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Wo Feen Nester bauen und Kobolde aus Büchern schlüpfen

von am 7. Oktober 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • Cornelia Funke (Bilder & Text)
    WO FEEN NESTER BAUEN UND KOBOLDE AUS BÜCHERN SCHLÜPFEN.
    Bilder zum Verlorengehen.
    Mannheim, kunstanstifter, 2026, 40 Seiten
    ISBN 978-3-948743-66-6 / 28,00 Euro
    Sehr, sehr großformatiges Hardcover

Die Geschichtenerzählerin Cornelia Funke ist vielen von uns seit vielen Jahren eine gute Bekannte und treue Begleiterin seit Kindertagen. Viele wissen auch, dass sie eine großartige Künstlerin ist und egal ob mit Tusche, Aquarell, Gouache oder Buntstiften (oder mit allen Techniken zusammen) ausgerüstet, wundervolle Bilder malt.

Für ihr neuestes Buch WO FEEN NESTER BAUEN UND KOBOLDE AUS BÜCHERN SCHLÜPFEN hat sie einmal die Erzählerin hintan gestellt und der Wimmelbild-Zeichnerin freie Hand gelassen. Herausgekommen ist ein Werk voller „Bilder zum Verlorengehen“ (so der Untertitel), das in jeder Hinsicht alle Dimensionen sprengt.

Mit einem Deckelbild, auf dem sowohl die Buchstaben des Titels als auch allerlei wunderliches Kleinvolk versuchen die Aufmerksamkeit der Betrachter*innen zu erregen – und das schon einen überwältigenden, kaum auszuschöpfenden Detailreichtum bietet.
Mit einem Format von 38 mal 27 Zentimetern passt es vermutlich in die wenigsten Buchregale – weshalb es überall rumliegen wird und uns daran erinnert, dass solche Bücher betrachtet werden wollen.

Mit seinen zehn Bilderseiten gibt es sich vornehm schlank und unverdächtig – nur um dann, Bild für Bild, unsere Zeit zu fordern, denn jedes einzelne bietet eine komplette Geschichte an, mit alten und neuen Bekannten, mit Fabelwesen, Gärten, Burgen, Aliens, Büchern, Planeten und jeder Menge Dinge, die wir selbst mit Namen versehen müssen.

Mit den Kurztexten in Anschluss an die Bilder, aus denen wir Informationen und neue Anregungen erhalten, die uns zum Zurückblättern auffordern, oder in Erinnerungen schwelgen lassen, oder zu eigenen Phantasien anregen, aus denen neue Geschichten entstehen.

Mit seinem bloßen Vorhandensein, das ein Angebot an Alle ist: an alte und neue Vor-Leserinnen und Selbst-Leser, Eltern, Jugendliche, Rentner, Kinder, Einheimische und Fremde – ein Universal-Bilder-und-Geschichten-Buch, das sich als Lebensbegleiter eignet.

So, und bevor ich jetzt selbst „verloren gehe“, mache ich mich auf die Suche nach einem überdimensionalen Regalfach – oder ich schau mir noch mal „Eine Reise zu den Sternen“ an, oder „Die Papageienreiter“, oder „Das Bücherregal von Isotta Poggi“, oder diese bemerkenswert gut beschützte Bibliothek auf Bibernell, der „Burg der Zauberer“, oder …

Horst Illmer

warenkorbIhr könnt alle lieferbaren Artikel
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden anfragen

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    Bilder zum Verlorengehen.
    Mannheim, kunstanstifter, 2026, 40 Seiten
    ISBN 978-3-948743-66-6 / 28,00 Euro
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Die Geschichtenerzählerin Cornelia Funke ist vielen von uns seit vielen Jahren eine gute Bekannte und treue Begleiterin seit Kindertagen. Viele wissen auch, dass sie eine großartige Künstlerin ist und egal ob mit Tusche, Aquarell, Gouache oder Buntstiften (oder mit allen Techniken zusammen) ausgerüstet, wundervolle Bilder malt.

Für ihr neuestes Buch WO FEEN NESTER BAUEN UND KOBOLDE AUS BÜCHERN SCHLÜPFEN hat sie einmal die Erzählerin hintan gestellt und der Wimmelbild-Zeichnerin freie Hand gelassen. Herausgekommen ist ein Werk voller „Bilder zum Verlorengehen“ (so der Untertitel), das in jeder Hinsicht alle Dimensionen sprengt.

Mit einem Deckelbild, auf dem sowohl die Buchstaben des Titels als auch allerlei wunderliches Kleinvolk versuchen die Aufmerksamkeit der Betrachter*innen zu erregen – und das schon einen überwältigenden, kaum auszuschöpfenden Detailreichtum bietet.
Mit einem Format von 38 mal 27 Zentimetern passt es vermutlich in die wenigsten Buchregale – weshalb es überall rumliegen wird und uns daran erinnert, dass solche Bücher betrachtet werden wollen.

Mit seinen zehn Bilderseiten gibt es sich vornehm schlank und unverdächtig – nur um dann, Bild für Bild, unsere Zeit zu fordern, denn jedes einzelne bietet eine komplette Geschichte an, mit alten und neuen Bekannten, mit Fabelwesen, Gärten, Burgen, Aliens, Büchern, Planeten und jeder Menge Dinge, die wir selbst mit Namen versehen müssen.

Mit den Kurztexten in Anschluss an die Bilder, aus denen wir Informationen und neue Anregungen erhalten, die uns zum Zurückblättern auffordern, oder in Erinnerungen schwelgen lassen, oder zu eigenen Phantasien anregen, aus denen neue Geschichten entstehen.

Mit seinem bloßen Vorhandensein, das ein Angebot an Alle ist: an alte und neue Vor-Leserinnen und Selbst-Leser, Eltern, Jugendliche, Rentner, Kinder, Einheimische und Fremde – ein Universal-Bilder-und-Geschichten-Buch, das sich als Lebensbegleiter eignet.

So, und bevor ich jetzt selbst „verloren gehe“, mache ich mich auf die Suche nach einem überdimensionalen Regalfach – oder ich schau mir noch mal „Eine Reise zu den Sternen“ an, oder „Die Papageienreiter“, oder „Das Bücherregal von Isotta Poggi“, oder diese bemerkenswert gut beschützte Bibliothek auf Bibernell, der „Burg der Zauberer“, oder …

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