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Katha Zuber
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Insgesamt 26 Beiträge - und 7 Kommentare

Die Spielbar – 14. Juli 2017

von am 12. Juli 2017 Kommentare deaktiviert für Die Spielbar – 14. Juli 2017

Hallo ihr Lieben,

es geht wieder los!

Am Freitag, 14. Juli, öffnet „Die Spielbar“ wieder ab 18:00 Uhr ihre Tore im 1. Stock der AMV.
Wie gehabt werde ich Spiele(-neuheiten) vorstellen, die Erklärbärin geben und euch Vollblutzockern, sowie denjenigen, die es werden wollen, eine Spielwiese bieten, um euch durch das Hermke-Sortiment zu probieren.

Diesmal auf Wunsch mit ins Programm genommen:

– Sonar (kooperatives Echtzeit-Schiffe-versenken)
– Mystic Vale (Deckbau-Spiel, um fantastischen Gartenbau o. s. ä.)
– Magic Maze (Oceans 11 im Fantasy-Einkaufshaus f. Abenteurer, Helden und dergleichen)

Das alles und noch viel mehr, erwartet euch in der nächsten Spielbar.

Bis dahin.

Eure KaZu

P. S.: Schickt mir eure Anfragen und/oder Spieletipps für „Die Spielebar“ einfach unter kazu@comicdealer.de

Hallo ihr Lieben,
es geht wieder los!
Am Freitag, 14. Juli, öffnet „Die Spielbar“ wieder ab 18:00 Uhr ihre Tore im 1. Stock der AMV.
Wie gehabt werde ich Spiele(-neuheiten) vorstellen, die Erklärbärin geben und euch Vollblutzockern, sowie denjenigen, die es werden wollen, eine Spielwiese bieten, um euch durch das Hermke-Sortiment zu probieren.
Diesmal auf Wunsch mit ins Programm genommen:
– Sonar (kooperatives Echtzeit-Schiffe-versenken)
– Mystic

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Spielbar 2017

von am 10. Januar 2017 Kommentare deaktiviert für Spielbar 2017

Hallo ihr lieben Spieler und Spielerinnen,

ihr musstet lange warten, viele Versprechungen wurden gemacht, doch nun wird der Traum endlich wahr.
Zu Beginn des neuen Jahres öffnet „Die Spielbar“ wieder ihre Tore in der AMV.
Wie gehabt werde ich Spiele(-neuheiten) vorstellen, die Erklärbärin geben und euch Spielesüchtigen eine Plattform bieten, um euch durch das Hermkes Spielemenü zu probieren.
Als kleine Ergänzung wird es diesmal einen Spielebasar geben, in dem ich gebrauchte Spiele aus dem Hermkes-Fundus anbiete. Da ist für jeden Spieltypen ein Schnäppchen dabei!
Also gleich in den Kalender eintragen:

„Die Spielbar“ in der AMV
27.01.2017
18:00 – 23:00 Uhr

Ich freue mich auf euer zahlreiches und spielwütiges Erscheinen!

Eure KaZu

P. S.: Auch diesmal bereite ich gerne gewünschte Spieletitel vor. Schickt mir eure Anfragen einfach unter kazu@comicdealer.de

Hallo ihr lieben Spieler und Spielerinnen,
ihr musstet lange warten, viele Versprechungen wurden gemacht, doch nun wird der Traum endlich wahr.
Zu Beginn des neuen Jahres öffnet „Die Spielbar“ wieder ihre Tore in der AMV.
Wie gehabt werde ich Spiele(-neuheiten) vorstellen, die Erklärbärin geben und euch Spielesüchtigen eine Plattform bieten, um euch durch das Hermkes Spielemenü zu probieren.
Als kleine Ergänzung wird es diesmal

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OctoDice

von am 11. November 2016 Kommentare deaktiviert für OctoDice

octodiceIhr habt es geschafft! Ihr habt einen Platz auf der „AquaSphere“ ergattert. Forschung, Ressourcen, Octopoden und Bots wollen betrieben, geschürft, vernichtet und programmiert werden. Also ergreif deine Chancen, nutze jede List, damit du am Ende der größte Forscher bist.

So geht’s:
„Octo Dice“ ist ein Würfelspiel. Das heißt in Sachen Vorbereitung seid ihr schnell durch. Jeder bekommt eine Farbe zugewiesen, die Laborfelder werden in einem 3×3-Raster ausgelegt, jeder schnappt sich einen Stift und schon geht’s los. Es gibt drei Durchgänge mit je 2 Runden. Nach jedem Durchgang wird eine kleine Zwischenwertung eingeschoben. Ein Spieler ermittelt sein Würfelergebnis, indem er/sie/es insgesamt dreimal wirft. Nach jedem Wurf muss er zwei Würfel beiseite legen. Mit dem Ergebnis versucht ihr nun so viele Punkte, wie möglich, zu erzielen. Mit der Aktion Erforschung der Laborfelder könnt ihr euch unterschiedlichste Boni sichern, um mehr aus euren Würfen herauszuholen und/oder eure Endwertung zu beeinflussen. Wer am Ende der drei Durchgänge die meisten Punkte zusammenwürfeln konnte, gewinnt natürlich.

Besonders geeignet für…
uswWürfelmeister
uswLeute, die das Beste aus sich holen wollen
uswden kleinen Spielesnack zwischendurch
uswAquaSphere-Fans
uswOktopoden natürlich
uswRegelfaule

Fazit:
Dieses Spielchen ist wirklich ein interessantes Spin-Off von „Aqua Sphere“. Es ist für ein Würfelspiel unheimlich taktisch, so dass der Glücksfaktor nicht zu schwer wiegt. Viele Wege führen nach Rom und auf genauso viele Weisen kann man dieses nette Spielchen gewinnen. Genauso, wie der große Bruder ist „Octo Dice“ liebevollst designt und spricht damit Groß und Klein an. Sehr zu empfehlen, wenn man einfach mal wieder nicht weiß, was man denn heute abend spielen soll.

plushoher Wiederspielwert, durch verschiedenste Siegstrategien
plusreisetauglich
plusregt zum Taktieren an
plusschnuckeliges Design und gutes Material (riesiger Spielblock)
mittelwenn dann doch mal der Teufel im Würfel steckt ist man halt am A***
minusist man zu unentschlossen, kann man sich seine Gegner nur noch von hinten ansehen

Harte Fakten:

Autor: Chris Toussaint
Verlag: Pegasus
Preis: 14,95 €
Spieler: 1-4
Dauer: 20-30 Minuten

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OctoDice
via e-mail im Laden…

Ihr habt es geschafft! Ihr habt einen Platz auf der „AquaSphere“ ergattert. Forschung, Ressourcen, Octopoden und Bots wollen betrieben, geschürft, vernichtet und programmiert werden. Also ergreif deine Chancen, nutze jede List, damit du am Ende der größte Forscher bist.
So geht’s:
„Octo Dice“ ist ein Würfelspiel. Das heißt in Sachen Vorbereitung seid ihr schnell durch. Jeder bekommt eine Farbe zugewiesen, die Laborfelder

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King of Tokyo

von am 3. November 2016 Kommentare deaktiviert für King of Tokyo

kingoftokyoDie Arroganz des Spielers ist zu glauben, er hätte seine Mitspieler unter Kontrolle und nicht anders herum. Lasst sie kämpfen – King of Tokyo 1954 (Na, wer erräts?)

So geht’s:
Drei einfache Schritte: Würfel auspacken, Monster wählen und drauf los kloppen. In einer Partie „King of Tokyo“ wird reihum mit Symbolwürfeln versucht das beste Ergebnis zu erzielen, um entweder Siegpunkte zu scheffeln und/oder seine Mitmonster zu vermöbeln. Zusätzlich zu Schadens- oder Siegpunkten kann man noch Energiesteine erwürfeln (sehen verdächtig radioaktiv aus), die man dann wiederum in Karten investieren kann, um sich verschiedenste Vorteile zu verschaffen. Wozu dann noch ein Spielbrett? Es wird ja um die Vorherrschaft in Tokyo gekämpft. Welches Monster zuerst einen Schadenspunkt erwürfelt zieht nach Tokyo City. Nun kann die Keilerei starten. Das Monster in der Stadt verteilt jeden weiteren Schaden nun auf alle außenstehenden Mitmonster. Und die Monster außerhalb geben ihren Schaden immer an das City-Monster ab. Nachdem man in der Stadt für jede überlebte Runde gute Siegpunkte erhält, ist der Platz natürlich begehrt, aber auch mit reichlich Prügel versehen. Wer das nicht aushält zieht sich aus der Stadt zurück und schickt seinen letzten Peiniger in den Ring. Jedes Monster hat eine Charakterkarte mit einem Siegpunkt- und Lebenspunkteanzeiger. Wer zuerst 20 Siegpunkte erreicht oder als einziges Monster noch mind. einen Lebenspunkt hat geht als King of Tokyo in die Geschichte ein.

