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    Eine Reise mit Tolkiens Hobbit, Herr der Ringe und Silmarillion (Teil 3 von 3)

    von am 20. Oktober 2021 noch kein Kommentar

    J.R.R. Tolkien
    Das Silmarillion
    Ted Nasmith (Illustrator)
    Gebundene Ausgabe : 589 Seiten
    ISBN: 9783608938296

    —> Hier klicken für Teil 1 von 3 und hier klicken für Teil 2 von 3

    Ich hatte also Tolkiens "Der Herr der Ringe“ gelesen, eine feurige Neugier nach Mythen und Legenden war entfacht und ich wollte jetzt einfach mehr erfahren, d.h. mehr von den Ringen der Macht sowie mehr vom „Letzten Bündnis“, mehr von Saurons Ursprung und von Númenor, vor allem aber mehr von den Elben und der Entstehung Mittelerdes. Und dieses Verlangen führte mich zu Tolkiens "Bibel", seinem Buch "Das Silmarillion".

    DAS SILMARILLION

    Dabei erinnerte ich mich noch gut an eine alte Begebenheit vor fast 30 Jahren, als der weise Hermke im Laden (und zwar in dem urigen Neubücherraum gleich rechts nach dem Eingang) eine eindringliche Warnung an den kleinen Mitch von damals aussprach: „Mitch, … ne, ne, das Silmarillion ist jetzt nichts für Dich, … selbst für mich ist es nicht so leichte Kost gewesen, so viele Namen, Namen, Namen …“, meinte Hermke und schaute mich dabei über seine Brille mit lehrreichen Augen fest an und er zog ganz klar eine gutgemeinte deutliche Grenze, die rückblickend für mich goldrichtig gewesen ist; damals konnte ich noch nicht den nötigen Durst für Tolkiens Quelle „Das Silmarillion“ haben, und dies wußte Hermke damals ganz genau.

    Aber eben weil die eigenen Erfahrungen in hinwegziehenden Jahren fast immer mehr Platz für den eigenen inneren Mentor erschaffen, beschloss ich "im Alter" dann jenes Buch "Das Silmarillion" zu lesen. Und prompt schenkte mir meine Frau vor ein paar Jahren sowohl eine recht schöne Buchausgabe, und zwar die mit Ted Nasmith (als Illustrator), als auch ein "Bon-Bon" (und das war für mich ein Segen), nämlich den „Historischen Mittelerde-Atlas“ sowie „Das große Mittelerde-Lexikon“.

    Irgendwann im Jahr 2017 begann ich dann das Buch zu lesen, es begann:

    “Eru war da, der Eine, der auf Arda Illúvatar heißt; und er schuf erstens die Ainur, die Heiligen, Sprößlinge seiner Gedanken; und sie waren bei ihm, bevor irgend andres geschaffen war…” (S. 53).

    … und vor mir entfaltete sich eine bezaubernde und sagenreiche Geschichte, die mich durch die Jahrhunderte und Zeitalter von Mittelerde führte. „Das Silmarillion“ erzählt mythisch mit grandioser Sprache über Herkunft der Elben, über deren helle und dunkle Seiten, sowie über das Entstehen und das traurige Schicksal der stolzen Dunedain, und über Mittelerdes Anfänge, Götter, Orte und Schicksale.

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    J.R.R. Tolkien
    Das Silmarillion
    Ted Nasmith (Illustrator)
    Gebundene Ausgabe : 589 Seiten
    ISBN: 9783608938296

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    Ich hatte also Tolkiens "Der Herr der Ringe“ gelesen, eine feurige Neugier nach Mythen und Legenden war entfacht und ich wollte jetzt einfach mehr erfahren, d.h. mehr von den Ringen

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    Das Land des Lachens

    von am 18. Oktober 2021 noch kein Kommentar

    Jonathan Carroll
    DAS LAND DES LACHENS. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Rudolf Hermstein
    (Originaltitel: THE LAND OF LAUGHS / 1980)
    München, Heyne, 2021, 366 Seiten
    ISBN 978-3-453-32104-5, 12,99 Euro
    Klappenbroschur

    Der 1949 in New York zur Welt gekommene Autor Jonathan Carroll lebt seit vielen Jahren in Wien, wo er nicht nur als Literaturdozent jungen Menschen das Schreiben beibrachte, sondern wo auch aufgrund günstiger Zufälle (Stanislaw Lems Sohn stellte die Verbindung zum Herausgeber und Literaturagenten Franz Rottensteiner her) seine literarische Weltkarriere durchstartete. Inzwischen gehört Carroll zu den anerkanntermaßen wichtigsten Vertretern der englischsprachigen literarischen Phantastik.

