Harry Rowohlt
von Horst Illmeram 25. Februar 2026

- Alexander Solloch
HARRY ROWOHLT – EIN FREIES LEBEN.
Zürich, Kein & Aber, 2025, 320 Seiten
ISBN 978-3-0369-5057-0 / 26,00 Euro
Hardcover
Es gibt Bücher, die eignen sich mehr als sogenannte „Klo-Lektüre“ als andere.
Für mich unterscheide ich da sogar noch mal zwei Kategorien: Zur einen gehört z. B. das kürzlich beendete Reisetagebuch UNTERWEGS MIT DEN ARGLOSEN (Mare Verlag) von Mark Twain, in dem ich immer nur, wenngleich mit viel Vergnügen, das „Nötigste“ gelesen habe, und das deshalb schon ein paar Monate rumlag. Die andere besteht aus Büchern wie dem gerade bereitliegenden HARRY ROWOHLT – EIN FREIES LEBEN, der Biografie des Hamburger Sprachkünstlers von Alexander Solloch.
Da lese ich dann möglichst ein ganzes Kapitel fertig, oft weit über das „Nötige“ hinaus, was meine Verweildauer in jenem manchmal auch Locus genannten Raum durchaus verlängert. (Und gibt es denn ein schöneres Qualitätsmaß für Bücher, als deren Vermögen, die Zeit, nach der man sie aus der Hand zu legen vermag, zu verlängern, während sie zugleich immer kurzweiliger wird.)
Solloch erzählt Harry Rowohlts Lebensgeschichte in überaus kurzweiliger Manier, nur ganz grob dem Zeitstrahl verbunden, dafür, in Anlehnung an seinen Protagonisten, durchaus mit allerlei Abschweifungen. Trotzdem fügt sich am Ende des Buches der Lebenslauf zu einem überaus gefälligen Gesamtbild. Harry Rowohlts Leben von der Wiege bis zur Bahre – er selbst hätte wohl seine Freude daran gehabt (und sicherlich jede Menge gaaaanz anders erzählt), da er aber tot ist, müssen nun wir den vollen Genuss daraus schöpfen.
Horst Illmer
- Kategorie: Bücher , deutschsprachige Autoren , Horsts Bibliothek , Sekundärliteratur
- Keine Kommentare
von Horst Illmeram 25. Februar 2026

- Alexander Solloch
HARRY ROWOHLT – EIN FREIES LEBEN.
Zürich, Kein & Aber, 2025, 320 Seiten
ISBN 978-3-0369-5057-0 / 26,00 Euro
Hardcover
Es gibt Bücher, die eignen sich mehr als sogenannte „Klo-Lektüre“ als andere.
Für mich unterscheide ich da sogar noch mal zwei Kategorien: Zur einen gehört z. B. das kürzlich beendete Reisetagebuch UNTERWEGS MIT DEN ARGLOSEN (Mare Verlag) von Mark Twain, in dem ich immer nur, wenngleich mit viel Vergnügen, das „Nötigste“ gelesen habe, und das deshalb schon ein paar Monate rumlag. Die andere besteht aus Büchern wie dem gerade bereitliegenden HARRY ROWOHLT – EIN FREIES LEBEN, der Biografie des Hamburger Sprachkünstlers von Alexander Solloch.
Da lese ich dann möglichst ein ganzes Kapitel fertig, oft weit über das „Nötige“ hinaus, was meine Verweildauer in jenem manchmal auch Locus genannten Raum durchaus verlängert. (Und gibt es denn ein schöneres Qualitätsmaß für Bücher, als deren Vermögen, die Zeit, nach der man sie aus der Hand zu legen vermag, zu verlängern, während sie zugleich immer kurzweiliger wird.)
Solloch erzählt Harry Rowohlts Lebensgeschichte in überaus kurzweiliger Manier, nur ganz grob dem Zeitstrahl verbunden, dafür, in Anlehnung an seinen Protagonisten, durchaus mit allerlei Abschweifungen. Trotzdem fügt sich am Ende des Buches der Lebenslauf zu einem überaus gefälligen Gesamtbild. Harry Rowohlts Leben von der Wiege bis zur Bahre – er selbst hätte wohl seine Freude daran gehabt (und sicherlich jede Menge gaaaanz anders erzählt), da er aber tot ist, müssen nun wir den vollen Genuss daraus schöpfen.
Horst Illmer
- Kategorie: Bücher , deutschsprachige Autoren , Horsts Bibliothek , Sekundärliteratur
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