Besonders geeignet für…
uswkleine und große Monsterchen
uswLegostädte-Zertrampler
uswSpieler, die sich gut und gerne die Köpfe einschlagen
uswGodzilla, King Kong & Co.
uswMenschen mit lockerem Handgelenk
uswZerstörungswütige

Fazit:
„King of Tokyo“ sollte in jedem Spieleregal vertreten sein, einfach nur um eines der witzigsten Würfelspielchen zu haben, das jeden mitreißt. Coole Designs mit witzigen Anspielungen auf berühmte Monstervertreter. Stabiles, hochwertiges Material und die Möglichkeit mit einigen kleinen Erweiterungen noch mehr Monster und Action einzubinden, machen „King of Tokyo“ zu einem Spiel, dass immer wieder aufs Neue begeistert.

plushoher Wiederspielwert
plusgruppendynamisch (á la Munchkin: Wer vorne liegt kriegt auf die Mütze)
pluscoole Monsterfiguren wie Gigazaur, Meka Dragon und Cyber Bunny (jepp, in pink)
plusschnuckeliges Design und gutes Material (riesiger Spielblock)
mittelkommt man als Einziger zu keinen Karten wird es schwierig mitzuhalten
minuswer raus ist, ist raus und muss warten (Hausregeln können das ändern)

Harte Fakten:

Autor: Richard Garfield
Verlag: Iello
Preis: 32 €
Spieler: 2-6
Dauer: 30 Minuten

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King of Tokyo
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Die Arroganz des Spielers ist zu glauben, er hätte seine Mitspieler unter Kontrolle und nicht anders herum. Lasst sie kämpfen – King of Tokyo 1954 (Na, wer erräts?)
So geht’s:
Drei einfache Schritte: Würfel auspacken, Monster wählen und drauf los kloppen. In einer Partie „King of Tokyo“ wird reihum mit Symbolwürfeln versucht das beste Ergebnis zu erzielen, um entweder Siegpunkte zu scheffeln

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Robinson Crusoe – Abenteuer auf der verfluchten Insel

von am 12. Oktober 2016 Kommentare deaktiviert für Robinson Crusoe – Abenteuer auf der verfluchten Insel

robinsonEs ist naß und es ist kalt. Der Wind zerrt an euren Haaren und Kleidern und treibt Schauder über euren geschundenen Körper. Ihr habt es geschafft dem nassen Grab eures untergehenden Schiffes zu entkommen, doch ihr seid noch lange nicht in Sicherheit…

So geht’s:
Zuerst wählt ihr ein Szenario, das ihr gemeinsam bestreiten wollt. Daraufhin passt ihr erstmal das ganze Spielmaterial auf dieses Abenteuer an. Wenn ihr euch dann noch geeinigt habt, wer in welche Rolle schlüpft kann es dann auch schon losgehen. Dieses Survival-Koop-Spiel hat einen strikten Tagesablauf, der euch vor diverse Aufgaben stellt. Sei es einen sicheren Unterschlupf finden, das Sammeln von Nahrung und Resourcen, Gegenstände basteln, die das Inselleben leichter machen und natürlich Überleben. Weiterhin will die nähere Umgebung erforscht werden und man sollte auch gegen eventuelle Feinde gewappnet sein. Da heißt es effektive Arbeitsteilung an den Tag legen. Wenn jetzt noch das Wetter mitspielt könntet ihr tatsächlich von diesem gottverlassenem Ort gerettet werden. Eine Runde wird von allen Spielern gleichzeitig betritten. Man bespricht die offenen Aufgaben und anstehenden Bedrohungen und arbeitet gemeinsam die Ereignisse ab. Sobald ein Spieler stirbt oder ein individuelles Spielziel nicht rechtzeitig erreicht wurde, ist das Spiel verloren. Das heißt man hat in diesem Spiel viele Brandherde, die es zu kontrollieren gibt und das steigert die Spannung bis zum Schluß.

Besonders geeignet für…
uswalle mit dem Namen „Wilson“
uswMultitasker (nix zu essen, Tiger vor der Tür und Vulkanausbrüche…? Kein Problem!)
uswSpieler, die wirklich verlieren können
uswRollenspieler (spielt es richtig aus, doppelt so spaßig)
uswSurvival-Fans
uswSolisten und Pärchen (Menschen, die halt gern mit sich selbst spielen)
uswLeseratten (anders kommt man nicht durch die Regeln)

Fazit:
Egal, wie abschreckend dieses Spiel auf einen wirken mag, wenn man sich durch die endlos langen Regeln quält, es lohnt sich allemal. Auch wenn man häufig genug von dem Spiel gezeigt bekommt , wer denn der Herr im Haus ist, bleibt nicht der Frust, sondern das unbändige Verlangen das nächste mal zu siegen. Das Spiel ist wunderschön gestaltet und lässt einen manchmal den Duft von Wind und Meer erahnen. Es regt unheimlich die Fantasie an und gibt einem einen sehr realistischen Einblick, wie schwer es denn nun wirklich ist Robinson Crusoe zu sein.

plusstets anspruchsvolles und herausforderndes Spiel, auch wenn man ein Abenteuer öfters spielt
pluskeine Geschlechterfrage (jeden Charakter gibt’s in weiblich und männlich)
pluscoole Erweiterungen, in denen das Spielprinzip auch mal komplett neu definiert wird
mittelplant eine halbe Stunde Spielvorbereitung ein
mittelwenn man die Regeln noch nicht genauestens kennt, ist das eine Garantie fürs Verlieren (keine Gnade)
minusdieses Spiel erstmal zu lernen dauert; lasst es euch, wenn möglich, erklären (es reicht wenn einer diese Tortur mitgemacht hat)

Harte Fakten:

Autor: Ignazy Trzewiczek
Verlag: Pegasus
Preis: 39,95 €
Spieler: 1-4
Dauer: 60-120 Minuten

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Robinson Crusoe – Abenteuer auf der verfluchten Insel
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Es ist naß und es ist kalt. Der Wind zerrt an euren Haaren und Kleidern und treibt Schauder über euren geschundenen Körper. Ihr habt es geschafft dem nassen Grab eures untergehenden Schiffes zu entkommen, doch ihr seid noch lange nicht in Sicherheit…
So geht’s:
Zuerst wählt ihr ein Szenario, das ihr gemeinsam bestreiten wollt. Daraufhin passt ihr erstmal das ganze Spielmaterial auf

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Kobayakawa

von am 26. September 2016 Kommentare deaktiviert für Kobayakawa

Ihr kobayakawaversucht als Anführer eures Samurai-Clans die Vorherrschaft über Japan zu erringen. Doch eure Stärke allein verspricht euch nicht zwingend den Sieg. Denn der freie Kobayakawa-Klan kann selbst dem Schwächsten noch zum Sieg verhelfen.

So geht’s:
Alle Karten werden gemischt und jedem Spieler eine Handkarte ausgeteilt. Die übrigen Karten kommen als Zugstapel in die Tischmitte. Die oberste Karte des Stapels wird offen daneben gelegt. Dies ist die „Kobayakawa“-Karte (der unterstützende Klan). Sie wird immer nur dem Spieler mit dem niedrigsten Kartenwert zugeteilt. Jeder Spieler versucht den höchsten Kartenwert zu erreichen indem er eine von zwei Aktionen wählt. Entweder eine Karte ziehen und sich dann enscheiden, ob man sie gegen die eigene Handkarte tauscht oder stattdessen offen vor sich ablegt (d. h. man bleibt bei seiner bisherigen Karte) oder eine Karte vom Nachziehstapel direkt auf die Kobayakawa-Karte legen und sie somit ersetzen. Um das Ganze noch spannender zu gestalten werden von den Spielern sog. Kamons (jap. Münzen) auf den eigenen Sieg gesetzt. Wer am Ende die meisten Kamons erringen konnte hat gewonnen.

Besonders geeignet für…
uswPokerspieler mit Hausverbot
uswalle Japan-Fans (Cosplayer inklusive)
uswUrlaubszocker (schnell, spannend, kompakt)
uswMathematik-Studenten
uswGustav Gans (Glück muss man haben)
uswRegelfaule

Fazit:
Die Japaner sind wirklich ein zurückhaltendes Völkchen mit einem schon fast fetischistischem Spleen zum Perfektionismus. Und so stellt sich auch „Kobayakawa“ dar. Auf den ersten Blick nichts besonderes, muss man doch nach den ersten Partien feststellen wie einfach, aber genial dieses Spielchen doch ist.

pluswunderbares, auf die reinste Essenz gekochtes Spielprinzip
plusreisetauglich
plusSchnellspiel; schnell aufgebaut, schnell verstanden, schnell gespielt
mittelohne den dritten Zwilling nicht spielbar
minusSpielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Nähere Informationen unter www.comicdealer.de (kleiner Scherz)

Harte Fakten:

Autor: Jun Sasaki
Verlag: Heidelberger
Preis: 11,95 €
Spieler: 3-6
Dauer: 15 Minuten

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Kobayakawa
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Ihr versucht als Anführer eures Samurai-Clans die Vorherrschaft über Japan zu erringen. Doch eure Stärke allein verspricht euch nicht zwingend den Sieg. Denn der freie Kobayakawa-Klan kann selbst dem Schwächsten noch zum Sieg verhelfen.
So geht’s:
Alle Karten werden gemischt und jedem Spieler eine Handkarte ausgeteilt. Die übrigen Karten kommen als Zugstapel in die Tischmitte. Die oberste Karte des Stapels wird offen

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Celestia

von am 29. August 2016 Kommentare deaktiviert für Celestia

CelestiaAls wagemutige Aeronauten macht ihr euch auf die Suche nach den sagenumwobenen Schätzen der fliegenden Inseln von Celestia.

So geht’s:
Ihr seid alle Passagiere in einem Luftschiff. Der aktuelle Spieler ist der Kapitän und muss sich den Gefahren der Reise stellen. Solche Gefahren werden durch Würfel ermittelt. Jeder weitere Spieler muss nun mitteilen, ob er die Reise unter der Leitung des aktuellen Kapitäns weiterführen oder lieber aussteigen möchte. Wird sich für die Weiterfahrt entschieden muss der Kapitän mit seinen Handkarten die Gefahren eliminieren können. Kann er dies nicht, stürzt das Luftschiff ab und die Reise beginnt wieder von Neuem. Gelingt ihm die Weiterfahrt wird der nächste Spieler Kapitän. In Celestia gewinnt ihr durch Punkte, indem ihr rechtzeitig aus dem Luftschiff aussteigt und die Schätze der Insel an euch nehmt. Seid ihr zu gierig und treibt die Reise zu weit voran könntet ihr leer ausgehen.

