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    Rumo

    von am 7. April 2020 noch kein Kommentar

    Walter Moers
    RUMO & DIE WUNDER IM DUNKELN.
    Ein Roman in zwei Büchern.
    Illustriert vom Autor.
    Piper Verlag GmbH
    August 2004 – 704 Seiten – € 14,00
    ISBN: 9783492241779

    Stellt euch einen Schrank vor!
    Ja, einen großen Schrank mit vielen Schubladen,
    der alle Wunder und Geheimnisse Zamoniens enthält,
    restlos alle, alphabetisch geordnet.
    Ein Schrank, schwebend in absoluter Dunkelheit.
    Könnt ihr euch das vorstellen?
    Gut! Nun seht, wie sich eine dieser Schubladen öffnet!
    Die mit dem Buchstaben R.
    R wie Rumo.
    Und jetzt schaut hinein! Schaut tief hinein!
    Bevor sie sich wieder schließt.

    Wieder einmal entführt uns Walter Moers in die von ihm erschaffene Zauberwelt Zamonien. Hier haben die alten Mythen und Sagen ihren Ursprung, die Märchen und Fabeln unserer Kinderzeit sind hier lebendig; Zamonien ist das Paradies für die Phantasie.
    Viele der von Moers hier verwendeten Figuren und Völker finden sich schon in den Vorgänger-Romanen DIE 13 ½ LEBEN DES KÄPT’N BLAUBÄR und ENSEL & KRETE, doch auch Leser, die mit diesem Buch „einsteigen“, finden sich mühelos zurecht. Moers ist ein Meister der Abschweifung und so bekommt sowieso jede „erklärungsbedürftige Lebensform“ eine Geschichte verpasst.
    Der eigentliche Held der Geschichte ist natürlich Rumo, ein verwaister Wolpertinger, der nach ersten abenteuerlichen Erlebnissen auf den Teufelsfelsen in die Zivilisation der Stadt Wolperting gelangt und dort seinen Platz im Leben sucht. Doch noch bevor er ihn recht findet, geschieht Unfassbares: Alle Einwohner der Stadt werden in das unterirdische Reich „Untenwelt“ entführt. Nun erst kann Rumo zeigen, was alles in ihm (und in seinem „zwiespältigen“ Schwert) steckt …
    Moers versprüht in seinem Roman jede Menge Humor, Satire, Sprachwitz und stilistische Eleganz. Sein Erfindungsreichtum scheint keine Grenzen zu kennen, und so fügt sich der Vielzahl skurrilster Einfälle, die den Kontinent Zamonien recht eigentlich ausmachen, eine große Anzahl neuer Entdeckungen hinzu – Dinge, die bisher unter der Oberfläche ruhten und von denen einige wohl auch besser nicht aufgescheucht worden wären.
    Obwohl am Ende die glückliche Heimkehr des Helden die Geschichte zu einem versöhnlichen Abschluss bringt, ist RUMO & DIE WUNDER IM DUNKELN an vielen Stellen auch ein düsteres Buch. Moers lässt seine Figuren nicht mehr so glücklich und ungeschoren davon kommen, wie noch in den ersten Bänden, die Abenteuer werden grausamer und bluttriefender, vor allem für die eigentlich positiv gezeichneten Protagonisten. So bleibt trotz aller Begeisterung für dieses wunderschöne Buch ein winziger Nachgeschmack zurück – der Sündenfall hat auch im Paradies Zamonien stattgefunden.

    Horst Illmer
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    Rumo
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    Walter Moers
    RUMO & DIE WUNDER IM DUNKELN.
    Ein Roman in zwei Büchern.
    Illustriert vom Autor.
    Piper Verlag GmbH
    August 2004 – 704 Seiten – € 14,00
    ISBN: 9783492241779

    Stellt euch einen Schrank vor!
    Ja, einen großen Schrank mit vielen Schubladen,
    der alle Wunder und Geheimnisse Zamoniens enthält,
    restlos alle, alphabetisch geordnet.
    Ein Schrank, schwebend in absoluter Dunkelheit.
    Könnt ihr euch das vorstellen?
    Gut! Nun seht, wie sich eine dieser Schubladen öffnet!
    Die mit weiterlesen…

    Corpus Delicti

    von am 4. April 2020 noch kein Kommentar

    Juli Zeh
    Corpus Delicti. Ein Prozess.
    btb Taschenbuch
    August 2010 – 263 Seiten – € 7,99
    ISBN: 9783442740666

    „Von allen Seiten durchziehen Magnetbahn-Trassen in schnurgeraden Schneisen den Wald. Dort, wo sie sich treffen, irgendwo inmitten des reflektierenden Dächermeers, also mitten in der Stadt, mitten am Tag und in der Mitte des einundzwanzigsten Jahrhunderts – dort beginnt unsere Geschichte“.

