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Burn empfiehlt mal wieder was von Warren Ellis | comicdealer.de
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    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

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    19:00: Offener Spieleabend in der KHG

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    11:30: Offener Bemaltreff "Pinselkrieger" im Vereinsheim des Fantasy Spiele Würzburg e.V.

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    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

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    19:00: Offener Spieleabend in der KHG

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    10:30: Keyforge Turnier im Vereinsheim des Fantasy Spiele Würzburg e.V.

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    14:00: Workshop Pen&Paper: Gemeinsam Spielen, gemeinsam Spaß haben

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    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

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    19:00: Rollenspielstammtisch der Würfelmeister

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  • Burn empfiehlt mal wieder was von Warren Ellis

    von am 23. März 2010

    ignitionWelcher Autor außer Dan Abnett schreibt eigentlich mehr als dieser Warren Ellis?

    Na gut, der Bendis vielleicht noch. Erstaunlich auf jeden Fall, wie qualitativ hochwertig das bei Ellis bleibt, trotz der Menge an Output.

    Ignition City,  ein nicht mehr genutzter Raumflughafen, jetzt eine kaputte Stadt, in der die ehemaligen Pioniere der Raumfahrt ein jämmerliches Dasein fristen, ist der Schauplatz der neuesten Veröffentlichung aus Ellis‘ Ideenschmiede. Mary Raven sucht dort den Mörder ihres Vaters, auch ein Held der Raumfahrt. Und da haben wir auch schon den kleinen Kritikpunkt am Objekt. Es ist ein tolles Setting, schillernde Charaktere, tolle Hommagen an Flash Gordon und an Rocketeer vom leider viel zu früh verstorbenen Dave Stevens, aber dann verläuft die Geschichte sich, wirkt nur wie ein Auftakt. Keine Fortsetzung in Sicht, leider, denn da hätte man sich doch so viel mehr gewünscht. Die Zeichnungen sind solide, die Hintergründe und Details enorm schön, aber an seinen Gesichtern muss Pagliarani noch arbeiten. Trotzdem ein wunderbares Lesefutter. Und wenn es dann doch mal fortgeführt wird, dann könnte es richtig genial werden.

    Ignition City Vol. 01 TP

    Warren Ellis, Gianluca Pagliarani

    Avatar, $ 19,99

    nohero„No Hero“ dagegen ist besser ausgefeilt. Eine runde Story von Anfang bis zum bitteren (wie könnte es bei Warren auch anders sein) Ende. Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und dreht sich um eine private Superheldentruppe. Diese beziehen Kräfte durch die Droge FX7, die der geniale Chemiker Carrick Masterson erfunden hat und die bisher von keinem anderen kopiert werden konnte.  Und so hat er die alleinige Kontrolle darüber, wer ein „Hero“ wird und wer nicht. Er wird mächtig und reich und schafft es sogar Regierungen nach seinem Willen agieren zu lassen. Er macht das in guter Absicht und die Welt scheint sicher und besser unter seiner nach aussen fast unmerklichen Kontrolle. Doch ein unbekannter Feind schafft es sein Team zu dezimieren, die fast untötbaren Helden umzubringen. Carrick Masterson ist gezwungen schnell Nachwuchs zu rekrutieren und mit einem scheinbar hoffnungsvollen Kandidaten nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

    Interessant ist Ellis‘ Idee, die auch schon Thema in seinem Stormwatch/Authority Run war. Wie sinnvoll ist es eine übergeordnete Autorität zu haben, die in der Lage ist, mit starker aber gerechter Hand auch Regierungen zu überwachen und gegebenfalls in die Schranken zu weisen?

    Ryps Zeichnungen sind wieder von einer Detailfreude, dass man sich ein europäisches Albumformat für den Band wünschen würde:  der kann schon was, der Junge.

    Ein ausgezeichneter Band, in dem Ellis‘ erzählerische Stärken voll zu Tage treten. Brisante Themen, Charaktere, Story mit Überraschungen: und der kann´s wirklich, der Junge.

    No Hero

    Warren Ellis, Juan Jose Ryp

    Avatar, $ 24,99

    von am 23. März 2010

    ignitionWelcher Autor außer Dan Abnett schreibt eigentlich mehr als dieser Warren Ellis?

    Na gut, der Bendis vielleicht noch. Erstaunlich auf jeden Fall, wie qualitativ hochwertig das bei Ellis bleibt, trotz der Menge an Output.