Besonders geeignet für…

uswFrischluftfanatiker
uswGlücksritter
uswMenschen, die gerne anderen in die Suppe spucken
uswBruchpiloten
uswFamilien (man sitzt ja mit allen in einem Boot bzw. Luftschiff)
uswalle, die schon immer mal einen Jetpack ausprobieren wollten

Fazit:
Relativ einfach. Ich liebe dieses kurzweilige Spielchen. Durch seine zügigen Runden und den unvorhersehbaren Spielverlauf macht es immer wieder Laune ein neues Spiel anzufangen. Es ist schnell erklärt und macht auch Gelegenheitsspielern richtig viel Spaß. Für mich eines der besten Neuerscheinungen des Jahres 2016.

plusinnovatives, aber einfaches Spielkonzept
plusschnelle Runden, die spannend und actiongeladen sind
plusein super süßes Luftschiffchen, mit dem man von Insel zu Insel hopst
mittelman bekommt den Spiegel vorgehalten, wie gierig man doch jetzt wirklich ist
minusmanchmal etwas zu wenig Möglichkeiten anderen die Suppe zu versalzen

Harte Fakten:

Autor: Aaron Weissblum
Verlag: Heidelberger
Preis: 24,95 €
Spieler: 2-6
Dauer: 30 Minuten

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Celestia
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Als wagemutige Aeronauten macht ihr euch auf die Suche nach den sagenumwobenen Schätzen der fliegenden Inseln von Celestia.
So geht’s:
Ihr seid alle Passagiere in einem Luftschiff. Der aktuelle Spieler ist der Kapitän und muss sich den Gefahren der Reise stellen. Solche Gefahren werden durch Würfel ermittelt. Jeder weitere Spieler muss nun mitteilen, ob er die Reise unter der Leitung des aktuellen

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Love Letter

von am 23. August 2016 Kommentare deaktiviert für Love Letter

Love LetterManövriert geschickt eure Konkurrenten aus, um die Gunst der Prinzessin zu gewinnen.

So geht’s:
Jeder Spieler erhält zu Beginn eine Karte. Ist man am Zug zieht man eine Karte und spielt dann eine von beiden. Wer am Ende des Zugstapels die Karte mit dem höchsten Wert auf der Hand hat oder wer zuletzt im Spiel verbleibt gewinnt.
Klingt ganz einfach, ist es auch. Was dieses Spiel aber zu einem kleinen taktischen Meisterwerk macht, sind die Eigenschaften jeder einzelnen Karte. Man kann auf unterschiedlichstem Wege seine Gegner ausschalten. Sei es durch das Erraten der gegnerischen Handkarte oder erzwungenes Ablegen. Ebenso ist es möglich sich vor dem Einfluss anderer zu schützen. Und so wird es zu einem taktischen Kräftemessen durch geschickten Einsatz der Kartenfähigkeiten und dem eigenen Vermögen sich zu erinnern welche Karten bereits gespielt wurden.

Besonders geeignet für…

uswSchnellspieler
uswMensch-Ärgere-Dich-Fans
uswRegelfaule
uswSpieler, die gerne das volle taktische Potential ergründen wollen
uswFamilien (da es von den Kleinen noch gespielt werden kann auch wenn sie dann mal groß sind)
uswMenschen, die eigentlich keine Spieler sind, aber keine Lust mehr auf Monopoly haben
uswMunchkin-Fans, die sich nicht die 37. Erweiterung kaufen wollen (ja, gibt es auch im Munchkin-Theme)
uswSpielsüchtige, die beim Poker gerne Karten mitzählen aber zu hohe Spielschulden haben

Fazit:
Love Letter ist eines dieser Spiele, deren Konzept bis auf eine klare Essenz eingekocht wurde. So hat es das Potenzial Spieler sämtlicher Klassen zu begeistern. Von absoluten Beginnern bis hin zu Level-72-Paladinen. Jeder kann diesem Spiel etwas abgewinnen und auf seine Weise Taktiken erlernen und anwenden.

plusschnell verinnerlichte Regeln
pluseinzelne Spielrunden sind schnell durch, so dass „Geschmissene“ sich nicht langweilen
plushübsches Designkonzept mit großem Kartenformat

mittelOriginaldesign schreckt Y-Chromosom-Träger gerne mal ab

Harte Fakten:
Autor: Seiji Kanai
Verlag: Pegasus
Preis: 9,99 €
Spieler: 2-4
Dauer: 20-30 Minuten

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Love Letter
im Webshop oder via e-mail im Laden…

Manövriert geschickt eure Konkurrenten aus, um die Gunst der Prinzessin zu gewinnen.
So geht’s:
Jeder Spieler erhält zu Beginn eine Karte. Ist man am Zug zieht man eine Karte und spielt dann eine von beiden. Wer am Ende des Zugstapels die Karte mit dem höchsten Wert auf der Hand hat oder wer zuletzt im Spiel verbleibt gewinnt.
Klingt ganz einfach, ist es auch.

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Aargh! Tect

von am 22. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Aargh! Tect

AarghTectMit Händen, Keule und primitiver Ursprache versucht ihr architektonische Höchstleistungen zu erzielen.

So geht’s:
Gespielt wird in Zweierteams gegeneinander. Jedes Team besteht aus einem Architekten, der mit Keule ausgestattet seinem Baumeister zu erklären versucht, was er mit den Bauteilen für ein Gebilde zusammensetzen soll. Das Team, welches zuerst sein Bauwerk vollendet hat gewinnt. Um dieses Ziel zu erreichen muss der Architekt mit vollem Körpereinsatz und unter Zuhilfenahme einer Übersetzungskarte in einer profunden Ursprache seinem Gegenüber erklären, was er mit den Bauteilen anstellen soll. Klingt einfacher als gedacht, da jedes Wort zwei Bedeutungen hat (z. B. Kaghingu! = Mach links!/Mach rechts!). Daher wird dem Baumeister mit gezielten Schlägen der aufblasbaren Keule mitgeteilt, ob er richtig (ein Schlag) oder falsch liegt (zwei Schläge).

Besonders geeignet für…
uswangehende Architekten
uswLogopäden
uswgewisse Zustände in denen ausführliche Kommunikation eh nicht mehr möglich ist
usw„Activity“-Liebhaber
uswImprovisationstalente
uswLeute, die sich für nichts zu schade sind
uswMenschen, die einfach mal ein bisschen Dampf ablassen wollen

Fazit:
Aargh! Tect ist garantiert kein filigranes Meisterwerk der Spielentwicklung, aber das muss es auch nicht sein. Wenn man gewillt ist sich ein wenig zum Affen zu machen und/oder ein schnelles Spielchen sucht für eine Party oder für einfach mal zwischendurch ist es genau das Richtige um einen Mordsspaß zu haben.

plusschnell verstanden und aufgebaut
plusextrem kommunikativ (wenn auch in Ursprache)
plusaufblasbare Keulen

mittelbei zu heftiger Anwendung geht den Keulen gerne mal die Luft aus (sind aber auch schnell wieder einsatzfähig gemacht)

minusein paar Mal gespielt fängt man an die Bauwerke zu erahnen und dem Architekten vorzugreifen

Harte Fakten:
Autor: Walter Obert
Verlag: Heidelberger
Preis: 29,95 €
Spieler: 2-8
Dauer: 15-45 Min. je nach Spielart

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Aargh! Tect
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Mit Händen, Keule und primitiver Ursprache versucht ihr architektonische Höchstleistungen zu erzielen.
So geht’s:
Gespielt wird in Zweierteams gegeneinander. Jedes Team besteht aus einem Architekten, der mit Keule ausgestattet seinem Baumeister zu erklären versucht, was er mit den Bauteilen für ein Gebilde zusammensetzen soll. Das Team, welches zuerst sein Bauwerk vollendet hat gewinnt. Um dieses Ziel zu erreichen muss der Architekt mit

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Stay away!

von am 15. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Stay away!

Stay awayEine einsame Insel. Eine gescheiterte Expedition. Ihr habt etwas geweckt. Etwas sehr altes. Es lauert unter euch und wird einen nach dem anderen sich untertan machen. Vertraut niemanden!

So geht’s:
Zu Beginn des Spiels wird „Das Ding“ eingemischt und der Besitzer der Karte hat nun das Ziel alle anderen Spieler zu töten oder durch Infektion sich gefügig zu machen. Alle anderen wollen natürlich überleben und „Das Ding“ am liebsten mit dem Flammenwerfer rösten. Gar nicht so einfach, da niemand weiß wer welche Karten auf der Hand hat. Einzige Schnittstelle zwischen den Spielern ist der obligatorische Kartentausch am Ende jedes Zuges mit dem Sitznachbarn. Durch verschiedene Karten werden einem Möglichkeiten gegeben, wie zum Beispiel den erwähnten Tausch zu verhindern, Handkarten anzusehen oder gar Sitzplätze zu tauschen. So entsteht innerhalb kürzester Zeit ein nervenaufreibendes Spiel in dem man meistens zu spät merkt, dass man der Letzte ist.

Besonders geeignet für…
uswSchogetten. Oder waren es Schogothen?
uswnatüüürlich Cthulhu-Kultisten
uswMenschen, die einfach zu oft Werwölfe gespielt haben oder nicht immer ein Lagerfeuer anfachen wollen
uswNervenkitzel-Junkies
usw Opfer – ganz einfach Opfer
uswVerschwörungstheoretiker
uswangehende Glücksspieler, die ihr Pokerface üben möchten

Fazit:
„Stay away!“ ist eines dieser schlafenden Monster, die wenn sie erwachen einen völlig verschlingen. Man kann einfach nicht aufhören zu spielen. Durch die Vielfalt der Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Spielern hebt es sich, trotz ähnlichem Spielkonzept, stark von „Werwölfe“ ab. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein ansteckendes Horrorspiel

plusextrem super atemberaubend spannend
plusmit einer ganzen Fußballmannschaft spielbar (inklusive Trainer)
plusAll hail, Cthulhu!

minuswenn einer einen Fehler macht, geht alles den Bach runter (Haltet euch strikt an die Regeln!)
minusbei großen Gruppen (ab 8) muss man lange warten, wenn man früh aus dem Spiel geworfen wird
minusin den seltensten Fällen entsteht eine Art Pattsituation, wenn Karten schlecht gezogen werden

Harte Fakten:
Autor: Antonio Ferrara, Sebastian Fiorillo
Verlag: Truant
Preis: 19,95 €
Spieler: 4-12
Dauer: 15-60 Minuten

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Stay Away!
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Eine einsame Insel. Eine gescheiterte Expedition. Ihr habt etwas geweckt. Etwas sehr altes. Es lauert unter euch und wird einen nach dem anderen sich untertan machen. Vertraut niemanden!
So geht’s:
Zu Beginn des Spiels wird „Das Ding“ eingemischt und der Besitzer der Karte hat nun das Ziel alle anderen Spieler zu töten oder durch Infektion sich gefügig zu machen. Alle anderen wollen

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Rumble in the Dungeon

von am 11. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Rumble in the Dungeon

Rumble in the DungeonSo viele Helden treiben sich im Dungeon umher. Doch welcher Spieler ist wer? Wer erkämpft sich den Schatz? Und wer überlebt lange genug für den ersten Platz?

