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    Markus Theiler
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    Insgesamt 20 Beiträge

    Eines Menschen Flügel

    von am 28. Juli 2021 noch kein Kommentar

    Andreas Eschbach
    Eines Menschen Flügel
    Köln, Lübbe, 2020, 1257 Seiten
    ISBN 978-3-7857-2702-7

    Ein Epos

    Der Aufforderung von Gerd, doch noch eine Rezension zu schreiben, komme ich gerne nach. Doch ganz so einfach wird man dem Text nicht gerecht. Denn in diesem Roman sind so viele verschiedene Aspekte, Ideen und Themen miteinander verwoben, dass es nahezu unmöglich ist, allen Teilen gerecht zu werden, ohne den Roman nochmal nachzuerzählen.

    Ich beschreibe einfach die Aspekte, die bei mir den nachdrücklichsten Eindruck hinterlassen haben.

    Eschbach unterteilt den Roman in drei Abschnitte.

    Im ersten dieser drei Abschnitte wird die Welt beschrieben, in der die geflügelten Menschen ihre Heimat gefunden haben. Das Stammeswesen, das friedliche Miteinander der unterschiedlichen Clans, die strikten Regeln, die von den Urahnen stammen. Wieso die Menschen ihre Flügel haben und was es bedeutet, vom Clanleben ausgeschlossen zu sein.
    Aus einem dieser Clans sticht Owen, die Hauptfigur des ersten Teils des Romans, heraus.
    Er stellt durch seine Flugkünste die bestehende Ordnung auf die Probe, wonach ein gutes Leben nur dann gut ist, wenn man den Ahnen entsprechend lebt. Letztlich scheitert er aber an den Umständen und an seinem überkommenen Rollenverständnis.

    Sein Sohn Oris, eine der Hauptfiguren des zweiten Teils, versucht zu ergründen, wieso sein Vater gescheitert ist, und möchte das Ansehen seines Vaters wiederherstellen. Aus diesem individuellen Wunsch heraus setzt er einen Prozess in Gang, aus dem sich eine massive gesellschaftliche Umwälzung entwickelt, die aufzeigt, wie fragil gesellschaftliche Ordnungen sind, aber wie schwer es ist, eine neue Ordnung zu schaffen.

    Im dritten Teil entwickelt sich ganz langsam ein neues Verständnis der Welt, wobei das für das Individuum bedeutet, Schicksalsschläge auszuhalten, Freundschaften zerbrechen zu sehen und generell, das man die „alte“ Welt nicht mit der „neuen“ vergleichen sollte.

    Dieser Roman hat mich gerade deswegen so begeistert, weil es Eschbach gelingt, den Plot so auszuarbeiten, dass ich immer dachte, ich wüsste, wie die Geschichte weiter geht, um dann ein paar Seiten weiter, durch einen immer logisch nachvollziehbaren Twist, erkennen zu müssen wie falsch ich mit meiner Vermutung lag.

    Zu dem habe ich selten so viele unterschiedliche erzählerische Facetten zwischen zwei Buchdeckeln gefunden, wie in diesem Epos. Man kann den Roman als Technikkritik verstehen, oder als das genaue Gegenteil. Er enthält Coming-of-Age-Motive, hat Aspekte eines Roadmovies, ist Thriller und sozio-politische Studie. Und das ist längst noch nicht alles.

    Was allerdings haften bleibt, sind die Charaktere, die Tiefe der Geschichten und die Erkenntnis, dass man mehr als 1200 Seiten Roman produzieren kann, ohne jemals langweilig oder langatmig erzählt zu haben und einem logischen Ende, das weit von kitschig entfernt ist.

    Für mich einer der besten Romane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

    Danke Gerd, dass du mich aufgefordert hast, mir explizit Gedanken zu machen. Ich könnte den Roman geradewegs ein zweites Mal lesen.

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    Eines Menschen Flügel
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    28. Juli 2021 und noch kein Kommentar

    Andreas Eschbach
    Eines Menschen Flügel
    Köln, Lübbe, 2020, 1257 Seiten
    ISBN 978-3-7857-2702-7

    Ein Epos

    Der Aufforderung von Gerd, doch noch eine Rezension zu schreiben, komme ich gerne nach. Doch ganz so einfach wird man dem Text nicht gerecht. Denn in diesem Roman sind so viele verschiedene Aspekte, Ideen und Themen miteinander verwoben, dass es nahezu unmöglich ist, allen Teilen gerecht weiterlesen…

