Das Absolute-Universum bei DC Teil II – Absolute Flash – Verantwortung
von burnam 9. Februar 2026

- Absolute Flash – Bd. 1
Lemire, Jeff; Robles, Nick
ISBN 9783741645587, Panini Manga und Comic, € 20,00
Das Absolute-Universum bei DC – warum, wieso, weshalb?
DC hat sich gedacht: „Okay, Multiversen hatten wir. Reboots hatten wir. Crisis hatten wir… einige. Was machen wir jetzt?“
Antwort: radikal vereinfachen.
Das Absolute-Universum ist DCs bewusster Schritt zurück auf Start. Aber nicht nostalgisch, sondern konzentriert, düster und modern. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Du musst erst 300 Hefte gelesen haben“. Stattdessen: Ikonen neu denken, ihre Kerne freilegen und sie in einer Welt zeigen, die härter, politischer und oft unbequemer ist als das klassische DC-Universum. Die Intention der Macher ist ziemlich klar: Einstiegshürden senken, Kreativen maximale Freiheit geben, die Figuren wieder ungewöhnlich, verletzlich und relevant machen und auch ein bisschen zeigen, dass DC noch mutig sein kann.
In Absolute Flash bekommt Wally West eine radikale Neuinterpretation: Statt eines familiären Mentorennetzwerks kämpft er allein. Ohne Speed Force-Tradition oder eingespielte Unterstützung. Was heraus kommt, ist eine erzählerische Version des Flash, die Verantwortung, Isolation und Identität in den Vordergrund stellt.
Die Serie wird getextet von Jeff Lemire und gezeichnet von Nick Robles.
Autor Jeff Lemire interessiert sich selten für Superheldenklischees. Ihn interessieren Menschen. Und genau so erzählt er Flash: als jemanden, der mit seiner Wahrnehmung der Zeit allein ist. Vergangenheit, Gegenwart und Möglichkeiten verschwimmen. Entscheidungen hallen nach. Und je schneller Flash ist, desto isolierter wird er.
Zeichner Nick Robles unterstützt diesen Ansatz mit Bildern, die Bewegung nicht feiern, sondern verunsichern. Zeit wirkt instabil, Panels verschieben sich, Realität fühlt sich brüchig an. Flash konsequent als Figur in einer Science Fiction Story, jemand, der lernen muss, wer er ist, während die Welt ihn beobachtet. Weniger Humor, mehr Atmosphäre. Emotional, aber nicht sentimental.
- Kategorie: Comics , Rezis , Superhelden
- Keine Kommentare
von burnam 9. Februar 2026

- Absolute Flash – Bd. 1
Lemire, Jeff; Robles, Nick
ISBN 9783741645587, Panini Manga und Comic, € 20,00
Das Absolute-Universum bei DC – warum, wieso, weshalb?
DC hat sich gedacht: „Okay, Multiversen hatten wir. Reboots hatten wir. Crisis hatten wir… einige. Was machen wir jetzt?“
Antwort: radikal vereinfachen.
Das Absolute-Universum ist DCs bewusster Schritt zurück auf Start. Aber nicht nostalgisch, sondern konzentriert, düster und modern. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Du musst erst 300 Hefte gelesen haben“. Stattdessen: Ikonen neu denken, ihre Kerne freilegen und sie in einer Welt zeigen, die härter, politischer und oft unbequemer ist als das klassische DC-Universum. Die Intention der Macher ist ziemlich klar: Einstiegshürden senken, Kreativen maximale Freiheit geben, die Figuren wieder ungewöhnlich, verletzlich und relevant machen und auch ein bisschen zeigen, dass DC noch mutig sein kann.
In Absolute Flash bekommt Wally West eine radikale Neuinterpretation: Statt eines familiären Mentorennetzwerks kämpft er allein. Ohne Speed Force-Tradition oder eingespielte Unterstützung. Was heraus kommt, ist eine erzählerische Version des Flash, die Verantwortung, Isolation und Identität in den Vordergrund stellt.
Die Serie wird getextet von Jeff Lemire und gezeichnet von Nick Robles.
Autor Jeff Lemire interessiert sich selten für Superheldenklischees. Ihn interessieren Menschen. Und genau so erzählt er Flash: als jemanden, der mit seiner Wahrnehmung der Zeit allein ist. Vergangenheit, Gegenwart und Möglichkeiten verschwimmen. Entscheidungen hallen nach. Und je schneller Flash ist, desto isolierter wird er.
Zeichner Nick Robles unterstützt diesen Ansatz mit Bildern, die Bewegung nicht feiern, sondern verunsichern. Zeit wirkt instabil, Panels verschieben sich, Realität fühlt sich brüchig an. Flash konsequent als Figur in einer Science Fiction Story, jemand, der lernen muss, wer er ist, während die Welt ihn beobachtet. Weniger Humor, mehr Atmosphäre. Emotional, aber nicht sentimental.
- Kategorie: Comics , Rezis , Superhelden
- Keine Kommentare

Einen Kommentar schreiben