So geht’s:
Als erstes lasst ihr eurer Kreativität freien Lauf und baut aus zwölf Plättchen euren ganz eigenen Dungeon. Danach wird jede dieser zwölf Kammern mit einem Helden bestückt und der Schatz platziert. Jeder Spieler zieht nun zwei Helden-Marker, die geheim bleiben und somit nur den Spieler selbst wissen lassen, welche Figuren sie im Dungeon vertreten. Dann geht es auch schon los. Jeder Spieler hat die Wahl zwischen zwei Aktionen, entweder eine beliebige Figur im Dungeon eine Kammer weiter bewegen oder zwei Figuren gegeneinander kämpfen lassen, die sie sich auf einem Feld befinden, sprich: eine aus dem Spiel nehmen. Das geht so lange weiter, bis alle Spielfiguren bis auf eine aus dem Dungeon entfernt wurden. Danach decken alle Spieler ihre Marker auf und es werden Punkte verteilt. Je länger eine Figur im Dungeon überlebt hat oder vielleicht sogar den Schatz aus dem Dungeon bergen konnte, desto mehr Punkte erhält ihr Spieler. Wer nach drei Durchgängen die meisten Punkte erzielt hat, gewinnt.

Besonders geeignet für…
uswSchnellspieler
uswabsolute Beginner
uswMenschen, die einen Gottkomplex haben (Und raus bist du…)
uswSpieler, diekeinen Plan haben
uswSpieler, die meinen einen Plan zu haben
uswRegelfaule

Fazit:
Rumble in the Dungeon ist eines dieser Spielchen, die man immer mal schnell spielen kann. Es braucht wenig Platz auf dem Tisch, lässt aber viel Platz für Spaß und kleine Nervenkitzel. Die Tatsache, dass man nie weiß, wer welche Figur besitzt lässt dich schnell deine Mitspieler besser kennen lernen. Ein leckerer Happen für zwischendurch, der alte Spielehasen mit seinem Heldendesign durchaus schmunzeln lässt.

plushoher Wiederspielwert, durch dutzende von Aufbaumöglichkeiten
plusreisetauglich
plusalt oder jung, Profi oder Anfänger jeder kann sofort mitspielen

mittelund wieder wird ein dritter im Duo benötigt
mittelein wenig teuer für den Spieleinhalt, aber Munchkin besteht ja auch nur aus Karten

minusbei wenig verbliebenen Figuren kann man bewusst das Spiel eeewig in die Länge ziehen

Harte Fakten:
Autor: Oliver Saffre
Verlag: Heidelberger
Preis: 16,95 €
Spieler: 3-6
Dauer: 30 Minuten
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Rumble in the Dungeon
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So viele Helden treiben sich im Dungeon umher. Doch welcher Spieler ist wer? Wer erkämpft sich den Schatz? Und wer überlebt lange genug für den ersten Platz?
So geht’s:
Als erstes lasst ihr eurer Kreativität freien Lauf und baut aus zwölf Plättchen euren ganz eigenen Dungeon. Danach wird jede dieser zwölf Kammern mit einem Helden bestückt und der Schatz platziert. Jeder Spieler

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Am Anfang war das Spiel…

von am 4. Juli 2016 3 Kommentare

An alle Spieltriebigen und jene, die es werden wollen:

Schon seit Langem regt sich in mir das dringende Bedürfnis die Hermkes-Crew in Sachen Spiele zu unterstützen. Dies ist auch schon auf die ein oder andere Art geschehen, aber leider war noch nie genug Zeit vorhanden, um eine konsistente Umsetzung dieses guten Willens zu ermöglichen.

Nun ist einige Zeit vergangen und tatsächlich hat sich endlich eine Idee manifestiert, die ich dauerhaft in der Lage bin umzusetzen.
Nachdem ich leider nicht so oft mit meiner Anwesenheit im Laden glänzen kann, wie ich gerne möchte, habe ich jetzt die Herausforderung angenommen einen eigenen Spiele-Thread auf comicdealer.de aufzubauen und mit viel Liebe zum Spieltrieb großzuziehen.

KaZus Spielbar

In erster Linie wird dieser Thread natürlich mit Rezensionen gefüllt werden. Aber es schwirren auch schon weitere Ideen in meiner Gedankensuppe umher diesen Thread zu erweiten mit weiteren Themen, wie persönlichen Bestenlisten, Newcomer des Monats oder auch die Wiedergeburt des vielvermissten Spieletreffs – die Spielbar – wiederaufleben zu lassen.
Habt ein wenig Geduld mit mir. Ich werde mich bemühen euch möglichst bald viele interessante Spiele vorzustellen und euch gerne bei Fragen weiterzuhelfen.

Natürlich freue ich mich auch immer über Vorschläge und Wünsche eurerseits.

Dann kann ich euch jetzt nur noch viel Spaß mit diesem neuen Thread wünschen und hoffe, dass er euch genug Freude bereitet, um euren Spielspaß nie enden zu lassen.

Game on!

Eure Kazu 🙂

An alle Spieltriebigen und jene, die es werden wollen:
Schon seit Langem regt sich in mir das dringende Bedürfnis die Hermkes-Crew in Sachen Spiele zu unterstützen. Dies ist auch schon auf die ein oder andere Art geschehen, aber leider war noch nie genug Zeit vorhanden, um eine konsistente Umsetzung dieses guten Willens zu ermöglichen.
Nun ist einige Zeit vergangen und tatsächlich hat

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Pi mal Pflaumen

von am 4. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Pi mal Pflaumen

Pi mal PflaumenVersucht in drei Durchgängen mit Hilfe von Pi euren Gegnern die hochwertigsten Früchte vor der Nase wegzuschnappen und mit euren Karten die gewinnbringendste Obstmischung zu erzielen.

So geht’s:
Ein Spiel „Pi mal Pflaumen“ verläuft über drei Durchgänge. In jedem Durchgang werden über Stiche Karten erworben. Diese werden dann in die Auslage gelegt aus der man dann lukrative Obstmischungen zusammen stellen kann. Obstkarten liefern nicht nur potentielle Punkte, sondern können auch Sonderfähigkeiten beinhalten. Zum Beispiel kann man von der gegnerischen Auslage mopsen oder sich das Zünglein an der Waage bei den Sticheleien – das Pi –  zu eigen machen. Wer am Ende des dritten Durchgangs durch seine Obstmischungen die meisten Punkte erreicht hat gewinnt.

Besonders geeignet für…

uswVegetarier, Veganer, Fruktarier oder wie sie alle heißen
uswFans der Zahl Pi oder Leonard Euler
uswLiebhaber von Obststillleben oder Maria Sibylla Merian
uswKartenspieler, die mal wieder ein anspruchsvolles Spielsystem suchen
uswMenschen, die einfach ein liebevolles Design brauchen, um spielen zu können
uswTaktikfetischisten
uswSpieler, die es als Herausforderung sehen eine Regel zu meistern, die nur aus einer Seite besteht, aber trotzdem zehnmal gelesen werden muss

Fazit:
„Pi mal Pflaumen“ ist ein Kartenspiel das so schön wie anspruchsvoll ist. Wenn man einmal den Aufbau verstanden und sich der Komplexität der taktischen Möglichkeiten gewahr ist, kann dieses Spiel einem viele spannende Stunden bereiten.

plussehr gut ausgewogen (Nachzügler haben eine echte Chance aufzuholen)
plustolles Spielkonzept mit durchaus höherem Anspruch
plusliebevolle Obstdarstellungen, die irgendwie beruhigend wirken

mittelman braucht immer den viel vermissten dritten Mann
mitteletwas komplexere Regeln

minusDesigner hat zwar Talent für Früchte, aber nicht für Hundedarstellungen

Harte Fakten:
Autor: Matthias Cramer
Verlag: Pegasus
Preis: 9,95 €
Spieler: 3-5
Dauer: 30-40 Minuten

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Pi mal Pflaumen
im Webshop oder via e-mail im Laden bestellen

Versucht in drei Durchgängen mit Hilfe von Pi euren Gegnern die hochwertigsten Früchte vor der Nase wegzuschnappen und mit euren Karten die gewinnbringendste Obstmischung zu erzielen.
So geht’s:
Ein Spiel „Pi mal Pflaumen“ verläuft über drei Durchgänge. In jedem Durchgang werden über Stiche Karten erworben. Diese werden dann in die Auslage gelegt aus der man dann lukrative Obstmischungen zusammen stellen kann. Obstkarten

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Ein Ozean der Liebe

von am 12. April 2016 Kommentare deaktiviert für Ein Ozean der Liebe

Ozean der LiebeTitel – Ein Ozean der Liebe
Story – Wilfrid Lupano
Artwork – Grégory Panaccione
Deutsch – Splitter, Februar 2016
224 Seiten
ISBN 13 – 9783958392311
Preis – 29,80 €

Man soll ja ein Buch nie nach seinem Umschlag bewerten. Aber bei „Ein Ozean der Liebe“ habe ich genau das getan. Die Kreativität, das liebevolle, bodenständige Design und diese perfekte Prise Humor, die schon allein nur für den Einband aufgewendet wurden, bewegten mich dazu diesen Graphic Novel zu erwerben, bevor ich überhaupt darin geblättert habe.

