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LUCKY LUKE – Die Grimm Brothers

von am 29. Juni 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • Flix (Text) & Reinhard Kleist (Zeichnungen) & Thomas Gilke (Farben)
    LUCKY LUKE – Die Grimm Brothers.
    Hommage 8 / Originalausgabe
    Berlin, Egmont, 2026, 49 S.
    ISBN 978-3-7704-1184-9 / 17,00 Euro (Hardcover) // 9,99 Euro (Softcover)
    ISBN 978-3-7704-1185-6 / 59,00 Euro (Vorzugsausgabe)

Es war einmal ein belgischer Junge, der davon träumte, als Cowboy durch den Wilden Westen zu reiten. Da er dafür aber ein paar Jahre zu spät und auf dem falschen Kontinent geboren wurde, begann er 1946 damit, diesen Traum in einem Comic zu verwirklichen: LUCKY LUKE.

Jetzt, 80 Jahre später, gehört LUCKY LUKE zu den erfolgreichsten und beliebtesten Comic-Figuren der Welt, ist ein Markenzeichen mit hohem Wiedererkennungswert und eine Inspiration für nachfolgende Generationen von Comic-Zeichnern und -Schreibern.

In guter kapitalistischer Tradition hat der Egmont-Ehapa-Verlag aus diesen Voraussetzungen eine kleine aber feine Reihe mit Hommagen entwickelt, deren achter Band von Flix und Reinhard Kleist, zwei absoluten Größen der deutschen Comickunst, erzählt wird.

Der Titel „Die Grimm Brothers“ lässt uns ja schon ahnen, um was es geht: Richtig! Die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm reisen in die Vereinigten Staaten und wollen ihre Märchenbücher dort auf einer Lesereise vorstellen – und verkaufen. Da sich dabei, neben den vorhersehbaren Sprachproblemen, auch kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede zeigen, die einer vermittelnden Instanz bedürfen, ist es ein Gunstbeweis des Schicksals, dass die beiden Deutschen recht früh in der Geschichte auf Lucky Luke treffen, einen „Kuhhirten, der war so einsam, wie ein Mensch in dieser Welt nur sein kann.“

Da Lucky Luke aber auch ein Mann ist, der sich gerne um die von seinen Zeitgenossen zu „Verrückten“ Erklärten kümmert, begleitet er die reisenden Märchenerzähler auf ihrer Tournee.

Flix und Kleist bilden dabei ein sensationell gut aufgelegtes und aufeinander eingestimmtes Duo, dem es von der ersten Zeile und dem ersten Bild an gelingt, eine nahezu klassisch anmutende LUCKY LUKE-Geschichte zu erzählen, die ihre deutschen und amerikanischen Protagonisten gleichermaßen ernst und respektvoll behandelt und dabei ein unglaubliches Humor-Feuerwerk abbrennt, dass aus „Die Grimm Brothers“ einen spektakulär guten Comic macht.

Es würde mehrere Seiten füllen, auf all die kleinen, liebevoll versteckten Details oder die großflächig und offen gezeigten Zitate und Verweise auf Grimmsche Märchen, franko-belgische Comics, persönliche Vorlieben und ehrerbietige Verbeugungen vor dem Schöpfer des LUCKY LUKE-Universums einzugehen.

Um das alles ausgiebig genießen zu können bedarf es sowieso mehr als nur einer einmaligen Lektüre – gut also, dass es neben den normalen Hard- und Softcover-Ausgaben auch noch eine mit Zusatzmaterial angereicherte 96-Seiten-Vorzugsausgabe gibt.

Horst Illmer

warenkorbIhr könnt alle lieferbaren Artikel
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden anfragen

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  • Flix (Text) & Reinhard Kleist (Zeichnungen) & Thomas Gilke (Farben)
    LUCKY LUKE – Die Grimm Brothers.
    Hommage 8 / Originalausgabe
    Berlin, Egmont, 2026, 49 S.
    ISBN 978-3-7704-1184-9 / 17,00 Euro (Hardcover) // 9,99 Euro (Softcover)
    ISBN 978-3-7704-1185-6 / 59,00 Euro (Vorzugsausgabe)

Es war einmal ein belgischer Junge, der davon träumte, als Cowboy durch den Wilden Westen zu reiten. Da er dafür aber ein paar Jahre zu spät und auf dem falschen Kontinent geboren wurde, begann er 1946 damit, diesen Traum in einem Comic zu verwirklichen: LUCKY LUKE.

Jetzt, 80 Jahre später, gehört LUCKY LUKE zu den erfolgreichsten und beliebtesten Comic-Figuren der Welt, ist ein Markenzeichen mit hohem Wiedererkennungswert und eine Inspiration für nachfolgende Generationen von Comic-Zeichnern und -Schreibern.

In guter kapitalistischer Tradition hat der Egmont-Ehapa-Verlag aus diesen Voraussetzungen eine kleine aber feine Reihe mit Hommagen entwickelt, deren achter Band von Flix und Reinhard Kleist, zwei absoluten Größen der deutschen Comickunst, erzählt wird.

Der Titel „Die Grimm Brothers“ lässt uns ja schon ahnen, um was es geht: Richtig! Die Brüder Jakob und Wilhelm Grimm reisen in die Vereinigten Staaten und wollen ihre Märchenbücher dort auf einer Lesereise vorstellen – und verkaufen. Da sich dabei, neben den vorhersehbaren Sprachproblemen, auch kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede zeigen, die einer vermittelnden Instanz bedürfen, ist es ein Gunstbeweis des Schicksals, dass die beiden Deutschen recht früh in der Geschichte auf Lucky Luke treffen, einen „Kuhhirten, der war so einsam, wie ein Mensch in dieser Welt nur sein kann.“

Da Lucky Luke aber auch ein Mann ist, der sich gerne um die von seinen Zeitgenossen zu „Verrückten“ Erklärten kümmert, begleitet er die reisenden Märchenerzähler auf ihrer Tournee.

Flix und Kleist bilden dabei ein sensationell gut aufgelegtes und aufeinander eingestimmtes Duo, dem es von der ersten Zeile und dem ersten Bild an gelingt, eine nahezu klassisch anmutende LUCKY LUKE-Geschichte zu erzählen, die ihre deutschen und amerikanischen Protagonisten gleichermaßen ernst und respektvoll behandelt und dabei ein unglaubliches Humor-Feuerwerk abbrennt, dass aus „Die Grimm Brothers“ einen spektakulär guten Comic macht.

Es würde mehrere Seiten füllen, auf all die kleinen, liebevoll versteckten Details oder die großflächig und offen gezeigten Zitate und Verweise auf Grimmsche Märchen, franko-belgische Comics, persönliche Vorlieben und ehrerbietige Verbeugungen vor dem Schöpfer des LUCKY LUKE-Universums einzugehen.

Um das alles ausgiebig genießen zu können bedarf es sowieso mehr als nur einer einmaligen Lektüre – gut also, dass es neben den normalen Hard- und Softcover-Ausgaben auch noch eine mit Zusatzmaterial angereicherte 96-Seiten-Vorzugsausgabe gibt.

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