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Horst Illmer | comicdealer.de
  • Juni 2019
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    27. Mai 2019 28. Mai 2019

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    10:00: Krosmaster Turnier

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    26. Juni 2019

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  • Über: Horst Illmer

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    Insgesamt 115 Beiträge und 0 Kommentare

    Maschinen wie ich und Menschen wie ihr

    von am 28. Mai 2019 noch kein Kommentar

    Ian McEwan
    MASCHINEN WIE ICH UND MENSCHEN WIE IHR. Roman.
    Übersetzt von Bernhard Robben
    (MACHINES LIKE ME (AND PEOPLE LIKE YOU) / 2019)
    Zürich, Diogenes, 2019, 407 S.
    Leinen mit Schutzumschlag
    ISBN 978-3-257-07068-2 / 25,00 Euro

    Es wäre ja zu schön, wenn sich die Profis einmal (einmal nur!) auch professionell verhalten würden. Aber dafür müsste ich wohl in ein sehr alternatives Universum wechseln.
    Grund für das Gejammer ist der Umgang der hochbezahlten Literaturkritik des deutschsprachigen Feuilletons mit dem neuesten Roman des englischen Schriftstellers Ian McEwan, der als immerhin so wichtig angesehen wird, dass er fast zeitgleich mit seinem Erscheinen allüberall an prominenter Stelle ausführlich „besprochen“ wird. Trotz aller Ausführlichkeit war kein einziger Rezensent in der Lage den korrekten Titel des Buches zu nennen, der da lautet MASCHINEN WIE ICH UND MENSCHEN WIE IHR jedoch durchgängig auf die ersten drei Worte reduziert wurde. Dass es selbst der Verlag nicht besser macht (und auf seiner Homepage auch noch einen falschen Preis nennt) ist auch kein Trost.
    Als Leser braucht man sich um solche Kleinigkeiten ja nicht zu bekümmern, da kann man einfach zugreifen und sich von einem der stilsichersten und sprachmächtigsten Autoren der Gegenwart in eine kontrafaktische Alternativgeschichte entführen lassen, in der ein als Kriegsheld gefeierter Alan Turing praktisch im Alleingang für ein weit früher einsetzendes Computerzeitalter gesorgt hat, sodass im Jahr 1982 neben dem Internet und Handys bereits ein mit künstlicher Intelligenz ausgestattetes Modell eines Androiden existiert. Wie sich im Verlauf der Handlung zeigt, ist jedoch auch in dieser Welt der Mensch vor allem Mensch.
    Weshalb man auch den Titel, ganz so wie vom Autor hingeschrieben und von Bernhard Robben wortgetreu übersetzt, MACHINES LIKE ME (AND PEOPLE LIKE YOU) in Gänze als MASCHINEN WIE ICH UND MENSCHEN WIE IHR mitdenken und zitieren sollte.
    Ein Buch, an dem in diesem Frühjahr kein Weg vorbeiführt.

    Horst Illmer
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    Maschinen wie ich und Menschen wie ihr
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    28. Mai 2019 und noch kein Kommentar

    Ian McEwan MASCHINEN WIE ICH UND MENSCHEN WIE IHR. Roman. Übersetzt von Bernhard Robben (MACHINES LIKE ME (AND PEOPLE LIKE YOU) / 2019) Zürich, Diogenes, 2019, 407 S. Leinen mit Schutzumschlag ISBN 978-3-257-07068-2 / 25,00 Euro Es wäre ja zu schön, wenn sich die Profis weiterlesen…

    Die letzten Tage von Neu-Paris

    von am 16. Mai 2019 noch kein Kommentar

    China Miéville
    DIE LETZTEN TAGE VON NEU-PARIS. Roman.
    Übersetzt von Andreas Fliedner
    (THE LAST DAYS OF NEW PARIS / 2016)
    München Berlin, Golkonda, 2019, 250 Seiten
    ISBN 978-3-946503-86-6