„Ein Ozean der Liebe“ erzählt die Geschichte eines lang verheirateten Ehepaars, das in der Abgeschiedenheit der Bretagne ein zufriedenes Leben führt. Durch die Ironie des Schicksals werden die beiden getrennt und müssen, jeder für sich, äußerst fremde Wege beschreiten, um wieder zueinander zu finden.
Er, ein kleiner sturer Fischermann, der jeden Morgen mit seinem Kutter aufs Meer fährt, wird zum Spielball des Ozeans und auf eine wahrhaft lehrreiche Odysee geschickt.
Sie, eine gestandene wohlgenährte Hausfrau, die mit eiserner Hand das Steuer im gemeinsamen Heim führt, versucht ihren kleinen Fischer wieder zu finden und muss sich dabei mit schlechten Köchen, seltsamen Modetrends und ein klein wenig Ché Guevara herumschlagen.
Beide werden zum ersten Mal aus ihrem kleinen Universum gerissen. Und auch wenn sie nur ein scheinbar unbedeutendes Paar aus einem kleinen Fischerdorf sind, beeinflusst ihr Handeln doch die ganze Welt.

Dieser Graphic Novel stellt sich dar, wie eine mehrschichtige Torte aus der Haute Cuisine. Die Dekoration verspricht viel und macht Vorfreude auf den tatsächlichen Verzehr. Hat man dann den ersten Bissen im Mund wundert man sich über den unerwartet vielfältigen Geschmack. Ein Genuss, dem die Worte fehlen  – buchstäblich. (Zitat folgt)

Nährwert pro 100 Gramm:
    
    Brennwert: viel
        Proteine (Schiffbrüche, Stürme, Aktion, Poesie, Reisen)……………..……….…….. 65 g
        Kohlenhydrate (wunderschöne Landschaften, schmalzige Melodramen)……. 35 g
        Lipide (schwerfälliger Humor, Moralismus)……………………………………………….0 g

Garantiert ohne Delfin, ohne Text und ohne Lautwörter. Kann Spuren von Piktogrammen enthalten.

Dieser literarische Leckerbissen wird jedem Freude bereiten, der die Zeit ein wenig langsamer vergehen lassen möchte. Ein Werk für Freunde des Ozeans und die Wertschätzer der einfachen Dinge im Leben. Sowie Analphabeten 🙂

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Ein Ozean der Liebe
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Titel – Ein Ozean der Liebe
Story – Wilfrid Lupano
Artwork – Grégory Panaccione
Deutsch – Splitter, Februar 2016
224 Seiten
ISBN 13 – 9783958392311
Preis – 29,80 €
Man soll ja ein Buch nie nach seinem Umschlag bewerten. Aber bei „Ein Ozean der Liebe“ habe ich genau das getan. Die Kreativität, das liebevolle, bodenständige Design und diese perfekte Prise Humor, die schon allein

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Heart in a box

von am 26. März 2016 Kommentare deaktiviert für Heart in a box

Heart in a BoxTitel – Heart in a Box
Story – Kelly Thompson
Artwork – Meredith McClaren
Deutsch – Popcom, März 2016
Originalverlag – Dark Horse
160 Seiten
ISBN 13 – 9783842018099
Preis – 16,00 €

Es gibt Momente im Leben, in denen man sich wünscht nicht mehr am Leben zu sein. In denen man sich am liebsten das Herz aus der Brust reißen möchte, da man meint den Schmerz nicht ertragen zu können. Wie würdet ihr euch entscheiden, wenn euch jemand anbieten würde genau diesen Schmerz für immer zu nehmen?

In „heart in a box“ wird die junge Frau Emma genau vor diese Wahl gestellt.
Nachdem ihr Herz gebrochen wurde, fristet sie ihr Dasein nur noch unter der Bettdecke. Nur mit Mühe und Not – und kleinen Drohungen – schafft ihr bester Freund es, sie vor die Tür zu bugsieren.
Bei diesem, ihr aufgenötigten Ausgang, taucht plötzlich ein junger Fremder auf, der alles über ihre Misere zu wissen scheint. Und er bietet ihr an sie von ihrem Schmerz für immer zu befreien. Zynisch willigt Emma ein und wünscht sich ihr Herz weg…
Doch wie soll man ein Leben ohne Herz führen? Schnell merkt die Herzlose, dass Gefühle, wie Liebe, Freude und Glück, aber auch Schmerz und Trauer erst das Leben lebenswert machen.
Und so fordert sie von dem Fremden ihr Herz zurück.
Jedoch ist es einfacher es los zu werden, als es wieder zu bekommen. Denn nur weil man etwas nicht braucht, bedeutet es nicht das niemand anderes es haben will. Nur ein winziges Stückchen  ihres Herzens und eine kleine Box kann ihr der Vermittler der Herzen übergeben.
Mit diesem Herzstück als Kompass und der Box zum Vereinen, macht sie sich auf eine nervenaufreibende, abenteuerliche und durchaus auch blutige Reise. Mit dem Ziel, sich wieder als Ganzes zu fühlen.

„Heart in a box“ scheint auf den ersten Blick ein romantischer, märchenhafter Comic zu sein, der nur für kleine Mädchen geschrieben wurde. Pustekuchen! Emma ist eine geborene Zynikerin, die im Affekt eine besch*** Entscheidung getroffen hat. Und nun alles dafür tut, um diesen Fehler wieder auszubügeln. Da wird gelogen, verführt, überredet oder geschält, um ans Ziel zu kommen. Geschält? Was glaubt ihr denn, wie man an ein Herzteil kommt, dass nicht freiwillig herausgerückt wird?

Alles in allem ist „heart in a box“ eine wunderschön abgerundete Mischung aus Schmerz, zynischem Humor, popig-düsterem Design, makabren Streuseln obendrauf und einer Kirsche aus Empathie als Krönung.
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Heart in a Box
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Titel – Heart in a Box
Story – Kelly Thompson
Artwork – Meredith McClaren
Deutsch – Popcom, März 2016
Originalverlag – Dark Horse
160 Seiten
ISBN 13 – 9783842018099
Preis – 16,00 €
Es gibt Momente im Leben, in denen man sich wünscht nicht mehr am Leben zu sein. In denen man sich am liebsten das Herz aus der Brust reißen möchte, da man meint den

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  • Kategorie: Comics , Manga
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Dragon Ball

von am 6. September 2012 1 Kommentar

Son Goku ist ein kleiner Junge mit einem sonnigen Gemüt, einem großen Herzen, einem noch viel größeren Magen und einem Schwanz. Mit einem Affenschwanz um genau zu sein. Er lebt, nachdem sein Großvater Son Gohan von einem riesigen Monster getötet wurde, allein in den Bergen in einer Hütte und ist sich der großen weiten Welt überhaupt nicht bewusst. Eines Tages taucht ein seltsames stinkendes, hartes Ungetüm in seinem Tal auf, welches nach ein paar gezielten Schlägen mit seinem Kampfstab, ein viel kleineres weicheres, aber deutlich lauteres Wesen ausspuckt. Dies ist die erste Begegnung für Son Goku mit einem Auto und einem Mädchen namens Bulma. Diese erklärt ihm nach einigem Gezeter, dass sie auf der Suche nach den sieben Dragon Balls sei, um den Drachen Shen Long zu rufen, der einem dann jeden erdenklichen Wunsch erfüllen kann (z. B. einen supersüßen Boyfriend). Leider stellt sich heraus, dass der Dragon Ball, den Bulma mit ihrem selbstgebauten Radar gesucht hat, ausgerechnet das letzte Andenken Son Gokus an seinen Großvater ist. Also wird sich darauf geeinigt, dass Son Goku und sein Dragon Ball mit den vier Sternen Bulma auf ihrer Suche begleiten. Und so beginnt das große Abenteuer der Dragon Balls…

Die Geschichte der Dragon Balls umfasst Son Gokus Kindheit bis zum Erwachsenenalter. Akira Toriyama schafft es, wie selten jemand, einem Veränderungen und Neuentwicklungen bei liebgewonnen Helden/Feinden so nahe zu bringen, dass man am Ende der Serie das Gefühl hat, sich von einem guten Freund verabschieden zu müssen.

In Deutschland erschien die Serie zunächst in 42 Einzelbänden à €5,00, die alle noch lieferbar sind.
Derzeit ist sie auch in 21 kostengünstigen Doppelbänden à € 5,95 lieferbar.

Mehr Manga Tipps gibt es unter Top Ten Mangaautoren

Son Goku ist ein kleiner Junge mit einem sonnigen Gemüt, einem großen Herzen, einem noch viel größeren Magen und einem Schwanz. Mit einem Affenschwanz um genau zu sein. Er lebt, nachdem sein Großvater Son Gohan von einem riesigen Monster getötet wurde, allein in den Bergen in einer Hütte und ist sich der großen weiten Welt überhaupt nicht bewusst. Eines Tages

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Top Ten Mangaautoren

von am 4. September 2012 1 Kommentar

Da nun ja bereits die Top Ten Kategorien Bücher und US-Comics ins Leben gerufen wurden, dürfen natürlich auch die zahlreichen Manga nicht fehlen.

Nachdem ich in knapp 18 Jahren weit über tausend verschiedene Manga absorbiert habe ist es mir ein wenig schwer gefallen einfach mal zehn Stück heraus zu picken. Also werde ich meine Top Titel ein wenig splitten um der Bandbreite des Manga gerecht zu werden. Ihr werdet von mir jeweils eine Liste zu Top Autoren, Serien, Einzeltiteln, Classics und – so gut ich kann – Neuheiten erhalten.

Wie schon bei vorhergehenden Top Ten sind diese Angaben ohne Gewähr und auf Basis rein egozentrischer Geschmacksmotive erstellt.

