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  • Die 7 1/2 Leben des Walter Moers

    von am 19. März 2013

    Titelmotiv zur Sonderausstellung
    (c) Walter Moers

    Ihr wisst, dass Moers mein absoluter Liebling ist. Außerdem hatte ich es bereits versprochen, dass ich darauf hinweisen werde, wenn die Ausstellung in Bad Mergentheim stattfindet. Seit Sonntag ist es soweit – mit Wasserrohrbruch und überschwemmtem Laden hatte ich aber nicht die Muße, eher darüber zu schreiben. Deswegen jetzt hier die offizielle Bekanntmachung:

    Vom Kleinen Arschloch über Käpt´n Blaubär bis Zamonien

    Seit Mitte der 1980er Jahre ist er mit Comics und Bildergeschichten bekannt geworden. Er entwickelte die Figur des Käpt’n Blaubär, die seither in der Sendung mit der Maus verwendet wird. Seit 1999 veröffentlicht er Romane, die auf dem phantastischen Kontinent Zamonien spielen. Er verfasste Drehbücher und kreierte den Internethit Adolf, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Adolf-Grimme-Preis für Käpt´n Blaubärs Seemannsgarn und die Goldene Leinwand für den Kinofilm Das Kleine Arschloch: Walter Moers ist mit überbordendem Einfallsreichtum gesegnet. Diesem außergewöhnlichen Talent widmet sich die Ausstellung im Deutschordensmuseum und im Kulturforum in Bad Mergentheim.

    Die Lügengeschichten des Käpt’n mit dem blauen Pelz sind ebenso legendär wie die politisch unkorrekten Verhaltensweisen des Antihelden, der das Kleine Arschloch schon im Namen trägt. Und mit der Figur Adolf, die Nazisau, bricht er dann auch noch das letzte große Tabu. Er lässt sich für seine Romane von klassischer Literatur inspirieren, von mittelalterlichen „Abenteuerromanen“, von Märchen, von Schelmenromanen und Autoren wie Gottfried Keller oder Lewis Carroll, dem Autor von Alice im Wunderland. Die Bilder zu diesem Phantasiereich geben einen tiefen Einblick in die Vorstellungskraft des doppelbegabten Künstlers und Autors und zeigen, ebenso wie seine Texte, ein großes Repertoire an kunsthistorischem wie literarischem Wissen. Über 200 Werke in Form von Zeichnungen, Skizzen, Gemälden, Skulpturen, Puppen, Filmen, darunter auch unveröffentlichte Werke wie z. B. die Charta Zamonia von 2013, stellen einen der wichtigsten Geschichtenerfinder Deutschlands in seiner medialen Breite vor.

    Moers wird nicht nur museal, sondern auch im Rahmen von Inszenierungen im Museum präsentiert: z. B. sitzt Hildegunst von Mythenmetz hinter romanischen Arkaden in seiner Dichterstube. Parodien

    großer Künstler wie Dürer, Rembrandt, Picasso usw. sowie Illustrationen aus Der Fönig werden in die Prunkräume des Schlosses integriert. Labor- und Küchen-Stilleben aus dem Schrecksenmeister kontrastieren mit der heilen Welt der Puppenstuben im Museum. Plastiken von Carsten Sommer nach Moers´ Figuren ergänzen dessen Zeichnungen. Erstmalig zu sehen ist ein großes, detailliertes Modell von Susanne Reichardt, das Buchhaim und das Labyrinth der Träumenden Bücher darstellt. Im Kulturforum werden vor allem die Comics Das kleine Arschloch und Der alte Sack, sowie Adolf präsentiert – auf Papier und multimedial.

    Es erscheint die Ausstellungszeitung Supermoers, die Walter Moers eigens für Bad Mergentheim entworfen hat.

    Ein Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche und ein ausführliches Führungsprogramm ergänzen dieses Angebot.
    Die Termine finden Sie im Kalender der Homepage des Deutschordensmuseum.