    Castle Freeman

    von am 21. April 2021 1 Kommentar

    Castle Freeman
    Männer mit Erfahrung
    Aus dem amerikanischen Englischen von Dirk van Gunsteren
    (New York 2140, 2017)
    München, dtv, 2018, 170 Seiten
    ISBN 978-3-423-14622-7

    Auf die sanfte Tour
    Aus dem amerikanischen Englischen von Dirk van Gunsteren
    (New York 2140, 2017)
    München, dtv, 2018, 185 Seiten
    ISBN 978-3-423-14678-4

    Der Klügere lädt nach
    Aus dem amerikanischen Englischen von Dirk van Gunsteren
    (New York 2140, 2020)
    München, dtv, 2020, 201 Seiten
    ISBN 978-3-423-14755-2

    Hinterwäldler in Vermont

    Die drei unterhaltsamen Romane von Castle Freeman spielen im mehr als ländlichen Vermont, wo man erst ab der dritten Generation zu den Einheimischen zählt und alle, die aufgrund familiärer Band erst wenige Jahrzehnte dort leben, nicht verstehen, worüber sich die Einheimischen unterhalten.

    Kern der Romane sind Sheriff Wing im ersten Roman und dessen Nachfolger Sheriff Wingate in den beiden anderen. Mit dem Wechsel des Sheriffs wechselt auch die Erzählperspektive. Castle Freeman erzählt die letzten beiden Romane aus der Ich-Perspektive.

    Das Motto des Sheriffs Wing, in seinem Amt als Vollstrecker von Recht und Ordnung, ist es, die Dinge auf sich zukommen zu lassen.

    Wingate, der im Roman „Auf die sanfte Tour“, seinen ersten großen Fall bearbeitet, findet sich, obwohl er vorher als Deputy gearbeitet hat, erst nach und nach in diese Methode ein. Da er ein großer Bewunderer seines Vorgängers ist, versucht er dessen Arbeitsweise zu übernehmen, weil das einerseits seinen eigenen Arbeitsaufwand reduziert und andererseits der Philosophie folgt, dass die Lösung eines jeden Falls in diesem bereits angelegt ist und nur zu Tage treten möchte.

    Diese stoische Art Fälle zu lösen oder bei deren Lösung zu beobachten, wie sich diese lösen, sind eines der Highlights dieser kurzweiligen Geschichten.

    Was mich aber zwischendurch immer wieder hat innehalten lassen, waren die pointierten Dialoge, die so knochentrocken sind, dass ich nur empfehlen kann, diese konzentriert zu lesen, denn diese sind die Essenz aller drei Romans. Daneben weisen diese Dialoge so viel Situationskomik auf, dass ich zwischendurch laut lachen musste.

    Drei äußerst kurzweilige Romane, die vielleicht nur einer Einschränkung bedürfen. Möglicherweise sind die Ansichten und der Humor eher der Geschmack von Männern ab 40.

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    Castle Freeman
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    21. April 2021 und 1 Kommentar

    Castle Freeman
    Männer mit Erfahrung
    Aus dem amerikanischen Englischen von Dirk van Gunsteren
    (New York 2140, 2017)
    München, dtv, 2018, 170 Seiten
    ISBN 978-3-423-14622-7

    Auf die sanfte Tour
    Aus dem amerikanischen Englischen von Dirk van Gunsteren
    (New York 2140, 2017)
    München, dtv, 2018, 185 Seiten
    ISBN 978-3-423-14678-4

    Der Klügere lädt nach
    Aus dem amerikanischen Englischen von Dirk van Gunsteren
    (New York 2140, 2020)
    München, dtv, 2020, 201 Seiten
    ISBN 978-3-423-14755-2

    Hinterwäldler in weiterlesen…

    New York 2140

    von am 17. März 2021 noch kein Kommentar

    Kim Stanley Robinson
    New York 2140
    Aus dem amerikanischen Englischen von Jakob Schmidt
    (New York 2140, 2017)
    München, Heyne Verlag, 2018, 813 Seiten
    ISBN 978-3-453-31900-4

    Wasserratten, Höhenflieger, Finanzhaie und New Yorker

    Mit diesem Roman wirft Robinson einen Blick in das New York im Jahr 2140. Die Klimaerwärmung hat dazu geführt, dass der Meeresspiegel 15 Meter über dem heutigen Level liegt und somit die meisten Küstenregionen unbewohnbar bzw. im Falle von New York, eingeschränkt bewohnbar sind.

