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  • 19.03.2020 Tag zwei

    von am 19. März 2020

    Leider sind die großen Pakete rechts die Wareneingänge. Die drei kleinen links die Ausgänge…

      Der zweite Tag sieht bei uns irgendwie nicht ganz so positiv aus, wie der erste. Gestern haben wir großen Aktivismus betrieben und uns vorwärts gepusht. Heute morgen hatte uns dann die Realität wieder eingeholt. Ganz realistisch wird die ganze Chose mehr als schwierig. Und das wird einem spätestens dann klar, wenn man die Relationen betrachtet. Gestern hatten wir alles in allem knapp 150 € Umsatz aus Versand und Auslieferung. Dem gegenüber stehen Rechnungen für etwa 400 €. Das sieht noch nicht wirklich schlimm aus. Sind ja nur relativ kleine Beträge. Dazu kommen natürlich alle laufenden Kosten, wie Miete, Gehälter usw. Und wir müssen unsere Rechnungen zuhause auch begleichen. Dass unsere Finanzdecke sehr knapp ist, habe ich bereits so oft erwähnt und erklärt, dass ich dieses Faß jetzt nicht aufmache. Die Konsequenz einer mangelnder Deckung unseres Kontos wäre erstmal Handlungsunfähigkeit und Insolvenz und dann wahrscheinlich das aus für den Laden. Heute steht erstmal Katerstimmung und wenig Aktionismus im Vordergrund.

    Der provisorische Packtisch nach der ersten Abarbeitungswelle

    Also verbringen wir den Morgen mit Diskussionen über mögliche Vorgehensweisen. Im Grunde stehen zwei unterschiedliche Modelle zur Disposition:

    A) Energie in Kostenminimierung stecken. Möglichst komplett noch ausstehende Lieferungen und Vorbestellungen stornieren. Ziemlicher Aufwand, da im Einzelfall überprüft werden muss, ob es Kundenbestellungen oder Abos sind usw… Schwierig natürlich auch, weil ja jetzt noch keiner weiß, wann es wieder weitergeht. Andererseits ist es erfahrungsgemäß so, dass zum Beispiel in Ferienzeiten, in denen viele Kunden nicht vor Ort sind, die Neuheiten wesentlich schlechter verkauft werden und – und das ist jetzt das Problem – sich auch im Nachfeld nicht angleichen. Je länger das Verbot aufrecht erhalten bleibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir dauerhaft auf der jetzt gelieferten Ware sitzen bleiben.

    B) Geldfluss generieren… und darauf hoffen, dass die zwei Wochen schnell herumgehen und dass dann alles wieder gut ist. Das bedeutet aber auch das wesentlich höhere Risiko. In meinem egozentrischen Weltbild sehe ich natürlich in erster Linie unser eigenes Schicksal als vordringlich. Auch wenn klar ist, dass ALLE direkt oder indirekt betroffen sind und fast überall Einbußen zu erwarten sind (vielleicht außer beim Klopapier). Auch damit ist jede Menge Arbeit verbunden, weil wir ja, wie gesagt auf diese Verkäufe gar nicht direkt eingestellt sind. Wir haben von den meisten Kunden nicht einmal unbedingt eine mail Adresse, geschweige denn eine postalische… Außerdem darfst du ja auch nicht einfach bei deinen Kunden hausieren gehen – ungefragt. Was geht ist mit euch kommunizieren und diejenigen mit vollen Fächern anschreiben oder anrufen.

    Spider-Man sitzt traurig in einer Ecke des Ladens…

    Die Entscheidung haben wir erstmal vertagt, weil zu viele Parameter viel zu ungenau sind. Und auch, weil uns nach der Katerstimmung der Aktionismus wieder eingeholt hat. Ganz echt, wir zerreißen uns gerade. Am längsten dauert wirklich die Kommunikation. Man kann sich das heute gar nicht mehr so richtig vorstellen, aber wir machen halt alles per Hand. Da meckert der Messenger, dort piepst das Smartphone, hier kommen neue mails rein und gleichzeitig bist du am Telefon. Bestellungen für 3.99 €, die erst noch erscheinen sind da halt besonders zeitaufwändig. Zum Glück gibt es auch andere. Ein paar Leute haben jetzt Gutscheine bestellt. Finden wir natürlich sensationell, weil wir da die wenigste Arbeit haben…

    Im Endeffekt ist alles gut und wichtig. Tausendmal das selbe erklären ist halt echt ein wenig schwierig. Am besten sind Waren, die wir einfach vorrätig haben oder schnell und unkompliziert bestellen können (oder Gutscheine). Aber, das Leben ist kein Wunschkonzert. Sonst gäbe es SARS CoV2 gar nicht.

    von am 19. März 2020

    Leider sind die großen Pakete rechts die Wareneingänge. Die drei kleinen links die Ausgänge…

      Der zweite Tag sieht bei uns irgendwie nicht ganz so positiv aus, wie der erste. Gestern haben wir großen Aktivismus betrieben und uns vorwärts gepusht. Heute morgen hatte uns dann die Realität wieder eingeholt. Ganz realistisch wird die ganze Chose mehr als schwierig. Und das wird einem spätestens dann klar, wenn man die Relationen betrachtet. Gestern hatten wir alles in allem knapp 150 € Umsatz aus Versand und Auslieferung. Dem gegenüber stehen Rechnungen für etwa 400 €. Das sieht noch nicht wirklich schlimm aus. Sind ja nur relativ kleine Beträge. Dazu kommen natürlich alle laufenden Kosten, wie Miete, Gehälter usw. Und wir müssen unsere Rechnungen zuhause auch begleichen. Dass unsere Finanzdecke sehr knapp ist, habe ich bereits so oft erwähnt und erklärt, dass ich dieses Faß jetzt nicht aufmache. Die Konsequenz einer mangelnder Deckung unseres Kontos wäre erstmal Handlungsunfähigkeit und Insolvenz und dann wahrscheinlich das aus für den Laden. Heute steht erstmal Katerstimmung und wenig Aktionismus im Vordergrund.