     Sonntag, 17.03.2013 bis zum Sonntag, 15.09.2013 , 10:30 bis 17:00 Uhr
    Veranstaltungsort: Deutschordensmuseum und Kulturforum

    Öffnungszeiten:
    Dienstag – Sonntag, Feiertage 10.30 – 17.00 Uhr
    Montags geschlossen, Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet
    5. Juli Museum: Einlass nur bis 15 Uhr

    Quelle: Homepage des Deutschordensmuseum

    von am 19. März 2013

    Titelmotiv zur Sonderausstellung
    (c) Walter Moers

    Ihr wisst, dass Moers mein absoluter Liebling ist. Außerdem hatte ich es bereits versprochen, dass ich darauf hinweisen werde, wenn die Ausstellung in Bad Mergentheim stattfindet. Seit Sonntag ist es soweit – mit Wasserrohrbruch und überschwemmtem Laden hatte ich aber nicht die Muße, eher darüber zu schreiben. Deswegen jetzt hier die offizielle Bekanntmachung:

    Vom Kleinen Arschloch über Käpt´n Blaubär bis Zamonien

    Seit Mitte der 1980er Jahre ist er mit Comics und Bildergeschichten bekannt geworden. Er entwickelte die Figur des Käpt’n Blaubär, die seither in der Sendung mit der Maus verwendet wird. Seit 1999 veröffentlicht er Romane, die auf dem phantastischen Kontinent Zamonien spielen. Er verfasste Drehbücher und kreierte den Internethit Adolf, erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Adolf-Grimme-Preis für Käpt´n Blaubärs Seemannsgarn und die Goldene Leinwand für den Kinofilm Das Kleine Arschloch: Walter Moers ist mit überbordendem Einfallsreichtum gesegnet. Diesem außergewöhnlichen Talent widmet sich die Ausstellung im Deutschordensmuseum und im Kulturforum in Bad Mergentheim.

    Die Lügengeschichten des Käpt’n mit dem blauen Pelz sind ebenso legendär wie die politisch unkorrekten Verhaltensweisen des Antihelden, der das Kleine Arschloch schon im Namen trägt. Und mit der Figur Adolf, die Nazisau, bricht er dann auch noch das letzte große Tabu. Er lässt sich für seine Romane von klassischer Literatur inspirieren, von mittelalterlichen „Abenteuerromanen“, von Märchen, von Schelmenromanen und Autoren wie Gottfried Keller oder Lewis Carroll, dem Autor von Alice im Wunderland. Die Bilder zu diesem Phantasiereich geben einen tiefen Einblick in die Vorstellungskraft des doppelbegabten Künstlers und Autors und zeigen, ebenso wie seine Texte, ein großes Repertoire an kunsthistorischem wie literarischem Wissen. Über 200 Werke in Form von Zeichnungen, Skizzen, Gemälden, Skulpturen, Puppen, Filmen, darunter auch unveröffentlichte Werke wie z. B. die Charta Zamonia von 2013, stellen einen der wichtigsten Geschichtenerfinder Deutschlands in seiner medialen Breite vor.

    Moers wird nicht nur museal, sondern auch im Rahmen von Inszenierungen im Museum präsentiert: z. B. sitzt Hildegunst von Mythenmetz hinter romanischen Arkaden in seiner Dichterstube. Parodien

    großer Künstler wie Dürer, Rembrandt, Picasso usw. sowie Illustrationen aus Der Fönig werden in die Prunkräume des Schlosses integriert. Labor- und Küchen-Stilleben aus dem Schrecksenmeister kontrastieren mit der heilen Welt der Puppenstuben im Museum. Plastiken von Carsten Sommer nach Moers´ Figuren ergänzen dessen Zeichnungen. Erstmalig zu sehen ist ein großes, detailliertes Modell von Susanne Reichardt, das Buchhaim und das Labyrinth der Träumenden Bücher darstellt. Im Kulturforum werden vor allem die Comics Das kleine Arschloch und Der alte Sack, sowie Adolf präsentiert – auf Papier und multimedial.

    Es erscheint die Ausstellungszeitung Supermoers, die Walter Moers eigens für Bad Mergentheim entworfen hat.

    Ein Workshop-Programm für Kinder und Jugendliche und ein ausführliches Führungsprogramm ergänzen dieses Angebot.
    Die Termine finden Sie im Kalender der Homepage des Deutschordensmuseum.

     Sonntag, 17.03.2013 bis zum Sonntag, 15.09.2013 , 10:30 bis 17:00 Uhr
    Veranstaltungsort: Deutschordensmuseum und Kulturforum

    Öffnungszeiten:
    Dienstag – Sonntag, Feiertage 10.30 – 17.00 Uhr
    Montags geschlossen, Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet
    5. Juli Museum: Einlass nur bis 15 Uhr

    Quelle: Homepage des Deutschordensmuseum

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