    Irgendwie hat man manchmal das Gefühl, dass einige unsere Lieblingsautoren in letzter Zeit einfach nichts mehr veröffentlichen. Sind das die gruseligen Vorzeichen einer galaxisweiten Schreibblockade?
    Aber nein. Das ist wohl vor allem der eigenen Ungeduld geschuldet.
    Nachdem gerade erst der gute Walter Moers (s)einen BÜCHERDRACHEN losgeschickt hat, liegt jetzt mit DIE LETZTEN TAGE VON NEU-PARIS auch ein aktueller Roman von China Miéville in den Regalen.
    Thema des Buches sind die französischen Surrealisten um André Breton, die sich im Jahr 1941, anders als es uns die konventionelle Geschichtsschreibung überliefert hat, mit den nur ihnen eigenen Mitteln gegen die deutschen Besatzer zur Wehr setzen.
    Diese alternative Zeitlinie, in der sich Nazis und Résistance einen endlosen Kampf um die französische Hauptstadt Neu-Paris liefern, bildet den Kern der Erzählung, die dabei zwischen 1950 und 1941 hin und her pendelt, jede Menge Haupt- und Nebenwerke des Surrealismus zum Leben erwachen lässt, eine romantische Liebesgeschichte nicht verschmäht und über den Romantext hinaus in das Nachwort und die Anmerkungen des Autors hineinwuchert.
    Nachdem sich China Miéville in den letzten Jahren teilweise sehr weit von seinen Anfängen als Schriftsteller entfernt hatte, kehrt er, zumindest was die „Stimmung“ angeht, in diesem Werk „zu den Wurzeln“ zurück. Der Weg von der PERDITO STREET STATION in Bas-Lag zum fundamentlos schwebenden Eiffelturm in Neu-Paris ist recht kurz.
    Alle Hochachtung für den Übersetzer Andreas Fliedner, der seine Sache recht gut macht: da war bestimmt ein kleines Kunststudium nötig. (Und für Walter Moers-Fans streut Miéville auch noch eigene kleine Zeichnungen in den Text ein.)
    Insgesamt steckt deutlich mehr in diesem schmalen Büchlein als es auf den ersten Blick scheint.

    Horst Illmer
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    Die letzten Tage von Neu-Paris
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    16. Mai 2019 und noch kein Kommentar

    China Miéville DIE LETZTEN TAGE VON NEU-PARIS. Roman. Übersetzt von Andreas Fliedner (THE LAST DAYS OF NEW PARIS / 2016) München Berlin, Golkonda, 2019, 250 Seiten ISBN 978-3-946503-86-6 Irgendwie hat man manchmal das Gefühl, dass einige unsere Lieblingsautoren in letzter Zeit einfach nichts mehr veröffentlichen. weiterlesen…

    Jenseits von Raum und Zeit

    von am 23. April 2019 noch kein Kommentar

    H. J. Balmes, J. Bong, A. Roesler & O. Vogel (Hrsg.)
    Hannes Riffel (Mitherausgeber dieser Ausgabe)
    NEUE RUNDSCHAU. 130. Jahrgang 2019, Heft 1
    JENSEITS VON RAUM UND ZEIT. Phantastische Literatur im 21. Jahrhundert.
    Frankfurt/M., S. Fischer, 2019, 308 Seiten
    ISBN 978-3-10-809117-0 / 17,00 Euro

    Natürlich hat (Gast-)Herausgeber Hannes Riffel recht, der in seinem (Gast-)Editorial in der Neuen Rundschau darüber sinniert, dass es vermutlich mehr (also doch einige) Leser der Neuen Rundschau gibt, die mit dem Begriff „Phantastik“ etwas anfangen können, als Phantastik-Leser, die wissen, dass es die Neue Rundschau gibt (nahezu Null).
    Um nun beiden Gruppen eine gemeinsame Lektüre zu ermöglichen, hat der S. Fischer Verlag, in dem die Literaturzeitschrift Neue Rundschau seit 130 Jahren erscheint, aus ihrem Heft 1/2019 eine Themenausgabe gemacht, die sich unter dem (altehrwürdigen) Titel JENSEITS VON RAUM UND ZEIT mit der „phantastischen Literatur im 21. Jahrhundert“ beschäftigt. Auf fast 300 Seiten bekommt die Leserschaft in 18 Beiträgen die größtmögliche Qualität an Primär- und Sekundärliteratur geboten, die sich auf so beschränktem Raum unterbringen lässt: Kurzgeschichten von Andreas Eschbach, Mary Robinette Kowal, Seth Dickinson und H. P. Lovecraft; Essays von Dietmar Dath, Karen Nölle, Anja Kümmel und Ursula K. Le Guin; Übersichtsartikel zum „Worldbuilding“ und zur Genregeschichte von Lars Schmeink, Franz Rottensteiner, Erik Simon, Christian Endres, Karlheinz Steinmüller, Bernhard Hennen, nochmals Andreas Eschbach und Helmut W. Pesch.
    Wie immer in solchen Fällen handelt es sich um eine „Momentaufnahme“ – aber das vermittelte Bild ist äußerst bunt und von exzellenter Tiefenschärfe.
    Ein (Erkenntnis-)Gewinn für alle, die bereit sind, sich dem Herausgeber und seinen AutorInnen anzuvertrauen und die vielfältigen Seiten der Phantastik zu entdecken.