    Deutschland, ein Hygienemärchen: Im Jahr 2050 gibt es keine Krankheiten mehr, die Umweltverschmutzung ist beseitigt. Elektroautos auf den Straßen und Luftschiffe am strahlendblauen Himmel, Solarzellen auf den Dächern und Warnschilder vor den letzten nicht ganz keimfreien Zonen (sprich vor der „freien Natur“ außerhalb der Städte) prägen das Erscheinungsbild. Gegenseitige Berührungen sind unerwünscht, Trinken und Rauchen gelten als kriminelle Handlungen, Fortpflanzung findet nur nach der staatlich festgeschriebenen DNA-Kompatibilitätsüberprüfung statt – das alles hat METHODE.
    Die herrschende Staatsform, eben die METHODE, erweist sich bei näherer Betrachtung als Sozialstaatsdiktatur in Reinkultur. Zu ihrer Verteidigung steht der „Methodenschutz“ parat, dessen Eingreifen jedoch kaum noch nötig ist, da der Großteil der Bevölkerung sich offensichtlich mit der METHODE arrangiert hat.
    Erst der „Fall Moritz Holl“ schlägt Wellen, die nicht nur die bis dahin gleichmütige Öffentliche Meinung bewegen, sondern auch mehr verborgenen Unrat an die Oberfläche spülen, als der Staatsmacht lieb sein kann. Mia Holl, Biologin und Schwester des wegen Mord und Vergewaltigung angeklagten Moritz, wandelt sich von der Mitläuferin zur Zweiflerin und schließlich zur Gegnerin des Systems.
    Ihr Widerpart ist Heinrich Kramer, ein Vorzeigeintellektueller, dessen Forschungen, Veröffentlichungen und Medienauftritte die METHODE erst zu der überzeugenden und ohne Alternative dastehenden Gesellschaftsform machen, die sie für den Großteil von Mias Mitmenschen darstellt.
    Da der Mensch jedoch auch in diesem System zuallererst Mensch (und damit unvollkommen) ist, gibt es natürlich auch Widerspruch und Widerstand – festgemacht an den unterschiedlichsten Gründen: dem Wunsch nach einer Zigarette, der Furcht vor staatlicher Dauerüberwachung, der Überzeugung, das man ein „Recht auf Krankheit“ habe, oder die Liebe zu einem „unpassenden“ Partner, mit dem man zusammenleben und Kinder haben will.

    In ihrer gleichzeitig trefflich-knappen und eingängigen Prosa beschreibt Zeh die Entwicklung Mia Holls vom funktionierenden Rädchen im METHODEN-Getriebe zur Integrationsfigur des bis dahin unkoordinierten Widerstands gegen den übermächtigen Staatsapparat. Dabei wechselt Zeh, als scheinbar objektive Erzählerin, geschickt zwischen Gegenwarts- und Vergangenheitsform, um so das Gesamtbild sichtbar zu machen. Die Präzision ihrer Sprache verursacht beim Lesen ein fast körperliches Mitleiden und transportiert eine Materialfülle, die am Ende den Eindruck hinterlässt, man habe ein wesentlich umfangreicheres Werk in der Hand gehabt.

    Was CORPUS DELICTI zu einem wirklich aufregenden und spannenden, mitreißenden und mitnehmenden, Angst einflößenden und doch auch Mut machenden Buch werden lässt, begründet sich vor allem in seiner Zugehörigkeit zu einer Literaturgattung, die in ihren besten Werken die Gesellschaft veränderten, die kulturell und politisch „wirksam“ waren: der Dystopie.
    Zu diesen anti-utopischen, vor gefährlichen Entwicklungen warnenden Büchern gehören Romane wie 1984 (George Orwell) oder das sprichwörtlich gewordene SCHÖNE NEUE WELT (Aldous Huxley). Es ist Juli Zeh alle Achtung dafür zu zollen, dass sie sich mit CORPUS DELICTI in solch erlauchte Gesellschaft begeben hat, sich an diesen Büchern zu reiben wagt und sich an ihnen messen lassen will.
    Viel zu wenig hatte die deutsche Literatur bisher in dieser Kategorie zu bieten!

    Horst Illmer
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    Corpus Delicti
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    Juli Zeh
    Corpus Delicti. Ein Prozess.
    btb Taschenbuch
    August 2010 – 263 Seiten – € 7,99
    ISBN: 9783442740666

    „Von allen Seiten durchziehen Magnetbahn-Trassen in schnurgeraden Schneisen den Wald. Dort, wo sie sich treffen, irgendwo inmitten des reflektierenden Dächermeers, also mitten in der Stadt, mitten am Tag und in der Mitte des einundzwanzigsten Jahrhunderts – dort beginnt unsere Geschichte“.

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    Ein König für Deutschland

    von am 28. März 2020 noch kein Kommentar

    Andreas Eschbach
    EIN KÖNIG FÜR DEUTSCHLAND. Roman.
    Bastei-Lübbe Taschenbücher
    Juni 2011 – 491 Seiten – € 9,99
    ISBN: 9783404160181