    Dass er bereits mit seinem Erstlingswerk THE LAND OF LAUGHS (1980) ein vollkommenes Meisterwerk vorlegte, konnten deutschsprachige Leser lange Zeit nicht mehr nachvollziehen, da der 1986 unter dem Titel DAS LAND DES LACHENS in der Übersetzung von Rudolf Hermstein erschienene Roman vergriffen war. Umso erfreulicher ist es, dass der Heyne Verlag das Buch im Herbst 2021 in einer ansprechend aufgemachten und mit einem Nachwort von Denis Scheck versehenen Neuausgabe wieder zugänglich macht.

    DAS LAND DES LACHENS erweist sich als immer noch überzeugend erzählte Literatur über die Literatur, das Schreiben, das Lesen und die Bedeutung, die Lesen, Schreiben und Literatur auf unser eigenes Leben haben können – und über die Liebe in all ihren Formen und Ausprägungen.

    Am Ende kann man verstehen, warum Denis Scheck so erstaunt darüber ist, dass Carrolls DAS LAND DES LACHENS nicht den gleichen Erfolg hat wie z. B. die Bücher von J. R. R. Tolkien, Ursula K. Le Guin oder (die des Carroll-Bewunderers) Stephen King.

    Immerhin ist das Buch jetzt wieder greifbar, und es liegt nur noch an uns, diesen Erfolg herbeizuführen …

    Horst Illmer
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    Das Land des Lachens
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    Jonathan Carroll
    DAS LAND DES LACHENS. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Rudolf Hermstein
    (Originaltitel: THE LAND OF LAUGHS / 1980)
    München, Heyne, 2021, 366 Seiten
    ISBN 978-3-453-32104-5, 12,99 Euro
    Klappenbroschur

    Der 1949 in New York zur Welt gekommene Autor Jonathan Carroll lebt seit vielen Jahren in Wien, wo er nicht nur als Literaturdozent jungen Menschen das Schreiben beibrachte, sondern wo auch aufgrund günstiger Zufälle

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    Eine Reise mit Tolkiens Hobbit, Herr der Ringe und Silmarillion (Teil 2 von 3)

    von am 11. Oktober 2021 2 Kommentare

    Der Herr der Ringe: illustriert Gebundene Ausgabe
    von J.R.R. Tolkien (Autor), Alan Lee (Zeichner), Margaret Carroux (Übersetzer)
    Gebundene Ausgabe : 1293 Seiten
    ISBN: 9783608960358

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    Bevor ich meine eigene Reise mit "Der Herr der Ringe" schildere, sei ein kurzer Abriss des Buchinhalts erlaubt, denn es gibt auf dem Planeten Erde noch Menschen und Leser, die weder Film noch Geschichte von Tolkiens Jahrhundertroman kennen:

    ZUM INHALT

    Mittelerde. Das dritte Zeitalter ist längst angebrochen. Die Welt ist im Wandel. Das Böse in Gestalt von Sauron erwacht.

    Mordors dunklem Meister dürstet es nach seinem Ring, dem magischen "Herrscherring", ein Zauberring, der Macht über alle anderen Zauberringe hat:

    "Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
    Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
    Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
    Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
    Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn."

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    Der Herr der Ringe: illustriert Gebundene Ausgabe
    von J.R.R. Tolkien (Autor), Alan Lee (Zeichner), Margaret Carroux (Übersetzer)
    Gebundene Ausgabe : 1293 Seiten
    ISBN: 9783608960358

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    Bevor ich meine eigene Reise mit "Der Herr der Ringe" schildere, sei ein kurzer Abriss des Buchinhalts erlaubt, denn es gibt auf dem Planeten Erde

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    Eine Reise mit Tolkiens Hobbit, Herr der Ringe und Silmarillion (Teil 1 von 3)

    von am 29. September 2021 1 Kommentar

    Der Hobbit: oder Hin und zurück. Mit Illustrationen von Alan Lee
    von J.R.R. Tolkien (Autor), Alan Lee (Illustrator), Wolfgang Krege (Übersetzer)
    Gebundene Ausgabe : 398 Seiten
    ISBN: 9783608938005

    EINLEITUNG

    Keine Erzählungen haben mich so lange begleitet und beschäftigt, wie „die drei“ Bücher von Tolkien zu Mittelerde: Der Hobbit, Der Herr der Ringe und Das Silmarillion.

    Für eingefleischte „alte“ Fantasy-Fans sind die Handlungen (jedenfalls) in „Der Hobbit“ und in „Der Herr der Ringe“ meist bestens bekannt und ein jeder hat zu den Büchern und den Verfilmungen seine eigene Meinung – je nach persönlichem Geschmack und Erleben.