    Horst Illmer
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    Jenseits von Raum und Zeit
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    23. April 2019 und noch kein Kommentar

    H. J. Balmes, J. Bong, A. Roesler & O. Vogel (Hrsg.) Hannes Riffel (Mitherausgeber dieser Ausgabe) NEUE RUNDSCHAU. 130. Jahrgang 2019, Heft 1 JENSEITS VON RAUM UND ZEIT. Phantastische Literatur im 21. Jahrhundert. Frankfurt/M., S. Fischer, 2019, 308 Seiten ISBN 978-3-10-809117-0 / 17,00 Euro Natürlich weiterlesen…

    Hologrammatica

    von am 4. März 2019 noch kein Kommentar

    Tom Hillenbrand
    HOLOGRAMMATICA. Thriller
    Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2018, 560 Seiten
    ISBN 978-3-462-05149-0

    Hörbuch:
    Ungekürzte Komplettlesung
    Gelesen von Oliver Siebeck
    Lübbe Audio, 2018, 3 MP3 CDs, Laufzeit 16 Std. 33 Min.
    ISBN 978-3-7857-5697-3

    Er hat es wieder getan!
    Vier Jahre nach DROHNENLAND, seinem erfolgreichen und mit Preisen überhäuften ersten Ausflug in die Zukunft, legt Tom Hillenbrand mit HOLOGRAMMATICA erneut einen als „Thriller“ getarnten Science-Fiction-Roman vor. Und der ist sogar noch besser geworden als sein Vorgänger. Man merkt dem Buch an, dass Hillenbrand sich in diesem Gerne inzwischen „heimisch“ fühlt.

    Der Plot spielt Ende des 21. Jahrhunderts in einer Zivilisation, die sich zwar offiziell noch in Nationen und Staatenverbände unterteilt, in Wirklichkeit jedoch von multinationalen Konzernen beherrscht und (mehr schlecht als recht) von UNO-Organisationen beschützt wird.
    Das Internet hat sich zu einem praktisch die ganze Welt umspannenden „Holonet“ weiterentwickelt, mit dem das, was die Menschen sehen, nach ihren Wünschen angepasst wird. Egal ob Werbung, Wohnungseinrichtung, Kleidung oder das eigene Aussehen – mittels allgegenwärtiger Holo-Projektoren sind alle Straßen sauber, alle Häuser und Wohnungen schön und alle Menschen entsprechen ihrem Idealbild.
    Ebenfalls große Fortschritte gab es im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und der Gehirnforschung, was dazu geführt hat, dass man sich (ab einem bestimmten Einkommen oder Vermögen) einen Chip ins Hirn setzen lassen kann, auf dem das Programm der eigenen Persönlichkeit läuft, das man dadurch aber auch jederzeit in den Körper eines Klons übertragen kann. Einziges Hindernis, welches die dadurch theoretisch mögliche Unsterblichkeit für diese, „Quants“ genannten, optimierten Menschen verhindert, ist das „Ein-Körper-Problem“: Nach 21 Tagen muss der „Geist“ wieder in seinen „Stammkörper“ zurück, sonst kommt es zum „Brain-Crash“.
    Der in London beheimatete Quästor (hübscher Neologismus für Privatdetektiv) Galahad Singh erhält den Auftrag, die verschwundene Computerexpertin und Entwicklerin von Verschlüsselungstechnik Juliette Perrotte zu suchen, die vermutlich entführt wurde. Allerdings drängt die Zeit, denn Juliette ist ein Quant – und womöglich haben die Entführer nur ihren Körper …
    Was wie ein ganz normaler Auftrag beginnt, entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Spektakel mit weltumfassender Bedeutung, in dem nichts ist wie es scheint, Singh Gefahren zu bewältigen hat, die es eigentlich gar nicht geben dürfte und selbst die Naturgesetze aufgehoben scheinen.