    Haben Sie schon irgendwann einmal Erfahrungen mit einer Wahlmaschine (oder, wie es richtig heißen muss, einem „Wahlcomputer“) gemacht? Vermutlich nicht. Aber die Benutzung eines modernen Geld- oder Fahrkartenautomaten, bei dem Sie auf einem Bildschirm eine Auswahl angezeigt bekommen auf welche Sie mit dem Finger drücken müssen, vermittelt ein ziemlich gutes Bild davon, wie eine solche Apparatur funktioniert.
    Andreas Eschbach ist ein Kind unserer Zeit, selbst Absolvent eines naturwissenschaftlichen Studiums, Inhaber einer eigenen Internet-Seite und natürlich Benutzer eines Computers, mit dem er seine Bücher schreibt – also sicherlich kein „Maschinenstürmer“.
    Umso wirkungsvoller und einprägsamer ist es da, wenn er in seinem Roman EIN KÖNIG FÜR DEUTSCHLAND vor den Gefahren einer blinden Technikgläubigkeit warnt.
    Der junge Vincent Merrit, US-Amerikaner mit einem deutschen Vater, ist ein genialer aber leichtgläubiger Programmierer, dessen Fähigkeiten von falschen Freunden ausgenutzt werden, was ihn leider immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt bringt. Nach einer abgesessenen Vorstrafe findet er nur noch bei einer zwielichtigen Softwareschmiede in Florida Arbeit. Dort entdeckt man schnell, welches Juwel man in ihm hat – und so bekommt er eines Tages den Auftrag, ein Programm zu schreiben, mit dem man die in den USA benutzten Wahlmaschinen manipulieren kann. Naiverweise glaubt Vincent den Beteuerungen, dass es sich nur um ein „Testprogramm“ handelt. Die Ereignisse um die Wahl von George W. Bush im Jahr 2000 machen ihn allerdings stutzig, da sie sehr genau dem von ihm entwickelten Szenario folgen.
    Im Laufe der nächsten Jahre bekommt die Sache eine ungeahnte Eigendynamik und am Ende wird Vincent gezwungen, seine Fähigkeiten auf die mittlerweile auch in Deutschland eingesetzten Wahlcomputer zu konzentrieren.
    Geschickt hat Eschbach bis zu diesem Moment Realität und Fiktion verbunden (inklusive einer ganzen Reihe von Fußnoten, mit denen er die historischen Tatsachen belegt), jetzt beginnt die eigentlich phantastische Handlung – deren innere Logik jedoch von einer solchen Kraft ist, dass man fast verwundert auf die letzten Wahlen zurückschaut und sich fragt, warum man dort die von Eschbach erfundene VWM (das ist die „Volksbewegung zur Wiedereinführung der Monarchie“) nicht auf seinem Stimmzettel vorgefunden hat.
    In einem zweiten Handlungsstrang versuchen Simon König (der leibliche Vater von Vincent und ein engagierter Geschichtslehrer dazu) und eine Rollenspieler-Truppe mit der Vincent übers Internet Kontakt hatte, die Manipulation der Computer aufzudecken, indem sie an der Bundestagswahl teilnehmen. Da die erst vier Monate vor der Wahl gegründete VWM praktisch keine Werbung macht und ein eigentlich absurdes Wahlprogramm (Simon König soll König Simon I. von Deutschland werden) verfolgt, wäre sie normalerweise chancenlos. Eine von Vincent in seine Software eingebaute „Falltüre“ sorgt jedoch für ein sensationelles Ergebnis.
    Aber wie das mit „ganz einfachen“ Plänen dann so ist, geht alles gründlich (und völlig anders als vermutet) schief – und Simon König steht auf einmal im Dom zu Aachen und wird vom Erzbischof nach uraltem Ritual gefragt: „Schwörst Du, dass Du als König Deine ganze Kraft dem Deutschen Volk widmen wirst, um seinen Nutzen zu mehren und Schaden von ihm zu wenden?“
    Andreas Eschbach hat sich in EIN KÖNIG FÜR DEUTSCHLAND mit einem wichtigen politischen Thema beschäftigt, mit dem sich inzwischen sogar das Bundesverfassungsgericht auseinandersetzen musste. Anders als die trockene Politikberichterstattung in den seriösen Medien und die juristisch verklausulierten Gerichtsurteile liest sich sein Roman jedoch spannend und kurzweilig. Die Befürchtung (oder Hoffnung), das Thema habe sich mit der letzten Wahl und dem ablehnenden Urteil des höchsten deutschen Gerichts erledigt, trügt jedoch. Es gehört zu Eschbachs unbestreitbaren Verdiensten, in seinem Buch auf fesselnde und verständliche Weise nicht nur auf die Gefahren aufmerksam gemacht zu haben, die einem demokratischen Gemeinwesen durch die Verwendung einer solchen – grundsätzlich manipulierbaren – Technik drohen, sondern auch das Verständnis für die Abläufe innerhalb unseres Staates zu fördern. Eine faszinierendere Lektion in Gesellschaftskunde hat es wohl selten gegeben.
    EIN KÖNIG FÜR DEUTSCHLAND ist ein Buch, dessen Lektüre man eigentlich als Voraussetzung für die Ausübung des aktiven Wahlrechts festschreiben sollte!

