Islington II: Die Hierarchie
von Gerd am 19. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

- James Islington
Hierarchie-Trilogie
Band 1: The Will of the Many
Ü: Gerda M. Pum
Berlin, Adrian Wimmelbuch Verlag, 2025, 792 S.
ISBN 9783985852963/ 14,95 Euro
Paperback
Ich hatte es ja gerade von Islington, dem Adrian Wimmelbuch Verlag und der Licanius Saga. Natürlich muss ich jetzt auch ein paar Takte zu seiner Hierarchie-Saga loswerden, obwohl der Abschlussband noch fehlt.
Auch die Hierarchie Saga ist als Trilogie angelegt:
Band 1: The Will of the Many (Adrian Wimmelbuchverlag )
Band 2: The Strength of the Few (Adrian Wimmelbuchverlag )
Band 3: The Justice of One (Noch nicht erschienen. Frühestens 2027 in englisch)
Die Welt ist stark von der römischen Antike inspiriert und wird von der expansiven Catenischen Republik beherrscht. Das Gesellschafts- und Machtsystem basiert auf einer strikten Pyramide: Der Hierarchie. Menschen der untersten Ränge treten durch ein magisches Ritual einen Teil ihrer physischen und mentalen Lebenskraft (ihren „Willen“ / Will) an die nächsthöhere Stufe ab. Diese Energie fließt pyramidenartig nach oben. Folglich verfügen die Herrschenden an der Spitze (die Senatoren und Prätoren) über unglaubliche Macht. Die gebündelte Stärke, Schnelligkeit und Sinneskraft von tausenden Untertanen. Was sie fast unbesiegbar macht.
Wer sich dem System verweigert oder rebelliert, wird gnadenlos exekutiert oder versklavt.
Die grundsätzliche Vorgeschichte: Der Protagonist Vis ist in Wahrheit Diago, der letzte überlebende Prinz der Insel Suqrath, die von der Hierarchie erobert und deren Königsfamilie hingerichtet wurde. Vis lebt unter falscher Identität im Verborgenen, um dem System nicht seinen Willen übergeben zu müssen. Seine Tarnung fliegt jedoch vor einem mächtigen Senator auf.
Statt ihn zu töten, adoptiert der Senator den Jungen und schickt ihn an die Akademie der Catenischen Republik – die elitäre Kaderschmiede der Oberschicht. Und hier beginnt ein gefährliches Dreiecksspiel.
Für seinen Adoptivvater soll er an der Akademie aufsteigen und den mysteriösen Tod von dessen erstem Adoptivsohn aufklären.
Eine Rebellenorganisation erpresst ihn, als Spion innerhalb der Akademie zu agieren.
Und für sich selbst versucht Vis, schlicht zu überleben, seine wahre Identität zu wahren und einen Weg zu finden, der Hierarchie zu entkommen.
Das Leben an der Akademie ist geprägt von akademischem Drill, politischen Intrigen und lebensgefährlichen Prüfungen (nicht besonders neu, aber wirklich gut beschrieben). Islington verbindet das bekannte (Name des Windes, Harry Potter usw) Setting einer magischen Akademie mit dem brutalen Konkurrenzkampf und der Gesellschaftskritik großer Dystopien. Er erzählt die Geschichte streng aus Vis’ Ich-Perspektive. Vis ist ein hochintelligenter, taktisch agierender Protagonist, der ständig unter enormem Druck steht, weil jeder falsche Schritt seinen Tod bedeutet. Das Tempo ist hoch, die Wendungen sind präzise gesetzt und die Welt wirkt durch die lateinisch-römischen Anleihen relativ unverbraucht.
Islington neigt dazu, reine Schwarz-Weiß-Zeichnungen zu vermeiden. Die Catenische Republik ist zwar grausam und ausbeuterisch, hat aber auch den Frieden zwischen einst zerstrittenen Reichen erzwungen. Die Frage für das Finale wird sein: Kann Vis die Hierarchie zerstören, ohne die Welt in ein noch schlimmeres Chaos aus Weltuntergang und Anarchie zu stürzen?
Und jetzt noch ein kleiner Spoiler. Was in Band eins noch nicht so viel zur Sache tut. Es gibt Portale und damit einen Multiversum-Aspekt (hat mich ein wenig an den Ewigen Helden von Moorcock erinnert). Der Cliffhanger von Band 1 enthüllt, dass das antike Portal Vis "geklont" bzw. seine Existenz in parallele Realitäten/Dimensionen aufgespalten hat. Da wird es wohl bald über die Grenzen der Catenischen Republik hinausgehen…
- Kategorien: Bücher , Fantasy , Gerds Lesestapel
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von Gerd am 19. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

- James Islington
Hierarchie-Trilogie
Band 1: The Will of the Many
Ü: Gerda M. Pum
Berlin, Adrian Wimmelbuch Verlag, 2025, 792 S.