    Hillenbrand zündet ein Ideenfeuerwerk der Sonderklasse, er gestaltet einen mit überschäumender Erzähllust ausgebreiteten Geschichtenteppich, dessen sich immer weiter verzweigende Handlungsfäden von seinen überragenden Fähigkeiten als Erzähler zusammengehalten werden und am Ende das dreidimensionale Hologramm einer komplexen Zukunftswelt zeigen, in der bemerkenswerte Charaktere ein Dasein führen, das zu erfassen alle Sinne des Lesers, der Leserin (oder von Hörer und Hörerin) erfordert.

    Die von Oliver Siebeck sehr einprägsam gesprochene Komplettlesung erfüllt selbst hochgesteckte Erwartungen und macht das Hörbuch zu einer echten Alternative bzw. einer wundervollen Ergänzung des gedruckten Buches.

    Horst Illmer

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    Hologrammatica
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    4. März 2019 und noch kein Kommentar

    Tom Hillenbrand HOLOGRAMMATICA. Thriller Köln, Kiepenheuer & Witsch, 2018, 560 Seiten ISBN 978-3-462-05149-0 Hörbuch: Ungekürzte Komplettlesung Gelesen von Oliver Siebeck Lübbe Audio, 2018, 3 MP3 CDs, Laufzeit 16 Std. 33 Min. ISBN 978-3-7857-5697-3 Er hat es wieder getan! Vier Jahre nach DROHNENLAND, seinem erfolgreichen und weiterlesen…

    Basement Tales

    von am 12. Februar 2019 noch kein Kommentar

    The Dandy Is Dead präsentiert
    BASEMENT TALES – Vol. 1: BODENSATZ
    Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2018, 48 Seiten
    ISBN 978-3-947652-01-3

    The Dandy Is Dead präsentiert
    BASEMENT TALES – Vol. 2: SPERRGEBIET
    Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2018, 48 Seiten
    ISBN 978-3-947652-04-4

    Die „klassische“ Horror-Kurzgeschichte ist tot – und wie sich das für Tote und Horrorgeschichten nun mal gehört, ist sie als „New Weird“-Story zurückgekehrt und führt in den BASEMENT TALES des von Tom Becker in Saarbrücken neugegründeten Verlagshauses The Dandy Is Dead ein recht lebendiges Schattendasein.

    Okay, okay: „Der Schönling ist tot“ wäre jetzt auch nicht wirklich ein toller Name für einen Verlag – aber muss es wirklich „The Dandy Is Dead“ sein?
    Sei’s drum! Solange man das Zeug, das dort produziert wird, lesen kann und irgendwo bekommt, ist der Name vom „Publishing House“ relativ unwichtig.
    „Das Zeug“ ist im vorliegenden Fall das New Weird Magazin Basement Tales und lesbar ist das allemal, was die Verleger/Herausgeber Tom Becker und Germaine Paulus in den bisher erschienenen zwei Heften zusammengetragen haben.

    Dass es im deutschsprachigen Raum nicht nur »New Weird«-Fans gibt, sondern auch einige Autoren, die selbst Geschichten schreiben, welche am ehesten in diesem Sub-Genre verortet werden können, zeigt sich schon im ersten Heft der BASEMENT TALES, deren „Vol. 1“ den Titel BODENSATZ trägt und im Oktober 2018 erschienen ist.
    Die Reihe fällt deutlich aus dem Rahmen dessen, was man hierzulande bisher als „Heftchen“ kaufen konnte: Die 48 zusammengeklammerten Seiten im Format DIN A5 enthalten vier Kurzgeschichten (hier von Christian von Aster, Axel Jahnke, Heike Schrapper und Germaine Paulus) plus zwei versteckte Kürzest-Geschichten (Aster und Paulus). Als Besonderheit liegen dem Heft vier farbige Poster im Format A3 bei, die jeweils als Titel-Illustration einer Story gedacht sind. Und damit das Konglomerat nicht auseinanderfällt, wird alles in einem durchsichtigen Plastikbeutel ausgeliefert.

    Pünktlich zum Jahreswechsel erschien jetzt das zweite Heft der Anthologien-Reihe BASEMENT TALES, gefüllt mit fünf Geschichten (von Christoph Marzi, Isa Theobald, Diana Kinne, Norman Liebold und unserem Lokalmatador Christian Endres), vier Postern (von Michael Holtschulte, Anne Klein, MindyTheGap und Bernd Pegritz) und ein wenig Infomaterial zu den Künstlern. Das Heft steckt wieder in einen verschließbaren Plastikbeutel, der zugleich Transportschäden verhindert, auf das der Lesespaß nicht „geknickt“ beim Leser bzw. Sammler ankommt.