    Doch für den ein oder anderen – vermutlich (aber nicht zwingend) „jüngeren“ – Leser, der "nur" die zwei grandiosen Filmtrilogien von Peter Jackson kennt, kommen Tolkiens Bücher vielleicht etwas "abschreckend" daher, was viele Gründe haben mag: Den Einen scheut womöglich der Umfang, den anderen die Tiefe des Inhalts, den Nächsten die Dichte der Sprache des „älteren“ Autors und/oder die Intensität seiner Weltenschilderungen.

    Gerade diese bislang „tolkienlosen“ Leser möchte ich hiermit entfachen und neugierig auf ein echtes Abenteuer machen, auf eine leichte, zugleich intensive Art, um Tolkiens Mittelerde zu besuchen, um Schritt für Schritt weiter in seine Welt der Elben, der Dúnedain und der Hobbits zu versinken.

    Mittels meinem eigenen biographischen Erleben mit Tolkiens Werk werde ich dem Leser einen persönlichen Vorschlag zu einer immer tiefer führenden, schönen Lesereihenfolge und -/reise unterbreiten:

    Man beginne als erstes mit „Der Hobbit“, gehe als zweites weiter mit „Der Herr der Ringe“ und zum dritten versinke man mit „Das Silmarillion“ gänzlich in den Kosmos von Mittelerde, gerne gewappnet mit dem „Historischen Atlas von Mittelerde“ sowie dem „Mittelerde-Lexikon".

    Wie gesagt, am besten vermag meine eigene Reise nach Mittelerde dies zu veranschaulichen, wobei ich stilgetreu in drei Teilen (mittels drei eigenen Rezensionen) erzählen werde:

    MEIN ERSTES TREFFEN MIT TOLKIEN

    Ich bin Ende der 80er als etwa zehnjähriger Knabe im Italienurlaub durch Zufall zunächst mit Tolkiens „Der Herr der Ringe“ in Kontakt gekommen. Damals hatte eine Bekannte meiner Mutter, Dunja, das Buch am Bolsenasee mit dabei und Dunja las am Strand von Zeit zu Zeit in Teil 1 "Die Gefährten" (es war die alte Ausgabe mit dem stechend grünen Einband mit der alten Übersetzung von Carroux). Und als das Buch so am Strand rumlag, schnappte ich es mir und begann mit der Neugier des Kindes darin zu lesen: "Wow!" – dachte ich. Ich lernte sogleich Bilbo Beutlin und die Hobbits kennen, auch kam Gandalf in Beutelsend vorbei. Ich war hin und weg. Und fast jeden Tage im Urlaub las ich immer mal wieder ein paar Seiten, mehr schaffte ich damals nicht, denn für mich als Bub war ja bereits Band 1 vom Umfang her ein "riesiges" Buch, ein Buch mit kindlich gefühlten zehntausend Seiten. Der Urlaub war dann schneller vorbei als gedacht und Dunja verschwand mit „Der Herr der Ringe“ aus meinem Blickfeld, ich war damals zwar nur bis etwa Seite 40 gekommen (auch heute noch lese ich leider immer noch viel zu langsam), … doch ich hatte Tolkiens „Blut geleckt“.

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    Der Hobbit: oder Hin und zurück. Mit Illustrationen von Alan Lee
    von J.R.R. Tolkien (Autor), Alan Lee (Illustrator), Wolfgang Krege (Übersetzer)
    Gebundene Ausgabe : 398 Seiten
    ISBN: 9783608938005

    EINLEITUNG

    Keine Erzählungen haben mich so lange begleitet und beschäftigt, wie „die drei“ Bücher von Tolkien zu Mittelerde: Der Hobbit, Der Herr der Ringe und Das Silmarillion.

    Für eingefleischte „alte“ Fantasy-Fans

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    Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur

    von am 20. September 2021 2 Kommentare

    Christian Endres
    SHERLOCK HOLMES UND DIE TIGERIN VON ESCHNAPUR.
    Illustrationen: Timo Kümmel
    Stolberg, Atlantis, 2021, 240 S.
    ISBN 978-3-86402-777-2 / 17,90 Euro
    Hardcover

    Nachdem Christian Endres in bisher zwei Büchern, die den Doyle-Helden Sherlock Holmes zum Protagonisten erkoren hatten, ausgiebig gezeigt hat, dass er dieser Figur sowohl in der kurzen Prosaform (2009 in der Story-Sammlung SHERLOCK HOLMES UND DAS UHRWERK DES TODES) als auch auf Romanlänge (SHERLOCK HOLMES UND DIE TANZENDEN DRACHEN, 2015) gerecht werden kann, darf die geneigte Leserschaft sich weitere sechs Jahre später erneut unter die Fittiche dieses äußerst talentierten Geschichtenerzählers begeben.