    Durch seine Hochhäuser gleicht Downtown New York 2140 eher dem heutigen Venedig. Uptown wird von neuen deutlichen höheren Hochhäusern dominiert und wurde zum Zufluchtsort der Reichen.

    Der Autor lässt uns einen Blick auf die Bewohner des ehemaligen Metropolitan Life Gebäudes in Downtown werfen. Die Bewohner und das Gebäude sind genossenschaftlich organisiert und entweder Mieter oder Eigentümer der verschiedenen Wohnungen. Im Gebäude selbst ist eine Farm untergebracht und durch den Anstrich auf der Außenhaut gewinnt das Gebäude seine eigene Energie. Statt Autos parken Boote in den untersten Stockwerken.

    Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Neben dem Investmentbanker Franklin, dem Hausmeister Vlade, Charlotte der Verwalterin der Genossenschaft, Amelia, ein „Cloud-Star“ sowie den Softwareentwicklern Mutt und Jeff, nicht zu vergessen Gen, der Polizistin, alle vereint als Bewohner des Met. Dazu kommen noch die beiden jugendlichen Streuner Roberto und Stefano mit ihrem „Onkel“ Mr. Hexter, die von der Genossenschaft aus der Obdachlosigkeit gerettet werden.

    Robinson erzählt seine Geschichte aus den verschiedenen Blickwinkeln der Charaktere, und verwebt deren Schicksale zusammen mit der Geschichte und Gegenwart des Gebäudes zu einer lesenswerten Hommage an New York und dessen Bewohner. Wobei die meisten Personen des Romans in erster Generation New Yorker sind und angezogen vom Mythos der Stadt diesen umso stärker widerspiegeln.

    Klimawandel mit einem großen Schuss Optimismus gemixt und dem Gefühl, dass sich New Yorker niemals ihrem Schicksal ergeben.

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    New York 2140
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    17. März 2021 und noch kein Kommentar

    Kim Stanley Robinson
    New York 2140
    Aus dem amerikanischen Englischen von Jakob Schmidt
    (New York 2140, 2017)
    München, Heyne Verlag, 2018, 813 Seiten
    ISBN 978-3-453-31900-4

    Wasserratten, Höhenflieger, Finanzhaie und New Yorker

    Mit diesem Roman wirft Robinson einen Blick in das New York im Jahr 2140. Die Klimaerwärmung hat dazu geführt, dass der Meeresspiegel 15 Meter über dem heutigen Level liegt und somit die weiterlesen…

    Grünes Öl

    von am 1. Februar 2021 Kommentare deaktiviert für Grünes Öl

    Ben Riffko
    Grünes Öl
    München, Wilhelm Heyne Verlag, 2020, 556 Seiten
    ISBN 978-3-453-44004-3

    Öl und Waffen

    Grünes Öl, wie es die Protagonisten des Thrillers von Ben Riffko, vor haben zu produzieren, würde die herrschende soziale Ordnung auf den Kopf stellen.

    Das scheint allen klar zu sein, nur nicht den beiden Gründern der Firma Algamondo, die dieses Produkt aus genetisch veränderten Algen herstellen.

    Auf dieser Basis entwirft der Autor einen rasanten Plot, der den Leser kurzweilig auf einen Trip rund um die halbe Welt befördert. Dabei verknüpfen sich der Treibstoff der Welt, Flüchtlingsdrama, Terrorismus, dubioser Waffenhandel und die Arbeit der Geheimdienste zu einer Mischung, die der Autor zu einem gelungenen Amalgam mischt, es gegen Ende des Romans leider etwas zu abrupt enden lässt.

    Die Handlung wird blitzlichtartig durch kurze Kapitel im Stile von Marc Elsberg vorangetrieben. Trotz allem gelingt, sind die Figuren gelungen gezeichnet, insbesondere vielen Nebenfiguren, die deutlich plastischer ausgearbeitet sind als die beiden Hauptakteure. Deren Naivität ist phasenweise mit einem zu kräftigen Pinselstrich ausgeführt.

    Bei aller Kritik, ein spannender und unterhaltsamer „Öko-Thriller“, mit einer gehörigen Portion blutiger Geheimdienstarbeit und einigen drastischen Bildern, die zartbesaiteten Seelen etwas zu rustikal erscheinen mögen.

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    Grünes Öl
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    1. Februar 2021 und Kommentare deaktiviert für Grünes Öl

    Ben Riffko
    Grünes Öl
    München, Wilhelm Heyne Verlag, 2020, 556 Seiten
    ISBN 978-3-453-44004-3

    Öl und Waffen

    Grünes Öl, wie es die Protagonisten des Thrillers von Ben Riffko, vor haben zu produzieren, würde die herrschende soziale Ordnung auf den Kopf stellen.