    Das alles macht neugierig, mal sehen wie das Publikum auf dieses neue deutsche Weird Tales-Magazin anspringt. Geplant sind derzeit mindestens sechs Ausgaben, die im Abstand von drei Monaten erscheinen sollen.
    Heft 3 ist für März 2019 angekündigt.

    Horst Illmer

    12. Februar 2019 und noch kein Kommentar

    The Dandy Is Dead präsentiert BASEMENT TALES – Vol. 1: BODENSATZ Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2018, 48 Seiten ISBN 978-3-947652-01-3 The Dandy Is Dead präsentiert BASEMENT TALES – Vol. 2: SPERRGEBIET Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2018, 48 Seiten ISBN 978-3-947652-04-4 Die „klassische“ Horror-Kurzgeschichte weiterlesen…

    Die Känguru-Apokryphen

    von am 16. Dezember 2018 Kommentare deaktiviert für Die Känguru-Apokryphen

    Marc-Uwe Kling
    DIE KÄNGURU-APOKRYPHEN.
    Mit einem Comic von Astrid Henn
    Berlin, Ullstein, 2018, 210 S.
    ISBN 978-3-548-29195-6 / 9.00 Euro

    Hörbuch:
    DIE KÄNGURU-APOKRYPHEN.
    Live und ungekürzt gelesen vom Autor
    Hamburg, Hörbuch Hamburg, 2018, 4 CDs, ca. 260 Minuten
    ISBN 978-3-95713-149-2 / 14,00 Euro

    Apokryph meint ja vor allem nicht-kanonisch, also in diesem Fall, nicht zum allseits bekannten und beliebten Kanon der seit 2009 entstandenen KÄNGURU-Trilogie gehörig. Da stellt sich schnell das Bild vom „Schubladen ausräumen“, von „Reste-Essen“ oder sogar von „braucht’s das?“ ein.
    Ein wenig Vertrauensvorschuss sollte man Marc-Uwe Kling allerdings gewähren, hat er doch zuletzt mit seinem Roman QUALITYLAND bewiesen, dass seine Fähigkeiten als Erzähler weit über den „Kleinkunst-Standard“ hinausreichen.
    So ist auch in dieser vierten Sammlung von Anekdoten aus dem Leben der Protagonisten in einer sehr ungleichen WG bereits nach der Einleitung jedes negative Vorurteil widerlegt und man reiht sich für die restlichen 200 Seiten oder 250 Minuten ein in die Phalanx der vergnügt mitlachenden, mitschmunzelnden, mitstaunenden Leser bzw. Zuhörer.
    Wie immer bei Marc-Uwe Kling besteht die größte Herausforderung der KÄNGURU-APOKRYPHEN in der Entscheidung: hören oder lesen.
    Meine Empfehlung (wie immer): beides.
    Das Hörbuch gibt der schnellen Pointe ihr Recht, im Buch lassen sich die (manchmal etwas versteckten) Feinheiten – wie das „falsch zugeordnete Zitat“ oder das postmoderne Spiel mit den „Klassikern“ von der Antike bis zur Popkultur – leichter finden und verstehen. Außerdem gibt’s den 8-Seiten-Comic naturgemäß nicht beim Hörbuch.)
    Der einzige Fehler, den ich entdecken konnte, steckt im Titel. Für mich gehören nämlich DIE KÄNGURU-APOKRYPHEN bereits jetzt schon zum Kanon.

    Horst Illmer

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    Die Känguru-Apokryphen
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    16. Dezember 2018 und Kommentare deaktiviert für Die Känguru-Apokryphen

    Marc-Uwe Kling DIE KÄNGURU-APOKRYPHEN. Mit einem Comic von Astrid Henn Berlin, Ullstein, 2018, 210 S. ISBN 978-3-548-29195-6 / 9.00 Euro Hörbuch: DIE KÄNGURU-APOKRYPHEN. Live und ungekürzt gelesen vom Autor Hamburg, Hörbuch Hamburg, 2018, 4 CDs, ca. 260 Minuten ISBN 978-3-95713-149-2 / 14,00 Euro Apokryph meint weiterlesen…

