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  • Rumble in the Dungeon

    von am 11. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Rumble in the Dungeon

    Rumble in the DungeonSo viele Helden treiben sich im Dungeon umher. Doch welcher Spieler ist wer? Wer erkämpft sich den Schatz? Und wer überlebt lange genug für den ersten Platz?

    So geht’s:
    Als erstes lasst ihr eurer Kreativität freien Lauf und baut aus zwölf Plättchen euren ganz eigenen Dungeon. Danach wird jede dieser zwölf Kammern mit einem Helden bestückt und der Schatz platziert. Jeder Spieler zieht nun zwei Helden-Marker, die geheim bleiben und somit nur den Spieler selbst wissen lassen, welche Figuren sie im Dungeon vertreten. Dann geht es auch schon los. Jeder Spieler hat die Wahl zwischen zwei Aktionen, entweder eine beliebige Figur im Dungeon eine Kammer weiter bewegen oder zwei Figuren gegeneinander kämpfen lassen, die sie sich auf einem Feld befinden, sprich: eine aus dem Spiel nehmen. Das geht so lange weiter, bis alle Spielfiguren bis auf eine aus dem Dungeon entfernt wurden. Danach decken alle Spieler ihre Marker auf und es werden Punkte verteilt. Je länger eine Figur im Dungeon überlebt hat oder vielleicht sogar den Schatz aus dem Dungeon bergen konnte, desto mehr Punkte erhält ihr Spieler. Wer nach drei Durchgängen die meisten Punkte erzielt hat, gewinnt.

    Besonders geeignet für…
    uswSchnellspieler
    uswabsolute Beginner
    uswMenschen, die einen Gottkomplex haben (Und raus bist du…)
    uswSpieler, diekeinen Plan haben
    uswSpieler, die meinen einen Plan zu haben
    uswRegelfaule

    Fazit:
    Rumble in the Dungeon ist eines dieser Spielchen, die man immer mal schnell spielen kann. Es braucht wenig Platz auf dem Tisch, lässt aber viel Platz für Spaß und kleine Nervenkitzel. Die Tatsache, dass man nie weiß, wer welche Figur besitzt lässt dich schnell deine Mitspieler besser kennen lernen. Ein leckerer Happen für zwischendurch, der alte Spielehasen mit seinem Heldendesign durchaus schmunzeln lässt.

    plushoher Wiederspielwert, durch dutzende von Aufbaumöglichkeiten
    plusreisetauglich
    plusalt oder jung, Profi oder Anfänger jeder kann sofort mitspielen

    mittelund wieder wird ein dritter im Duo benötigt
    mittelein wenig teuer für den Spieleinhalt, aber Munchkin besteht ja auch nur aus Karten

    minusbei wenig verbliebenen Figuren kann man bewusst das Spiel eeewig in die Länge ziehen

    Harte Fakten:
    Autor: Oliver Saffre
    Verlag: Heidelberger
    Preis: 16,95 €
    Spieler: 3-6
    Dauer: 30 Minuten
    warenkorb

    Rumble in the Dungeon
    via e-mail im Laden bestellen…

    11. Juli 2016 und Kommentare deaktiviert für Rumble in the Dungeon

    So viele Helden treiben sich im Dungeon umher. Doch welcher Spieler ist wer? Wer erkämpft sich den Schatz? Und wer überlebt lange genug für den ersten Platz?

    So geht’s:
    Als erstes lasst ihr eurer Kreativität freien Lauf und baut aus zwölf Plättchen euren ganz eigenen Dungeon. Danach wird jede dieser zwölf Kammern mit einem Helden bestückt weiterlesen…

    Am Anfang war das Spiel…

    von am 4. Juli 2016 3 Kommentare

    An alle Spieltriebigen und jene, die es werden wollen:

    Schon seit Langem regt sich in mir das dringende Bedürfnis die Hermkes-Crew in Sachen Spiele zu unterstützen. Dies ist auch schon auf die ein oder andere Art geschehen, aber leider war noch nie genug Zeit vorhanden, um eine konsistente Umsetzung dieses guten Willens zu ermöglichen.

    Nun ist einige Zeit vergangen und tatsächlich hat sich endlich eine Idee manifestiert, die ich dauerhaft in der Lage bin umzusetzen.
    Nachdem ich leider nicht so oft mit meiner Anwesenheit im Laden glänzen kann, wie ich gerne möchte, habe ich jetzt die Herausforderung angenommen einen eigenen Spiele-Thread auf comicdealer.de aufzubauen und mit viel Liebe zum Spieltrieb großzuziehen.

    KaZus Spielbar

    In erster Linie wird dieser Thread natürlich mit Rezensionen gefüllt werden. Aber es schwirren auch schon weitere Ideen in meiner Gedankensuppe umher diesen Thread zu erweiten mit weiteren Themen, wie persönlichen Bestenlisten, Newcomer des Monats oder auch die Wiedergeburt des vielvermissten Spieletreffs – die Spielbar – wiederaufleben zu lassen.
    Habt ein wenig Geduld mit mir. Ich werde mich bemühen euch möglichst bald viele interessante Spiele vorzustellen und euch gerne bei Fragen weiterzuhelfen.