    Der provisorische Packtisch nach der ersten Abarbeitungswelle

    Also verbringen wir den Morgen mit Diskussionen über mögliche Vorgehensweisen. Im Grunde stehen zwei unterschiedliche Modelle zur Disposition:

    A) Energie in Kostenminimierung stecken. Möglichst komplett noch ausstehende Lieferungen und Vorbestellungen stornieren. Ziemlicher Aufwand, da im Einzelfall überprüft werden muss, ob es Kundenbestellungen oder Abos sind usw… Schwierig natürlich auch, weil ja jetzt noch keiner weiß, wann es wieder weitergeht. Andererseits ist es erfahrungsgemäß so, dass zum Beispiel in Ferienzeiten, in denen viele Kunden nicht vor Ort sind, die Neuheiten wesentlich schlechter verkauft werden und – und das ist jetzt das Problem – sich auch im Nachfeld nicht angleichen. Je länger das Verbot aufrecht erhalten bleibt, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir dauerhaft auf der jetzt gelieferten Ware sitzen bleiben.

    B) Geldfluss generieren… und darauf hoffen, dass die zwei Wochen schnell herumgehen und dass dann alles wieder gut ist. Das bedeutet aber auch das wesentlich höhere Risiko. In meinem egozentrischen Weltbild sehe ich natürlich in erster Linie unser eigenes Schicksal als vordringlich. Auch wenn klar ist, dass ALLE direkt oder indirekt betroffen sind und fast überall Einbußen zu erwarten sind (vielleicht außer beim Klopapier). Auch damit ist jede Menge Arbeit verbunden, weil wir ja, wie gesagt auf diese Verkäufe gar nicht direkt eingestellt sind. Wir haben von den meisten Kunden nicht einmal unbedingt eine mail Adresse, geschweige denn eine postalische… Außerdem darfst du ja auch nicht einfach bei deinen Kunden hausieren gehen – ungefragt. Was geht ist mit euch kommunizieren und diejenigen mit vollen Fächern anschreiben oder anrufen.

    Spider-Man sitzt traurig in einer Ecke des Ladens…

    Die Entscheidung haben wir erstmal vertagt, weil zu viele Parameter viel zu ungenau sind. Und auch, weil uns nach der Katerstimmung der Aktionismus wieder eingeholt hat. Ganz echt, wir zerreißen uns gerade. Am längsten dauert wirklich die Kommunikation. Man kann sich das heute gar nicht mehr so richtig vorstellen, aber wir machen halt alles per Hand. Da meckert der Messenger, dort piepst das Smartphone, hier kommen neue mails rein und gleichzeitig bist du am Telefon. Bestellungen für 3.99 €, die erst noch erscheinen sind da halt besonders zeitaufwändig. Zum Glück gibt es auch andere. Ein paar Leute haben jetzt Gutscheine bestellt. Finden wir natürlich sensationell, weil wir da die wenigste Arbeit haben…

    Im Endeffekt ist alles gut und wichtig. Tausendmal das selbe erklären ist halt echt ein wenig schwierig. Am besten sind Waren, die wir einfach vorrätig haben oder schnell und unkompliziert bestellen können (oder Gutscheine). Aber, das Leben ist kein Wunschkonzert. Sonst gäbe es SARS CoV2 gar nicht.

    3 Kommentare zu “19.03.2020 Tag zwei”

    1. Ralf sagt:

      Nur eine Idee. Weil vielleicht eine Ausgangssperre vor der Tür steht: Schlag doch mal einige Spiele vor, die ihr vorrätig habt und die für zwei Spieler – oder sogar nur für einen – gut geeignet sein. Kann sein, dass die bald große Nachfrage haben.

      1. Jonas sagt:

        Gute Idee!
        Wir hätten auch Interesse 🙂

        1. Gerd sagt:

          Passt mal auf, ich bekomme ständig Restocks, also ist das auch kein Problem, wenn irgendwas gerade nicht da ist. Ich poste ja nur die Neuerscheinungen. Meistens ist da auch Backlist mit dabei…

          Gute Tipps zu zweit sind definitiv Onitama (hab ich da und schon wieder Restock bestellt)
          Carta Impera Victoria (ist da)
          und auch das Codenames (in der Duett Variante) ist eine gut funktionierende Version eines meiner Lieblingsspiele…

          Ich mach die Tage mal was detaillierteres als Post.

          Auf die Schnelle sind das auf jeden Fall sehr gute Möglichkeiten, wobei CIV dann auch mit mehr Spielern geht…

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