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Das Absolute-Universum von DC Teil I – Absolute Batman – Noir, Noir

von am 4. Februar 2026

  • Absolute Batman – Bd. 1
    Snyder, Scott; Dragotta, Nick
    ISBN 9783741645297, Panini Manga und Comic, € 9,99

Das Absolute-Universum bei DC…wer braucht das denn? Hab ich echt gedacht, aber…

DC hat sich gedacht: „Okay, Multiversen hatten wir. Reboots hatten wir. Crisis hatten wir… einige. Was machen wir jetzt?“
Antwort: radikal vereinfachen.
Das Absolute-Universum ist DCs bewusster Schritt zurück auf Start. Aber nicht nostalgisch, sondern konzentriert, düster und modern. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Du musst erst 300 Hefte gelesen haben“. Stattdessen: Ikonen neu denken, ihre Kerne freilegen und sie in einer Welt zeigen, die härter, politischer und oft unbequemer ist als das klassische DC-Universum. Die Intention der Macher ist ziemlich klar: Einstiegshürden senken, Kreativen maximale Freiheit geben, die Figuren wieder ungewöhnlich, verletzlich und relevant machen und auch ein bisschen zeigen, dass DC noch mutig sein kann.

Es gibt Batman-Geschichten, die fühlen sich an wie ein perfekt geölter Mechanismus.
Absolute Batman fühlt sich eher an wie ein Faustkampf im Regen.
In dieser düsteren Neuinterpretation kämpft Bruce Wayne nicht als wohlhabender Idealist, sondern als harter Überlebender einer kaputten Stadt. Die Geschichte verzichtet bewusst auf vertraute Kontinuitätsfetzen und legt den Fokus auf sozialen Druck, urbane Gewalt und Moral unter extremen Bedingungen. Gotham ist ein Ort der Verzweiflung – und Batmans Antworten darauf sind ebenso roh wie kompromisslos.
Geschrieben von Scott Snyder und gezeichnet von Nick Dragotta, liefert der Band eine Mischung aus intelligenter Charakterarbeit und knallharter Action.
DC hat mit dem Absolute-Universum bewusst alles Überflüssige über Bord geworfen. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Das war aber früher anders“. Und bei Batman merkt man das sofort. Gotham ist hier kein stylisiertes Comic-Gebilde mehr, sondern eine kaputte Großstadt, in der soziale Ungleichheit, Gewalt und Korruption nicht nur Hintergrundrauschen sind, sondern das eigentliche Thema.
Bruce Wayne ist zwar privilegiert, aber keineswegs unantastbar. Er wirkt verletzlicher, direkter, manchmal sogar überfordert.
Autor Scott Snyder weiß sehr genau, was ihn an Batman interessiert. Mehr Noir als Superheld, Batman als Produkt seiner Umgebung, nicht als überlegene Kontrollinstanz.
Zeichner Nick Dragotta liefert dazu die perfekte Bildsprache, kantig, rau, manchmal fast brutal reduziert.
Dieses Batman-Universum fühlt sich unangenehm real an.

warenkorbIhr könnt alle lieferbaren Artikel
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden anfragen

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  • Absolute Batman – Bd. 1
    Snyder, Scott; Dragotta, Nick
    ISBN 9783741645297, Panini Manga und Comic, € 9,99

Das Absolute-Universum bei DC…wer braucht das denn? Hab ich echt gedacht, aber…

DC hat sich gedacht: „Okay, Multiversen hatten wir. Reboots hatten wir. Crisis hatten wir… einige. Was machen wir jetzt?“
Antwort: radikal vereinfachen.
Das Absolute-Universum ist DCs bewusster Schritt zurück auf Start. Aber nicht nostalgisch, sondern konzentriert, düster und modern. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Du musst erst 300 Hefte gelesen haben“. Stattdessen: Ikonen neu denken, ihre Kerne freilegen und sie in einer Welt zeigen, die härter, politischer und oft unbequemer ist als das klassische DC-Universum. Die Intention der Macher ist ziemlich klar: Einstiegshürden senken, Kreativen maximale Freiheit geben, die Figuren wieder ungewöhnlich, verletzlich und relevant machen und auch ein bisschen zeigen, dass DC noch mutig sein kann.

Es gibt Batman-Geschichten, die fühlen sich an wie ein perfekt geölter Mechanismus.
Absolute Batman fühlt sich eher an wie ein Faustkampf im Regen.
In dieser düsteren Neuinterpretation kämpft Bruce Wayne nicht als wohlhabender Idealist, sondern als harter Überlebender einer kaputten Stadt. Die Geschichte verzichtet bewusst auf vertraute Kontinuitätsfetzen und legt den Fokus auf sozialen Druck, urbane Gewalt und Moral unter extremen Bedingungen. Gotham ist ein Ort der Verzweiflung – und Batmans Antworten darauf sind ebenso roh wie kompromisslos.
Geschrieben von Scott Snyder und gezeichnet von Nick Dragotta, liefert der Band eine Mischung aus intelligenter Charakterarbeit und knallharter Action.
DC hat mit dem Absolute-Universum bewusst alles Überflüssige über Bord geworfen. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Das war aber früher anders“. Und bei Batman merkt man das sofort. Gotham ist hier kein stylisiertes Comic-Gebilde mehr, sondern eine kaputte Großstadt, in der soziale Ungleichheit, Gewalt und Korruption nicht nur Hintergrundrauschen sind, sondern das eigentliche Thema.
Bruce Wayne ist zwar privilegiert, aber keineswegs unantastbar. Er wirkt verletzlicher, direkter, manchmal sogar überfordert.
Autor Scott Snyder weiß sehr genau, was ihn an Batman interessiert. Mehr Noir als Superheld, Batman als Produkt seiner Umgebung, nicht als überlegene Kontrollinstanz.
Zeichner Nick Dragotta liefert dazu die perfekte Bildsprache, kantig, rau, manchmal fast brutal reduziert.
Dieses Batman-Universum fühlt sich unangenehm real an.

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