    Natürlich freue ich mich auch immer über Vorschläge und Wünsche eurerseits.

    Dann kann ich euch jetzt nur noch viel Spaß mit diesem neuen Thread wünschen und hoffe, dass er euch genug Freude bereitet, um euren Spielspaß nie enden zu lassen.

    Game on!

    Eure Kazu 🙂

    4. Juli 2016 und 3 Kommentare

    An alle Spieltriebigen und jene, die es werden wollen:

    Schon seit Langem regt sich in mir das dringende Bedürfnis die Hermkes-Crew in Sachen Spiele zu unterstützen. Dies ist auch schon auf die ein oder andere Art geschehen, aber leider war noch nie genug Zeit vorhanden, um eine konsistente Umsetzung dieses guten Willens zu ermöglichen.

    Nun ist einige Zeit vergangen und tatsächlich hat weiterlesen…

    Pi mal Pflaumen

    von am 4. Juli 2016 Kommentare deaktiviert für Pi mal Pflaumen

    Pi mal PflaumenVersucht in drei Durchgängen mit Hilfe von Pi euren Gegnern die hochwertigsten Früchte vor der Nase wegzuschnappen und mit euren Karten die gewinnbringendste Obstmischung zu erzielen.

    So geht’s:
    Ein Spiel „Pi mal Pflaumen“ verläuft über drei Durchgänge. In jedem Durchgang werden über Stiche Karten erworben. Diese werden dann in die Auslage gelegt aus der man dann lukrative Obstmischungen zusammen stellen kann. Obstkarten liefern nicht nur potentielle Punkte, sondern können auch Sonderfähigkeiten beinhalten. Zum Beispiel kann man von der gegnerischen Auslage mopsen oder sich das Zünglein an der Waage bei den Sticheleien – das Pi –  zu eigen machen. Wer am Ende des dritten Durchgangs durch seine Obstmischungen die meisten Punkte erreicht hat gewinnt.

    Besonders geeignet für…

    uswVegetarier, Veganer, Fruktarier oder wie sie alle heißen
    uswFans der Zahl Pi oder Leonard Euler
    uswLiebhaber von Obststillleben oder Maria Sibylla Merian
    uswKartenspieler, die mal wieder ein anspruchsvolles Spielsystem suchen
    uswMenschen, die einfach ein liebevolles Design brauchen, um spielen zu können
    uswTaktikfetischisten
    uswSpieler, die es als Herausforderung sehen eine Regel zu meistern, die nur aus einer Seite besteht, aber trotzdem zehnmal gelesen werden muss

    Fazit:
    „Pi mal Pflaumen“ ist ein Kartenspiel das so schön wie anspruchsvoll ist. Wenn man einmal den Aufbau verstanden und sich der Komplexität der taktischen Möglichkeiten gewahr ist, kann dieses Spiel einem viele spannende Stunden bereiten.

    plussehr gut ausgewogen (Nachzügler haben eine echte Chance aufzuholen)
    plustolles Spielkonzept mit durchaus höherem Anspruch
    plusliebevolle Obstdarstellungen, die irgendwie beruhigend wirken

    mittelman braucht immer den viel vermissten dritten Mann
    mitteletwas komplexere Regeln

    minusDesigner hat zwar Talent für Früchte, aber nicht für Hundedarstellungen

    Harte Fakten:
    Autor: Matthias Cramer
    Verlag: Pegasus
    Preis: 9,95 €
    Spieler: 3-5
    Dauer: 30-40 Minuten

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    Pi mal Pflaumen
    im Webshop oder via e-mail im Laden…

    4. Juli 2016 und Kommentare deaktiviert für Pi mal Pflaumen

    Versucht in drei Durchgängen mit Hilfe von Pi euren Gegnern die hochwertigsten Früchte vor der Nase wegzuschnappen und mit euren Karten die gewinnbringendste Obstmischung zu erzielen.

    So geht’s:
    Ein Spiel „Pi mal Pflaumen“ verläuft über drei Durchgänge. In jedem Durchgang werden über Stiche Karten erworben. Diese werden dann in die Auslage gelegt aus der man dann weiterlesen…

    Ein Ozean der Liebe

    von am 12. April 2016 Kommentare deaktiviert für Ein Ozean der Liebe

    Ozean der LiebeTitel – Ein Ozean der Liebe
    Story – Wilfrid Lupano
    Artwork – Grégory Panaccione
    Deutsch – Splitter, Februar 2016
    224 Seiten
    ISBN 13 – 9783958392311
    Preis – 29,80 €

    Man soll ja ein Buch nie nach seinem Umschlag bewerten. Aber bei „Ein Ozean der Liebe“ habe ich genau das getan. Die Kreativität, das liebevolle, bodenständige Design und diese perfekte Prise Humor, die schon allein nur für den Einband aufgewendet wurden, bewegten mich dazu diesen Graphic Novel zu erwerben, bevor ich überhaupt darin geblättert habe.