    Das scheint allen klar zu sein, nur nicht den beiden Gründern der Firma Algamondo, die dieses Produkt aus genetisch veränderten weiterlesen…

    Vier Farben der Magie

    von am 19. Januar 2021 Kommentare deaktiviert für Vier Farben der Magie

    V.E. Schwab
    Vier Farben der Magie (Weltenwanderer-Trilogie 1)
    Aus dem amerikanischen Englischen von Petra Huber
    (A Darker Shade of Magic, 2015)
    Frankfurt a. Main, Fischer TOR, 2017, 492 Seiten
    ISBN 978-3-596-29632-3

    Parallelweltenmagie

    In dieser unterhaltsamen Trilogie um die drei mächtigen Magier Kell, Lila und Holland spielt viermal „London“ mit.

    Vier parallele London bilden das Zentrum der jeweiligen Welt und sind durch „Tore“ miteinander verbunden, die nur durch sogenannte Blutmagier betreten werden können. Allen anderen Menschen ist der Zugang zu den anderen London verwehrt. Das graue London, Heimat von Delilah Bard oder kurz Lila, ist fast gänzlich frei von Magie. Im roten London, der Heimat Kells, ist die Magie im Gleichgewicht und wird durch Bewohner verantwortungsvoll angewendet. Das weiße London, die Heimat Hollands, beherbergt Magie in wilderer, ugenzügelter Form, die deren Bewohner selbstsüchtig nutzen. Das schwarze London, in dem die Magie außer Kontrolle geraten ist, wurde von den anderen London abgetrennt, um die restlichen drei London zu schützen. Zudem ist der Weg nur von grau, nach rot, nach weiß und dann nach schwarz möglich.

    Während im ersten Band Kell im Vordergrund steht und die anderen Charaktere in die Geschichte eingeführt werden, dient der zweite Band dazu, Lilas Charakter deutlicher auszuarbeiten. Der dritte Band führt dann die Geschicke der drei Blutmagier zusammen. Hollands Existenz schwingt in allen Bänden drei Bänden unheilvoll mit. Erst im dritten Band wird sein Schicksal klarer und seine Handlungen aus den ersten beiden Bänden erklären sich.

    Der Großteil der Trilogie spielt im roten London und dort müssen sich die drei Magier zusammenraufen, um die dunkle Magie, die es aus dem schwarzen London in die drei anderen Welten geschafft hat, zu beseitigen.

    Allen drei Figuren ist zu eigen, dass ihre Herkunft im Verborgenen liegt. Lila, die sich im grauen London als Taschendiebin über Wasser hält und erst im roten London von ihrem magischen Talent erfährt, Kell das Adoptivkind des Herrschers des roten London und Holland aus dem weißen London. Alle kämpfen mit sich und ihrer Herkunft und sind doch die einzige Rettung der drei verbliebenen London. Dabei sind Kell und Holland seit Jahren erbitterte Feinde und Kell und Lila verbindet eine Hassliebe, wobei das Pendel eher in Richtung Liebe ausschlägt.

    Die Magie durchströmt wie in Element in unterschiedlicher Stärke jede der Welten, doch nur die begabtesten können diese Magie bändigen und sich zu Nutze machen. So dass alle drei geradezu „Star“Status in den drei verbliebenen Weltern genießen. Diese Heroisierung, verknüpft mit den ihnen innewohnenden Unsicherheiten und der gegenseitigen Abneigung, erzeugt eine spannende Gemengelage innerhalb der drei Magier, die im Wesentlichen den Roman ausmacht.

    Ich könnte jetzt noch weitere Punkte aufführen, finde aber, bei allen kleinen oder auch größeren Kritikpunkten, dass diese Trilogie mich wunderbar unterhalten hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Einen Punkt wollte ich nicht gänzlich unerwähnt lassen. Das Ende der Geschichte ist nicht so rosarot, wie man es vielleicht erwarten könnte, zumal nach dem Sieg über die schwarze Magie erst einmal die Zerstörung durch diese beseitigt werden muss. Da ich kitschige Enden im Allgemeinen nicht mag, hallt dieses Ende etwas länger in meinen Erinnerungen nach.

