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Das Absolute-Universum bei DC Teil IV – Absolute Wonder Woman – Mythos

von am 16. Februar 2026

  • Absolute Wonder Woman – Bd. 1
    Thompson, Kelly; Sherman, Hayden
    ISBN 9783741645334, Panini Manga und Comic, € 9,99

Das Absolute-Universum bei DC…wer braucht das denn? Hab ich echt gedacht, aber…

DC hat sich gedacht: „Okay, Multiversen hatten wir. Reboots hatten wir. Crisis hatten wir… einige. Was machen wir jetzt?“
Antwort: radikal vereinfachen.
Das Absolute-Universum ist DCs bewusster Schritt zurück auf Start. Aber nicht nostalgisch, sondern konzentriert, düster und modern. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Du musst erst 300 Hefte gelesen haben“. Stattdessen: Ikonen neu denken, ihre Kerne freilegen und sie in einer Welt zeigen, die härter, politischer und oft unbequemer ist als das klassische DC-Universum. Die Intention der Macher ist ziemlich klar: Einstiegshürden senken, Kreativen maximale Freiheit geben, die Figuren wieder ungewöhnlich, verletzlich und relevant machen und auch ein bisschen zeigen, dass DC noch mutig sein kann.

Wonder Woman wird oft wie ein Symbol dargestellt, doch Absolute Wonder Woman interessiert sich nicht für Symbole. Vielmehr für Ursprung, Macht und Konsequenzen. Diese Version von Diana kommt direkt aus dem Mythos. Götter, Amazonen, archaische Regeln, das alles ist präsent, alles hat Gewicht. Heldentum ist hier keine Pose, sondern eine Entscheidung, die Opfer fordert.
Diana wächst nicht wie gewohnt auf Themyscira auf, sondern in der Hölle, erzogen von der Hexe Circe. Diese Mythologisierung macht sie zu einer Kriegerin, die nicht nur mit riesigen Monstern kämpft, sondern auch mit ihrer eigenen Herkunft und Bestimmung.
Geschrieben von Kelly Thompson und gezeichnet von Hayden Sherman, kombiniert der Band klassische Mythen mit moderner Action und innerer Konfliktarbeit.
Kelly Thompson verbindet klassische Mythologie mit moderner Figurenzeichnung. Diana ist stark, ja – aber diese Stärke ist kein Geschenk, sondern eine Bürde.
Hayden Sherman liefert dazu eine Bildsprache, die episch wirkt, ohne kitschig zu sein. Viel Raum, viel Symbolik, viel Atmosphäre.
Das fühlt sich eher nach Fantasy-Epos an als nach klassischem Superheldencomic. Ernster Ton, klare politische und mythologische Ebenen. Das ist unbequem, kraftvoll und sehr eigenständig.

Absolute Wonder Woman ist episch, ernst und kompromisslos.

warenkorbIhr könnt alle lieferbaren Artikel
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden anfragen

von am 16. Februar 2026

  • Absolute Wonder Woman – Bd. 1
    Thompson, Kelly; Sherman, Hayden
    ISBN 9783741645334, Panini Manga und Comic, € 9,99

Das Absolute-Universum bei DC…wer braucht das denn? Hab ich echt gedacht, aber…

DC hat sich gedacht: „Okay, Multiversen hatten wir. Reboots hatten wir. Crisis hatten wir… einige. Was machen wir jetzt?“
Antwort: radikal vereinfachen.
Das Absolute-Universum ist DCs bewusster Schritt zurück auf Start. Aber nicht nostalgisch, sondern konzentriert, düster und modern. Keine jahrzehntelange Kontinuität, kein „Du musst erst 300 Hefte gelesen haben“. Stattdessen: Ikonen neu denken, ihre Kerne freilegen und sie in einer Welt zeigen, die härter, politischer und oft unbequemer ist als das klassische DC-Universum. Die Intention der Macher ist ziemlich klar: Einstiegshürden senken, Kreativen maximale Freiheit geben, die Figuren wieder ungewöhnlich, verletzlich und relevant machen und auch ein bisschen zeigen, dass DC noch mutig sein kann.

Wonder Woman wird oft wie ein Symbol dargestellt, doch Absolute Wonder Woman interessiert sich nicht für Symbole. Vielmehr für Ursprung, Macht und Konsequenzen. Diese Version von Diana kommt direkt aus dem Mythos. Götter, Amazonen, archaische Regeln, das alles ist präsent, alles hat Gewicht. Heldentum ist hier keine Pose, sondern eine Entscheidung, die Opfer fordert.
Diana wächst nicht wie gewohnt auf Themyscira auf, sondern in der Hölle, erzogen von der Hexe Circe. Diese Mythologisierung macht sie zu einer Kriegerin, die nicht nur mit riesigen Monstern kämpft, sondern auch mit ihrer eigenen Herkunft und Bestimmung.
Geschrieben von Kelly Thompson und gezeichnet von Hayden Sherman, kombiniert der Band klassische Mythen mit moderner Action und innerer Konfliktarbeit.
Kelly Thompson verbindet klassische Mythologie mit moderner Figurenzeichnung. Diana ist stark, ja – aber diese Stärke ist kein Geschenk, sondern eine Bürde.
Hayden Sherman liefert dazu eine Bildsprache, die episch wirkt, ohne kitschig zu sein. Viel Raum, viel Symbolik, viel Atmosphäre.
Das fühlt sich eher nach Fantasy-Epos an als nach klassischem Superheldencomic. Ernster Ton, klare politische und mythologische Ebenen. Das ist unbequem, kraftvoll und sehr eigenständig.

Absolute Wonder Woman ist episch, ernst und kompromisslos.

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