    „Ein Ozean der Liebe“ erzählt die Geschichte eines lang verheirateten Ehepaars, das in der Abgeschiedenheit der Bretagne ein zufriedenes Leben führt. Durch die Ironie des Schicksals werden die beiden getrennt und müssen, jeder für sich, äußerst fremde Wege beschreiten, um wieder zueinander zu finden.
    Er, ein kleiner sturer Fischermann, der jeden Morgen mit seinem Kutter aufs Meer fährt, wird zum Spielball des Ozeans und auf eine wahrhaft lehrreiche Odysee geschickt.
    Sie, eine gestandene wohlgenährte Hausfrau, die mit eiserner Hand das Steuer im gemeinsamen Heim führt, versucht ihren kleinen Fischer wieder zu finden und muss sich dabei mit schlechten Köchen, seltsamen Modetrends und ein klein wenig Ché Guevara herumschlagen.
    Beide werden zum ersten Mal aus ihrem kleinen Universum gerissen. Und auch wenn sie nur ein scheinbar unbedeutendes Paar aus einem kleinen Fischerdorf sind, beeinflusst ihr Handeln doch die ganze Welt.

    Dieser Graphic Novel stellt sich dar, wie eine mehrschichtige Torte aus der Haute Cuisine. Die Dekoration verspricht viel und macht Vorfreude auf den tatsächlichen Verzehr. Hat man dann den ersten Bissen im Mund wundert man sich über den unerwartet vielfältigen Geschmack. Ein Genuss, dem die Worte fehlen  – buchstäblich. (Zitat folgt)

    Nährwert pro 100 Gramm:
        
        Brennwert: viel
            Proteine (Schiffbrüche, Stürme, Aktion, Poesie, Reisen)……………..……….…….. 65 g
            Kohlenhydrate (wunderschöne Landschaften, schmalzige Melodramen)……. 35 g
            Lipide (schwerfälliger Humor, Moralismus)……………………………………………….0 g

    Garantiert ohne Delfin, ohne Text und ohne Lautwörter. Kann Spuren von Piktogrammen enthalten.

    Dieser literarische Leckerbissen wird jedem Freude bereiten, der die Zeit ein wenig langsamer vergehen lassen möchte. Ein Werk für Freunde des Ozeans und die Wertschätzer der einfachen Dinge im Leben. Sowie Analphabeten 🙂

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    Ein Ozean der Liebe
    im Webshop oder via e-mail im Laden…

    12. April 2016 und Kommentare deaktiviert für Ein Ozean der Liebe

    Titel – Ein Ozean der Liebe
    Story – Wilfrid Lupano
    Artwork – Grégory Panaccione
    Deutsch – Splitter, Februar 2016
    224 Seiten
    ISBN 13 – 9783958392311
    Preis – 29,80 €

    Man soll ja ein Buch nie nach seinem Umschlag bewerten. Aber bei „Ein Ozean der Liebe“ habe ich genau das getan. Die Kreativität, das liebevolle, bodenständige Design und diese perfekte Prise weiterlesen…

    Heart in a box

    von am 26. März 2016 Kommentare deaktiviert für Heart in a box

    Heart in a BoxTitel – Heart in a Box
    Story – Kelly Thompson
    Artwork – Meredith McClaren
    Deutsch – Popcom, März 2016
    Originalverlag – Dark Horse
    160 Seiten
    ISBN 13 – 9783842018099
    Preis – 16,00 €

    Es gibt Momente im Leben, in denen man sich wünscht nicht mehr am Leben zu sein. In denen man sich am liebsten das Herz aus der Brust reißen möchte, da man meint den Schmerz nicht ertragen zu können. Wie würdet ihr euch entscheiden, wenn euch jemand anbieten würde genau diesen Schmerz für immer zu nehmen?

    In „heart in a box“ wird die junge Frau Emma genau vor diese Wahl gestellt.
    Nachdem ihr Herz gebrochen wurde, fristet sie ihr Dasein nur noch unter der Bettdecke. Nur mit Mühe und Not – und kleinen Drohungen – schafft ihr bester Freund es, sie vor die Tür zu bugsieren.
    Bei diesem, ihr aufgenötigten Ausgang, taucht plötzlich ein junger Fremder auf, der alles über ihre Misere zu wissen scheint. Und er bietet ihr an sie von ihrem Schmerz für immer zu befreien. Zynisch willigt Emma ein und wünscht sich ihr Herz weg…
    Doch wie soll man ein Leben ohne Herz führen? Schnell merkt die Herzlose, dass Gefühle, wie Liebe, Freude und Glück, aber auch Schmerz und Trauer erst das Leben lebenswert machen.
    Und so fordert sie von dem Fremden ihr Herz zurück.
    Jedoch ist es einfacher es los zu werden, als es wieder zu bekommen. Denn nur weil man etwas nicht braucht, bedeutet es nicht das niemand anderes es haben will. Nur ein winziges Stückchen  ihres Herzens und eine kleine Box kann ihr der Vermittler der Herzen übergeben.
    Mit diesem Herzstück als Kompass und der Box zum Vereinen, macht sie sich auf eine nervenaufreibende, abenteuerliche und durchaus auch blutige Reise. Mit dem Ziel, sich wieder als Ganzes zu fühlen.