    Terra

    von am 5. Dezember 2018 Kommentare deaktiviert für Terra

    T. S. Orgel
    TERRA. Roman.
    München, Heyne, 2018, 510 S.
    ISBN 978-3-453-31967-7 / 14,99 Euro

    Sal und Jak sind Geschwister und doch so unterschiedlich wie es Geschwister nur sein können. Während Sal in der Hauptstadt des Mondes als „Space Marshal“ Dienst tut, führt Jak das unstete Leben eines privaten Raumfrachter-Piloten, der auch für nicht ganz so legale Aktionen zu haben ist. Als er auf einer Routine-Mission zwischen Mars und Erde jedoch bemerkt, dass sein ganzer Konvoy dazu benutzt wird, eine tödliche Fracht zu schmuggeln, bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine Schwester um Hilfe zu bitten.
    Während Sal in der Mondmetropole versucht, ohne Aufsehen zu erregen etwas Licht in diese mysteriöse Geschichte zu bringen, beginnen etwas weiter draußen im Weltraum die Ereignisse aus dem Ruder zu laufen – und schon bald steht weit mehr auf dem Spiel als nur Sals Karriere und Jaks Leben …
    In den letzten Wochen habe ich kurz hintereinander Frank Schätzings DIE TYRANNEI DES SCHMETTERLINGS, Andy Weirs ARTEMIS und TERRA von T. S. Orgel gelesen. Die drei Bücher sind sich in gewisser Weise sehr ähnlich (z. B. spielen sie alle in der näheren Zukunft und gehören zur Untergattung der Hard SF), unterscheiden sich aber andererseits doch sehr in ihrem Stil und in der Art und Weise wie die Autoren ihre Themen bearbeiten.
    Schätzing will deutlich zu viel auf einmal. Weir bleibt leider etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück. Tom und Stephan Orgel (die ja hinter dem „Pseudonym“ T. S. Orgel stecken) dagegen überzeugen in ihrem ersten Science-Fiction-Roman durch die richtige Mischung.
    In TERRA passt einfach alles: Egal ob schmissige Dialoge, gelungenes Setting, peinlich genauer Fakten-Check, rasante Action, knisternde Spannung oder schwarzer Humor – die Brüder können einfach schreiben!
    Selbst die hin und wieder mit leichter Hand dazwischen gestreuten Huldigungen an bekannte Filme und Bücher wirken nicht aufgesetzt, sondern zeugen von Respekt vor den alten Meistern und von echter Liebe zum Genre.
    Besondere Erwähnung soll hier auch die Ausstattung des großformatigen Paperbacks finden, dessen dreiseitiger Gelbschnitt dieses wundervolle Knistern beim ersten Öffnen des Buches erzeugt, das Bücherliebhaber so fasziniert. Zudem gibt es ein Personenverzeichnis, ein Glossar und drei Illustrationen, was den Eindruck hervorragender Recherchearbeit nochmals bestätigt.
    Mit TERRA ist T. S. Orgel (nach einem halben Dutzend Fantasy-Büchern) ein großartiger Einstieg in die Science Fiction gelungen. Der Roman hat internationales Niveau und gehört zum Besten was 2018 in deutscher Sprache in diesem Bereich veröffentlicht wurde. Trotz prominenter Konkurrenz ein heißer Anwärter auf den nächsten Kurd-Laßwitz-Preis!

    Horst Illmer
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    Terra
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    5. Dezember 2018 und Kommentare deaktiviert für Terra

    T. S. Orgel TERRA. Roman. München, Heyne, 2018, 510 S. ISBN 978-3-453-31967-7 / 14,99 Euro Sal und Jak sind Geschwister und doch so unterschiedlich wie es Geschwister nur sein können. Während Sal in der Hauptstadt des Mondes als „Space Marshal“ Dienst tut, führt Jak das weiterlesen…

    Kallocain

    von am 26. November 2018 Kommentare deaktiviert für Kallocain

    Karin Boye
    KALLOCAIN. Roman.
    (Kallocain / 1940)
    Übersetzung und Nachwort von Paul Berf
    München, btb, 2018, 287 Seiten
    Hardcover mit Schutzumschlag
    ISBN 978-3-442-75775-6 / 20,00 Euro