    Horst Illmer
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    Ein König für Deutschland
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    Andreas Eschbach
    EIN KÖNIG FÜR DEUTSCHLAND. Roman.
    Bastei-Lübbe Taschenbücher
    Juni 2011 – 491 Seiten – € 9,99
    ISBN: 9783404160181

    Haben Sie schon irgendwann einmal Erfahrungen mit einer Wahlmaschine (oder, wie es richtig heißen muss, einem „Wahlcomputer“) gemacht? Vermutlich nicht. Aber die Benutzung eines modernen Geld- oder Fahrkartenautomaten, bei dem Sie auf einem Bildschirm eine Auswahl angezeigt bekommen auf welche Sie mit dem Finger weiterlesen…

    Adventskalender 2019 T-24 "Herbstlande"

    von am 30. November 2019 noch kein Kommentar

    Herbstlande – Das Rollenspiel
    von Phillip Lohmann
    nach Ideen von
    Fabienne Siegmund,
    Stephanie Kempin,
    Vanessa Kaiser &
    Thomas Lohwasser

    Verlag Torsten Low 2019 14,90€
    56 Seiten Taschenbuch
    ISBN 9783966292009

    Nach "zwei Jahren harter Arbeit" ist das Rollenspiel Herbstlande im Handel. Den Autor Phillip Lohmann kennt ihr von nerds-gegen-stephan.de (Blog, Podcast und vieles mehr) oder von diversen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Podiumsdiskussion auf der letzten Main Würfel Con. Den Titel wiederum kennt ihr vielleicht auch schon von diversen Publikationen des Verlages mit dem Namen des "bissigen Verlegers" Torsten Low.

    Begonnen hat das Ganze bereits vor einigen Jahren, mit der Idee einer Sammlung thematisch zusammenhängender Kurzgeschichten in der Welt "Herbstlande", die im Oktober 2016 erschienen ist. Unter der Federführung von Fabienne Siegmund entstanden bereits in diesem ersten Band wunderschöne Geschichten (Fabienne Siegmund, Stephanie Kempin, Vanessa Kaiser, Thomas Lohwasser), begleitet von Illustrationen Jana Damaris Rechs. Im Sinne einer Spielwelt, in der sich zunächst nur Autoren und Illustratoren austoben "dürfen" entstanden nach und nach weitere Bände ("Herbstlande", "Herbstlande – Verklingende Farben", "Geschichten aus den Herbstlanden", "Sommerlande", "Das Nebelreich" und vor allem auch schon der Reiseführer: "Herbstlande – Ein Reisejournal") Spätestens mit diesem Reiseführer war bereits eine Welt erschaffen, die als "rollenspieltauglich" gelten konnte…

    Das Projekt "Herbstlande – Das Rollenspiel" entstand dann erst einmal als (Schnaps)Idee des jetzigen Autors Phillip Lohmann und hat bis zur Drucklegung einen weiten Weg in ständiger Zusammenarbeit mit den Urhebern der Welt und Autoren der Geschichten und des Reiseführers. Nicht immer einfach und geradlinig aber unbeirrt vorangetrieben vom Rollenspieler, Blogger, Podcaster und jetzt eben auch Autor.

    Die märchenhafte Welt der "Herbstlande" bietet jede erdenkliche Herangehensweise an das Thema Rollenspiel. Das Regelwerk wendet sich ganz bewusst auch an zukünftige Spieler, die noch keinen oder wenig Kontakt mit dem Thema hatten und von der Leserseite kommen. Umgekehrt bietet sich dem erfahrenen Rollenspieler durch die Lektüre der bereits publizierten Bücher einen angenehm unterhaltsamen Weg, die Welt und ihre Abenteuer kennen zu lernen. In Verbindung mit dem "Reiseführer" liegt, unterhaltsam verpackt, ein Regelwerk, eine Weltbeschreibung und jede Menge Stoff für Abenteuer vor. Ein Luxus, den neue Rollenspielsysteme nicht immer bieten. Durch die auf diesem Wege gewonnene Fülle an Informationen und durch die ganz spezielle Darreichungsform ist der Weg zu erzählerisch geprägtem Rollenspiel für erfahrene Spieler gleich wie für Neueinsteiger geebnet. Lasst euch einfach mal darauf ein und nähert euch ganz wie ihr wollt. Über die Lektüre oder das (überschaubare) Regelstudium. Ich finde das Projekt sensationell, auch in Erinnerung an ähnliche Projekte von früher, wie Robert Asprins "Freistatt", das mir und meiner damaligen Spielgruppe jahrelangen Lese- und Spielspaß bereitet hat…

    aber das ist eine andere Geschichte.

    Herbstlande – Das Rollenspiel
    von Phillip Lohmann
    nach Ideen von
    Fabienne Siegmund,
    Stephanie Kempin,
    Vanessa Kaiser &
    Thomas Lohwasser
    Verlag Torsten Low 2019 14,90€
    56 Seiten Taschenbuch
    ISBN 9783966292009

    Nach "zwei Jahren harter Arbeit" ist das Rollenspiel Herbstlande im Handel. Den Autor Phillip Lohmann kennt ihr von nerds-gegen-stephan.de (Blog, Podcast und vieles mehr) oder von diversen Veranstaltungen, wie zum Beispiel der Podiumsdiskussion auf der letzten weiterlesen…

    Das Ewigkeitsprojekt

    von am 18. November 2019 noch kein Kommentar

    Caroline Hofstätter
    DAS EWIGKEITSPROJEKT.
    Stolberg, Atlantis, 2019, 167 S.
    ISBN 978-3-86402-676-8