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    Weltenwanderer-Trilogie 1
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    die komplette Trilogie ist bereits lieferbar :

    Die Verzauberung der Schatten (Weltenwanderer-Trilogie 2)
    Aus dem amerikanischen Englischen von Petra Huber
    (A Gathering of Shadows, 2016)
    Frankfurt a. Main, Fischer TOR, 2017, 638 Seiten
    ISBN 978-3-596-29633-0

    Die Beschwörung des Lichts (Weltenwanderer-Trilogie 3)
    Aus dem amerikanischen Englischen von Petra Huber
    (A Conjuring of Light, 2017)
    Frankfurt a. Main, Fischer TOR, 2018, 720 Seiten
    ISBN 978-3-596-29634-7

    19. Januar 2021 und Kommentare deaktiviert für Vier Farben der Magie

    V.E. Schwab
    Vier Farben der Magie (Weltenwanderer-Trilogie 1)
    Aus dem amerikanischen Englischen von Petra Huber
    (A Darker Shade of Magic, 2015)
    Frankfurt a. Main, Fischer TOR, 2017, 492 Seiten
    ISBN 978-3-596-29632-3

    Parallelweltenmagie

    In dieser unterhaltsamen Trilogie um die drei mächtigen Magier Kell, Lila und Holland spielt viermal „London“ mit.

    Vier parallele London bilden das Zentrum der jeweiligen Welt und sind durch „Tore“ weiterlesen…

    Flashback

    von am 2. November 2020 2 Kommentare

    Dan Simmons
    Flashback
    Aus dem amerikanischen Englisch von Karl Jünger
    München, Wilhelm Heyne, 2019, 637 Seiten
    ISBN 978-3-453-32009-3

    Wozu noch Gegenwart?

    In seinem dystopischen Roman Flashback aus dem Jahr 2011 zeichnet Dan Simmons ein zerfallendes bzw. zerbrochenes Bild der Vereinigten Staaten von Amerika. Die restlichen 47 Bundesstaaten und deren Bewohner sehen sich einem Leben gegenübersehen, dass keine Sicherheit mehr bietet und deren Ausweg in der Flucht in die Droge Flashback besteht, die es ihnen ermöglicht, in den Erinnerungen ihrer Vergangenheit zu schwelgen.

    Denver und Los Angeles, die beiden Hauptspielort der Handlung des Romans, werden beherrscht von Abgesandten großer japanischer Konzerne, die wiederum funktionieren wie Shogunate des antiken Japan und die Aufgaben des japanischen Staates übernommen haben. Auf der anderen Seite finden sich sog. Requoncistas mexikanisch, südamerikanischer Herkunft, die versuchen ihren Einfluss in Amerika auszubauen. Daneben noch das sogenannte Westkalifat bestehend aus starken arabischen Kräften, die den Islam zu der bedeutendsten Religion in den USA geführt haben.

    Die staatliche Ordnung ist zerfallen die EU, China und Israel existieren nur noch auf dem Papier.

    In dieser politischen Gemengelage muss Detektiv Nick Bottom den Mord am Sohn eines vor Jahren ermordeten japanischen Abgesandten aufklären, in dem er als Polizist selbst ermittelt hat.

    Bottom übernimmt den Auftrag aus Geldmangel, aber auch um Kontakt mit seinem Sohn, den er nach dem Tod seiner Frau, die bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, zu seinem Schwiegervater abgeschoben hat, wieder aufnehmen zu können.

    Dabei überwindet er seine Sucht und erkennt, woran das System krankt und wo seine Probleme liegen, die er viel zu lange hinter den Vorhang der Drogensucht gekehrt hat.

    Das Original stammt aus dem Jahr 2011 und Simmons hat mit seiner Dystopie (Drogensucht, Zerfall der westlichen Welt) einen guten Treffer gelandet, wenn auch nicht in der Radikalität.
    Für mich ein starker Roman, da die Figuren stimmig gezeichnet sind, die Lebenswelt plastisch und fühlbar wird und besonders die Abhängigkeit und die Drogensucht rund um die Droge Flashback mir ziemlich nahe gegangen ist.
    Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dann doch. Mir ist das Ende etwas zu kitschig und zu glatt. Das soll allerdings die restlichen 95% des Romans nicht schmälern.

    Was ich nicht verstehen kann, wieso der Roman von Dan Simmons erst 8 Jahre nach Veröffentlichung in den USA bei uns in Deutschland erschienen ist.

    Positiver Nebenaspekt. Man kann nachprüfen, welche von den aufgeführten dystopischen Aspekten bereits eingetroffen sind und welche nicht.

