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  • Spiel Essen 2018

    von am 26. Oktober 2018

    Die diesjährige Spiel in Essen ist gestern gestartet. Die Spiel ist die weltweit größte Endverbrauchermesse für analoge Spiele. Entsprechend warten die über 1000 Aussteller auch in diesem Jahr mit jeder Menge Superlativen auf. Mehr als 1400 Neuerscheinungen warten auf das Publikum. Ein neuer Rekord internationaler Aussteller. Und natürlich werden auch wieder einmal mehr Besucher denn je erwartet.

    Ich hatte gestern – am ersten Tag der Veranstaltung das fragwürdige Vergnügen. Nach einer enervierend langen Odyssee auf der Suche nach einem Parkplatz, werde ich schon am Eingang West von einer unerwarteten Basaratmosphäre begrüßt. Da stehen jede Menge fliegender Händler, die in babylonischem Sprachgewirr kistenweise Ware feilbieten. Unter großem Geschrei und mit emporgobenen Textmarker-beschrifteten Pappschildern. Ein paar Ordner stehen überfordert in der Menge und wirken unsicher, wie sie sich verhalten sollen. Durch das Gedränge bahne ich mir einen Weg zum Eingang. Dabei muss ich noch an der Karawane der Schnäppchenjäger vorbei, die bereits jetzt, kaum eine Stunde nach Öffnung mit hoffnungslos überladenen Bollerwagen, abenteuerlichen Tragetaschen-Konstruktionen, Ameisen gleich zum Bau zurückströmen. Nach der erstaunlicherweise überschaubaren Kassenschlange quäle ich mich in die erste der drei Haupthallen. Mit viel zu eng gehaltenen Freiräumen und Wegen – durch eine Zeitlupen Stampede. Alles in allem komme ich nur mit Müh und Not rechtzeitig zu meinem ersten Termin.

    Durchatmen. Warum mache ich den Job schnell wieder? Ah ja, weil er mir Spaß macht. Weil ich Spiele Bücher und Comics liebe. Tun die ja auch alle hier. Nur irgendwie anders… Mein erster Termin ist bei Pegasus und ganz ehrlich, das ist auch gut so. Bei den Jungs ist es immer eine Freude, anzukommen. Nette und professionelle KundenbetreuerInnen, kompetente und motivierte ErklärerInnen für neue Produkte und ein freundschaftliches Pläuschchen mit einem alten Freund und Wegbegleiter Andi Finkernagel.

    Der Rest des Tages ist in Tüchern. Meine Stimmung entspannt und der ganze Trubel macht irgendwie wieder Sinn. Viele nette Gespräche später – mit Kundenbetreuern, alten Bekannten und Freunden – geht es dann auf die Autobahn. 400 km Zeit um sich noch mal ein paar Gedanken zu machen.

    Ich liebe Brettspiele und es ist wundervoll, dass es derzeit einen ungebrochenen Boom gibt. Aber 1400 Neuerscheinungen sind einfach zu viel. So schön es ist, dass neben den etablierten Verlagen eine lebendige, überbordende Szene entstanden ist, da fehlt jegliche Relation und vor allem eine Basis für Konstanz. Ich hoffe, zum Schluss bleiben die Netten im Kröpfchen…

    von am 26. Oktober 2018

    Die diesjährige Spiel in Essen ist gestern gestartet. Die Spiel ist die weltweit größte Endverbrauchermesse für analoge Spiele. Entsprechend warten die über 1000 Aussteller auch in diesem Jahr mit jeder Menge Superlativen auf. Mehr als 1400 Neuerscheinungen warten auf das Publikum. Ein neuer Rekord internationaler Aussteller. Und natürlich werden auch wieder einmal mehr Besucher denn je erwartet.

    Ich hatte gestern – am ersten Tag der Veranstaltung das fragwürdige Vergnügen. Nach einer enervierend langen Odyssee auf der Suche nach einem Parkplatz, werde ich schon am Eingang West von einer unerwarteten Basaratmosphäre begrüßt. Da stehen jede Menge fliegender Händler, die in babylonischem Sprachgewirr kistenweise Ware feilbieten. Unter großem Geschrei und mit emporgobenen Textmarker-beschrifteten Pappschildern. Ein paar Ordner stehen überfordert in der Menge und wirken unsicher, wie sie sich verhalten sollen. Durch das Gedränge bahne ich mir einen Weg zum Eingang. Dabei muss ich noch an der Karawane der Schnäppchenjäger vorbei, die bereits jetzt, kaum eine Stunde nach Öffnung mit hoffnungslos überladenen Bollerwagen, abenteuerlichen Tragetaschen-Konstruktionen, Ameisen gleich zum Bau zurückströmen. Nach der erstaunlicherweise überschaubaren Kassenschlange quäle ich mich in die erste der drei Haupthallen. Mit viel zu eng gehaltenen Freiräumen und Wegen – durch eine Zeitlupen Stampede. Alles in allem komme ich nur mit Müh und Not rechtzeitig zu meinem ersten Termin.

    Durchatmen. Warum mache ich den Job schnell wieder? Ah ja, weil er mir Spaß macht. Weil ich Spiele Bücher und Comics liebe. Tun die ja auch alle hier. Nur irgendwie anders… Mein erster Termin ist bei Pegasus und ganz ehrlich, das ist auch gut so. Bei den Jungs ist es immer eine Freude, anzukommen. Nette und professionelle KundenbetreuerInnen, kompetente und motivierte ErklärerInnen für neue Produkte und ein freundschaftliches Pläuschchen mit einem alten Freund und Wegbegleiter Andi Finkernagel.

    Der Rest des Tages ist in Tüchern. Meine Stimmung entspannt und der ganze Trubel macht irgendwie wieder Sinn. Viele nette Gespräche später – mit Kundenbetreuern, alten Bekannten und Freunden – geht es dann auf die Autobahn. 400 km Zeit um sich noch mal ein paar Gedanken zu machen.

    Ich liebe Brettspiele und es ist wundervoll, dass es derzeit einen ungebrochenen Boom gibt. Aber 1400 Neuerscheinungen sind einfach zu viel. So schön es ist, dass neben den etablierten Verlagen eine lebendige, überbordende Szene entstanden ist, da fehlt jegliche Relation und vor allem eine Basis für Konstanz. Ich hoffe, zum Schluss bleiben die Netten im Kröpfchen…

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