    Seit der einzigartige Edgar Allan Poe vor fast zweihundert Jahren erstmals seinen C. Auguste Dupin als Ermittler auftreten ließ, wissen wir, dass es gerade die Kurzgeschichte ist, die sich für die Darstellung spannender Kriminalfälle und deren Lösung hervorragend eignet. Diese etwas in Vergessenheit geratene Tatsache wieder ins Bewusstsein der Leserinnen und Leser gerufen zu haben, ist nicht das kleinste Verdienst von Endres.

    In seiner soeben erschienenen Kurzgeschichtensammlung SHERLOCK HOLMES UND DIE TIGERIN VON ESCHNAPUR zieht er erneut alle Register und bittet den englischen Meisterdetektiv Holmes und seinen treuen Freund und Chronisten Dr. Watson zum Tanz.

    Die Herausforderungen, denen sich das dynamische Duo stellen muss, reichen von weltbewegenden (da das Empire für die Briten ja „die Welt“ darstellt) Bedrohungen durch uraltes Geheimwissen hin zu Problemen mit exotischen Tieren, geheimnisvollen Todesfällen ohne erkennbare Ursachen und den Schwierigkeiten, die durch Langeweile oder Überarbeitung entstehen. Außerdem darf Holmes hin und wieder über seinen eigenen Schatten springen und sich mit „Klienten“ abgeben, denen er normalerweise die Tür gewiesen hätte, bzw. die ihn gar nicht zur Hilfe gerufen haben. Und dann muss er in „Unten am Fluss“, der anrührendsten Geschichte des Bandes, auch noch schweren Herzens Abschied nehmen von einem alten Weggefährten.

    Das Buch enthält 15 Erzählungen, 24 Short-Short-Stories, ein Vorwort sowie einen Anhang mit kurzen Notizen des Autors zur Entstehungsgeschichte (plus einen „Hidden Track“). Für die sehr stimmige Umschlaggestaltung, die Innenausstattung und die diversen Illustrationen zeichnet Timo Kümmel verantwortlich.

    Wer Holmes und Watson und Endres (oder auch nur einen davon) mag, sollte sich getrost über SHERLOCK HOLMES UND DIE TIGERIN VON ESCHNAPUR hermachen – es bietet nicht nur Reisen in exotische Länder, fantastische Unterhaltung und schwarzhumorige Kabinettstückchen, sondern auch genügend Düsternis und Nebel um selbst Holmes-Puristen zufrieden zu stellen.

    Horst Illmer
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    Sherlock Holmes und die Tigerin von Eschnapur
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    Christian Endres
    SHERLOCK HOLMES UND DIE TIGERIN VON ESCHNAPUR.
    Illustrationen: Timo Kümmel
    Stolberg, Atlantis, 2021, 240 S.
    ISBN 978-3-86402-777-2 / 17,90 Euro
    Hardcover

    Nachdem Christian Endres in bisher zwei Büchern, die den Doyle-Helden Sherlock Holmes zum Protagonisten erkoren hatten, ausgiebig gezeigt hat, dass er dieser Figur sowohl in der kurzen Prosaform (2009 in der Story-Sammlung SHERLOCK HOLMES UND DAS UHRWERK DES TODES) als

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    Zwergenkrieger

    von am 6. September 2021 4 Kommentare

    Dennis L. McKiernan
    Zwergenkrieger

    560 Seiten
    Heyne Taschenbuch, 2005, € 8,95
    ISBN: 9783453521520

    "Zwergenkrieger" ist der Titel der bei Heyne 2005 erschienen überarbeiteten Ausgabe des in den 90er Jahren bei Bastei Lübbe erschienen Fantasyromans, der damals den (aus meiner Sicht weit besser passenden) Titel "Drachenkampf" trug, … im amerikanischen Original heißt das Buch "Dragondoom".

    Ich selbst bin Herrn McKiernan aus mehreren Gründen sehr dankbar ob der Erschaffung dieses fast 600-seitigen herausragenden Fantasyepos.

    Zum einen muss ich gestehen, dass ich mich mit der im Fantasy-Genre seit Längerem herrschenden "Art" (für mich aber eher eine Unart), Geschichten über unglaubliche Mehrteiler auszuweiten, noch nie anfreunden konnte. Zu beobachten ist, dass wirklich gute Werke in der Fantasy oftmals über einen Dreiteiler, schlimmer noch über einen Fünfteiler, oder (wenn man Pech hat) über einen Zehnteiler hinaus erzählt werden.