    „Heart in a box“ scheint auf den ersten Blick ein romantischer, märchenhafter Comic zu sein, der nur für kleine Mädchen geschrieben wurde. Pustekuchen! Emma ist eine geborene Zynikerin, die im Affekt eine besch*** Entscheidung getroffen hat. Und nun alles dafür tut, um diesen Fehler wieder auszubügeln. Da wird gelogen, verführt, überredet oder geschält, um ans Ziel zu kommen. Geschält? Was glaubt ihr denn, wie man an ein Herzteil kommt, dass nicht freiwillig herausgerückt wird?

    Alles in allem ist „heart in a box“ eine wunderschön abgerundete Mischung aus Schmerz, zynischem Humor, popig-düsterem Design, makabren Streuseln obendrauf und einer Kirsche aus Empathie als Krönung.
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    Heart in a Box
    im Webshop oder via e-mail im Laden…

    • Kategorie: Comics , Manga
    • Kommentare deaktiviert für Heart in a box

    26. März 2016 und Kommentare deaktiviert für Heart in a box

    Titel – Heart in a Box
    Story – Kelly Thompson
    Artwork – Meredith McClaren
    Deutsch – Popcom, März 2016
    Originalverlag – Dark Horse
    160 Seiten
    ISBN 13 – 9783842018099
    Preis – 16,00 €

    Es gibt Momente im Leben, in denen man sich wünscht nicht mehr am Leben zu sein. In denen man sich am liebsten das Herz aus der Brust reißen möchte, weiterlesen…

    • Kategorie: Comics , Manga
    • Kommentare deaktiviert für Heart in a box

    Dragon Ball

    von am 6. September 2012 1 Kommentar

    Son Goku ist ein kleiner Junge mit einem sonnigen Gemüt, einem großen Herzen, einem noch viel größeren Magen und einem Schwanz. Mit einem Affenschwanz um genau zu sein. Er lebt, nachdem sein Großvater Son Gohan von einem riesigen Monster getötet wurde, allein in den Bergen in einer Hütte und ist sich der großen weiten Welt überhaupt nicht bewusst. Eines Tages taucht ein seltsames stinkendes, hartes Ungetüm in seinem Tal auf, welches nach ein paar gezielten Schlägen mit seinem Kampfstab, ein viel kleineres weicheres, aber deutlich lauteres Wesen ausspuckt. Dies ist die erste Begegnung für Son Goku mit einem Auto und einem Mädchen namens Bulma. Diese erklärt ihm nach einigem Gezeter, dass sie auf der Suche nach den sieben Dragon Balls sei, um den Drachen Shen Long zu rufen, der einem dann jeden erdenklichen Wunsch erfüllen kann (z. B. einen supersüßen Boyfriend). Leider stellt sich heraus, dass der Dragon Ball, den Bulma mit ihrem selbstgebauten Radar gesucht hat, ausgerechnet das letzte Andenken Son Gokus an seinen Großvater ist. Also wird sich darauf geeinigt, dass Son Goku und sein Dragon Ball mit den vier Sternen Bulma auf ihrer Suche begleiten. Und so beginnt das große Abenteuer der Dragon Balls…

    Die Geschichte der Dragon Balls umfasst Son Gokus Kindheit bis zum Erwachsenenalter. Akira Toriyama schafft es, wie selten jemand, einem Veränderungen und Neuentwicklungen bei liebgewonnen Helden/Feinden so nahe zu bringen, dass man am Ende der Serie das Gefühl hat, sich von einem guten Freund verabschieden zu müssen.

    In Deutschland erschien die Serie zunächst in 42 Einzelbänden à €5,00, die alle noch lieferbar sind.
    Derzeit ist sie auch in 21 kostengünstigen Doppelbänden à € 5,95 lieferbar.

    Mehr Manga Tipps gibt es unter Top Ten Mangaautoren

    6. September 2012 und 1 Kommentar

    Son Goku ist ein kleiner Junge mit einem sonnigen Gemüt, einem großen Herzen, einem noch viel größeren Magen und einem Schwanz. Mit einem Affenschwanz um genau zu sein. Er lebt, nachdem sein Großvater Son Gohan von einem riesigen Monster getötet wurde, allein in den Bergen in einer Hütte und ist sich der großen weiten Welt überhaupt nicht bewusst. weiterlesen…

    Top Ten Mangaautoren

    von am 4. September 2012 1 Kommentar

    Da nun ja bereits die Top Ten Kategorien Bücher und US-Comics ins Leben gerufen wurden, dürfen natürlich auch die zahlreichen Manga nicht fehlen.

