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Nanoraptoren

von am 12. August 2026 noch kein Kommentar - schreibe den ersten!

  • P. M.
    NANORAPTOREN.
    Berlin, Hirnkost, 2026, 490 S.
    ISBN 978-3-98857-172-4, 28,00 Euro
    Hardcover

»Es ist barbarisch, beim Frühstück witzig sein zu müssen«. […] »Ich bin nicht witzig«. […] »Ich auch nicht, aber ich verfüge über eine Abteilung für angewandten Humor«. (S. 225)

Wer, wie der 1947 geborene Schweizer Autor Hans Widmer (alias P. M.), die 1960er Jahre aktiv miterlebt hat und noch etwas vom damaligen „Weltgeist“ intus hat, neigt inzwischen vermutlich dazu, die Gegenwart des Jahres 2026 nicht mehr ganz so ernst zu nehmen wie die nach der Jahrtausendwende Geborenen.

Nach einigen sehr erfolgreichen Büchern in den 1980er Jahren pausierte P. M. einige Jahrzehnte und Widmer widmete sich der Entwicklung einer „ökosozialen Stadtkommune“ (Wikipedia). Seit einiger Zeit allerdings regt sich die alte Schreib- und Streitlust wohl wieder – und Klaus Farins Hirnkost Verlag bot den alten und neuen P. M.-Werken eine gern genutzte Plattform.
Trotz einiger Schwierigkeiten bei Hirnkost ist im Frühsommer 2026 der neue Science-Fiction-Roman von P. M. ausgeliefert worden, der den schönen Titel NANORAPTOREN trägt und im „Jahr 153.432 nach Einstein“ spielt. Jeder Versuch, dessen Inhalt näher zu definieren, ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt, da P. M. seine wilde Mischung aus Space Opera, Utopie, Freundschaft, Missverständnissen und ganz viel Liebe in 67 völlig anarchistisch strukturierten Kapiteln erzählt, in denen mindestens ebenso viele Figuren ihren Wünschen, Bedürfnissen und Gedanken nachkommen bzw. ihnen ihren Lauf lassen.

Was Cixin Lius THREE-BODY PROBLEM für die Entwicklung der Chinesischen Science Fiction war, könnte NANORAPTOREN für die bisher weit unterschätzte Schweizerische sein.

Horst Illmer

warenkorbIhr könnt alle lieferbaren Artikel
im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden anfragen

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  • P. M.
    NANORAPTOREN.
    Berlin, Hirnkost, 2026, 490 S.
    ISBN 978-3-98857-172-4, 28,00 Euro
    Hardcover

»Es ist barbarisch, beim Frühstück witzig sein zu müssen«. […] »Ich bin nicht witzig«. […] »Ich auch nicht, aber ich verfüge über eine Abteilung für angewandten Humor«. (S. 225)

Wer, wie der 1947 geborene Schweizer Autor Hans Widmer (alias P. M.), die 1960er Jahre aktiv miterlebt hat und noch etwas vom damaligen „Weltgeist“ intus hat, neigt inzwischen vermutlich dazu, die Gegenwart des Jahres 2026 nicht mehr ganz so ernst zu nehmen wie die nach der Jahrtausendwende Geborenen.

Nach einigen sehr erfolgreichen Büchern in den 1980er Jahren pausierte P. M. einige Jahrzehnte und Widmer widmete sich der Entwicklung einer „ökosozialen Stadtkommune“ (Wikipedia). Seit einiger Zeit allerdings regt sich die alte Schreib- und Streitlust wohl wieder – und Klaus Farins Hirnkost Verlag bot den alten und neuen P. M.-Werken eine gern genutzte Plattform.
Trotz einiger Schwierigkeiten bei Hirnkost ist im Frühsommer 2026 der neue Science-Fiction-Roman von P. M. ausgeliefert worden, der den schönen Titel NANORAPTOREN trägt und im „Jahr 153.432 nach Einstein“ spielt. Jeder Versuch, dessen Inhalt näher zu definieren, ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt, da P. M. seine wilde Mischung aus Space Opera, Utopie, Freundschaft, Missverständnissen und ganz viel Liebe in 67 völlig anarchistisch strukturierten Kapiteln erzählt, in denen mindestens ebenso viele Figuren ihren Wünschen, Bedürfnissen und Gedanken nachkommen bzw. ihnen ihren Lauf lassen.

Was Cixin Lius THREE-BODY PROBLEM für die Entwicklung der Chinesischen Science Fiction war, könnte NANORAPTOREN für die bisher weit unterschätzte Schweizerische sein.

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