    Für mich ist ein Fantasyroman wie "Zwergenkrieger", der als Einzelband daher kommt, per se schon charmant, vor allem weil ich gerne "vielfältig" lese. Ich tummle mich so gerne in unterschiedlichen Werken unterschiedlicher Autoren, wobei ich (wie vielleicht so manch anderer) berufsbedingt (leider) eben keine dutzende Stunden die Woche für mein Hobby Lesen erübrigen kann, soll heißen: alles über eine Trilogie hinaus wird für mich meist zu einem zeitlich frustrierenden Mammutunterfangen. Ergo: Ich liebe Einzelromane!

    McKiernan macht mir (und all jenen, denen es genau so geht) mit seinem "Zwergenkrieger" also ein großartiges Geschenk: Einen einzigartigen Roman in einem Band! Der Titel ist eben nicht Teil der Trilogie, wie es Heyne unter den Begriff "Die Zwergen-Saga" bewirbt; der Roman steht nämlich für sich und ist losgelöst von anderen Romanen der vom Verlag sogenannten "Zwergensaga".

    Zum anderen ist die Erzählung im Buch (auf die der alte Titel "Drachenkampf" einfach besser passt) schlichtweg herausragend und packend. Im Vordergrund des Romans steht zunächst der innere und äußere Kampf des menschlichen Helden Elgo, der nicht nur gegen den Drachen und das Zwergenvolk, sondern schlußendlich gegen seinen eigenen so festen Stolz bestehen muss, … ob ihm dies gelingt? Dem Handlungsstrang folgt – erzählerisch äußerst geschickt verwoben – die konfliktreiche Geschichte vom Zwergenkämpfer Thork und der menschlichen Kriegsmaid Elyn die zunächst alleine, dann gemeinsam nach Überwindung ihrer Vorurteile, den Kammerling – ein vom Allvater geschaffener Streithammer – suchen, um den Drachenkampf bestehen zu können.

    Völlig ohne Kitsch wird die Handlung authentisch und mit Tiefgang vor dem Leser entfaltet, Kapitel um Kapitel taucht man in die Heldensaga ein, um schlußendlich das (zu Ende gelesene) Buch mit einem Staunen und sogar einem berührten Schweigen beiseite legen zu können.

    "Zwergenkrieger" alias "Drachenkampf" ist für mich ein ganz besonderes Buch, gleichzeitig scheue ich (schon aus Prinzip) den ach so typischen Vergleich mit Tolkiens "Der Herr der Ringe". "Ja!", ich bin Tolkienfan und "Nein!", ich vergleiche Fantasyromane unterschiedlicher Autoren grundsätzlich nicht miteinander (schon gar nicht mit Tolkien), denn ein solcher Vergleich "tötet" grundsätzlich das Werk. Vielmehr kann McKiernans "Zwergenkrieger" (und dies völlig zu recht) Braue an Braue neben "Der Herr der Ringe" stehen und leben.

    McKiernan überzeugt hier mit einer herausragend dicht und so schön erzählten "puren Geschichte", die völlig ohne Schnörkel oder Besonderheiten auskommt, und die (mir) wieder einmal zeigt, dass Weniger manchmal Mehr ist und klassische Fantasy den moderneren Artgenossen nicht nur das Wasser reichen kann, sondern auch mit einer Welle erzählerischer Kraft durchaus darüber hinausgehen kann.

    So habe ich "Drachenkampf" bereits als 13-jähriger verschlungen, ich weiß sogar heute noch wo und wie das geschah: ich war im zweiwöchigen Urlaub, auf dem Nil in Ägypten und zwar auf dem Deck eines Flussdampfers … ja wirklich! … und ich atmete das Buch sprichwörtlich ein; freilich habe ich mir dann etwa 30 Jahre später als Erwachsener das Buch nochmal in der Neuausgabe "Zwergenkrieger" gegönnt und ich war erneut so tief beeindruckt, dass es heute völlig zu Recht unter meine "Best Ever" fällt, und zwar ohne mit der Wimper zu zucken.

    PS: Die Stelle mit der "Goldmünze auf dem Boden" verschafft mir heute noch Gänsehaut.

    MITCH
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    Zwergenkrieger
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    Dennis L. McKiernan
    Zwergenkrieger

    560 Seiten
    Heyne Taschenbuch, 2005, € 8,95
    ISBN: 9783453521520

    "Zwergenkrieger" ist der Titel der bei Heyne 2005 erschienen überarbeiteten Ausgabe des in den 90er Jahren bei Bastei Lübbe erschienen Fantasyromans, der damals den (aus meiner Sicht weit besser passenden) Titel "Drachenkampf" trug, … im amerikanischen Original heißt das Buch "Dragondoom".

