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…und noch ein Anliegen | comicdealer.de
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  • …und noch ein Anliegen

    von am 13. Oktober 2009

    junkbannerDie Petition zum Erhalt des Programmkinos in Würzburg:

    http://www.programmkino-wuerzburg.de

    Ich möchte in diesem Zusammenhang ein paar Worte loswerden und meine eigene etwas differenziertere Meinung, bezüglich der euphorischen Lobpreisungen des Corso und der Tiraden auf die bösen Multiplexe, zur Diskussion stellen. Markige Sprüche wie: „für Kinokultur in der Innenstadt“, „für alternativen zum blockbuster-kino“ und „zum Erhalt von Kultur, Filmkunst und kleinen Gewerben, die nicht von großen Konzernen überrannt werden dürfen“ sind zwar verständlich, aber offensichtlich fehlt da doch noch etwas der Blick für die reale Gesamtsituation.

    Zunächst einmal bin ich als Mitinhaber eines kleinen Ladengeschäftes, der durchaus auch weiß, wie sich die derzeitige konjunkturelle Lage auf regionale Kleinunternehmer auswirkt, natürlich auch für die kleinen regionalen Betriebe und als Buchhändler definitiv auch für den Erhalt von diversifizierter Kultur.

    In einer Gesellschaft, die im besonderen im Bereich Unterhaltungsmedien in einer Art kapitalistisch ausgelegt ist, ist es unmöglich sich gegen alle Strömungen zu stellen. Glaubt ihr, die Betreiber würden aufgeben, wo doch Kino ihr Leben ist/war, wenn es wirtschaftlich nicht unumgänglich wäre? Wenn nicht genügend Besucher in ein Würzburger Programmkino, das seit Generationen existiert hat, gehen um es finanziell zu tragen, wie soll es dann mit einem neuen funktionieren, das erst aufgebaut werden muss? Auch das andere regionale Programmkino kämpft ums Überleben. Das Casablanca in Ochsenfurt ist auch sehr nett und die Fahrt lohnt sich auf jeden Fall. Aber auch dort kämpft man mit unterirdischen Besucherzahlen und beschissenen Konditionen der großen Filmverleihe.

    Und die andere Aussage, mit den großen Konzernen ist ja auch nur ein weiterer Punkt, mal das eigene Verhalten zu überdenken. Das Cineworld im Mainfrankenpark hat genau wie das Corso regionale Betreiber und… eine sehr rührige Veranstaltungsleiterin, die immer wieder mit viel Energie versucht hat das Spektrum zu erweitern. Auch entgegen wirtschaftlicher Aspekte.

    Seid doch nicht so naiv. Geld regiert die Welt. Ein kleiner Unternehmer kann sich in unserer Welt nicht die Freiheit nehmen, das zu tun, was er möchte. Er ist von uns abhängig. Wer Kino als gesellschaftliches Ereignis sieht und gerne eine Vielfalt erhalten möchte, muss auch dafür sorgen, dass die monetäre Grundlage erhalten bleibt.

    Raubkopien aus dem www, DVD-Abende und eine allgemeine Dissozialisierung sind da bestimmt nicht förderlich. Wer Vielfalt erhalten möchte, der muss sie auch fördern. An das Kulturbudget der Stadt Würzburg braucht man nicht zu appelieren. Einer Entscheidung des Stadtrates ist es schließlich zu verdanken, dass wir das Cinemaxx in der Stadt haben und nicht das Cineworld, gegründet von den beiden großen regionalen Kinobetreibern, des ehemaligen Bavaria und Corso.

    Wer in unserer Welt lebt, sich nicht gegen das System stellt, aber in ihm auch nicht bereit ist sich seinen Mechanismen zu unterwerfen, hat die Funktionalität nicht verstanden.

    Klar wünsche ich mir wie so viele andere auch weiterhin das Corso. Gerade ich, der viele der Leute gut kennt, die ihr Herzblut da hineingesteckt haben. Aber es gibt einfach keine Zukunft dafür, es sei denn es ändert sich grundsätzlich was in unseren Köpfen und dadurch in der Welt. Wir sind die Welt und wir machen die Welt. Nicht die Welt macht uns.

    von am 13. Oktober 2009

    junkbannerDie Petition zum Erhalt des Programmkinos in Würzburg:

    http://www.programmkino-wuerzburg.de

    Ich möchte in diesem Zusammenhang ein paar Worte loswerden und meine eigene etwas differenziertere Meinung, bezüglich der euphorischen Lobpreisungen des Corso und der Tiraden auf die bösen Multiplexe, zur Diskussion stellen. Markige Sprüche wie: „für Kinokultur in der Innenstadt“, „für alternativen zum blockbuster-kino“ und „zum Erhalt von Kultur, Filmkunst und kleinen Gewerben, die nicht von großen Konzernen überrannt werden dürfen“ sind zwar verständlich, aber offensichtlich fehlt da doch noch etwas der Blick für die reale Gesamtsituation.

