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KaZus Jahresrückblick: Spiele 2025

von am 12. Januar 2026

2025 war ein ereignisreiches Jahr und es scheint nur so vorbei geflogen zu sein, jetzt wo man am Ende desselbigen zurück blicken kann. Viel Zeit zum Spielen hatte ich nicht, aber gerade deshalb habe ich mich in diesem Jahr auf Spiele konzentriert, die mich begeistert oder sogar überrascht haben. Dies ist eine sehr persönliche Liste ohne wirkliche Wertung oder Einstufung. Einfach nur Spiele, die sich mir im vergangenen Jahr besonders eingeprägt und mir Freude bereitet haben.

Castle Combo

Dieses simple Kartenspielchen hat unseren Frühling und den Sommer geprägt. Etwas das wir oft auf der Terrasse in der Sonne gespielt haben. Untrennbar auch mit der Rekonvaleszenz von Gerd verknüpft. Die Chara-Designs auf den Karten haben mich so sehr an die Mr. Bean Cartoon-Serie aus meiner Teenagerzeit erinnert, dass ich auf dieser subjektiven Basis das Spiel sofort ins Herz geschlossen habe. Punkt. Und Spaß machts auch noch, sogar nur zu Zweit.

Suna Valo

Nachdem zu Beginn dieses Jahres uns einiges an Ärger, Schmerz und ungefragter Arbeit beschert wurde, bedurften wir besonders in unserer geringen freien Zeit Schönem und Entspanntem. So waren wir beide sehr angetan von dem friedvollen Wettstreit und dem einladenden Spieldesign Suna Valos. Auch die Story nach Zeiten der Zerstörung wieder nach vorne zu blicken und an einer glücklicheren und hoffentlich friedvolleren Zukunft zu arbeiten passte wie die Faust aufs Auge. Zusätzlich war Suna Valo für mich ein Unikum unter den bisher üblichen Kartenspielen oder die typisch asymmetrischen Zugspiele für Zwei. Dieses gesteigerte Niveau eines reinen Duellspiels, war eine Ouvertüre für weitere Perlen, die dieses Jahr noch folgen sollten und einen persönlichen Bedarf stillten, der mir vorher gar nicht so bewusst war.

Men-Nefer

Eigentlich ist die Rezension, die ich gefühlt in einem Rutsch runtergeschrieben habe, Aussage genug, warum und wie sehr ich Men-Nefer  schätze, aber hier soll ja die persönliche Note zur geschäftlichen hinzugefügt werden. Tatsächlich liebe ich die Spielmechanik, das Material und das Gesamtdesign sehr. So sehr, dass ich am liebsten Men-Nefer alleine spiele. So ein großes Spielfeld nur für mich. Versteht mich nicht falsch, Men-Nefer funktioniert auch hervorragend mit mehreren Spielern. Man tritt sich halt ein bisschen auf die Zehen. Aber gerade bei der Thematik Ägypten tauche ich gern in die Atmosphäre dieses Spiels ein und erfreue mich einfach daran es zu spielen. Gewinnen ist nebensächlich. So habe ich Teile meiner friedlichsten und entspanntesten Momente dieses Jahr mit dem Bau von Pyramiden und dem Fischen im Nil verbracht.

Flip 7 & Taco Loco

Diese zwei Hosentaschenspiele haben uns dutzende Abende in Gesellschaft versüßt. Fast kein Klientel konnte sich diesen einfachen, aber unglaublich unterhaltsamen Spielprinzipien entziehen. Egal wie spät und egal wie leer die Weinflasche schon ist. Eine Runde Flip 7 ist immer noch drin. Und wenn  1 und 1 noch 2 ergeben sogar eine Runde Taco Loco. Zwei Spiele in denen Schadenfreude und Gier Hand in Hand gehen. Auf jeden Fall hohes Spielsuchtpotential und immer ein Brüller.

Gwent: Das legendäre Kartenspiel 

Ein Spiel, das Gerd und mich schon damals gefesselt hat, als wir das erste Mal 'Witcher 3 – Wild Hunt' gespielt haben. Wir hatten  lange Anstrengungen unternommen selbst ein greifbares Kartenspiel zu basteln. Irgendwoher hat Gerd sogar eine in Handarbeit hergestellte Spielunterlage aus Holz mit Intarsien bestellt. Wir waren entflammt, aber leider wurden Aufwand und Zeit – wie so oft – dann doch wieder woanders mehr benötigt und so wurde dieses Projekt mit dem Sand der Zeit vergraben. Wie sehr habe ich dann gequietscht als ich im Laden die Gwent-Box hab stehen sehen? Sehr. Wir haben es direkt für unseren Urlaub eingepackt und sämtliche Fraktionen rauf und runter gespielt, an den Decks gefeilt und in Erinnerungen des Witcher-Universums geschwelgt. Auf jeden Fall für mich eine der schönsten Veröffentlichungen im Spielebereich 2025.