    Rechtzeitig zu Halloween erschienen diverse Neuauflagen von Bram Stokers DRACULA, einem Buch, das wie kein zweites die „Gespenster“ der Vergangenheit wiederaufleben lässt und Gänsehaut bei seinen LeserInnen erzeugt.
    Um die neuen „Gespenster“ des dritten Jahrtausends dreht sich Caroline Hofstätters Roman DAS EWIGKEITSPROJEKT, der soeben im Atlantis Verlag erschienen ist.
    Als die Wissenschaftlerin Sarah Berger an einem friedlichen Frühlingsmorgen erwacht und das Bett neben ihr leer ist, befällt sie zuerst nur ein leises Unbehagen. So richtig unheimlich wird es allerdings, als sie auf dem Weg zur Arbeit entdeckt, dass sie offenbar allein in einer sehr still gewordenen Welt lebt …
    Mit dieser Exposition beginnt Hofstätters Erstling, in dem es um Virtuelle Realitäten, echte Seuchen, klassische Beziehungsprobleme und die Abenteuer einer sehr starken Frauenfigur geht. Das Buch liest sich flüssig, der Stil wirkt leicht unterkühlt, die Handlung verläuft ohne überflüssige Schlenker, sodass nach 166 Seiten ein spannender Science-Fiction-Roman ein sauber kalkuliertes Ende findet.
    Die Wiener Autorin, Jahrgang 1975, beweist mit DAS EWIG­KEITSPROJEKT, dass sie schon jetzt mehr ist als nur das „Riesentalent“, als das sie nach ihren ersten Kurzgeschichten bezeichnet wurde.

    Horst Illmer
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    Das Ewigkeitsprojekt
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    Caroline Hofstätter
    DAS EWIGKEITSPROJEKT.
    Stolberg, Atlantis, 2019, 167 S.
    ISBN 978-3-86402-676-8

    Rechtzeitig zu Halloween erschienen diverse Neuauflagen von Bram Stokers DRACULA, einem Buch, das wie kein zweites die „Gespenster“ der Vergangenheit wiederaufleben lässt und Gänsehaut bei seinen LeserInnen erzeugt.
    Um die neuen „Gespenster“ des dritten Jahrtausends dreht sich Caroline Hofstätters Roman DAS EWIGKEITSPROJEKT, der soeben im Atlantis Verlag erschienen ist.
    Als die Wissenschaftlerin Sarah weiterlesen…

    Niegeschichte

    von am 7. November 2019 noch kein Kommentar

    Dietmar Dath
    NIEGESCHICHTE.
    Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine.
    Berlin, Matthes & Seitz, 2019, 941 Seiten
    ISBN 978-3-95757-785-6

    Der offensichtlichste Unterschied zwischen Denis Schecks KANON und Dietmar Daths NIEGESCHICHTE ist die Anzahl und Farbe der Lesebändchen. Besitzt Daths Buch ein funktionales und ideengeschichtlich und produktionstechnisch geradezu „klassisch“ zu nennendes, einzelnes, schwarzgefärbtes Lesebändchen, so zeigt „der Scheck“ schon beim ersten Öffnen des Werks Farbe, nein Farben! Rot und gelb flattern lustig gleich zwei Stofffähnlein im Wind der Freiheit.
    Das nächst Auffällige ist der schiere Umfang: Braucht Scheck für seine 100 Lieblingsbücher 470 Seiten (ein „nur“ will man hier nicht unbedingt anfügen), so täuscht „der Dath“ seine präsumtiven Rezipienten mit den knapp über 940 bedruckten Seiten, denn die Textmenge pro NIEGESCHICHTE-Seite ist um den Faktor 1,5 mal höher als die KANON-Normseite, was dann auf tatsächlich zu lesende 1.500 Seiten Umfang hinausläuft.
    Ebenso ins Auge stechen die unterschiedlichen Einband-Gestaltungen (ein fröhlicher Scheck von Torben Kuhlmann bzw. „Cities in Flight“ von Chris Foss für Dath) und die (in NIEGESCHICHTE gar nicht vorhandenen) Illustrationen zur Auflockerung.
    Es gibt aber auch Gemeinsamkeiten: Beiden Büchern ist ein Register-Anhang zu Eigen, der bei der Erschließung des Inhalts (der Inhalte?) dankbare Nutzer finden wird.
    Außerdem wird in beiden Büchern viel über Science Fiction gesprochen (bzw. geschrieben).
    Das gehört dann aber auch schon wieder zu den Dingen, die den Unterschied ausmachen: Die Art und Weise wie beide Autoren an diese Literatur herangehen ist diametral gegensätzlich (obwohl sie es gar nicht sein müsste). Schecks flockig-lockerer Umgang mit Literatur (und ihren Kritikern) ist so völlig anders als Daths theorie- und fremdwortlastiges Schreiben, dass man kaum glaubt, beide fänden je einen gemeinsamen Nenner. (Hört man Dietmar Dath dann allerdings, z. B. im Deutschlandfunk, über sein Lieblingsthema reden, klingt alles verständlich und klar nachvollziehbar – jetzt muss er nur noch lernen, so zu schreiben.)
    NIEGESCHICHTE ist einer der engagiertesten, niveauvollsten, herausforderndsten Egotrips in die Welt der Science Fiction, den die deutsche Sekundärliteratur bisher hervorgebracht hat; erratisch wie der Monolith in 2001 – ODYSSEE IM WELTRAUM.
    Über dieses Monumentalwerk muss sich jeder Leser eine eigene Meinung bilden.

