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Shogun no Katana Preview

von am 7. September 2022

Shogun no Katana
von Federico Randazzo und P .S. Martensen
mit dem Artwork von Giorgia Lanza
Post Scriptum – Alles für den Helden November 2022
EAN: 8034063231127
Preis: 69,00 €

(Der Artikel ist noch nicht lieferbar. Vorbestellungen sind erwünscht, da die erste Auflage begrenzt ist und wir nur ein gewisses Kontingent bekommen können.)

Wie ich ja bereits angekündigt hatte, konnten wir auf der letzten Spielbar exklusiv das erst im November käuflich zu erwerbende Spiel Shogun no Katana austesten. Wir waren von dem Spiel alle echt begeistert. Deswegen fühle ich mich genötigt, eine Rezi zu schreiben, obwohl das Spiel erst im November erscheinen wird.

Fangen wir erstmal mit der Ausstattung an. Da passt nur das Wort opulent und ganz ehrlich, das Design und der Inhalt machen nicht nur an, sie wirken für den relativ schlanken Preis fast schon überbordend. Das liegt vielleicht ein wenig daran, dass Spiele mit entsprechender Ausstattung sonst meist in anderen Genres zu suchen finden sind. Shogun no Katana kommt als fast schon klassisches Eurogame mit Aspekten von Workerplacement daher. Die Ausstattung hätte also einfach auch auf ein paar Pöppel und Pappcounter beschränkt sein können. Aber schon der große Spielplan, die individuellen Spielfiguren, die wertigen Resourcenmarker und die mit entsprechenden Vertiefungen gestanzten Spielteile sind einfach die Wucht.

Wenn ich jetzt von einem klassischen Eurogame gesprochen habe, darf man das auf keinen Fall falsch verstehen. Die Aktionsmöglichkeiten sind gut überschaubar, ohne unnötigen Schnickschnack. Man kann also auch relativ schnell zu für den eigenen Spielstil passenden Entscheidungen kommen. Dabei sind die Aktionen passend und gefühlvoll in den Hintergrund eines feudalen Japan eingebettet. Man kann Verwandte im Palast platzieren und sich dadurch Vorteile verschaffen. Aufträge von den vier Adelsfamilien annehmen, Resourcen kaufen, oder Kunstschmiede und Juwelenschleifer die eigenen Produkte verzieren lassen. Das Herz des Spieles ist aber die eigene Schmiede. Denn darum geht es, die kostbarsten und wertigsten Schwerter zu produzieren. Für Ehre und Reichtum und natürlich Siegpunkte.

Auch wenn die Möglichkeiten und vor allem Variationen zuerst schon sehr komplex wirken, sind die Rundenabläufe dann aber doch gut überschaubar. Man findet schnell und wie von selbst zum eigenen Spielstil und hat auch ohne viel Erfahrung nie das Gefühl, den Spielstand nicht überschauen zu können. Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen können und keine allgemeingültige Regel. Trotz der vielen Möglichkeiten spielt man nicht aneinander vorbei.

Die vermittelte Stimmung, das flüssige Gameplay und die opulente Ausstattung lassen einen das Spiel einfach lieben. Okay, ich gebe es zu. Das erste Spiel war noch etwas unrund und hat deutlich länger gedauert, als erwartet. Das hat dem Spielspaß und der Stimmung aber keinen Abbruch getan. Freundlicherweise hat uns Roland Berberich das Spiel dann für eine zweite Runde nochmal dagelassen. Und da war alles schon rund und flüssig. Die Hakeleien am Anfang lassen sich gut verschmerzen. Das Spiel ist allein vom Zeitaufwand natürlich keine Kleinigkeit. Die angegebenen 45 Minuten pro Spieler halte ich für deutlich untertrieben (zumindest bei Vollbesetzung, als 4 Spielern wird es schwer, unter 60+ Minuten pro Spieler zu bleiben). Wer aber wirklich Bock auf ein intensives Spielerlebnis für den ganzen Abend hat, ist mit Shogun no Katana bestens bedient. Ich liebe es.

von am 7. September 2022

Shogun no Katana
von Federico Randazzo und P .S. Martensen
mit dem Artwork von Giorgia Lanza
Post Scriptum – Alles für den Helden November 2022
EAN: 8034063231127
Preis: 69,00 €

(Der Artikel ist noch nicht lieferbar. Vorbestellungen sind erwünscht, da die erste Auflage begrenzt ist und wir nur ein gewisses Kontingent bekommen können.)