    An diesem Buch haftet ein Hauch von Tragik und Verzweiflung: KALLOCAIN gehört in die berühmte Linie klassischer Anti-Utopien wie WIR (Jewgeni Samjatin), SCHÖNE NEUE WELT (Aldous Huxley) und 1984 (George Orwell). Leider ist aber wohl die Herkunft aus einem nicht-englischen Sprachraum (Karin Boye war eine schwedische Pazifistin) für die Autorin und ihr Buch ein Hindernis für eine große, weltweite Verbreitung.
    Angesiedelt in der nahen Zukunft des frühen 21. Jahrhunderts, in einer anonymen „Chemiestadt Nr. 4“ im sogenannten „Weltstaat“, schreibt der Chemiker Leo Kall seine Geschichte nieder.
    Er erfindet eine Wahrheits-Droge, unter deren Einfluss man alles sagt, ohne dabei Lügen zu können, und die er Kallocain nennt, um damit seinen Namen unsterblich zu machen.
    Da Kall ein prinzipienloser Mittläufer ist, stellt er sich und sein Kallocain in den Dienst der Staatspolizei. Er verhört sogar seine Frau Linda unter Drogen und denunziert seinen Chef und verurteilt ihn damit zum Tode.
    Bei einem kriegerischen Überfall des benachbarten „Universalsaates“ gerät Kall in Gefangenschaft. Als er seine Erfindung auch hier an den Mann (oder besser an den Geheimdienst) gebracht hat, darf er in lockerem Gewahrsam weiterforschen und seine Lebensgeschichte zu Papier bringen.
    Dieser in Ichform verfasste Lebensbericht, wirkt wegen der fehlenden Emotionen des Schreibers nur umso schrecklicher und eindringlicher. Im angefügten „Nachwort des Zensors“ wird von diesem empfohlen, das „Machwerk“ dieses „innerlich vergifteten“ Subjekts unter Verschluss zu halten und Historikern nur zum Zweck der Abschreckung zugänglich zu machen.
    (Das dann noch folgende „Nachwort des Übersetzers“ ist dagegen für alle Leser/Leserinnen sehr empfehlenswert. Paul Berf beschäftigt sich ausführlich mit Leben und Werk der Autorin und stellt neben dem Historischen auch die Bezüge zur Jetztzeit in den Fokus.)
    Die Autorin war, wie so viele Intellektuelle der damaligen Zeit, voller optimistischer Hoffnungen ins stalinistische Russland gereist und völlig desillusioniert zurückgekommen.
    Kurz nach Beendigung des Buches nahm sich Karin Boye 1941 das Leben. Sie schrieb eines der düstersten Kapitel in der Geschichte der Dystopie; einen Klassiker, der keine Hoffnung mehr zulässt, der aber fasziniert und innehalten lässt – innehalten und nachdenken über eine Welt, in der eine junge Frau ein solches Buch schreiben musste.

    Horst Illmer
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    Kallocain
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    26. November 2018 und Kommentare deaktiviert für Kallocain

    Karin Boye KALLOCAIN. Roman. (Kallocain / 1940) Übersetzung und Nachwort von Paul Berf München, btb, 2018, 287 Seiten Hardcover mit Schutzumschlag ISBN 978-3-442-75775-6 / 20,00 Euro An diesem Buch haftet ein Hauch von Tragik und Verzweiflung: KALLOCAIN gehört in die berühmte Linie klassischer Anti-Utopien wie weiterlesen…

    Weihnachten auf der Lindwurmfeste

    von am 22. November 2018 Kommentare deaktiviert für Weihnachten auf der Lindwurmfeste

    Walter Moers
    WEIHNACHTEN AUF DER LINDWURMFESTE.
    Illustriert von Lydia Rode
    München, Penguin, 2018, 112 S.
    ISBN 978-3-328-60071-8

    Hörbuch:
    Gelesen von Andreas Fröhlich
    Der Hörverlag, 1 CD, ca. 70 Minuten
    ISBN 978-3-8445-3061-2

    Und? Ist das jetzt irgendwie hilfreich?
    Ein dünnes „Weihnachts-Special“-Hardcover und/oder eine CD gleichen Inhalts anstelle des seit einer gefühlten Ewigkeit erwarteten, dritten TRÄUMENDE BÜCHER-Romans. Da GRRM’lts im Bauch des Walter Moers-Fans!
    Aber dann: Ja, doch, muss schon sein, da mal reinzuschauen (rein zu hören lohnt sich ja eh immer, wenn Andreas Fröhlich ein Buch vorliest).
    Da vermutlich auch in diesem Jahr erneut kein neuer Roman aus dem Zamonien-Universum mehr erscheinen wird, muss man halt nehmen, was man kriegt – da ist diese von Moers aus dem Zamonischen übersetzte Mythenmetz’sche Kurzgeschichte wenigstens ein kleiner Trost.
    Und Weihnachten steht ja auch schon wieder vor der Tür.
    Und im Gegensatz zu Hildegunst von Mythenmetz sind wir ja auch keine Hamoulimepp-Hasser (denn so nennen die Lindwürmer ihr unserem Weihnachten vergleichbares Fest), sondern lieben es, (Hör-)Bücher geschenkt zu bekommen oder zu verschenken.
    Und nach der hundert Seiten langen Kurzgeschichte (inklusive vieler, schöner, bunter Bilder von Lydia Rode) folgt dann doch noch etwas sehr Hilfreiches: Eine 8 Seiten lange „Leseprobe“ aus dem für Februar 2019 angekündigten Roman DER BÜCHERDRACHE!!!