    Horst Illmer
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    Niegeschichte
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    Dietmar Dath
    NIEGESCHICHTE.
    Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine.
    Berlin, Matthes & Seitz, 2019, 941 Seiten
    ISBN 978-3-95757-785-6

    Der offensichtlichste Unterschied zwischen Denis Schecks KANON und Dietmar Daths NIEGESCHICHTE ist die Anzahl und Farbe der Lesebändchen. Besitzt Daths Buch ein funktionales und ideengeschichtlich und produktionstechnisch geradezu „klassisch“ zu nennendes, einzelnes, schwarzgefärbtes Lesebändchen, so zeigt „der Scheck“ schon beim ersten Öffnen des Werks weiterlesen…

    Schecks Kanon

    von am 26. Oktober 2019 noch kein Kommentar

    Denis Scheck
    SCHECKS KANON.
    Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur von KRIEG UND FRIEDEN bis TIM UND STRUPPI.
    Illustriert von Torben Kuhlmann
    München, Piper, 2019, 470 Seiten / Hardcover
    ISBN 978-3-492-05934-3

    Es gab ja schon einige Versuche, die Vielfalt literarischer Erzeugnisse der letzten paar Jahrtausende in einem Kanon zu bündeln – und je höher der Anspruch des Kanon-Erstellers, desto weniger Science Fiction, Fantasy, Phantastik war enthalten.
    Die Erwartungshaltung an SCHECKS KANON, dem soeben erschienen Credo des beliebten TV-Buchkritikers Denis Scheck, ist naturgemäß eine andere. Keiner aus der deutschen Kritikerzunft hat mehr und öfter über literarische Phantastik, über Fantasy und Science Fiction geschrieben und gesprochen als Scheck, keiner kann wie er auf ein reichhaltiges Portfolio eigener Übersetzungen solcher Literatur verweisen und keiner ist mit mehr Genre-Autoren befreundet, als der sympathisch schwäbelnde Liebhaber guter Bücher.
    Und jetzt also die „100 wichtigsten Werke der Weltliteratur“, die laut Untertitel von KRIEG UND FRIEDEN bis zu TIM UND STRUPPI reichen sollen (und von Torben Kuhlmann liebevoll illustriert sind).
    Ein erster Schnelldurchgang bestätigt die Hoffnungen: J. R. R. Tolkien, Ursula K. Le Guin und James Tiptree jr. stechen sofort ins Auge, Mary Shelley und Edgar Allan Poe könnten sogar von Marcel Reich-Ranicki ohne Widerspruch hingenommen worden sein und auf Jorge Luis Borges können sich vermutlich alle einigen.
    Also nochmals durchs Inhaltsverzeichnis, diesmal mit etwas mehr Geduld: Der D.O.N.A.L.D.ist Scheck hat natürlich eine Entenhausener Duck-Tale von Carl Barks hineingeschmuggelt, wie versprochen Hergés TIM UND STRUPPI untergebracht und die PEANUTS von Charles M. Schulz nicht vergessen. Seine persönlichen Lieblinge Arno Schmidt, David Foster Wallace, Thomas Pynchon, Margaret Atwood und Kurt Vonnegut jr. sind jeweils mit utopisch-phantastischen Werken vertreten.
    Die gerne vergessene Kinder- und Jugendliteratur reicht von den Märchen der Brüder Grimm und TAUSENDUNDEINE NACHT über Selma Lagerlöf und Astrid Lindgren bis zu Lewis Carroll, Robert Louis Stevenson, Jules Verne und Joanne K. Rowling.
    Dazu gibt es noch ein paar echte phantastische Geheimtipps wie Michel Houellebecq oder Ngugi wa Thiong’o zu entdecken.
    Da SCHECKS KANON aber gerade kein Spezial-Kanon für Science Fiction sein will, sondern an das allgemeine Lesepublikum gerichtet ist, sind auch die „üblichen Verdächtigen“ vorhanden bzw. in der gut begründeten Überzahl: Shakespeare, Goethe, Voltaire, Dickinson, Tolstoi, Sappho, Dostojewski, Ovid, Hemingway, Kafka, Joyce, Beckett, Cervantes, Homer – und wie sie alle heißen. Denn nur weil jemand Humor besitzt, heißt das ja nicht, dass er jeder Ernsthaftigkeit entbehrt.
    SCHECKS KANON besticht durch eine überraschende und in jedem einzelnen Fall ausführlich dargelegte Sicht auf „die Weltliteratur“ in ihrer für die meisten unübersichtlichen Größe, Masse und Verschiedenheit. Es tut gut, dass auch ein Comic hier auftauchen darf, ein Krimi oder ein Ritterroman. Abenteuer, Spannung und Gefühl sind für Scheck ebenso wichtige Kriterien wie Stilsicherheit, Sprachbeherrschung und Experimentierfreude.
    Und kaum ein Kollege oder eine Kollegin versteht es, die echte, ungetrübte Freude an einem guten Buch so überzeugend zu vermitteln wie Denis Scheck.
    Kein Kanon für die Ewigkeit, aber ein Buch, dem man unendlich viele Anregungen entnehmen kann.

