anrufen
finden

Zeit wirds | comicdealer.de
  • Juni 2019
    Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
    27. Mai 2019 28. Mai 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    29. Mai 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

    19:00: WürfelmeisterStammtisch
    30. Mai 2019 31. Mai 2019 1. Juni 2019 2. Juni 2019
    3. Juni 2019 4. Juni 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    5. Juni 2019 6. Juni 2019 7. Juni 2019 8. Juni 2019 9. Juni 2019
    10. Juni 2019 11. Juni 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    12. Juni 2019 13. Juni 2019 14. Juni 2019

    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen

    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen
    15. Juni 2019 16. Juni 2019
    17. Juni 2019 18. Juni 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    19. Juni 2019 20. Juni 2019 21. Juni 2019 22. Juni 2019 23. Juni 2019

    10:00: Krosmaster Turnier

    10:00: Krosmaster Turnier
    24. Juni 2019 25. Juni 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: Spieleabend in der KHG

    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    26. Juni 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

    19:00: WürfelmeisterStammtisch
    27. Juni 2019 28. Juni 2019 29. Juni 2019 30. Juni 2019
  • Die letzten 4 Beiträge aus allen Bereichen…

  • Zeit wirds

    von am 12. März 2010

    Da wir im Zuge des Gratis Comic Tages eine Plattform für lokale Comic-Künstler bieten, die, ohne dass es in Würzburg wirklich wahrgenommen wird, national und international sehr rege veröffentlichen, ist es an der Zeit sich auch den regionalen Autoren des phantastischen Genres zu widmen.

    Ohne irgendwen zu bevorzugen oder zu benachteiligen soll aus diesem Anlass die Rede von Christian Endres sein.

    Christian ist fest mit der Comic-Szene verwurzelt. Redaktionell (und auch ein bisschen als Übersetzer) unter anderem für Cross-Kult und Panini tätig, wird er auch am 8.Mai zum Gratis Comic Tag in Hermkes Romanboutique anwesend sein.

    Seine literarische Seite hat ihm erst letztes Jahr für eine seiner Kurzgeschichten den Deutschen Phantastik Preis eingebracht. Mit der Anthologie "Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes" hat er seinen ersten eigenen Band veröffentlicht. Und zumindest meinen Nerv voll getroffen.

    Mich hatte der Mythos Holmes das erste mal gepackt, als ich selbst an den Reichenbachfällen in Meiringen stand, an denen der berühmteste Detektiv der Literaturgeschichte gemeinsam mit seinem Erzfeind Professor Moriarty am 4.Mai 1891 vermeindlich zu Tode stürzte. Bis er von einer bis dato einzigartigen "Publikumseintscheidung" durch unzählige erboste Leserbriefe ins literarische Leben zurückgerufen wurde.

    Dennoch hat Sir Arthur Conan Doyle noch bei weitem nicht alle Facetten des viktorianischen Analysten ausgereizt. Mit einem Sprachgefühl, das eine wirkliche Verbundenheit mit Doyles Werk und zeitgenössischer Literatur beweist, erzählt Christian Endres in seinen Kurzgeschichten die phantastischen Abenteuer von Holmes. Er lässt den Detektiv in den Welten Lewis Carrols, Jules Vernes und James Matthew Barries ermitteln. Die bisher unbekannten Aufzeichnungen des Chronisten und Gefährten Watson in denen das Duo Odin, Oberon und Prinz Eisenherz trifft, sind in zwanzig kurzweiligen Stories untergebracht. Die Lektüre ist abwechslungsreich, spannend und stimmungsvoll. Mein persönlicher Favorit sind die Doyle-Verne Crossover. Mit viel Humor hat Christian noch einige haarstreubende Takeouts angehängt.

    Die mundgerechten Häppchen sind das ideale Lesefutter für zwischendurch. Trotz der sehr unterschiedlichen Handlungenschauplätze ist die Anthologie konsistent und ich habe die Geschichten gerne am Stück gelesen.  "Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes" ist sowohl für Fantasy-Leser, die sich Holmes nähern wollen, als auch für Holmes-Fans eine echte Bereicherung.

    Ich könnte durchaus noch mehr davon gebrauchen, allein schon, um den schalen Beigeschmack der Verfilmung, die zwar unterhaltsames Popcorn-Kino war, aber mit Doyles Helden nichts zu tun hatte, runterzuspülen.

    von am 12. März 2010

    Da wir im Zuge des Gratis Comic Tages eine Plattform für lokale Comic-Künstler bieten, die, ohne dass es in Würzburg wirklich wahrgenommen wird, national und international sehr rege veröffentlichen, ist es an der Zeit sich auch den regionalen Autoren des phantastischen Genres zu widmen.