    Zunächst einmal bin ich als Mitinhaber eines kleinen Ladengeschäftes, der durchaus auch weiß, wie sich die derzeitige konjunkturelle Lage auf regionale Kleinunternehmer auswirkt, natürlich auch für die kleinen regionalen Betriebe und als Buchhändler definitiv auch für den Erhalt von diversifizierter Kultur.

    In einer Gesellschaft, die im besonderen im Bereich Unterhaltungsmedien in einer Art kapitalistisch ausgelegt ist, ist es unmöglich sich gegen alle Strömungen zu stellen. Glaubt ihr, die Betreiber würden aufgeben, wo doch Kino ihr Leben ist/war, wenn es wirtschaftlich nicht unumgänglich wäre? Wenn nicht genügend Besucher in ein Würzburger Programmkino, das seit Generationen existiert hat, gehen um es finanziell zu tragen, wie soll es dann mit einem neuen funktionieren, das erst aufgebaut werden muss? Auch das andere regionale Programmkino kämpft ums Überleben. Das Casablanca in Ochsenfurt ist auch sehr nett und die Fahrt lohnt sich auf jeden Fall. Aber auch dort kämpft man mit unterirdischen Besucherzahlen und beschissenen Konditionen der großen Filmverleihe.

    Und die andere Aussage, mit den großen Konzernen ist ja auch nur ein weiterer Punkt, mal das eigene Verhalten zu überdenken. Das Cineworld im Mainfrankenpark hat genau wie das Corso regionale Betreiber und… eine sehr rührige Veranstaltungsleiterin, die immer wieder mit viel Energie versucht hat das Spektrum zu erweitern. Auch entgegen wirtschaftlicher Aspekte.

    Seid doch nicht so naiv. Geld regiert die Welt. Ein kleiner Unternehmer kann sich in unserer Welt nicht die Freiheit nehmen, das zu tun, was er möchte. Er ist von uns abhängig. Wer Kino als gesellschaftliches Ereignis sieht und gerne eine Vielfalt erhalten möchte, muss auch dafür sorgen, dass die monetäre Grundlage erhalten bleibt.

    Raubkopien aus dem www, DVD-Abende und eine allgemeine Dissozialisierung sind da bestimmt nicht förderlich. Wer Vielfalt erhalten möchte, der muss sie auch fördern. An das Kulturbudget der Stadt Würzburg braucht man nicht zu appelieren. Einer Entscheidung des Stadtrates ist es schließlich zu verdanken, dass wir das Cinemaxx in der Stadt haben und nicht das Cineworld, gegründet von den beiden großen regionalen Kinobetreibern, des ehemaligen Bavaria und Corso.

    Wer in unserer Welt lebt, sich nicht gegen das System stellt, aber in ihm auch nicht bereit ist sich seinen Mechanismen zu unterwerfen, hat die Funktionalität nicht verstanden.

    Klar wünsche ich mir wie so viele andere auch weiterhin das Corso. Gerade ich, der viele der Leute gut kennt, die ihr Herzblut da hineingesteckt haben. Aber es gibt einfach keine Zukunft dafür, es sei denn es ändert sich grundsätzlich was in unseren Köpfen und dadurch in der Welt. Wir sind die Welt und wir machen die Welt. Nicht die Welt macht uns.

    5 Kommentare zu “…und noch ein Anliegen”

    1. Matthias sagt:

      Ok, dann bin ich da wohl falsch informiert. Für mich hat das damals so geklungen, dass die Würzburger Kinobetreiber (ich kenne ehrlich gesagt nicht mal mehr deren Namen – sind mittlerweile irgendwo in meinem persönlichen Nirvana versumpft) erst dann ernsthaft tätig geworden sind, als Cinemaxx sein Interesse bekundet hat.

      Egal, letztlich war es wohl ein Glücksfall, dass es so gekommen ist, denn das Cineworld wäre wahrscheinlich nicht das Cineworld, wenn es heute in Würzburg stehen würde. Für die Stadt und in Sachen Erreichbarkeit wäre das sicher schöner, aber es wäre wohl nicht das, was es heute ist. Darauf wollte ich letztlich auch hinaus.

