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Spiegeltanz | comicdealer.de
  • November 2019
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    28. Oktober 2019 29. Oktober 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    30. Oktober 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

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    31. Oktober 2019 1. November 2019 2. November 2019

    14:00: 2. Spielewochenende im Kolpinghaus in Güntersleben

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    3. November 2019

    13:00: 2. Spielewochenende im Kolpinghaus in Güntersleben

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    4. November 2019 5. November 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen

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    11. November 2019 12. November 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    18:00: Die Spielbar

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      Niegeschichte
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  • Spiegeltanz

    von am 11. Juli 2014

    SpiegeltanzTitel: Spiegeltanz (Mirror Dance)
    SerienZyklentitel:  Barrayar Zyklus (Vorkosigan-Saga)
    Autor: Lois McMaster Bujold
    Verlag, Nummer: Heyne 5885 (diverse Folgebände)

    update: Die gesamte Saga, die insgesamt aus 21 Geschichten besteht, ist derzeit nicht lieferbar. Die Bände sind jeweils in sich geschlossen und ursprünlich nicht chronologisch veröffentlicht worden. Für den "antiquarischen Jäger" gibt es am Ende des Artikels die chronologische Reihenfolge.

    Dieser notfalls auch für sich alleine lesbare achte Roman des Barrayar-Zyklus, ausgezeichnet mit dem Hugo Award 1995 (übrigens schon das dritte Werk der Autorin, dem dieser Preis verliehen wurde), mit fast 700 Seiten auch der bisher umfangreichste, hat mich erneut ebenso stark in seinen Bann gezogen wie fast alle vorhergehenden. Nachdem die beiden ersten eigenständigen Bände vor kurzem wieder aufgelegt wurden, sind nun leider die Bände drei  bis fünf  nicht mehr lieferbar. Aber vielleicht ist ja in Sachen Wiederauflage noch nicht das letzte Wort gesprochen – die Leser der bisherigen Romane werden mir bei diesem Wunsch sicherlich zustimmen.

    Inhalt:
    Der Held der meisten zurückliegenden Werke, mit einer starken körperlichen Behinderung geboren, die er durch charakterliche und geistige Willensstärke und Selbstdisziplin kompensieren konnte, hat sich eine nur wenigen Eingeweihten bekannte Doppelidentität aufgebaut. Neben seiner offiziellen Stellung als Lord Miles Vorkosigan von Barrayar, im Geheimdienst tätig, hat er durch geniale Schachzüge erreicht, daß er unter dem Decknamen Miles Naismith zum Admiral der freien Dendarii-Söldner aufgestiegen ist. Ein Klon, von einem unerbittlichen Gegner seiner Heimatwelt gezüchtet, wurde in einem zähen Ringen enttarnt und seine Konditionierung durchbrochen. Als Miles´ Bruder jedoch wurde dieser, unter verdeckter Beobachtung des Geheimdienstes stehend, in eine relative Freiheit entlassen. (Soviel aus der Vorgeschichte zum Verständnis für neue Leser.) In Abwesenheit des Admirals gelingt es dem Klon , selbst langjährige Kampfgefährten von Miles Naismith zu täuschen und ein Kriegsschiff der Dendarii-Söldner zu requirieren. Mit der erschlichenen Streitmacht will er einen Überfall auf die Genlabors des Hauses Bharaputra im weit entfernten Jackson´s Whole ausführen, wo auch er erzeugt wurde, um deren verbrecherische Machenschaften aufzudecken. Miles Naismith kehrt zu spät zur Flotte zurück, um dieses waghalsige Kommandounternehmen zu verhindern und macht sich an die Verfolgung seines Klonbruders Mark.

    Beurteilung:
    Auch mit diesem Roman gelingt es der Autorin wiederum, Charaktere von großer Tiefe sowie eine komplexe und überaus spannende Handlung überzeugend darzubieten, wobei das Hauptinteresse diesmal auf die Entwicklung von Miles´ Klonbruder gerichtet ist. Bedrängt von paranoiden Zwängen seiner Vergangenheit, auf der verzweifelten Suche nach einer eigenen Identität, von naivem Glauben an seine selbstgestellte Aufgabe getrieben, versucht er, mit ungenügender Vorbereitung und ohne das strategische und taktische Genie seines Vorbildes, mit seinem Stoßtrupp fünfzig Kinder zu befreien. Diese Kinder in den Körpern von Erwachsenen werden von gewissenlosen Genmanipulatoren für Gehirntransplantationen bereitgehalten, um das Leben reicher Kunden zu verlängern. Miles und sein instabiler "Spiegelbruder" Mark müssen durch eine Hölle an selbstzerstörerischen Zweifeln und schrecklichen Qualen, um ihre Persönlichkeit und ihr Leben zu retten. Fasziniert erlebt der Leser, durch welche psychischen und physischen Tiefen Mark gehen muß, welch erschreckende Exzesse er auf sich nimmt, um dem Schatten seines dominierenden Bruders zu entkommen. Es sei an dieser Stelle allerdings auch darauf hingewiesen, daß die sexuellen Momente und Spielarten einiger Passagen nicht für junge Leser gedacht sind.