Also, warum die Kategorie Autoren bzw. Zeichner? Im Mangawesen ist es sehr schwierig sich einen Namen zu machen und mehr als nur eine Serie zu veröffentlichen, die es auch bis zu uns schafft. In einer Woche zeichnest du dir noch die Finger wund und nach der nächsten Ausgabe ist schon wieder Schluß. Außerdem würden sich die Top Ten Listen mehr oder weniger nur mit Titeln dieser Autoren füllen, deshalb habe ich mich für eine eigene Kategorie entschieden. Ich werde mich nicht zu jedem erschienen Manga äußern, sondern natürlich nur zu denen, die ich von den nachfolgend Genannten gelesen habe.

Top Mangaautoren

Osamu Tezuka

Der "Godfather of Manga". Mehr Beschreibung braucht es eigentlich nicht… Scherz beiseite. Osamu Tezuka gilt als der Mangaka, der die ersten Schritte außerhalb von Japan gemacht hat. Sein Zeichenstil ist stark von seinem Vorbild Walt Disney geprägt – am besten an den Tieren zu erkennen. Tezuka galt/gilt als politisch und sozialkritischer Autor und seine Geschichten behandeln Themen, die damals als absolut tabu galten. Das Talent des Meisters äußerst sich darin, schwierige und schwere Stoffe mit klaren Strukturen, Spannung und einer Prise seines charmanten Witzes an den Leser zu bringen. Somit sind Tezukas Werke nicht nur Meisterstücke in sich, sondern auch Meilensteine in der Geschichte des Manga.

Gelesen und für sehr gut befunden: Adolf, Kirihito, Buddha, Pluto/Astro Boy, Kimba, der weiße Löwe, Barbara;

Rumiko Takahashi

Kommen wir nun zur "Prinzessin des Manga" (ja, sie wird wirklich so genannt). Rumiko Takahashi veröffentlicht durchgehend seit 1975 ihre Werke und zählt somit schon zu den Urgesteinen ihres Gewerbes. Sie zeichnet immer noch fleissig und ist in all der Zeit ihrem Stil treu geblieben. Was zeichnet einen Rumiko Takahashi Manga aus? Quirrlige sympathische Charaktere, erfindungsreiche Konstellationen, sprühende Action, emotionale Verwirrspielchen und ein riesiges Pfund Humor. Egal welchen Band man von ihr in die Hand nimmt, man verliebt sich sofort in die Charaktere, lacht mit ihnen (oder eher über sie, ähem) verdrückt auch schon einmal ein Tränchen und wie durch ein Wunder fühlt man sich danach einfach ein Stückchen besser.

Gelesen und für sehr gut befunden: Ranma 1/2, Kyokai no Rinne, Inu Yasha, One Pound Gospel, Maison Ikkoku;

Akira Toriyama

Die Serie "Dragon Ball" von Akira Toriyama hat mich unter anderem auf die Fährte des Manga gebracht. Eine seiner Stärken liegt darin bunte vielfältige Welten mit seinem charakteristischen Zeichenstil zu erschaffen, an denen man gar nicht genug entdecken und bewundern kann. Deren Bewohner sind genauso sympathisch wie außergewöhnlich und werden von ihm liebevollst während der ganzen Geschichte weiterentwickelt. Und ja, auch bei ihm gibt es diese lustige Seite (ihr merkt schon wo mein Schwerpunkt liegt), die einen immer ein wenig an alte Bud Spencer und Terence Hill Filme denken lässt. Akira hat wirklich ein Talent dafür einem seine Figuren ans Herz wachsen zu lassen, so dass man nicht umhin kommt trotz Happy End ein Tränchen am Ende der Reise zu verdrücken.

Gelesen und für sehr gut befunden: Dragon Ball, Dr. Slump (engl.);

Jiro Taniguchi

Jiro Taniguchi ist wohl einer der bekanntesten Mangaka in Europa. Durch Werke wie "Vertraute Fremde" (von Sam Garbarski verfilmt) und "Skyhawk" hat er nach Osamu Tezuka den größten Sprung in die europäische Comicszene geschafft. Er wurde als erster Japaner mit dem Alph’Art auf der wohl bekanntesten Comicmesse in Angouleme ausgezeichnet und auch den Max-und-Moritz-Preis in Erlangen hat er schon abgeräumt. Was hebt Taniguchi so von anderen Mangaka ab? Taniguchis Zeichenstil ist genau wie bei Tezuka eher an westliche Vorbilder angelegt – hier frankobelgisch. Dazu kommt sein stilles, aber hochentwickeltes Talent menschliche Stimmungen und Gefühle mit wenig oder sogar keinen Sprechblasen aufs Papier zu bannen. Wer einen Taniguchi Novel liest, lernt die Welt (wieder) mit anderen Augen zu betrachten, aufmerksamer durchs Leben zu gehen und sich an den kleinen manchmal unscheinbaren Dingen zu erfreuen.

Gelesen und für sehr gut befunden: Wanderer im Eis, Bis in den Himmel, Die Sicht der Dinge, Träume von Glück, Die Stadt und das Mädchen, Vertraute Fremde,

CLAMP

Wunderschöne Zeichnungen, starke Gefühle und tiefgründige Geschichten, dass sind die drei Eigenschaften die CLAMP unter sich vereinen. Die vier Japanerinnen bestreiten nun schon seit 1989 die Arbeit als Mangaka. Anfänglich nur als Dojinshi (Fanart) Zirkel gedacht, brachten ihr Talent für Romantik und epische Bilder bald den Erfolg um als Profis arbeiten zu können. CLAMP sind hart arbeitende fleißige Autoren, die es immer wieder aufs neue schaffen zauberhafte Märchen oder herzzereissende Liebesgeschichten zu Papier zu bringen. Aber sie bedienen nicht nur das klassische Mädchen-Genre, sondern verfügen auch über ein Repertoire an wesentlich dunkleren, und ja, auch brutaleren Manga, die man ihnen auf den ersten Blick gar nicht zutrauen würde. Abschließend möchte ich sagen, bis man keinen CLAMP Manga gelesen hat, kannte man den Mangahimmel nur ohne Sterne.

Gelesen und für sehr gut befunden: Magic Knight Rayearth (SB), Kobato, X, Chobits, Angelic Layer (engl.), Card Captor Sakura, Clover;

Kazuo Koike

Kazuo Koike ist ein reiner Mangaautor, der uns viele Geschichten beschert hat, die jetzt schon als Klassiker gelten. Der bekannteste wird wohl "Lady Snowblood" sein, die Vorlage für "Kill Bill". Die Werke von Koike lassen sich mit den Worten "harte nackte Realität" gut umschreiben. Harte Kämpfe, keine Gnade, nichts gekünstelt oder beschönt. Nackte Frauen, die Glorifizierung der Erotik im damaligen Japan und der Umgang mit der Sexualität in jener Zeit. Aber natürlich darf man in dieser Aufzählung auch nicht das Karma und den japanischen Sinn für Ehre vergessen, die als dritter Strang in das Geschichtengeflecht von Koikes Epen einfließen. Die Protagonisten werden auf einen steinigen Weg geführt, der nicht viel Platz für Hoffnung oder Frieden lässt und als stiller Zuschauer ist man nach seinen Geschichten froh zu Hause im bequemen Sessel zu sitzen.

Gelesen und für sehr gut befunden: Lone Wolf and Cub, Lady Snowblood;

Kazuo Kamimura

Wenn wir schon dabei sind bleiben wir doch gleich bei Kazuo. Dieser hier hat auch nicht nur den Vornamen mit Koike gemein, sondern hat mit ihm zusammen als Zeichner "Lady Snowblood" aufs Papier gebracht. Kamimura hält sich stark an den traditionellen Pinselstrich, welcher sich gut in den Zeitgeist seiner Werke einfügt. Seine Geschichten sind denen Koikes im Stil sehr ähnlich, doch legt Kamimura den Schwerpunkt mehr auf körperliche Liebe und Zuneigung. Das heißt aber nicht, dass seine Manga geeignet wären für einen softerotischen Kuschelabend. Denn in Sachen Drama und Härte steht Kazuo Kamimura Kazuo Koike (jetzt 10x schnell hintereinander) in nichts nach.

Gelesen und für sehr gut befunden: Furious Love, Shinanogawa;

Da nun ja bereits die Top Ten Kategorien Bücher und US-Comics ins Leben gerufen wurden, dürfen natürlich auch die zahlreichen Manga nicht fehlen.
Nachdem ich in knapp 18 Jahren weit über tausend verschiedene Manga absorbiert habe ist es mir ein wenig schwer gefallen einfach mal zehn Stück heraus zu picken. Also werde ich meine Top Titel ein wenig splitten um der

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Der Mond ist aufgegangen…

von am 24. August 2010 1 Kommentar

Moon (2009)

…es ist Zeit euch eine Geschichte zu erzählen:

Stellt euch vor ihr bekommt einen Job im All angeboten. Energie für die Erde auf der Mondoberfläche gewinnen. Der Vertrag beläuft sich auf drei Jahre. Du verlässt deine schwangere Frau um euch beiden mit dem versprochenen Geld eine bessere Zukunft zu erwirtschaften. Du fliegst ins All, wie so manch anderer tausend Kilometer um die Erde.
Es ist ein Job wie jeder andere, nur eben ein wenig weiter von zu Hause entfernt. Morgens aufstehen. Frühstücken (Astronautenfutter aus der Tüte). Mittags die Minenfahrzeuge checken und abgefüllte Behälter zur Erde schicken. Am Abend Nachrichten zur Erde schicken und gleichermaßen Botschaften erhalten. Zum Feierabend bastelst du an einer Modellstadt aus deiner Erinnerung und siehst dir die Fotos deiner Frau und deiner mittlerweile geborenen Tochter an.
Klingt nicht schlimmer als wenn du für die gleiche Zeitspanne auf eine Bohrinsel geschickt wirst.