Beacon Patrol – Leuchtturm voraus! 

Genauso wie Gwent durfte uns dieses Spielchen mit in den Jahresurlaub begleiten. Zunächst in Betrachtung als schnöde Hausaufgabe für die Spielbar stark gemieden, wurde es schnell zu einem Liebling nachdem wir uns endlich zu einer ersten Partie durchgerungen hatten. Es wurde gefühlt stundenlang diskutiert, intensiv geplant und das Hirn zermartert, um diese schier endlose Flut – Ha,ha! – an Aufgaben zu bewältigen. Nur noch ein Leuchtturm, nur noch eine Boje mehr. Argh, das muss doch irgendwie besser gehen. Wir waren beide überrascht, dass wir ein kooperatives Legespiel als so fesselnd und herausfordernd empfanden. Zu Zweit hat es einen Riesenspaß gemacht, ob das Ganze noch so friedlich abläuft, wenn noch mehr Köche im Brei herumstochern sei mal dahin gestellt. Dazu kann ich (noch) nichts sagen.

Compile

Vor ein paar Absätzen habe ich erst über diese stets ähnlichen Kartenspiele im Duellbereich geklagt. Jetzt schreibe ich hier wie toll doch genau dieses ist. Versteh einer das Spielerherz. Aber Compile hat mich einfach vor Spannung in die Tischkante beißen lassen. Die Gefechte, die ich mit Gerd ausgetragen habe, waren die reinste Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit jedem Zug konnte die Hoffnung auf Sieg gnadenlos zerschmettert werden nur um im nächsten auf unerwartete Weise wiederhergestellt zu werden. Ich freue mich noch auf viele Spiele, wo wir die Vielfätligkeit der Deckkombinationen austesten können.

Am Goldenen Fluss

Als ich das erste Mal dieses Spiel in die Hand genommen habe und gelesen habe, dass es auf dem Legend of the Five Rings-Rollenspiel basiert, war ich erstmal etwas abgeschreckt. Ich fürchtete unnötig komplexe oder vielleicht sogar sinnbefreite Spielmechaniken, die nur dem Gott des Merchandise-Vertriebs und nicht dem Spielspaß gewidmet waren. Ein Augenschmaus war das gute Stück mit seinen Goldveredelungen und dem schön abgestimmten Design allemal. Außerdem triggert mich Asien mindestens genauso sehr, wie Ägypten. Und tatsächlich hat mich nicht nur die extrem kurze und eingängige Anleitung – in Relation zur Spielgröße – begeistert, sondern auch der einfache und zügige Spielfluss. Keine unnötige Materialschlacht. Keine versteckten Kosten. Kein Kleingedrucktes. Das ganze Spiel plätscherte so einfach und schnell vor sich hin, dass ich fest davon überzeugt war etwas falsch gemacht zu haben. Unsere einzelnen Züge dauerten kaum zehn Sekunden. Owohl es unsere erste Partie war brauchten wir mit Aufbau und Erklärung kaum eine Stunde. Es konnte doch wohl nicht sein, dass es ein anspruchsvolles Spiel in unser Haus geschafft hatte, dass einem so leicht von der Hand ging. Bisher konnte ich noch keine Spielerzahl über zwei Personen testen, aber ich bin schon sehr gespannt, ob es auch bei Vollbesetzung noch genauso leicht, wie ein Raffaelo, schmeckt.

Ultraviolett

Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich Ultraviolett bisher nur erklärt habe und/oder nur zusehen durfte. Aber das alleine hat schon gereicht, um mich tierisch auf Sylvester/die nächste Party zu freuen. Das Konzept kurbelt ordentlich den Motor der Fantasieabteilung in meinem Gehirn an. Und wenn es nicht so völlig sinnbefreit wäre, würde ich es sogar alleine spielen. So scharf bin ich darauf. Außerdem möchte ich einmal im Leben wie Bong Ross sein. Der Held der mich in den durchzechten Nächten meiner Jugend in den Schlaf gemalt hat.

Ich hoffe für euch ist etwas dabei, dass euch genauso viele schöne Stunden bescheren wird, wie mir. Ich wünsche euch allen einen entspannten Start ins Jahr. Bleibt verspielt!

