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Das Ende der Bücher

von am 26. Januar 2022

Octave Uzanne
DAS ENDE DER BÜCHER.
Ü: Anonym, Ill.: Steph von Reiswitz
Nachwort: Jochen Hörisch
(??? / 1894)
Berlin, Favoriten Presse, 2021, 60 S.
ISBN 978-3-968490-01-4

Hörbuch:
Argon Verlag, 1 CD, ungekürzte Lesung
ISBN 978-3-8398-1891-6

Noch ist es nicht soweit, aber der französische Bibliophile und Verleger Octave Uzanne hat es bereits 1894 vorhergesehen: »Das Ende der Bücher« steht bevor. In der kurzen Erzählung, die erstmals in einer Anthologie für Bücherliebhaber erschien, nahm sich Uzanne die Freiheit und spekulierte darüber, wie die Erfindungen von Thomas Alva Edison, die er sich kurz vorher in den USA angesehen hatte, den Umgang der Menschen mit den von Autoren erzählten Geschichten verändern würden. Damals waren die ersten Tonwalzen in Umlauf gekommen, auf denen kurze Text- oder Musikstücke aufgezeichnet wurden, die dann immer wieder abgespielt werden konnten.
Daraus entwickelt sich bei Uzanne eine völlig neue Industrie, die das gedruckte Buch verdrängt und alle neuen Werke in Form preiswerter Tonträger für die ehemaligen Leser (die nun zu Hörern werden) zur Verfügung stellt. Selbst den Walkman gibt es in Uzannes Vorstellung schon, ebenso eine Frühform des öffentlichen Rundfunks!
Glücklicherweise, so erklärt es Prof. Dr. Jochen Hörisch in seinem Nachwort, hat es sich gezeigt, dass neue Erfindungen das Altbewährte nur teilweise ersetzen, und so können wir Heutigen diese hübsche (und wundervoll mit Tuschezeichnungen von Steph von Reiswitz illustrierte) Proto-Science-Fiction-Geschichte immer noch in gedruckter Form genießen. Selbstverständlich gibt es »Das Ende der Bücher« auch als Hörbuch.

Horst Illmer
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Das Ende der Bücher
im Webshop oder via e-mail im Laden bestellen

von am 26. Januar 2022

Octave Uzanne
DAS ENDE DER BÜCHER.
Ü: Anonym, Ill.: Steph von Reiswitz
Nachwort: Jochen Hörisch
(??? / 1894)
Berlin, Favoriten Presse, 2021, 60 S.
ISBN 978-3-968490-01-4

Hörbuch:
Argon Verlag, 1 CD, ungekürzte Lesung
ISBN 978-3-8398-1891-6

Noch ist es nicht soweit, aber der französische Bibliophile und Verleger Octave Uzanne hat es bereits 1894 vorhergesehen: »Das Ende der Bücher« steht bevor. In der kurzen Erzählung, die erstmals in einer Anthologie für Bücherliebhaber erschien, nahm sich Uzanne die Freiheit und spekulierte darüber, wie die Erfindungen von Thomas Alva Edison, die er sich kurz vorher in den USA angesehen hatte, den Umgang der Menschen mit den von Autoren erzählten Geschichten verändern würden. Damals waren die ersten Tonwalzen in Umlauf gekommen, auf denen kurze Text- oder Musikstücke aufgezeichnet wurden, die dann immer wieder abgespielt werden konnten.
Daraus entwickelt sich bei Uzanne eine völlig neue Industrie, die das gedruckte Buch verdrängt und alle neuen Werke in Form preiswerter Tonträger für die ehemaligen Leser (die nun zu Hörern werden) zur Verfügung stellt. Selbst den Walkman gibt es in Uzannes Vorstellung schon, ebenso eine Frühform des öffentlichen Rundfunks!
Glücklicherweise, so erklärt es Prof. Dr. Jochen Hörisch in seinem Nachwort, hat es sich gezeigt, dass neue Erfindungen das Altbewährte nur teilweise ersetzen, und so können wir Heutigen diese hübsche (und wundervoll mit Tuschezeichnungen von Steph von Reiswitz illustrierte) Proto-Science-Fiction-Geschichte immer noch in gedruckter Form genießen. Selbstverständlich gibt es »Das Ende der Bücher« auch als Hörbuch.

Horst Illmer
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