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  • Adventskalender 2020 T-15 "Die Füchsin"

    von am 9. Dezember 2020

    Margaret Atwood
    Die Füchsin. Gedichte 1965–1995
    Berlin Verlag, München 2020, 416 Seiten
    ISBN 978-3-8270-1386-6

    Margaret Atwood, die Grand Dame der kanadischen Literatur, schenkte uns großartige, oft dystopische und feministische Science-Fiction-Romane wie „The Handmaid’s Tale“ alias „Der Report der Magd“, „Oryx und Crake“ oder „Das Herz kommt zuletzt“. Die 1939 geborene Atwood genießt zurecht Weltruhm, letztes Jahr wurde sie z. B. mit dem Booker Prize und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. So kommt es, dass inzwischen nun sogar ihre Gedichte hierzulande im Hardcover aufgelegt werden.

    Natürlich sind Gedichte, die in eine andere Sprache übertragen werden, manchmal eher Adaptionen – im Fall des Auswahlbandes „Die Füchsin“ liefern diese die Lyriker Ann Cotten, Ulrike Draesner, Christian Filips, Dagmara Kraus, Elisabeth Plessen, Kerstin Preiwuß, Monika Rinck, Jan Wagner und Alissa Walser. Allerdings steht das englischsprachige Original praktischerweise in jedem Fall voran.

    Wenn man sich jetzt noch auf das vermeintliche Abenteuer oder die angebliche Herausforderung Poesie einlässt, wird man mit vielen weiteren wirkungsmächtigen, scharfkantigen Gedanken, Szenarien und Miniaturen von Margaret Atwood belohnt. Vielleicht in ungewohnter Form, falls man sonst eher auf Prosa steht, jedoch von ungebrochen lohnenswerter Art.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    von am 9. Dezember 2020

    Margaret Atwood
    Die Füchsin. Gedichte 1965–1995
    Berlin Verlag, München 2020, 416 Seiten
    ISBN 978-3-8270-1386-6

    Margaret Atwood, die Grand Dame der kanadischen Literatur, schenkte uns großartige, oft dystopische und feministische Science-Fiction-Romane wie „The Handmaid’s Tale“ alias „Der Report der Magd“, „Oryx und Crake“ oder „Das Herz kommt zuletzt“. Die 1939 geborene Atwood genießt zurecht Weltruhm, letztes Jahr wurde sie z. B. mit dem Booker Prize und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. So kommt es, dass inzwischen nun sogar ihre Gedichte hierzulande im Hardcover aufgelegt werden.

    Natürlich sind Gedichte, die in eine andere Sprache übertragen werden, manchmal eher Adaptionen – im Fall des Auswahlbandes „Die Füchsin“ liefern diese die Lyriker Ann Cotten, Ulrike Draesner, Christian Filips, Dagmara Kraus, Elisabeth Plessen, Kerstin Preiwuß, Monika Rinck, Jan Wagner und Alissa Walser. Allerdings steht das englischsprachige Original praktischerweise in jedem Fall voran.

    Wenn man sich jetzt noch auf das vermeintliche Abenteuer oder die angebliche Herausforderung Poesie einlässt, wird man mit vielen weiteren wirkungsmächtigen, scharfkantigen Gedanken, Szenarien und Miniaturen von Margaret Atwood belohnt. Vielleicht in ungewohnter Form, falls man sonst eher auf Prosa steht, jedoch von ungebrochen lohnenswerter Art.

    Christian Endres

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