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    Flashback
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    2. November 2020 und 2 Kommentare

    Dan Simmons
    Flashback
    Aus dem amerikanischen Englisch von Karl Jünger
    München, Wilhelm Heyne, 2019, 637 Seiten
    ISBN 978-3-453-32009-3

    Wozu noch Gegenwart?

    In seinem dystopischen Roman Flashback aus dem Jahr 2011 zeichnet Dan Simmons ein zerfallendes bzw. zerbrochenes Bild der Vereinigten Staaten von Amerika. Die restlichen 47 Bundesstaaten und deren Bewohner sehen sich einem Leben gegenübersehen, dass keine Sicherheit mehr bietet und deren weiterlesen…

    K.I: – Wer das Schicksal programmiert

    von am 13. Juli 2020 Kommentare deaktiviert für K.I: – Wer das Schicksal programmiert

    Christian J. Meier
    K.I: – Wer das Schicksal programmiert
    Heidelberg, Polarise, 2020, Korrigierter Nachdruck, 271 Seiten
    ISBN 978-3-947619-19-1

    Mit seinem ersten Technothriller schreibt Christian Meier einige Aspekte unserer Nutzung sozialer Medien und deren Handhabung in die nähere Zukunft fort.

    Die Welt ist elektronisch in zwei Blöcke aufgeteilt. Zum einen „Der Weg“, der chinesische Teil der digitalen Welt und Gutleben der westliche Teil.
    Beide Welten machen ihren Bewohnern das Leben so angenehm wie möglich. Algorithmisch berechnet erhält jeder die für ihn „statistisch“ richtige Art der Zuwendung. Sei es in Form von Lebensmittelempfehlungen, oder neuer Kleidung etc.
    Wichtigster Unterschied ist, dass in der westlichen Welt der persönliche Wert oder Score steigt, wenn jeder einzelne ökologisch korrekt konsumiert, in der chinesischen Variante geht es darum, seinen Score zu erhöhen, in dem man gemeinschaftliche Aufgabe erfüllt und unauffällig bleibt.

    Auf beiden Seiten gibt es allerdings Menschen, die das herrschende Konstrukt in Frage stellen. Auf der chinesischen ist es der Chefentwickler dieser künstlichen Intelligenz, da ihm immer klarer wird, wie der Algorithmus die Menschen gängelt und er sich nach dem Tod seiner Familie in den Westen absetzt.
    In der westlichen Welt ist es eine Ärztin, die bemerkt, dass Menschen bei Routine-Operationen ums Leben kommen, obwohl die Statistik gegen einen solchen Tod spricht. Hier sorgt der Algorithmus dafür, dass die Menschen sich ökologisch korrekt verhalten und abweichendes Verhalten von der KI bestraft wird.

    Mit diesem Thriller ist der Autor ziemlich nahe an den aktuell sich abzeichnenden Tendenzen in der KI-Forschung und deren Heilsversprechen. Stakkatoartig werden die einzelnen Aspekte in den einzelnen Kapiteln beschrieben, so dass sich nach und nach ein Bild ergibt, wie die inneren Zusammenhänge im Zusammenspiel der beiden großen KIs sich gegenseitig beeinflussen. Dabei kommen die Charakterisierungen der Protagonisten etwas zu kurz. Etwas schade finde ich, dass der Autor das Bild des einsamen Helden bedient, um das System zu stürzen.

    Insgesamt ein interessanter Ausblick, der Rückschlüsse anbietet, was wir mit dem Bau einer KI anrichten, wenn diese ein einseitiges Optimum zu erreichen versucht. Wer den Film I, Robot mag, kann mit diesem Roman seinen Blick etwas tiefer in die Algorithmik einer KI werfen.

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    K.I: – Wer das Schicksal programmiert
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    13. Juli 2020 und Kommentare deaktiviert für K.I: – Wer das Schicksal programmiert

    Christian J. Meier
    K.I: – Wer das Schicksal programmiert
    Heidelberg, Polarise, 2020, Korrigierter Nachdruck, 271 Seiten
    ISBN 978-3-947619-19-1

    Mit seinem ersten Technothriller schreibt Christian Meier einige Aspekte unserer Nutzung sozialer Medien und deren Handhabung in die nähere Zukunft fort.

