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Bakemonogatari

von am 3. Januar 2022

Ishin Nishio
Bakemonogatari
TOKYOPOP GmbH, Hamburg, September 2021, 184 Seiten
ISBN 9783842069671 € 6,99

Die „Monogatari“-Reihe besitzt einen Charme, dem sich sich nur wenige Anime- und Manga-Anhänger entziehen können. Während die Reihe in Japan schon seit 2005 Bestehen in Form einer Light Novel, also eines bebilderten Romans, hat, war der Westen wieder mal eher ein Spätzünder. Und somit dauerte es einige Jahre bis man auch hierzulande in den Genuss der übersinnlichen Reihe kommen konnte.

Dabei wird einem der Einstieg gar nicht so leicht gemacht. Denn mittlerweile gibt es unzählige Staffeln und Serien dazu, die auch nicht unbedingt in chronologisch richtiger Reihenfolge erschienen sind. So muss man also erst einmal das Internet bemühen, um herauszufinden, mit welcher Reihe man starten sollte.

Einig sind sich als Einstieg alle bei „Bakemonogatari“, welches nun seit Sommer auch im Tokyopop-Verlag erscheint und mittlerweile bei Band 3(von bisher 15) angelangt ist. Wie auch schon im Anime verfolgen wir hier die Erlebnisse des Vampir-Teenagers Koyomi Araragi, die allesamt einen mystischen und übernatürlichen Twist haben. In Band 1 dreht sich zum Beispiel alles um seine Mitschülerin Senjogahara, die ihr Gewicht verloren hat. Also im wahrsten Sinn des Wortes. Und zwar an eine Krabbe…ja, eine Krabbe. Letztlich bietet er ihr Hilfe an, denn sein „Mentor“ Meme Oshino könnte das Ganze vielleicht wieder gerade biegen.

Schon die Geschehnisse aus Band 1 machen klar, mit welch einer außergewöhnlichen Serie man es hier zu tun hat. „Bakemonogatari“ durchbricht dabei die die gewohnten Erzählstrukturen und bietet auch optisch einige spannende Einfälle, vor allem arbeitet man – ähnlich wie die Anime-Serie – viel mit japanischen Schriftzeichen. Aber keine Bange…die deutsche Übersetzung macht hier einen ordentlichen Job und erklärt die Zusammenhänge.

Generell ist „Bakemonogatari“ optisch ein Fest. Das liegt vor allem an Zeichner Oh!Great, den man hierzulande sicherlich vor allem durch „Tenjo Tenge“ kennen dürfte. Und auch in dieser Reihe darf er seine Stärken voll ausspielen. Die Bilder sind detailliert, die Figuren dynamisch und anatomisch korrekt – soweit das ein Manga zulässt – und ein bißchen Fanservice darf auch nicht fehlen.
Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Manga ist, sollte sich „Bakemonogatari“ definitiv holen. Es lohnt sich!

Christian Süßmeier

von am 3. Januar 2022

Ishin Nishio
Bakemonogatari
TOKYOPOP GmbH, Hamburg, September 2021, 184 Seiten
ISBN 9783842069671 € 6,99

Die „Monogatari“-Reihe besitzt einen Charme, dem sich sich nur wenige Anime- und Manga-Anhänger entziehen können. Während die Reihe in Japan schon seit 2005 Bestehen in Form einer Light Novel, also eines bebilderten Romans, hat, war der Westen wieder mal eher ein Spätzünder. Und somit dauerte es einige Jahre bis man auch hierzulande in den Genuss der übersinnlichen Reihe kommen konnte.

Dabei wird einem der Einstieg gar nicht so leicht gemacht. Denn mittlerweile gibt es unzählige Staffeln und Serien dazu, die auch nicht unbedingt in chronologisch richtiger Reihenfolge erschienen sind. So muss man also erst einmal das Internet bemühen, um herauszufinden, mit welcher Reihe man starten sollte.

Einig sind sich als Einstieg alle bei „Bakemonogatari“, welches nun seit Sommer auch im Tokyopop-Verlag erscheint und mittlerweile bei Band 3(von bisher 15) angelangt ist. Wie auch schon im Anime verfolgen wir hier die Erlebnisse des Vampir-Teenagers Koyomi Araragi, die allesamt einen mystischen und übernatürlichen Twist haben. In Band 1 dreht sich zum Beispiel alles um seine Mitschülerin Senjogahara, die ihr Gewicht verloren hat. Also im wahrsten Sinn des Wortes. Und zwar an eine Krabbe…ja, eine Krabbe. Letztlich bietet er ihr Hilfe an, denn sein „Mentor“ Meme Oshino könnte das Ganze vielleicht wieder gerade biegen.

Schon die Geschehnisse aus Band 1 machen klar, mit welch einer außergewöhnlichen Serie man es hier zu tun hat. „Bakemonogatari“ durchbricht dabei die die gewohnten Erzählstrukturen und bietet auch optisch einige spannende Einfälle, vor allem arbeitet man – ähnlich wie die Anime-Serie – viel mit japanischen Schriftzeichen. Aber keine Bange…die deutsche Übersetzung macht hier einen ordentlichen Job und erklärt die Zusammenhänge.

Generell ist „Bakemonogatari“ optisch ein Fest. Das liegt vor allem an Zeichner Oh!Great, den man hierzulande sicherlich vor allem durch „Tenjo Tenge“ kennen dürfte. Und auch in dieser Reihe darf er seine Stärken voll ausspielen. Die Bilder sind detailliert, die Figuren dynamisch und anatomisch korrekt – soweit das ein Manga zulässt – und ein bißchen Fanservice darf auch nicht fehlen.
Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Manga ist, sollte sich „Bakemonogatari“ definitiv holen. Es lohnt sich!

Christian Süßmeier

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