ich Geschichten schreibe, habe ich immer einen Grund. Dann muss das raus.

Aus ersichtlichem Grund gibt es zu diesem Beitrag auch zwei Links zu den beiden Erwähnten, die ihre jeweiligen Rollen übrigens selbst eingesprochen haben. Niklas Baur (Physiotherapeut) und Nina Faust (Ergotherapeutin).

Euch allen also viel Spaß mit unserem Mini-Hörbuch! 

…und jetzt wirds seltsam. Denn der Titel Jahrestag ist natürlich verwirrend. Hermkes Romanboutique hatte nämlich gestern Geburtstag. Den 45. Jahrestag seit Gründung. Erinnert ihr euch? Wir hatten den 42. groß gefeiert. So wegen Douglas Adams und so. Aber in Wirklichkeit geht es um einen anderen Jahrestag. Ich bin nämlich gerade im Krankenhaus und lasse mir das ganze Blech rausmachen, das ich vor einem Jahr gebraucht habe, um wieder halbwegs gehen zu können. Und dazu habe ich eine Geschichte zu erzählen. den ganzen Beitrag lesen…

Gerds garstiges Geblubber 66: Der Fluch der Mumie

von am 9. Januar 2026 2 Kommentare

Ich hatte es versprochen. Heute gibt es ein kleines ad-on zum zweiten Podwichtel. Dafür nochmal ein herzlicher Dank an den Organisator Philip Lohmann von Nerds gegen Stephan und an unsere Ideengeber von Mummies & Magic. 

Und euch allen viel Spaß mit unserem Mini-Hörbuch! 

Ich hatte es versprochen. Heute gibt es ein kleines ad-on zum zweiten Podwichtel. Dafür nochmal ein herzlicher Dank an den Organisator Philip Lohmann von Nerds gegen Stephan und an unsere Ideengeber von Mummies & Magic. 

Und euch allen viel Spaß mit unserem Mini-Hörbuch!