Wie ich ja bereits angekündigt hatte, konnten wir auf der letzten Spielbar exklusiv das erst im November käuflich zu erwerbende Spiel Shogun no Katana austesten. Wir waren von dem Spiel alle echt begeistert. Deswegen fühle ich mich genötigt, eine Rezi zu schreiben, obwohl das Spiel erst im November erscheinen wird.

Fangen wir erstmal mit der Ausstattung an. Da passt nur das Wort opulent und ganz ehrlich, das Design und der Inhalt machen nicht nur an, sie wirken für den relativ schlanken Preis fast schon überbordend. Das liegt vielleicht ein wenig daran, dass Spiele mit entsprechender Ausstattung sonst meist in anderen Genres zu suchen finden sind. Shogun no Katana kommt als fast schon klassisches Eurogame mit Aspekten von Workerplacement daher. Die Ausstattung hätte also einfach auch auf ein paar Pöppel und Pappcounter beschränkt sein können. Aber schon der große Spielplan, die individuellen Spielfiguren, die wertigen Resourcenmarker und die mit entsprechenden Vertiefungen gestanzten Spielteile sind einfach die Wucht.

Wenn ich jetzt von einem klassischen Eurogame gesprochen habe, darf man das auf keinen Fall falsch verstehen. Die Aktionsmöglichkeiten sind gut überschaubar, ohne unnötigen Schnickschnack. Man kann also auch relativ schnell zu für den eigenen Spielstil passenden Entscheidungen kommen. Dabei sind die Aktionen passend und gefühlvoll in den Hintergrund eines feudalen Japan eingebettet. Man kann Verwandte im Palast platzieren und sich dadurch Vorteile verschaffen. Aufträge von den vier Adelsfamilien annehmen, Resourcen kaufen, oder Kunstschmiede und Juwelenschleifer die eigenen Produkte verzieren lassen. Das Herz des Spieles ist aber die eigene Schmiede. Denn darum geht es, die kostbarsten und wertigsten Schwerter zu produzieren. Für Ehre und Reichtum und natürlich Siegpunkte.

Auch wenn die Möglichkeiten und vor allem Variationen zuerst schon sehr komplex wirken, sind die Rundenabläufe dann aber doch gut überschaubar. Man findet schnell und wie von selbst zum eigenen Spielstil und hat auch ohne viel Erfahrung nie das Gefühl, den Spielstand nicht überschauen zu können. Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen können und keine allgemeingültige Regel. Trotz der vielen Möglichkeiten spielt man nicht aneinander vorbei.

Die vermittelte Stimmung, das flüssige Gameplay und die opulente Ausstattung lassen einen das Spiel einfach lieben. Okay, ich gebe es zu. Das erste Spiel war noch etwas unrund und hat deutlich länger gedauert, als erwartet. Das hat dem Spielspaß und der Stimmung aber keinen Abbruch getan. Freundlicherweise hat uns Roland Berberich das Spiel dann für eine zweite Runde nochmal dagelassen. Und da war alles schon rund und flüssig. Die Hakeleien am Anfang lassen sich gut verschmerzen. Das Spiel ist allein vom Zeitaufwand natürlich keine Kleinigkeit. Die angegebenen 45 Minuten pro Spieler halte ich für deutlich untertrieben (zumindest bei Vollbesetzung, als 4 Spielern wird es schwer, unter 60+ Minuten pro Spieler zu bleiben). Wer aber wirklich Bock auf ein intensives Spielerlebnis für den ganzen Abend hat, ist mit Shogun no Katana bestens bedient. Ich liebe es.

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