    Horst Illmer
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    Schecks Kanon
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    Denis Scheck
    SCHECKS KANON.
    Die 100 wichtigsten Werke der Weltliteratur von KRIEG UND FRIEDEN bis TIM UND STRUPPI.
    Illustriert von Torben Kuhlmann
    München, Piper, 2019, 470 Seiten / Hardcover
    ISBN 978-3-492-05934-3

    Es gab ja schon einige Versuche, die Vielfalt literarischer Erzeugnisse der letzten paar Jahrtausende in einem Kanon zu bündeln – und je höher der Anspruch des Kanon-Erstellers, desto weniger Science Fiction, Fantasy, Phantastik weiterlesen…

    Der Kanon mechanischer Seelen

    von am 30. September 2019 2 Kommentare

    Michael Marrak
    DER KANON MECHANISCHER SEELEN. Roman.
    Illustriert vom Autor
    Traunstein, Amrun, 2017, 750 Seiten
    ISBN 978-3-95869-257-2

    Bereits im Jahr 2017 ist DER KANON MECHANISCHER SEELEN von Michael Marrak erschienen. Dieser über 700 Seiten starke Roman fand zwar seinen Weg in die Sammlung, nicht aber aufs Lesepult. Bis – ja, bis mir ein lieber Mensch das dazugehörige, ungekürzte Hörbuch ausgeliehen hat.
    Schon nach den ersten Minuten war mir klar, dass ich hier ein echtes Juwel übersehen hatte. Das Schöne an Büchern ist aber, dass sie das nicht übel nehmen und trotzdem sofort willig zur Verfügung stehen, wenn man sie dann doch lesen mag – jedenfalls die Bücher in meinen Regalen.
    Bei den Büchern in Marraks KANON sieht das schon ganz anders aus. Je nachdem, welcher „Wandler“ sie „beseelt“ hat, bzw. welches Schicksal ihnen widerfahren ist, können die Dinger ganz schön ungemütlich werden. Der Autor, der in seinem Buch auch als Illustrator hervorgetreten ist, hat fast ein Vierteljahrhundert an diesem Opus Magnum geschrieben. Einzelne Ideen fanden ihren Ausdruck in Novellen oder Kurzgeschichten, die zwischenzeitlich in Magazinen veröffentlicht wurden und den Lesern den Mund wässrig machten. (Eine dieser „Keimzellen“ des Romans, steht auf TOR-online.de zur kostenlosen Lektüre bereit.)
    Es war jedoch die, leider nur bei Audible erhältliche, von Hörbuch Hamburg produzierte und von Stefan Kaminski gelesene (ach was: gelesen, das ist mit absoluter Sprachartistik vorgetragene Rezitationskunst!) Hörbuchfassung, die mir 21 Stunden lang das allerhöchste Vergnügen bereitete. Kaminski, der ausgezeichnet z. B. Frank Schätzings DER SCHWARM oder die Romane von Patrick Rothfuss und Kevin Hearne eingelesen hat, übertrifft sich hier einfach selbst. (Gleich mehrfach fühlte ich mich an die bisher unerreichten Lesungen der Moers’schen ZAMONIEN Bücher durch Dirk Bach erinnert.)
    Eine sich anschließende Lektüre des Buches vertiefte den Genuss noch, da Marrak auch ein überaus enges Verhältnis zu Zitaten und Wortspielen hat, die beim genauen Lesen noch weitere Verständnisebenen aufschließen.
    Völlig zu Recht hat Marrak mit DER KANON MECHANISCHER SEELEN im Jahr 2018 den SERAPH und den Kurd Laßwitz Preis für den besten Roman gewonnen.
    Und 2019 meine uneingeschränkte Hochachtung.

    Horst Illmer
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    Der Kanon mechanischer Seelen
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    Michael Marrak
    DER KANON MECHANISCHER SEELEN. Roman.
    Illustriert vom Autor
    Traunstein, Amrun, 2017, 750 Seiten
    ISBN 978-3-95869-257-2

    Bereits im Jahr 2017 ist DER KANON MECHANISCHER SEELEN von Michael Marrak erschienen. Dieser über 700 Seiten starke Roman fand zwar seinen Weg in die Sammlung, nicht aber aufs Lesepult. Bis – ja, bis mir ein lieber Mensch das dazugehörige, ungekürzte Hörbuch ausgeliehen hat.
    Schon nach den weiterlesen…

    phantastisch! neues aus anderen welten

    von am 22. Juli 2019 Kommentare deaktiviert für phantastisch! neues aus anderen welten

    Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
    phantastisch! neues aus anderen welten.
    Heft 75 / Ausgabe 3/2018 / 19. Jahrgang
    Stolberg, Atlantis Verlag, Juli 2019, 88 Seiten
    ISSN 1616-8437 / 5,95 Euro