Bis du eines Tages wegen eines kleinen Missgeschicks auf der Krankenstation landest. Dein persönlicher Roboter“kumpel“ teilt dir mit, dass du einen Unfall hattest und nur kurze Zeit bewusstlos warst. Du spürst die Prellungen und die Schmerzen eines heftigen Aufpralls, aber du kannst dich nicht mehr wirklich erinnern was geschehen ist. Das Einzige was noch in deinem Kopf vorzufinden ist, sind die Bilder deiner Familie und die Aufgabenstellung deines Jobs. Du läufst durch die Station und siehst dich selbst im Trainingsraum auf dem Laufband joggen…
Nachwirkungen des  Unfalls? Ein Knacks im Hirnstamm? Oder gar Schizophrenie?

Ich könnte die ganze Geschichte jetzt auflösen und euch den „Spaß“ verderben. Aber dieser Film ist einfach kein Spaß. Ich sitze hier, noch direkt in den Fangarmen dieses Szenarios und bin einfach sprachlos (deshalb der Text (Hah, wie witzig!)) Ich sehe mir gerne Filme an und lasse mich unterhalten. Aber dieser Film hat mir aufgezeigt wie beschissen die Menschheit doch  sein kann/könnte. Ohne wenn und aber, präsentiert der Regisseur die Skrupellosigkeit der Menschen und wie egal uns doch so manche Verluste sind wenn es um unsere eigene Bequemlichkeit geht. Was ist schon ein Einzelner im Vergleich zum großen Ganzen. Ein Opfer für die Welt.
Dieser Beitrag ist ein Vorschlag und eine Warnung zugleich. Wer immer in der Lage ist – oder eben nicht – sich der wirklich hässlichen Seite der Menschheits-Medaille zu stellen, der kann dies schonungslos mit diesem Film tun – oder eben nicht. Wer auch immer lieber Schäfchen in den Wolken sieht und Sonntagnachmittags Rosamunde Pilcher-Romane im Fernsehen sieht, wird diese Form des SF entweder eh nicht verstehen oder schreiend aus dem Saal rennen.

Moon
UK 2009
Regie und Story: Duncan Jones
Sam Bell: Sam Rockwell
GERTY (OT Stimme): Kevin Spacey

…es ist Zeit euch eine Geschichte zu erzählen:
Stellt euch vor ihr bekommt einen Job im All angeboten. Energie für die Erde auf der Mondoberfläche gewinnen. Der Vertrag beläuft sich auf drei Jahre. Du verlässt deine schwangere Frau um euch beiden mit dem versprochenen Geld eine bessere Zukunft zu erwirtschaften. Du fliegst ins All, wie so manch anderer tausend Kilometer um

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Sky Hawk

von am 9. August 2010 3 Kommentare

Gerade erst aus der Hand gelegt, kann ich nicht anders als auch sofort meine Eindrücke über das  neu erschienene Werk Jiro Taniguchis niederzuschreiben.

Sky Hawk ist ein historisierender Comic-Roman, der die Vertreibung der Indianer durch die Weißen und die dadurch resultierenden Scharmützel darstellt.

Hikosabura und Manzo Shiotsu sind die ersten japanischen Auswanderer auf dem amerikanischen Kontinent. Die beiden ehemaligen Samurai versuchen, nachdem sie ihren Lehnsherrn in einem Kampf verloren haben, in der Wildnis neu Fuß zu fassen. Eines Tages entdeckt Hiko bei der Jagd eine gebärende Squaw, die er bei sich zu Hause aufnimmt. Von ihrem Besitzer davongelaufen, wird sie von dessen Spießgesellen gejagt und schließlich in der Hütte ihrer beiden Retter aufgespürt. Es kommt zum Kampf, welcher unbemerkt beobachtet wird.

Crazy Horse und einige Oglala geben sich zu erkennen, fasziniert von der angewandten Kampfkunst – JuJitsu. Hiko und Manzo werden in den Stamm aufgenommen und leisten gemeinsam mit den Indianern Widerstand gegen die Besiedlung der Weißen.

Die geschichtlichen Hintergründe sind bekannt. Jeder halbwegs gebildete Mensch kennt die Namen Sitting Bull und Colonel George Armstrong Custer oder hat von der Schlacht am Little Big Horn gehört.
Aber Jiro Taniguchi schafft es so einfühlend und spannend um den historischen Kern eine epische Geschichte zu flechten, dass man kein einziges Panel missen möchte.
Sky Hawk ist der erste Manga der sich mit dem Thema Western befasst. Keiner hätte einen eleganteren Sprung in das kalte Nass eines völlig unvertrauten Genres schaffen können, als Jiro Taniguchi.

Mit seinen, auch stark von franko-belgischen Comics beeinflussten, eher mangauntypischen Zeichenstil erschafft er Szenen und Landschaftsportraits, die den Leser in die Seiten saugen und transmittiert ihn direkt zwischen die Protagonisten.

Nicht nur die Erzählung ist lesenswert, sondern auch das Vorwort des Comiczeichners Jean „Moebius“ Giraud und ebenso das herzerwärmende Nachwort des Meisters selbst, wie sein Traum einen Western zu zeichnen endlich wahr geworden ist.

Wer immer noch nicht überzeugt ist, dass Manga und Comic sich die Hände reichen können, sollte mit Sky Hawk einen Anfang machen, die Grenze zwischen Ost und West zu verwischen. Denn dieses Werk ist ein Brückenschlag, und zwar ein äußerst gelungener.

Sky Hawk

Jiro Taniguchi

Shudoku 2010, € 16,95

@MisterEndres: der Arsch ward getreten, aber der Server nicht…

Gerade erst aus der Hand gelegt, kann ich nicht anders als auch sofort meine Eindrücke über das  neu erschienene Werk Jiro Taniguchis niederzuschreiben.
Sky Hawk ist ein historisierender Comic-Roman, der die Vertreibung der Indianer durch die Weißen und die dadurch resultierenden Scharmützel darstellt.
Hikosabura und Manzo Shiotsu sind die ersten japanischen Auswanderer auf dem amerikanischen Kontinent. Die beiden ehemaligen Samurai versuchen,

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Can you hear me?

von am 18. März 2010 Kommentare deaktiviert für Can you hear me?

NunCanyouhearme mal ganz unter uns. Wenn man völlig alleine ist und keinerlei größere Ablenkung vorherrscht, ist sie da. Diese Stimme in unserem Kopf. Ob sie nun als das (schlechte) Gewissen, in Form des inneren Schweinehundes oder als der shizophrene Mitbewohner erscheint. Jeder redet in irgendeiner Weise mit sich selbst. Aber was ist wenn diese Stimme nicht aus einem selbst kommt? Ryou Aihara, ein unauffälliges Mädchen mit dem Selbstbewusstsein so groß wie ein Staubkorn, geht zwischen ihren Mitmenschen völlig unter. In ihrem festen Glauben der Mangel eines Mobiltelefons sei der Grund, dass sie so wenig Kontakt zu Gleichaltrigen hat, phantasiert sie sich ihr Traumtelefon nach und nach zusammen. So weit liegt nichts außergewöhnliches darin sich in solch sehnsüchtige Wunschvorstellungen zu vergraben. Außergewöhnlich wird es als Aihara eines Tages angerufen wird…auf ihrem Traumtelefon.

Can you hear me? scheint auf den ersten Blick ein Manga für Mädchen mit dem Hang zur überdrehten Schwärmerei und Romantik. Aber wenn man etwas an der Oberfläche kratzt quellen einem plötzlich viele weitaus tiefgründigere Themen entgegen. Der Autor Otsuichi (Goth) und der Mangaka Hiro Kiyohara (Holiday) schaffen es gemeinsam die Einsamkeit unter vielen Menschen in wenigen Worten und Strichen so eindringlich darzustellen, dass man sofort das Gefühl hat den Charakteren über die Schulter zu schauen. Mit ihnen gemeinsam den Versuch aus der Isolierung zu gelangen angeht und am Ende wieder allein, aber in vielen Dingen weiser, seinen Gedanken nachhängt.

Dies ist ein Einzelband, der zwar schnell gelesen sein mag, aber zu vielen Überlegungen anregt. Über sich selbst und das, was wir Gemeinschaft nennen.

Can you hear me?

Otsuichi / Kiyohara

Ehapa, 2010, € 6,50

Nun mal ganz unter uns. Wenn man völlig alleine ist und keinerlei größere Ablenkung vorherrscht, ist sie da. Diese Stimme in unserem Kopf. Ob sie nun als das (schlechte) Gewissen, in Form des inneren Schweinehundes oder als der shizophrene Mitbewohner erscheint. Jeder redet in irgendeiner Weise mit sich selbst. Aber was ist wenn diese Stimme nicht aus einem selbst kommt?

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John Sinclair – Das Abenteuerspiel

von am 10. Januar 2010 Kommentare deaktiviert für John Sinclair – Das Abenteuerspiel

Endlich wagt sich das John-Sinclair-Team auch in das Genre des Rollenspiels hinein. Viele haben sich bestimmt beim Lesen der Romane oder beim Lauschen der Hörspiele gewünscht, in die Rolle des Sohn des Lichts zu schlüpfen und ein paar Vampiren zu zeigen wo der Pflock hängt. Dieser Wunsch ist jetzt erfüllt in Form des grandios umgesetzten „John Sinclair – Das Abenteuerspiel“, erschienen bei Ulisses Spiele.

Man muss kein jahrelanger eingefleischter Fan oder ein exzessiver Rollenspieler sein um sich an dieses Abenteuer zu wagen. Auch der unbedarfte normale Sterbliche wird durch die eingängige und leicht verständliche Regelerklärung zu einem unterhaltsamen, nervenkitzelnden Abend gelangen, allein oder in der auserwählten Gruppe. Der Aufbau des Regelwerkes ermöglicht das spielerische Kennenlernen der Systematik. Um einen möglichst einfachen Einstieg zu gewährleisten kann der zukünftige Spielleiter das erste Abenteuer, das in Grundregelwerk enthalten ist, zuerst als Solo-Abenteuer durchspielen. Dann folgen übersichtlich aufgebaute Regeln, Archetypen, Waffen, Gegner und Kreaturen.