    Nachdem ich in knapp 18 Jahren weit über tausend verschiedene Manga absorbiert habe ist es mir ein wenig schwer gefallen einfach mal zehn Stück heraus zu picken. Also werde ich meine Top Titel ein wenig splitten um der Bandbreite des Manga gerecht zu werden. Ihr werdet von mir jeweils eine Liste zu Top Autoren, Serien, Einzeltiteln, Classics und – so gut ich kann – Neuheiten erhalten.

    Wie schon bei vorhergehenden Top Ten sind diese Angaben ohne Gewähr und auf Basis rein egozentrischer Geschmacksmotive erstellt.

    Also, warum die Kategorie Autoren bzw. Zeichner? Im Mangawesen ist es sehr schwierig sich einen Namen zu machen und mehr als nur eine Serie zu veröffentlichen, die es auch bis zu uns schafft. In einer Woche zeichnest du dir noch die Finger wund und nach der nächsten Ausgabe ist schon wieder Schluß. Außerdem würden sich die Top Ten Listen mehr oder weniger nur mit Titeln dieser Autoren füllen, deshalb habe ich mich für eine eigene Kategorie entschieden. Ich werde mich nicht zu jedem erschienen Manga äußern, sondern natürlich nur zu denen, die ich von den nachfolgend Genannten gelesen habe.

    Top Mangaautoren

    Osamu Tezuka

    Der "Godfather of Manga". Mehr Beschreibung braucht es eigentlich nicht… Scherz beiseite. Osamu Tezuka gilt als der Mangaka, der die ersten Schritte außerhalb von Japan gemacht hat. Sein Zeichenstil ist stark von seinem Vorbild Walt Disney geprägt – am besten an den Tieren zu erkennen. Tezuka galt/gilt als politisch und sozialkritischer Autor und seine Geschichten behandeln Themen, die damals als absolut tabu galten. Das Talent des Meisters äußerst sich darin, schwierige und schwere Stoffe mit klaren Strukturen, Spannung und einer Prise seines charmanten Witzes an den Leser zu bringen. Somit sind Tezukas Werke nicht nur Meisterstücke in sich, sondern auch Meilensteine in der Geschichte des Manga.

    Gelesen und für sehr gut befunden: Adolf, Kirihito, Buddha, Pluto/Astro Boy, Kimba, der weiße Löwe, Barbara;

    Rumiko Takahashi

    Kommen wir nun zur "Prinzessin des Manga" (ja, sie wird wirklich so genannt). Rumiko Takahashi veröffentlicht durchgehend seit 1975 ihre Werke und zählt somit schon zu den Urgesteinen ihres Gewerbes. Sie zeichnet immer noch fleissig und ist in all der Zeit ihrem Stil treu geblieben. Was zeichnet einen Rumiko Takahashi Manga aus? Quirrlige sympathische Charaktere, erfindungsreiche Konstellationen, sprühende Action, emotionale Verwirrspielchen und ein riesiges Pfund Humor. Egal welchen Band man von ihr in die Hand nimmt, man verliebt sich sofort in die Charaktere, lacht mit ihnen (oder eher über sie, ähem) verdrückt auch schon einmal ein Tränchen und wie durch ein Wunder fühlt man sich danach einfach ein Stückchen besser.

    Gelesen und für sehr gut befunden: Ranma 1/2, Kyokai no Rinne, Inu Yasha, One Pound Gospel, Maison Ikkoku;

    Akira Toriyama

    Die Serie "Dragon Ball" von Akira Toriyama hat mich unter anderem auf die Fährte des Manga gebracht. Eine seiner Stärken liegt darin bunte vielfältige Welten mit seinem charakteristischen Zeichenstil zu erschaffen, an denen man gar nicht genug entdecken und bewundern kann. Deren Bewohner sind genauso sympathisch wie außergewöhnlich und werden von ihm liebevollst während der ganzen Geschichte weiterentwickelt. Und ja, auch bei ihm gibt es diese lustige Seite (ihr merkt schon wo mein Schwerpunkt liegt), die einen immer ein wenig an alte Bud Spencer und Terence Hill Filme denken lässt. Akira hat wirklich ein Talent dafür einem seine Figuren ans Herz wachsen zu lassen, so dass man nicht umhin kommt trotz Happy End ein Tränchen am Ende der Reise zu verdrücken.

    Gelesen und für sehr gut befunden: Dragon Ball, Dr. Slump (engl.);

    Jiro Taniguchi

    Jiro Taniguchi ist wohl einer der bekanntesten Mangaka in Europa. Durch Werke wie "Vertraute Fremde" (von Sam Garbarski verfilmt) und "Skyhawk" hat er nach Osamu Tezuka den größten Sprung in die europäische Comicszene geschafft. Er wurde als erster Japaner mit dem Alph’Art auf der wohl bekanntesten Comicmesse in Angouleme ausgezeichnet und auch den Max-und-Moritz-Preis in Erlangen hat er schon abgeräumt. Was hebt Taniguchi so von anderen Mangaka ab? Taniguchis Zeichenstil ist genau wie bei Tezuka eher an westliche Vorbilder angelegt – hier frankobelgisch. Dazu kommt sein stilles, aber hochentwickeltes Talent menschliche Stimmungen und Gefühle mit wenig oder sogar keinen Sprechblasen aufs Papier zu bannen. Wer einen Taniguchi Novel liest, lernt die Welt (wieder) mit anderen Augen zu betrachten, aufmerksamer durchs Leben zu gehen und sich an den kleinen manchmal unscheinbaren Dingen zu erfreuen.

