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  • Der Ozean am Ende der Straße

    von am 29. Mai 2020

    Neil Gaiman
    Der Ozean am Ende der Straße
    Aus dem Englischen von Hans Riffel
    (The Ocean at the End of the Lane, 2013)
    Köln, Bastei Lübbe, 2016, Erweiterte Neuausgabe, 316 Seiten
    ISBN 978-3-404-17385-3

    Märchenhaft

    Neil Gaiman ist ein begnadeter Erzähler. Das stellt er mit Der Ozean am Ende der Straße erneut unter Beweis.

    Vorangestellt. Der Band enthält daneben noch zwei Kurzgeschichten, die ebenfalls lesenswert aber nicht Teil dieser Besprechung sind. Für mich steht im Vordergrund das Märchen vom Ozean am Ende der Straße.

    Man taucht förmlich in die Geschichte ein und möchte diese gar nicht mehr verlassen. Mit wenigen Worten erschafft der Ich-Erzähler die Welt seiner Kindheit und erinnert sich bei seinem Besuch seines mittlerweile abgerissenen Elternhauses an seine Kindheitserfahrungen mit der Hexe Lettie Hempstock, deren Mutter und Großmutter.
    Was mich bei der Lektüre so fasziniert hat, waren die Wechsel des Erzählers zwischen seinen realen Kindheitserinnerungen und den Erfahrungen in der Märchenwelt. Diese Wechsel waren fließend aber doch klar zu erkennen und haben den Wunsch in mir geweckt, ebenso wie der Ich-Erzähler, diese Märchenwelt nicht mehr verlassen zu wollen.

    Bildhaft beschreibt er die Orte und Ereignisse, so als würde man ihm direkt über die Schulter schauen. Man spürt förmlich die kindliche Faszination, die der junge Protagonist erfährt und an die er sich erst dann wieder erinnern kann, wenn er die Orte seiner Kindheit aufsucht.

    Ein modernes Märchen, das ich nur jedem empfehlen kann, ohne aber mit einer Warnung von Großmutter Hempstock zu enden. Man darf nicht zu lange bleiben, sonst verliert man sich in dieser Welt. In weise Voraussicht hat Gaiman diesem Märchen ein schönes, leider zu frühes Ende gesetzt.

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    Der Ozean am Ende der Straße
    im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden

    von am 29. Mai 2020

    Neil Gaiman
    Der Ozean am Ende der Straße
    Aus dem Englischen von Hans Riffel
    (The Ocean at the End of the Lane, 2013)
    Köln, Bastei Lübbe, 2016, Erweiterte Neuausgabe, 316 Seiten
    ISBN 978-3-404-17385-3

    Märchenhaft

    Neil Gaiman ist ein begnadeter Erzähler. Das stellt er mit Der Ozean am Ende der Straße erneut unter Beweis.

    Vorangestellt. Der Band enthält daneben noch zwei Kurzgeschichten, die ebenfalls lesenswert aber nicht Teil dieser Besprechung sind. Für mich steht im Vordergrund das Märchen vom Ozean am Ende der Straße.

    Man taucht förmlich in die Geschichte ein und möchte diese gar nicht mehr verlassen. Mit wenigen Worten erschafft der Ich-Erzähler die Welt seiner Kindheit und erinnert sich bei seinem Besuch seines mittlerweile abgerissenen Elternhauses an seine Kindheitserfahrungen mit der Hexe Lettie Hempstock, deren Mutter und Großmutter.
    Was mich bei der Lektüre so fasziniert hat, waren die Wechsel des Erzählers zwischen seinen realen Kindheitserinnerungen und den Erfahrungen in der Märchenwelt. Diese Wechsel waren fließend aber doch klar zu erkennen und haben den Wunsch in mir geweckt, ebenso wie der Ich-Erzähler, diese Märchenwelt nicht mehr verlassen zu wollen.

    Bildhaft beschreibt er die Orte und Ereignisse, so als würde man ihm direkt über die Schulter schauen. Man spürt förmlich die kindliche Faszination, die der junge Protagonist erfährt und an die er sich erst dann wieder erinnern kann, wenn er die Orte seiner Kindheit aufsucht.

    Ein modernes Märchen, das ich nur jedem empfehlen kann, ohne aber mit einer Warnung von Großmutter Hempstock zu enden. Man darf nicht zu lange bleiben, sonst verliert man sich in dieser Welt. In weise Voraussicht hat Gaiman diesem Märchen ein schönes, leider zu frühes Ende gesetzt.

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