    Ignition City,  ein nicht mehr genutzter Raumflughafen, jetzt eine kaputte Stadt, in der die ehemaligen Pioniere der Raumfahrt ein jämmerliches Dasein fristen, ist der Schauplatz der neuesten Veröffentlichung aus Ellis‘ Ideenschmiede. Mary Raven sucht dort den Mörder ihres Vaters, auch ein Held der Raumfahrt. Und da haben wir auch schon den kleinen Kritikpunkt am Objekt. Es ist ein tolles Setting, schillernde Charaktere, tolle Hommagen an Flash Gordon und an Rocketeer vom leider viel zu früh verstorbenen Dave Stevens, aber dann verläuft die Geschichte sich, wirkt nur wie ein Auftakt. Keine Fortsetzung in Sicht, leider, denn da hätte man sich doch so viel mehr gewünscht. Die Zeichnungen sind solide, die Hintergründe und Details enorm schön, aber an seinen Gesichtern muss Pagliarani noch arbeiten. Trotzdem ein wunderbares Lesefutter. Und wenn es dann doch mal fortgeführt wird, dann könnte es richtig genial werden.

    Ignition City Vol. 01 TP

    Warren Ellis, Gianluca Pagliarani

    Avatar, $ 19,99

    nohero„No Hero“ dagegen ist besser ausgefeilt. Eine runde Story von Anfang bis zum bitteren (wie könnte es bei Warren auch anders sein) Ende. Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und dreht sich um eine private Superheldentruppe. Diese beziehen Kräfte durch die Droge FX7, die der geniale Chemiker Carrick Masterson erfunden hat und die bisher von keinem anderen kopiert werden konnte.  Und so hat er die alleinige Kontrolle darüber, wer ein „Hero“ wird und wer nicht. Er wird mächtig und reich und schafft es sogar Regierungen nach seinem Willen agieren zu lassen. Er macht das in guter Absicht und die Welt scheint sicher und besser unter seiner nach aussen fast unmerklichen Kontrolle. Doch ein unbekannter Feind schafft es sein Team zu dezimieren, die fast untötbaren Helden umzubringen. Carrick Masterson ist gezwungen schnell Nachwuchs zu rekrutieren und mit einem scheinbar hoffnungsvollen Kandidaten nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

    Interessant ist Ellis‘ Idee, die auch schon Thema in seinem Stormwatch/Authority Run war. Wie sinnvoll ist es eine übergeordnete Autorität zu haben, die in der Lage ist, mit starker aber gerechter Hand auch Regierungen zu überwachen und gegebenfalls in die Schranken zu weisen?

    Ryps Zeichnungen sind wieder von einer Detailfreude, dass man sich ein europäisches Albumformat für den Band wünschen würde:  der kann schon was, der Junge.

    Ein ausgezeichneter Band, in dem Ellis‘ erzählerische Stärken voll zu Tage treten. Brisante Themen, Charaktere, Story mit Überraschungen: und der kann´s wirklich, der Junge.

    No Hero

    Warren Ellis, Juan Jose Ryp

    Avatar, $ 24,99

    9 Kommentare zu “Burn empfiehlt mal wieder was von Warren Ellis”

    1. Oliver L. sagt:

      Ah, Doppel-Junior. *schwärm* Darauf freue ich mich schon. Wobei mir Bendis bei den Rächern eigentlich allgemein recht gut gefällt, egal ob neu, mächtig oder dunkel. 😉

      Ich find beim Deo seit einigen Jahren die Farben irgendwie seltsam. Ganz gleich ob das bei den Rächern, T-Bolts oder jetzt den dunklen Rächern ist. Muss mal schauen wer das einfärbt. Thor mit dem Ellis hat er ja auch gemacht, fällt mir gerade ein. 😀

    2. Christian sagt:

      Deodato ist mir gerne mal zu 'matschig' und etwas wirr hier und da – und seine Frauen ähneln sich zu sehr. Auch wenn ich es natürlich voll und ganz anerkenne, dass er ein meist ziemlich pünktlicher Vielzeichner und daher an einer monatlichen Rächer-Serie ganz gut aufgehoben ist. Aber da bleib ich halt dann wiederum doch lieber selbst bei ’nem schwächelnden JRjr …

    3. Oliver L. sagt:

      Da ich nicht an Gott glaube, glaube ich auch nichts von Jesus. 😛 Wer bist Du denn im Laden? Flo?

      @ Chris: Ich dachte ja, dass ich der einzige bin, der kein sonderlicher Deodato-Fan ist… 😉 Wobei mir DA bisher gefällt. Da lasse ich mich recht wenig von Deo stören.