    Bis dahin aber feiern wir erst einmal WEIHNACHTEN AUF DER LINDWURMFESTE.

    Horst Illmer
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    Weihnachten auf der Lindwurmfeste
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    22. November 2018 und Kommentare deaktiviert für Weihnachten auf der Lindwurmfeste

    Walter Moers WEIHNACHTEN AUF DER LINDWURMFESTE. Illustriert von Lydia Rode München, Penguin, 2018, 112 S. ISBN 978-3-328-60071-8 Hörbuch: Gelesen von Andreas Fröhlich Der Hörverlag, 1 CD, ca. 70 Minuten ISBN 978-3-8445-3061-2 Und? Ist das jetzt irgendwie hilfreich? Ein dünnes „Weihnachts-Special“-Hardcover und/oder eine CD gleichen Inhalts weiterlesen…

    Reise ins innere der Stadt

    von am 19. November 2018 Kommentare deaktiviert für Reise ins innere der Stadt

    Shaun Tan
    REISE INS INNERE DER STADT.
    Aus dem Englischen von Eike Schönfeld
    (Tales from the Inner City / 2018)
    Hamburg, Aladin 2018, 280 Seiten
    Hardcover mit Schutzumschlag
    ISBN 978-3-8489-2118-8 / 28,00 Euro

    Es ist faszinierend: Jedes Buch des Australiers Shaun Tan ist völlig anders als die vorhergehenden und doch fügt es sich nahtlos in sein Gesamtwerk ein. So auch die mit vierzig Illustrationen versehene Kurzgeschichtensammlung REISE INS INNERE DER STADT, die soeben erschienen ist.
    Als vor zehn Jahren Shaun Tans erste Story-Kollektion GESCHICHTEN AUS DER VORSTADT DES UNIVERSUMS erschienen war, habe ich in meiner Rezension darüber geschrieben, wie schwer es mir fiel, meine Begeisterung so auszudrücken, dass möglichst viele Menschen sie teilen und das Buch lesen/anschauen würden.
    Das ist jetzt anders.
    Shaun Tan hat inzwischen den Astrid Lindgren Gedächtnis Preis erhalten, einen Oskar für den besten Kurzfilm bekommen, mit Philip Pullman zusammen die Märchen der Brüder Grimm neu aufbereitet und eine eingeschworene Fangemeinde gewonnen.
    Zudem muss man ein Buch wie REISE INS INNERE DER STADT einfach lieben wenn man einmal hineingeschaut und eine der fünfundzwanzig Erzählungen angelesen hat. Mein fester Vorsatz jedenfalls, langsam, immer nur eine Story nach der anderen anzusehen und zu lesen (wie immer bei Tan bilden Bilder und Texte eine künstlerische Einheit), wurde bereits mit dem ersten Satz auf der ersten Seite der ersten Geschichte über den Haufen geworfen. Nach „Die Krokodile leben im siebenundachtzigsten Stock. Und zwar sehr angenehm.“ wollte ich einfach nur noch weiterlesen. 280 Seiten später tauchte ich erschöpft aber glücklich wieder im Hier und Jetzt auf. Ein Vergnügen, das ich jeder Leserin, jedem Leser von Herzen gönne.
    Also: Unbedingt 1 Blick riskieren!

    Horst Illmer
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    Reise ins innere der Stadt
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    19. November 2018 und Kommentare deaktiviert für Reise ins innere der Stadt

    Shaun Tan REISE INS INNERE DER STADT. Aus dem Englischen von Eike Schönfeld (Tales from the Inner City / 2018) Hamburg, Aladin 2018, 280 Seiten Hardcover mit Schutzumschlag ISBN 978-3-8489-2118-8 / 28,00 Euro Es ist faszinierend: Jedes Buch des Australiers Shaun Tan ist völlig anders weiterlesen…

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