ISBN 9783985852963/ 14,95 Euro
Paperback
Ich hatte es ja gerade von Islington, dem Adrian Wimmelbuch Verlag und der Licanius Saga. Natürlich muss ich jetzt auch ein paar Takte zu seiner Hierarchie-Saga loswerden, obwohl der Abschlussband noch fehlt.
Auch die Hierarchie Saga ist als Trilogie angelegt:
Band 1: The Will of the Many (Adrian Wimmelbuchverlag )
Band 2: The Strength of the Few (Adrian Wimmelbuchverlag )
Band 3: The Justice of One (Noch nicht erschienen. Frühestens 2027 in englisch)
Die Welt ist stark von der römischen Antike inspiriert und wird von der expansiven Catenischen Republik beherrscht. Das Gesellschafts- und Machtsystem basiert auf einer strikten Pyramide: Der Hierarchie. Menschen der untersten Ränge treten durch ein magisches Ritual einen Teil ihrer physischen und mentalen Lebenskraft (ihren „Willen“ / Will) an die nächsthöhere Stufe ab. Diese Energie fließt pyramidenartig nach oben. Folglich verfügen die Herrschenden an der Spitze (die Senatoren und Prätoren) über unglaubliche Macht. Die gebündelte Stärke, Schnelligkeit und Sinneskraft von tausenden Untertanen. Was sie fast unbesiegbar macht.
Wer sich dem System verweigert oder rebelliert, wird gnadenlos exekutiert oder versklavt.
Die grundsätzliche Vorgeschichte: Der Protagonist Vis ist in Wahrheit Diago, der letzte überlebende Prinz der Insel Suqrath, die von der Hierarchie erobert und deren Königsfamilie hingerichtet wurde. Vis lebt unter falscher Identität im Verborgenen, um dem System nicht seinen Willen übergeben zu müssen. Seine Tarnung fliegt jedoch vor einem mächtigen Senator auf.
Statt ihn zu töten, adoptiert der Senator den Jungen und schickt ihn an die Akademie der Catenischen Republik – die elitäre Kaderschmiede der Oberschicht. Und hier beginnt ein gefährliches Dreiecksspiel.
Für seinen Adoptivvater soll er an der Akademie aufsteigen und den mysteriösen Tod von dessen erstem Adoptivsohn aufklären.
Eine Rebellenorganisation erpresst ihn, als Spion innerhalb der Akademie zu agieren.
Und für sich selbst versucht Vis, schlicht zu überleben, seine wahre Identität zu wahren und einen Weg zu finden, der Hierarchie zu entkommen.
Das Leben an der Akademie ist geprägt von akademischem Drill, politischen Intrigen und lebensgefährlichen Prüfungen (nicht besonders neu, aber wirklich gut beschrieben). Islington verbindet das bekannte (Name des Windes, Harry Potter usw) Setting einer magischen Akademie mit dem brutalen Konkurrenzkampf und der Gesellschaftskritik großer Dystopien. Er erzählt die Geschichte streng aus Vis’ Ich-Perspektive. Vis ist ein hochintelligenter, taktisch agierender Protagonist, der ständig unter enormem Druck steht, weil jeder falsche Schritt seinen Tod bedeutet. Das Tempo ist hoch, die Wendungen sind präzise gesetzt und die Welt wirkt durch die lateinisch-römischen Anleihen relativ unverbraucht.
Islington neigt dazu, reine Schwarz-Weiß-Zeichnungen zu vermeiden. Die Catenische Republik ist zwar grausam und ausbeuterisch, hat aber auch den Frieden zwischen einst zerstrittenen Reichen erzwungen. Die Frage für das Finale wird sein: Kann Vis die Hierarchie zerstören, ohne die Welt in ein noch schlimmeres Chaos aus Weltuntergang und Anarchie zu stürzen?
Und jetzt noch ein kleiner Spoiler. Was in Band eins noch nicht so viel zur Sache tut. Es gibt Portale und damit einen Multiversum-Aspekt (hat mich ein wenig an den Ewigen Helden von Moorcock erinnert). Der Cliffhanger von Band 1 enthüllt, dass das antike Portal Vis "geklont" bzw. seine Existenz in parallele Realitäten/Dimensionen aufgespalten hat. Da wird es wohl bald über die Grenzen der Catenischen Republik hinausgehen…
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