    Gelesen und für sehr gut befunden: Wanderer im Eis, Bis in den Himmel, Die Sicht der Dinge, Träume von Glück, Die Stadt und das Mädchen, Vertraute Fremde,

    CLAMP

    Wunderschöne Zeichnungen, starke Gefühle und tiefgründige Geschichten, dass sind die drei Eigenschaften die CLAMP unter sich vereinen. Die vier Japanerinnen bestreiten nun schon seit 1989 die Arbeit als Mangaka. Anfänglich nur als Dojinshi (Fanart) Zirkel gedacht, brachten ihr Talent für Romantik und epische Bilder bald den Erfolg um als Profis arbeiten zu können. CLAMP sind hart arbeitende fleißige Autoren, die es immer wieder aufs neue schaffen zauberhafte Märchen oder herzzereissende Liebesgeschichten zu Papier zu bringen. Aber sie bedienen nicht nur das klassische Mädchen-Genre, sondern verfügen auch über ein Repertoire an wesentlich dunkleren, und ja, auch brutaleren Manga, die man ihnen auf den ersten Blick gar nicht zutrauen würde. Abschließend möchte ich sagen, bis man keinen CLAMP Manga gelesen hat, kannte man den Mangahimmel nur ohne Sterne.

    Gelesen und für sehr gut befunden: Magic Knight Rayearth (SB), Kobato, X, Chobits, Angelic Layer (engl.), Card Captor Sakura, Clover;

    Kazuo Koike

    Kazuo Koike ist ein reiner Mangaautor, der uns viele Geschichten beschert hat, die jetzt schon als Klassiker gelten. Der bekannteste wird wohl "Lady Snowblood" sein, die Vorlage für "Kill Bill". Die Werke von Koike lassen sich mit den Worten "harte nackte Realität" gut umschreiben. Harte Kämpfe, keine Gnade, nichts gekünstelt oder beschönt. Nackte Frauen, die Glorifizierung der Erotik im damaligen Japan und der Umgang mit der Sexualität in jener Zeit. Aber natürlich darf man in dieser Aufzählung auch nicht das Karma und den japanischen Sinn für Ehre vergessen, die als dritter Strang in das Geschichtengeflecht von Koikes Epen einfließen. Die Protagonisten werden auf einen steinigen Weg geführt, der nicht viel Platz für Hoffnung oder Frieden lässt und als stiller Zuschauer ist man nach seinen Geschichten froh zu Hause im bequemen Sessel zu sitzen.

    Gelesen und für sehr gut befunden: Lone Wolf and Cub, Lady Snowblood;

    Kazuo Kamimura

    Wenn wir schon dabei sind bleiben wir doch gleich bei Kazuo. Dieser hier hat auch nicht nur den Vornamen mit Koike gemein, sondern hat mit ihm zusammen als Zeichner "Lady Snowblood" aufs Papier gebracht. Kamimura hält sich stark an den traditionellen Pinselstrich, welcher sich gut in den Zeitgeist seiner Werke einfügt. Seine Geschichten sind denen Koikes im Stil sehr ähnlich, doch legt Kamimura den Schwerpunkt mehr auf körperliche Liebe und Zuneigung. Das heißt aber nicht, dass seine Manga geeignet wären für einen softerotischen Kuschelabend. Denn in Sachen Drama und Härte steht Kazuo Kamimura Kazuo Koike (jetzt 10x schnell hintereinander) in nichts nach.

    Gelesen und für sehr gut befunden: Furious Love, Shinanogawa;

    4. September 2012 und 1 Kommentar

    Da nun ja bereits die Top Ten Kategorien Bücher und US-Comics ins Leben gerufen wurden, dürfen natürlich auch die zahlreichen Manga nicht fehlen.