Eure KaZu

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von am 12. Januar 2026

2025 war ein ereignisreiches Jahr und es scheint nur so vorbei geflogen zu sein, jetzt wo man am Ende desselbigen zurück blicken kann. Viel Zeit zum Spielen hatte ich nicht, aber gerade deshalb habe ich mich in diesem Jahr auf Spiele konzentriert, die mich begeistert oder sogar überrascht haben. Dies ist eine sehr persönliche Liste ohne wirkliche Wertung oder Einstufung. Einfach nur Spiele, die sich mir im vergangenen Jahr besonders eingeprägt und mir Freude bereitet haben.

Castle Combo

Dieses simple Kartenspielchen hat unseren Frühling und den Sommer geprägt. Etwas das wir oft auf der Terrasse in der Sonne gespielt haben. Untrennbar auch mit der Rekonvaleszenz von Gerd verknüpft. Die Chara-Designs auf den Karten haben mich so sehr an die Mr. Bean Cartoon-Serie aus meiner Teenagerzeit erinnert, dass ich auf dieser subjektiven Basis das Spiel sofort ins Herz geschlossen habe. Punkt. Und Spaß machts auch noch, sogar nur zu Zweit.

Suna Valo

Nachdem zu Beginn dieses Jahres uns einiges an Ärger, Schmerz und ungefragter Arbeit beschert wurde, bedurften wir besonders in unserer geringen freien Zeit Schönem und Entspanntem. So waren wir beide sehr angetan von dem friedvollen Wettstreit und dem einladenden Spieldesign Suna Valos. Auch die Story nach Zeiten der Zerstörung wieder nach vorne zu blicken und an einer glücklicheren und hoffentlich friedvolleren Zukunft zu arbeiten passte wie die Faust aufs Auge. Zusätzlich war Suna Valo für mich ein Unikum unter den bisher üblichen Kartenspielen oder die typisch asymmetrischen Zugspiele für Zwei. Dieses gesteigerte Niveau eines reinen Duellspiels, war eine Ouvertüre für weitere Perlen, die dieses Jahr noch folgen sollten und einen persönlichen Bedarf stillten, der mir vorher gar nicht so bewusst war.

Men-Nefer

Eigentlich ist die Rezension, die ich gefühlt in einem Rutsch runtergeschrieben habe, Aussage genug, warum und wie sehr ich Men-Nefer  schätze, aber hier soll ja die persönliche Note zur geschäftlichen hinzugefügt werden. Tatsächlich liebe ich die Spielmechanik, das Material und das Gesamtdesign sehr. So sehr, dass ich am liebsten Men-Nefer alleine spiele. So ein großes Spielfeld nur für mich. Versteht mich nicht falsch, Men-Nefer funktioniert auch hervorragend mit mehreren Spielern. Man tritt sich halt ein bisschen auf die Zehen. Aber gerade bei der Thematik Ägypten tauche ich gern in die Atmosphäre dieses Spiels ein und erfreue mich einfach daran es zu spielen. Gewinnen ist nebensächlich. So habe ich Teile meiner friedlichsten und entspanntesten Momente dieses Jahr mit dem Bau von Pyramiden und dem Fischen im Nil verbracht.

Flip 7 & Taco Loco

Diese zwei Hosentaschenspiele haben uns dutzende Abende in Gesellschaft versüßt. Fast kein Klientel konnte sich diesen einfachen, aber unglaublich unterhaltsamen Spielprinzipien entziehen. Egal wie spät und egal wie leer die Weinflasche schon ist. Eine Runde Flip 7 ist immer noch drin. Und wenn  1 und 1 noch 2 ergeben sogar eine Runde Taco Loco. Zwei Spiele in denen Schadenfreude und Gier Hand in Hand gehen. Auf jeden Fall hohes Spielsuchtpotential und immer ein Brüller.

Gwent: Das legendäre Kartenspiel 

Ein Spiel, das Gerd und mich schon damals gefesselt hat, als wir das erste Mal 'Witcher 3 – Wild Hunt' gespielt haben. Wir hatten  lange Anstrengungen unternommen selbst ein greifbares Kartenspiel zu basteln. Irgendwoher hat Gerd sogar eine in Handarbeit hergestellte Spielunterlage aus Holz mit Intarsien bestellt. Wir waren entflammt, aber leider wurden Aufwand und Zeit – wie so oft – dann doch wieder woanders mehr benötigt und so wurde dieses Projekt mit dem Sand der Zeit vergraben. Wie sehr habe ich dann gequietscht als ich im Laden die Gwent-Box hab stehen sehen? Sehr. Wir haben es direkt für unseren Urlaub eingepackt und sämtliche Fraktionen rauf und runter gespielt, an den Decks gefeilt und in Erinnerungen des Witcher-Universums geschwelgt. Auf jeden Fall für mich eine der schönsten Veröffentlichungen im Spielebereich 2025.