    Ohne irgendwen zu bevorzugen oder zu benachteiligen soll aus diesem Anlass die Rede von Christian Endres sein.

    Christian ist fest mit der Comic-Szene verwurzelt. Redaktionell (und auch ein bisschen als Übersetzer) unter anderem für Cross-Kult und Panini tätig, wird er auch am 8.Mai zum Gratis Comic Tag in Hermkes Romanboutique anwesend sein.

    Seine literarische Seite hat ihm erst letztes Jahr für eine seiner Kurzgeschichten den Deutschen Phantastik Preis eingebracht. Mit der Anthologie "Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes" hat er seinen ersten eigenen Band veröffentlicht. Und zumindest meinen Nerv voll getroffen.

    Mich hatte der Mythos Holmes das erste mal gepackt, als ich selbst an den Reichenbachfällen in Meiringen stand, an denen der berühmteste Detektiv der Literaturgeschichte gemeinsam mit seinem Erzfeind Professor Moriarty am 4.Mai 1891 vermeindlich zu Tode stürzte. Bis er von einer bis dato einzigartigen "Publikumseintscheidung" durch unzählige erboste Leserbriefe ins literarische Leben zurückgerufen wurde.

    Dennoch hat Sir Arthur Conan Doyle noch bei weitem nicht alle Facetten des viktorianischen Analysten ausgereizt. Mit einem Sprachgefühl, das eine wirkliche Verbundenheit mit Doyles Werk und zeitgenössischer Literatur beweist, erzählt Christian Endres in seinen Kurzgeschichten die phantastischen Abenteuer von Holmes. Er lässt den Detektiv in den Welten Lewis Carrols, Jules Vernes und James Matthew Barries ermitteln. Die bisher unbekannten Aufzeichnungen des Chronisten und Gefährten Watson in denen das Duo Odin, Oberon und Prinz Eisenherz trifft, sind in zwanzig kurzweiligen Stories untergebracht. Die Lektüre ist abwechslungsreich, spannend und stimmungsvoll. Mein persönlicher Favorit sind die Doyle-Verne Crossover. Mit viel Humor hat Christian noch einige haarstreubende Takeouts angehängt.

    Die mundgerechten Häppchen sind das ideale Lesefutter für zwischendurch. Trotz der sehr unterschiedlichen Handlungenschauplätze ist die Anthologie konsistent und ich habe die Geschichten gerne am Stück gelesen.  "Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes" ist sowohl für Fantasy-Leser, die sich Holmes nähern wollen, als auch für Holmes-Fans eine echte Bereicherung.

    Ich könnte durchaus noch mehr davon gebrauchen, allein schon, um den schalen Beigeschmack der Verfilmung, die zwar unterhaltsames Popcorn-Kino war, aber mit Doyles Helden nichts zu tun hatte, runterzuspülen.

    4 Kommentare zu “Zeit wirds”

    1. Oliver L. sagt:

      Kennt einer von Euch "Baker Street" vom Piredda Verlag?

    2. Christian sagt:

      Danke für die Blumen, Jungs! Das hört man gern über’s "Baby".

    3. Oliver L. sagt:

      Ach so, auf den Film bin ich dennoch gespannt. Ich warte aber, wie eigentlich immer, die DVD ab. Ganz witzig fand ich übrigens die Besprechung des Filmkritikers in Sat1. Den finde ich ja eigentlich immer sehr witzig wenn er Filme schlecht findet. Kurz vorm Herzanfall… War beim "Sherlock Holmes" zwar nicht der Fall, aber als er dann Fragen zum Verhältnis Holmes/Watson beantworten sollte, hat man recht deutlich gemerkt, dass er die Geschichten nie gelesen hat.

    4. Oliver L. sagt:

      Bäh, der Endres! 😛

      Ich lese das Buch ja auch gerade. Auf einen Favoriten will ich mich noch nicht festlegen. Was mir aufgefallen ist, ich habe Holmes sowohl im Original als auch auf deutsch gelesen, der Endres (:P) kennt die beiden Herren aus Baker Street 221 b. Anders als bei "Die Shakespeare-Verschwörung" (von Preyer) hatte ich hier das Gefühl, dass ich es mit zwei alten Bekannten zu tun habe. Und die Anspielungen sind natürlich was für mich. Alle anderen lassen hoffentlich Namen Namen sein (ich denke da an eine gewisse Review bei einer gewissen Einkaufseite, der Endres weiß bescheid :P)… Die Episode mit den Schauspielern war z. B. eine sehr gute Idee. Ich lasse es mal bei einem Beispiel. 😉

  • Neu im Laden eigetroffen

  • Kino Kino

  • Seiten

  • Archive

  • Do NOT follow this link or you will be banned from the site!