    Ich selbst bin Herrn McKiernan aus mehreren Gründen

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    Das grosse Werk der Zeit

    von am 7. Juli 2021 noch kein Kommentar

    John Crowley
    DAS GROSSE WERK DER ZEIT.
    Übersetzt von Joachim Körber
    (Great Work of Time / 1989)
    Altefähr, Wandler Verlag, 2021, 144 S.
    ISBN 978-3-948825-02-7 / 13,90 Euro

    Der amerikanische Schriftsteller John Crowley, der demnächst Achtzig wird, war, trotz einiger sehr erfolgreicher Romane, die vor nun auch schon wieder vierzig Jahren erschienen, in Deutschland immer ein Geheimtipp. Das liegt unter anderem daran, dass sein Gesamtwerk vergleichsweise schmal ist und neben seinen wenigen Romanen kaum Kurzgeschichten von ihm übersetzt wurden – das liegt aber auch daran, dass er auf stilistisch höchstem Niveau verzwickt-komplexe Plots erzählt.
    Das mag nicht jede/r!
    In den letzten Jahren sind dann zwei Bücher von ihm bei Golkonda erschienen, jetzt hat der noch junge Wandler Verlag das Wagnis unternommen und mit DAS GROSSE WERK DER ZEIT eine (mit dem World Fantasy Award ausgezeichnete) Novelle veröffentlicht.
    Die Zeit, das Reisen in ihr und die paradoxen Welten, die dadurch entstehen (können), gehören seit ihren Anfängen zum Grundbestand der Science Fiction, und trotz einer nicht mehr zählbaren Menge an Büchern, die sich damit beschäftigen, ist das Thema noch lange nicht erschöpfend behandelt. Auch John Crowley gelingt es, spannend erzählt und mit den erwartbaren Dreh- und Wendungen, unsere Beziehung zur „vierten“ Dimension in neuem Licht erstrahlen zu lassen.
    Auf wie verwickelte Weise Zeit, Geschichte und Geschichten ineinander fließen und verschmelzen, mäandernd sich umkreisen und dann wieder konkrete Konturen erkennen lassen, zeigt sich in DAS GROSSE WERK DER ZEIT an einem (für mich) überraschenden Detail: Eine der (realen) Hauptfiguren der Erzählung ist der englische Politiker und Geschäftsmann Cecil Rhodes, dessen Leben in Afrika mehrere (fiktive) Wendungen erfährt, deren Auswirkungen Crowley durchspielt – und gleichzeitig lese ich 2021 in den Nachrichten darüber, dass Rhodes prominenter Gegenstand diverser Protestaktionen ist, die sich gegen seine anhaltende Wertschätzung im British Empire richten, obwohl er zu den wichtigsten Vertretern des Kolonialismus gehört.
    Wie das alles zusammengehört, kann ich im Rahmen dieser Besprechung nicht weiter ausführen, aber mit diesem Beispiel habe ich hoffentlich dem einen oder der anderen LeserIn den Mund ein wenig wässrig gemacht. Wer klug konzipierte und politisch anspruchsvolle Science Fiction mag, wird von Crowleys Meisterwerk sicherlich genauso begeistert sein wie der Unterzeichnende

    Horst Illmer
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    John Crowley
    DAS GROSSE WERK DER ZEIT.
    Übersetzt von Joachim Körber
    (Great Work of Time / 1989)
    Altefähr, Wandler Verlag, 2021, 144 S.
    ISBN 978-3-948825-02-7 / 13,90 Euro

    Der amerikanische Schriftsteller John Crowley, der demnächst Achtzig wird, war, trotz einiger sehr erfolgreicher Romane, die vor nun auch schon wieder vierzig Jahren erschienen, in Deutschland immer ein Geheimtipp. Das liegt unter anderem daran, dass

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    Neues und Altes aus dem Kanon-Universum

    von am 15. Juni 2021 1 Kommentar

    Michael Marraks "Anima ex Machina".  Jetzt bin ich durch und gerade heute ist auch eine zweite Charge eingetrudelt. Wieder von der auf 111 Exemplare limitierten, signierten und nummerierten Version.

    Mit Büchern, denen man selbst bereits jede Menge Vorschußlorbeeren zugestanden hat, ist das immer so eine Sache. Eigentlich will man ja, dass man trotzdem noch positiv Überrascht wird. Oder wie in diesem Fall, dass die Fortetzung des Monumentalwerkes "Der Kanon mechanischer Seelen" eben noch eins draufsetzt.

    Der erste Teil ist eine Ausarbeitung der bereits veröffentlichten Novelle "Die Reise zum Mittelpunkt der Zeit". Hätte auch daneben gehen können. Ist aber frisch und eben doch anders und… setzt die weitere Handlung in den entsprechenden Rahmen. Wieder einmal sprüht die Welt über vor außergewöhnlichen Ideen und die Geschichte bekommt jeweils rechtzeitig den nötigen Twist. "Anima ex Machina" ist wie nach Hause kommen und doch wieder eine freudige Überraschung vorzufinden. All die liebgewonnenen Charaktere und die bezaubernde Leichtigkeit und Farbenfreude dieser Welt erfüllen alles, was man sich gewünscht hat.