      Deutsch oder englisch ist mir im Grunde egal. Wenn eine Serie auf deutsch erscheint bevorzuge ich zwar die deutsche Variante, aber bei einer, die vor Jahren mal erschienen ist… Transmet-PBs stehen ja genug rum. Was Burn zu "No Hero" geschrieben hat klingt auch einigermaßen interessant. Hat aber, da Ennis… Ellis… (ich bin sicher, dass das nur einer ist :P), keine Priorität.

    4. Jesus sagt:

      "Transmetropolitan" ist tatsächlich Pflicht, an der Lektüre führt kein Weg vorbei. Natürlich mit anschließender, im Laden zu erstattender Rezension des Werkes unter besonderer Berücksichtigung des sich anschließenden Einflusses desselben auf die Cyberpunk- und NeoNoir-Richtung in der Comicliteratur einerseits und die Beeinflussung des Werkes selbst durch den Gonzo-Journalismus andererseits, wir sind ja in Deutschland, gell!
      Außerdem mächte ich von Ellis die beiden Bände "Global Frequenzy" wärmstens empfehlen.
      "Ocean" dagegen fand ich sehr schwach.
      “Desolation Jones” finde ich vor allem wegen der Zeichnungen sehr empfehlenswert, den Inhalt hat der alte Mann schon wieder vergessen.
      "Down" macht gute Laune, ist aber nix für zarte Gemüter.
      "Black Summer" – meines Wissens nie auf deutsch erschienen, wird wohl auch nicht passieren – ist noch ein paar Zacken härter. Also viel Spaß!

    5. Christian sagt:

      Dito, wegen der T-Bolts, bzw. vergällte die mir Deodato jr. ein bisschen. Aber besser als seine Dark Avengers (ich finde, Djr und Bendis harmonieren nicht zusammen).

      "Transmetropolitan" wäre natürlich auch dann mal interessant, wenn Burn einen Komplett-Satz Speed-Ausgaben oder so reinkriegt gebraucht …

    6. Oliver L. sagt:

      Nachdem ich mein halbes Leben bei Dir einkaufe… 😉

      "Desolation Jones" wurde mir mal vom Flo empfohlen. Ich weiß aber nicht mehr warum er die Empfehlung dann zurückgezogen hat. Irgendein ein Vergleich den ich dann nicht mochte wenn ich mich nicht täusche.

      "Transmet" hat mich gelegentlich durchaus schon neugierig gemacht, aber ich habe mich eben nie wirklich rangewagt. Die T-Bolts fand ich aber in der Tat sehr gut. Hatte nur vergessen, dass die vom Ellis sind.

    7. burn sagt:

      Letzter Satz stimmt nicht ganz, die Thunderbolts (hier auch von mir schon besprochen; https://www.comicdealer.de/comics/abgrunde-oder-die-thunderbolts-von-ellis/) sind genau wegen der charakterlichen Tiefe Warren Ellis' stärkstes MArvel Stück. Sind halt nicht so wichtige Charaktere. Da lassen die Bosse ein wenig mehr "Spiel" zu.
      "Desolation Jones" ist klar auch ganz weit vorne…
      Transmetropolitan rules, aber auch da hat Christian recht, vor allem wegen des Wortschatzes kein leichtes Lesefutter. Glaube aber auch nicht, dass es Oliver L gefallen würde. So gut kenn ich ihn mittlerweile schon 😉

    8. Christian sagt:

      "Desolation Jones" solltest du auf alle Fälle mal lesen … und "Transmetropolitan" ist Pflicht, auch wenn immer mal ein Heft dabei ist, wo Ellis etwas zu sehr einen auf Hunter S. Thompson macht und die Lektüre dann ein bisschen nervt, weil auch die Textblöcke und Vokabeln immer schwieriger werden. Die rotzige SF-Stadt ist ansonsten aber verdammt abgefahren und Spider einfach verdammt cool.

      Ellis aufgrund seiner Marvel-Sachen zu bewerten ist ungefähr so, als würdest du Frank Miller aufgrund seiner Robocop-Sachen beurteilen.

    9. Oliver L. sagt:

      Hm. Mir gefällt ja kaum was vom Ellis. Auf die Schnelle fiele mir da nur "Planetary" ein. Und da kenne ich bei weitem nicht alles. "Authority" finde ich total überbewertet, seinen Mini-Run an "The mighty Thor" lässt mir rund 12 Jahre nachdem ich es gelesen habe die Haare zu Berge stehen und seine "Astonishing X-Men"-Sachen kürzlich… nein, das wäre nicht jugendfrei… 😉 An das hochgelobte "Transmetropolitan" habe ich mich aber nie gewagt. Zumindest noch nicht, mal sehen. US-PBs habe ich bei Euch ja schon gesehen.

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