    Fazit:
    Das Barrayar-Universum wird von Band zu Band immer vielschichtiger, die Charaktere werden immer schärfer profiliert, auch die dunklen Seiten und Taten der Protagonisten werden ohne Scheu dargestellt. Es gibt keine dümmlich-heldenhaften "Ritter"; Egoismus, unbewußt – bewußter Neid und Tendenzen zur Selbstzerstörung werden deutlich sichtbar, aber letzlich siegt der verzweifelte Mut zum Leben und zur Selbstbehauptung der gequälten Kreatur. Neben der starken äußeren Spannung ist es dieser philosophisch-psychologische Tiefgang, der bei vielen Lesern dazu führt, daß die Lektüre des Barryar-Zyklus süchtig macht. Space Opera, die weit über das übliche klischeehafte Mittelmaß hinausgeht, ist halt leider eher selten.

    Chronologie:
    (nur englisch Dreamweaver’s Dilemma)

    Die Quaddies von Cay Habitat

    Sammelband: Cordelia’s Ehre

    • Scherben der Ehre
    • Barrayar

    Sammelband: Der junge Miles

    • Der Kadett
    • Die Berge der Trauer
    • Der Prinz und der Söldner

    Sammelband: Gefährliche Missionen

    • Cetaganda
    • Ethan von Athos
    • Labyrinth

    Sammelband: Der Doppelgänger

    • Grenzen der Unendlichkeit
    • Waffenbrüder
    • Spiegeltanz

    Sammelband: Die Revolte

    • Viren des Vergessens
    • Komarr

    Sammelband: Der Botschafter

    • Botschafter des Imperiums
    • Geschenke zum Winterfest
    • Diplomatische Verwicklungen

    (nur englisch Captain Vorpatril’s Alliance)

    (nur englisch CryoBurn)

    von am 11. Juli 2014

    SpiegeltanzTitel: Spiegeltanz (Mirror Dance)
    SerienZyklentitel:  Barrayar Zyklus (Vorkosigan-Saga)
    Autor: Lois McMaster Bujold
    Verlag, Nummer: Heyne 5885 (diverse Folgebände)

    update: Die gesamte Saga, die insgesamt aus 21 Geschichten besteht, ist derzeit nicht lieferbar. Die Bände sind jeweils in sich geschlossen und ursprünlich nicht chronologisch veröffentlicht worden. Für den "antiquarischen Jäger" gibt es am Ende des Artikels die chronologische Reihenfolge.

    Dieser notfalls auch für sich alleine lesbare achte Roman des Barrayar-Zyklus, ausgezeichnet mit dem Hugo Award 1995 (übrigens schon das dritte Werk der Autorin, dem dieser Preis verliehen wurde), mit fast 700 Seiten auch der bisher umfangreichste, hat mich erneut ebenso stark in seinen Bann gezogen wie fast alle vorhergehenden. Nachdem die beiden ersten eigenständigen Bände vor kurzem wieder aufgelegt wurden, sind nun leider die Bände drei  bis fünf  nicht mehr lieferbar. Aber vielleicht ist ja in Sachen Wiederauflage noch nicht das letzte Wort gesprochen – die Leser der bisherigen Romane werden mir bei diesem Wunsch sicherlich zustimmen.

