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Tod der Autorin

von am 4. März 2026

  • Nnedi Okorafor
    TOD DER AUTORIN. Roman.
    Ü: Corinna Rodewald
    (DEATH OF THE AUTHOR / 2025)
    Berlin, Ullstein, 2026, 526 Seiten
    ISBN 978-3-550-20439-5 / 18,99 Euro
    Klappenbroschur

Ein erstes Highlight im Jahr 2026 legt der Ullstein Verlag vor: Dort erschien soeben der neue, heiß diskutierte und lang erwartete Roman von Nnedi Okorafor, der den deutschen Titel TOD DER AUTORIN trägt.

Das ist insoweit stimmig als der englische Originaltitel DEATH OF THE AUTHOR sich geschlechtsneutral sowohl auf den gleichnamigen Essay von Roland Barthes aus dem Jahr 1967 wie auf die Romanfigur Zelu bezieht, die als Autorin zuerst scheitert und dann fast „zu viel“ Erfolg hat.

Zelus letzter Versuch zu einer literarischen Karriere ist ein Science-Fiction-Roman, der in einer fernen Zukunft spielt und den sie eher für sich als für ein Publikum schreibt – doch dann wird daraus ein Überraschungs-Bestseller. Oder ist Zelu vielleicht selbst nur eine Figur in einem Roman?

Das Buch entwickelt sich während der Lektüre zu einer metaliterarischen Spirale, oder vielleicht wäre auch das Bild einer Moebius-Schleife hilfreich, in der sich Autorin und Werk, Figuren und Realitäten, Gegenwart und Zukunft ständig verändern.

Wer Okorafors BINTI-Zyklus gelesen hat, weiß um deren stilistische Brillanz, wer mit TOD DER AUTORIN startet, wird ein literarisches Universum kennen lernen, das sich aus den kulturellen Wurzeln Okorafors entwickelt, die sich gleichermaßen nach Afrika, Europa und Nordamerika erstrecken.
In jedem Fall eine großartige Lektüre!

Horst Illmer

warenkorbIhr könnt alle lieferbaren Artikel
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden anfragen

von am 4. März 2026

  • Nnedi Okorafor
    TOD DER AUTORIN. Roman.
    Ü: Corinna Rodewald
    (DEATH OF THE AUTHOR / 2025)
    Berlin, Ullstein, 2026, 526 Seiten
    ISBN 978-3-550-20439-5 / 18,99 Euro
    Klappenbroschur

Ein erstes Highlight im Jahr 2026 legt der Ullstein Verlag vor: Dort erschien soeben der neue, heiß diskutierte und lang erwartete Roman von Nnedi Okorafor, der den deutschen Titel TOD DER AUTORIN trägt.

Das ist insoweit stimmig als der englische Originaltitel DEATH OF THE AUTHOR sich geschlechtsneutral sowohl auf den gleichnamigen Essay von Roland Barthes aus dem Jahr 1967 wie auf die Romanfigur Zelu bezieht, die als Autorin zuerst scheitert und dann fast „zu viel“ Erfolg hat.

Zelus letzter Versuch zu einer literarischen Karriere ist ein Science-Fiction-Roman, der in einer fernen Zukunft spielt und den sie eher für sich als für ein Publikum schreibt – doch dann wird daraus ein Überraschungs-Bestseller. Oder ist Zelu vielleicht selbst nur eine Figur in einem Roman?

Das Buch entwickelt sich während der Lektüre zu einer metaliterarischen Spirale, oder vielleicht wäre auch das Bild einer Moebius-Schleife hilfreich, in der sich Autorin und Werk, Figuren und Realitäten, Gegenwart und Zukunft ständig verändern.

Wer Okorafors BINTI-Zyklus gelesen hat, weiß um deren stilistische Brillanz, wer mit TOD DER AUTORIN startet, wird ein literarisches Universum kennen lernen, das sich aus den kulturellen Wurzeln Okorafors entwickelt, die sich gleichermaßen nach Afrika, Europa und Nordamerika erstrecken.
In jedem Fall eine großartige Lektüre!

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