    Nachdem ich in knapp 18 Jahren weit über tausend verschiedene Manga absorbiert habe ist es mir ein wenig schwer gefallen einfach mal zehn Stück heraus zu picken. Also werde ich meine Top Titel ein weiterlesen…

    Der Mond ist aufgegangen…

    von am 24. August 2010 1 Kommentar

    …es ist Zeit euch eine Geschichte zu erzählen:

    Stellt euch vor ihr bekommt einen Job im All angeboten. Energie für die Erde auf der Mondoberfläche gewinnen. Der Vertrag beläuft sich auf drei Jahre. Du verlässt deine schwangere Frau um euch beiden mit dem versprochenen Geld eine bessere Zukunft zu erwirtschaften. Du fliegst ins All, wie so manch anderer tausend Kilometer um die Erde.
    Es ist ein Job wie jeder andere, nur eben ein wenig weiter von zu Hause entfernt. Morgens aufstehen. Frühstücken (Astronautenfutter aus der Tüte). Mittags die Minenfahrzeuge checken und abgefüllte Behälter zur Erde schicken. Am Abend Nachrichten zur Erde schicken und gleichermaßen Botschaften erhalten. Zum Feierabend bastelst du an einer Modellstadt aus deiner Erinnerung und siehst dir die Fotos deiner Frau und deiner mittlerweile geborenen Tochter an.
    Klingt nicht schlimmer als wenn du für die gleiche Zeitspanne auf eine Bohrinsel geschickt wirst.

    Bis du eines Tages wegen eines kleinen Missgeschicks auf der Krankenstation landest. Dein persönlicher Roboter“kumpel“ teilt dir mit, dass du einen Unfall hattest und nur kurze Zeit bewusstlos warst. Du spürst die Prellungen und die Schmerzen eines heftigen Aufpralls, aber du kannst dich nicht mehr wirklich erinnern was geschehen ist. Das Einzige was noch in deinem Kopf vorzufinden ist, sind die Bilder deiner Familie und die Aufgabenstellung deines Jobs. Du läufst durch die Station und siehst dich selbst im Trainingsraum auf dem Laufband joggen…
    Nachwirkungen des  Unfalls? Ein Knacks im Hirnstamm? Oder gar Schizophrenie?

    Ich könnte die ganze Geschichte jetzt auflösen und euch den „Spaß“ verderben. Aber dieser Film ist einfach kein Spaß. Ich sitze hier, noch direkt in den Fangarmen dieses Szenarios und bin einfach sprachlos (deshalb der Text (Hah, wie witzig!)) Ich sehe mir gerne Filme an und lasse mich unterhalten. Aber dieser Film hat mir aufgezeigt wie beschissen die Menschheit doch  sein kann/könnte. Ohne wenn und aber, präsentiert der Regisseur die Skrupellosigkeit der Menschen und wie egal uns doch so manche Verluste sind wenn es um unsere eigene Bequemlichkeit geht. Was ist schon ein Einzelner im Vergleich zum großen Ganzen. Ein Opfer für die Welt.
    Dieser Beitrag ist ein Vorschlag und eine Warnung zugleich. Wer immer in der Lage ist – oder eben nicht – sich der wirklich hässlichen Seite der Menschheits-Medaille zu stellen, der kann dies schonungslos mit diesem Film tun – oder eben nicht. Wer auch immer lieber Schäfchen in den Wolken sieht und Sonntagnachmittags Rosamunde Pilcher-Romane im Fernsehen sieht, wird diese Form des SF entweder eh nicht verstehen oder schreiend aus dem Saal rennen.

    Moon
    UK 2009
    Regie und Story: Duncan Jones
    Sam Bell: Sam Rockwell
    GERTY (OT Stimme): Kevin Spacey

    24. August 2010 und 1 Kommentar

    …es ist Zeit euch eine Geschichte zu erzählen:

    Stellt euch vor ihr bekommt einen Job im All angeboten. Energie für die Erde auf der Mondoberfläche gewinnen. Der Vertrag beläuft sich auf drei Jahre. Du verlässt deine schwangere Frau um euch beiden mit dem versprochenen Geld eine bessere Zukunft zu erwirtschaften. Du fliegst ins All, wie so manch weiterlesen…

    Sky Hawk

    von am 9. August 2010 3 Kommentare

    Gerade erst aus der Hand gelegt, kann ich nicht anders als auch sofort meine Eindrücke über das  neu erschienene Werk Jiro Taniguchis niederzuschreiben.

    Sky Hawk ist ein historisierender Comic-Roman, der die Vertreibung der Indianer durch die Weißen und die dadurch resultierenden Scharmützel darstellt.

    Hikosabura und Manzo Shiotsu sind die ersten japanischen Auswanderer auf dem amerikanischen Kontinent. Die beiden ehemaligen Samurai versuchen, nachdem sie ihren Lehnsherrn in einem Kampf verloren haben, in der Wildnis neu Fuß zu fassen. Eines Tages entdeckt Hiko bei der Jagd eine gebärende Squaw, die er bei sich zu Hause aufnimmt. Von ihrem Besitzer davongelaufen, wird sie von dessen Spießgesellen gejagt und schließlich in der Hütte ihrer beiden Retter aufgespürt. Es kommt zum Kampf, welcher unbemerkt beobachtet wird.

    Crazy Horse und einige Oglala geben sich zu erkennen, fasziniert von der angewandten Kampfkunst – JuJitsu. Hiko und Manzo werden in den Stamm aufgenommen und leisten gemeinsam mit den Indianern Widerstand gegen die Besiedlung der Weißen.