    Inhalt:
    Der Held der meisten zurückliegenden Werke, mit einer starken körperlichen Behinderung geboren, die er durch charakterliche und geistige Willensstärke und Selbstdisziplin kompensieren konnte, hat sich eine nur wenigen Eingeweihten bekannte Doppelidentität aufgebaut. Neben seiner offiziellen Stellung als Lord Miles Vorkosigan von Barrayar, im Geheimdienst tätig, hat er durch geniale Schachzüge erreicht, daß er unter dem Decknamen Miles Naismith zum Admiral der freien Dendarii-Söldner aufgestiegen ist. Ein Klon, von einem unerbittlichen Gegner seiner Heimatwelt gezüchtet, wurde in einem zähen Ringen enttarnt und seine Konditionierung durchbrochen. Als Miles´ Bruder jedoch wurde dieser, unter verdeckter Beobachtung des Geheimdienstes stehend, in eine relative Freiheit entlassen. (Soviel aus der Vorgeschichte zum Verständnis für neue Leser.) In Abwesenheit des Admirals gelingt es dem Klon , selbst langjährige Kampfgefährten von Miles Naismith zu täuschen und ein Kriegsschiff der Dendarii-Söldner zu requirieren. Mit der erschlichenen Streitmacht will er einen Überfall auf die Genlabors des Hauses Bharaputra im weit entfernten Jackson´s Whole ausführen, wo auch er erzeugt wurde, um deren verbrecherische Machenschaften aufzudecken. Miles Naismith kehrt zu spät zur Flotte zurück, um dieses waghalsige Kommandounternehmen zu verhindern und macht sich an die Verfolgung seines Klonbruders Mark.

    Beurteilung:
    Auch mit diesem Roman gelingt es der Autorin wiederum, Charaktere von großer Tiefe sowie eine komplexe und überaus spannende Handlung überzeugend darzubieten, wobei das Hauptinteresse diesmal auf die Entwicklung von Miles´ Klonbruder gerichtet ist. Bedrängt von paranoiden Zwängen seiner Vergangenheit, auf der verzweifelten Suche nach einer eigenen Identität, von naivem Glauben an seine selbstgestellte Aufgabe getrieben, versucht er, mit ungenügender Vorbereitung und ohne das strategische und taktische Genie seines Vorbildes, mit seinem Stoßtrupp fünfzig Kinder zu befreien. Diese Kinder in den Körpern von Erwachsenen werden von gewissenlosen Genmanipulatoren für Gehirntransplantationen bereitgehalten, um das Leben reicher Kunden zu verlängern. Miles und sein instabiler "Spiegelbruder" Mark müssen durch eine Hölle an selbstzerstörerischen Zweifeln und schrecklichen Qualen, um ihre Persönlichkeit und ihr Leben zu retten. Fasziniert erlebt der Leser, durch welche psychischen und physischen Tiefen Mark gehen muß, welch erschreckende Exzesse er auf sich nimmt, um dem Schatten seines dominierenden Bruders zu entkommen. Es sei an dieser Stelle allerdings auch darauf hingewiesen, daß die sexuellen Momente und Spielarten einiger Passagen nicht für junge Leser gedacht sind.

    Fazit:
    Das Barrayar-Universum wird von Band zu Band immer vielschichtiger, die Charaktere werden immer schärfer profiliert, auch die dunklen Seiten und Taten der Protagonisten werden ohne Scheu dargestellt. Es gibt keine dümmlich-heldenhaften "Ritter"; Egoismus, unbewußt – bewußter Neid und Tendenzen zur Selbstzerstörung werden deutlich sichtbar, aber letzlich siegt der verzweifelte Mut zum Leben und zur Selbstbehauptung der gequälten Kreatur. Neben der starken äußeren Spannung ist es dieser philosophisch-psychologische Tiefgang, der bei vielen Lesern dazu führt, daß die Lektüre des Barryar-Zyklus süchtig macht. Space Opera, die weit über das übliche klischeehafte Mittelmaß hinausgeht, ist halt leider eher selten.

    Chronologie:
    (nur englisch Dreamweaver’s Dilemma)

    Die Quaddies von Cay Habitat

    Sammelband: Cordelia’s Ehre

    • Scherben der Ehre
    • Barrayar

    Sammelband: Der junge Miles

    • Der Kadett
    • Die Berge der Trauer
    • Der Prinz und der Söldner

    Sammelband: Gefährliche Missionen

    • Cetaganda
    • Ethan von Athos
    • Labyrinth

    Sammelband: Der Doppelgänger

    • Grenzen der Unendlichkeit
    • Waffenbrüder
    • Spiegeltanz

    Sammelband: Die Revolte

    • Viren des Vergessens
    • Komarr

    Sammelband: Der Botschafter

    • Botschafter des Imperiums
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    (nur englisch Captain Vorpatril’s Alliance)

    (nur englisch CryoBurn)

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