Ich, als frisch infizierter John Sinclair-Fan war mehr als begeistert selbst als Geisterjäger in Aktion treten zu können. Die Geschichte des Einstiegsabenteuer ist gut gewählt und die Regeln lassen sich einfach auf fast alle John Sinclair-Romane übertragen. Kleiner Tipp am Rande: Da das Solo-Abenteuer am Anfang des Werks das Gleiche wie das Gruppenspiel ist, sollte der Spielleiter, um die Spannung zu erhalten, absolutes Leseverbot erteilen und Neugierige zappeln lassen.

John Sinclair – Das Abenteuerspiel

Christian Günther, Markus Plötz, Mario Truant

Ulisses Spiele € 29,95

Endlich wagt sich das John-Sinclair-Team auch in das Genre des Rollenspiels hinein. Viele haben sich bestimmt beim Lesen der Romane oder beim Lauschen der Hörspiele gewünscht, in die Rolle des Sohn des Lichts zu schlüpfen und ein paar Vampiren zu zeigen wo der Pflock hängt. Dieser Wunsch ist jetzt erfüllt in Form des grandios umgesetzten „John Sinclair – Das Abenteuerspiel“,

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Zelda

von am 6. Januar 2010 3 Kommentare

In The Legend of Zelda begeisterte der hyrulische Held Link schon seit 1986 in 13 Spieletiteln sowie einigen Adaptionen zahlreiche Konsolenrocker. Kaum eine andere virtuelle Figur konnte so viele Erfolge auch außerhalb seiner fantastischen Welt verzeichnen mit diversen Preisen und sogar einem Eintrag im Guiness Buch der Rekorde.

Nun dürfen wir Links Abenteuer auch in dem Medium Manga verfolgen. Auch wenn die liebevoll gestalteten Werke, die Abenteuer bereits bekannter Spieletitel erzählen, sind diese alles andere als uninteressant. Gerade Spieler, die ihre Fingermuskulatur mit Legend of Zelda gestählt haben, werden sich über den detaillierteren Einblick in Links Leben freuen. Akira Himekawa verschafft Link, mit seinem klaren schönen Zeichenstil, die ideale Plattform um mit Schwert, Schild und Köpfchen die Herzen auch all derjenigen zu erobern, die ihn nicht auf dem Bildschirm kennen gelernt haben. Wer nach Twilight Princess die Wartezeit auf das nächste Zelda-Game verkürzen möchte oder wer ein Faible für heldenhafte Spitzohren Mitte zwanzig hat, ist herzlichst eingeladen sich auf die Reise mit Link und seinen Freunden zu begeben.

In Japan wurden von Akira Himekawa bisher zehn Bände veröffentlicht.

In Deutschland erschienen:

Band 1: Ocarina of Time Teil I

Band 2: Ocarina of Time Teil II

Band 3: Majora`s Mask

Zelda,

Akira Himekawa

Tokyopop 2009, € 6,50

In The Legend of Zelda begeisterte der hyrulische Held Link schon seit 1986 in 13 Spieletiteln sowie einigen Adaptionen zahlreiche Konsolenrocker. Kaum eine andere virtuelle Figur konnte so viele Erfolge auch außerhalb seiner fantastischen Welt verzeichnen mit diversen Preisen und sogar einem Eintrag im Guiness Buch der Rekorde.
Nun dürfen wir Links Abenteuer auch in dem Medium Manga verfolgen. Auch wenn

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Hino Horror

von am 2. Dezember 2009 5 Kommentare

HinoHorrorHideshi Hino schafft es wie kein Zweiter einem das Blut in den Adern gefrieren zu lassen und einen gewissen Würgereflex hervorzurufen. Die vierbändige Reihe Hino Horror ist nichts für zarte Gemüter die sich ihren Nervenkitzel normalerweise aus Rosamunde-Pilcher-Romanen holen. Mit seinem kindlich anmutenden Zeichenstil nimmt der Meister einem die Realität und sorgt gleichzeitig dafür, dass einem die eigene Fantasie zum Verhängnis wird. Trotz einfachster grafischer Methoden muss man wie bei einem klassischen Horrorfilm manchmal wegsehen, nur um danach das ganze Szenario nochmal genauer zu betrachten. Hino Horror ist eine Anthologie die gleichermaßen abstößt, wie anzieht. Nichts anderes geschieht mit uns wenn wir bei einem schweren Autounfall einfach nicht wegsehen können.

Hideshi Hinos Werk ist aber keineswegs ein platter Gruselschocker. Dieses eher mangauntypische Werk enthält Geschichten die tief in die dunklen Abgründe der menschlichen Seele blicken lassen. Wut, Ekel, Angst und sogar Verständnis für die Charaktere werden heftigst in einem hervorgerufen und regen zum Vergleich mit der auf einmal gar nicht mehr so weit entfernten Realität an.

Kiddy

Hino Horror Bände 1-4

Hideshi Hino

Schreiber & Leser Shudoku, je € 10,00

Hideshi Hino schafft es wie kein Zweiter einem das Blut in den Adern gefrieren zu lassen und einen gewissen Würgereflex hervorzurufen. Die vierbändige Reihe Hino Horror ist nichts für zarte Gemüter die sich ihren Nervenkitzel normalerweise aus Rosamunde-Pilcher-Romanen holen. Mit seinem kindlich anmutenden Zeichenstil nimmt der Meister einem die Realität und sorgt gleichzeitig dafür, dass einem die eigene Fantasie zum

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Xcentric Culture – A Geek in Japan

von am 25. November 2009 Kommentare deaktiviert für Xcentric Culture – A Geek in Japan

XcentricJapan, das Land auf der anderen Seite der Erde. Ein Land das so fern von Deutschland liegt und dennoch unseren Alltag beeinflusst. Made in Japan steht in so gut wie jedem elektronischem Gerät, in unseren Autos und Zügen, Kaffeemaschinen und Fernsehern und natürlich in den lebensnotwendigen Handys. Trotz dieser Tatsache sind uns Japans Alltag und Kultur völlig fremd. „Xcentric Culture – A Geek in Japan“ schafft Abhilfe.

Der Autor Héctor García, geboren in Spanien, wanderte 2004 nach Japan aus und wirkte dort unter anderem an der Entwicklung von Stimmerkennungssystemen und Twitter mit. Ins kalte Wasser gesprungen ohne tieferes Wissen über Sprache, Kultur oder Etikette gründete er im Februar 2004 den Internetblog www.kirainet.com um seine Erlebnisse und Erfahrungen der Welt mitzuteilen.

„Xcentric Culture – A Geek in Japan“ ist das reich bebilderte Pendant zu diesem Blog. Zwölf in sich abgeschlossene Kapitel, die einem, angefangen bei japanischer Geschichte über Tradition, Alltag und Freizeit bis zu den ausgesuchten Reisetipps, das Land und seine Leute näher bringen. Klischees werden beseitigt oder auch bestätigt. Dieses Buch ist nicht nur ein Muss für jeden Japan-Fan, sondern für alle die ihren Horizont bis auf die andere Seite der Erde erweitern möchten.

Kiddy

Xcentric Culture – A Geek in Japan

von Hector Garcia-Molina

Ehapa Comic Collection, € 19,95

Japan, das Land auf der anderen Seite der Erde. Ein Land das so fern von Deutschland liegt und dennoch unseren Alltag beeinflusst. Made in Japan steht in so gut wie jedem elektronischem Gerät, in unseren Autos und Zügen, Kaffeemaschinen und Fernsehern und natürlich in den lebensnotwendigen Handys. Trotz dieser Tatsache sind uns Japans Alltag und Kultur völlig fremd. „Xcentric Culture

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Alive

von am 22. November 2009 1 Kommentar

Alive„Möchtest du leben oder sterben?“

Mit dieser Frage wird Tenshu Yashiro am Tag seiner Hinrichtung konfrontiert. Der Todeskandidat entscheidet sich für das Leben und gerät damit in ein geheimes wissenschaftliches Experiment der Regierung.

Der Manga von Tsutomu Takahashi ist ein düsterer Psychothriller in einer fiktiven Gegenwart. Dabei geht es um moralische Fragen wie Selbstjustiz, die Todesstrafe und unmenschliche Experimente. Der Weg, den Tenshu Yashiro beschreitet ist hart und stimmt nachdenklich. Wer blanken Horror erwartet wird enttäuscht. Es ist eine Geschichte die den Leser von Anfang an beschäftigt und auch nach der letzten Seite noch lange nachklingt. Auch die düsteren, ungewöhnlich detaillierten Bilder bleiben lange haften.

Tsutomu Takahashi hat für den deutschen Mangaleser eine besondere Bedeutung. 1995 ist im Carlsen Verlag eine japanisch deutsche Coproduktion mit Matz Mainka erschienen. Schon in Jiraishin, einem in Hamburg spielenden Krimi schuf das außergewöhnliche Zeichentalent des Japaners eine beeindruckende Illustration der spannenden Geschichte. Der 1999 entstandene Alive ist ansonsten das einzige ins Deutsche übertragene Werk des Mangaka. Der Einfluss auf einen seiner Schüler, Tsutomu Nihei (Blame) ist nicht zu übersehen.

Wer sich darauf einlassen will die dunkle Seite der menschlichen Psyche auf eine neue Weise zu betrachten, wird mit diesem Einzelband zu unerwarteten Einsichten gelangen.

Kiddy

Alive

von Tsutomu Takahashi

Carlsen, € 8,50

„Möchtest du leben oder sterben?“
Mit dieser Frage wird Tenshu Yashiro am Tag seiner Hinrichtung konfrontiert. Der Todeskandidat entscheidet sich für das Leben und gerät damit in ein geheimes wissenschaftliches Experiment der Regierung.
Der Manga von Tsutomu Takahashi ist ein düsterer Psychothriller in einer fiktiven Gegenwart. Dabei geht es um moralische Fragen wie Selbstjustiz, die Todesstrafe und unmenschliche Experimente. Der Weg, den

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