    Am Ende ist es gar nicht mehr nötig, dass der erste Roman übertroffen würde. Viel zu schön war dieser erneute Aufenthalt im "Kanon-Universum". Es scheint, als hätte Michael Marrak ähnliche Fähigkeiten, wie seine Heldin "Ninive". Nur dass er nicht einfach nur einzelne "tote Dinge" beseelen und zum Leben erwecken kann, sondern ganze Welten. Ich war dort und habe es mit meinen eigenen (inneren) Augen gesehen. Und ich würde jederzeit noch einmal mit auf die Reise gehen…

    Michael Marraks "Anima ex Machina".  Jetzt bin ich durch und gerade heute ist auch eine zweite Charge eingetrudelt. Wieder von der auf 111 Exemplare limitierten, signierten und nummerierten Version.

    Mit Büchern, denen man selbst bereits jede Menge Vorschußlorbeeren zugestanden hat, ist das immer so eine Sache. Eigentlich will man ja, dass man trotzdem noch positiv Überrascht wird.

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    Nachrichten aus Mittelerde

    von am 31. Mai 2021 noch kein Kommentar

    J. R. R. Tolkien
    NACHRICHTEN AUS MITTELERDE.
    Mit Einleitung, Kommentar, Register und Karten
    herausgegeben von Christopher Tolkien
    Ü: Hans J. Schütz
    Illustrationen von John Howe, Alan Lee und Ted Nasmith,
    (Unfinished Tales of Númenor and Middle-Earth, 2020)
    Stuttgart, Klett-Cotta, 2021, 720 Seiten + 18 Farbtafeln
    Hobbit Presse
    ISBN: 978-3-608-98458-3 / 35,00 Euro

    Um es gleich vorweg zu sagen: meiner Meinung nach eignet sich NACHRICHTEN AUS MITTELERDE nicht als Einstieg in die Werke J. R. R. Tolkiens, es ist eher etwas für Menschen, die durch die Lektüre des SILMARILLIONS nicht verschreckt worden sind. Es ist ein wunderbares Buch für jene Begeisterten, die mit den Brüchen und Widersprüchen und den Entwicklungen eines erzählerischen Lebenswerkes, das über viele Jahrzehnte gewachsen ist, leben können und wollen. Sammler*innen schöner Bücher werden auf jeden Fall ihre Freude mit diesem Buch haben.
    Die darin enthaltenen Geschichten erstrecken sich zeitlich über alle Zeitalter und geographisch von Beleriand und den Ländern im Norden, über die Insel Nùmenor, bis in den Westen von Mittelerde. Hier werden eine Menge Lücken, die sich für eifrige und aufmerksame Leser*innen im HOBBIT, im HERRN DER RINGE und im SILMARILLION ergeben haben, geschlossen, allerdings sind einige Erzählungen auch in ihrer Fragment-Form abgedruckt. Eine gewisse Vertrautheit mit den „drei großen Werken“ ist von Christopher Tolkien, dessen Kommentare und Zwischenbemerkungen sehr hilfreich und angenehm zu lesen sind und die durch kleinere Schriftgröße gut von den Texten J. R. R. Tolkiens abgesetzt sind, vorausgesetzt worden.

    Mit dieser illustrierten Neuausgabe von NACHRICHTEN AUS MITTELERDE ist das letzte, noch von Christopher Tolkien betreute und herausgegebene, Werk auch in einer deutschen Ausgabe erhältlich. Ich beschränke mich hier auf einen Vergleich zwischen dieser illustrierten Ausgabe und der deutschen Erstausgabe aus dem Jahr 1983.
    Der Textteil enthält, bis auf die angepasste Rechtschreibung und einige wenige korrigierte Fehler, die bisher verwendete und von Hans J. Schütz verfasste Übersetzung. Neu sind der großzügige Neusatz mit größerem Schriftbild, der die Lesbarkeit deutlich erhöht, der Buchschmuck, vier schwarz-weiß Zeichnungen, die an den Anfang jeden Teils gesetzt sind, und vor allem 18 Farbillustrationen von Alan Lee, John Howe und Ted Nasmith, die auf hochwertigem Kunstdruckpapier ohne eigene Seitenzahlen eingebunden sind.
    Diese drei Künstler sind seit vielen Jahren mit dem Werk J. R. R. Tolkiens verflochten, haben die visuellen Vorstellungen seiner Welt für Millionen Menschen stark beeinflusst und bilden somit die Creme de là Creme der Tolkien-Illustratoren. Jeder hat zahlreiche Tolkien-Kalender mit Motiven bestückt und je sechs Bilder zu diesem Projekt beigesteuert. In Absprache mit Christopher Tolkien nutzen Ted Nasmith, der die Idee aufbrachte, und John Howe die Gelegenheit auch querformatige Illustrationen einzubinden, da dadurch die Bandbreite vor allem für Landschaftsdarstellungen im Wortsinne erweitert wurde.
    Wie schon in der Erstausgabe wurden vier Karten von Christopher Tolkien verwendet, von denen zwei koloriert und als Vorsätze verwendet wurden.