    Eigentlich kann man ja jedes phantastisch!-Heft empfehlen, aber die jetzt erschienene Ausgabe vom Juli 2019 ist doch nochmal etwas Besonderes: Das Heft 75 ist für den Atlantis Verlag und den Herausgeber Klaus Bollhöfener ein guter Grund um allen Leserinnen und Lesern einmal zu zeigen, was in diesem Magazin so alles an Spaß, Liebe und Arbeit drinsteckt.
    Das Offensichtlichste ist das umlaufende Cover von Michael Vogt, das es mitten im Heft nochmal als Poster gibt (ohne „störende“ Beschriftung). Außerdem wurde der Umfang auf stolze 88 Seiten erhöht (ohne Mehrpreis!). Und auf Seite 4 werden alle ständigen Mitarbeiter und Redakteure im Bild vorgestellt.
    Das Wichtigste sind aber natürlich die Artikel, Interviews, Stories, Comics, Cartoons und Buchbesprechungen, die in ihrer Spannweite und Bandbreits die phantastisch! so einzigartig unter den Science-Fiction-Magazinen machen.
    Interviewt wurden diesmal der englische Superstar Jasper Fforde, der Jugendbuchautor Karl Olsberg und Tom und Stephan Orgel, die als T. S. Orgel gemeinsam sehr erfolgreich Fantasy und Science Fiction schreiben.
    Die Kurzgeschichte „Im Dienst der Legenden“ wurde von Christian Endres exklusiv für die phantastisch! geschrieben und ist eine der stärksten Stories seit Langem.
    Neben den gewohnten Standards (update, Buchhandels-Cartoon, Fortsetzungscomic) gibt es noch ein Dutzend Artikel, von denen nur der wunderschön illustrierte Bericht von Achim Schnurrer über das erste Phantastik-Magazin der Welt, Der Orchideengarten, hervorgehoben werden soll, da die Aufzählung sonst jeden Rahmen sprengen würde.
    Vertrauen Sie mir – und lesen Sie einfach selbst!

    75 Hefte in knapp 20 Jahren, das allein ist im Rahmen der deutschen Science Fiction schon außergewöhnlich. Hoffen wir also, dass wir an dieser Stelle auch noch über die Nummer 100 berichten dürfen!

    Horst Illmer
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    phantastisch! 75
    im via e-mail im Laden…

    Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
    phantastisch! neues aus anderen welten.
    Heft 75 / Ausgabe 3/2018 / 19. Jahrgang
    Stolberg, Atlantis Verlag, Juli 2019, 88 Seiten
    ISSN 1616-8437 / 5,95 Euro

    Eigentlich kann man ja jedes phantastisch!-Heft empfehlen, aber die jetzt erschienene Ausgabe vom Juli 2019 ist doch nochmal etwas Besonderes: Das Heft 75 ist für den Atlantis Verlag und den Herausgeber Klaus Bollhöfener ein guter weiterlesen…

    Local Heroes Reloaded

    von am 7. Juni 2019 1 Kommentar

    Lobgesang auf Horst*

    Ja, ich habe bereits einmal einen Beitrag zu Horst Illmer geschrieben. In der Kategorie Local Heroes. Da gehört er nämlich hin, auch wenn sein Wirken durchaus überregionaler Natur ist, wie bei vielen "unserer" Local Heroes.

    Warum also jetzt ein weiterer Beitrag? Nur zum auffrischen? Aus aktuellem Anlass?

    Eigentlich nichts davon. Es ist einfach so, dass wir uns bei Horst bedanken wollen. Er ist nicht nur der Local Hero, den wir bereits vorgestellt haben, sondern er ist mit seinen mitlerweile über hundert Rezis zu einem festen Bestandteil unserer Seite geworden. Unter Horsts Bibliothek finden Phantastik Begeisterte Anregungen, Tipps und fundiertes Wissen. Er preißt uns Pflichtlektüren an, entdeckt Exoten und weist auf Schmankerln hin, die uns auch mal durch die Lappen gegangen wären.

    Wer gerne mehr von seinem profunden Wissen profitieren möchte, dem lege ich einmal mehr an dieser Stelle das Magazin Phantastisch! nahe. Phantastisch! ist Pflichtlektüre für alle, die sich für phantastische Literatur interessieren. Informative und spannende Artikel. Interviews, Bücher, Autoren, Rezensionen, Comics, Filme… Dabei schreiben kompetente Mitarbeiter wie Sonja Stöhr, Carsten Kuhr, Christian Endres, Achim Schnurrer und viele andere. Natürlich auch Horst Illmer. DAS Genremagazin. Schnuppert einfach mal im Laden rein, oder schließt gleich ein Abo bei uns ab. Dann bekommt ihr jede Nummer bei Erscheinen weggelegt.

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    *  Hommage an "Lobgesang auf Leibowitz" in der Ausgabe Heyne Meisterwerke der SF ISBN: 9783453164192

    Lobgesang auf Horst*

    Ja, ich habe bereits einmal einen Beitrag zu Horst Illmer geschrieben. In der Kategorie Local Heroes. Da gehört er nämlich hin, auch wenn sein Wirken durchaus überregionaler Natur ist, wie bei vielen "unserer" Local Heroes.

    Warum also jetzt ein weiterer Beitrag? Nur zum auffrischen? Aus aktuellem Anlass?

    Eigentlich nichts davon. weiterlesen…