    Die Welt ist elektronisch in zwei Blöcke aufgeteilt. Zum einen „Der Weg“, der chinesische Teil der digitalen Welt und Gutleben der westliche weiterlesen…

    Der Ozean am Ende der Straße

    von am 29. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Der Ozean am Ende der Straße

    Neil Gaiman
    Der Ozean am Ende der Straße
    Aus dem Englischen von Hans Riffel
    (The Ocean at the End of the Lane, 2013)
    Köln, Bastei Lübbe, 2016, Erweiterte Neuausgabe, 316 Seiten
    ISBN 978-3-404-17385-3

    Märchenhaft

    Neil Gaiman ist ein begnadeter Erzähler. Das stellt er mit Der Ozean am Ende der Straße erneut unter Beweis.

    Vorangestellt. Der Band enthält daneben noch zwei Kurzgeschichten, die ebenfalls lesenswert aber nicht Teil dieser Besprechung sind. Für mich steht im Vordergrund das Märchen vom Ozean am Ende der Straße.

    Man taucht förmlich in die Geschichte ein und möchte diese gar nicht mehr verlassen. Mit wenigen Worten erschafft der Ich-Erzähler die Welt seiner Kindheit und erinnert sich bei seinem Besuch seines mittlerweile abgerissenen Elternhauses an seine Kindheitserfahrungen mit der Hexe Lettie Hempstock, deren Mutter und Großmutter.
    Was mich bei der Lektüre so fasziniert hat, waren die Wechsel des Erzählers zwischen seinen realen Kindheitserinnerungen und den Erfahrungen in der Märchenwelt. Diese Wechsel waren fließend aber doch klar zu erkennen und haben den Wunsch in mir geweckt, ebenso wie der Ich-Erzähler, diese Märchenwelt nicht mehr verlassen zu wollen.

    Bildhaft beschreibt er die Orte und Ereignisse, so als würde man ihm direkt über die Schulter schauen. Man spürt förmlich die kindliche Faszination, die der junge Protagonist erfährt und an die er sich erst dann wieder erinnern kann, wenn er die Orte seiner Kindheit aufsucht.

    Ein modernes Märchen, das ich nur jedem empfehlen kann, ohne aber mit einer Warnung von Großmutter Hempstock zu enden. Man darf nicht zu lange bleiben, sonst verliert man sich in dieser Welt. In weise Voraussicht hat Gaiman diesem Märchen ein schönes, leider zu frühes Ende gesetzt.

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    Der Ozean am Ende der Straße
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    29. Mai 2020 und Kommentare deaktiviert für Der Ozean am Ende der Straße

    Neil Gaiman
    Der Ozean am Ende der Straße
    Aus dem Englischen von Hans Riffel
    (The Ocean at the End of the Lane, 2013)
    Köln, Bastei Lübbe, 2016, Erweiterte Neuausgabe, 316 Seiten
    ISBN 978-3-404-17385-3

    Märchenhaft

    Neil Gaiman ist ein begnadeter Erzähler. Das stellt er mit Der Ozean am Ende der Straße erneut unter Beweis.

    Vorangestellt. Der Band enthält daneben noch zwei Kurzgeschichten, die weiterlesen…

    Dark Matter

    von am 14. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Dark Matter

    Blake Crouch
    Dark Matter – Der Zeitenläufer
    Aus dem amerikanischen Englisch von Klaus Berr
    (Black Matter, 2016)
    München, Wilhelm Goldmann Verlag, 2019, 416 Seiten
    ISBN 978-3-442-48397-6

    Ich bin viele!

    Der Thriller von Blake Crouch ist ein spannender Multiversum-Roman, der im Chicago der Jetztzeit spielt.

    Jason Dessen unterrichtet am Lamont College Physik und führt ein bescheidenes, aber glückliches Leben zusammen mit seiner Frau Daniela und ihrem gemeinsamen Sohn Charlie. Als er eines Abends auf einen Drink seines alten Freundes Ryan Holder eingeladen wird, endet der Abend ganz anders als sich das Jason jemals hätte denken können.
    Sein zweites Ich aus einem parallelen Universum hat es geschafft, die Barrieren zwischen den parallel existierenden Universen einzureissen und sein Leben gegen das des Original-Jason einzutauschen. Der Original-Jason landet im Gegenzug in der Welt von Jason2.

    In dieser „zweiten“ Welt ist Jason2 ein gefeierter, genialer Physiker, der die Möglichkeiten der gesprengten Grenzen zwischen den Multiversen entdeckt hat und diese nutzt.

    Auf diesen Plot baut Blake Crouch eine rasante Geschichte, die im Verlauf einige irre Wendungen nimmt. Dabei verliert sich der Autor nicht in den sich bietenden möglichen Verstrickungen, die eine Parallelweltenerzählung per se anbietet, sondern fokussiert sich auf den Original-Jason.