    Die geschichtlichen Hintergründe sind bekannt. Jeder halbwegs gebildete Mensch kennt die Namen Sitting Bull und Colonel George Armstrong Custer oder hat von der Schlacht am Little Big Horn gehört.
    Aber Jiro Taniguchi schafft es so einfühlend und spannend um den historischen Kern eine epische Geschichte zu flechten, dass man kein einziges Panel missen möchte.
    Sky Hawk ist der erste Manga der sich mit dem Thema Western befasst. Keiner hätte einen eleganteren Sprung in das kalte Nass eines völlig unvertrauten Genres schaffen können, als Jiro Taniguchi.

    Mit seinen, auch stark von franko-belgischen Comics beeinflussten, eher mangauntypischen Zeichenstil erschafft er Szenen und Landschaftsportraits, die den Leser in die Seiten saugen und transmittiert ihn direkt zwischen die Protagonisten.

    Nicht nur die Erzählung ist lesenswert, sondern auch das Vorwort des Comiczeichners Jean „Moebius“ Giraud und ebenso das herzerwärmende Nachwort des Meisters selbst, wie sein Traum einen Western zu zeichnen endlich wahr geworden ist.

    Wer immer noch nicht überzeugt ist, dass Manga und Comic sich die Hände reichen können, sollte mit Sky Hawk einen Anfang machen, die Grenze zwischen Ost und West zu verwischen. Denn dieses Werk ist ein Brückenschlag, und zwar ein äußerst gelungener.

    Sky Hawk

    Jiro Taniguchi

    Shudoku 2010, € 16,95

    @MisterEndres: der Arsch ward getreten, aber der Server nicht…

    9. August 2010 und 3 Kommentare

    Gerade erst aus der Hand gelegt, kann ich nicht anders als auch sofort meine Eindrücke über das  neu erschienene Werk Jiro Taniguchis niederzuschreiben.

    Sky Hawk ist ein historisierender Comic-Roman, der die Vertreibung der Indianer durch die Weißen und die dadurch resultierenden Scharmützel darstellt.

    Hikosabura und Manzo Shiotsu sind die ersten japanischen Auswanderer auf dem amerikanischen weiterlesen…

    Can you hear me?

    von am 18. März 2010 Kommentare deaktiviert für Can you hear me?

    NunCanyouhearme mal ganz unter uns. Wenn man völlig alleine ist und keinerlei größere Ablenkung vorherrscht, ist sie da. Diese Stimme in unserem Kopf. Ob sie nun als das (schlechte) Gewissen, in Form des inneren Schweinehundes oder als der shizophrene Mitbewohner erscheint. Jeder redet in irgendeiner Weise mit sich selbst. Aber was ist wenn diese Stimme nicht aus einem selbst kommt? Ryou Aihara, ein unauffälliges Mädchen mit dem Selbstbewusstsein so groß wie ein Staubkorn, geht zwischen ihren Mitmenschen völlig unter. In ihrem festen Glauben der Mangel eines Mobiltelefons sei der Grund, dass sie so wenig Kontakt zu Gleichaltrigen hat, phantasiert sie sich ihr Traumtelefon nach und nach zusammen. So weit liegt nichts außergewöhnliches darin sich in solch sehnsüchtige Wunschvorstellungen zu vergraben. Außergewöhnlich wird es als Aihara eines Tages angerufen wird…auf ihrem Traumtelefon.

    Can you hear me? scheint auf den ersten Blick ein Manga für Mädchen mit dem Hang zur überdrehten Schwärmerei und Romantik. Aber wenn man etwas an der Oberfläche kratzt quellen einem plötzlich viele weitaus tiefgründigere Themen entgegen. Der Autor Otsuichi (Goth) und der Mangaka Hiro Kiyohara (Holiday) schaffen es gemeinsam die Einsamkeit unter vielen Menschen in wenigen Worten und Strichen so eindringlich darzustellen, dass man sofort das Gefühl hat den Charakteren über die Schulter zu schauen. Mit ihnen gemeinsam den Versuch aus der Isolierung zu gelangen angeht und am Ende wieder allein, aber in vielen Dingen weiser, seinen Gedanken nachhängt.

    Dies ist ein Einzelband, der zwar schnell gelesen sein mag, aber zu vielen Überlegungen anregt. Über sich selbst und das, was wir Gemeinschaft nennen.

    Can you hear me?

    Otsuichi / Kiyohara

    Ehapa, 2010, € 6,50

    • Kategorie: Comics , Manga
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    18. März 2010 und Kommentare deaktiviert für Can you hear me?

    Nun mal ganz unter uns. Wenn man völlig alleine ist und keinerlei größere Ablenkung vorherrscht, ist sie da. Diese Stimme in unserem Kopf. Ob sie nun als das (schlechte) Gewissen, in Form des inneren Schweinehundes oder als der shizophrene Mitbewohner erscheint. Jeder redet in irgendeiner Weise mit sich selbst. Aber was ist wenn diese Stimme nicht weiterlesen…

    • Kategorie: Comics , Manga
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