Das Absolute-Universum bei DC Teil III – Absolute Superman – Ethik
von burnam 11. Februar 2026

- Absolute Superman – Bd. 1
Aaron, Jason; Sandoval, Rafa; Di Giandomenico, Carmine
ISBN 9783741645310, Panini Manga und Comic, € 9,99
Das Absolute-Universum bei DC – warum, wieso, weshalb?
DC hat sich gedacht: „Okay, Multiversen hatten wir. Reboots hatten wir. Crisis hatten wir… einige. Was machen wir jetzt?“
Antwort: radikal vereinfachen.
Das Absolute-Universum ist DCs bewusster Schritt zurück auf Start. Aber nicht nostalgisch, sondern konzentriert, düster und modern. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Du musst erst 300 Hefte gelesen haben“. Stattdessen: Ikonen neu denken, ihre Kerne freilegen und sie in einer Welt zeigen, die härter, politischer und oft unbequemer ist als das klassische DC-Universum. Die Intention der Macher ist ziemlich klar: Einstiegshürden senken, Kreativen maximale Freiheit geben, die Figuren wieder ungewöhnlich, verletzlich und relevant machen und auch ein bisschen zeigen, dass DC noch mutig sein kann.
Autor Jason Aaron ist bekannt dafür, große Mythen auseinanderzunehmen, um sie neu zusammenzusetzen. Superman wird nicht entzaubert, sondern in Frage gestellt. Seine Herkunft, seine Rolle, seine Wirkung auf die Gesellschaft wird geprüft.
Supermans Geschichte wird hier radikal neu geschrieben: Kal-El landet nicht in einem idyllischen Farmhaus, sondern in einer Welt voller Machtspiele, Konzerne und Misstrauen. Die Story fragt nicht nur "Was kann Superman?", sondern "Warum sollte jemand wie er gebraucht werden?" Die Ursprungsideen des Charakters werden hinterfragt und neu zusammengesetzt. Er ist da, ok. Aber die Welt ist sich nicht sicher, ob sie ihn will. Und das ist der entscheidende Kniff dieser Serie: Nicht was Superman kann, steht im Mittelpunkt, sondern warum er überhaupt akzeptiert werden sollte.
Autor Jason Aaron liefert eine deutliche, moderne Vision dieses Mythos’, ein Superman, der weniger predigt und mehr zuhört. Visuell unterstützt von Rafa Sandoval, dessen klare, moderne Zeichnungen perfekt zu diesem nüchternen Ansatz passen: kein Pathos-Overkill, sondern ruhige Bilder mit Gewicht.
- Kategorie: Comics , Rezis , Superhelden
- Keine Kommentare
von burnam 11. Februar 2026

- Absolute Superman – Bd. 1
Aaron, Jason; Sandoval, Rafa; Di Giandomenico, Carmine
ISBN 9783741645310, Panini Manga und Comic, € 9,99
Das Absolute-Universum bei DC – warum, wieso, weshalb?
DC hat sich gedacht: „Okay, Multiversen hatten wir. Reboots hatten wir. Crisis hatten wir… einige. Was machen wir jetzt?“
Antwort: radikal vereinfachen.
Das Absolute-Universum ist DCs bewusster Schritt zurück auf Start. Aber nicht nostalgisch, sondern konzentriert, düster und modern. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Du musst erst 300 Hefte gelesen haben“. Stattdessen: Ikonen neu denken, ihre Kerne freilegen und sie in einer Welt zeigen, die härter, politischer und oft unbequemer ist als das klassische DC-Universum. Die Intention der Macher ist ziemlich klar: Einstiegshürden senken, Kreativen maximale Freiheit geben, die Figuren wieder ungewöhnlich, verletzlich und relevant machen und auch ein bisschen zeigen, dass DC noch mutig sein kann.
Autor Jason Aaron ist bekannt dafür, große Mythen auseinanderzunehmen, um sie neu zusammenzusetzen. Superman wird nicht entzaubert, sondern in Frage gestellt. Seine Herkunft, seine Rolle, seine Wirkung auf die Gesellschaft wird geprüft.
Supermans Geschichte wird hier radikal neu geschrieben: Kal-El landet nicht in einem idyllischen Farmhaus, sondern in einer Welt voller Machtspiele, Konzerne und Misstrauen. Die Story fragt nicht nur "Was kann Superman?", sondern "Warum sollte jemand wie er gebraucht werden?" Die Ursprungsideen des Charakters werden hinterfragt und neu zusammengesetzt. Er ist da, ok. Aber die Welt ist sich nicht sicher, ob sie ihn will. Und das ist der entscheidende Kniff dieser Serie: Nicht was Superman kann, steht im Mittelpunkt, sondern warum er überhaupt akzeptiert werden sollte.
Autor Jason Aaron liefert eine deutliche, moderne Vision dieses Mythos’, ein Superman, der weniger predigt und mehr zuhört. Visuell unterstützt von Rafa Sandoval, dessen klare, moderne Zeichnungen perfekt zu diesem nüchternen Ansatz passen: kein Pathos-Overkill, sondern ruhige Bilder mit Gewicht.
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