    Durch diese Reduktion auf einen Erzählstrang geht zwar der Tiefgang etwas verloren, aber der Roman ist unterhaltsames Lesefutter für zwischendurch. Wobei ich die angedeuteten Möglichkeiten existierender Multiversen als beunruhigend empfunden habe und es durchaus vorstellbar ist, diese in weiteren Geschichten weiter auszuarbeiten.

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    Dark Matter
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    14. Mai 2020 und Kommentare deaktiviert für Dark Matter

    Blake Crouch
    Dark Matter – Der Zeitenläufer
    Aus dem amerikanischen Englisch von Klaus Berr
    (Black Matter, 2016)
    München, Wilhelm Goldmann Verlag, 2019, 416 Seiten
    ISBN 978-3-442-48397-6

    Ich bin viele!

    Der Thriller von Blake Crouch ist ein spannender Multiversum-Roman, der im Chicago der Jetztzeit spielt.

    Jason Dessen unterrichtet am Lamont College Physik und führt ein bescheidenes, aber glückliches Leben zusammen mit seiner Frau weiterlesen…

    Die Reise

    von am 4. Mai 2020 Kommentare deaktiviert für Die Reise

    Marina Lostetter
    Die Reise
    Aus dem amerikanischen Englisch von Irene Holicki
    (Noumenon, 2017)
    München, Wilhelm Heyne Verlag, 2019, 558 Seiten
    ISBN 978-3-453-31827-4

    Wohin geht die Reise und wo endet sie?

    Die Menschheit hat ein außerirdisches Artefakt um einen weit entfernten Stern entdeckt. Reggie Straifer, Wissenschaftler und einer der Entdecker des Phänomens überredet die Regierenden, eine Mission in Richtung des Sterns zu entsenden. Daher werden 9 Raumschiffe gebaut, die die lange Reise von mehreren Jahrzehnten unternehmen sollen. Geplant ist, diese ideal ausgesuchte Crew durch Klonierung in diesem Zustand zu halten. Dazu werden auf der Erde Menschen mit besonderen Persönlichkeitsmerkmalen gesucht, die auf den Raumschiffen festgelegte Positionen besetzen werden. Ihre Klone sind dann die logischen Nachfolger der jeweiligen Position.

    Mit diesem Setting hat sich die Autorin in ihrem Debütroman eine Menge vorgenommen. Dabei bedient sie sich eines Kniffs, dem Roman die Komplexität zu nehmen, ohne dass darunter die Geschichte leidet. Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen und wird durch einen anderen Protagonisten dominiert. Dadurch erzeugt sich zudem eine gewisse Dynamik, die es dem Leser leicht macht, sich auf die Ideen der Autorin einzulassen.

    Was zu Beginn nach einer klar umgrenzten Misson aussieht, entpuppt sich im Verlauf der Reise als eine wahre Odysee und endet beinahe in einem Fiasko. Bei der Rückkehr zur Erde sind dort mehr als 2000 Jahre vergangen, während es für die Crew nur knapp 120 Jahre sind. Die zudem aus Sicht der geklonten, aktuellen Besatzung nur wenige Jahre umfasste.

    Die Autorin verknüpft mit ihrem Erstling die besagte Odysee mit den Problemen auf Generationenschiffen, den sich daraus ergebenden politische Verstrickungen, Sabotagen und Aufständen gepaart mit Zeitreisephänomene zu einem unterhaltsamem Mix.

    Hinsichtlich der aktuellen Lage lassen sich aus meiner Sicht Verbindungen zu den „Parallelen“ festmachen. Wir befinden uns auf einer Reise, bei der wir nicht einschätzen können, wie lange diese dauert und wohin sie uns führt. So ähnlich ergeht es den Reisenden.

    Auch ohne die Nähe zu den Parallelen ein lesenswerter Debütroman von Marina Lostetter.

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    Die Reise
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    4. Mai 2020 und Kommentare deaktiviert für Die Reise

    Marina Lostetter
    Die Reise
    Aus dem amerikanischen Englisch von Irene Holicki
    (Noumenon, 2017)
    München, Wilhelm Heyne Verlag, 2019, 558 Seiten
    ISBN 978-3-453-31827-4

    Wohin geht die Reise und wo endet sie?

    Die Menschheit hat ein außerirdisches Artefakt um einen weit entfernten Stern entdeckt. Reggie Straifer, Wissenschaftler und einer der Entdecker des Phänomens überredet die Regierenden, eine Mission in Richtung des Sterns zu entsenden. Daher weiterlesen…

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