    2. Gerd sagt:

      Zum zweiten Absatz noch ein kleiner Kommentar meinerseits.
      Ja, die Würzburger Kinos waren wirklich im nationalen Vergleich unglaublich provinziell.
      Dennoch hatte Würzburg bei den nationalen Besucherzahlen schon damals stets einen Platz unter den Top 10.
      Spät, aber definitiv vor dem Aufkommen der Bedrohung durch einen Konzern von außerhalb haben sich die Würzburger Kinobetreiber zusammengeschlossen und nach Möglichkeiten gesucht, einen geeigneten Standort innerhalb Würzburgs für ein modernes Multiplexkino zu finden.
      Nur leider, und das meine ich auch mit meinem Bedauern über die Stadtratsentscheidung, war es in Würzburg mal wieder sehr schwierig für lokale Investoren eine positive Entscheidung im Stadtrat zu bekommen.
      Wie so oft, bekam dann der Investor von Außerhalb sehr schnell einen Zuschlag und die Würzburger Kinobetreiber mussten sich auf ein Wettrennen um ihren eigenen Standort einlassen.
      Dass sabei der Ausweg in den Mainfrankenpark sicher nicht die erste Wahl war und dass der Standortvorteil zu Gunsten des Konzerns ausgefallen ist, scheint mir offensichtlich.
      Trotzdem empfinde ich als Würzburger definitiv meine Zugehörigkeit zum Kino im Mainfrankenpark und keine zehn Pferde werden mich in den fürchterlichen Bau neben dem aufwändig sanierten Kulturspeicher bringen.

    3. Matthias sagt:

      Jep, da hast du vollkommen recht, Gerd. Ich bin zwar kein Programmkinogänger und war schon seit Jahren nicht mehr im Corso, aber schade und trotzdem anscheinend unvermeidlich ist das schon. Wir Kunden/Konsumenten sollten uns eben sehr bewußt sein, was wir mit unserer "wo kaufe ich ein"- oder "raubkopiere ich oder gehe ich doch noch mal ins Kino"-Entscheidung anrichten. Zudem geht mMn nach wie vor nichts über den kleinen Fachhandel, der mit einer gehörigen Portion Enthusiasmus an die Arbeit geht, ohne dabei versteifte Arbeitsvorschriften abzuhandeln.

      Was die Stadtratsentscheidung zu einem Multiplex-Kino in Würzburg angeht, muss ich sagen, dass es gut war, dass Cinemaxx die Würzburger Kinobetreiber aufgeweckt hat, denn die Jahre vorher waren für die Kinogänger in Wü doch arg bitter und vor allem extrem unbequem (der Gipfel waren die "Bierbänke mit Brett im Rücken" im Bavaria C – dem Nackenversteifer-Kinosaal). Wahrscheinlich würden wir dort heute noch auf Hölzern sitzen und uns die Kinokarten von unfreundlichen (Besitzern) Leuten abreißen lassen.

    4. Ulli sagt:

      Danke, Gerd! Die Veranstaltungsleiterin aus dem Cineworld, die auch zu den Kunden des Corso gehört. Die immer brav Eintritt gezahlt und Freunde mitgebracht hat. I´m so sorry. Im Cineworld versuchen wir auch immer wieder kleine Filme an den Start zu bringen. Auch da das selbe Phänomen wie im Corso: kleine Besucherzahlen und beim Absetzen der Filme dann das verständnislose Gesicht der Kunden, dass wir die Filme keine sechs Wochen spielen können. Auch der Verleih gibt nicht jeden kleinen Film an ein Multiplex. Ändern kann man das Sterben der Locations wirklich nur bei sich selbst und mit seinem eigenen Verhalten. Unterstützt die Läden die euch was bedeuten und sie bleiben bestehen. Gebt zum Beispiel eure Stimme fürs "Immerhin"- es wird schließen und sucht einen neuen Platz: http://www.immerhin-wuerzburg.de

    5. Ijon Tichy sagt:

      Ganz genau! Man kann sich nicht einerseits über den Niedergang von "Kultur" beschweren und andererseits selbst durch sein "Geiz ist geil"-Verhalten diesen Niedergang mittragen.
      Die Schließung war ohnehin abzusehen. Denn wenn man die letzten Jahre im Corso war, hat man meistens mit einer handvoll Menschen im Kino gesessen.
      Wenn man dann noch mitkriegt, wie andere stolz berichten, dass sie kein Geld mehr für Filme ausgeben, weil sie sich die downloaden (oder jemanden kennen), wundert mich gar nichts mehr.
      Tatsächlich wird der Markt durch Angebot und Nachfrage gestaltet und die Film- oder auch Kulturindustrie macht da eben keine Ausnahme!
      Da landet man schließlich im verantwortungsethischen Bereich. Jeder trägt mit seinem alltaglichen persönlichen Verhalten – nicht nur in der Kinokultur – zum Bild der Struktur bei. Wer nur noch Online shoppen geht, braucht sich über das Aussterben der Innenstädte auch nicht wundern. Die Metapher des Schmetterlingsschlags, der auf der anderen Seite der Welt einen Sturm auslöst, passt auch hier!

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