    NACHRICHTEN AUS MITTELERDE ist eine historische Studie im doppelten und dreifachen Sinn. Der Literaturwissenschaftler Christopher Tolkien arbeitete sich durch das Material, das sein Vater hinterlassen hatte, der sich aber auch als ein Chronist einer Welt sah, in der seine Sprachen leben konnten. Was sich auf den ersten Blick als sehr trockenes Konzept-Buch anhört, steckt aber voller farbiger, anrührender und heroischer Geschichten und Momente. Es lässt einen erheblich weiter gefassten Blick auf eine ganze Anzahl von Themen zu als es die drei Hauptwerke bieten. So wurde beispielsweise kritisch angemerkt, dass es im HOBBIT und im HERRN DER RINGE sehr wenige Frauenfiguren gibt, die auch nur am Rande in die Handlung eingreifen. Hier liefern die NACHRICHTEN AUS MITTELERDE einige schöne Gegenbeispiele.
    Dieses wunderschöne Buch ist also eine willkommene Gelegenheit, sich mal wieder mit der vielschichtigen Welt, die J. R. R. Tolkien geschaffen hat, zu beschäftigen.

    Matita Leng

    J. R. R. Tolkien
    NACHRICHTEN AUS MITTELERDE.
    Mit Einleitung, Kommentar, Register und Karten
    herausgegeben von Christopher Tolkien
    Ü: Hans J. Schütz
    Illustrationen von John Howe, Alan Lee und Ted Nasmith,
    (Unfinished Tales of Númenor and Middle-Earth, 2020)
    Stuttgart, Klett-Cotta, 2021, 720 Seiten + 18 Farbtafeln
    Hobbit Presse
    ISBN: 978-3-608-98458-3 / 35,00 Euro

    Um es gleich vorweg zu sagen: meiner Meinung nach eignet sich NACHRICHTEN AUS MITTELERDE nicht als

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    Anima Ex Machina

    von am 26. Mai 2021 4 Kommentare

    Michael Marrak
    Anima Ex Machina
    Ein Kanon-Roman
    edition mono/monochrom November 2020
    ISBN 9783902796738

    In einem meiner letzten Artikel habe ich über drei deutsche Autoren geschrieben, die in meinem ganz persönlichen Olymp leben. Prompt hat mich einer davon kontaktiert und darauf aufmerksam gemacht, dass es eine Fortsetzung zu eben diesem von mir so hoch gelobten Werk "Der Kanon mechanischer Seelen" gibt. Ich zitiere: "Der Roman ist Ende Oktober 2020 in der Wiener Edition Mono erschienen, in einer limitierten Auflage von 333 Exemplaren – als mein Artist-in-Residence-Projekt meines über zweimonatigen Wien-Aufenthalts letztes Jahr."

    Hab ich "natürlich" nicht. Es ist einfach zu schwierig, den kompletten Ausstoß aller Verlage ständig auf dem Schirm zu haben. Und da fallen auch ambitionierte oder sogar herausragende Werke bei Kleinverlagen eben manchmal durchs Raster. Ich bin nicht mal sicher, ob Horst das Buch schon auf dem Schim hatte ;-). In jedem Fall liegt das Werk jetzt in signierter Version im Laden vor. Ich hab mir gleich eines geschnappt und bin gespannt wie ein Flitzebogen…

    Danke Michael. Für den Tipp und für den Kontakt zum Verlag. Du wirst hier beizeiten eine Rezi vorfinden…

    Michael Marrak
    Anima Ex Machina
    Ein Kanon-Roman
    edition mono/monochrom November 2020
    ISBN 9783902796738

    In einem meiner letzten Artikel habe ich über drei deutsche Autoren geschrieben, die in meinem ganz persönlichen Olymp leben. Prompt hat mich einer davon kontaktiert und darauf aufmerksam gemacht, dass es eine Fortsetzung zu eben diesem von mir so hoch gelobten Werk "Der Kanon mechanischer Seelen" gibt. Ich

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