Beacon Patrol – Leuchtturm voraus! 

Genauso wie Gwent durfte uns dieses Spielchen mit in den Jahresurlaub begleiten. Zunächst in Betrachtung als schnöde Hausaufgabe für die Spielbar stark gemieden, wurde es schnell zu einem Liebling nachdem wir uns endlich zu einer ersten Partie durchgerungen hatten. Es wurde gefühlt stundenlang diskutiert, intensiv geplant und das Hirn zermartert, um diese schier endlose Flut – Ha,ha! – an Aufgaben zu bewältigen. Nur noch ein Leuchtturm, nur noch eine Boje mehr. Argh, das muss doch irgendwie besser gehen. Wir waren beide überrascht, dass wir ein kooperatives Legespiel als so fesselnd und herausfordernd empfanden. Zu Zweit hat es einen Riesenspaß gemacht, ob das Ganze noch so friedlich abläuft, wenn noch mehr Köche im Brei herumstochern sei mal dahin gestellt. Dazu kann ich (noch) nichts sagen.

Compile

Vor ein paar Absätzen habe ich erst über diese stets ähnlichen Kartenspiele im Duellbereich geklagt. Jetzt schreibe ich hier wie toll doch genau dieses ist. Versteh einer das Spielerherz. Aber Compile hat mich einfach vor Spannung in die Tischkante beißen lassen. Die Gefechte, die ich mit Gerd ausgetragen habe, waren die reinste Achterbahnfahrt der Gefühle. Mit jedem Zug konnte die Hoffnung auf Sieg gnadenlos zerschmettert werden nur um im nächsten auf unerwartete Weise wiederhergestellt zu werden. Ich freue mich noch auf viele Spiele, wo wir die Vielfätligkeit der Deckkombinationen austesten können.

Am Goldenen Fluss

Als ich das erste Mal dieses Spiel in die Hand genommen habe und gelesen habe, dass es auf dem Legend of the Five Rings-Rollenspiel basiert, war ich erstmal etwas abgeschreckt. Ich fürchtete unnötig komplexe oder vielleicht sogar sinnbefreite Spielmechaniken, die nur dem Gott des Merchandise-Vertriebs und nicht dem Spielspaß gewidmet waren. Ein Augenschmaus war das gute Stück mit seinen Goldveredelungen und dem schön abgestimmten Design allemal. Außerdem triggert mich Asien mindestens genauso sehr, wie Ägypten. Und tatsächlich hat mich nicht nur die extrem kurze und eingängige Anleitung – in Relation zur Spielgröße – begeistert, sondern auch der einfache und zügige Spielfluss. Keine unnötige Materialschlacht. Keine versteckten Kosten. Kein Kleingedrucktes. Das ganze Spiel plätscherte so einfach und schnell vor sich hin, dass ich fest davon überzeugt war etwas falsch gemacht zu haben. Unsere einzelnen Züge dauerten kaum zehn Sekunden. Owohl es unsere erste Partie war brauchten wir mit Aufbau und Erklärung kaum eine Stunde. Es konnte doch wohl nicht sein, dass es ein anspruchsvolles Spiel in unser Haus geschafft hatte, dass einem so leicht von der Hand ging. Bisher konnte ich noch keine Spielerzahl über zwei Personen testen, aber ich bin schon sehr gespannt, ob es auch bei Vollbesetzung noch genauso leicht, wie ein Raffaelo, schmeckt.

Ultraviolett

Ich muss tatsächlich gestehen, dass ich Ultraviolett bisher nur erklärt habe und/oder nur zusehen durfte. Aber das alleine hat schon gereicht, um mich tierisch auf Sylvester/die nächste Party zu freuen. Das Konzept kurbelt ordentlich den Motor der Fantasieabteilung in meinem Gehirn an. Und wenn es nicht so völlig sinnbefreit wäre, würde ich es sogar alleine spielen. So scharf bin ich darauf. Außerdem möchte ich einmal im Leben wie Bong Ross sein. Der Held der mich in den durchzechten Nächten meiner Jugend in den Schlaf gemalt hat.

Ich hoffe für euch ist etwas dabei, dass euch genauso viele schöne Stunden bescheren wird, wie mir. Ich wünsche euch allen einen entspannten Start ins Jahr. Bleibt verspielt!

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